Widerstand abbauen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Widerstand abbauen

Beitragvon liondave » 20. Apr 2014, 15:17

Liebe Abe Gemeinde,

Ich würde von Euch gerne wissen, was ihr so macht um die inneren Widerstände in euch abzubauen? Abraham sagt ja das der Kern der Lehre und all ihrer Methoden, im Endeffekt darin liegen würde Widerstand abzubauen, damit man in einen Zustand das Zulassens gelangt. Wenn man in diesem Zustand ist, bewegt man sich automatisch in die gewünschte Richtung und zieht die Sachen in sein Leben, die sich im Vortex befinden. Meiner Erfahrung nach ist dieser Zustand ein Zustand der Leichtigkeit und Freiheit

Ich persönlich fokussiere mich auf Wörter die Meiner Meinung nach mit diesem Zustand resonieren, sowie "Leichtigkeit" oder "Relax" usw... so lange bis ich merke das ich aus dem Widerstand rauskomme. Was bei mir auch funktioniert ist das Wertschätzen von Sachen die man leicht und Widerstandslos Wertschätzen kann. Ein weiterer Weg ist es mich einfach zu Relaxen und abzuschalten. Trotz dieser Methoden, die auch eine positive Wirkung haben befinde ich mich jedoch noch zu oft in einem Zustand des Widerstandes daher meine Frage an euch.

Liebe Grüße,
David
liondave
 

Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Julia » 20. Apr 2014, 20:09

Hallo David,

ich habe diese Woche einen schönen Spruch gelesen "Es ist besser nichts zu tun, als mit viel Anstrengung nichts zu erschaffen." Wenn ich mit Anstrengung Übungen mache oder Visualisiere, baue ich ja nur Widerstand auf. Also mit dem Relaxen ist genau richtig. Visualisieren und Imagnieren soll leicht und mit Freude sein - geht also nur im entspannten Zustand.

Ich habe die freien Tage mal wirklich nichts getan - obwohl ich mir einen richtigen Aufgabenzettel geschrieben haben. Habe viel geschlafen in der Sonne gelegen und mich mit lieben Menschen getroffen. Meine Schwingung hat sich eindeutig erhöht und vieles fühlt ich jetzt leicht an. :genau:

Was bei mir immer am besten geht - raus aus dem Thema - "Was du nicht in deinem Leben haben willst, beachte es nicht, und es verschwindet von alleine" :teuflischgut: Also die Beachtung auf was Positives und Schönes richten. "Etwa einen lieben Menschen endlich anrufen, der Mutter Blumen schicken oder für die Nachbarin einen Kuchen backen, Tickets für ein Konzert kaufen und den besten Freund damit überraschen." Bei mir wirkt das immer Wunder. :loveshower:

Lieben Gruß
Julia

Und morgen einen relaxten und sonnigen Ostermontag allen! :stimmt:
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon liondave » 21. Apr 2014, 00:25

Hallo Julia,

danke das du mir so schnell geantwortet hast :ros:
Deine Worte haben mir echt noch zu etwas mehr Klarheit verholfen, vor allem der Part an dem du meinstest das es besser sei garnichts zu tun, als sich anzustrengen. :stimmt:

Ich würde gerne wissen wie man es mit dem Relaxen handhabt, wenn Leistungsdruck da ist. Ich habe einige Pläne die wichtig sind für meine Zukunft, die es zu machen gilt. Ich bin 24 stehe kurz vor den Abi Klausuren ( Abendgymnasium), muss mich also entsprechend vorbereiten. Hinzu kommen auch noch andere Vorhaben und Ziele die mir einfach keine Ruhe lassen. Wenn ich über diese Sachen nachdenke entsteht bei mir Druck und Enge daher versuche ich sie zu ignorieren, was aber auch nicht wirklich einfach ist und irgendwie dann auch mit Anstrengung verbunden.

Wie schafft man es in einer stressigen Zeit in der man einiges an Pflichten zu erledigen hat zu relaxen und keine inneren Widerstände zu haben? :nachdenk:

Lieben Gruß und vielen Dank,

David
liondave
 

Re: Widerstand abbauen

Beitragvon labelle » 21. Apr 2014, 10:09

Einen schönen Ostermontag,

Hallo lieber Liondave,

also Dinge einfach ignorieren und dass diese dann einfach verschwinden, wie Julia das geschrieben hat........
das mag vielleicht bei einfachen nicht wirklich wichtigen Dingen sein,
aber bei für einen wichtigen Dingen , na ja da glaube ich das nicht.

Du solltest Dir überlegen, warum Du so gestresst bist, was steckt dahinter,
und das ist dann ein Ansatz für den Lösungsweg.

Neal Walsh sagt, wenn Du weisst warum du dieses negative Gefühl haben willst, dann hast Du den Schlüssel gefunden.

Es ist ein Weg , eine Entwicklung , das sollte einem immer wieder klar sein,
aber hinter diesen Gefühlen liegt ja etwas was für Dich wichtig ist.
Und da solltest Du hinschauen, denn einfach nur ignorieren, bedeutet dass es irgendwo wieder auftaucht,
weil es Dir irgendetwas mitteilen will, -- also Du willst Dir irgendetwas sagen--
bist ja alles Du..............

aber sich auf Positive Situationen zu fokussieren, trotz dass Du auch hinschaust was hinter Deinen Gefühlen liegt,
dieses switchen ist die Kunst , denke ich ...........das sollte man trainieren...........
Aber ich kenn das auch , und Du bist nicht alleine damit.............
das hilft ein wenig --manchmal-- :rleye:

Liebe Grüße
labelle
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon liondave » 21. Apr 2014, 10:56

Hallo liebe Labelle,

dir wünsche ich auch einen schönen Ostermontag :danke:

über das was du geschrieben hast, habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Denn gerade bei diesem Thema gehen die Ansichten bei verschiedenen Lehrern auseinander.

Ich habe schon oft versucht solchen Gefühlen auf den Grund zu gehen. Wenn ich versucht habe mir meine Gefühle selber zu erklären und der Sache auf den Grund zu gehen, war es oft auch so das ich mich sehr stark in die Sache hineingesteigert habe ( Abraham würde wahrscheinlich sagen, ich habe der Sache Momentum gegeben) und nachher noch belasteter da stand.

Robert Betz oder Ruediger Dahlke sagen ja zum Beispiel das man den schlechten Gefühlen Beachtung schenken solle. Dies habe ich auch eine Zeit lang gemacht, ich habe die Gefühle "durchfühlt", so wie Robert Betz vielleicht sagen würde und mich stark auf sie fokussiert in der Hoffnung das ich dann Erleichterung erfahren würde. Das habe ich dann nach einigen Wochen drangegeben da der Schmerz irgendwie nicht wegging, sondern im Gegenteil eher noch stärker wurde.

Abraham sagen ja auf der anderen Seite, man solle es möglichst ignorieren und sich auf Sachen fokussieren die sich gut anfühlen wenn ich das richtig verstanden habe.

Die Frage ist jetzt, wie man mit belastenden Situationen umgeht, was hat euch bisher wirklich geholfen oder Erleichterung verschafft?

Lieben Gruß,

David
liondave
 

Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Maria » 21. Apr 2014, 12:26

Hallo Ihr Lieben,

so wie ich Abraham verstanden habe, geht es darum erst einmal überhaupt wahr zu nehmen ob ich im Vortex bin oder nicht. Wenn ich da zunehmend immer bewusster werde, kann ich dann üben öfter rein zu gehen bzw. die Zeit während ich im Vortex bin zu verlängern.

Wenn ich meine Fähigkeit im Vortex zu bleiben stabilisiert habe, kann ich mich mit Themen beschäftigen, die noch nicht so rund laufen. Schmeißt mich der Gedanke daran aus dem Vortex raus, gehe ich einfach wieder hinein (das kann ich ja dann inzwischen) und stabilisiere mich.

So hebe ich nach und nach meine Schwingung in jedem beliebigen Thema an.

Ich nutze die Meditation, um in den Vortex zu kommen und da ich das meist alleine und im weitegehend störungsfreien Raumen tue, kann ich mich in dieser Zeit auch gleich mit Themen beschäftigen, die ich mit positiven Gefühlen aufladen möchte.

Bei diesen Themen bleibe ich so allgemein wie nötig und gehe so detailliert vor wie möglich (immer so, dass ich noch im Vortex bin bzw. schnell wieder hinein finde). Das erfordet Fingerspitzengefühl und ich lerne stetig dazu. Mir ist dieser "Freiraum" den ich mir nehme um zu "üben" sehr kostbar geworden. Es macht großen Spaß! Und die Menschen in meiner Umgebung beschreiben mich inzwischen als einen glücklichen und entspannten Zeitgenossen.

Ich wünsche Euch einen schönen Ostermontag.

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Julia » 21. Apr 2014, 13:21

Lieber Liondave,

schön wie jeder einen Satz anders interpretiert :rleye:

"also Dinge einfach ignorieren und dass diese dann einfach verschwinden, wie Julia das geschrieben hat........
das mag vielleicht bei einfachen nicht wirklich wichtigen Dingen sein,
aber bei für einen wichtigen Dingen , na ja da glaube ich das nicht." Abraham sagen ja, es ist genauso einfach einen Knopf wie ein Schloss zu erschaffen :mrgreen: Wenn wir daran glauben würden, könnten uns auch Gliedmaßen nachwachsen.

Du schreibst du hast eine stressige Zeit (Gefühl) - Abendgymnasium, also Doppelbelastung, musst noch andere wichtige Dinge (die du für wichtig erachtest oder andere für wichtig erachten) für deine Zukunft vorbereiten. Wichtig ist das du dich gut fühlst, wenn man sich gestresst fühlt neigt der Mensch dazu Gründe zu suchen, warum er so gestresst ist. Also alles aufzuzählen warum man sich so fühlt - jede Menge negative Gedanken die natürlich negative Gefühle erzeugen.

Am wichtigsten ist, dass du dein Abitur nicht als Belastung empfindest - sei stolz auf dich dass du dass auf diesem Wege schaffst, empfinde Freude beim Lernen und stell dir vor, wie du dein gutes Abi-Ergebnis mit deinen Freunden feierst. Man kann sich zum Lernen schöne Orte und gute Zeiten aussuchen. Wie ist deine Einstellung zum Lernen "fließt dir alles zu" oder hat man dir gelehrt zu "büffeln". Prüfe deinen Glaubenssatz mal dazu. Es ist immer eine Frage der Einstellung, das erleben wir alle jeden Tag. Mal kochen wir voller Freude für unsere Lieben - manche machen das jeden Tag zur Entspannung - manchmal empfinden wir es als 'Belastung.

Ich mag auch Robert Betz, aber nicht alles - Gefühle annehmen - ja - aber sie immer wieder aktivieren - das passt nicht zu Abraham. Wenn ich ein schlechte Gefühl habe steckt dahinter ja ein Gedanke. Und ich habe jederzeit die freie Wahl was ich denke :mrgreen:.

Wünsche dir ein gutes und leichtes Abitur. :loveshower:

Lieben Gruß
Julia
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Beautiful Mind » 22. Apr 2014, 19:55

liondave hat geschrieben:Die Frage ist jetzt, wie man mit belastenden Situationen umgeht, was hat euch bisher wirklich geholfen oder Erleichterung verschafft?


Hallo Liondave,

ich finde, das ist Übungsache. Mit der Zeit wird es immer einfacher, das individuelle Wohlgefühl für sich zu finden.
Am Anfang finde ich es sehr gut, möglichst viel Dinge im Leben zu finden, die man wirklich leicht wertschätzen kann. Sei es nun der Kaffee am Morgen, ein schönes Gespräch mit einem Freund, ein Blumenstrauss auf dem Tisch, das Lieblingsessen, einen sonnigen Tag, das Lachen eines Kindes, die nette Kassiererin im Supermarkt.... Jeder Tag ist voll mit Momenten, die wert geschätzt werden können - wenn man aufmerksam hinsieht.

Dankbarkeit ist auch ein schöner Weg zum Wohlbefinden, es gibt so vieles, wofür du dankbar sein kannst.

Wohlbefinden ist wie ein Muskel, der trainiert werden muss. Mit der Zeit stellst du fest, dass sich deine Grundschwingung erhöht hat und dass ein gewisser Level an Wellbeeing ganz normal ist. Das soll nicht heißen, dass es dann keinen Contrast mehr gibt, aber unschöne Situationen werfen dich dann nicht mehr so heftig aus der Bahn wie vorher.

Ich denke dann oft: ach, es ist ja nur ein Gedanke, der mich seltsam fühlen lässt. Oder: Für dieses Problem werde ich eine Lösung finden. (Ich stelle mir dann auch gerne mal ein paar himmlische Helfer vor.)

Die vielen übersetzten Workshops hier im Forum helfen auch immer prima, um belastenden Situationen die Schwere zu nehmen.

Liebe Grüße

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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon labelle » 22. Apr 2014, 20:34

Hallo liebe Foris,

Julia hat geschrieben
schön wie jeder einen Satz anders interpretiert :rleye: -nicht angegriffen fühlen,war gar nicht abwertend gemeint....
ich habe den Satz nicht interpretiert,
nur so nebenbei.............

Ich finde, dass immer sehr lustig, dass viele diese Sätze schreiben, und die meisten nicht so wirklich in der Lage sind , es dann im Alltag und in für jeden individuell wichtigen Situation auf lange Sicht zu realisieren.

Jeder ist ja auch in verschieden Lebenssituationen, der eine in einer schwierigeren der andere in einer weniger schwierigen Situation,
und einfach so ignorieren ist häufig nicht drin, da wir ein Ego haben das sich immer wieder meldet, und
auch unser über Jahre altes Denkmuster.

Und ja natürlich , du sagst es richtig , wenn wir einfach so unser Denken umswitchen könnten,
und die alten Sachen vergessen könnten,
ja dann ist es richtig , dann können wir einfach so erschaffen,
über einen längeren Weg, weil ich glaube niemand ist hier so sehr erleuchtet,
sogar Mandela und andere " Lichtgestalten" brauchten zeit.......

Es ist alles eine Entwicklung , und wir sollen lernen, was auch immer und für jeden gibt es andere Lernaufgaben,
aber vielleicht ist das auch nur ein Glaubenssatz.

Es ist ein ausprobieren, und trainieren,
und ich glaube, wenn man wie Du sagst, David,
dass Du immer wieder solche Schmerzen hattest , die Du nicht aushalten konntest,
dass da dann vielleicht ein falscher Ansatz für Dich da gewesen ist.
Ich suche auch --wie ja jeder hier , auf seine Weise- immer wieder mal so die Dinge zu tun und
zu sehen,und an anderen Tagen probiere ich andere Dinge aus.

Ich hab auch viele Methoden ausprobiert,
und mische mal Abe , mal Louise Hay , mal Betz , mal Walsh
ich glaube , es gibt kein Patentrezept, und auf die Schnelle ist glaube ich gar nichts gemacht,
wenn Du Deine Entspannung trainierst , dann auf einmal , wenn Du nicht mehr damit rechnest,
dann ist es aufeinmal da und es klappt, die Hürde ist dann genommen,
und man weiss gar nicht wie das passiert ist.
----kann ich aus eigener Erfahrung sagen,..------------

Hat dann was mit Selbstwert und Selbstliebe zu tun, und Selbstvertrauen.......

Einen schönen Abend
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Hamfor » 23. Apr 2014, 15:24

Hallo zusammen,

also ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass ich Widerstände in ihrer Härte einfach fließend noch freier zu nehmen lerne. Ich spüre ihre Härte nur, weil ich Widerstand gegen Widerstände habe, so wie andere Angst vor der Angst haben. Widerstand für sich genommen ist an sich ja erstmal ein Nein, wogegen auch immer. Nun heißt es ja, ich könne anhand dessen erkennen, was ich eigentlich will. Dem kann ich nachgehen, ja. Wenn ich das praktiziere, stehen sich also mal platt gesagt zwei Welten gegenüber. Die eine mag ich, die andere nicht. Sind aber letztlich "nur" Bilder.

Befinde ich mich jedoch in meinem Wohlfühlcamp, dann kann ich "von dort aus" (also eigentlich von hier aus) beide Varianten des Lebens erkennen und erkenne aber auch deren gleiche Gültigkeit, denn nichts ist besser oder schlechter. Im Wohlfühlcamp, so erlebe ich es zumindest, sind die Dinge nämlich erstmal einfach nur neutral, an sich bedeutungslos. Mein Faible für das eine oder andere hingegen gibt den Dingen die Bedeutung, die sie dann haben. Und das, was so gar nicht mein Faible ist, bekommt mal den Stempel und wenn sich mir dies dann aufdrängen will (weil ich es nämlich wegdrängen will, haha), dann entsteht da Widerstand.

Mein jetzige Schlussfolgerung also: Ganz und gar ins Wohlfühlcamp einziehen und von dort aus betrachten lernen. Dort gibts keine Widerstände und wenn doch etwas wie Widerstand gefühlt wird, dann gibt's in diesem Camp nur ein großes Ja. Auch für Gefühle des Widerstandes. Und weil man sie fühlt und da sein lässt, verlieren sie an Macht und Härte. Sie fließen dann einfach hindurch und müssen sich nicht mehr aufdrängen (weil ich sie nicht mehr wegdränge), sie sind vielleicht sogar leer, weil die Aufmerksamkeit dafür fehlt, ihnen noch länger Bedeutung zu verleihen. Und mein Focus darauf verliert sich natürlich und leicht, was bleibt ist das Faible fürs Wesentliche oder das, was einem so sehr guttut, und dies wird sichtbar, weil sich meine Aufmerksamkeit darauf legt zu bejahen und ich nicht mit der Ernährung eines Neins beschäftigt bin.

Widerstand ist im Grunde nur eine Verkleidung und bringt in verkapselter Form das Gewünschte mit zunächst Minuszeichen davor.
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Phoenix » 23. Apr 2014, 17:52

Hallo Hamfor,
Deine Schlussfolgerung gefällt mir sehr, besonders:
Hamfor hat geschrieben: Und weil man sie fühlt und da sein lässt, verlieren sie an Macht und Härte. Sie fließen dann einfach hindurch und müssen sich nicht mehr aufdrängen (weil ich sie nicht mehr wegdränge),

Genau so erlebe ich es auch, wenn es mir gelingt, in Widerstands-Situationen den Weg ins Wohlfühl-Camp zu finden.
Ist das nicht toll, dass es immer wieder funktioniert :cool2:
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon Zitronensorbet81 » 23. Apr 2014, 20:00

Wohlfühlcamp :mrgreen: was für eine zauberhafte beschreibung :lieb:

ich kann auch nur sagen: es ist ein prozess, übungssache und immer wieder aufstehen, wenn man umgepustet wurde.

zu robert betz und der geschichte, man solle sich den gefühlen stellen. ja, dem stimme ich zu. denn ich interpretiere das für mich so, dass ich mich den gefühlen stelle, sie ansehe, annehme und erst dann loslassen kann.

es heißt für ich persönlich nicht (mehr), dass ich mich darin baden soll, jedes kleinste fitzelchen analysieren muss und in meiner entwicklung jeder einzelnen situation oder person vergeben muss, damit ich "frei" bin.

ich kann einfach nur erkennen was war, es als gegeben hinnehmen und es somit heilen lassen, während ich mich ins wohlfühlcamp begebe.

noch vor einigen monaten hatte ich in manchen lebensbereichen immer den unbändigen drang etwas tun zu müssen. es war für mich unvorstellbar, dass sich auch etwas bewegt, während ich auf dem sofa sitze und es mir gut gehen lasse. und was für mich ganz wichtig war: ich kann nichts falsch machen. wie es neulich hier im forum aufkam. es gibt den reset button und den kann ich jederzeit drücken und sagen: nochmal neu :genau:

wie oft saß ich hier und hab gegrübelt: tust du jetzt dies oder lieber jenes.welches ist das richtige wort zur rechten zeit oder sagst du lieber gar nichts. machst du zu viel oder zu wenig.... und dann bin ich langsam, stück für stück hin zur neuen mentalität: scheiß drauf :mrgreen: gekommen.

du kannst vielleicht nicht deine grundsätzlichen "aufgaben" einfach nicht machen, weil du ohne lernen den stoff fürs abi nicht ins hirn bekommst.aber du kannst dir beispielsweise immer vorstellen, dass du dich gut gelaunt an den schreibtisch setzt und es dir ganz leicht fällt den stoff zu verinnerlichen.

oder dir vorstellst, wie es sich anfühlt wenn du es geschafft hast. ich mache das im berufsleben schon immer so (auch bevor ich abraham kannte) dass ich mir immer vorstellte, den job schon längst zu haben und wie das dann da sein wird und konnte mich total gut gefühlsmässig einfinden.

dafür gelingt mir dies in anderen lebensbereichen nicht so gut. aber immer besser.

in gedanken renoviere ich also des öfteren das haus in dem ich gerne leben möchte; die kinder, die ich mal bekommen möchte haben bereits namen und die deko der hochzeitslocation steht quasi auch schon. ich kann mich da mittlerweile herrlich reinsteigern. das macht spaß, ich fühle mich in den momenten gut und von tag zu tag wird der feste glaube daran, dass das alles wirklich mal passieren wird immer größer und die angst davor, dass es nie passiert immer kleiner.

und was ich ganz enorm wichtig finde ist: man muss nicht immer was tun, an sich arbeiten, bewusst etwas abbauen um widerum etwas anderen überhaupt erreichen zu können. wirklich nicht. wenn man nicht weiterkommt, erstmal was anderes machen. und das muss nicht sofort das totale relaxen in absoluter innerer ruhe und zuversicht sein. nein, dass kann ja auch erstmal das blöde fensterputzen sein, dass zwar nicht entspannend in dem sinne ist, aber erstmal nix mit meinem hauptproblem zu tun hat. und es gibt tausend kleinigkeiten die man tun kann.

wo ich mich früher im job habe total runterziehen lassen und mich von mieser stimmung anstecken lies, so kann ich mittlerweile gut im wohlfühlcamp wohnen und meinem klon bei der arbeit zugucken, der sich zwischendurch auch mal aufregt und sich ärgert oder genervt und gestresst ist. aber an mich, meinen kern, kommt das nicht mehr ran. und umgekehrt beeinträhtigen private probleme kaum noch meine berufliche leistungsfähigkeit, wenn ich das nicht möchte.

:ros:
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Re: Widerstand abbauen

Beitragvon liondave » 25. Apr 2014, 16:44

Hallo liebes Forum,

erst mal danke für euer ganzes feedback was ihr mir gegeben habt, sowas macht mir Mut weiter dran zu bleiben :danke:

Ich habe für mich festgestellt, das ich immer wenn ich gestresst bin oder andere Arten von negativen Emotionen habe, nicht mit dem resoniere was ich will. Dann ist es ja eigentlich relativ einfach. Ich muss einfach nur der Schwingungsäquivalent von dem sein was ich will. Was mir jetzt geholfen hat die letzten Tage, war es meine Schwingung immer in Richtung des gewünschten zu erhöhen.

Das habe ich u.a. mit einer Grid Übung gemacht. Bei dieser Übung habe ich nach Wörtern gesucht die mit dem was ich will resonieren ( die auch kein Widerstand enthalten) und mich so lange auf sie konzentriert bis ich ein weiteres Wort durch das LOA angezogen habe, was ebenfalls mit dem gewünschten resoniert. Ich bin bei der Wahl meiner Wörter immer sehr allgemein geblieben, da spezifisch zu sein in dem Fall ja eher kontraproduktiv ist. Ich habe immer versucht meine Aufmerksamkeit 68 Sekunden aufrecht zu erhalten, weil das die Zeit ist die benötigt wird um eine dauerhafte schwingungsmäßige Veränderung zu erzielen.

Was auch geholfen hat, war halt das ich mir vorgestellt habe, genau das zu besitzen was ich will, aber dabei besonderes Augenmerk auf die Schwingung gelegt habe. Zusätzlich habe ich direkt nach dem aufstehen versucht in einen Zustand von Wertschätzung zu gelangen, da ja morgens noch kein Momentum vorhanden ist und es dann am leichtesten ist, Sachen zu wertschätzen.

Desweiteren mache ich noch dieses specifically negative, genarally negativ, generally postive, specifically positive grid. All diese Sachen haben mir in den letzten Tagen sehr geholfen, ich habe eine Menge Zuversicht durch sie gewonnen und stresse mich weniger. Immer ständig zu versuchen die Sachen zuzulassen und gar nichts zu tun hat mich irgendwie zu sehr irritiert, das hat letztentlich auch dazu geführt das ich mich zu sehr gestresst habe. Ja ich habe mich gestresst, weil ich zu schlecht relaxt habe^^

Meine Frage die ich zur Zeit habe ist, wie ich wirklich dauerhaft eine Schwingung aufrecht erhalten und verstärken kann, bzw. den Prozess der dazu führt, also nicht nur das "wie" sondern auch das "warum" :nachdenk:

Lieben Gruß :ros:

David
liondave
 

Re: Widerstand abbauen

Beitragvon jazzmaus » 25. Apr 2014, 17:54

Hallo lieber David,

in meinem Thread altes Muster ändern ging es bei mir auch um Widerstand. Widerstand gegen die Wut. Ich hab seither sehr viel über Emotionen gelesen unter anderem auch Robert Betz gehört. Ich schreib mal darüber wie ich das seither sehe. Also immer wenn Wut kam hab ich versucht mich sofort abzulenken und was anderes zu machen aber dann kam das was darunter ist immer mehr zum Vorschein und wurde immer schlimmer. Robert Betz sagt in seinem Vortrag das wir in der Kindheit immer gesagt bekommen du musst nicht traurig sein und Wut ist schlecht usw. und ja auch ich hab das immer gehört das ich so und so sein muss um geliebt zu werden. Und was machen wir dann? wir lernen uns so anzupassen das wir alles schlucken aber wo ist die Wut und die Traurigkeit. Die ist trotzdem da. Also wär es doch schlauer sich das anzuschauen aber nicht so das man sich in die Emotionen reinsteigert sondern beobachtet was mit dir geschieht.

Du schreibst das du Leistungsdruck hast. Wenn du dir diesem Gefühl bewusst wirst dann kannst du dich beim nächsten Mal wenn der Druck kommt hinsetzen und dich mal beobachten. Was machst du wenn du Leistungsdruck hast? Wie reagierst du? Was macht das Gefühl mit dir und wo spürst du es in deinem Körper? Spürst du ein Druck im Kopf oder im Bauch und was denkst du darüber. Oder die Enge die du spürst. Wo kommt die her? Welcher Glaubenssatz steckt dahinter der dieses Gefühl immer wieder hochholt? Stell dir einfach vor du stehst neben dir und beobachtest dich wenn der Druck oder die Enge kommt. Du schreibst du ignorierst es aber dadurch wird es nicht besser. Schau mal bewusst hin was es mit dir macht und wenn du ein Gefühl beobachtest ohne darüber zu urteilen sondern es einfach nur anschaust wie wenn du ein Gegenstand anschaust dann verschwindet es meistens. Du kannst dann auch zu dir sagen aha so ist also der David wenn er enge und Druck hat aber das gehört auch zu meinem Wesen und auch das macht mich aus. So lernst du auch die nicht so schönen Seiten an dir anzunehmen und zu lieben und wenn du das gelernt hast dann kannst du auch das akzeptieren was ist.

Bei mir funktioniert das seit einer Woche Prima weil ich nicht mehr wegschaue und ich werde innerlich immer ruhiger und meine Wohnung ordentlicher. Vielleicht hilft es dir ja, nur du kannst wissen was das beste für dich ist.

Ich halte am Tag grad öfter inne und mache mir bewusst was momentan ist. z.B. ich sitze im Auto und fahre die Straße entlang vor mir ist ein stau ich habe wunderschöne Bäume um mich rum, ok ich bin schon zu spät dran aber heute ist so ein schöner Sonnenschein und mir geht es gut und ich bin gesund usw. So lernst du zu lieben was grad ist ob gut oder schlecht interessiert die dann nicht mehr weil du dann annimmst was gerade ist und somit bist du im Hier und Jetzt und dann auch wieder im Wohlgefühl. Somit bist du im Vortex und kannst dich dann wieder auf das erwünschte konzentrieren. Das braucht wirklich Übung aber je öfter du das machst um so besser.

In deinem Fall kannst du dir sagen ich sitze am Schreibtisch und lerne, liebe dich dafür und liebe die Bücher die du hast und die dir die Möglichkeit geben das zu lernen und den Kugelschreiber den du dir leisten kannst und den Schreibtisch der nur für dich zum lernen da ist, es gibt Menschen die haben das nicht. Sei dankbar dafür, rede dir selbst liebevoll zu wie wenn du mit einem guten Freund reden würdest dann hat selbst der härteste Widerstand keine Lust mehr zu bleiben :genau:

Als kleiner Tipp. Aus ich habe einige Pläne die es für meine Zukunft zu machen gilt würde ich machen, ich habe Pläne die ich in meiner Zukunft mit Leichtigkeit und Freude erreichen werde und kuck mal wie sich das für dich anfühlt.

So ist jetzt etwas länger geworden, falls du Fragen hast oder sonstiges, ich bin da. Sei nicht zu hart mit dir du machst das alles gut.

Liebe Grüsse von der
Jazzmaus :P
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