Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon katgirl » 11. Okt 2011, 12:18

Loa: Workshop hat geschrieben: 115. Emotion als ultimative Manifestation
...
... dass die Manifestation, das also, was Ihr Manifestation nennt - wenn Heilung stattfindet oder wenn das Haus gekauft wird oder wenn der Liebhaber kommt - alle diese Dinge, von denen Ihr annehmt sie seien die Manifestation, gar nicht die Manifestation sind.
Es ist dieser Moment, und dieser Moment und dieser Moment und der Moment ...
Wenn Ihr das versteht, wenn Ihr versteht, dass sich alles entwickelt, um Euch diese freudvolle Manifestation zu bescheren und diese freudige Manifestation und diese - dann werdet Ihr nach einiger Zeit von einem sich gut anfühlenden Moment zum anderen gehen. Und natürlich wird sich das alles entwickeln und zeigen mit wunderbaren Ausrichtungen und Einstellungen und Auswirkungen und Manifestationen, und es wird mehr und mehr und mehr - aber das Hauptereignis ist die Emotion, die Ihr fühlt. Genau die sind das Hauptereignis. Wenn Ihr das verstanden habt, ist alles leicht. Denn es ist einfach.
...
Die emotionale Manifestation ist das Hauptereignis; wenn sie erfolgt ist, dann ist alles beschlossen - wenn Ihr dann nicht hingeht und sie mit dem nachfolgenden und nachfolgenden und nachfolgenden und nachfolgenden Gedanken wieder abtötet. Denn normalerweise tötet der nächste Gedanke sie wieder, da Ihr enttäuscht seid, da Ihr es nicht genau jetzt bereits geschehen machen konntet.
...
Workshop in Asheville, 27. September 2011


Wow! Danke!
Das habe ich heute gebraucht. Energie pur!
Die Emotion ist das Hauptereignis und zieht mehr und mehr Ereignisse ("Manifestationen") nach sich, um mir immer wieder diese Emotion bewußt zu machen. Ein ewiger Kreislauf.
lg
:gvibes:
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Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon Flower1973 » 11. Okt 2011, 12:23

Huhu Kat,

wir haben fast gleichzeitig geschrieben, nur an anderen Orten, aber gemeint haben wir wohl das Selbe wunderbare Gefühl :loveshower:

LG Flower :lieb:
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Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon katgirl » 11. Okt 2011, 12:39

Hallo Flower.

Ja Energie pur!

Wenn es sich so anfühlt, als ob es "real" wäre, dann ist es "real". Und kein anderer Moment wird sich so anfühlen; weil wir dann immer schon wieder ein Stück weiter sind und wieder mehr wollen.
Das Ergebnis vorwegfühlen.
Am wundervollsten finde ich diesen Satz:
Loa: Workshop hat geschrieben:...Die emotionale Manifestation ist das Hauptereignis; wenn sie erfolgt ist, dann ist alles beschlossen ...


Wundervoll.

@Mods: Ihr könnt den Thread auch an den anderen anhängen, falls das besser paßt.
lg
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Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon Sonrisa » 12. Okt 2011, 22:43

Hallo,

Dass wir, wenn wir einfach nur Dinge finden, die uns so fühlen lassen und wir es fühlen können und in dem Gefühl baden können und akzeptieren, dass es alles in genau diesem Moment des Fühlens existiert hat .... weil, der Umzugstag fühlt sich nicht so an. Der Umzugstag fühlt sich nicht annähernd so an. Den Kaufvertrag unterschreiben fühlt sich auch nicht so an. Den Scheck ausstellen fühlt sich nicht so an.Anders gesagt, in diesem Prozess gibt es so viel, was sich nicht genau so anfühlt - dies ist genau das, worum es sich dreht."


Hat jemand eine Ahnung, wie dieser Abschnitt zu verstehen ist? Die Hervorhebung hakt besonders bei mir.

:danke:
Sonrisa
 

Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon ZaWo » 12. Okt 2011, 22:46

Die Vorstellung und die Vorfreude ist schöner als der Vollzug. Ich habe das Hausbeispiel genauso erlebt. Und weiß, dass es stimmt. :P
ZaWo
 

Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon Sonrisa » 12. Okt 2011, 23:54

Stimmt. Jetzt, wo du es sagst. :P Ein schöner Gedanke zum Einschlafen. :danke:

:gvibes:
Sonrisa
 

Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon zimtstern » 13. Okt 2011, 00:18

Pamelina hat geschrieben:Hallo,
Hat jemand eine Ahnung, wie dieser Abschnitt zu verstehen ist? Die Hervorhebung hakt besonders bei mir.


Liebe Pamelina,

manchmal ist es ja so das beides zusammenkommt, die praktische Ausführung und die Freude dabei,
aber ganz oft, grade bei kreativen Prozessen, geht der kreative, inspirierte, freudige Teil der praktischen Ausführung voraus.
Zum Beispiel planst du ein schönes Fest, und die kreative Planung hat dir große Freude gemacht, aber später am Tag des Festes, wenn du in letzter Minute Servietten faltest, ist das ganze eher neutral bis..naja... :clown:

Abraham meinen, die eigentliche Manifestation dabei war jetzt nicht das praktische Ausführen der Vorbereitung des Festes, sondern die Stunden in denen du freudig und voller Inspiration und Vorfreude das Fest in Gedanken plantest.

Allerdings kann es während der "neutralen" praktischen Ausführung später auch wieder zu neuen Manifestationen kommen.
zB. könntest man während des Serviettenfaltens in Gedanken schwelgen und sich darauf freuen später zu tanzen oder sich gut zu unterhalten, innerlich schon die Musik hören und die Atmosphäre spüren.
Jetzt war natürlich nicht das Serviettenfalten die Manifestation, sondern das schöne Gefühl beim Gedanken an das Fest das gleich beginnt.

Aber natürlich kann das Emotionale auch mit dem praktischen Teil zusammenkommen, zB. wenn du später leidenschaftlich und mit Freude tanzt. Dann bist du ganz im Moment... ich glaube solche "sinnlichen" Manifestationen sind die Krönung.

Aber wichtig ist auch der Punkt dass es diesen praktischen Teil (die Ausführung oder etwas materiall Vorhandenes) nicht bedarf damit die Manifestation als "erfüllt" gilt. Die eigentliche Manifestation ist die Emotion.

Abraham sagen ja auch immer dass es nichts abzuschließen oder auszuführen gibt, also in dem Sinne dass wir nichts anfangen und es dann zu Ende bringen müssen. (praktisch "der Weg ist das Ziel", jeder einzelne Teil/Abschnitt/Moment zählt, nicht (nur) das Endergebnis)
Also nicht mühsam etwas erarbeiten und auf Freude beim Endergebnis hoffen,
sondern etwas "aus Freude heraus" tun.

Bisher sah unser Verständnis von Manifestation ja eher so aus,
dass das vorstellen, planen und darauf freuen so etwas wie "Vorarbeit" ist, die dabei hilft dass die Manifestation in unser Leben tritt, nun erkären Abraham dass diese Vorarbeit, wenn sie aus reiner Freude heraus geschieht, schon die Manifestation ist.
Freude, bei dem was später möglicherweise noch kommt, wäre dann eine weitere Manifestation.

Ich habe ganz viele Erinnerungen an solche Manifestationen.
Letzte Woche beispielsweise war ich in Gedanken fast den ganzen Tag bei einem Vorhaben,
mir ging es den ganzen Tag über sooo gut, Zeit spielte keine Rolle, alles war perfekt und ich schwelgte in Vorfreude.

Das eigentliche Vorhaben hat dann so wie ich es mir konkret vorgestellt habe gar nicht statt gefunden, aber das spielte keine große Rolle, es hatte sich etwas anderes schönes daraus entwickelt.
Und wenn ich mich jetzt zurück erinnere, dann denke ich gar nicht an das Vorhaben, sondern an den schönen Tag der Vorfreude.

Und würden wir es schaffen dieses schöne Gefühl länger zu erhalten, dann würden sich ständig immer wieder neue schöne Dinge daraus ergeben, und diese würden dann wieder aufs neue für neue schöne Gedanken sorgen...

Aber Abraham sagen ja auch dass es keine 10 Minuten braucht um uns in so ein schönes Gefühl hinein zu schaukeln.


(Workshop 116)
"Wir möchten Euch zeigen, dass Ihr innerhalb von 10 Minuten – egal, wie lange Ihr in dem Zustand ward, egal, wie lange Ihr negative Emotionen „geübt“ habt, egal, wie sich die Umstände gestalten, die Euch gerade umgeben und die Ihr anschaut und die Euch ein weniger als gutes Gefühl bescheren und ganz egal, für wie gross, schlecht und schrecklich Ihr das haltet, was Ihr gerade lebt – wir denken, 10 Minuten sind vollkommen ausreichend, um die wichtige Manifestation eines verbesserten emotionalen Seins-Zustandes zu erreichen. Und wenn Ihr diese Emotion erreicht habt, dann habt Ihr auch gleichzeitig das Raster erschaffen. Und wenn Ihr das Raster erschaffen habt und die Emotion aufrecht erhalten könnt, dann wird es sich anfüllen mit allen Details und Ihr werdet Euch wie das am meisten gesegnete, geliebte, behütete und wertige Wesen fühlen, das jemals existiert hat."


Ich denke der Aspekt, dass es nicht darum geht etwas bestimmtes zu erreichen oder zu erschaffen, sondern nur darum uns wohlzufühlen, und Dinge aus reiner Freude zu tun, ist ganz wichtig.

Denn, und das wird im neusten Workshop 116 ja noch mal genauer erklärt, die Manifestation (also die schöne Emotion), sie bedeutet ja dass wir währenddessen an die Quelle angebunden sind und ihre Energie quasi durch uns sprudelt.


Wir sind erfüllt, unser Wunsch ist erfüllt.

Lieben Gruß,

Zimtstern
:lieb:
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Re: Workshop 115. Emotion als ultimative Manifestation

Beitragvon Sonrisa » 13. Okt 2011, 11:40

Danke, liebe Zimtstern.

Es klickt gerade ununterbrochen bei mir. :gvibes: Es verschieben sich gerade "Wertigkeiten". Nicht, dass ich fände, dass physische Manifestationen weniger wert wären als emotionale. Ich hatte gestern schon den Gedanken, dass es so schön ist, die emotionale Erfüllung zu erreichen ohne es von etwas bereits Manifestiertem oder etwas, dass als physische Manifestation gewünscht ist, abhängig zu sein. Das ist Autonomie. Und Ermächtigung.

Ich hatte vorhin ein längeres Gespräch, dass mich wütend und traurig zugleich gemacht hat. Und mich zu alten Reaktionsmustern und Gedankenkonstrukten verleitete. Unterdessen sah ich kurz aus dem Fenster und sagte mir, dass ich gleich rausgehen werde und lache. Über mich selbst und darüber, dass ich lachen kann ohne etwas Lustiges gesehen zu haben. :kgrhl: Jetzt sitze ich hier direkt im Anschluss und muss lachen. Auch darüber, dass im Prinzip alles so einfach ist.

Abrahams Aussage, (sinngemäß) dass erst die Emotion kommt, dann die Manifestation, verleitet, wenn man es nicht genau verstanden hat, zum zweckmäßigen Fühlen, das schlussendlich immer noch abhängig vom Wunschobjekt ist. Ich fühle mich jetzt glücklich, dann folgt Wunscherfüllung xy. Es ist unecht und eigentlich auch nicht das, was wir wollen. Das Fühlen bleibt so immer abhängig von Ab- oder Anwesenheit, Zustand oder Verhalten des Wunschobjektes.

Mich freut es richtig, immer mehr zu verinnerlichen, dass ich mich jederzeit besser oder gut fühlen kann. Einfach so. Egal, was gerade ist. Egal, ob morgen das passieren könnte.

Vor der Manifestation ist nach der Manifestation. :mrgreen:

Liebe Grüße
P.
Sonrisa
 


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