wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Birdie » 23. Feb 2017, 14:35

Liebe Abe-Gemeinde,

Der Thread von SughraShams bringt mich dazu folgendes mir von der Seele zu schreiben:

Seit über 10 Jahren werden in unregelmäßigen Abständen in dem Mietshaus, in dem ich wohne, Baumaßnahmen vom Vermieter durchgeführt. Diese sind meist mit erheblichen Lärmbelästigungen verbunden unter denen ich sehr gelitten habe. Mittlerweile stellen sich mir schon die Haare auf, wenn irgendein Mieter im Haus seinen Bohrer anwirft und ich kriege Herzrasen

Ab und zu kam da schon der Gedanke, auszuziehen. Allerdings hielt ich noch sehr fest am "facing the reality",und habe dann resigniert von diesem Gedanken Abstand genommen, weil es "realistisch" betrachtet für mich nicht möglich ist, auszuziehen.
Inzwischen achte ich nicht mehr so auf die "Tatsachen" und denke, wenn ich einen Wunsch habe,(Step 1) dieser schon erfüllt ist, mit allem, was dazu gehört (Step 2), ich mir also um "Tatsachen" keine Gedanken machen muss.

Im April will der Vermieter nun das Dachgeschoss ausbauen und kündigte uns an, dass es neun Monate dauern wird und das erste Vierteljahr sehr lärmbelastend werden wird.

Inzwischen habe ich schon etwas mehr verinnerlicht vom law of attraction und mich vom ersten Schreck schnell wieder erholt. In diesem Haus wird niemals Ruhe einkehren und wenn das Dachgeschoss gebaut ist, wird sich unser Vermieter bald etwas Neues einfallen lassen, was ordentlich Krach macht.
Ich wohne eigentlich gerne hier, die Umgebung ist wunderschön, ich habe meine Wohnung so gestaltet, dass ich mich wohlfühle zu Hause. (Die Wohnung ist nur etwas zu beengt.)
Aber jetzt langt es mir!
Ich habe auch so ein Gefühl, dass es Zeit ist für eine Veränderung und dass die immer wiederkehrenden Lärmattacken mir eigentlich schon länger etwas mitteilen wollten.
Ich verstehe es meisterhaft, meine Wünsche zu sabotieren und zu unterdrücken und nicht Schritt zu halten mit der, die ich schon längst geworden bin, bin ein echter Schisshase! Veränderung waaah, fuuurchtbar! ich könnte scheitern!

Die neueste Idee des Vermieters hat einen heftigen Wunsch in mir geweckt - aber es ist in meinem Wunsch ein "weil" enthalten. - ich will hier weg, weil.... -
Wie richte ich mich "sauber" aus auf das Erwünschte, ohne diesen Hintergedanken und ohne mich mit rosa Soße zu bekleckern, indem ich mir etwas vormache?

Liebe Grüße,
Birdie
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Sonnenwärme » 23. Feb 2017, 18:31

Hallo liebe Birdie,

da ich gerade selber eine "Wohnungsmanifestation" erlebe, möchte ich dir gerne antworten.

Es geht dabei um eine Wohnung für meine Mutter. Aus verschiedenen Gründen, starkem Contrast, möchte sie unbedingt umziehen oder besser gesagt, fühlt sich dazu "gezwungen", sie ist über 80 Jahre alt.

Natürlich hat das auch bei mir Auswirkungen gehabt, zumal ich die Suche, Abwicklung usw. regeln muss. Nach intensiven Gesprächen war der 1. entscheidende Schritt für mich, innerlich Abstand zu dem Thema zu finden, es los zu lassen. Immer wieder brachten Gedanken wie: JETZT im Moment kann ich keine Wohnung finden, ich entspanne mich, ziehe den Fokus ab usw., viel hat mir geholfen mir immer wieder zu sagen: Es wird sich etwas finden wenn wir uns entspannen, ablenken, einfach nur loslassen, das habe ich auch meiner Mutter gesagt.

Einige Tage mit diesen Gedanken brachten dann wirklich eine Schwingungsveränderung bei mir (meine Mutter habe ich in der Zeit nicht kontaktiert). Einen Nachmittag, als es mir richtig gut ging, fing ich ganz gezielt mit der Suche nach noch besseren Gedanken an: Was wäre, wenn… ich bin dabei sehr generell geworden denn die "harten Fakten" waren immer sofort geeignet, "mich aus dem Flugzeug segeln zu lassen". Ich stellte sie mir glücklich vor, lachend und wie ich sie in der neue Wohnung besuche und wir glücklich und zufrieden Tee trinken und ihre Wohnung genießen… immer wieder auch: Was wäre, wenn eine Wohnung zu uns kommt, wie von selbst, wo alles passt usw.. Ich bastelte so lange damit herum, bis es sich richtig richtig leicht und gut anfühlte und kam sogar bis zu den Gedanken: Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie das Uni das für uns regelt und ich war überzeugt, dass es so sein wird. Dann lies ich wieder los.

Ich wurde dann aktiv als es sich für mich stimmig anfühlte, nämlich zwei drei Wohnungsgesellschaften für Seniorenwohnungen anzurufen und sie einfach auf die Warteliste setzen zu lassen, das sagte ich auch meiner Mutter und es beruhigte sie.

Und dann ganz plötzlich tat sich etwas (und des dauerte nur einige Tage!!): Ich bekam einen Rückruf, es sei eine der Wohnungen zufällig gerade frei, ob wir noch Interesse haben! Natürlich hatten wir! Habe meine Mama ins Auto gepackt und wir sind hingefahren und haben sie uns angesehen. Eine sehr schöne Wohnung! Eine richtige Verbesserung und alles was für sie notwendig ist, erfüllt die Wohnung!

Bevor es nun zu einer endgültigen Zusage unsererseits kommen konnten mussten noch ein paar Aspekte (u. a. auch finanziell) gelöst werden! In diesem Stadium musste ich mich sehr auf meine Gedanken konzentrieren und immer wieder sagte ich mir, auch das wird sich lösen und finden! Immer wieder!

Und auch in dieser Hinsicht tat sich ein neuer Weg auf… einen Schritt nach dem andern konnten wir das lösen! :loveshower:

Für mich war sehr wichtig, immer wieder generelle Gedanken zu finden, die sich richtig gut anfühlten, das hat super funktioniert. Aber erst musste ich eine "neutrale Schwingung" etablieren, aus dem starken Contrast heraus ging das nicht, also erst mal ein paar Tage ablenken und für Wohlbefinden sorgen.

Vielleicht geht es dir ähnlich? Wie möchtest du dich denn fühlen in der neuen Wohnung? Was ist dir wichtig? Kannst du dir das schon ausmalen?

Liebe Grüße
Sonnenwärme
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Sanaei » 23. Feb 2017, 18:35

liebe Birdie,

stell Dir einfach vor, wie schön es ist, an einem ruhigen Ort zu wohnen... schmück es aus, stell Dir vor... es ist ja nicht so, dass Du umziehen willst, weil...

Ich denke, wenn Du täglich nur 17 Sekunden lang Dir vorstellen kannst, wie schön und ruhig es an einem neuen Ort ist, dann steigert sich das auf die berühmten 68 Sekunden und plötzlich wird sich alles richten... ob nun dem Vermieter das Geld für Umbauten ausgeht oder aber Dir die perfekte Wohnung angeboten wird oder oder oder...

Unverbindlich vorstellen und sobald Du ins "weil" fällst, aufhören und was anderes denken... spiel damit, solange es Dir wohl ist dabei... Du wirst Deinen Weg finden.

lieber Gruss
Sanaei
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Birdie » 24. Feb 2017, 17:09

:danke: Ihr Zwei!

da bin ich ja schon auf dem richtigen Weg....

dazu schreibe ich später etwas mehr.

In diesem Thread werde ich berichten, wie es weitergeht. Bleiben Sie dran, es geht spannend weiter....oder wie das heißt :teuflischgut:

LG
Birdie
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Sanaei » 24. Feb 2017, 19:19

Viel Spass am Vorstellen deiner neuen Realität und ich freu mich auf Neuigkeiten...
lieber Gruss
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon lawofattraction » 25. Feb 2017, 08:49




Liebe Birdie,

unabhängig von der Umzugsthematik würde ich mir einmal nachfolgenden Satz betrachten und damit ein wenig jonglieren

Birdie hat geschrieben:Ich verstehe es meisterhaft, meine Wünsche zu sabotieren und zu unterdrücken und nicht Schritt zu halten mit der, die ich schon längst geworden bin, bin ein echter Schisshase! Veränderung waaah, fuuurchtbar! ich könnte scheitern!


Da würde ich ansetzen und Deine Aussage über Dich selbst langsam, aber sicher - vielleicht über die EGS - in eine gegenteilige oder zumindest neutrale Aussage umwandeln, so lange, bis Du sie wirklich fühlen kannst. Solcher Art Denken über Deine Fähigkeiten ist in der Lage, auch ein positives Fokussieren auf einen Umzug zu unterminieren. Die Idee einer solchen Veränderung muss das starke Fundament Deiner Überzeugung haben, dass Du dazu auch in der Lage bist.

Ich weiss, das sagt sich leichter als es getan ist, und wenngleich Du erkannt hast, dass Du Angst vor Veränderung hast, sollte eine angestrebte Wohnungs-Veränderung zumindest Hand in Hand gehen mit einer Veränderung der Art und Weise wie Du über Dich denkst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Birdie » 25. Feb 2017, 16:44

Liebe Loa,
du hast vollkommen recht. Und ich bin auch schon dabei - was nicht einfach ist, das merke ich genau.

ich möchte natürlich, dass meine Tiere in der Zeit des Baulärms ganz entspannt sind -wie kreiere ich für meine Kleinen?

LG
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon lawofattraction » 25. Feb 2017, 17:02




Liebe Birdie,

Birdie hat geschrieben:ich möchte natürlich, dass meine Tiere in der Zeit des Baulärms ganz entspannt sind -wie kreiere ich für meine Kleinen?


so wie wir grundsätzlich bei unseren Wünschen vorgehen: Mit Fokus auf das Erwünschte, ohne das Problem mit in die Gleichung zu nehmen. Ja, ich weiss, wenn das einem ins Gesicht starrt, ist die Tendenz, das anzuschauen, was ist, sehr gross. Kenne ich doch auch. :pfeif:

Ich versuche dann meine Tiere glücklich zu sehen, wie sie im Garten rennen, wie sie toben und balgen und danach zufrieden ihr Schläfchen machen. "Ich sehe sie gesund und glücklich" und nicht "ich möchte, dass sie trotz Baulärm gesund und glücklich sind." Das war ja auch der Ausgangsgedanke für Deinen Post, dieses Vermischen der Wünsche mit der unerwünschten Situation.

Es geht auch darum, dass wir unsere Gedanken und Gefühle nicht auf sie projizieren, die ja durch unsere bewusste Hereinnahme der Situation ganz anders sind als die der Tiere. Bei uns kommt dann schon der gedankliche Trip in die Zukunft hinzu "das Dachgeschoss wird sicher auch noch ausgebaut", was alles noch viel schlimmer zu machen scheint, während Deine Schützlinge wirklich nur jeden einzelnen Moment leben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Birdie » 26. Feb 2017, 14:36

Liebe Loa.... :ros:
Gruß
Birdie
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Birdie » 26. Mär 2017, 10:06

Guten Morgen,

am 3.4. geht es los mit den Dacharbeiten.
Am kommenden Donnerstag bin ich in der Hausverwaltung (andere Mieter mit Sicherheit ebenfalls) um über eine Mietminderung zu verhandeln,
Ich sage mal gleich etwas Erfreuliches und etwas, das ich sehr wertschätze: Unser Vermieter hat von sich aus eine Mietminderung angeboten. Ich habe recherchiert und herausgefunden, dass das wohl nicht selbstverständlich ist.

Meine Vortex-Wohnung liegt noch genau dort:im Vortex....aber das macht erstmal nichts. Ich habe mir von Anfang an gesagt, dass die Quelle und mein IB mir die Richtung weisen wird.
Und bis dahin -ohne auf ein Endergebnis zu schielen, will ich mich jeden Tag so wohl fühlen, wie es möglich ist.

Mein kleines Problem ist, dass ich tatsächlich mit keiner menschlichen Seele über meinen Entschluss, meine jetzige Wohnung zu verlassen, sprechen kann.
In meinem Umfeld gibt es weit und breit keinen Menschen, der mit den Gesetzen des LOA vertraut ist.
Ich würde mich einem Sperrfeuer an realistischen Argumenten gegenüber sehen, sobald ich den Mund aufmache.
Gestern habe ich mit meiner Schwester telefoniert und konnte mir gerade noch auf die Zunge beißen, bevor ich etwas in Richtung Umzug erwähnte.

ich habe die "Realität" völlig ausgeblendet. Sagt dann irgend jemand etwas über Wohnungsnot und hohe Mieten usw, ist das für mich so, als würde ich über einen Ast stolpern, der plötzlich im Weg liegt. Es ist ein unangenehmes Gefühl.

Ich vertraue meinem IB so wie ich früher Gott vertraut habe. So fühle ich mich am besten.
Dieses freudige Wissen und das Selbstbewusstsein,wie ich es manchmal bei den Hotseaters heraushöre, das kriege ich nicht hin.
Mein IB weiß was ich will und bringt mich dahin, auch wenn ich den Weg nicht kenne. Ich hoffe, das reicht!

Liebe Grüße
Birdie
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon lawofattraction » 26. Mär 2017, 10:40




Liebe Birdie,

Birdie hat geschrieben:Dieses freudige Wissen und das Selbstbewusstsein,wie ich es manchmal bei den Hotseaters heraushöre, das kriege ich nicht hin.


Aber du bist auf dem besten Weg dahin. :five: Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass Du gepostet hast, weil ich weiss, dass es ein beständiges Ausdehnen Deines Wohlfühlpunktes ist.

Ich kann mir vorstellen, wie schwierig es für Dich sein muss, Dich nur mit Menschen umgeben zu sehen, die starr auf das schauen, was ist und unserer Gedankenwelt nicht folgen. Als kleiner Gedankenanstoss: Auch die Gleichgesinnten sind in Deinem Vortex vorhanden, und zwar in Massen. :clown:

Ich würde mir vor Beginn der Umbauarbeiten von der Mietersparnis (gut gemacht!) ein paar gute Kopfhörer kaufen und in Mengen Abraham auf einen MP3-Player laden. :genau:

Liebe Grüsse
Loa :hug:



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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon katgirl » 26. Mär 2017, 12:09

Hallo Birdie,
Birdie hat geschrieben:Dieses freudige Wissen und das Selbstbewusstsein,wie ich es manchmal bei den Hotseaters heraushöre, das kriege ich nicht hin.

Du sagst hier etwas sehr wichtiges.

Ich erwische mich manchmal dabei mehr in jemanden reinzuinterpretieren als er wirklich ist. Das betrifft auch Hotseats oder Forenbeiträge, besonders wenn man die Leute nur hört oder liest.
Abraham sagen ja nicht umsonst, dass die Leute, die sie auswählen die beste Mischung aus ihrem Alignment, aber auch aus ihren Wünschen sind und wie wichtig das Fragen und Wünschen ist.

Ich kann nie eindeutig wissen, ob die Person im Hotseat wirklich durchgängig auch privat mit Partner, Kindern, Eltern, Bankkonto und Job so drauf ist oder ob sie gerade einfach nur aus dem Grund so glücklich rüberkommt, weil sie aus 100 oder 200 Mann auserwählt wurde, dort eine Frage stellen zu können oder sich wohler unter Gleichgesinnten fühlt oder glücklich ist einen anderen Tag als normal zu haben.

Kurz: Wenn der Mensch nicht irgendein Problem oder eine Frage hätte, säße er nicht dort.
Der Knackpunkt ist nur der, dass wenn ich meine äußere Interpretation als Maßstab für mein wohlfühlen ansetze, ich mich auf das Glatteis begebe, mich kleiner zu machen als ich wirklich bin. :rleye:

Deine Mietminderung ist großartig. LG
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Re: wie hebe ich das richtige Ende des Stockes auf?

Beitragvon Birdie » 27. Mär 2017, 09:12

Guten Morgen,

katgirl hat geschrieben:Hallo Birdie,
Birdie hat geschrieben:Dieses freudige Wissen und das Selbstbewusstsein,wie ich es manchmal bei den Hotseaters heraushöre, das kriege ich nicht hin.
Du sagst hier etwas sehr wichtiges.


Kurz: Wenn der Mensch nicht irgendein Problem oder eine Frage hätte, säße er nicht dort.
Der Knackpunkt ist nur der, dass wenn ich meine äußere Interpretation als Maßstab für mein wohlfühlen ansetze, ich mich auf das Glatteis begebe, mich kleiner zu machen als ich wirklich bin. :rleye:


Das stimmt natürlich. Und daran habe ich nicht gedacht. Darauf bin ich immer wieder reingefallen und dachte, o man, sind die toll drauf. Klar, die haben sicher einen viel besseren Ausgangspunkt als ich....

Wie hoch die Mietminderung ausfallen wird, weiß ich noch nicht.Da ich unter der Woche für mindesten 6 Monate meine Wohnung nicht nutzen kann, dürfte es nicht zu wenig sein.
Ich habe mit meiner Freundin besprochen, dass ich wochentags zu ihr fahren kann. Sie hat einen kleinen Bioladen außerhalb Berlins. Und sie ist ebenfalls Vogelpflegerin und genau so vogelverrückt wie ich.

Die Monatskarte,die ich benötige, um zu ihr zu fahren, kostet nicht eben wenig. Ich versuche mal, daran nicht zu denken, es aufzurechnen mit der Mietminderung und ob dann noch etwas übrigbleibt. Klappt aber nicht so wirklich. :clown:

Ich habe super Gehörschutz... genau so wie ihn die Profis vom Bau haben und weiß aus Erfahrung, dass das nicht viel nutzt! Ich habe zusätzlich noch Oropax getragen, bis an die Mandeln in die Gehörgänge geschoben.

Da ich keine Jungvögel aufnehmen kann in diesem Jahr, bin ich nicht so angebunden. Auf Facebook haben wir eine Wahnsinns Bird- Community aufgebaut, die perfekt funktioniert. Alles greift Hand in Hand, um Verletzten oder Jungvögeln Deutschlandweit und darüber hinaus zu helfen.
Wer kann einen verletzten Storch von München nach Kassel bringen? Und Peng! kurz darauf hat sich eine Fahrgelegenheit gefunden.
Wer kann zu seinem Berg an Mauerseglerküken noch ein weiteres aufnehmen. Zack! Schon erledigt.
Hier spüre ich die hohe Kunst des LOA. So viele Menschen mit einem gemeinsamen Anliegen und wir finden immer eine Lösung und das in bemerkenswert kurzer Zeit und mit erstaunlichen "Zufällen" gespickt.
Ich bin kein großer Fan von Facebook, aber allein deswegen bin ich dabei.
Dieses Jahr kann ich mich mehr in die Organisation einklinken oder selber den einen oder anderen Pieps transportieren.

Und ich kann baden gehen, in der Sonne liegen, Ausflüge machen, mir etwas Kultur reintun alles Dinge, die ich seit Jahren nicht mehr oder unter Zeitdruck tun konnte. Ich kann meinen Roman zu Ende schreiben oder schon mal einen Verlag suchen.
Ich will als "Wohnungsvertriebene" eine wunderschöne Zeit verbringen. So spüre ich das Ärgernis der Dachbauarbeiten viel weniger. Natürlich ist mir etwas bange, aber das Hauptaugenmerk habe ich auf das Abenteuer gelenkt, was ein "normaler" Sommer für mich bedeuten kann.

Na dann,
Birdie
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