Wie schreibe ich die Vergangenheit um?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wie schreibe ich die Vergangenheit um?

Beitragvon Schneeule » 4. Okt 2009, 10:11

Hallo Ihr,
Bin heute bei Tag 9 und weiß nicht so recht wie man die Vergangenheit um schreibt. Meine Schwierigkeit ist;kann das gar nicht lustig oder witzig schreiben.
Es fällt mir schwer, aus einen anderen blickwinkel zu schauen. Ist es so ,das ich einfach was dazu dichte, würde sich aber nicht gut anfühlen.
Oder geht es darum mein augenmerk zum Beispiel auf Personen zu richten, die mir geholfen haben. Kann mir das einer mal genauer Erklären? :idea:
(Bin mir nicht sicher wo ich diesen Beitrag hätte schreiben sollen, falls er hier falsch ist verschiebt ihn bitte)
Gruß Schneeule
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Re: Wie schreibe ich die Vergangenheit um?

Beitragvon lawofattraction » 4. Okt 2009, 10:26




Meine Gedanken dazu: Grundsätzlich würde ich nie eine Übung machen, wenn ich mich damit nicht voll gut fühle. Dann lieber überspringen und zu einem anderen Zeitpunkt nochmal angehen.

Eine mögliche Herangehensweise des Umschreibens der eigenen Vergangenheit:

Frage Dich, wie hättest Du sie gerne erlebt und schreibe das auf wie eine Geschichte. Das nimmt den Widerstand "so war es doch garnicht" aus der Sache.

Oder tue so, als ob Du als Betrachter Dein Leben anschaust, nicht als Beteiligte, und dem Ganzen einen anderen Verlauf geben kannst. Dann kann die Hauptperson, nämlich Du, ganz andere Erfahrungen gehabt haben.

Oder gib den Beteiligten Ressourcen, bevor Du geboren wurdest. D.h. dass die Leute schon anders dachten und handelten und so Dein Leben anders verlaufen ist.

Es ist im Prinzip ein Spiel mit unserem Gehirn, das nicht erkennen kann, ob etwas wirklich so stattgefunden hat oder erfunden wurde. Diese Tatsache macht man sich zu eigen, indem man einfach Geschichten schreibt, die bei längerer Beschäftigung mit den Gedanken als real Erlebtes empfunden werden können. Wir verwirren uns selbst ein wenig. :mrgreen:



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Re: Wie schreibe ich die Vergangenheit um?

Beitragvon ZaWo » 4. Okt 2009, 11:42

Hallo Schneeule,

ich würde vielleicht nicht sofort mit dem Schwierigsten anfangen, sondern vielleicht mit kleineren, mäßig unerfreulichen Situationen. Das mache ich gerne, aber viel zu wenig. Am liebsten nehme ich dafür die Methode von Michael Losier.

Guck mal hier:
http://www.baerbelmohr.de/forum/umgang- ... t4947.html

Ich könnte mir vorstellen, dass du so ein Gefühl für das Umschreiben der Vergangenheit bekommst. Sehr lustig ist es da auch mit Übertreibungen zu arbeiten. Es geht ja nicht darum, dass die neu gewählte Geschichte wirklichkeitsnah ist, sondern, dass sich deine Gefühle dazu verändern.

Wenn ich heute an so eine umgeschrieben Situation denke, fällt mir immer auch gleich die umgeschriebene bessere Geschichte dazu ein.

Lieber Gruss
ZaWo :herzhpf:
ZaWo
 

Re: Wie schreibe ich die Vergangenheit um?

Beitragvon Schneeule » 5. Okt 2009, 12:52

Hallo Ihr,
Oh, etwas zu überspringen, da wäre ich nie alleine drauf gekommen.Aber es scheint eine Lösung zu sein.Fühlt sich zumindestens gerade gut an.
Ehrlich auf die idee wäre ich nie gekommen, weil ich natürlich alles genau machen möchte. so vergesse ich halt manchmal den Spaß. Schön das noch mal vor Augen zu bekommen. Danke, dafür!

ZaWo . Jetzt wo Du schreibst von Michael Loiser erinnere ich mich daran. das Buch sogar gelesen zu haben.Habe bei Bärbel gestern sogar noch gelesen. doch mir viel dazu nichts großes ein.

Heute morgen war es mir dann klarer. Fange mit einfacheren Übungen an. Nehme etwas was nicht so weit zurück liegt, und sich nicht mehr so schlimm anfühlt.Mal sehen ob ich damit meine Schwingungen anheben kann.
Lieben Gruß Schneeule
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Re: Wie schreibe ich die Vergangenheit um?

Beitragvon Sanaei » 18. Okt 2009, 09:29

hallo Schneeule,

geht es Dir gut? Konntest Du was bewegen mit dem Umschreiben? Würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen...

herzlichst,
Sanaei
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