Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Juma » 12. Sep 2014, 20:26

 ! "lawofattraction":
Die nachfolgende Diskussion habe ich abgetrennt von diesem (click) Thread, da sich der Themenschwerpunkt verändert hat.



Danke, Loa, für das spannende und ausführliche Post.

Was mir die letzten Tage immer wieder Stoff zum überlegen gibt:

Wenn ich in der Vergangenheit Dinge angezogen hatte, die ich eigentlich NICHT in meinem Leben haben wollte, dann meist begleitet mit starken Emotionen. Mitunter spielte Angst eine Rolle, oder eine andere negative Erwartungshaltung.

lawofattraction hat geschrieben:Ja, absolut verständlich. Nun ist es nach dem Gesetz der Anziehung aber so, dass sich Wünsche in dem Moment erfüllen, wenn sie die Dringlichkeit verloren haben und ihre Erfüllung nicht mehr Voraussetzung dafür ist, glücklich zu sein. Das in der Partnerschaft erwartete Glück muss also quasi vorweg ohne Partner erlebt und erfühlt werden, um sich dann physisch manifestieren zu können. Solange die Abwesenheit einer liebenden Person als schmerzlich bzw. überhaupt als "noch nicht da" empfunden wird, ist ein Eintreffen fraglich. Ganz schön tricky.


Wenn ich das aber lese, kommt für mich da was nicht recht verständlich zusammen.
Bei Wünschen, die ich bewusst in mein Leben ziehen will, ist es offenbar so, dass die Emotion, der Wunsch, gar nicht so intensiv sein darf. Sonst erhält man es nicht, weil es dann ein "Vermissen" ist.
Bei den negativen Dingen, die ich in mein Leben gezogen hatte, handelte es sich teilweise um nur recht (zeitlich) kurze Negativ-Emotionen oder Ängste. Und schwups, hatte ich es realisiert. Auch eine Angst oder ein Zweifel sind ja nicht konstant, sondern meist eine Emotion von einer ganzen Skala. Man zweifelt an einer Sache, schöpft wieder Mut, findet Argumente dafür, dann wieder dagegen - also es sind immer viele Aspekte.
Es scheint also so zu sein, dass sich viel leichter die Dinge realisieren, die wir eigentlich gar nicht haben möchten.
:hä:

Bei einem Wunsch, den ich mir wirklich wünsche, scheint es kompliziert, siehe Deine Beschreibung. Ich muss wünschen, es dann loslassen oder quasi vergessen, darf es dann nicht mehr wichtig finden - eigentlich gar nicht mehr wünschen ... herrje, wie kompliziert!

Sehe ich da jetzt irgendwas völlig verquarst, oder warum kommt mir das so vor?

Liebe Grüße
Juma
Juma
 

Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon lawofattraction » 13. Sep 2014, 07:27



Hallo Juma,

Juma hat geschrieben:Wenn ich das aber lese, kommt für mich da was nicht recht verständlich zusammen.


Deshalb sagte ich ja: tricky. Aber zum Glück gibt es durch Abraham zur Bewussten Realitätsgestaltung Hintergrundinformation, die man nirgendwo anders in der Klarheit und Ausführlichkeit und Stimmigkeit bekommt.

Juma hat geschrieben:Bei Wünschen, die ich bewusst in mein Leben ziehen will, ist es offenbar so, dass die Emotion, der Wunsch, gar nicht so intensiv sein darf. Sonst erhält man es nicht, weil es dann ein "Vermissen" ist.


Das ist nicht ganz richtig. Wenn zum Beispiel eine Reise nach Hawaii Dein grösster Wunsch ist, so kannst Du Dir das in allen schillernden Farben vorstellen, Reiseprospekte wälzen, Landkarten studieren, im Internet stöbern und Filme anschauen und Dich an Hawaii begeistern. Es vor dem inneren Auge sehen, die salzige Luft schmecken, die Brandung hören, die Sonne auf Deiner Haut, die sanfte Luftbewegung und den Sand unter Deinen Füssen fühlen, und so weiter. Das hat Anziehungspotential, da ist überschäumende Freude während der Beschäftigung mit dem Thema, die fast dem wirklichen Dort-Sein entspricht. Die Emotionen, die Du dabei erfährst, sind eine Manifestation. Wir sind Meister in der gedanklichen Kreation, und zum Glück können wir das in diese oder jene Richtung lenken, wenn wir unser "Handwerkszeug" auch benutzen. Reine uneingeschränkte Freude durch gedankliches Erschaffen.

Das, was wir physische Manifestation nennen, setzt sich also zusammen aus vielen verschiedenen Manifestationen - freudige Emotionen, die sich wie Perlen auf einer Kette aneinander reihen. Das vorrangige Ereignis sind immer die Emotionen auf dem Weg zur physischen Manifestation. Und wer von einem freudigem Moment zum anderen freudigen Moment geht, wird auch den Gegenstand der Freude nicht als fehlend empfinden. Die physische Manifestation ist dann nur noch der Schlussakkord. Ähnlich dem Orgasmus, der ohne ein vorhergehendes ausgedehntes Liebesspiel nur eine physische Entladung wäre.

Kommt nun aber der Gedanke hinzu: Ich habe nicht genug Geld, keine Zeit, keine Reisebegleitung, kann die Sprache nicht, habe Flugangst - also jeglicher Fokus auf dem "noch nicht da" oder "nicht (leicht) machbar", so wird die Sache mit Widerstand belastet. Manifestation kann nur erfolgen, wenn widerstandslos positiv auf den Wunsch fokussiert wird.

Juma hat geschrieben:Bei einem Wunsch, den ich mir wirklich wünsche, scheint es kompliziert, siehe Deine Beschreibung. Ich muss wünschen, es dann loslassen oder quasi vergessen, darf es dann nicht mehr wichtig finden - eigentlich gar nicht mehr wünschen ... herrje, wie kompliziert!


Es geht nicht ums Vergessen. Kein Wunsch manifestiert sich, wenn er in der Versenkung verschwindet und keine gedankliche Aufmerksamkeit erhält. Aber Wichtigkeit, Dringlichkeit, Notwendigkeit verhindern, weil sie von Gefühlen des Bedauerns oder des Mangels, also dem Gewahrsein des noch-nicht-Vorhandenseins begleitet sind. Immer wenn Mangel und Gewahrsein, dass etwas noch nicht eingetroffen ist, vorhanden ist, ist das eine Bremse. Reine Freude, Vorfreude, schon-mitten-drin-Stecken, es gedanklich und imaginär durch unsere Sinne erlebend - das bringt die physische Manifestation. Diese Emotionen der Freude, der Vorfreude sind aber bereits Manifestationen Deiner Gedanken - sozusagen die Vorboten dessen, was kommen kann.

Eine andere Analogie zum Verständnis wäre ein Besuch in Deinem Lieblingsrestaurant, Du hast bestellt, sitzt beim angeregten Gespräch mit Freunden und weisst, dass Dein Lieblingsgericht serviert werden wird. In dem Moment, wo Du bestellst, ist für Dich klar, dass Du es auch bekommen wirst. In 10 oder 15 oder 30 Minuten. Und während Du wählst und Deine Bestellung aufgibst, hast Du - eher unbewusst, denn das sind sehr schnelle innere und weitgehend unbewusste Prozesse - schon den Vorgeschmack und die Vision und die Freude auf das, was später auf Deinem Teller liegen wird. Nicht eingeschränkt durch Zweifel, ob das wirklich so sein wird.

Stell Dir andererseits die Situation vor und frage Dich, wie sich das anfühlt, wenn Du alle fünf Minuten fragst, ob Deine Bestellung an die Küche weiter gegeben wurde, ob alle Zutaten vorhanden sind, ob der Kellner nicht Deine Bestellung jemand anderem serviert hat oder ob der Koch gekündigt hat oder die Küche abgebrannt ist. Das ist der Unterschied zwischen einem Wunsch, der fliessen kann und einem, der verhindert wird.

Juma hat geschrieben:Es scheint also so zu sein, dass sich viel leichter die Dinge realisieren, die wir eigentlich gar nicht haben möchten.


Das glaube ich nicht. Es ist nun aber leider so, dass die meisten Menschen recht unbewusst leben. Und ihren Gedanken zügellos die Führung über ihr Erleben übergeben. Da wird ein Gedanke angetriggert, meist durch etwas Beobachtetes oder mit den Sinnen Erfahrenes, aber nicht bewusst Aufgenommenes. Dann kommt ein weiterer Gedanke ähnlicher Art dazu und noch einer - alles, was zur Schwingung passt. Es muss nicht unbedingt das gleiche Thema sein, aber die unterliegende Schwingung ist ähnlich.

Ein Mensch, zum Beispiel, der einen negativen Glaubenssatz und entsprechende Erlebnisse zu Beziehungen hat, kann schnellstens einen inneren Film mit Ton und Gefühlen ablaufen lassen, der viele der unliebsamen Ereignisse und Situationen noch einmal nachspielt, die er im Leben hatte. Und dann "wacht er auf" aus der Trance der Selbsthypnose und merkt (hoffentlich), dass 10 oder mehr Minuten die Gedanken zügellos in eine unerwünschte Richtung gelaufen sind.

Physische Manifestation kann immer nur dann erfolgen, wenn etwas vorrangig und häufig gedacht wird. Häufig und intensiv. Weil aber so viel Unbewusstheit und Unaufmerksamkeit die Regie übernommen hat, wird gar nicht bemerkt, wie diese wenig hilfreichen Gedanken Momentum bekommen, das daraufhin eine physische Manifestation ermöglicht.

Jedes Mal, wenn eine Schwingung aktiv wird, dann schliesst unser Anziehungspunkt diese aktive Schwingung mit ein. Und dann bekommt man etwas hiervon, und davon, und von diesem und von jenem und davon und davon und davon ... Daher ist unser Emotionales Leitsystem so überaus wichtig, um zu lernen, negative Gedanken rechtzeitig "zu erwischen", bevor sie das vorher erwähnte Eigenleben entwickeln, um uns dann alle möglichen "das-wollte-ich-aber- nicht-Manifestationen" zu bringen. Das magische Wort ist Bewusstsein dessen, was wir fühlen, da das Fühlen Rückschlüsse zur Art unserer Gedanken gibt und unsere Gefühle eine erste Manifestation dessen sind, was wir denken.

Lieben Gruss
Loa

Edit: Das Thema der Emotionen, die Manifestationen auf dem Weg zur physischen Manifestation sind, ist in diesem Workshop ausführlich beschrieben.



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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Liebeszauber » 13. Sep 2014, 12:41

ob der Kellner nicht Deine Bestellung jemand anderem serviert hat oder ob der Koch gekündigt hat oder die Küche abgebrannt ist.

:lachen:

Die Bemerkung sei mir erlaubt.. wenn ich mit meiner Mama essen ging (sie kann schwer warten)..

Ich stellte mir dieses Szenario vor. Zum Glück sitze ich noch dabei und sorge für amüsante Gespräche
und ein flottes Auftischen all der gewählten Köstlichkeiten :pfeif: .
Lz
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Juma » 13. Sep 2014, 22:04

lawofattraction hat geschrieben:Physische Manifestation kann immer nur dann erfolgen, wenn etwas vorrangig und häufig gedacht wird. Häufig und intensiv. Weil aber so viel Unbewusstheit und Unaufmerksamkeit die Regie übernommen hat, wird gar nicht bemerkt, wie diese wenig hilfreichen Gedanken Momentum bekommen, das daraufhin eine physische Manifestation ermöglicht.


Was hast Du für Erfahrungen, wie viele Dinge man gleichzeitig bewusst in die Realität bringen kann?

Konkret:
Ich teste das LoA (oder meine Fähigkeiten) momentan an mir nicht sonderlich wichtigen materiellen Dingen, wie einem Burberry-Trenchcoat und einer New-York-Reise. Der Mantel ist vermutlich leicht, weil ich ihn nicht brauche, ihn aber einfach wundervoll finde.
Die Reise ist schon etwas schwieriger, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden soll und man den Urlaub zeitlich planen muss ect.

Zusätzlich beschäftige ich mich mit dem Thema Gesundheit und natürlich mit der Liebe. Beide Punkte sind mir sehr wichtig.
Das ist ja schon einiges, was auch zeitliche Kapazitäten einfordert.

Da ich selbstständig bin, befasse ich mich aber auch mit beruflichen Dingen. Beruflich bin ich recht gut aufgestellt, bin aber momentan dabei, mich an einer Stelle neu zu positionieren. Mein Fokus ist hin und wieder intensiv darauf gerichtet, ich gebe aber zu, dass der Fokus immer wieder abdriftet, weil ich ja auch das normale Tagesgeschäft habe und eben all die andere Punkte.

Habe ich dennoch eine Chance, zeitgleich, neben all dem oben Beschriebenen, auch noch die Neupositionierung auf den Weg zu bringen, oder bedarf diese Realisierung auch der sehr intensiven Beschäftigung?

Ab wann ist die Beschäftigung überhaupt intensiv? Wie lange (quantitativ) muss ich mich damit beschäftigen (oder wieviel Prozent meiner Zeit) -> Ich weiß, ist vermutlich eine völlig blöde Frage, aber ich habe mich das tatsächlich gefragt, weil ich immer wieder mit meinem Fokus in den unterschiedlichen Lebensbereichen hin und her switsche. Also ich befasse mich ja nie 100% meiner Zeit nur mit der beruflichen Neupositionierung, oder der Liebe, oder etwa einem Burberry-Trenchcoat, oder einer Reise.
Oder geht es vielmehr um die qualitative Beschäftigung, also manchmal nur 5 Minuten am Tag, dann aber voll freudiger Erwartung?

Gibt es da Erfahrungswerte?

lawofattraction hat geschrieben:Edit: Das Thema der Emotionen, die Manifestationen auf dem Weg zur physischen Manifestation sind, ist in diesem Workshop ausführlich beschrieben.


Ohhh.... 2 mal gelesen und kaum was verstanden. :cry:
Irgendwie scheine ich bei den Formulierungen, die gewählt wurden, doch ein Brett vorm Kopf zu haben ...
Juma
 

Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon lawofattraction » 14. Sep 2014, 09:17


Juma hat geschrieben:Was hast Du für Erfahrungen, wie viele Dinge man gleichzeitig bewusst in die Realität bringen kann?


Hallo Juma,

wenn Du einmal im Flow bist, rauschen die Dinge nur so herein - wie ein ungebremster Gebirgsbach. Es gibt aber keinen bestimmten Zeitpunkt, zu dem sich alles gleichzeitig manifestieren wird. Die gedankliche Konzentration und das Wohlgefühl zu dem einen oder anderen Thema bestimmen den Manifestationszeitpunkt, er ist an keinen Zeitplan gekoppelt. Und da diese Kriterien bei jedem Thema unterschiedlich sein werden, kann das nicht so sein, dass am Tag X nun der grosse Manifestationstag ist. Jede erfolgte Manifestation bietet eine erneute Plattform für weitere Wünsche, in einem niemals endenden Strom. Das ist unser Spiel: Wir kommen niemals an ein Ende und können niemals etwas falsch machen. Es ist ein ewiges Spiel von Manifestation - Contrast und wieder Manifestation in endloser Folge.

Juma hat geschrieben:Ich teste das LoA


Das LoA lässt sich nicht testen. Denn es ist Deine Schwingung, die massgeblich ist für das, was sich manifestiert. Eine Einstellung "ich brauche den Burberry eigentlich nicht, will aber mal schauen, ob das LoA funktioniert" hat nicht den Anziehungspunkt, den die Manifestation braucht. Die Idee des Testens zeugt von Zweifeln, ob das LoA überhaupt funktioniert - dabei ist Vertrauen in Dich als Schöpfer und das unbestechliche Wirkgesetz des LoA die erste und wichtigste Voraussetzung, dass Du Manifestationen bewusst in Dein Erleben ziehst.

Juma hat geschrieben:Die Reise ist schon etwas schwieriger, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden soll und man den Urlaub zeitlich planen muss ect.


Es geht nicht darum, die Reise zu planen und einen Zeitplan aufzustellen. Es geht darum, dem Wunsch durch das innere Erleben, als sei er bereits Realität, durch die Repräsentation durch die physischen Sinne und das Fühlen so viel Anziehungsmacht zu geben, dass er sich realisieren kann. Fühlen braucht keinen Zeitplan. Das Drum und Dran des wann, wie, mit wem, auf welche Art und Weise sind in der Tat Nebensächlichkeiten. Es werden sich alle co-operativen Komponenten in einer Art und Weise zusammentun, dass Du Dich nur wundern wirst - meisterhaft orchestriert, so dass alles sich wie durch Magie ergibt. Hier kommt es darauf an, sich nicht in den kleinen Einzelheiten, die ja eine Bremse sind, zu verzetteln, sondern einfach das Gefühl der Wunscherfüllung vorweg zu nehmen.

Edit: Ich lese gerade im Thread der Manifestationen, dass die Reise ja bereits geplant und zeitlich eingegrenzt ist und auch die finanziellen Mittel vorhanden sind. Das ist natürlich eine andere Situation. In dem Fall wäre der Fokus dann gerichtet auf eine Reise, bei der sich die äusseren Umstände auf wunderbare Weise ergeben: Leichtes Reisen, schönes Hotel, angenehme Begegnungen, viele begeisternde Erlebnisse, passendes Wetter, etc.

Juma hat geschrieben:Habe ich dennoch eine Chance, zeitgleich, neben all dem oben Beschriebenen, auch noch die Neupositionierung auf den Weg zu bringen, oder bedarf diese Realisierung auch der sehr intensiven Beschäftigung?


Das hört sich alles so nach Anstrengung, nach Planen und Eingrenzen und Prioritäten setzen an. Alles, was Anstrengung erfordert, wird nur sehr zäh ein Ergebnis bringen. Denn es ist die Leichtigkeit, der Flow, das Fliessen, was letztendlich die Wünsche in die erfahrbare Realität führt. Darum auch die Konzentration auf das Gefühl. Wie fühlt sich etwas an? Wie willst Du Dich fühlen? Dieser Fokus auf das Gefühl verhindert von selbst, dass Du mit Deadlines und Zeitmanagement an Deine Wünsche herangehst. Dann ist alles von Leichtigkeit und Freude getragen und du webst Dich fliessend und anstrengungslos durch den Stoff Deines Lebens. Freude und Leichtigkeit, das sind die Keywords. Das alles unterstützt von Unendlicher Intelligenz - was will man denn eigentlich noch mehr?

"Das Universum", Alles-Was-Ist, Dein Inner Being - wie immer Du das nennen magst, hat den umfassenden grossen Durchblick. Wir Menschen sehen immer nur den kleinen Ausschnitt, haben nur einige Teilchen des Puzzles, aber nicht das ganze Bild. Überlege einmal, wie oft in Deinem Leben sich "Dinge wie durch Magie" gefügt haben - Du hast die richtigen Menschen getroffen, das richtige Buch in die Hand genommen, den richtigen Weg eingeschlagen, oder Pläne verworfen, was genau die richtige Entscheidung war. Verabredungen abgesagt und Dich anders orientiert etc. etc. Und hinterher konntest Du sagen "wunderbar, genau das hat den und den Erfolg der Angelegenheit gebracht und war der richtige Weg." So ist das, wenn Du in Ausrichtung, in Alignment bist und Deinen Gefühlen folgst, ohne Zweifel, ohne zu hinterfragen in der Gewissheit, dass Du Erschaffende bist und es ein Gesetz gibt, das unbestechlich und unbeeinflusst ohne Urteil oder Kritik auf die jeweilige Schwingung antwortet.

Juma hat geschrieben:Gibt es da Erfahrungswerte?


Tu es, solange es Dir Freude macht und sich gut anfühlt. Fängt es an, in Anstrengung und Bemühen und Arbeit auszuarten, ist es in der Tat verlorene Zeit. Richtwerte gibt es da zum Glück nicht. :clown: Genau hier zeigt sich ja unsere Individualität, die das Leben so überaus interessant macht. Würde jeder wissen, dass er nach 2 Monaten intensiven Denkens den Porsche vor der Tür stehen hat - wie überaus langweilig wäre das.

Wir sind hier, um in kreativen Schöpfungsprozessen zu erkennen, dass wir in der Tat die Erschaffer unserer eigenen Realität sind. Und wenn es auch eine Wissensgrundlage und für den einen oder anderen den einen oder anderen Prozess oder eine Methode braucht, so ist das allerwichtigste Wissen, dass es das Wohlgefühl ist, was Wünsche in die Manifestation realisiert. Erschaffen ist Freude und Erschaffen ist lebendiges Leben. Auch das Erschaffen von scheinbar Unerwünschtem ist ein Beweis unserer Schöpfermacht. Scheinbare Rückschläge und Contrast und Umwege und aus Nachlässigkeit verursachte nicht so erfreuliche Manifestationen entstehen genau so wie erwünschte Manifestationen durch konzentrierte Gedankenkraft.

Das Erkennen der eigenen bewusst angewandten Schöpferkraft ist dann gegeben, wenn es nicht mehr als schnell zu lösende Aufgabe und Hinarbeiten auf baldige Resultate empfunden wird, sondern die Freude des Erschaffens und der eigenen Macht so gross sind, dass das Wohlfühlen wichtiger wird als Ergebnisse. Dass sich dann die Schleusen der eigenen Schöpferkraft öffnen, ist ein wirklich sehr erfreulicher "Nebeneffekt" eines Lebens aus dem Wohlgefühl heraus. Denn natürlich wollen wir auch die physische Manifestation, wollen die Dinge auch mit unseren Sinnen erleben und uns daran freuen.

Umfassendes Wohlgefühl holt aus Deinem Vortex das, was im Schöpfungsprozess - hier bei den Ressourcen nachzulesen - als sicher dort hineingelegt wurde und sich dann realisieren kann, wenn keine Widerstandsgedanken mehr vorhanden sind.

Daher beantwortet sich auch die Frage nach der zeitlich begrenzten Beschäftigung. Leben ist ständiges Fliessen, Wohlgefühl ist das Ziel, und Freiheit und Freude und Ausdehnung sind die Grundlage unserer Existenz. Denn hinter jedem Wunsch, egal ob Beruf und Karriere oder Partnerschaft oder gut gefüllte Bankkonten steht immer nur ein einziger übergeordneter Wunsch: Wir denken, dass wir uns besser fühlen, wenn wir das Angestrebte haben. Daher kann die "einfache" Frage gestellt werden: Warum sich nicht jetzt gleich wohlfühlen, wenn Wohlgefühl doch ohnehin unser ultimatives Ziel ist? :clown:

Ich wünsche allen einen wunderschönen Sonntag
Loa


P.S. Take it easy, mach Dir keinen Druck, alles jetzt gleich zu verstehen. Nimm Dir, was jetzt Sinn macht und sich als Information gut anfühlt lass das, was das nicht tut, einfach mal ohne Hinterfragen stehen. Solange sich das gut anfühlt, lies mal hier und da im Forum. Du wirst feststellen, dass mit der Zeit die Esther-typischen Ausdrücke nicht mehr so fremd sind und sich die Information immer mehr zu einem Sinn machenden Ganzen zusammenfügt.




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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Gioia » 14. Sep 2014, 13:07

Hallo liebe Loa,

was für ein Feuerwerk an wertvollen, weiterführenden und schönen Gedanken !!
Ich bin beeindruckt, berührt und sehr dankbar für deine großartige Arbeit in diesem Forum.

Auch dir einen wunderschönen Sonntag wünscht mit lieben Grüßen
Gioia
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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Juma » 14. Sep 2014, 14:54

lawofattraction hat geschrieben:wenn Du einmal im Flow bist, rauschen die Dinge nur so herein - wie ein ungebremster Gebirgsbach.


Liebe Loa,

das ist das Stichwort. Flow kenne ich aus meiner Arbeit, bei der ich, das darf ich wohl sagen, zu den Spitzenleuten meiner Branche zähle. Und der Witz ist: Das ist mir total egal (also wie mein Ruf ist). Der Job macht einfach Freude in der Tätigkeit, erfüllt mich, gibt mir und meinen Klienten Gelegenheit, zu wachsen.

Und wenn der Rest der Manifestation genauso funktioniert - also durch Flow, dann bin ich wohl insgesamt auf einem recht guten Weg. :five:
Auch wenn ich - und da hast Du absolut Recht - viele Dinge überhaupt noch nicht so richtig verstehe. Aber da das LoA wohl auch funktioniert, wenn man es nicht versteht, reicht es ja, die Trickkisten zu kennen, wie man es für sich konstruktiv nutzt. Und da ist Flow das Wörtchen, mit dem ich was anfangen kann.

Generell mal ein ganz ganz dickes Lob an Dich: Deine Erklärungen und Beschreibungen sind 1a - nicht nur, dass Du mit Greenhorns wie mir einen Haufen Geduld zeigst (ich schätze mal, meine Fragen kamen im Forum vermutlich schon 50000 mal vor :P ), Du bist sehr anschaulich und präzise in den Erklärungen, was ich als enorm hilfreich empfinde. Danke dafür von Herzen! :ros:

lawofattraction hat geschrieben:Das LoA lässt sich nicht testen. Denn es ist Deine Schwingung, die massgeblich ist für das, was sich manifestiert. Eine Einstellung "ich brauche den Burberry eigentlich nicht, will aber mal schauen, ob das LoA funktioniert" hat nicht den Anziehungspunkt, den die Manifestation braucht. Die Idee des Testens zeugt von Zweifeln, ob das LoA überhaupt funktioniert - dabei ist Vertrauen in Dich als Schöpfer und das unbestechliche Wirkgesetz des LoA die erste und wichtigste Voraussetzung, dass Du Manifestationen bewusst in Dein Erleben ziehst.


Es gibt ein Buch von Pam Groult, welche da heißt "E2". Sie hat 9 Situationen zum Selbsttesten, wie das LoA funktioniert, beschrieben. Alle "Tests" habe ich gemacht und es hat geklappt. Es ist ein spielerisches Herangehen, dahinter steckt nicht unbedingt ein großer Zweifel oder gar Ver-zweifel-lung, sondern es ist lustig, spielerisch und es funktioniert.
Klar, natürlich für die Zweifler unter den Neulingen, aber sie beschreibt auch gut, wie man sich mal einfach einlassen soll und darum funktioniert es.

Genauso sehe ich das mit dem Burberry. Natürlich besitze ich einen Mantel, einen schönen sogar, ich brauche den Burberry also nicht, weil ich sonst nichts zum Anziehen hätte. Aber er ist toll, fühlt sich wunderbar an und der Schnitt ist ein Traum. Die Verarbeitung, das edle Material, all das macht mir Freude. Ich liebe ihn schon jetzt! Und ich bin gewiss nicht so drauf angewiesen, dass ich in Ver-zweifel-lung gerate, wenn er jetzt nicht Ende September an meiner Garderobe hängt. Aber ich habe beim Anprobieren im Geschäft ein Foto gemacht und betrachte es mir immer und freue mich schon mal an ihm.
Doch, ich denke, er ist auf dem Weg zu mir. :clown:

lawofattraction hat geschrieben:Es geht nicht darum, die Reise zu planen und einen Zeitplan aufzustellen. Es geht darum, dem Wunsch durch das innere Erleben, als sei er bereits Realität, durch die Repräsentation durch die physischen Sinne und das Fühlen so viel Anziehungsmacht zu geben, dass er sich realisieren kann. Fühlen braucht keinen Zeitplan. Das Drum und Dran des wann, wie, mit wem, auf welche Art und Weise sind in der Tat Nebensächlichkeiten. Es werden sich alle co-operativen Komponenten in einer Art und Weise zusammentun, dass Du Dich nur wundern wirst - meisterhaft orchestriert, so dass alles sich wie durch Magie ergibt. Hier kommt es darauf an, sich nicht in den kleinen Einzelheiten, die ja eine Bremse sind, zu verzetteln, sondern einfach das Gefühl der Wunscherfüllung vorweg zu nehmen.


Hmmm. Aber mein Sohn muss trotzdem in seiner Firma den Urlaub beantragen. Ja, die Reise ist in Planung, irgendwie könnte ich es auch finanziell stemmen, aber es wäre eng. Und wenn irgendwas ungeplantes dazwischen käme, würde es mich evtl. in Schwierigkeiten bringen, also so 100% bezahlt ist das Ding nicht. Deshalb habe ich sie bestellt :clown:
Das scheint mir sicherer :lol: 8-)

Nein, Fühlen braucht keinen Zeitplan, aber die reelle Reise schon. Ich darf in die Zeit keine beruflichen Termine legen, mein großer Sohn muss sich frei nehmen usw. Natürlich schwelgen wir jetzt bereits zu dritt in unseren Vorstellungen, was wir alles unternehmen werden und wie toll es werden wird, diese Reise zu dritt zu machen. Und für dieses Schwelgen benötigen wir keine Planung. Aber für die Realisierung schon.
Oder habe ich da was nicht verstanden? Zumal, wenn das finanziell noch nicht so ganz abgesichert ist ...

Liebe Grüße und einen sonnigen Restsonntag noch an alle!
Juma :danke:
Juma
 

Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon lawofattraction » 15. Sep 2014, 08:01

Juma hat geschrieben:Hmmm. Aber mee in Sohn muss trotzdem in seiner Firma den Urlaub beantragen. Ja, die Reise ist in Planung, irgendwie könnte ich es auch finanziell stemmen, aber es wäre eng. Und wenn irgendwas ungeplantes dazwischen käme, würde es mich evtl. in Schwierigkeiten bringen, also so 100% bezahlt ist das Ding nicht. Deshalb habe ich sie bestellt :clown:
Das scheint mir sicherer :lol: 8-)


Hallo Juma,

es gibt eine ganz einfache Regel in der Bewussten Realitätsgestaltung: Solange Du noch Zweifel und widersprüchliche Gedanken hast, bleibst Du am besten auf einer ganz generellen Ebene, ohne in die Details zu gehen. Also noch keine Termine fest planen und keine Reservierungen vornehmen, die nur mit finanziellen Abstrichen rückgängig gemacht werden können, solange Du Dinge denkst wie "... es wäre finanziell eng" "... würde mich in Schwierigkeiten bringen ...".

Daher die emotionale Reise. Zuerst kommt die emotionale Manifestation, dann die physische. Das emotionale Vorwegnehmen des Hochgefühls und der Freude bei der gedanklichen Beschäftigung mit einem Thema ist der Einstieg auf die Manifestations-Zielgerade. Ist das erreicht, ohne dass einschränkende Sabotage-Gedanken auftauchen, ist die Zeit gekommen, sich mit den Details zu beschäftigen. Dann ist nämlich ein kaum zu unterdrückender Impuls vorhanden, das innere Wissen, das "jetzt" der Zeitpunkt gekommen ist, sich damit zu beschäftigen. Das ist inspiriertes Handeln.

Und dann werden sich die Dinge ergeben, günstige Flüge und schöne Hotelzimmer und Du begegnest zuvorkommenden, hilfreichen, interessanten und freundlichen Menschen an allen Ecken und Enden. Als ich noch sehr viel in der Welt umher reiste, war ich ungekrönte "Upgrading-Queen" :clown:, ohne darum explizit gebeten zu haben, ganz einfach deshalb, weil ich ohne inneren Widerspruch die Erwartung hatte, luxuriös und angenehm zu reisen. Du wirst freie Fahrt haben, pünktliche Flüge, Tips für exquisites Essen, Menschenleere gegen alle Wahrscheinlichkeit oder Rummel, wenn erwünscht - alle co-operativen Komponenten stehen nur bereit, um die Manifestation so genial reibungslos und erfreulich zu gestalten wie Du das als für Dich am schönsten erachtest.

Lieben Gruss
Loa


Juma hat geschrieben:Deshalb habe ich sie bestellt :clown:
Das scheint mir sicherer :lol: 8-)


Was meinst Du denn damit?



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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Winterbraut » 15. Sep 2014, 08:42

Guten Morgen :gvibes:

Das liest sich wie ein Sicherheitsnetz, nach dem Motto:
Wenn ich es aus eigenen Kräften nicht schaffen sollte, gibt es ja immer noch das LoA.
:tja:

Richtig?

lawofattraction hat geschrieben:
Juma hat geschrieben:
Loa


Juma hat geschrieben:Deshalb habe ich sie bestellt :clown:
Das scheint mir sicherer :lol: 8-)


Was meinst Du denn damit?





Wenn ich in den letzten Jahren alles richtig verstanden habe, fällt mir dazu nur ein:

Du kannst nicht nicht bestellen :mrgreen:

Das LoA lässt sich ja nicht an und ausknipsen wie ein Licht, sondern funktioniert einfach, ist sowieso da. Wenn die Reise nicht klappt, heisst das längst nicht, dass Du nicht manifestiert hättest...in dem Fall hättest Du die Wunschmanifestation blockiert, und ein Nicht-Reisen manifestiert.

Hoffe ich hab das richtig ausgedrückt.


Liebe Grüsse
Winterbraut
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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Juma » 15. Sep 2014, 11:23

Ha, Danke für Eure Antworten, ich komme wohl gerade an des Pudels Kern. :nachdenk:
Ihr habt mich erwischt!

Da sitzen so ein paar fiese Glaubenssätze im Hintergrund.

Winterbraut hat geschrieben:Das liest sich wie ein Sicherheitsnetz, nach dem Motto:
Wenn ich es aus eigenen Kräften nicht schaffen sollte, gibt es ja immer noch das LoA.


Richtig?


Du hast natürlich Recht, Winterbraut. Und hiermit auch:

Winterbraut hat geschrieben:Du kannst nicht nicht bestellen


Im Kopf weiß ich das, aber ich komme gerade hinter so ein paar Gedanken ...

"Geld ist endlich. Vor allem mein Geld ist endlich" (ich verdiene zwar in der Regel recht gut, aber ich habe einige Jahre finanziell sehr schwierige Situationen erlebt, die Insolvenz meines Exmannes verhindert, immer wieder wenig Geld gehabt usw. Ich habe das durch harte Arbeit immer irgendwie hinbekommen, aber es war oft schwer, bis zum Burnout).
"Was ist, wenn ich es finanziell nicht schaffe"
"Ich habe Angst, zu wenig Geld zu haben".
"Ich habe Angst, notwenige Dinge nicht bezahlen zu können"

Usw. Das sind so die Gedanken dahinter. Da wird wohl eine hübsche Glaubenssatz-Arbeit notwendig :|

lawofattraction hat geschrieben:es gibt eine ganz einfache Regel in der Bewussten Realitätsgestaltung: Solange Du noch Zweifel und widersprüchliche Gedanken hast, bleibst Du am besten auf einer ganz generellen Ebene, ohne in die Details zu gehen. Also noch keine Termine fest planen und keine Reservierungen vornehmen, die nur mit finanziellen Abstrichen rückgängig gemacht werden können, solange Du Dinge denkst wie "... es wäre finanziell eng" "... würde mich in Schwierigkeiten bringen ...".


Danke, das ist wirklich hilfreich. Ich verstehe sicherlich einiges schon, aber genau an diesem praktischen Vorgehen hapert es oft noch.
Dann bremse ich erst mal die konkrete Planung wieder und beschränke mich auf die "Emotions-Arbeit".
Denn durch meine einschränkenden Glaubenssätze habe ich auch gemerkt: Je konkreter die Planung (nach Flügen schauen usw), desto mehr hat mich die Angst wegen der Finanzen beschlichen. Dann warte ich jetzt einfach und vertraue darauf, dass das mit dem Urlaubnehmen usw klappt, wenn es an dem ist.

Danke Euch, Ihr Lieben. Das ist gerade sehr wertvoll für mich.
Juma
Juma
 

Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Lichtblume » 15. Sep 2014, 14:59

Hallo Juma,

Juma hat geschrieben:"Geld ist endlich. Vor allem mein Geld ist endlich" (ich verdiene zwar in der Regel recht gut, aber ich habe einige Jahre finanziell sehr schwierige Situationen erlebt, die Insolvenz meines Exmannes verhindert, immer wieder wenig Geld gehabt usw. Ich habe das durch harte Arbeit immer irgendwie hinbekommen, aber es war oft schwer, bis zum Burnout).
"Was ist, wenn ich es finanziell nicht schaffe"
"Ich habe Angst, zu wenig Geld zu haben".
"Ich habe Angst, notwenige Dinge nicht bezahlen zu können"

Usw. Das sind so die Gedanken dahinter. Da wird wohl eine hübsche Glaubenssatz-Arbeit notwendig :|



Hier hatten wir dieses Thema erst grad kürzlich:

erfahrungsaustausch/eine-neue-assoziation-aufbauen-t2058.html

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Juma » 16. Sep 2014, 22:16

Ich möchte noch einmal dran an das Thema Glaubenssätze und selektive Wahrnehmung.
Im Thread der Manifestationserfolge wurde das Thema "Fokus" jetzt kurz angeschnitten.

Ich bin ja auch sehr vorsichtig mit der neuen Erstellung / Umformulierung meiner Glaubenssätze, weil ich weiß, dass ich mir neue Affirmationen glauben muss.

Ich habe angefangen, die oben beschriebenen negativen Glaubenssätze vorsichtig umzuformulieren.
Und hier kommt der Fokus ins Spiel: objektiv gesehen (im bundesdeutschen Vergleich) bin ich ein Gutverdiener. Und dennoch lege ich meinen Fokus immer wieder mal auf den Mangel.

Ich habe aktuell eine relativ hohe Steuernachzahlung zu leisten, und warte auf den Brief vom Finanzamt. Das Geld ist vorhanden, es ist nicht das Problem.
Das Problem ist die Tatsache, dass ich es noch nicht bezahlt habe. Also das Wissen, die Rechnung kommt, aber sie ist noch nicht da.
Zudem kommen im Moment einige andere Rechnungen, der ganz normale Kram, Heizungs-Wartung im Haus, ich habe eine Beule in mein Auto gefahren, Bremsen für den Wagen und so weiter.
Das Mangelgefühl, dass ich zwischendurch einstellt, kann mich ganz rammdösig machen.

Wie komme ich aus der Nummer wieder raus? Ich habe es vorsichtig mit Affirmationen versuchte wie „dein Verdienst ist im bundesdeutschen Vergleich wirklich toll“, "schau dir das wunderschöne Haus an den du lebst“, "ich kann mir immer wieder schöne Dinge erlauben“ USW.
All diese Dinge glaube ich mir selbst, das Gefühl des Mangels will dennoch nicht weichen.

Tipps anyone?
Juma
 

Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon ZaWo » 17. Sep 2014, 06:41

Hallo Juma,

deine Widerstandsgedanken (Glaubenssätze sind nur Gedanken, die du gewohnheitsmäßig oft denkst) sind ja sehr detailliert. Aus dem detaillierten Negativen heraus ist der Schritt zu positiv detailliert zu groß.
Erleichternde Gedanken sind dann immer in der Generalisierung zu finden. Es kann auch eine negative Generalisierung sein. Musst halt ausprobieren, was sich besser anfühlt.
In deinem Fall könnte das vielleicht so gehen:
"Das Thema Geld nervt mich.
Ich gehe mir auf den Geist mit meinem erfundenen Geldproblem.
Aber so fühle ich halt.
Ich erfinde nix
Geld hat man nie genug.
Ich möchte wirklich mehr Geld.
Mehr Geld. Basta.
Wenn ich es will, dann kann ich es auch haben." etc

Probier mal im Allgemeinen rum und befühle die Gedanken. Da findest du was. Und bleib da drin vorerst. Wenn die detaillierten Sorgen kommen, die du ja gewohnt bist zu denken, dann schwenke manchmal dahingehend um. Mit der Zeit gewöhnst du dich um und erwirbst dir damit einen neuen Glauben. (= Gedanken, die du oft denkst)

Liebe Grüße
ZaWo

Ich habe dir mal einen alten Thread rausgesucht, da geht es um Geld und um Deconstructing Thought (was ich dir oben vorgeschlagen habe)
hier klicken
ZaWo
 

Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Freely » 21. Sep 2014, 15:17

Ich habe mich immer gefragt: Was ist Widerstand überhaupt :nachdenk:

Im "Transsurfing" steht: Wichtigkeit, Dringend, Überbewertung.

Woanders hörte ich: Eile, schlechtes Selbstwertgefühl, Ego, Bedingungen erfüllen wollen und mehr.

Bei Abraham steht, dass man NUR den FOKUSWHEELY machen soll und sich gut fühlen soll.

Meine Erfahrung sagt, dass viele mit schlechtem Selbstwertgefühl dennoch Geld haben und das sich Wichtiges dennoch erfüllen kann :102:


Ich rate mal, dass ZaWo recht hat und irgendwelche SPEZIFISCHEN GEDANKEN der Anziehung im Weg stehen und durch ALLGEMEINE POSITIVE AUSSAGEN relativiert und verbessert werden sollten :stimmt:


Ich bin nun gespannt, ob ihr mir zustimmt. Es gibt EINE SONNE FÜR ALLE. Daher entstehen Probleme nur im persönlichen Bereich und haben mit der Welt nichts zu tun. Ich beobachte also zu viel, WAS "MIR" PASSIERT ODER NICHT PASSIERT. Es scheint aber, dass Fülle, Gesundheit, Freundschaften und so normal sind. (Dieser Mist passiert eigentlich immer nur mir) Ich nehme also alles zu persönlich.
Zb schaue ich aufs Konto: Wäh, das LoA hat MICH vergessen. Typisch Ego. Besser wäre: Das LoA denkt an alle, da es sich selber erhalten will. Geld fließt wie Wasser und fragt nicht wohin, sondern braucht nur einen Weg ohne Widerstand, damit es fließen kann. Ich gehe aus dem Weg ;) Es scheint auch so, dass JEDER früher oder später einen Mann, oder einen Job finden kann und bis auf Einzelfälle gesund wird. Das ist ja fast schon absolute Wahrheit.

Also ist Widerstand sehr oft mein Egokrieg gegen die Welt. Die Welt ist soooo böse, weil ich einfach zu gut für sie bin. Vielleicht ist dieses Polarisieren und Vergleichen der Widerstand?


Ich glaube, dass der subjektive Tunnelblick dem allgemeinen "durch die Runde schauen" weichen sollte. Andere geht es ja gut. Der Nachbar hat den Traumjob bekommen. Sie kann nicht kochen und wurde trotzdem geheiratet. Bei MIR ist vieles nicht in Ordnung, aber in der Welt ist ja alles in Ordnung (in Bezug aufs LoA und NICHT Politik).

Bringt das LoA nicht auch denen Glück, die an Zufall und Schweiß glauben? Es bedient alle. Wann? Wann der Widerstand weg ist. Wann ist er Weg? Wenn ich viele "ALLGEMEINE" POSITIVE AUSSAUGEN in Bezug zu meinem Thema geäußert habe, denn dann ist die Schwingung gewoss besser geworden.

:gvibes:
Freely
 
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Re: Wunsch und Widerstand, Emotionen und ihre Wichtigkeit

Beitragvon Juma » 21. Sep 2014, 16:02

Hallo Ihr Lieben,

danke für eure anregenden Gedanken.

Was mir gerade dazu einfällt: wir sind ja in unseren Gefühlen häufig sehr instabil.

Also in den vergangenen Tagen hatte ich häufiger mal wieder diesen negativen Blick auf das Thema Geld. Im Moment wiederum bin ich da sehr gelassen und habe einen sehr positiven Blick darauf. Ich könnte nicht einmal sagen, dass es für den Wechsel einen bestimmten Anlass gäbe.

Er zeigt aber sehr gut, wie inkonstant Gefühle und Blickwinkel sein können.

Das blöde an der Wahrnehmung ist, dass wir immer alles für wahr nehmen.

Dabei wissen wir doch gleichzeitig, durch welche Filter das alles geht.

Ich überlege gerade, dass vermutlich eine gewisse Disziplin in Punkto Gedanken und Gefühle unabdingbar ist, wenn man die eigene Realität bewusst gestalten möchte.

Einfach zu lernen, immer dann, wenn sich wieder negative Gedanken / Gefühle einstellen, bestimmte Tools zu benutzen, um sich auf der emotionalen Skala nach oben zum Positiven zu bewegen.

Eure Vorschläge oben sind sicherlich hilfreich.
Stelle aber für mich fest, dass ich nur einen sehr eigenen, persönlichen Weg dazu finden kann.
Alle Instrumente sind dann quasi Vorschläge, die bei dem einen besser bei dem anderen weniger gut funktionieren. Man selber kann sich aus dem großen Werkzeugkasten also etwas aussuchen, was für einen selbst optimal funktioniert. Und ich schätze mal, dass wir mit der Zeit darin eine gute Übung bekommen. Dafür ist dieses Forum hier natürlich wirklich toll, weil es immer wieder viele Ideen und Vorschläge liefert.

Kennt ihr das, dass Gefühl und Verstand miteinander im Clinch liegen? Ich habe das häufig, dass mir bestimmte Dinge vom Verstand her absolut klar sind. Und mein Gefühl schreit ständig dagegen anä.
Geht Ihr dann mit dieser emotionalen Leitskale in solchen Momenten vor, oder was ist das richtige Instrumentarium dazu?

Liebe Grüße Juma
Juma
 


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