Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Beitragvon Arpad » 30. Dez 2015, 15:01

Hallo liebe Freunde von Abraham

Ich bin relativ neu hier im Forum, kenne aber die Lehre von Abraham schon länger. Nun habe ich eine Fragestellung, auf die ich hoffe, hier eine Antwort zu finden:

Ich bin schon seit zehn Jahren in der spirituellen Lebensberatung tätig, mal mehr mal weniger. Davon leben kann ich bisher nicht. Der lang ersehnte Durchbruch fühlt sich jedoch näher an, als je zuvor.

Seit einigen Monaten habe ich die starke Intention, mein erstes Seminar zum Thema „wie gestalte ich meine Realität/wie erreiche ich meine Ziele und Wünsche etc. zu geben. Ich freue mich unglaublich, auf meinen neuen Meilenstein.

Das Datum habe ich mittlerweile festgelegt es wird der 28. Mai 2016 sein. Nun zu meine zwei Fragen

Ich merke, dass mich zwei Gedankengänge immer wieder davon abhalten, mein Konzept klarer zu definieren und auch die Seminarbeschreibung zu erstellen. Erstens, möchte ich niemanden kopieren. Immer wenn ich den ersten Ansatz einer Idee zu einer Übung habe, ist mein nächster Einwand „Das gibt es doch schon". Und ich habe immer wieder das Gefühl, meine Ansätze in den 22 Methoden Abrahams wieder zu entdecken. Vermutlich setze ich mich damit unter Druck, ich weiss es nicht. Ich kann ja das Rad der Realitätsgestaltung nicht neu erfinden, das ist mir irgendwie klar. Und doch möchte ich mein eigenes Seminar erschaffen.

Ein zweiter Gedanke, der in mir regelrecht Panik hochkommen lässt lautet wie folgt: wie in aller Welt fülle ich die Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Habe ich überhaupt so viel zu erzählen? Was ist, wenn ich nach 2 Stunden den Faden verliere, etc.

Habt ihr mir irgendwelche Tipps, wie ich diese Blockaden mithilfe von Abrahams Lehren lösen könnte? Welche Methode würdet Ihr anwenden, um an das Thema heran zu gehen?

Vielen Dank für eure Impulse!

Arpad
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Re: Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Beitragvon lawofattraction » 30. Dez 2015, 15:27




Hallo Arpad,

vorm Antworten möchte ich eigentlich erst einmal Fragen stellen, vor allem grundsätzlicher Art:

Hast Du schon einmal vor grösseren Gruppen gesprochen? Kennst Du die Strategien eines erfolgreichen Redners? Hast Du Erfahrung in NLP, die Dir helfen kann, die Menschen zu pacen und zu leaden? Hast Du Dir ein Konzept erstellt, vielleicht von Power Point unterstützt, das Dir einen zeitlichen Rahmen gibt? Hast Du eine Struktur für Dein Seminar? Bist Du so firm in dem, was Du vermitteln willst, dass Du auf jede Frage eine Antwort hast? Und glaube mir, die Fragen werden kommen - erst recht dann, wenn Du unsicher bist.

Die Abrahamlehre wird Dir nicht helfen, mit einem Mal ein erfolgreicher Sprecher bzw. Seminarleiter zu sein, wenn Du das Handwerkszeug nicht parat hast. Für ein Seminar ist Struktur und das Beherrschen der Materie die erste Voraussetzung.

Wenn Du Angst vorm Versagen hast, würde ich zuerst mal daran arbeiten, die abzubauen, bevor Du Dich in die Gefahr begibst, aus genau der Angst vor einer Gruppe zu stehen und nicht weiter zu wissen. So gut wie jede Gruppe hat einen Teilnehmer, der es "ganz genau wissen will" - und der kann Dich vollkommen aus dem Konzept bringen, wenn Deine Schwächen erkannt werden.

Warum macht Du nicht erst einmal einen Mini-Workshop mit Freunden und Familie? 7 Stunden mit fundierter Information zu füllen, ist eine ganz lange Zeit, wenn Du bereits mit Vorbehalten an die Sache heran gehst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Beitragvon Mina » 30. Dez 2015, 19:44

Arpad hat geschrieben:Ein zweiter Gedanke, der in mir regelrecht Panik hochkommen lässt lautet wie folgt: wie in aller Welt fülle ich die Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Habe ich überhaupt so viel zu erzählen? Was ist, wenn ich nach 2 Stunden den Faden verliere, etc.


Hallo Arpad,

LOA hat bereits die wesentlichen Punkte zusammen gefasst. Deine Panik da oben klingt so, als hättest du bisher noch kaum oder gar keine Erfahrung in Sachen (freie) Vorträge vor Leute halten? Oder hast du schon Erfahrung z.B. als Lehrer oder von kürzeren Vorträgen bei Volkshochschulen?

Selbst wenn das so ist, dann sind Tagesseminare noch mal eine ganz andere Kategorie. Aus eigener Erfahrung kann ich LOA zustimmen, dass PowerPoint Folien extrem hilfreich sind. Vor allem wenn man noch keine große Erfahrung im allgemeinen oder bei einem bestimmten Thema hat. Beim Vorbereiten entwickeln sich die Ideen und rote Linie fast von selbst und du merkst, wo du noch mehr recherchieren musst und ob dir selbst alles so klar und schlüssig ist, wie du dachtest.

PP-Folien helfen dir vor allem, nichts zu vergessen, einen roten Faden zu haben und du bekommst eine gute Ahnung wieviel Zeit du für das gesamte Thema benötigst. Wobei das natürlich auch davon abhängt, wie gut du frei und spontan um die Stichpunkte, Bilder oder Zitate auf den einzelnene Folien herum reden kannst.

Lg
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Re: Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Beitragvon Arpad » 30. Dez 2015, 20:34

Vielen Dank erst mal für eure Antworten! Ich versuche morgen Nachmittag Zeit zu finden, euch alle Fragen zu beantworten!
Arpad
 

Re: Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Beitragvon Kein_Schnee » 31. Dez 2015, 09:36

Lieber Arpad,

vielleicht hilft es, wenn Du Dir folgende Fragen stellst:

- warum möchte ich dieses Seminar geben?

- was habe ich im Bezug auf das LoA bisher selbst gelernt und umgesetzt?

- welche meiner Erfahrungen kann für andere Menschen nützlich sein?

Denn "words don't teach".
Ein Seminar auf rein theoretischer Basis wird niemandem weiterhelfen, zumal es mittlerweile schon so viele Bücher und Anleitungen zum LoA gibt.
Esther lehrt durch ihre Schwingung und durch ihre Schwingung kommen die Worte.
"Inspired action".

Ich glaube, wenn Du Dir darüber klar wirst, worum es Dir wirklich geht und was Dein persönlicher, individueller Beitrag sein kann, kommen solche Ängste nicht mehr auf.
Dann geht es nicht darum, Stunden zu füllen, sondern darum, was Du tun möchtest und daran passt sich alles andere an.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Widerstand beim Konzipieren meines Seminars

Beitragvon ZaWo » 31. Dez 2015, 15:54

Hallo Arpad,

hört sich an, als wenn du dich zum Erfolg zwingen möchtest. Ich kann dir versichern, dass nahezu jeder bei dem Anspruch, aus dem Nichts heraus, ein völlig neues Seminar, der Dauer 7 Stunden, bis Mai erfinden zu wollen, etwas bis völlig zusammenkrachen würde.

Deine Gefühle teilen dir also durchaus etwas Wahres mit. Du musst sie nicht bearbeiten, sondern auf sie hören. Die einzige Chance, die ich sehe, das abwickeln zu können ist: Lerne channeln.

Nun, Spaß und Ironie beiseite. Teile dir deine Ziele in kleine machbare und (jetzt schon) glaubbare Häppchen ein. Schreib doch mal einen Vortrag zu einem (kleinen) Thema.

Es kommt mir irrsinnig vor, ein Seminar zu planen, wenn man noch überhaupt nichts zu sagen hat. Da ist die Krux zu finden. Wenn du mit solchen Voraussetzungen Seminarleiter werden möchtest, dann würde ich eher mit Visualisierungen um das Thema herum anfangen. Tu so als ob. Wie fühlt sich ein Seminarleiter? Usw. . Und vor allem mache dir keinen Druck mit dem Termin. Druck drückt immer zurück.

Liebe Grüße
ZaWo

PS: Oder erzähle über was schon Vorhandenes. Ich wüsste wirklich nicht, was dagegen spräche. Kannst ja die Quellen angeben, falls bei dir Schuldgefühle überhand nehmen. Das LoA (und nicht deine Konzeption oder dein Thema) sorgt dann dafür, dass genau die Leute, die das noch nicht wissen bzw. die es interessiert, in deine Seminare kommen. Über was genau du dann referierst , ist dem LoA egal. Wohlfühlen solltest du dich allerdings damit.

Es gibt zwar viele LoA-Bücher, aber noch viel mehr Leute, die noch nie was vom LoA gehört haben.
ZaWo
 


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