Wie klinge ich nicht pessimistisch

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon sonnenblumenwiese » 2. Mär 2011, 19:24

Ich möchte gerne alle hier in diesem netten Forum begrüßen!
Seit ein paar Wochen lese ich fleißig mit und habe mir jetzt ein Herz gefasst,
euch um ein paar Tipps zu bitten.
Als erstes ist mir ganz wichtig zu sagen, dass ich kein jammer-Typ bin. Deshalb ist es mir auch schwerfallen eine Überschrift zu finden und trotzdem auszudrücken, was ich ausdrücken möchte.

Ich habe keine Freunde.

JEDER hat Freunde. Ich nicht. Ich habe keinen Kontakt zu meiner Familie. Wenn ich jetzt sage, dass sie sich nicht für mich interessieren, dann meine ich das ganz sachlich, ohne Vorwurf. Es ist einfach so. Niemand ruft mich an. Niemand besucht mich. Ich habe dieses Problem schon seit Kindheitstagen und ich habe alles versucht. Ich bin freundlich, nett, zuvorkommend, denke gern an andere, mache gerne eine Freunde, läster nicht, interessiere mcih für. Ich hab es auch schon mit ich-mach-mir-darüber-keine-gedanken versucht - auch nichts.
Ich habe wirklich keinen einzigen Freund in meinem Leben! Ich kenne nur die Freundes meines Mannes. Dort haben wir ein Pärchen, das mit uns mal am Wochenende ausgeht. Ich kenne sie schön seit längerer Zeit, aber selbst die Frau hat mich noch nie nach meiner Nummer gefragt! Wir haben nur Kontakt, wenn mein Mann und ich fragen, ob wir was machen wollen. Ich lerne Menschen kennen und bin bei Kunden sehr beliebt (die sehen mich ja auch nur kurz). Ich schaffe es nicht, dass man mich über lange Zeit mag.

Ich muss irgendetwas ausstrahlen. Ich weiß nicht was. Ich lese seit Jahren Abraham und bin mit allen Dingen im reinen und habe keine geldlichen oder körperlichen Probleme. Ich schreibe jeden Tag in mein Buch der positiven Aspekte und halt mich für einen fröhlichen Menschen.

In den letzten Tagen und Wochen kam meine Einsamkeit sehr hoch. In meiner Kindheit war ich der Außenseiter der Familie. Keiner interessiert sich für mich. Ich habe viele Menschen meiner Familie viele Jahre nicht gesehen und als ich sie dann mal wieder da, war da keine Freunde. Sie hassen mich auch nicht. Ich bin ihnen einfach nur egal.

An meiner Arbeit ist es das gleich. Als ich vor vielen Jahren anfing, mochten mich alle sehr. Nach drei Monaten war alles vorbei und ich werde irgendwie ertragen. Ich war noch nie auf einer Hochzeit. Auch nicht als ich in dem Alter war als alle heirateten. Ich bin nie auf Geburtstage. Nur ganz selten, wenn die Freunde meines Mannes feiern.

Ich weiß, dass ich auf das schauen soll, was ich will und das tue ich auch konsequent. Ich wollte euch meine Sache nur irgendwie schlildern. Bitte nehmt ein eventuelles aber nicht als gegenwehr. Ich hab nur wirklich schon viel versucht.

Es ist wirklich so, dass mich Menschen lieben, wenn sie mich kennenlernen und nach ein paar Wochen ist alles vorbei.

Mein größter Wunsch auf dieser Welt ist, dass mich andere Menschen mögen und ich Freunde habe.

Strahle ich vielleicht in meinem Beitrag schon was aus???

Es grüßt euch die Sonnenblumenwiese :ros:
sonnenblumenwiese
 
Beiträge: 12
Registriert: 03.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon wodny muz » 2. Mär 2011, 23:06

Hallo Sonnenblumenwiese,

Sonnenblumen haben doch viele Freunde, Menschen, Vögel, Bienen und noch viele mehr, also mit der Namenswahl hast du schon mal einen guten Schritt gemacht. :lol:

Du kennst sicher die Stellen bei Abraham, wo es immer wieder um Selbstliebe und Selbstschätzung geht. Abraham kommen bei fast jedem Thema immer wieder irgendwann zu dem Punkt, dass die dominante Schwingung hinter allen vordergründigen Problemen die mangelnde Selbstschätzung und -liebe ist. Gleichzeitig sagen sie aber auch, dass wir nicht damit beginnen sollen, daran zu arbeiten, sondern erst mal die einfacheren Dinge manifestieren (z.B. freie Parkplätze, leckere Brötchen oder anderes, was keinen Widerstand bei uns auslöst), damit wir merken, wie gut wir es können.

In deinem Text erzählst du ja die Geschichte, dass du anderen egal bis, also wertlos für andere. Das können andere ja nur von dir denken/empfinden, wenn es deine Schwingung ist. Da es so viele unterschiedliche Menschen auf der Welt gibt (so viele wie Ausdehungsmöglichkeiten :lol:), gibt es auch immer Menschen, denen man nicht egal ist, also könntest du erst einmal ein paar Tage diejenigen wertschätzen, denen du nicht egal bis und die gerne mit dir befreundet wären, die du aber noch nicht kennst. Auf die kannst du dich schon mal freuen, denn a) gibt es sie und b) hast du dir mit deinen vielen Wunschraketen die Freundschaften ja schon manifestiert, die Leute warten schon auf dich, aber momentan weist du sie noch ab, weil du öfter daran denkst, dass du allen egal bist und so hältst du sie fern. Vielleicht kannst du dir das ja schon glauben.

Wenn nicht, mache Focus Wheels oder schau´, ob du die EGS langsam hochklettern kannst zu diesem Thema, je nachdem, wo du stehst. Ich habe mal eine Liste über alle Dinge gemacht, die *ich*, nicht andere, an mir gut finde, die ich gut kann usw. Danach fühlte ich meine Schwingung zu mehreren Themen deutlich erhöht.

Als nächstes könntest du einfach hier in den Thread reinschreiben, wie tolle Freunde du hast, wie sie sind, was sie dir geben, was du alles mit ihnen unternehmemn willst, wie sie aussehen, was sie gerne mögen an dir und du an ihnen und alles, was dir einfällt. Erzähle uns doch, dass du dich freust über die vielen schönen Stunden mit ihnen und alles, was dich an Freundschaften begeistert. Diese neue Geschichte kannst du hier im Forum einach aufschreiben, wir alle glauben sie dir.

Abraham empfehlen ja für alles, das Kanu zu wenden und nur noch stromabwärts zu treiben. Der Blick darauf, was dir an Beziehungen alles fehlt, dass du anderen unwichtig bist ist ja stromaufwärts, also der Kampf gegen dein IB, dass dich immer wieder stromabwärts mitnehmen will zu deinen Freunden. Sag´ doch einfach deinem UM, dass er dir die gewünschten Freunde bringen soll und dann kümmere sich nicht weiter um das Thema, denn er erledigt den Job ja zuverlässig und ohne deine Einmischung (er bekommt ja auch ein hohes Gehalt dafür :kgrhl:)

Kennst du den Workshop 15, wo es darum geht, das Thema einfach sein zu lassen? Genug gewünscht hast du ja, jetzt musst du dir vor allem ein anderes Thema ansehen und nicht mehr die alte Geschichte erzählen. Falls du das (grüne) Buch "Geld" hast, dann sieh´ dir mal die Bestandteile der neuen Geschichte an (S. 259), damit du sie künftig diese erzählen kannst statt der alten, die du hier aufgeschrieben hast. Bei Bedarf maile ich dir auch die Seite, schreib´ ggf. eine PM mit deiner Mailadresse.

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
wodny muz
 
Beiträge: 264
Registriert: 08.2010
Wohnort: Norddeutschland
Geschlecht: männlich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon sonnenblumenwiese » 3. Mär 2011, 07:54

Guten Morgen Wodny und ein ganz herzliches Dankeschön für deinen Beitrag :ros:

Ich wirke auf viele Menschen dominant. WAs im Berufsleben mein großes Plus ist.
Dabei weiß ich einfach, was ich will. (Das musste ich als Kind wissen, sonst wäre ich unsichtbar
gewesen. So gab es zumindest manchmal Konfrontationen.) Im Privatleben versuche ich
durch viele Fragen, nicht dominant zu wirken. Wenn wir zum Beispiel mit den Freundes meines
Mannes etwas unternehmen achte ich sehr darauf, kompromissbereit zu wirken und es zu sein.
Das strengt mich dann manchmal an und ich denke, dass jedes noch so großes a---loch Freunde hat,
warum ich nicht?! Wir haben in unserer Nachbarschaft einen Alkoholiger, arbeitslos und
selbst der hat einen sehr großen Freundeskreis, die alle mit ihm Bier trinken. Ich will das nicht bewerten.
Ich meine nur, dass jeder irgendwie Freunde hat.
Ich mag mich und meine Einstellung sehr und ich würde es freuen, wenn meine Freunde auch so wären.
Wie eben der Nachbar der gerne mit seinen Freunden trinkt.
Inzwischen bin ich in eine beobachtende Position verfallen. Ich kenne eine sehr beliebte Frau, die wirklich
Freunde hat, die alles für sie tun. Sie hat zwei Männer, die ihr Lebenfinanzieren, Freunde, die ihr ihr Auto geben, Sie macht den ganzen Tag, was ihr Spaß macht und ist für ihre beste Freundin eine gute Freundin. Ich war mal mit dieser Frau befreundet, bis ich mitbekam, dass sie über wirklich jeden und alles lästert. Über die zwei Männer, über den und die, nur nicht über ihre beste Freundin und da dachte ich, warum mögen sie alle. Sie lacht ins Gesicht, dreht sich um und verdreht die Augen. Die Freundschaft blieb nicht bestehen, weil sie ein Geheimnis jedem verraten hat und ich sehr traurig darüber war.
Seit ein paar Wochen suche ich meine ehemaligen Mitschüler über social network Seiten. Eine davon wohnt jetzt in München. Als ich ihr schrieb, dass mein Mann und ich nach München für ein Wochenende fahren, brach sie den Schriftverkeh ab. Sowas erlebe ich dauernd.
Es gibt auch Menschen, die sich freuen, wenn sie mich virtuell wiedertreffen - Männer, die sich was erhoffen. Da ich aber glücklich vergeben bin, bricht der Kontakt dann immer ziemlich schnell wieder ab.

Seit ein paar Tagen habe ich die Vermutung, dass ich NIE in meiner Mitte bin. Oder nur für kurze Zeit. Ich fühle mich mit nichts verbunden. ich fühle mich ruhelos und einsam. Ungeliebt und als Katastrophenkind.

Ich habe vor Jahren mal einen Kurs besucht. Meine Kollegin schwärmte von diesem Kurs, weil nach Beendigung alle Teilnehmer sich noch mochten und sich seither privat getroffen haben. In dem Kurs lernte ich dann Leute kennen, den den Kurs vor noch längere Zeit gemacht hatten und sich noch über die weiteren Kontakte mit der Gruppe freuten. In meinem Kurs war alles anderes. Er war der intensivste Kurs, mit dem intensivsten Austausch, aber danach waren alle froh, dass es vorbei war. Eine Teilnehmerin erzählte mal, dass sie gerne Tennisspielt. Mein Mann und ich wollten damit auch anfangen und so rief ich sie an. Sie sagte, dass sie mit dem Kurs und den Teilnehmer abgeschlossen hat und war total unfreundlich. So dramatisch, dachte ich mir, warum, warum, warum???

Du hast recht, wodny, die alten Geschichten sind genug erzählt. Ich sprech das erste mal darüber, deshalb sprudelt es wohl noch ein wenig. Was ich mir wünsche?

Ich wünsche mir, dass das Telefon klingelt und ein netter Mensch dran ist, der fragt, wie es mir geht. Der sich wirklich für mich interessiert und der etwas oder am besten ganz viel in meiner Person sieht und fühlt, was er sehr schätzt. Ich wünsche mir eine sehr, sehr gute Freundin, die mit mir durch dick und dünn geht. Mit der abends weggehen kann, die sportlich ist und ehrlich zu mir ist. Die in sich selbst ruht. Ich wünsche mir so viele Freunde, dass auch ich mal Räumlichkeiten anmieten muss, um meinen Geburtstag zu feiern. Ich wünsche mir, dass sich die Menschen aus meiner Vergangenheit positiv an mich erinnern und sich freuen, wenn sie mich treffen oder was von mir hören.

Danke, wodny, für das Angebot mit der Seite aus dem Geld-Buch. Ich habe das Buch hier liegen und vor ein paar Tagen nochmal angefangen darin zu lesen. Werde gleich mit dem Frühstück die Seite 259 lesen.

es grüßt die sonnenblumenwiese :ros:

ps. Fasst hätte ich es vergessen. Als ich deine Einleitung mit den Freunden der Sonnenblumenwiese las, hatte ich feuchte Augen. Eine Sonnenblumenwiese hat tatsächlich so viele Freunde - und die wünsche ich mir auch :loveshower:
sonnenblumenwiese
 
Beiträge: 12
Registriert: 03.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon LillyB » 3. Mär 2011, 09:29

Hallo liebe Sonnenblumenwiese,

ich komme mal vorbei, ich liebe Sonnenblumenwiesen :gvibes: Ich habe den Eingangspost nicht gelesen, doch den jetztigen und mir fiel auf:

Ich wünsche mir, dass das Telefon klingelt und ein netter Mensch dran ist, der fragt, wie es mir geht. Der sich wirklich für mich interessiert und der etwas oder am besten ganz viel in meiner Person sieht und fühlt, was er sehr schätzt. Ich wünsche mir eine sehr, sehr gute Freundin, die mit mir durch dick und dünn geht. Mit der abends weggehen kann, die sportlich ist und ehrlich zu mir ist. Die in sich selbst ruht. Ich wünsche mir so viele Freunde, dass auch ich mal Räumlichkeiten anmieten muss, um meinen Geburtstag zu feiern. Ich wünsche mir, dass sich die Menschen aus meiner Vergangenheit positiv an mich erinnern und sich freuen, wenn sie mich treffen oder was von mir hören.


Das all dies und Dein Denken allein Dich trennt (mit den dazugehangenen alten Gefühlen, ist eh alles Vergangenheit), das ist alles. Alles was Du oben schreibst, sagst und wünschst Du Dir von Dir selbst.

Deine beste Freundin zu sein. Dein Wesen in der Quelle hat dermaßen viele Wesen um sich herum, es ist unmöglich einsam zu sein, in Quelles Nähe, in Deiner Kraft.

Ruf die Menschen selbst an und sie freuen sich (egal wie sie sich Dir gegenüber verhalten), dass ein netter freundlicher Mensch (inmitten seiner Kraft) dran ist.

Gehe mit DIR durch dick und Dünn. Dein INNER BEING macht es sowieso, Du brauchst nur Deine Scheinwerfer drauf zu richten.

Sei ehrlich zu Dir, höre auf auf die anderen zu schauen, gib, was Du Dir wünschst. Dein Inneres Wesen tut es konstant.

Erinner Dich und schaffe Dir selbst DEINE wunderschöne Vergangenheit, in dem Du die harte Bewertung gegenüber Dir selbst wegnimmst und

Sei Dir selbst gegenüber locker, liebevoll und sanft innen. Da liegt die Kraft, nicht in äußerer Dominanz. Fang an DICH zu fühlen.

Wie gesagt, alles was Du schreibst ist Projektion auf die Filmleinwand. Es wird Zeit nach dem Schatz im Innen zu schauen.

ALOHA :itsmagic:

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Kia » 3. Mär 2011, 10:03

Guten Morgen, liebste Lilly,

Du warst so schnell - grossartig - ich habe fast genau das gleiche geschrieben eben gerade, doch wie üblich die längere Variante -
Und ich schicke es trotzdem jetzt ab, da ich auch die Sonnenblumenwiese besuchen will, Du weisst ja wie sehr ich die ganzen Wiesen liebe.

Liebe Sonnenblumenwiese,

ich schreibe mal den Kreis auf, nur ganz kurz, in dem Du bist, und gehe dann verstärkt auf den „Engelskreis in Dir“ ein, der den Neueinstieg in den Teufelskreis verunmöglicht.

Der Teufelskreis ist:
Mangelndes Selbstwertgefühl führt zu Suche nach Anerkennung und Liebe im Aussen, führt zu Abhängigkeit im aussen, führt zu Angst vor dieser Abhängigkeit, führt zu Wut auf die Anderen, die nicht geben, was Du willst, führt zu Flucht in Illusionen (z. B. Idealisieren der Situation, wenn ich nur eine beste Freundin hätte, wäre alles anders), führt zu Enttäuschung, führt in das Gefühl von Sinnlosigkeit und Depression, führt zu Selbstaufgabe, führt zu erneuter Hoffnung auf Sinn im Aussen, führt wieder zu Abhängigkeit von den Anderen, führt zu mangelndem Selbstwertgefühl. Dann bist Du wieder an Anfang.

Der erste Schritt wäre akzeptieren, dass Du so Dich selbst abhängig gemacht hast und dass niemand mit Dir eine Abhängigkeitsbeziehung will.

Aber viele, viele wollen eine Liebesbeziehung, die auf Freiheit beruht, Freude und Liebe.

Jetzt der Ausstieg aus dem Teufelskreis:

Gedanken, die dahin führen können:

Ich übernehme die Verantwortung dafür, daß ein gutes Selbstwertgefühl in mir entstehen kann.

Ich möchte mich frei und glücklich fühlen, mit mir eins sein, mich lieben und achten, mir eine wunderbare, sogar die beste Freundin sein.

Ich lasse diese Fremdbestimmung los, richte den Blick nach innen und mache mein Glück nicht mehr abhängig davon, dass andere mich lieben, sondern entwickle Selbstliebe.
(Lies nochmals die ganzen Workshops über Liebe für das Selbst hier im Forum).

Ich weiss, dass Selbstliebe heisst, nach innen zu gehorchen.

Ich folge dem zarten Ruf meiner Seele nach innen.

Jetzt kommt Hoffnung auf, dass es vielleicht doch irgendwie gut kommt.

Was kann ich innerlich jetzt sofort verändern?
Ich kann mich selbst und die anderen lieben, wie sie jetzt sind, ohne dass sie sich zuerst verändern müssen. Ich kann mich liebenswert jetzt finden, und die anderen sind auch liebenswert, so wie sie jetzt sind.

Selbstvertrauen entsteht, denn das SELBST, liebt Dich und die anderen so, wie Du jetzt bist und so wie sie jetzt sind.

Selbstvertrauen entsteht, da Du Dich selbst von innen führst.

So wirst Du langsam unabhängig von der Meinung, Liebe, Lob, Anerkennung, Bestätigung durch die anderen.

Wenn Du nichts mehr von ihnen willst, sind sie plötzlich DA. Du ziehst dann nicht mehr an ihnen, um etwas zu bekommen, das Dir NUR EINZIG UND ALLEIN DEIN INNER BEING geben kann.

Durch den Kontakt mit Deinem Inner Being findest Du die Liebe, die DU BIST, in Deinem eigenen Herzen und bist unabhängig von den anderen.

Dann kannst du Dir sagen:

So, ab jetzt übernehme ich die Verantwortung dafür, dass ein gutes Selbstwertgefühl in mir entstehen kann.

Und der „Engelskreis“ ist für die erste Runde abgeschlossen. Nach so vielen Jahren braucht es etwas Geduld und viele viele Male den positiven freudigen selbst-ermächtigten Kreis wählen zu fühlen und zu durchdenken.

Ich würde mal Kontakt aufnehmen mit Deinem Inner Being und fragen:

Was ist für mich persönlich die „beste Freundin“? Schreib einfach auf, was das heisst für Dich. Und gib Dir das selbst. Sei Dir selbst die beste Freundin.

Automatisch ziehst Du das dann von aussen auch an. Es ist das LoA-Gesetz, das die Anderen dann zu Dir hin zieht, wenn Du sie nicht mehr brauchst. Wenn Du mit ihnen nur sein willst, um sie zu lieben und das Leben zu geniessen. Spass zu haben mit ihnen. Wie hast Du Spass mit ihnen? Was könntest Du mal vorschlagen zu unternehmen?

Das Wichtigste : Die Gefühle

Mir ist aufgefallen, dass manchmal Menschen nicht lernen wollen, mit ihren Gefühlen umzugehen; sie agieren sie aus, oder steigern sich hinein oder verdrängen sie. Sie wissen gar nicht, wie das geht, die Gefühle wirklich zu fühlen.

Also fühle alle Gefühle, die auftauchen in dem Prozess, lerne mit deinen Gefühlen umzugehen, sonst gehen sie mit Dir um und Du hast dann keine Möglichkeit, das zu beeinflussen.
Vertraue darauf, dass Du es kannst, Gefühle fühlen, nutze im Forum die EGS und und alles drum herum und lese ein wenig nach und lerne zu fühlen.

Alles, was Du ehrlich gefühlt hast wandelt sich. Alles was du wirklich erlebt hast fliesst weiter.
Was du festhältst, unterdrückst, wirkt verletzend und zerstörerisch gegen Dich und andere – es fühlt sich für sie an wie Aggression. Doch die Energie ist nur Energie, keine Wertung, die Energie kannst Du genauso gut gleich sofort mit Dir und anderen ALS FREUDE, ALS LIEBE LEBEN.

Wenn Du Dir erlaubst zu fühlen, kommt vielleicht eine Weile auch Schmerz auf, das ist nur die unterdrückte Energie, nichts schlimmes. Das gilt es dann anzunehmen und die EGS hoch zu fliessen, ohne Dich zu pushen dabei.

Du kannst es, weil Du ein menschliches Wesen bist, das sind alles fühlende Wesen. Und vermeide den Blick ZU fest nach aussen. Es ist egal, was die anderen machen. Es ist piepschnurzegal. Das Wichtigste ist, wie Du Dich fühlst. Das ist der Anzeiger, ob die Richtung, in die Du gerade läufst stimmt. Die Gefühle sind Dein Barometer.

Deine Seele schreit quasi nach Deiner Liebe zu ihr und Liebe findest Du immer nur im eigenen Herzen.

Lieben Gruss
Herzlich
Kia

PS: Bin unterwegs und kann nur unregelmässig hier reinschauen bis 8. März – doch ich bin da. :hug: :gvibes: :uns:
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon sonnenblumenwiese » 3. Mär 2011, 10:51

LIebe Lilly, liebe Kia,

herzlichen dank für eure Antworten :ros:

Fühlt sich gut an, als Sonnenblumenwiese geliebt zu werden!

Ihr beide habt ein Thema angesprochen, auf das ich selber noch nicht gekommen bin. Selbstliebe - ich denke, dass ich mich selber liebe! Aber vielleicht tue ich das ja garnicht :nachdenk:
Ich tue auch keine selbstzerstörerischen Dinge: ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich habe keine Sucht (vielleicht nach Schokolade :lol: ). Ich mache mich selber auch nicht schlecht, habe aber einen sehr hohen Anspruch an mich. Ich rede gerne von Dinge, die ich gut kann. Woran erkenne ich also, dass ich mich selber vielleicht garnicht liebe?
Und wie lerne ich mich selber zu lieben? Welchen Mechanismus habe ich vielleicht entwickelt, um zu verstecken, dass ich mich vielleicht garnicht liebe?

Darüber muss ich nachdenken.

Viele Grüße von der Sonnenblumenwiese
sonnenblumenwiese
 
Beiträge: 12
Registriert: 03.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Sonrisa » 3. Mär 2011, 11:01

Hallo Sonnenblumenwiese,

du sitzt einem weit verbreiteten Irrtum auf. Es gibt keine mangelnde Selbstliebe. Loa hat das mal genial auf den Punkt gebracht. Eines meiner absoluten Lieblingszitate hier aus dem Forum. :gvibes:

Ich halte das für ein esoterisches Märchen, das mit der mangelnden Selbstliebe. Oder etwas, was Psychologen erfunden haben, um ihre Praxen zu füllen. Jeder Mensch sucht für sich immer das Beste. Jede Aktion, so richtig oder angemessen oder abwegig oder seltsam sie uns erscheinen mag, hat das eigene Wohlbefinden als Motor. Selbst grausame Aktionen. Wir suchen immer nach unserem Wohlgefühl.

Willst Du das Beste für Dich? Willst Du ein schönes Leben führen? Möchtest Du liebe Menschen um Dich haben, mit denen Du in Einklang bist? Du kannst die Liste weiterführen zu Partnerschaft, Job, allen Themen. Hast Du mit "Ja" geantwortet? Dann liebst Du Dich auch selbst. Weil Du Gutes und Schönes erleben möchtest.

Und jetzt geht es darum, die Gedanken so auszurichten, dass all das Gute, was Du für Dich möchtest, auch kommen kann. Da kommt die Macht des LoA ins Spiel. Beobachte Deine Gefühle eine Weile. Woher die schlechten Gefühle kommen, ist vollkommen unerheblich, das brauchen wir nicht zu wissen - wozu auch? Sie sind aber der Anzeiger, dass Du Dein Denken neu ausrichten kannst, in genau die Richtung, die Dir das bringt, was Dich freudig und glücklich macht.

Abraham empfehlen, ständig nach Dingen Ausschau zu halten, die Freude machen. Und wenn man dann so sehr eingestimmt ist auf Freude und Anerkennung und Wertschätzung, ist der Schritt zur eigenen Wertschätzung auch getan.



Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Kia » 3. Mär 2011, 11:30

Pamelina hat geschrieben:Beobachte Deine Gefühle eine Weile. Woher die schlechten Gefühle kommen, ist vollkommen unerheblich, das brauchen wir nicht zu wissen - wozu auch? Sie sind aber der Anzeiger, dass Du Dein Denken neu ausrichten kannst, in genau die Richtung, die Dir das bringt, was Dich freudig und glücklich macht.
aus dem Zitat von Loa

Das habe ich gemeint. Es gibt in der Dualität immer die zwei Enden des Stocks. Ich kann mich Richtung mehr Fülle, Liebe, Freude, u.s.w. bewegen oder in die andere Richtung weniger Fülle, Liebe, Freude.

Die Gefühle zeigen das an.
:danke: Für das Raussuchen des Zitates Pamelina.
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon LillyB » 3. Mär 2011, 11:33

Hallo Sonnenblumenwiese,

ja, wer söllte die nicht mögen? :gvibes: Hier ist wieder etwas versteckt:

habe aber einen sehr hohen Anspruch an mich


Aber...dieser kleine Punkt des Perfektionismus und des sich verpflichtet fühlen - gibt immer den Anschein, als ob es etwas zu erreichen gibt. Und damit wertest Du, bzw. ich hatte diesen Anspruch früher auch mal. D.h. ich stand mit allem und nichts (ohne dass es mir bewußt war ) in Konkurrenz. Damit habe ich mir das Leben schwer gemacht und anderen ebenso und forderte natürlich ständig den Beweis ein, dass ich dadurch geliebt bin.

Durch Abraham Dank den Teachings und meinem Weg hier mit Euch allen, ist mir das (insbesondere auch durch die Quelle) bewußt geworden. Sie hat mich dahin geführt, dass so etwas nicht exisitiert, dieser Anspruch, Perfektionismus und das damit Sicherheit gegeben ist. Damit ist auch mein ungesunder Ehrgeiz von ganz allein verschwunden und eine tiefgehende Leidenschaft für das, was ich mir wirklich innen wünsche - herausgekommen.

Heute liebe ich gerade meine Macken, die Macken der anderen finde ich in der Regel besonders entzückend. Und ich habe gerade dadurch gelernt und geübt "Allowing", Empfangen. Genießen. Entspannen. Ich kann andere sich selbst überlassen und BIN einfach. Nur.

Vielleicht schaust Du mal nach, wo Du Dir mehr zulassen könntest?

ALOHA :pfeil:

Lilly
Zuletzt geändert von LillyB am 3. Mär 2011, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Kia » 3. Mär 2011, 11:43

Liebe Sonnenblumenwiese,

nur ganz kurz,

sonnenblumenwiese hat geschrieben:Ich mache mich selber auch nicht schlecht, habe aber einen sehr hohen Anspruch an mich. Ich rede gerne von Dinge, die ich gut kann. Woran erkenne ich also, dass ich mich selber vielleicht garnicht liebe?
Und wie lerne ich mich selber zu lieben?


Für mich ist ganz klar die Welt der Spiegel. Wenn ich mich liebe, ehre, respektiere, schätze IM SELBST innen, das hat mit äusseren Leistung, Errungenschaften, Prinzipien, hoher Ethik all diese gesellschaftlich konditionierten Sachen absolut nichts zu tun, sondern die Liebe vom SELBST zu mir Selbst und den Anderen, dann spiegelt mir das die Welt, sie lieben mich für mein SEIN, nicht für das, was ich mache.

Ich denke die Workshops über Liebe, es hat mehrere und auch mehrere übersetze Videos, könnten Dir zu einem guten Einstieg verhelfen.
Die Menschen sind, über die Fähigkeiten und Talente der anderen eher manchmal neidisch, wenn der Mensch nicht angebunden ist an die Göttliche Führung im Inneren und sozusagen die Talente, Fähigkeiten, Hohen Ideale, Ethik, Leistungen, Errungenschaften u.s.w. und so fort quasi einsetzt, um die inneren hohen Ansprüche an sich selbst und andere zu rechtfertigen (meist innerlich unbewusst).

Bin da auch am Aufschreiben immer wieder, was ich noch loslassen will.
Das kam mir noch in den Sinn ...
Bin für den Moment jetzt hier draussen. Und unterwegs. :hug:
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon lawofattraction » 3. Mär 2011, 11:43

sonnenblumenwiese hat geschrieben:Das strengt mich dann manchmal an und ich denke, dass jedes noch so großes a---loch Freunde hat, warum ich nicht?! Wir haben in unserer Nachbarschaft einen Alkoholiger, arbeitslos und
selbst der hat einen sehr großen Freundeskreis, die alle mit ihm Bier trinken. Ich will das nicht bewerten.
Ich meine nur, dass jeder irgendwie Freunde hat.


Hallo Sonnenblumenwiese,

warum Du keine Freunde hast?

Vielleicht weil Du so über Menschen denkst und sprichst? Alkoholiker sind Kranke und arbeitslos sein ist kein Wertigkeitskriterium.

Menschen als Arschlöcher zu bezeichnen ... ich hätte nicht gedacht, dass ich das eines Tages hier im Forum lesen würde.

:shock: Loa





*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon LillyB » 3. Mär 2011, 11:47

Loa,

na, das habe ich gar nicht gelesen :kgrhl: diese Bezeichnung.

:loveshower: muss im Flow sein :hurrrra: ALOHA

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon lawofattraction » 3. Mär 2011, 11:49

LillyB hat geschrieben:Loa,

na, das habe ich gar nicht gelesen :kgrhl: diese Bezeichnung.


Das Los des Mods. :teuflischgut:

Wie gut, dass ich so leicht nicht aus dem Vortex zu hauen bin. :gvibes:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon ZaWo » 3. Mär 2011, 12:17

Hallo Sonnenblumenwiese,

ich denke auch, dass du dir selbst vermutlich keine gute Freundin bist. Was hältst du denn davon, mit dem Freunde suchen eine Weile z.B. 1 Jahr, zu pausieren und dich in dieser Zeit mal ausschließlich verwöhnend um dich zu kümmern?

Außerdem würde mich interessieren, warum genau du Freunde möchtest? Ich habe die Vermutung, dass auch da deine Tendenz mehr in Richtung Außenwirkung geht.....also Sozial-Kosmetik. Was sicherlich nicht verwerflich ist. Es erscheint mir aber sinnvoll, sich dessen bewusst zu sein, um von da aus die Babysteps leichtfüssig zu beginnen. Wäre auch ein erster Schritt der Ehrlichkeit zu selbst und eine erste Möglichkeit mit dir selbst in lieben Dialog zu treten.

Lieber Gruß und herzlich willkommen hier
ZaWo
ZaWo
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon sonnenblumenwiese » 3. Mär 2011, 12:34

lawofattraction hat geschrieben:
sonnenblumenwiese hat geschrieben:Das strengt mich dann manchmal an und ich denke, dass jedes noch so großes a---loch Freunde hat, warum ich nicht?! Wir haben in unserer Nachbarschaft einen Alkoholiger, arbeitslos und
selbst der hat einen sehr großen Freundeskreis, die alle mit ihm Bier trinken. Ich will das nicht bewerten.
Ich meine nur, dass jeder irgendwie Freunde hat.


Hallo Sonnenblumenwiese,

warum Du keine Freunde hast?

Vielleicht weil Du so über Menschen denkst und sprichst? Alkoholiker sind Kranke und arbeitslos sein ist kein Wertigkeitskriterium.

Menschen als Arschlöcher zu bezeichnen ... ich hätte nicht gedacht, dass ich das eines Tages hier im Forum lesen würde.

:shock: Loa






Danke, das Gesetzt der Anziehung in Perfektion. Du hast einen kleinen Ausschnitt herausgeschnitten und somit das Ganze verzerrt. Ich verurteile Alkoholiker nicht und auch Arbeitslose nicht! Sie haben eine andere Situation als ich (sie als krank zu bezeichnen ist eine Wertung, die mir nicht zusteht) Ich wollte damit ausdrücken, dass es für alle Menschen Deckel zu geben scheint. Zur Ergänzung kann ich auch sagen, dass Lesben Lesben finden, extrem Sportler, extrem Sportlich, Menschen, die eine offene Beziehung suchen, finden Menschen, die ebenso ein suchen.
Und nein, ich bezeichen nicht Menschen als A-löcher. Ich kenne einen sehr egoistischen Mann, der ein one-night-stand nach dem anderen hat, die Frauen dann unglücklich sind, er andere Menschen um Geld bedrogen hat. Er fast jeden Tag hier ist örtlichen Presse steht, weil die Staatsawaltschaft mal wieder ermittelt und trotzdem hat er einen Berg Leute, die noch immer hinter ihm stehen.

Ich habe das Wort im übrigen bewusst nicht ausgeschriben, weil ich genau deine Reaktion verhindern wollte.
sonnenblumenwiese
 
Beiträge: 12
Registriert: 03.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon sonnenblumenwiese » 3. Mär 2011, 12:43

Danke auch für die Antworten. Den Vorwurf muss ich erstmal verdauen, daher jetzt etwas kürzer zu Zawos
Anmerkung. Danke für eure Antworten :ros:

Ich suche keine Freunde. Nicht suchen im praktischen Sinn. Ich beobachte und stelle fest. Ich renne nicht rum und überlege, ob der oder der, die oder die ein Freund, eine Freundin sein könnte. Nachdem Vorwurf hätte ich keine Freunde, weil ich etwas negatives an mir haben. Das ist es nicht. Ich bin auf Dauer Luft, nicht vorhanden. Mir will keiner was Böses, aber auch nichts Gutes. Ich bin nicht interessant genug. Ich gebe nichts, was dem anderen gute Gefühle zu machen scheint.

Und warum ich Freunde möchte? Weil ich nicht alleine Tennisspielen kann. Weil ich nicht alle Die Siedler von Catan spielen kann. Weil ich mich unterhalten und austauschen möchte. Weil ich Gemeinsamkeit erleben möchte. Weil ich ein wir-Gefühl haben will. Weil ich wozugehören will.

Grüße von der Sonnenblumenwiese
sonnenblumenwiese
 
Beiträge: 12
Registriert: 03.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Sonrisa » 3. Mär 2011, 13:57

Hallo Sonneblumenwiese,

du hast viele tolle Antworten bekommen, auch jene, die dir zunächst sauer aufstoßen, werden für dich über kurz oder lang hilfreich sein. :stimmt: Es ist wirklich eine Babysteps-Sache, die nicht von heute auf morgen komplett anders sein wird. Du wirst Fortschritte machen, stehen bleiben, vielleicht mal kurz zurückgehen oder es scheint nur so, in jedem Fall jedoch hast du selbst es in der Hand.

Und warum ich Freunde möchte? Weil ich nicht alleine Tennisspielen kann. Weil ich nicht alle Die Siedler von Catan spielen kann. Weil ich mich unterhalten und austauschen möchte. Weil ich Gemeinsamkeit erleben möchte. Weil ich ein wir-Gefühl haben will. Weil ich wozugehören will.



Du kannst alleine schwimmen gehen, alleine spazieren gehen, alleine ein Buch lesen, einen schönen Film gucken, im Internet surfen, verreisen, joggen, dich in ein Café setzen, einen VHS-Kurs besuchen, eine Sprache erlernen, ein Handwerk, einen Gurkenmasken-Fußbad-Tag einlegen, Kuchen backen, die Wohnung umdekorieren, Dinge schön finden und sie wertschätzen. Noch mehr Vorschläge? Ich sage das als jemand, der vor einigen Jahren an einer ähnlichen Station stand wie du, rede also nicht von Gelesenem oder etwas mir Unbekanntem. :lieb:

Ich beobachte und stelle fest.


Weißt du, was gemäß des LoA geschieht beim Beobachten und dem daraus Schlussfolgern? Wir bekommen noch mehr von dem, was wir beobachten und es nimmt nicht wunder, dass wir mehr von dem feststellen, was wir immerzu beobachtet haben.

Ich kenne einen sehr egoistischen Mann, der ein one-night-stand nach dem anderen hat, die Frauen dann unglücklich sind, er andere Menschen um Geld bedrogen hat. Er fast jeden Tag hier ist örtlichen Presse steht, weil die Staatsawaltschaft mal wieder ermittelt und trotzdem hat er einen Berg Leute, die noch immer hinter ihm stehen.


Ob du nun MenschEN oder einen Menschen als A-loch bezeichnest, Fakt ist, dass du aus deiner Beobachtung heraus, eine gewisse Ungerechtigkeit festzustellen scheinst. Du fühlst dich ungerecht behandelt, weil ein Mensch, an dem du Verhaltensweisen beobachtest, die du nicht für freundschaftswürdig hälst, augenscheinlich Freunde hat oder auch nur bloße Kontakte. Es gibt keine Ungerechtigkeiten. Das LoA sendet dir das, was du an Schwingungen aussendest. Es ist auch völlig sinnlos, sich darüber Gedanken zu machen, warum ein Mensch Freunde hat trotz seiner vielen schlechten Eigenschaften. Du weißt nicht, was genau der Mann für Überzeugungen hat , noch kennst du die Überzeugungen jener, die sich mit ihm abgeben.

Ich bin nicht interessant genug. Ich gebe nichts, was dem anderen gute Gefühle zu machen scheint.


Das ist deine ureigene Meinung über dich. Wenn du sie weiter beibehälst, weiter darüber nachdenkst, weiter darüber erzählst, wird es nicht besser. Du brauchst dich weder zu fragen, was mit anderen nicht stimmt, noch was mit dir nicht stimmt. Du brauchst dich nur zu fragen, wohin du willst und was du möchtest. Und von da aus, kannst du dir Gedanken überlegen, die viel besser zu dem passen, was du erreichen willst.

Lieben Gruß
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon LillyB » 3. Mär 2011, 14:14

Hello nochmal,

Sonnenblumenwiese. Es bleibt wohl dabei. Du siehst es derzeit nicht, doch Du suchst draußen und das wohl schon sehr lange, dass es Gewohnheit geworden ist.

Mein größter Wunsch auf dieser Welt ist, dass mich andere Menschen mögen und ich Freunde habe.


Jedenfalls hast Du Dir irgendwann einmal einreden lassen, dass Du nur glücklich sein kannst, wenn Du bestimmten Maßstäben entsprichst. Ich würde immer noch sagen: Finde das Gefühl in dir und ZU DIR.

Alles Liebe und ALOHA :ros:

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Pink » 3. Mär 2011, 14:55

Hallo Pamelina,

:pfeil:
Super Beitrag! Wirklich, ein ganz klasse Posting und hilfreiche Antworten.

Hallo Sonnenblumenwiese,

Ich bin nicht interessant genug. Ich gebe nichts, was dem anderen gute Gefühle zu machen scheint.

Vielleicht kannst Du interessant für Dich werden und Dir erstmal all die guten Gefühle geben. :loveshower:
Wir müssen immer erst bei uns selbst anfangen und andere sein lassen, wie sie sind.

Beste Grüße
Pink
Benutzeravatar
Pink
 
Beiträge: 206
Registriert: 10.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon sonnenblumenwiese » 3. Mär 2011, 17:04

Danke für eure Antworten. :ros:
Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll. Warum muss ich mich selber uninteressant finden, wenn das andere von mir denken? Ich weiß ja nicht mal, ob sie das denken. Sowas hat mir noch keiner gesagt. ICH denke, dass sie das denken, weil ihre Reaktion sich so für MICH anfühlt. Aber vielleicht finde ICH andere uninteressant. Das stimmt schon eher. Ich finde die meisten Menschen interessant. Ich interessiere mich für Lebensgeschichten. ABER, ich finde nicht alle Menschen interessant. Menschen, die den ganzen Tag zu Hause Computerspiele spielen, find ich nicht interessant. Mich interessiert hingegen, WARUM sie das gerne und ausschließlich machen und freue mich an der Vielfalt der menschlichen Interessen.

Ich verstehe, dass ihr mir sagen wollt, dass ich IN mir suchen muss und dass meine Veränderung NUR über diesen Weg geht. Und genau das mache ich seit vielen Jahren. Ich kann in der Tag sagen, dass ich mich über die Jahre hinweg geändert habe und kann feststellen, dass ich Eigenschaften an mir hatte, die ich selber nicht mochte und die ich abgelegt habe. Ich empfinde mich als guten Menschen. Deshalb schrieb ich ja zu beginn, dass es irgendetwas tief sitzenderes sein muss. Etwas, das sich ausstrahle, aber selber nicht sehen kann. Meine Partner sehen es auch nicht (oder finden vielleicht sogar genau das gut).

Ich suche DAS in mir. 350 Tage im Jahr bin ich glücklich. Freu mich an den schönen Dingen. Dann höre ich, dass eine Kollegin auf eine Hochzeit eingeladen wird und dann denk ich, das hätte ich auch gerne. An meiner Arbeit bin ich eine geschätzte Kollegin. Meine Meinung und mein Wissen sind gefragt. Aber auf die After-work-party gehen sie ohne mich.
Ich lese, schwimme, tanze, koche...was auch immer, alleine und mir geht es dabei nicht schlecht. Aber dann fällt mein Mann beim Tennis aus und ich habe keinen Ersatz und DANN denke ich, ich hätte jetzt gerne eine gute Freundin.

Ich habe alle eure Antworten gelesen und stimme in fast allen Punkten mit euch überein:
1. Nur wer mit sich selbst glücklich ist, kann mit anderen glücklich sein.
Glücklich bin ich.

2. Nur wer sich selbst interessant finden, gut über andere denkt etc. findet dies im Außen.
Jawoll, ich bin sehr zufrieden mit mir.

3. Analog zu 2.
Ja, ich rede, denke (meistens) nicht schlecht von anderen.

4. Ich habe keine (bewussten) Widerstände, ich lasse los.
Ja, es ist eben so, dass ich keine Freunde habe. Die Welt dreht sich trotzdem weiter.


Vielleicht wird meine Sorge jetzt deutlicher. Ich bin gut sittuiert, in einer glücklichen Beziehung, toller Job, gesund, keine Probleme - einfach nur keine Freunde.

Ich suche auch nicht verzweifelt, angestrengt. Wie beschrieben, an ein Paar Tagen im Jahr kommt das Thema auf und dann lass ich los. Vor ein paar Tagen "traf" ich eine sehr gute Freundin aus Kindertagen in einem social networkt wieder. Ich habe mich sehr gefreut und ich hätte sie gerne mal wieder gesehen - sie mich anscheinend nicht.

Dann hab ich bei Abraham nach Antworten gesucht und ich vor ein paar Monaten diese Forum gefunden habe und mich ganz fleißig hier eingelesen habe, dachte ich, dass hier so wundervolle Menschen sind, die vielleicht einen Anstoß für mich finden.

Ich wollte niemanden zu nahe treten.

Grüße von der Sonnenblumewiese
sonnenblumenwiese
 
Beiträge: 12
Registriert: 03.2011
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon LillyB » 3. Mär 2011, 21:59

Hallo liebe Sonnenblumenwiese,

was verkörpert die Sonnenblumenwiese. Es ist ein wunderschöner Ort. Von der Sonne beschienen, kann alles wachsen. Alles kann wachsen nach seinem Gusto. Tausend allerlei Pflanzen und alles Lebendige. Die Blumen entfalten sich. Eine nach der anderen und alle, die sie besuchen, haben Freude daran. Es gibt auch ein paar schöne schattige Plätze. Unter Bäumen. Wo sich der eine oder andere ausruhen kann, bei dir. Es kommen viele, um die schönen Blüten zu betrachten. Sich einfach auf die Wiese zu werfen, einen Strohhalm im Mund und vor sich hinträumen. Manche wandern hindurch und freuen sich, wenigstens für kurze Zeit einen Ort zu finden, in dem sie Schönheit, Anmut und tiefe Ruhe genießen können und der Gewißheit...

...alles ist im Wachsen, und der Frühling kommt immer wieder.

Das war jetzt für DICH. :ros:

ALOHA

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon laugh » 4. Mär 2011, 00:15

Hallo Sonnenblumenwiese
Gestern schrieb ich in Gedanken an einem aehnlichen thread, den ich dann nicht abgeschickt habe...und heute lese ich deinen, und in jedem Abschnitt und jeder Antwort finde ich mehr von dem, was ich selbst suche und was mich auch umtreibt.

Mir ist jetzt, nach dem Lesen aller Antworten und ohne die Zitatfunktion zu bemuehen (Erinnerungsfehler sind auch interessant) vor allem Eines haengen geblieben: "Mein Mann fällt beim Tennis aus und DANN fehlt mir die Freundin."
Da ist was verkehrt...entweder fehlt sie oder nicht, aber nicht nur in so einer Situation.

Auch sonst hast du noch irgendwas geschrieben, was durchklingen liess, dass eher Du andere manchmal nicht interessant findest als umgekehrt - oder aber nur ihre Lebensgeschichten und Handlungsmotive...

DAS finde ich tieftraurig, und, noch schlimmer, ich kann es irgendwie nachvollziehen. Die anderen werden dadurch aber zu Objekten aus Geschichten, und man selbst steht als Beobachter einfach nebendran, ziemlich unberührt und sachlich zuschauend. (Wie ein Arzt, den die Krankheitsgeschichte von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus interessiert.) Und wenn man die Geschichte ganz kennt, reicht es dann auch...so ist es doch, oder?
(Ich stell mir mal vor, jemand täte das bei mir....da würde ich dann aber wirklich denken, was fürn A...usw... :-) )

Auch das mit den hohen Ansprüchen an sich selbst und an andere kenne ich gut...und selbst, wenn man es zu verbergen sucht oder sich vom Kopf her sagt, dass die Ansprüche an andere ungerechtfertigt sind, merken es die anderen ganz klar und deutlich...und es gibt ja doch immer mal wieder was zu kritisieren und zu bewerten...

Als ich noch zur Schule ging - da geht sowas ja noch - hab ich mal gefragt, was x und y über mich denken und warum die mich nicht mögen; die Antwort war, dass ich so schrecklich kritisch und anspruchsvoll wäre. Damals dachte ich : Waaaaaas? Iiiiiich?
Aber irgendwie stimmts.
Und mögen tut das keiner.
Manchmal lese ich hier im Forum etwas, das mir missfällt. Dann kommen manchmal auch Antworten, die meine Sicht stützen, und ich fühle mich bestärkt und denke: na siehste, sag ich doch, das geht doch gar nicht....
Und manchmal kommt dann trotzdem noch eine Antwort, die Akzeptanz und Liebe ausstrahlt, und ich fühle mich plötzlich ganz gelöst und merke, dass das noch viel schöner ist als das Rechthaben und Es-den-anderen-Beweisen....

Ich selbst suche nach einer echten Akzeptanz und einem echten Annehmen von anderen in möglichst allen Lagen, und meiner selbst natürlich auch und allen voran.... :clown: Und dann auch einem echten Wertschätzen!
Mich wieder vor allen anderen :P

Nach einem Fühlen-können und das Denken/ Beobachten/ Recht-Haben - sein lassen; Schluss mit dieser blöden sachlichen, unberührbaren, unverletzbaren Beobachterrolle; Schluss mit emotionaler Verschlossenheit.

Ich glaube, ein grosser Vertrauensvorschuss ans Leben ist dabei ganz wesentlich. Ein Zulassen von ganz normaler Nähe auf derselben Ebene, ohne dabei etwas haben zu wollen....
(Und das ist mein Punkt - wie geht das??? Wenn ich nichts haben will - und das ist meistens mein Standpunkt - dann bleibe ich stets innerlich getrennt, Beobachterin, Analysandin - womöglich von einem Von-oben-herab-Blickpunkt aus... - ach je...)


Gute Nacht, liebe Sonnenblumenwiese, du Spiegel meiner nächtlichen Sorgen...wir sollten so ein Seminar zusammen besuchen....
Denn im Moment empfinde ich auch, gerade weil Du mich irgendwie an mich erinnerst, einen ganz schönen Widerwillen dem gegenüber, was Du schreibst, ... und auch Konkurrenzgedanken....
so ein Blödsinn!

Weg damit also auch!

laugh
laugh
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon laugh » 4. Mär 2011, 00:28

laugh hat geschrieben:Und wenn man die Geschichte ganz kennt, reicht es dann auch...so ist es doch, oder?


Hierzu ist mir noch eingefallen: WAS man dann kennt, sind wirklich nur - selbstgemachte- Geschichten, nicht den oder die andere.

Und was mir von meinem ganzen post am ehesten selbst hängen geblieben ist: FÜHLEN KÖNNEN.

Weiss auch nicht, warum genau. Vielleicht hast Du dazu eine Idee, Sonnenblumenwiese (sowas gibts übrigens gar nicht, sagt die Logikerin; Sonnenblumenfelder...oder aber einfache Blumenwiesen...aber diese riesigen gelben Dinger sähen, so verstreut auf 'ner Wiese, eher ziemlich seltsam aus...sagt die, die versucht, in allem noch was Komisches zu finden).

Na und, gerade deswegen ist eine Sonnenblumenwiese doch echt genial; skurril, lustig, seltsam und schön...
sagt laugh auf dem Weg zur Läuterung

Gute Nacht
laugh
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Liebeszauber » 4. Mär 2011, 08:09

Ich habe einige Zitate/ Textstellen von Abraham zusammengestellt, die am besten das ausdrücken, was ich dir, lieber Sonnenblumenwiese, mitteilen möchte.

Die Grundlage aller Existenz ist Freude. Das Leben hat keinen anderen Grund als Freude. Wir müssen niemandem irgendetwas beweisen, da niemand anderer als Alles-Was-Ist zuschaut. Anders ausgedrückt, wir brauchen keine Anerkennung unserer guten Pfadfinder-Taten aus einer anderen Galaxie. Wir versuchen nicht, an einen anderen Platz zu kommen; wir versuchen nicht, etwas ein für alle Mal getan zu bekommen, da es kein Ende gibt - wir werden es nie getan bekommen. Alles existiert aus einem einzigen Grund - der Freude des Moments.

Alles was ist, ist gut für dich. Dein Job ist nur, zu entspannen und das anzuerkennen. Habe Spaß und mach nicht aus allem eine zu große Sache. Handle nicht, als ob es um Leben oder Tod ginge, denn es gibt keinen Tod.

Ihr werdet niemals an einem endgültigen Punkt ankommen. Und daher möchten wir Euch gerne erinnern, Euch zu entspannen und anzufangen, Spass auf Eurem Weg zu haben.

Wenn uns die Menschen fragen, wie lange es dauert, bis sich etwas manifestiert, so antworten wir: "Es dauert genau so lange, wie Du brauchst, um den Widerstand aufzugeben. Das können 30 Jahre sein oder 40 oder auch 50 - oder eine Woche. Es kann auch morgen Nachmittag sein.


Fange an, die zarten Momente des Lebens wertzuschätzen. Lerne, alles mit den Augen der Liebe zu betrachten, vor allem Kleinigkeiten um dich herum, das Naheliegend(st)e. Beschäftige dich mit dem, was der nächstbeste Gedanke sein könnte, so auch bei Widerstand/ Contrast das, was dir Erleichterung geben könnte. Ich suche dann immer nach dem, was wirklich sich in nächster Nähe von mir befindet, neulich gelang das mit dem Makro ganz prima ( danke, liebe Loa !) mein schöner Mantel, den ich trage (wenn ich gehe) oder ein Moment voller Überraschung und Freude, den ich kurz zuvor erlebt hatte usf.

Lass das Paddel los von `Ich brauche Freunde`, da ist noch zuviel (Um)klammern, und vor allem die sorgenvolle Erinnerung an `Warum geht das schon so lange, warum immer ich`?

Liebeszauber-in :lieb:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
Benutzeravatar
Liebeszauber
 
Beiträge: 909
Registriert: 01.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Liebeszauber » 4. Mär 2011, 08:16

Gerade woanders gelesen..

Das einzige, was vielleicht wichtig ist, das Leben in Freude zu leben. Wie ein Kind, dass in seinem Spiel aufgeht und nicht nach dem Morgen fragt.

:hurrrra:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
Benutzeravatar
Liebeszauber
 
Beiträge: 909
Registriert: 01.2010
Geschlecht: weiblich

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker