Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon LiveToPaint » 13. Okt 2014, 17:16

Hey Ho meine lieben Mitschöpfer,

ich würde gerne mal wissen ob mir von euch jemand berichten kann wie er sich das "Schielen auf den Mangel" abgewöhnt hat.
Ich für meinen Teil habe in den letzten Wochen sehr viel Zeit mit der Generalisierung verbracht.
Ich fühle mich im Grunde ganz gut und sehe auch das mein "Simplify your life" Projekt erste Früchte trägt. Doch ich bemerke das ich oftmals noch auf nicht vorhandene Wünsche schiele.
Das Gefühl von, "du veräppelst" dich doch selbst kommt hier und dort immer wieder durch.
Echt ein biserl Tricky...

Das ich es ein biserl Tricky finde, sollte ich später mal näher betrachten. So schwer kann es doch nicht sein, den "wohlfühlmodus" aufrecht zu erhalten....

Ich gebs auf :nachdenk:

Also, wer hat das von euch, wie in den Griff bekommen ?

LG

L-to-P
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon eimyrja » 14. Okt 2014, 07:35

Hallo L-to-P,
mir hilft derzeit die "Glocke der Achtsamkeit" - eine Handyapp die in von dir gewählten Zeitabständen einen Gong schlägt. Ich habe sie mir eigentlich als Wasser-trinken-Erinnerung runtergeladen, mittlerweile erinnert sie mich aber nicht nur ans Trinken sondern auch immer wieder ans "Jetzt". Durch die kurzen Erinnerungen (bei mir alle 45 min) fällt es mir über den Tag hin leichter, zumindest kurz die Ruder loszulassen.

LG
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon LiveToPaint » 14. Okt 2014, 08:02

Hallo Eimyrja,

danke für deinen Tip, so eine ähnliche App habe ich auch am laufen. Sie erinnert mich Stündlich daran ins Generelle Gefühl von (zur Zeit) Leichtigkeit und Vertrauen zu gehen.

Was ich meine ist, während ich meinen Fokus auf das erwünschte Gefühl von Vertrauen richte, kommt zwischendrin dann die Frage: Ok wie lange muss ich Vertrauen üben bis ich es habe ?
Oder: Ja vertauen könnte schon hilfreich sein aber....

Ich mein ok, es ist ja auch schon ein Fortschritt das mir die Selbstbeobachtung immer besser gelingt, doch ich glaube hinter all dem steht ein gewisser Druck. Der Druck es perfekt machen zu müssen um den Druck nicht mehr zu verspüren....

Mhm, in dem letzten Satz werde ich wohl meine Lösung finden.
Gegen etwas andrücken kann ja nicht funktionieren. Somit kann es auch nicht funktionieren das "schielen" auf etwas unerwünschtem "loszuwerden".....

Ich :nachdenk: mal darüber nach....
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon eimyrja » 14. Okt 2014, 08:35

Hallo L-to-P,
genau das Problem mit dem Druck, dem kontrollieren Wollen, dem unbedingt Wollen habe ich auch. Durch die ganz kurzen Erinnerungen fällt der Druck bei mir weg, weil es oft ja nur eine kurze Zeit ist, wo man die Ruder loslässt. Dadurch habe ich keine Zeit, mich auf den Widerstand á la "ich habe das (Vertrauen, Bewusstsein, etc.) noch nicht" zu konzentrieren :pfeif:

LG
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon Juma » 14. Okt 2014, 22:38

Hallo Ihr Lieben,

welche App nutzt Ihr dafür?

Grüße!
Juma
 

Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon eimyrja » 15. Okt 2014, 07:29

Hallo Juma,
ich nutze die "Glocke der Achtsamkeit"(kostenfrei).

LG
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon Beautiful Mind » 15. Okt 2014, 08:07

Hallo LiveToPaint,

wenn ich mich dabei erwische, dass ich etwas beobachte, was noch nicht so ist wie ich es gerne hätte, sage ich mir in letzter Zeit öfters: "Ach, das ist noch von meiner alten Schwingung. Das Erwünschte ist gerade in Arbeit, meine Schwingung ist perfekt für die Wunscherfüllung..."

Oder ich bitte schlicht um die Auflösung aller Widerstände zu dem Thema. So komme ich immer mehr ins Vertrauen.

Liebe Grüße

Beautiful Mind :gvibes:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon LiveToPaint » 15. Okt 2014, 10:17

Beautiful Mind hat geschrieben:wenn ich mich dabei erwische, dass ich etwas beobachte, was noch nicht so ist wie ich es gerne hätte, sage ich mir in letzter Zeit öfters: "Ach, das ist noch von meiner alten Schwingung.


Ja das sage ich mir ebenfalls des öfteren. Doch weil ich die "alten Schwingungen" so Glasklar vor mir sehe, ist es echt manchmal eine Herausforderung trotz alle dem ruhig zu bleiben und nach dem besseren Gefühl zu suchen.
Ich befinde mich zur Zeit wieder mal in solch einer herrausfordernen Situation. Ich bekomme das Gefühlsmässig schon besser hin als in vergangenen, ähnlichen Situationen. Ich erkenne zum Teil auch wie die jetzige Situation entstanden ist.
In den letzten paar tagen bin ich trotz der Anspannung relativ gelassen, und heute Morgen hat sich eine Chance ergeben die, wenn sie eintrifft, alle Schwierigkeiten der letzen paar Wochen Sinn ergeben würden.
Für diese Chance wurde gewissermaßen platz geschaffen das ich sie überhaupt bewältigen kann.

Ich bin gespannt wie sich das entwickeln wird, wenn das Ereignis eintrifft, werde ich einen interessanten Erfahrungsbericht dazu verfassen...
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 15. Okt 2014, 11:04

LiveToPaint hat geschrieben:.... und heute Morgen hat sich eine Chance ergeben die, wenn sie eintrifft, alle Schwierigkeiten der letzen paar Wochen Sinn ergeben würden.
Für diese Chance wurde gewissermaßen platz geschaffen das ich sie überhaupt bewältigen kann.


Genau darauf weisen Abraham ja immer wieder hin. Wir haben nicht die geringste Ahnung, wie sich "hinter den Kulissen" die Dinge arrangieren, um unsere Wünsche aus dem Vortex in die Wirklichkeit zu befördern. Daher auch die Erkenntnis, dass es keine Rückschritte oder Fehler gibt. Das grosse Bild hat nur das Nicht-Physische, wir verlassen uns nur auf das, was beobachtbar ist.

Und das ist immer Schnee von gestern. In dem Moment, wo wir etwas physisch erfahren, ist das Jetzt bereits Vergangenheit. Das Orchestrieren aller notwendigen Beteiligten und Gelegenheiten und Chancen bleibt uns weitgehend verborgen. Das zeigt auch wieder, wie unbedingt wichtig es ist, diesen Vertrauensvorschuss zu leisten statt ungeduldig auf etwas zu warten.

Die weitere Erkenntnis daraus ist, so flexibel wie möglich in Bezug auf Zeitpläne und Ziele und Zutaten und Beteiligte zu sein. Ein wichtiger Mitarbeiter hat gekündigt? Tage, Wochen oder Monate später kann sich herausstellen, dass das genau die Vorlage war, die die Manifestation brauchte. Oder Dir wurde gekündigt? Vielleicht bietet sich aufgrund der nun flexiblen Zeitgestaltung genau die Beschäftigung, die Du schon immer gewünscht hast. Oder Du triffst während der nun freien Zeit genau die Person, die den entscheidenden Hinweis oder Job hat.

Es geht nicht weiter und Projekte fühlen sich an, als hätten sie stagniert? Statt mit Macht den Karren anzuschieben - was ohnehin nur sehr begrenzten Erfolg bringt - einfach mal in die Sonne setzen und auf den Kuss der Inspiration warten. Während man nämlich ackert und schafft und sich abquält ist man weder in der physischen Verfassung noch der Schwingung, Inspiration überhaupt wahrzunehmen.



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon eimyrja » 16. Okt 2014, 09:11

lawofattraction hat geschrieben:
Es geht nicht weiter und Projekte fühlen sich an, als hätten sie stagniert? Statt mit Macht den Karren anzuschieben - was ohnehin nur sehr begrenzten Erfolg bringt - einfach mal in die Sonne setzen und auf den Kuss der Inspiration warten. Während man nämlich ackert und schafft und sich abquält ist man weder in der physischen Verfassung noch der Schwingung, Inspiration überhaupt wahrzunehmen.


Liebe Loa,
aber was tue ich denn z.B. in der Arbeit? Ich muss dort "produktiv" sein, auch wenn es hinten und vorne hakt :hä:
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 16. Okt 2014, 09:31




Hallo Eimyrja,

das ist die grösste Hürde - der Sprung vom Glauben an das Tun aus dem Nicht-Alignment heraus hin zum Vertrauen in ein LoA und die Macht des Schwingungs-Anziehungspunkt. Irgendwann muss die Entscheidung der Konsequenz dazu getroffen werden, anderenfalls bricht man bei jeder Situation der Überforderung oder grösseren Belastung wieder ein und geht den altbekannten Weg der Aktion.

Dieses Vertrauen wird natürlich am besten geübt, wenn die Ausgangsbasis neutral bis positiv ist. Aus einer belastenden Situation heraus kommt man mit Schwingungsveränderung nicht weit, da die Diskrepanz einfach zu gross ist, wenn das Momentum bereits Schwung genommen hat. Aber konstantes Erinnern und Einüben ist die Voraussetzung - neben der wichtigsten Voraussetzung, dem Glauben, dem Wissen, dass das LoA so funktioniert wie behauptet.

Hast Du denn noch nie erlebt, wie das komplette Abwenden von Problemen und das Beschäftigen mit angenehmen Dingen mit einem Mal wieder einen positiven Energieschub gibt? Ich kenne das gut, gerade bei Projekten, die sich fest gefahren haben oder zum Beispiel bei kompletter Überforderung oder Überlastung. Vordergründig gesehen scheint es kontraproduktiv, nun auch noch eine Auszeit zu nehmen und "wertvolle Zeit zu vergeuden", aber einfach mal einen Nachmittag oder auch ein Wochenende vollkommen aus den Gedanken daran herausgehen und sich auf etwas Erfreuliches konzentrieren kann Wunder wirken.

Natürlich wird eine Sache dadurch nicht getan, aber Impulse für mögliche Veränderungen, Inspiration für Alternativen sind wieder zugänglich. Ideen und Gedanken können wieder fliessen, die neue Perspektiven geben können. Das wiederum fördert die Freude an dem, was man tut.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 16. Okt 2014, 10:05




Noch als Folge-Gedanke: Das Tun, das Schaffen, die Aktion ist in unserer westlichen Welt im Massenbewusstsein verankert. In anderen Kulturen haben sich andere Prinzipien Raum geschaffen. Gerade in Deutschland aber, das nach dem WW II aus Ruinen aufgebaut wurde, ist das Anpacken bis an die Grenzen nicht unbekannt. Ein solches kollektives Denken verändert sich nicht nur dadurch, dass man das eines Tages beschliesst.

Eine Notwendigkeit des Wechsel in den Modus der Schwingungsveränderung muss als direkt fühlbar erfahren werden. Der reine Wille dazu würde nur wieder das Macher-Prinzip verstärken. Alles muss das Fühlen durchlaufen, um sich schliesslich als Programm und entsprechendes Verhalten im Denken zu verankern.



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon shaoli » 16. Okt 2014, 13:51

Hi , liebe LiveToPaint ,

LoA hat da was angesprochen , was ich streckenweise völlig aus den Augen verloren habe
lawofattraction hat geschrieben: .



- neben der wichtigsten Voraussetzung, dem Glauben, dem Wissen, dass das LoA so funktioniert wie behauptet.







Irgendwann kam mir der Gedanke , dass , wann immer ich Widerstand leiste , zumindest auch ein begrenztes Vertrauen in meinen Glauben oder gar den Gedanken , zu wissen habe . Für mich hat es sich gelohnt , darüber nachzudenken , ob ich für mich beanspruchen kann und will , großes Wissen zu besitzen . Bei mir schwang immer
das Gefühl mit , eben noch nicht zu wissen . Nicht , weil ich nicht glaube , sondern , weil ich mich gefühlt für viel zu
durchschnittlich hielt , als dass ich mit dem Gedanken der absoluten Ermächtigung umgehen oder ihn nur
aushalten konnte . Daher habe ich mich auf Nebenschauplätze geflüchtet , also gedacht , dass ich noch viel an mir arbeiten , üben , lernen , bereinigen ... muß , bevor ich von mir sagen kann , jetzt habe ich verstanden , jetzt weiß ich . Aber gerade das arbeiten , üben , lernen und bereinigen führte bei mir oft dazu , dass ich schließlich nicht
mehr auf das nicht-vorhandene oder Unerwünschte schielte , sondern darauf starrte . Vor allem ist mir aufgefallen ,
dass ich bei aller Präsenz und allem innigen Glauben , ganz oft nicht mit Freude bei der Sache war , sondern eher mit
dem Gefühl , Hausaufgaben machen zu müssen , sonst .... !

Daher habe ich mich eine Weile möglichst nur mit Gedanken darüber beschäftigt , ob und welche Freude und Bereicherung dieser Glaube ist und was es wirklich bedeutet , bedeuten würde , zu wissen . Vor allem , wenn mir ein Ist-Zustand nicht paßte . Es haben zwar weder Engel gesungen , noch ertönten himmlische Trompeten , als ich beschlossen habe , davon ausgehen zu können , dass ich weiß , aber ich habe eine tiefes Gefühl der Verbundenheit gehabt , dass mich zwar immer noch manchmal verläßt , aber dann ist mir zumindest schnell bewußt ,
dass ich mir gerade selber zuwider handele , indem ich mal wieder schiele und starre , anstatt mich zu besinnen .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon LiveToPaint » 16. Okt 2014, 21:03

Beitrag von lawofattraction » 15. Okt 2014, 12:04

LiveToPaint hat geschrieben:
.... und heute Morgen hat sich eine Chance ergeben die, wenn sie eintrifft, alle Schwierigkeiten der letzen paar Wochen Sinn ergeben würden.
Für diese Chance wurde gewissermaßen platz geschaffen das ich sie überhaupt bewältigen kann.

LoA hat geschrieben:
Genau darauf weisen Abraham ja immer wieder hin. Wir haben nicht die geringste Ahnung, wie sich "hinter den Kulissen" die Dinge arrangieren, um unsere Wünsche aus dem Vortex in die Wirklichkeit zu befördern. Daher auch die Erkenntnis, dass es keine Rückschritte oder Fehler gibt. Das grosse Bild hat nur das Nicht-Physische, wir verlassen uns nur auf das, was beobachtbar ist.

Sorry, finde auf dem tablet keine zitat funktion...

Wollte nur eben vom Zwischenstand berichten.
Die Chance hätte ich nicht anehmen können , oder hätte bei der Anfrage schon geblockt, wenn ich schon "viel zu tun" gehabt hätte.
Heute habe ich das Projekt besichtigt, die Vorgehensweise und Rahmenbedingungen wurden besprochen, und morgen werden die ersten Teile für den Probelauf geliefert.
Wir werden mit 4 leuten das wochenende durcharbeiten und damit genügend Zeit haben um alles zu testen was erforderlich ist um das Projekt durchzuziehen. Ich gehe davon aus das alles gut verläuft und wir somit einen Großauftrag erhalten der sich über 2 wochen ziehen kann.

Mit diesem Projekt kann ich einen gewaltigen Schritt nach vorne machen und es wird damit einiges was in den letzten Wochen abgesagt, verschoben und verzögert wurde, wett gemacht.
Ich erkennen hier eine Menge "Gedankengut" das sich durch dieses Ereigniss entlädt.
Ich bin so baff und innerlich freudig geschockt und möchte jetzt keine Prognosen stellen wie das ganze ausgehen wird.
Wenn alles verläuft wie geplant, wird mein Jahresziel nahezu Exakt so erfolgen wie ich es mir im Januar 2014 bei der niederschrift meiner Jahresabsichten vorgestellt habe.
Und das obwohl vorgestern noch fast die Welt vor mir zusammen gestürzt wäre, weil ich nicht verstehen konnte warum Plötzlich nahezu keine Aufträge mehr in Aussicht waren.

Oder was sagte mein Lehrling heute so treffend:" Bei der Sache war das Schicksal im Spiel, unsere Werkstatt ist leer damit wir den Auftrag durchziehen können !"

Ich bereite mich jetzt auf ein paar Arbeitsreiche Tage vor und werde dann sicherlich bald einen interessanten Erfahrungsbericht verfassen.

In diesem Sinne

LG

L-to-P
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon Juma » 16. Okt 2014, 22:15

Eimyrja schrieb:
Hallo Juma,
ich nutze die "Glocke der Achtsamkeit"(kostenfrei).


Diese App finde ich nicht fürs iPhone. Hat jemand eine Idee? Ich habe nämlich auch nichts vergleichbares gefunden. :nachdenk:


Wenn man einen Wunsch geäußert hat, für dessen Erfüllung kein Druck, keine Notwendigkeit besteht. Dann ist es doch normal, dass man irgendwann zwischendurch daran denkt, auch mit dem Gedanken „wann ist sich wohl erfüllen wird?“.
Ist das schon ein Zweifel? Mir kommt es gerade so vor, weil ich diese Situation habe.

Ich habe momentan das Gefühl, dass sich Dinge dann realisieren, wenn sie für mich im Prinzip keine Relevanz haben. Woran kann das liegen?
Juma
 

Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 17. Okt 2014, 07:32

LiveToPaint hat geschrieben:Mit diesem Projekt kann ich einen gewaltigen Schritt nach vorne machen und es wird damit einiges was in den letzten Wochen abgesagt, verschoben und verzögert wurde, wett gemacht. Ich erkennen hier eine Menge "Gedankengut" das sich durch dieses Ereigniss entlädt.


Hallo LtP,

genau! das ist es. Vom "Universum" heraus geholt aus Deinem Vortex. Viele der Gedanken, die vorher nicht zwingend zusammengehörten, fügen sich vielleicht erst jetzt in diesem Projekt zusammen. Das ist die Orchestrierung des Nicht-Physischen, das unendlich mehr Details in unserem Vortex kennt, als wir erinnern können und sie zu einem passenden Ganzen zusammen fügen. Und die entsprechenden Mitspieler auf den Plan ruft.

Ich habe mir bewusst solche Situationen in meinem Leben in Erinnerung gerufen und gedanklich nachverfolgt, um die innere Gewissheit aufzubauen in ein solches Funktionieren und das Wissen um diese meisterliche Zusammenführung dessen, was zusammen passt. Dieses daraus gewonnene Vertrauen kann ich nun gelassen auf die Zukunft projizieren. Ich weiss heute, dass ich nicht zwingend der einzige Faktor bin, sondern dass sich eine Unmenge von Details zu einem Ganzen fügen müssen.

Wenn wir offen sind für diesen Hinweis und jenes Gefühl und Impulse hin zu etwas, die uns vom Inner Being ständig angeboten werden, dann können wir beobachten, wie sich der Weg vor uns aufrollt und sich die Puzzleteilchen zusammenfügen. Das Traumhaus ist vielleicht noch nicht frei und der "Traumpartner" muss erst noch seine eigene Geschichte abrollen. Nicht umsonst musste ich sieben Jahre auf meinen warten :clown: - und 14.000 Kilometer zwischen uns waren auch noch zu bewältigen.

Herzlichen Glückwunsch, lieber LivetoPaint. Ich schätze mich glücklich, Dich bei uns im Forum zu haben, da Deine Konstanz über die Zeit des Schreibens hinweg und Deine Fähigkeit zur Reflexion und Umsetzung von Impulsen ein überaus erfreuliches Beispiel dafür ist, wie die Kenntnis um das LoA Schritt für Schritt in gewünschte Ergebnisse verwandelt wird. Deine Begeisterung und Liebe für das, was Du tust, war von Anfang an zu spüren. Reine Inspiration für jeden Realitätsgestalter!

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 17. Okt 2014, 08:06

Juma hat geschrieben:Wenn man einen Wunsch geäußert hat, für dessen Erfüllung kein Druck, keine Notwendigkeit besteht. Dann ist es doch normal, dass man irgendwann zwischendurch daran denkt, auch mit dem Gedanken „wann ist sich wohl erfüllen wird?“.
Ist das schon ein Zweifel? Mir kommt es gerade so vor, weil ich diese Situation habe.


Hallo Juma,

das ist der "klassische" Zweifel. Manifestation findet dann statt, wenn die Situation gefühlsmässig so vorweg genommen wird, als sei sie bereits eingetroffen. Ist das der Fall, erübrigt sich natürlich eine solche Frage.

Genau dieses "normal" im Denken ist doch das, was als Lüge entlarvt werden muss. Es ist "normal", weil Menschen es immer getan haben, weil fast jeder es tut und es daher als legitime Vorgehensweise angesehen wird. Ob das in der Tat der Fall ist, hinterfragt nur der, der mit Lehren der Bewussten Realitätsgestaltung in Berührung kommt und dann feststellt, dass vieles, was bisher als akzeptiert getan wurde, in dieses Konzept nicht hinein passt und ganz gehörige Störfaktoren sind.

Kürzlich hörte ich einen WS-Ausschnitt*, in dem Abraham einer Hotseaterin in geduldigem Auseinanderfriemeln zeigen, wie ihre Aussage "Ich möchte mein eigenes Tanz-Studio eröffnen" bereits einen Zweifel in sich birgt. Vordergründig eine vollkommen positive Aussage, bei näherer Betrachtung enthält sie auch den Zweifel dieser Frau.

Die Kenntnis um die Wirkweise des LoA zeigt, wie unwahrscheinlich viele subtile Facetten eine Angelegenheit fördern oder verhindern können. Wie auf allen Lern-Gebieten erfordert es für eine erfolgreiche Anwendung der Grundsätze der Bewussten Realitätsgestaltung die wirklich eingehende Beschäftigung damit - anderenfalls wird man immer nach dem Hit-or-Miss-Prinzip mal einen Erfolg und auch viele Misserfolge haben, ohne wirklich zu wissen, warum das so ist. In dem Clip sprechen Abraham von den "Secrets of the Universe", den Geheimnissen des Universums. Wir haben alles an Wissen verfügbar, uns diese Geheimnisse zu eigen zu machen.

Juma hat geschrieben:Ich habe momentan das Gefühl, dass sich Dinge dann realisieren, wenn sie für mich im Prinzip keine Relevanz haben. Woran kann das liegen?


Was nicht sonderlich wichtig ist, hat die wenigsten Gedanken des Widerstandes - genau aus dem Grund können sie sich realisieren.

Lieben Gruss
Loa

* https://www.youtube.com/watch?v=dVdwdd3hBnQ



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon LiveToPaint » 17. Okt 2014, 12:31

lawofattraction hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch, lieber LivetoPaint. Ich schätze mich glücklich, Dich bei uns im Forum zu haben, da Deine Konstanz über die Zeit des Schreibens hinweg und Deine Fähigkeit zur Reflexion und Umsetzung von Impulsen ein überaus erfreuliches Beispiel dafür ist, wie die Kenntnis um das LoA Schritt für Schritt in gewünschte Ergebnisse verwandelt wird. Deine Begeisterung und Liebe für das, was Du tust, war von Anfang an zu spüren. Reine Inspiration für jeden Realitätsgestalter!

Lieben Gruss
Loa


:gvibes: :lieb:

Das ist schön zu lesen das ein "erfahrender Hase" wie du meinen Fortschritt erkennt. Das gibt mir eine wohltuende Bestätigung in die eigen Fähigkeiten. :gvibes:

Soeben ist das Ereignis noch "realer" geworden. Es werden in diesem Augenblick 24 Euro Paletten, voll mit Teilen zum lackieren vom LKW abgeladen.
Ich bin freudig gespannt wie sich die Durchführbarkeit des Auftrags händeln lässt.
Aber alle beteiligten gehen von einer erfolgreichen Abwicklung der Testphase aus.

Jetzt werde ich erstmal alles um mich herum ausblenden und mich voll und ganz dem Projekt widmen.

Bis die Tage mal wieder.

LG

L-to-P
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon Juma » 19. Okt 2014, 10:50

Liebe Loa,

Herzlichen Dank, für deine Antwort. Ich bin nicht wirklich gut in Englisch, aber wenn ich das Video richtig verstanden habe, geht es oftmals um den Wunsch hinter dem Wunsch.
Also sie wünscht sich ein eigenes Tanzstudio, im Grunde genommen geht es ihr aber eigentlich um andere Dinge dabei.

Das ist in der Tat ein sehr spannender Aspekt. Vielleicht kratzen wir tatsächlich zu oft an der Oberfläche, denken, wir wünschen uns etwas, zum Beispiel ein neues Auto, dabei geht es aber um etwas anderes: um Ansehen im Bekanntenkreis, um komfortables Reisen, um das Gefühl, etwas besonderes zu sein, z.B.

Das ist ein Aspekt.

Abraham schreiben: „Du musst einem Gegenstand ziemlich viel Aufmerksamkeit widmen, damit er sich in deiner physischen Erfahrung manifestiert.“
Um jetzt mal bei dem Beispiel mit dem Auto zu bleiben: angenommen, ich würde mir ein neues Auto wünschen. Ich würde mich mit der Marke beschäftigen, würde rumgucken, Probe fahren, mich irgendwann für ein Modell entscheiden.
Dann beschäftige ich mich also ziemlich viel mit dem Gegenstand, den ich in mein Leben ziehen möchte.

Wie kann ich das Gefühl haben, in dem Moment, ich würde es bereits besitzen?
Ich kann mir natürlich immer imaginieren, wie es sich anfühlen würde, es zu besitzen. Einzusteigen, damit zu fahren.
Das funktioniert aber nicht in dem Moment, wo ich in meine alte Schrammelkarre steige, in der die Heizung nicht funktioniert. Oder wenn doch, dann eher mit dem Gefühl „Ach hätte ich schon einmal das neue“.
Also, klar, da schielt man natürlich immer auf das noch nicht vorhanden-sein.

Das andere, was ich oben schon im letzten Beitrag schrieb: ich sehe etwas, wünsche es mir, und beschäftige mich überhaupt nicht mehr damit, weil ich es mir im Grunde gar nicht so sehr wünsche. Und genau dann bekomme ich es. Das verstehe ich insofern nicht, weil es nicht dieser Aussage von Abraham entspricht.

Nehmen wir das berühmte Parkplatz-Beispiel. Ich bin beruflich viel unterwegs. Ein Parkplatz in der Nähe des Veranstaltungsortes ist für mich sehr praktisch. Aber nicht notwendig. Und es ist wirklich kein Herzenswunsch. Ich bekomme ihn aber immer. Obwohl ich mich damit überhaupt nicht auseinandersetze.
Ich muss nur auf dem Hinweg sagen "ich will da parken", dann hab ich einen Parkplatz.

Ich hab dann dieses Beispiel versucht auf meinen Burberry-Trenchcoat -Beispiel zu übertragen.
Mir war es wichtig etwas zu finden, was ich ganz gerne hätte, aber eben nicht wirklich wichtig ist, quasi ein Äquivalent zum Parkplatz.
Da funktioniert es erstaunlicherweise (bis jetzt) aber (noch) nicht. Während es beim Parkplatz immerhin so präzise funktioniert, dass ich den Parkplatz nicht in zehn Wochen irgendwann dort hätte, sondern genau jetzt wenn ich in brauche.

Wahrscheinlich sind das alles fürchterliche Anfänger-Fragen, aber die treiben mich im Moment ein wenig um.

Also ich habe, um bei dem Mantel-Beispiel zu bleiben, wirklich keine Notwendigkeit, aber eben Lust auf dieses Teil. Also es entspricht wirklich dem Parkplatz. Und dennoch funktioniert es nicht. Das ist doch merkwürdig?! Und ich verstehe es irgendwie nicht.

Im Moment versuche ich einfach, hinter das Konzept zu kommen.
Bei den großen Dingen in meinem Leben, wie Beruf, Geld, mein Haus und so weiter da ist es immer so, dass ich mich sehr viel mit diesen Dingen beschäftige, eine große Identifikation stattfindet.Das habe ich natürlich schon früher getan, noch bevor ich das Loa kannte. Und dort fließen auch all meine Aktivitäten hin. Hier entspricht die Verwirklichung für mich auch der Aussage Abrahams.
Das eigentliche Wunder ist für mich der Parkplatz!

:nachdenk: rätselnde Grüße, Juma
Juma
 

Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 19. Okt 2014, 14:17




Hallo Juma,

es geht immer, ohne Ausnahme, um den Wunsch hinter dem Wunsch. Forscht man lange genug nach, endet jedes einzelne Nachfragen bei der Aussage: "Ich habe diesen Wunsch, weil ich erwarte, mich dadurch (noch) besser zu fühlen." Wobei die Gründe natürlich sehr vielfältig sind.

Der Partner bringt Wohlgefühl durch Verbundenheit, Zuverlässigkeit, Bedürfnis von Anlehnung und Zweisamkeit, das Haus durch das Gefühl von Geborgenheit oder Sicherheit - oder Status, je nach Intention - das Studium durch Wissen oder den Glauben, sich dadurch Welten zu erschliessen, das Auto durch bequemes oder schnelles Fortbewegen - oder auch Anerkennung von Aussen etc. Die Gründe, die zum Wunsch hinter dem Wunsch, dem ersehnten Wohlgefühl, führen, sind in allen ihren Variablen wohl so vielfältig wie es Menschen gibt.

Juma hat geschrieben:Abraham schreiben: „Du musst einem Gegenstand ziemlich viel Aufmerksamkeit widmen, damit er sich in deiner physischen Erfahrung manifestiert.“


Das ist ganz logisch. Ohne Aufmerksamkeit, ohne Momentum, keine Manifestation. Wir haben unseren Anziehungspunkt, sowohl als generellen Set-Point und darüberhinaus zu unseren einzelnen Wünschen. Positive Gedanken dazu bauen erwünschtes Momentum auf, Gedanken des Widerstandes verhindern Manifestation bzw. manifestieren das, wogegen wir uns auflehnen oder es von uns weisen.

Juma hat geschrieben:Wie kann ich das Gefühl haben, in dem Moment, ich würde es bereits besitzen?


Zum Verständnis der ganzen Sequenz des Wünschens muss zuerst einmal folgendes verinnerlicht werden: Es gibt so gut wie keine bewusst hervor gebrachten Wünsche. Niemand setzt sich eines Tages hin und sagt: Jetzt will ich ein Auto oder einen Partner.

Wünsche entstehen zu einem viel früheren Zeitpunkt und machen sich zuerst als Gefühl bemerkbar. Dieses Gefühl ist bereits eine Manifestation insofern, als das Erkennen "da ist ein Wunsch" den gefühlsmässig erfahrenen Initial-Impuls, der weitgehend unbemerkt vonstatten geht, ins Bewusstsein ruft. Dann mag es so vorkommen, als habe man bewusst gewünscht; das ist aber lediglich deshalb der Fall, weil wir nun nach kognitivem Erkennen unsere Aufmerksamkeit darauf richten können. Es macht auch klar, dass Wünsche nicht auf dem Willen oder Überlegungen basieren, sondern auf einer ganz anderen Ebene geboren werden, über die wir keine Kontrolle haben.

Juma hat geschrieben:Wie kann ich das Gefühl haben, in dem Moment, ich würde es bereits besitzen?


Indem Du mir allen Deinen physischen Sinnen dieses Besitzen repräsentierst - siehst, hörst, fühlst, schmeckst, riechst Dein Objekt des Habenwollens und kannst in Deinem Kopf einen Film abspulen, in dem Du Dich bereits freudig als Besitzer erfährst. Wahlweise kann das dissoziiert, wie ein Zuschauer von Aussen schauend oder assoziiert, es in Dir erlebend, sein - wobei letzteres immer einen grösseren gefühlsmässigen Impakt hat.

Im Workshop 115. Emotion als Ultimative Manifestation ist das am Beispiel von Esther´s Tochter Tracy sehr schön beschrieben. Sicher findest Du in Deiner persönlichen Geschichte auch viele Entsprechungen, wo eine Idee Dich dermassen begeistert hat, dass Du sie schon vorweg mit einer grossen Freude und Fast-Realität erlebt hast und die Begeisterung nur so geschwappt ist.

Juma hat geschrieben:Das funktioniert aber nicht in dem Moment, wo ich in meine alte Schrammelkarre steige, in der die Heizung nicht funktioniert. Oder wenn doch, dann eher mit dem Gefühl „Ach hätte ich schon einmal das neue“. Also, klar, da schielt man natürlich immer auf das noch nicht vorhanden-sein.


Das ist ein Aspekt. Ein anderer ist der, dass alles das, was im weitesten Sinne in das Thema des Wunsches hineingreift und was Du bereits hast, es aber nicht wertschätzt, eine gespaltene Schwingung in Deinen Wunsch hinein bringt. Die verhindert einmal Manifestation oder, sollte das Momentum nicht so gross sein, dass es die Manifestation verhindern kann, bringt es eine "Störschwingung" in den neuen Besitz.

Nicht bereinigte Schwingung nehmen wir immer mit in die neue Situation. Der neue Partner ist dann genau so schlampig wie der vorherige, das neue Auto hat als Montagsproduktion laufend technische Fehler und der neue Arbeitsplatz hat einen noch pingeligeren Chef oder mobbende Mitarbeiter, als das vorher der Fall war.

Juma hat geschrieben:Das andere, was ich oben schon im letzten Beitrag schrieb: ich sehe etwas, wünsche es mir, und beschäftige mich überhaupt nicht mehr damit, weil ich es mir im Grunde gar nicht so sehr wünsche. Und genau dann bekomme ich es. Das verstehe ich insofern nicht, weil es nicht dieser Aussage von Abraham entspricht.


Nach dem Gesetz der Anziehung kann das so nicht sein. Das, was nicht unsere Aufmerksamkeit bekommt, kann sich auch nicht manifestieren. Anderenfalls würden uns im Laufe des Lebens wahllos irgendwann geäusserte Wünsche ins Leben ploppen, die aber keine Wichtigkeit mehr haben und keine Aufmerksamkeit mehr bekommen.

Es ist vielmehr so, dass wir uns mit unserem Wunsch in Ausrichtung bringen, ihn zulassen und dadurch auf dem Weg des geringsten Widerstandes den Weg zu Manifestation zu beschreiten beginnen. Alignment, wie wir wissen, erfolgt dann, wenn wir gefühlsmässig die Manifestation bereits als erfolgt erfahren. Das bedeutet natürlich, dass wir uns damit beschäftigen, und zwar auf angenehmste Weise. Nun beginnt das Orchesterwerk "des Universums", das die passenden Komponenten zusammenfügt und uns über unsere Inspiration und Intuition und das schwingungsmässige Alignment immer weiter auf den Weg "lockt". Inspiration und Intuition, denen wir folgen, bauen positives Momentum auf.

Dein Parkplatzbeispiel ist als Beispiel gut geeignet. Bewusst sagt sich niemand mehr, der das mit freien Parkplätzen schon oft erlebt hat "ich will einen Parkplatz". Vielmehr ist das Programm nun "ich bekomme immer einen PP". Und dies Programm gehört zu der Autofahrt und den dazu gehörigen Umständen genau so dazu, wie die morgendliche Toilette mit Haaren und Make-Up und der passenden Kleidung, um gut auszusehen. Da stellt sich auch niemand hin und fokussiert bewusst auf die einzelnen Schritte, wobei der Wunsch gut auszusehen und den besten Eindruck zu machen trotzdem präsent ist. Wünsche sind nicht nur die grossen Dinge, die wie Karotten vor unseren Nasen baumeln, unser ganzes Erleben ist von grossen und einer Myriade von kleinen Wünschen täglich während des ganzen Tages durchzogen, ohne dass wir das bewusst registrieren.

Beim Parkplatz ist der Wunsch Gewissheit geworden, dieser Gedanke hat ein enormes Manifestationspotential, da er jeglicher Widersprüche entbehrt. Berücksichtigen muss man dabei auch, dass bei schätzungsweise ca. 70.000 täglich gedachten Gedanken nur ein Bruchteil davon wirklich bewusst verarbeitet wird, alles andere läuft auf einer mehr oder weniger unbewussten Basis ab. Es werden daher eine Unmenge Dinge jeden Tag angetickt, ohne dass wir das bewusst registrieren. Ins Bewusstsein steigt das, was von stärkeren oder starken Gefühlen begleitet ist. Daher werden auch Parkplatzgedanken und sie begleitende -Gefühle kaum mehr als solche registriert, was aber nicht sagt, dass sie nicht vorhanden sind. Wir steigen ins Auto, überlegen uns wie wir fahren, wie viel Zeit wir brauchen, wo wir abbiegen, wo wir parken, was gerade bei bekannten Wegen weitgehend vollautomatisch abläuft. Trotzdem existieren diese Gedanken.

Juma hat geschrieben:Also ich habe, um bei dem Mantel-Beispiel zu bleiben, wirklich keine Notwendigkeit, aber eben Lust auf dieses Teil. Also es entspricht wirklich dem Parkplatz. Und dennoch funktioniert es nicht. Das ist doch merkwürdig?! Und ich verstehe es irgendwie nicht.


Finanziell entspricht der Burberry sicher nicht dem Parkplatz. Und genau da, denke ich, liegt der Unterschied. Bist Du ohne wenn und aber jetzt bereit, das Geld für den Mantel freudig zu bezahlen? Oder gibt es da noch Zweifelsgedanken wie "vielleicht jetzt doch nicht" "schon eine Stange Geld für einen Mantel" "eigentlich wollte ich doch nach NY reisen" oder "vielleicht kommt dann übermorgen die Steuernachzahlung"??

Beim LoA steckt der Teufel im Detail. In den ganz subtilen Facetten. Bei dem Workshop der Dame mit dem Tanzstudio war es unter anderem das ganz harmlose Wörtchen "eigen" - "ich möchte ein eigenes Tanzstudio", weil das alle möglichen Unterströmungen von Abhängigkeit und dem Wunsch nach Freiheit mit beinhaltete. Da muss man schon dran bleiben und etwas mehr unter die Oberfläche schauen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon Juma » 19. Okt 2014, 20:53

Sehr spannendes Post, liebe LoA, Dank! :ros:
Mit einer Menge Dinge, die ich mir durch den den Kopf und ins Gefühle gehen lassen muss.

lawofattraction hat geschrieben:Beim Parkplatz ist der Wunsch Gewissheit geworden, dieser Gedanke hat ein enormes Manifestationspotential, da er jeglicher Widersprüche entbehrt.


Ja, das ist wohl tatsächlich so. Ich erinnere mich aber gut, wie das die ersten Male war: Ich wünschte mir voller Skepsis einen Parkplatz - es war ein Test und ich glaubte nicht wirklich daran (obwohl ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich bereits sämtliche Seth-Bücher gelesen hatte, es war in meiner Realität nicht angekommen).
Dann kam der Parkplatz.
Ich war noch nicht überzeugt und glaubte an Zufall.
Erst mit der Zeit wurde es zur Normalität.

Wie kann das sein, dass die Parkplätze sich trotz großer Zweifel zu Beginn immer realisierten?

Allerdings erklärt sich so für mich die Sache auch mit dem Mantel. Dann ist der Mantel natürlich wirklich nicht mit dem Parkplatz vergleichbar.

Der Mantel: Ich könnte ihn mir natürlich einfach sofort kaufen. Rein ins Geschäft, kaufen, raus ausm Geschäft. Aber ich hab ihn ja bestellt, d.h. ich wünsche mir, dass er auf anderem Wege zu mir kommt.
Finanziell würde es irgendwie gehen, aber ich möchte das Geld lieber für andere Dinge verwenden, finde es schon viel Geld für einen Mantel. Ich hätte beim Kaufen gewiss hinterher Reue. Deshalb habe ich ihn mir ja bestellt, anstatt einfach zu kaufen.

Es ist nicht so, dass ich generell bei teuren Klamotten Reue hätte - ich habe einiges davon, aber es würde doch ein Loch in die Kasse reißen, wäre eine eher ungeplant hohe Ausgabe außer der Reihe. Habe für meinen Sohn gerade schon die komplette Garderobe erneuert, weil er so irre gewachsen ist.

Generell ist der Mantel für mich mit einem sehr guten Gefühl belegt, ich habe ihn mehrfach anprobiert und habe ein Foto auf dem Handy, wie ich ihn anhabe. Ich weiß genau, wie sich der Stoff anfühlt und kenne das Tragegefühl.
Ich bin mir auch sicher, dass er auf dem Weg zu mir ist. Und im Moment ist das Wetter auch noch so, dass ich ihn gar nicht tragen könnte, er wäre zu warm. Wenn es jetzt kühler wird, will ich ihn aber morgens anziehen.

Ich halte das für gute Voraussetzungen, um ihn in meine Realität zu bringen. Ich freue mich drauf, ihn zu tragen. Habe aber keinen Druck damit. Voraussetzungen erfüllt - oder?

Hach, ist das alles spannend!
Bin so froh, hier in diesem tollen Forum gelandet zu sein. :gvibes:

Bin gespannt, welche Erkenntnisse ich noch alles bekommen und wie alles so weitergeht.

Euch allen einen tollen Wochenbeginn!
Juma
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 20. Okt 2014, 07:37




Hallo Juma,

Juma hat geschrieben:Voraussetzungen erfüllt - oder?


Nö. :clown: Ich nehme einmal an, dass Du mit "bestellt" nicht meinst, dass Du ihn bei irgendeinem Versandhaus
geordert hast, sondern Dich mit der Ausdrucksweise an die Wünsche-Universums-Literatur wie von Bärbel Mohr oder Pierre Franckh et al. anlehnst. Und dass Du in der Tat da einen Unterschied machst zwischen dem, was wir Bewusste Realitätsgestaltung nennen und dem "Bestellen beim Universum".

De Facto sprechen wir aber vom Gleichen. Wobei es sich bei letzterem um eine stark abgespeckte, illusions-bepackte und für die Massen aufgearbeitete leicht verständliche Variante des ersteren handelt, zwar in Teilen auch korrekt, aber mit ganz erheblichen Mängeln in Tiefe, Verständnis, Information und Kongruenz behaftet.

Es gibt keinen anderen Weg als den, den wir hier besprechen - zumindest ist das meine tiefste Überzeugung. Ich habe vieles gelesen, und niemand konnte für mich so schlüssig erklären, wie unsere Wünsche entstehen und auf welchem Weg sie realisierbar sind, wie das bei Abraham der Fall ist. Die Seth-Bücher und Informationen aus anderen Quellen, die ich weiter bevorzuge, bestätigen und ergänzen das durch Detailbetrachtung.

Stützen tue ich mich in meiner Sicherheit auf eigene Beobachtungen und Erfahrungen, auf die Erfahrungen anderer ernst zu nehmender Realitäts-Gestalter, auf mein sehr gut funktionierende Intuition, meinen unverrückbaren Glauben an die Unendliche Intelligenz, an das LoA und nicht zuletzt auch auf meine Logik und die Informationen, die die Quantenmechanik uns ständig neu erschliesst.

Kommen wir zu Deinem Mantel. Du sagst "Aber ich hab ihn ja bestellt, d.h. ich wünsche mir, dass er auf anderem Wege zu mir kommt." Richtig - die Art und Weise der Realisierung schreiben wir dem Universum nicht vor, das ist eine der Voraussetzungen, dass Gewünschtes auch zu uns kommen kann. Der Überbringer kann ein spendabler Liebhaber sein, ein überwältigender Geschäftserfolg oder aber auch die unbekannte Gross-Tante, die Du beerben kannst - sowie endlose andere Varianten.

Aber auch das wird nur dann der Fall sein, wenn keine Gedanken vorhanden sind, die eine Manifestation bremsen wie "... hätte hinterher Reue .... finde es schon viel Geld ... würde ein Loch in die Kasse reissen ... möchte das Geld für andere Dinge verwenden ....". Das ist so, egal ob man das Wissen darum Abraham-Lehre nennt oder Bestellung beim Universum.

Trotzdem möchte ich Dir in Deinem eigenen Interesse dazu raten, eine Entscheidung zu treffen, wo Du Dich nun weiter ansiedelst und orientierst. "Bestellungen" mit dem Wissen um das Wirkgesetz des LoA zu vermischen wird das erstere komplett verwirren, da dort nur die einfachsten Axiome aus dem LoA als Grundgerüst verwendet werden, vieles auch noch falsch verstanden. Damit kann man sicher auch den einen oder anderen Erfolg haben - schliesslich leben auch viele Menschen durchaus glücklich und erfolgreich, die noch nie etwas von Realitäts-Gestaltung gehört haben, auch wenn das eher nach dem Hit-or-Miss-Prinzip erfolgt. Für viel hinderlicher aber halte ich es, wenn Du nun in die LoA-Lehre Bestell-Details hinein nimmst, die nicht einmal ansatzweise das grosse Bild anreissen.

Mal dieses, mal jenes als Grundlage für Deine Realitätsgestaltung zu nehmen, wird Dich nicht glücklich machen. Zumindest dann nicht, wenn Du die Absicht hast, eines Tages in der Tat sagen zu können, dass Du nachvollziehbar und auf ganz bewusstem Wege das Wissen um die Realitäts-Gestaltung angewandt hast und das auch duplizieren kannst.

Juma hat geschrieben:Wie kann das sein, dass die Parkplätze sich trotz großer Zweifel zu Beginn immer realisierten?


Alles im Universum, jede einzelne Partikel, enthält das Gewünschte und das Unerwünschte. Abraham nennen das die beiden Seiten eines Stockes. Stell Dir nun vor, der Stock hat eine Mitte, an der die beiden Prinzipien sich treffen. Ist eine Seite viel stärker als die andere, so kann sie die andere zweifellos überschreiben.

Ich wage zu behaupten, dass niemand, wirklich niemand, das Wissen hat, was er zu jedem gegebenen Zeitpunkt zu einem bestimmten Thema gedacht hat. Und sicher auch nicht die Prozentzahlen kennt, die Zweifel und Glauben ausmachen. Und ebensowenig glaube ich, dass irgend jemand sich an ein Projekt - und seien es Parkplätze oder Mäntel - begibt, bei dem die gedanklichen Vorzeichen von vornherein auf "Scheitern" stehen. Vielmehr muss es in Deinem Fall eine ganz gehörige Portion Enthusiasmus und - zugegeben - sicher auch etwas wackeligen Glauben an das Bestellprinzip gegeben haben, andernfalls wärst Du heute darin nicht so erfolgreich.

It is law.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon eimyrja » 21. Okt 2014, 08:39

Liebe Loa,
du hast mit deinen zwei Postings bzgl. des Tuns bei mir so ins Schwarze getroffen, dass ich einfach nichts drauf antworten konnte :kgrhl: Mein Ego hat gepolter, sich gewehrt und gezickt: "Ich muss doch was tun, ich kann nicht nur rumsitzen und Däumchen drehen. Da glaubt ja jeder ich bin faul und unnütz, Erfolg buchstabiert man TUN... -"

Vielen Dank :ros:
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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon lawofattraction » 21. Okt 2014, 09:57




Hallo Eimyrja,

ja, die Glaubenssätze ..... und die Wichtigkeit der Meinung der anderen .... :mrgreen:

Denn - Däumchen drehen tun wir ja trotzdem nicht, auch wenn das von aussen nicht zu erkennen ist. Vielleicht können diese Gedanken ein weiterer Anstoss sein.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt

Beitragvon Juma » 21. Okt 2014, 20:24

Liebe LoA,

danke für Deine Gedanken.

lawofattraction hat geschrieben:Nö. Ich nehme einmal an, dass Du mit "bestellt" nicht meinst, dass Du ihn bei irgendeinem Versandhaus
geordert hast, sondern Dich mit der Ausdrucksweise an die Wünsche-Universums-Literatur wie von Bärbel Mohr oder Pierre Franckh et al. anlehnst. Und dass Du in der Tat da einen Unterschied machst zwischen dem, was wir Bewusste Realitätsgestaltung nennen und dem "Bestellen beim Universum".


Ich benutze den Begriff "bestellen" synonym zu "wünschen", nicht ganz zu "gestalten".
"Wünschen" ist durch meine Kindheit für mich nicht so positiv belegt ("wünschen kannst du dir viel, kriegen tust du es nicht"), "bestellen" weckt bei mir selbst mehr das Gefühl von "sicher auf dem Weg zu mir". "Gestalten" ist für mich schon weiter im Prozess fortgeschritten, wäre z.B., wenn neue Aufträge reinkommen und ich gestalte die Umsetzung aus.

Pierre Franckh habe ich nie gelesen, kann ich nichts zu sagen, Bärbel Mohr vor Jahren, aber mir ist schon klar, dass es so simpel nur bei Parkplätzen funktioniert.
Mit Quantenmechanik und -physik habe ich mich auch in einem anderen Kontext schon befasst.

lawofattraction hat geschrieben:Trotzdem möchte ich Dir in Deinem eigenen Interesse dazu raten, eine Entscheidung zu treffen, wo Du Dich nun weiter ansiedelst und orientierst. "Bestellungen" mit dem Wissen um das Wirkgesetz des LoA zu vermischen wird das erstere komplett verwirren, da dort nur die einfachsten Axiome aus dem LoA als Grundgerüst verwendet werden, vieles auch noch falsch verstanden. Damit kann man sicher auch den einen oder anderen Erfolg haben - schliesslich leben auch viele Menschen durchaus glücklich und erfolgreich, die noch nie etwas von Realitäts-Gestaltung gehört haben, auch wenn das eher nach dem Hit-or-Miss-Prinzip erfolgt. Für viel hinderlicher aber halte ich es, wenn Du nun in die LoA-Lehre Bestell-Details hinein nimmst, die nicht einmal ansatzweise das grosse Bild anreissen.


Nun, ich denke das habe ich. Und Entscheidung ist ja nicht wirklich eine Option, wenn das Gesetz der Anziehung existiert. Dann kann man sich noch so sehr für etwas anderes entscheiden, es wird nicht funktionieren.

Wobei ich auch nicht ganz verstanden habe, wo ich das durcheinander geworfen habe.
Ich habe es oben etwas simplifiziert - ja, vielleicht. Auf der anderen Seite lese ich ständig in den Abraham-Hicks-Büchern von der Leichtigkeit. Es geht darum, zu wünschen und keinen Widerstand zu setzen. Das hört sich für mich erst mal simpel an.
Dass Letzteres in der Praxis die Crux ist, habe ich schon verstanden. Werde ich ja täglich mit konfrontiert.

lawofattraction hat geschrieben:Mal dieses, mal jenes als Grundlage für Deine Realitätsgestaltung zu nehmen, wird Dich nicht glücklich machen. Zumindest dann nicht, wenn Du die Absicht hast, eines Tages in der Tat sagen zu können, dass Du nachvollziehbar und auf ganz bewusstem Wege das Wissen um die Realitäts-Gestaltung angewandt hast und das auch duplizieren kannst.


Ja natürlich, das wünsche ich mir. Das ist mein absolutes Ziel. Ich weiß schon, dass ich nur ganz am Beginn des Weges stehe. Verstehe aber immer noch nicht, was ich durcheinander schmeiße. :cry:

lawofattraction hat geschrieben:Aber auch das wird nur dann der Fall sein, wenn keine Gedanken vorhanden sind, die eine Manifestation bremsen wie "... hätte hinterher Reue .... finde es schon viel Geld ... würde ein Loch in die Kasse reissen ... möchte das Geld für andere Dinge verwenden ....". Das ist so, egal ob man das Wissen darum Abraham-Lehre nennt oder Bestellung beim Universum.


Was mich nachdenklich macht: Jeder hier (oder ich schätze mal die meisten hier) haben doch noch keine unendlichen Geldressourcen in ihre Realität gebracht.
Insofern, es ist doch normal, mit dem, was man hat, zu wirtschaften. Mir geht es ja finanziell nicht mal schlecht, im Gegenteil. Aber es ist eben nicht unendlich. Und wenn das Budget verplant ist und ich gebe es dann für einen (nicht wirklich notwendigen) Mantel aus, anstatt für 4 neue Winterreifen, ist das dann ein Zeichen von Zweifel und Widerstand?
Wenn das so wäre, warum hat Tracy dann keinen Kredit für das Haus aufgenommen (in den USA damals bekam man den Kredit für ein Haus ohnehin hinterhergeschmissen), dann müsste doch die Abraham-Empfehlung lauten: "Kauf Dir alles, was Du willst und glaube daran, dass sofort Nachschub kommt".
Ich weiß, dass ein guter Gestalter das vermutlich tatsächlich so hinbekommt. Aber wenn man von sich weiß, dass man noch nicht topfit im Realisieren der unendlichen Finanzressourcen ist, halte ich es für vernünftiger, ein wenig zu gucken, dass man sich bezgl. der Finanzen durch Verschuldung keine schlechten Gefühle macht.
Aber ist das gleich Widerstand?
Ich finde den Mantel ja nicht generell zu teuer. Ich würde sonst halt auf ihn sparen, wenn ich ihn jetzt nicht "bestellt" hätte - sprich, den Fokus darauf gerichtet, dass er auf anderem Wege zu mir kommt.

Verunsicherte Grüße
Juma
Juma
 

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