Wie klinge ich nicht pessimistisch

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon laugh » 5. Mär 2011, 23:37

Liebe loa, liebe Kia und to whom it may concern :clown:

Erstmal nochmal danke, dass ihr euch so viel Zeit genommen und so lange geantwortet habt.

Ich fang mal bei dem unseligen “hä” (klein und ein ä :clown: ) an: Das war daneben. Ich gebe es zu. Ich hatte gerade in einem chat herumgeblödelt und war albern drauf; aber ein (und das schreibe ich hiermit):

“Liebe Zawo, ich stehe gerade total auf der Leitung. Und auch wenn es nicht an mich geht, so interessiert es mich doch und ich wäre daher dankbar, wenn Du Dein post bitte nochmal erklären könntest..”

wäre angebrachter gewesen.

Und jetzt Stück für Stück:

lawofattraction hat geschrieben:ich finde es immer schade, wenn jemand bei einer ersten Konfrontation mit Schwierigkeiten - die ja hier im Forum über ein Gegenüber aufgezeigt werden - die Segel streicht und sich verabschiedet. Vielleicht ist es wirklich nicht vielen der neuen Foris klar, dass sie hier genau über die Konfrontation mit ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen, ihren Vorgehensweisen und ihrem Denken ein ideales Betätigungsfeld finden, ihrer eigenen Wahrheit nahe zu kommen und eine ganze Menge unntötigen Ballast abwerfen zu können.....Wer sich diese Zeit nicht gibt und aus einer Situation wegläuft, sobald etwas nicht ganz nach den eigenen Vorstellungen verläuft, verpasst unter Umständen eine wertvolle Gelegenheit.


Ich streiche nicht wegen der Konfrontation die Segel. Es war dieser hübsche passivische Imperativ von Lilly:

LillyB hat geschrieben:Es wird bei Antworten nicht herumgetastet. Sondern im Sinne von Abraham geantwortet. Ansonsten passiert das vielgerühmte :kgrhl: Mix-Up!


(Wobei ich auch keinen Schimmer habe, was “mix-up” sein könnte – somit bleibt bei mir sowas hängen wie: “Ansonsten passiert was”)

Das kann ich einfach nicht leisten. Ich kann nicht – immer und konsequent - im Sinne von Abraham antworten, denn dazu kenne ich Abraham letztlich viel zu wenig. Meine Auffassungsgabe ist ganz brauchbar und mein Gedächtnis auch; deswegen kann ich Vieles leicht erschliessen und muss nicht ewig lesen, aber schon rein zeitlich komme ich nicht dazu, Abraham wirklich zu “studieren”. Ich hab versucht, den Bogen immer wieder zu kriegen, wobei er - der Bogen - mir in der Konversation mit der sonnenblumenwiese leider doch abhanden gekommen ist. Aber mehr als einige Abraham-Parallelen in meinem eigenen Denken und einige besonders einprägsame (und bemerkenswerte) Schlagwörter kann ich nicht bieten.

Wobei das die Qualität der Lehren von Abraham keineswegs schmälern soll. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut mir – trotz bestehender Ressentiments – jedes einzelne Statement gefällt, das mir über den Weg läuft.
Ehrlich – ich mag Abraham, und ich mag die Idee der Eigenverantwortung usw. Sehr!
(Und ich finde viele Leute in diesem Forum – hm – ebenfalls sehr bemerkenswert. Ich hätte Lust, mich mit dem einen oder anderen ausführlicher auseinander- und dann wieder zusammenzusetzen... :clown: )
Aaaaaber: Ich habe an den Wahrheitsbegriff einen ziemlich hohen Anspruch und kann daher nicht “einfach” etwas glauben. Ich glaube an das Gesetz der Anziehung – aber immer noch recht eingeschränkt. (Auch Naturwissenschaftler “wissen” heute, dass ihre ”Gesetze” letztlich nie den Charakter von Hypothesen verlieren können...und hier, bei Abraham, wird mit dem Gesetzesbegriff doch recht inflationär umgegangen. )

Ich – ich meine ich persönlich - kann aber nicht etwas zum Gesetz erheben, das gechannelt und durch einige persönliche Erfahrungen - mehr oder weniger - bestätigt wurde... selbst wenn ich gerne würde.
Meine Art, dem daraus entstehenden inneren Konflikt zu begegnen - bei aller Sympathie für Menschen und Ideen hier- ist Frechheit oder ein lockerer Ton und Selbstironie (“hä” gehört auch dazu) und eigener Senf. Aber das – der Senf - wird weder in dem Ziele-usw.- thread noch in dem post von LillyB als besonders erwünscht dargestellt. Und das ist ja auch total ok. Das ist ein Abraham-Forum, und ich bin höchstens Abraham-Peripherie. Also schloss ich, dass ich letztlich dazu stehen muss...
(Aber es ist ein innerer Konflikt – deswegen breite ich mich so darüber aus. Es ist etwas, was mich berührt...)

lawofattraction hat geschrieben:Ich betrachte mich nicht als Anhängerin von irgendjemandem oder irgendetwas. Die Teachings Abrahams sind für mich die Erkenntnisse über unsere menschliche Existenz im physischen Körper, und sie haben mir in meinem Leben ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.


Ich werde das “Abrahamisieren” auf jeden Fall weiter ausprobieren. Und vielleicht gelange ich laaangsam und mit den Jahren auch noch weiter zum Zentrum. Wobei das im Zeichen Abrahams, im Zeichen Spinozas, im Zeichen der Neuplatonisten oder in sonst einem Zeichen geschehen kann – Quelle bleibt Quelle.. :clown:

lawofattraction hat geschrieben:Sollte mich diese Erkenntnis zu einer Anhängerin machen - nun, dann sei das so. Ich selbst empfinde mich als freien Menschen und fühle mich in keinster Weise von irgendjemandem oder irgendetwas in dieser beeinträchtigt.


Für mich ist ein Anhänger/in jemand, der eine komplette “Lehre” akzeptiert – was auch vollkommen ok ist (sowieso, aber auch in meinen Augen.) Aber ich kann bei Abraham eben einiges - bisher? - nicht akzeptieren, z.B. dass wir vor unserem physischen Leben entscheiden würden, was wir lernen wollen. Usw...

lawofattraction hat geschrieben: laugh hat geschrieben:Passt nur auf, dass es nicht zu hermetisch wird, denn das tut nie gut...


Wie kann etwas hermetisch werden, was offen aufliegt? Sogar in der Öffentlichkeit des Netzes. Wo es keine Mitgliedschaft, keinen Beteiligungszwang, kein erzwungenes Annehmen der Lehren oder irgendwelcher Dogmen oder Vorschriften, keine Agenda und keine Statuten gibt? Und keinen Mitgliedsbeitrag. Wo jeder kommen und gehen kann nach Belieben und frei ist, für sich etwas anzunehmen oder nicht?
Vielleicht ist das ja Deine (uneingestandene) Angst. Du weisst ja, solche Gedanken fliegen einem nicht "nur mal so" zu, sie reflektieren etwas, was Dir anscheinend wichtig zu sein scheint. Zumindest wichtig genug, uns zu warnen.


Das mit der Angst ist gut möglich. Aber Auslöser der Bemerkung war wohl der Beitrag von LillyB : “Hier wird im Sinne Abrahams geantwortet.” Das empfinde ich schon als recht eingrenzend – aber eben auch total normal, in einem Abraham-Forum....

Kia hat geschrieben:Und glaub mir, es ist viel leichter zu den Menschen hier immer Ja und Amen zu sagen, als sie auch mal hinzuweisen, wenn spürbar ist, dass sie grade dabei sind komplett ihre eigene innere Führung zu verlieren.



Finde ich super. Das ist einer der Punkte, weswegen ich dieses Forum sehr mag. Weil zielloses Jammern hier unerwünscht ist. Find ich total klasse...Wie gesagt; zu einem grossen Teil kann ich es als sehr einleuchtende Hypothese akzeptieren, dass jeder seine eigene Realität gestaltet; insbesondere bei mir selbst. Da bin ich sogar zu 90 % einverstanden. :mrgreen: Aber ein Gesetz daraus zu machen kommt mir...falsch vor.

Kia hat geschrieben:Für mich war das auch ein scharfer Kontrast, als Du zu Zawo sagtest "Hä?". Wenn ein Mensch hier präzise schreibt, dann ist das sicherlich Zawo - so kurz und prägnant - und immer klar und eindeutig. Natürlich ist der getroffene Punkt auch oft der wunde Punkt, den es dann anzuschauen gilt innerlich.


Ich wünschte, es hätte einen getroffenen Punkt gegeben. Ich hab echt nihichts verstanden...


Kia hat geschrieben:Für mich hat das wieder aufgezeigt, es ist extrem wichtig, die Absicht meiner Worte vor dem Sprechen oder Schreiben zu klären: Was sollen meine Worte bewirken beim Gegenüber?


Im Falle der sobluwi wollte ich ihr helfen – und dessen war ich mir ganz bewusst (ich halte mich für einen sehr reflektierten Menschen)– ihre eventuellen Verhaltensmuster, die ja oft Glaubenssätzen entspringen (oder damit zu identifizieren sind), zu erkennen. (Und meine eigenen.)
Das Verstehen eigener Glaubenssätze oder innerer Haltungen ist für mich ein notwendiger Schritt, bevor ich die Geschichte mit dem Wohlfühlen oder Fokussieren beginne – oder vielleicht zeitgleich notwendig– vielleicht ist es ein anderer Ansatzpunkt. (Sonst ist das Fokussieren auf Schönes für mich eben doch rosa Sauce.) Und wie üblich weiss ich nicht, was Abraham dazu explizit sagen...sorry.... :|

Ich bin jetzt total kaputt. Keine Ahnung, loa, lösch meinen account oder nicht, ganz wie Du magst. Wenn du/ihr mich hier als Fremdkörper und "Ungläubige".(I-r-o-n-i-e...ich kann das nicht lassen...) empfindet (nachdem ich mich endlich mal vorgestellt habe :clown: , dann lösch, ansonsten lass mich drin...ich lass mich morgen überraschen.
Gute Nacht...

laugh
laugh
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon laugh » 5. Mär 2011, 23:45

Den Hermetik-Passus habe ich nicht klar genug kommentiert - aber das muss ja auch nicht sein.
Es ist einfach ein Gefühl...lassen wir es so stehen, ok?
laugh
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Sonrisa » 6. Mär 2011, 12:16

Na, laugh, wenn ich deinen Beitrag so lese, gibt es doch gar nicht wirklich ein Problem, oder? :gvibes: Ich glaube nicht, dass jeder, der sich hier aufhält, permanent Abe-Bücher liest oder Videos schaut oder sich mit sonstigen Abe-Quellen auseinandersetzt. Neugier wird bei vielen der Motor sein, sich inspirieren zu lassen. Und auch Einwände gegenüber bestimmten Punkten einer Lehre/Philosophie bietet so unendliche viele Gelegenheiten zur Weiterentwicklung und damit seinen eigenen Weg zu finden. Jeder, wie er mag. Der eine saugt es regelrecht auf und blüht darin auf, der andere macht nur Stippvisite und nimmt das Gefundene zu weiteren Überlegungen auf. Alles wunderbar. In erster Linie reicht mir die Essenz (das Allgemeine), und das (Spezielle), was mich im jeweiligen Augenblichk reizt, wird weiterverfolgt. Und da bin ich dann auch meistens nicht zu bremsen. :mrgreen:
Es hat hier vor 2 Monaten einen Thread gegeben über Anfängerverhalten im Forum, an dem hast auch du teilgenommen. Ich finde er gibt dem Diskussionspunkt hier nochmal etwas Leichtigkeit.

Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon ZaWo » 6. Mär 2011, 12:48

Auch wenn der Threadtitel ein anderer ist, geht doch hier wohl im Großen und Ganzen um das Thema "Sich ausgeschlossen fühlen". 8-)

laugh schrieb
Keine Ahnung, loa, lösch meinen account oder nicht, ganz wie Du magst. Wenn du/ihr mich hier als Fremdkörper und "Ungläubige".(I-r-o-n-i-e...ich kann das nicht lassen...) empfindet (nachdem ich mich endlich mal vorgestellt habe :clown: , dann lösch, ansonsten lass mich drin...ich lass mich morgen überraschen.


Was soll das? DU selbst forderst uns auf, über sich zu richten. Irgendwie strange, oder? Du machst dich da eben selbst zu einem Spielball und schiebst Verantwortung dahin, wo sie nicht ist und nie war.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du hier bleibst. Auf diese clownige Klein-Mädchen-Ohnmachts-Nummer in solch einem Zusammenhang, habe ich keinen Bock. Entscheide du selbst, du bist (schon) groß.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon ZaWo » 6. Mär 2011, 12:55

Grundsätzlich:

Genau das ist der Punkt und er wurde hier wunderbar herausgearbeitet:

Nach der Lehre von Abraham gehen wir eben nicht zu jedem Froschteich und fragen: Wollt ihr mich haben?
Wir selbst suchen uns aus, was uns gefällt. Den anderen muss es dann auch gefallen, weil sie in der gleichen Schwingung sein müssen.

Anders funktioniert es eben nicht. Tja. Aber die Sicherheit, die das einem gibt....bei genauerer Betrachtung... ist nicht hoch genug zu bewerten - finde ich. :P

Wünsche euch einen schönen Sonntag.
ZaWo
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Kia » 6. Mär 2011, 12:58

Ich freue mich auch, wenn Du bleibst, laugh, und beteilige Dich doch in Deinem eigenen Rhythmus, so wie es Dir gut geht.
Ich messe mich selbst und andere Menschen schon lange nicht mehr an den Fehlern oder Nicht-Fehlern, wer entscheidet das ? Korrigiert werden wir alle immer wieder vom Leben selbst - und wir dehnen uns Moment für Moment aus.

Das Forum hier empfinde ich stets sehr einschliessend, wenig ausschliessend. Und weisst Du, Dein Spiritueller Lehrer ist sowieso Dein eigenes Inner Being, Dein Inneres Sein, schliesslich und endlich, was soll's also, mit oder ohne Forum, wenn Du nicht nach innen gehorchst, was Deine innere Führung will, dann geht es Dir nicht so gut.

Also entscheide doch einfach, wie es Dir jetzt am besten geht.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Kia » 6. Mär 2011, 13:03

ZaWo hat geschrieben:Genau das ist der Punkt und er wurde hier wunderbar herausgearbeitet:

Nach der Lehre von Abraham gehen wir eben nicht zu jedem Froschteich und fragen: Wollt ihr mich haben?
Wir selbst suchen uns aus, was uns gefällt. Den anderen muss es dann auch gefallen, weil sie in der gleichen Schwingung sein müssen.

Anders funktioniert es eben nicht. Tja. Aber die Sicherheit, die das einem gibt....bei genauerer Betrachtung... ist nicht hoch genug zu bewerten - finde ich.


Zawo, Super, das erinnert mich an das Märchen, indem ein Schwan versuchte wie Ente zu sein, es misslang ihm sehr und er war sehr unglücklich - bis er seine eigentliche Herkunft herausfand und der gemäss lebte - und es ging ihm dann wunderbar.
Vielleicht war es auch ein anderes Tier.

Niemals kann ich im falschen Rudel glücklich sein, ein Eichhörnchen kann niemals mit den Wölfen heulen, es hat dafür einfach nicht die entsprechenden Interessen...
:danke: Dir sehr.

Und auch schönen Sonntag.
Kia :bussi:
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Sonrisa » 6. Mär 2011, 13:08

Ich finde, der Thread nimmt hier gerade eine sehr angenehme Wende, die viele Potenziale hat, die ich zumindest für mich nutzbar machen kann. :genau: Danke euch.

Zawo, du bist in Analogien unübertrefflich. Neulich hattest du das mit dem Marionettenspieler zu mir gesagt, der seinen eigenen Puppen glaubt. Jetzt kommt der Froschteich. :lol: Das ist echt cool. :danke:
Sonrisa
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon ZaWo » 6. Mär 2011, 13:12

Liebe Kia,

:kgrhl: genau, die Verneinung des Froschkönig und das häßliche Entlein zusammen, ergeben das ganze Bild.
Es gibt auch einen Film mit Alec Guiness und Grace Kelly: "Der Schwan". Der hat mich als Kind und bis heute immer fasziniert und ich hatte immer das Gefühl, da ist eine Botschaft für mich drin versteckt....kam aber nie drauf. Erst viele Jahre später. Nur dass die Wahrheit nicht so tragisch, entsagend ist. :P

Dir auch liebe :bussi:
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Kia » 6. Mär 2011, 13:33

Gute Co-Creation :loveshower: :ros:
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Swan » 6. Mär 2011, 15:01

Kia hat geschrieben:Zawo, Super, das erinnert mich an das Märchen, indem ein Schwan versuchte wie Ente zu sein, es misslang ihm sehr und er war sehr unglücklich - bis er seine eigentliche Herkunft herausfand und der gemäss lebte - und es ging ihm dann wunderbar.
Vielleicht war es auch ein anderes Tier.


Nein, es war ein Schwan !!! :kgrhl: :grllll: :klatschen:
Sorry für's OT - der Sonntag ist gerettet, :danke:

:ros: Herzliche Grüße,
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon laugh » 6. Mär 2011, 15:53

Hi

Ich finde es total nett, dass einige das mit dem Bleiben und sich Freuen offen gesagt haben...ich hör dann auch mal auf, kleines Mädchen zu spielen, bleibe und Schwamm drüber.

(Ehm...die Froschteich-Analogie hab ich jetzt verstanden, aber ich glaube, dass sie auf die Sonnenblumenwiese nicht ganz passt (aber das ist ihr Bier), und bei mir auch nicht. Aber das Thema kann ich ja selbst nochmal ansprechen - jetzt ist der Sonntag einfach zu schön. (...ah,es geht nicht...also gut, nur ganz kurz- das mit dem Ausgeschlossen-Sein usw....das geht schon eher in die Richtung. Aber das "macht" man sich ja auch selbst - das ist ja auch nur ein Spiegel. Also wäre doch der richtige Weg, erst "sich selbst" zu finden, also zu wissen, wer man ist, und dann muss man nicht mehr suchen; d.h, dann sucht man gar nicht mehr. Aber allein schon die Definition des "wer" ist schwierig; geht das über Interessen, über den besonderen Humor, den Beruf? Über die Herkunft???? Und wie geht das, ohne sich mit anderen zu vergleichen - nicht im Sinne von messen, sondern einfach als Referenz, die den Rahmen absteckt......usw....andermal....)

-------------

Es war ein Schwan, der aus Versehen in eine Entenfamilie hineingeboren wurde, aber halt, wie Schwäne als Kinder so sind, grau und eher hässlich war - im Vergleich zu den netten flauschigen Entenküken. Als er gross wurde, sah man dann aber, dass es ein Schwan war...

Einen schönen Sonntag euch allen!

laugh
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Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Sonrisa » 6. Mär 2011, 17:18

Ich schmeiße mich gerade ne Rund weg. :kgrhl: Eben schaute ich ein Abraham-Video, während auf der Liste rechts nebenan dieses Video hier vorgeschlagen wurde.

Nicht nur, dass es dort um ein Auto namens Kia Soul geht :grllll: , das Lied heißt auch noch Black Sheep / The choice is yours :grllll: , passend zur Schwan/Enten-Analogie oder meinetwegen auch passend zum "Schwarzen Schaf".

Jedenfalls deswegen dachte ich, ich stelle es hier mal ein. Sorry für das oT-Video, aber es passt einfach zu gut in die Unterhaltung. :mrgreen:


Sonrisa
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon Cerebrum » 6. Mär 2011, 17:38

Liebe Laugh,

es ist schön, dass Du bleibst.

Ich möchte Dir einen Text aus "Sara und Seth" vorstellen. Natürlich ist es von Abraham.

(...) viele Menschen glauben, sie könnten etwas dadurch verbessern, dass sie sich mitten in den Schrecken hineingeben und von dort versuchen, ihn zu ändern. Aber so werden die Dinge nie wirklich besser. Besser wird etwas dadurch, dass du deine Aufmerksamkeit auf das richtest, wodurch du dich besser fühlst. Denn alles, was zu dir kommt, kommt als Reaktion auf deine Gefühle (...)

(...) die meisten Menschen machen es sich unnötig schwer... Versuche, deine Gefühle zu kontrollieren, und du wirst sehen, dass plötzlich alles viel leichter ist. es gibt keine Ungerechtigkeit. Jeder bekommt genau das, was seinem Grundgefühl entspricht. Er bekommt immer genau das, was zu seinem Signal passt, und deshalb ist es auch immer gerecht. (...)

(...) was immer dir zustößtz, entspricht genau dem, was du fühlst und als Schwingung aussendest. (...)

Schön, dass du bei uns bleibst, liebe Laugh. Deine Schwingung hat sich geändert!

Die liebsten Grüße... :hug:
Cerebrum
 

Re: Wie klinge ich nicht pessimistisch

Beitragvon laugh » 6. Mär 2011, 22:49

Hallo Cerebrum

dir auch noch ein herzliches Dankeschön für die nette Antwort. Das tut wirklich gut.
Ob sich meine Schwingung geändert hat, weiss ich nicht, bzw. tut sie das häufiger mal - sehr zu meinem Leidwesen. Passend zu meinem Nachnamen, übrigens :mrgreen: . Aber mal sehen, was jetzt bleibt. Ich habe jedenfalls gerade ein paar sehr tolle Tipps und Anregungen bekommen von euch allen hier.

Der Fokus auf die Gefühle ist wohl das Wichtigste!

Ich werde von jetzt ab viel mehr auf sie achten bzw. sie überhaupt mehr zulassen.

Und ich bleibe dabei - ich denke, dass das eine Antwort auf sonnenblumenwieses Ausgangsfrage sein könnte:

Wenn man "keine" Freunde hat, dann deswegen, weil man mit dem Fühlen Probleme hat. Mit dem Kopf, mit dem Verstand, schliesst man - meistens - keine Freundschaften, denn durchs Denken ensteht keine Nähe.
(Ich habe übrigens schon welche (Freunde), so isses nicht.)

Und andersrum - wenn man sich (!) wohl fühlt, dann ist man vermutlich "bei sich".
(Also, wenn man sich wirklich wohl fühlt...nicht "wohl denkt".)

Und dann zieht man auch die an, die zu einem passen, ganz einfach und ohne Anstrengung. Also, auch um sich zu "finden", muss man einfach nur auf seine Gefühle achten. ...( "Toll"...wie das Schwein bei F.K.Wächter sagt...
:mrgreen: )


Cerebrum hat geschrieben: es gibt keine Ungerechtigkeit. Jeder bekommt genau das, was seinem Grundgefühl entspricht. Er bekommt immer genau das, was zu seinem Signal passt, und deshalb ist es auch immer gerecht. (...)


Damit tue ich mich immer noch schwer. Auch wenn es sogar meinem Grundeindruck total entspricht; soll heissen, ich habe es tatsächlich in Einzelfällen meist so erlebt - mich selbst eingeschlossen. Deswegen sage ich, ich finde, dass das Leben zu mir total "gerecht" ist, und oft ist es besser gekommen, als ich erwartet habe. Ich habe auch keinen Weltverbesserungsdrang; ich habe einmal versucht bei amnesty mitzumachen und mich dort, unter diesen Leuten, die ich dennoch sehr respektiere, eher unwohl gefühlt.
Aaaaaaaber....und das "Aber" kann sich jeder selber denken. Egal! Die Diskussion funktioniert nicht, weil es um hunderttausende hypothetische und unüberprüfbare Dinge geht. (Wenn jemand, der für etwas wirklich kämpft, damit Erfolg hat, ist das dann ein Beweis, dass Kämpfen sich doch lohnt, oder wäre es dann auch so gekommen ohne Kampf? ..usw.)

Eine gute Nacht jedenfalls auch dir, lieber Cerebrum

laugh
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