Wie viel Unabhängigkeit kann ich mir eingestehen?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wie viel Unabhängigkeit kann ich mir eingestehen?

Beitragvon LiveToPaint » 4. Aug 2015, 21:38

Ein fröhliches Hey ho in die Runde,

Ich habe diese Woche mal etwas weniger Aktivität um die Ohren und dachte mir jetzt schreibe ich mal wieder hier ins Forum:

Seit einiger Zeit ist das Thema Unabhängigkeit für mich recht häufig im Fokus, sprich die frage nach dem wie kann ich diese gefühlsmäßig so weit entwickeln das ich sie täglich deutlich spüre und somit auch als Realität immer mehr erfahre.
Unabhängigkeit = Freiheit, frei von Abhängigkeiten. ausleben und Weiterentwicklung meiner künstlerischen Fähigkeiten.

Heute auf dem Weg vom Betrieb nach Hause habe ich mir bewußt gemacht wie unfrei und somit abhängig ich überhaupt hier und dort noch bin.
Ich oder wir (Frau und Ich) sind abhängig von der Unterstützung einiger Familienangehörigen die unser Kleinkind hüten während wir unseren Lebensunterhalt verdienen.
Abhängig von der Zuverlässigkeit der Mitarbeiter.
Abhängig von der Zahlungsmoral einiger Kunden….

Wobei ich sagen muss, das besonders im Bereich der Zahlungsmoral sich in den Letzten 1,5 Jahren vieles dramatisch verbessert hat.
Ich wollte jetzt auch nur ein paar Beispiele für Abhängigkeiten aufführen, im großen und ganzen erlebe ich ein fantastisches Jahr mit Rekordumsätzen, lukrative Aufträge, tolle Kunden.
Ich bemerke, meine Arbeit an mir selbst trägt erste, bewußt herbeigeführte Früchte.

Doch ich frage mich wieviel Unabhängigkeit kann ich, oder allgemein wir, überhaupt erreichen?

(Davon ab, bezogen aufs liebe Geld, Anfang des Jahre habe ich den "Druck" Finanzielle Freiheit/ Besserung erreichen zu wollen, etwas zurück geschraubt. Bewusst für ein Step by Step entschieden, und siehe da, es läuft dieses Jahr deutlich runder in meinen Finanziellen Angelegenheiten)

Klar ist, Unabhängigkeit, oder besser Freiheit fängt im denken an, doch egal wie „Frei“ ich denke, essen muss ich trotzdem, also bin ich abhängig davon Nahrung zu finden, bzw zu kaufen.

Es soll ja Menschen geben die nicht essen müssen, die nur von „Lichtnahrung“ leben können. Habe mal eine Reportage darüber gesehen, mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Doch auch dieser Mensch wäre nicht vollständig unabhängig, er benötigt immer noch die Sonne um leben zu können.

Somit kann die „totale Freiheit“ wenn man so will, sicher nicht in dieser Physischen Realität erreicht werden, somit wäre der grad der Abhängigkeiten sicherlich auch „Systembedingt“.
Oder um es noch einfacher herunter zu brechen, wenn ich der einzige Mensch auf dieser Erde wäre, Geld usw keinen Sinn mehr ergeben würde, wäre ich immer noch abhängig von meiner Fähigkeit Nahrung zu finden, Luft zu atmen und Sonne zu Tanken : )

Wo fängt Freiheit/ Unabhängigkeit an? Gibt es Freiheit ohne gewisse Abhängigkeiten in dieser Physischen Realität ?

Oder ist Freiheit nicht gleich Unabhängigkeit. Ist Freiheit somit Freiheit in der Wahl der Abhängigkeiten :pfeif:

Bevor ich hier jetzt noch weitere Wotrewindungen einbringe, was meint Ihr dazu ?

LG

L-to-P
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham
LiveToPaint
 
Beiträge: 93
Registriert: 08.2012
Geschlecht: männlich

Re: Wie viel Unabhängigkeit kann ich mir eingestehen?

Beitragvon Kein_Schnee » 5. Aug 2015, 07:12

Huhuh L-to-P!

Ich verstehe sehr gut was Du meinst und ein Punkt schoss mir bei Deiner Fragestellung direkt ins Hirn:
"Abhängigkeit" hat ja einen negativen Touch, auch in Deiner Überlegung.
Und "von etwas abhängig sein" ist mit Unfreiheit gleichzusetzen.

Ersetzt man aber diesen Begriff durch "bezugnehmend", oder "im Austausch mit" oder "cocreation" so bleibt nur ein neutrales Manifestieren übrig. Und dafür sind wir ja in dieser physischen Existenz.

Ich glaube, man empfindet Abhängigkeit nur dann, wenn man etwas tut, was man nicht gerne tut.
Dann "muss" man etwas tun, um etwas anderes zu bekommen.
Betreibt man aber Tätigkeiten, die in allererster Linie dem eigenen Wohlgefühl dienen (inspired action), kommt das Gefühl der Unfreiheit nicht auf. Im Gegenteil. Dann denkt man eher: "Bekomme ich für meinen Spaß auch noch Geld?"

Deswegen habe ich für mich die Wichtigkeit entdeckt, mein Tun von dem Finanziellen abzukoppeln.
Nur so wurde mir klar, was ich wirklich tun möchte.
Geld kann überall her kommen und muss keinerlei Bezug zu der beruflichen Tätigkeit haben.
Kann es aber durchaus.
Man lernt, zu seinen Talenten und tiefsten Wünschen sich auszudrücken zu stehen und sie nicht als "brotlose Kunst" abzutun". Man möchte etwas tun, also tut man es.
Ich glaube letztlich, dass dieser Weg vor allem Vertrauen in das LoA braucht und zwar ganz und gar.

Ich kann das Buch: "Werde reich und glücklich" von Dr. Joseph Murphy in diesem Zusammenhang sehr empfehlen!

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Wie viel Unabhängigkeit kann ich mir eingestehen?

Beitragvon Beautiful Mind » 5. Aug 2015, 08:13

Hallo L-to-P,

Kein_Schnee hat eigentlich schon alles gesagt. Ihrem tollen Beitrag möchte ich mich mit folgenden Gedanken anschließen:

Ich glaube, Freiheit/Unabhängigkeit ist eine Einstellungssache, ein Seinszustand. Schon der Eintritt in diese physische Existenz war unsere freie Entscheidung.

LiveToPaint hat geschrieben:Heute auf dem Weg vom Betrieb nach Hause habe ich mir bewußt gemacht wie unfrei und somit abhängig ich überhaupt hier und dort noch bin.
Ich oder wir (Frau und Ich) sind abhängig von der Unterstützung einiger Familienangehörigen die unser Kleinkind hüten während wir unseren Lebensunterhalt verdienen.
Abhängig von der Zuverlässigkeit der Mitarbeiter.
Abhängig von der Zahlungsmoral einiger Kunden….


Um das mal auf dein Leben zu übertragen, könnte die Einstellung dann vielleicht so aussehen: "Wir sind so unabhängig, dass wir entspannt unseren Job nachgehen können, denn es sind immer liebevolle Menschen da, die sich gerne um unser Kind kümmern. Ich weiß, dass mein Kind immer die beste Fürsorge bekommt, die es braucht. Ich bin frei und unabhängig, weil ich um die Gesetze des LoA weiß und somit die Mitarbeiter und Kunden anziehe, die zu mir passen und harmonieren. Ich habe die Freiheit, mir die Mitarbeiter und Kunden aussuchen zu können. Ich bin frei und unabhängig, das zu tun, was mir Spaß macht, ganz unabhängig vom Geld. ..."

Abraham sagen: "Die Basis eures Lebens ist Freiheit, der Sinn des Lebens ist Freude."

Wenn du deinen Fokus auf Unabhängigkeit legst, wirst du immer mehr davon anziehen.

Vielleicht magst du später mal berichten, wie sich zu dem Thema was getan hat. Ich finde es toll, wie sich dein Leben durch die Beschäftigung mit Abraham/LoA verändert hat.

Liebe Grüße

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 510
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Wie viel Unabhängigkeit kann ich mir eingestehen?

Beitragvon LiveToPaint » 5. Aug 2015, 21:33

Kein_Schnee hat geschrieben:"Abhängigkeit" hat ja einen negativen Touch, auch in Deiner Überlegung.
Und "von etwas abhängig sein" ist mit Unfreiheit gleichzusetzen.

Ersetzt man aber diesen Begriff durch "bezugnehmend", oder "im Austausch mit" oder "cocreation" so bleibt nur ein neutrales Manifestieren übrig. Und dafür sind wir ja in dieser physischen Existenz.


Danke für deine Erklärung,damit kann ich weiter spielen. (Ich tausche mal das Wort "Arbeit" gegen "Spielen", das klingt gleich viel freier und leichter)

Kein_Schnee hat geschrieben:Dann denkt man eher: "Bekomme ich für meinen Spaß auch noch Geld?"


Ja, diese Woche habe ich nur mit dem was ich so sehr liebe zu tun. :gvibes:
Heute war wieder unser "Feuerlöscher TüV Mensch" da, der kommt immer alle 2 Jahre. Er meinte im Gespräch über meine Arbeit: WoW, was sich hier bei Ihnen alles verändert hat. Mann sieht Sie leben Ihren Job . :genau:
Ich höre öfter solche Aussagen von meinen Kunden. Daran kann ich eigentlich sehr gut erkennen wie weit mich mein streben hin zur Selbstverwirklichung schon gebracht hat. Das stelle ich so Rückblickend grade mal fest. :mrgreen:

Das coole ist, er hat mir direkt einen Feuerlöscher zum veredeln dagelassen. 8-)
Das passt zu meiner suche nach passenden Produkten zu Veredelung in kleinserie...


Beautiful Mind hat geschrieben:Um das mal auf dein Leben zu übertragen, könnte die Einstellung dann vielleicht so aussehen: "Wir sind so unabhängig, dass wir entspannt unseren Job nachgehen können, denn es sind immer liebevolle Menschen da, die sich gerne um unser Kind kümmern. Ich weiß, dass mein Kind immer die beste Fürsorge bekommt, die es braucht. Ich bin frei und unabhängig, weil ich um die Gesetze des LoA weiß und somit die Mitarbeiter und Kunden anziehe, die zu mir passen und harmonieren. Ich habe die Freiheit, mir die Mitarbeiter und Kunden aussuchen zu können. Ich bin frei und unabhängig, das zu tun, was mir Spaß macht, ganz unabhängig vom Geld. ..."


Ja, ich sage euch: im täglichen Leben, wenn man so richtig viel abgelenkt durch "viel zu tun" ist, erkennt man manchmal die Bäume vor lauter Wald nicht :9

Und genau diese alltäglichen "vermeintlichen" Abhängigkeiten sind es sicher, die mich dazu bewogen haben diesen Beitrag über Unabhängigkeit hier zu eröffnen.
In diesen Alltagsdingen habe ich gestern irgendwie nicht so recht erkennen können das man auch diese Bereiche durch entsprechenden Fokus verändern kann.
Wobei doch genau diese Alltäglichen Dinge meinen Fokus genau Repräsentieren. Ich brauche mir meinen täglichen Ablauf nur genauer anzuschauen und schon sollte ich meine dahinter liegenden Ansichten darüber erkennen können.
Das vergesse ich dann manchmal. :pfeif:

Es ist doch immer wieder erhellend hier im forum vorbei zu schauen.... :stimmt:

LG

L-to-P
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham
LiveToPaint
 
Beiträge: 93
Registriert: 08.2012
Geschlecht: männlich


Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker