Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 29. Nov 2011, 16:56

Jetzt stelle ich hier einfach einen Text ein, von den letzten Tagen, der zum Ausdruck bringt, wie sich das für mich im Moment anfühlt - who you are - trusting who I am, also Vertrauen in die, die ich wirklich bin ...

29.11.2011

Vertrauen in MICH

Die Reise ins Vertrauen ist die Reise in das Selbst. Nach Hause zu mir.

Vertrauen haben in das, was ist, Vertrauen in die, die ich bin.

Die Energie, das Spüren, Fühlen von Vertrauen, ohne Kontrolle. Im Gegensatz zu früher, wo ich Vertrauen hatte, wenn die Zukunft das brachte, was ich vordefiniert hatte.

Das ist immer passiert, wenn ich das Ergebnis, dem, was ich vertraute detailliert nachgespürt habe, ohne Schritt 2 der Quelle zu überlassen. Ich habe der Realität Bedingungen gesetzt unter denen ich glücklich bin.

Ich habe der Realität Bedingungen übergestülpt, Vertrauen darauf, dass alles so kommt, wie ich glaube, dass es gut ist, dass alles so kommt, wie ich das haben wollte. Dazu mussten die äußeren Umstände stimmen. Ich konnte gut lieben und vertrauen unter den so genannt „richtigen“ guten Umständen und Bedingungen.

Das habe ich jetzt als unsinnig erkannt.
Denn das war nicht wirkliches Vertrauen in mein Sein, das war eine Art, Kontrolle zu erlangen, der Realität, die ich will, Bedingungen zu setzen. Das war eine falsche Erwartungshaltung, die mir Schmerz durch Vertrauensverlust eingebracht hatte. Denn es kam nicht so wie ich wollte, da ich diesen Schöpfungsvorgang nicht verstanden hatte.

Jetzt:
Vertrauen, ist das Vertrauen in das Selbst, Vertrauen in das, was ich in jedem Moment fühle, was ich jetzt bin. Was ich fühle. Vertrauen in mein Herz. Vertrauen in die Realität als Widerspiegelung von meinem Selbst, Vertrauen in das Wissen, dass die Realität diese Widerspiegelung ist meines Seins, (das was Abraham Beingness nennen). Vertrauen in „who you really are“ – diese ausgedehnte Version, dieses Gemisch oder Vereinigung von mir und MIR. Vertrauen in dieses Sein, Vertrauen in die Entfaltung und Ausdehnung dieses Lebens, das ich jetzt lebe.
Vertrauen, ohne Bedingungen zu setzen, Vertrauen in meine Freiheit, die innen immer da ist, unabhängig von den äußeren Umständen – Vertrauen in diese Freiheit der Ausdehnung, sie zulassen zu können – jeden Moment wieder neu. Vertrauen in die Fähigkeit, mich zu verbinden mit der Quellenenergie. Vertrauen in Inner Being.

Vertrauen in das, was ist, dieses So-Sein, in das, was Abraham Beingness nennen. Also Vertrauen in die Quelle in mir, das So-Sein in mir, dem will ich vertrauen.
Ich wiederhole mich, aber es hilft mir das fühlen zu können, dieses Vertrauen.
Denn das bin ich, dieses So-Sein, was ist, diese Realität, dieses Sein, das ich bin, dem kann ich vertrauen; ich kann vertrauen, dem was jetzt da ist, denn das bin ich, und da ist nichts falsch dran, es gibt nichts zu reparieren, das ist meine eigene Schwingung, die sich reflektiert in meiner Realität „da draußen“, meine Realität ist ein Ausdruck von mir. Meine Realität ist eine Nachricht, eine Botschaft von mir an mich, ( die an mich gerichtet ist vom Sein aus). Von dem Grossen Ganzen, das ich bin, zu dem menschlichen Wesen, das ich auch bin. Gleichzeitig. Ich höre mir zu, wenn ich mit meinem Inner Being verbunden bin, mit der Quelle verbunden bin. Das meinen Abraham, wenn sie sagen: was zu tun ist, wird Dir dann von innerhalb Vortex offenbart.

Ich bin dann einerseits der Käpten der Reise meiner Seele, und die Bewohnerin in diesem Körper, der im Moment gerade physisch da ist, damit die Seele dieses Gefäß nutzen kann, ja zum Beispiel um zu tanzen.

Und dabei zu fühlen und wahrzunehmen, dass ich der Tanz bin und die Tänzerin. Ich bin das Grosse Ganze der Quelle und der physische Ausdruck in diesem Körper.

Das ist so großartig. Diese Wahrnehmung wählen zu können, dass ein Mensch, Ausdruck der Quelle sein kann, der das so entscheidet.

:bheart:

Dieses unbegrenzte Sein in mir zu verkörpern, in der Physikalität, in der Individualität, dieses Vertrauen in „who you really are“, ist hier jetzt. Vertrauen in diese Verbindung zwischen den beiden – alles, was ich bin – und daraus entsteht das Vertrauen, und das erfordert keinen Glauben an das, was in der Zukunft kommt, das erfordert nur die Verbindung zu fühlen zwischen mir und MIR, diese Verbindung Moment für Moment zu fühlen, und dies das Wichtigste sein zu lassen in meinem Leben.
Der Beweis, liegt ja jetzt genau vor mir: wenn ich mir die Frage erlaube:

Wie fühle ich mich jetzt? Wie fühle ich mich jetzt? Wie ich mich jetzt fühle, zeigt ganz klar an, wo ich stehe in dieser Verbindung zwischen mir und mir. Fühle ich mich gut, ist die Verbindung gut, fühle ich mich nicht gut, verliere ich grade die Verbindung.
Und dieser Wahrnehmung meines Gefühls im Moment kann ich vertrauen.

Wenn ich meine Liebe, die ich bin innerlich spüre, dann spüre ich dieses Vertrauen in mich selbst. Und das, was ich fühle, was ich erfahre innerlich, das wird ausgedrückt in meiner äußeren Realität. Wenn es mir gefällt, was ich sehe, kann ich das anschauen – und dann wird sich das immer wieder wiederholen und verstärken. Und wenn ich es anschaue, und es mir nicht gefällt, dann kann ich, was ich sehe, erst mal akzeptieren und mich dann neu ausrichten, z.B. auf das Neue, das kommt, weil ich die Wünsche durch Contrast verfeinert habe und sofort zulasse – it is done – und wieder mich mit dem Grossen Ganzen verbinde, der Quelle in mir, die das Erbetene sofort gibt. In der Virtuellen Realität ist es sofort da.

Und die Realität, die ich sehe, heiße ich immer willkommen, egal welche Form sie hat, ich habe sie erschaffen, ich anerkenne das und ich weiß, dass ich es auch wieder verändern kann. Denn das, was jetzt da ist, habe ich ja auch so erschaffen. So what?
Ich brauche das Vertrauen nicht zu kontrollieren, denn diese 3 Schöpfungsschritte, die Abraham beschreiben, funktionieren sowieso nur, wenn ich die Kontrolle losgelassen habe. Das erleichtert mich gerade sehr. Diesen Stress nicht mehr zu haben. Das Leben wird so einfach – und ist es bereits.

Ich brauche nur in das Selbst und seine Erfahrungen in diesem physischen Körper zu vertrauen, in diese Wechselwirkung zwischen ich und ICH. Ich brauche nicht anderen Menschen, Umständen u.s.w. zu vertrauen, das ist gar nicht nötig, sondern lenkt mich nur ab.
Es ist erleichternd, mich nicht mehr abhängig zu machen davon, ob denn die anderen vertrauenswürdig sind oder nicht.
:bheart:


Ich werde mehr und mehr Freiheit und Vertrauen spüren können, umso mehr ich anerkenne, dass ich die Qualität dieser Verbindung zwischen mir und MIR ja selbst erschaffe. Das ist sogar meine Hauptaufgabe hier, denn nur so bin ich glücklich.
Kann ich mir erlauben, ohne Kontrolle, das wahrzunehmen, was da ist jetzt? Kann ich diese „emotional journey“ als Teil meines täglichen Lebens akzeptieren? Ich realisiere gerade, Vertrauen hat damit zu tun, ob ich diese „emotional journey“ mir immer wieder zutraue, unter allen Umständen. Das ist eigentliche Freiheit, bewusst meine inneren Regungen steuern zu können und nicht mehr, ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Ausgeliefert sein meint hier: Wohlbefinden von anderen Menschen, Umständen abhängig zu machen.

In der Verbundenheit mit der Quelle ist das so: ich kann meine Gedanken, Gefühle steuern oder ich erlebe es so, dass sie sich um sich selbst kümmern, irgendwie hat das Ganze dann die gesunde Eigendynamik wegen dem LoA. Es ist da diese Harmonie, die für sich selbst sorgt innerlich und die muss sich im aussen irgendwie zeigen, denn „Reality is a Reflection of your Beingness“, sagen die Spirituellen Lehrer. Deshalb sagen Abraham so viel „Experience Beingness“.

Im Prinzip genügt es, dieses Vertrauen, das ich dann fühle, einzuüben, ohne äußeren Anlass dafür.

Das tue ich immer wieder. Denn: Misstrauen wird oft zur Quelle seines eigenen Beweises.
Misstrauen kann ich mir gar nicht leisten, denn Misstrauen ist selbst erfüllende Prophezeihung. Das ist mir schon lange klar.

Doch ich wusste bisher einfach nicht wie ich Vertrauen in das Selbst einüben kann, ausser natürlich durch Meditation.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 30. Nov 2011, 09:44

30.11.2011

Immer wenn ich den „Vertrauens-Knopf“ drücken möchte, wenn ich also sage: „ich vertraue,“ in einen Menschen, in eine Situation, immer dann, kommt zum Vorschein, wie meine Beziehung zu dem Gefühl Vertrauen (in mich und in dieses)

„who you really are“ wirklich spürbar, erlebbar, erfahrbar jetzt ist. Es zeigt sich, was jetzt da ist an Vertrauen.

Die Gefühle, die dann entstehen, das sind die Gefühle dieser „emotional journey.

Vertrauen ist leider kein Knopf, den ich drücken kann. Allein schon wenn ich das Wort spreche: „ich vertraue Dir“ ist sofort das Vertrauen da oder nicht da, das ich im Moment fühlen kann in mich selbst.

D.h. jedes gefühlte Vertrauen in mich, mein Selbstvertrauen, meine Verbindung zur Quelle, die ich in dem Moment spüren kann, ist im Raum fühlbar in jeder Interaktion.

In dem Moment, in dem ich mir vertraue, vielmehr der Quelle in mir vertrauen, vertraue ich auch auf die Quelle in Dir – denn in dieser zeitlosen Zeit im Jetzt in der Quelle sind wir verbunden, sind wir eins.

Das Frage ist also: Wenn ich sage „ich vertraue“ kann ich dann ein so starkes Gefühl von „ich vertraue in die, die ich wirklich bin“ in mir selbst aktivieren, dass dieses Gefühl von mir ausschwingt und sich auf alles in meiner Umgebung überträgt, oder kann ich das nicht?

Wenn ich es nicht kann, dann sind sofort all die Enttäuschungen im Raum, all die alten Erfahrungen, die dann ausschwingen, das Gefühl das ich hatte, als ich vertraut habe, in Menschen und Situationen, die dieses Vertrauen scheinbar enttäuscht haben. In Wirklichkeit habe ich einfach nicht meinen Gefühlen vertraut.

Und jetzt erkenne ich: Ich war damals gar nicht im Vertrauen in die, die ich wirklich bin, sondern ich war Out of Vortex irgendwo auf der Emotionalen Skala, bei anderen Gefühlen, aber ich war nicht im Vertrauen in die, die ich bin.

Warum? Vertrauen erweckt immer Vertrauen, genau wie Liebe immer Liebe erweckt.

Hätte ich Vertrauen gefühlt, wäre ich gar nie enttäuscht worden.

Und jetzt: Wenn ich sage: ich vertraue, kann ich lauschen auf die Gefühle, die dann in mir entstehen.

Und das ist der Punkt, der Set Point, an dem ich stehe auf meiner „emotional journey“.

Vertrauen ist nämlich kein Akt des Glaubens an irgend jemand da draussen in der Welt, sondern es ist ein Akt der Verbundenheit zu diesem Inneren Sein, das mich trägt, wenn ich mich ihm ganz hingebe.

Das Untersuchen der Umstände und Personen, die in mir vertrauen erwecken können oder nicht – dieses Untersuchen will ich weg lassen, denn es lenkt mich ab von der, die ich wirklich bin.

Ich übe vielmehr Vertrauen in die, die ich wirklich bin. Die entsprechenden Schwingungen von Umständen und Personen bringt das LoA dann sowieso – denn es zieht in meine Eigenschwingung alles, was dazu gehört, heran.

Es hört sich komplizierter an als es ist.
Es ist eigentlich ganz einfach.

Ich vertraue mir – und kann somit Dir vertrauen.

Das übe ich in den heutigen Begegnungen.

Schönen Tag

Kia
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Zaungast » 1. Dez 2011, 09:04

Liebe Kia

Gute Morgen :clown:
Ich habe jetzt Deine Texte gelesen und finde sie wunderbar.
Und ich finde nicht, dass es kompliziert klingt, Vertrauen einzuüben. Nur vielleicht etwas langwierig. :clown:

Oder sagen wir so: Ich übe das seit einer ganzen Weile ebenfalls, und immer, wenn ich mir das Mantra:
"Ich habe Vertrauen, in meine Umwelt, in mich, in mich, in meine Umwelt " ins Gedächtnis rufe oder es mir dahin gerufen wird, stellt sich unmittelbare Erleichterung ein. Insofern ist es einfach.
Es ist auch wunderschön bei den Kindern: Ihnen laut und leise zu sagen: "Ich vertraue Dir, Du gehst den richtigen Weg", fühlt sich für alle Beteiligten sehr schön an. Und auch bei meinem Mann...oh...das ist manchmal die Fortgeschrittenenaufgabe. :oops:
Aber schliesslich wünschen wir uns das ja auch von anderen: Die Vorstellung, dass uns - in einem ganz umfassenden Sinne - vertraut wird, ist doch durch und und durch erhebend... :clown:
Und da müssen wir selbst mit unserem SELBST den allerersten - und eigentlich einzigen -Schritt tun.
Immer wieder...

Immer so zu leben gelingt mir noch nicht...

Aber die Übung ist eine sehr schöne, die sich nach Leichtigkeit anfühlt, nicht nach Arbeit.
Es ist die Übung der Hingabe, des Loslassens, des "all is well".
Ich werde noch mehr darauf schauen, diese Worte immer in der Jackentasche - und vor allem auch zu Hause :clown: - mit mir herumzutragen.

Hab einen schönen Tag :ros:

S.
Zaungast
 

Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 1. Dez 2011, 18:49

Guten Abend, liebe S.

Ja, ich habe heute auch gemerkt, wenn ich im Vortex bin, in diesem Gewahrsein dieser ausgedehnten Version von mir, dann ist alles gut, dann ist diese Göttliche-Schwingungsebene aktiviert und all die mühsamen Persönlichkeits-Schwingungsmuster in meinem elektromagnetischen Feld schlafen, oder sind nicht so aktiv, sie laufen aber im Hintergrund. Doch die Vortex-Schwingungsebene läuft im Vordergrund und hat Kraft.

Und doch sind die beiden Schwingungsebenen, die der Persönlichkeit (das Menschliche) und die der Anderen in mir, der Ausgedehnten Version, beide da, beide im Raum, durchdringen einander. Und es läuft dieser Tanz ab zwischen den beiden Elektromagnetischen Feldern.

Es ist wie beim Singen mit Obertönen: Einerseits ist da der ganz "normale" Ton, doch es kommt bei jedem Ton noch etwas zusätzliches Höherschwingendes hinzu. Doch beide Töne sind perfekt, wunderschön, sie unterstützen sich gegenseitig, behindern sich nicht. Ich liebe Obertonsingen.

Das Vertrauen in den gespielten Ton ist da und der andere Ton bringt die Schönheit des angeschlagenen Tones zum Klingen und Schwingen. Wenn mehrere Menschen singen ergibt sich eine ganz spezielle, unkontrollierbare, spontane Harmonie der Töne und Klänge. Es ist nicht machbar. Nur fühlbar.

Und so fühle ich das eben jetzt... Jeder Mensch ist ein ganz eigenständiges Klanggefäss mit vielen Unter- und Obertönen - und glücklich bin ich, wenn dieses Gemisch sich eins anfühlt mit dem Universum, wenn da kein Missklang ist, sondern die Energie mühelos fliessen kann. Und darin habe ich vertrauen, denn dann bin ich die, die ich wirklich bin. Ich könnte auch sagen, ich tanze dann nach meiner eigenen Lebensmelodie, die von innen nur hörbar ist, und es fühlt sich dann leichtfüssig und beschwingt an, weil nicht ich mir was ausdenken muss, sondern diese Divine Choreography mir gegeben wird, ich brauche bloss mit zu fliessen ...

:hregen: :kl:

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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Sonrisa » 1. Dez 2011, 19:15

Guten Abend, liebe Foris,

anfangs kam mir die Idee über Gefühle sprechen zu wollen, absurd vor. Der Grund liegt vermutlich darin, dass ich seit dem Wochenende das Fühlen neu erfahre und jedes Greifen dessen, was dort geschieht und das dann in Worte zu verpacken, sich störend anfühlt und den Fluss unterbricht. Es ist bei mir so, wie es bei anderen ist, weiß ich nicht. Aber ich sehe, ich habe in diesen Sätzen schon einiges übers Fühlen geschrieben. :gvibes:

Fühlen findet völlig ohne Bewertung statt, also überhaupt ohne das Reflektieren und Nachdenken über Gefühle. Es ist ein Fließen. Es IST einfach. Ich fühle einen Juwel in meinem Herzen, der unglaublich wertvoll ist. Ich finde das so kostbar, es ist für mich etwas sehr intimes. Ich bin beim Fühlen mir selbst sehr nah. Und ich glaube, wer sich in dem reinen Fühlen übt, gleichzeit Erdung hat, findet einen völlig neuen Ausdruck seiner selbst. (da könnte ich sofort zum Musik-Thread drüben rüberhuschen).

Es ist gerade begrifflich wenig Abrahamisch, was ich schreibe. Alles andere hätte mich gerade im Fühlen empfindlich gestört. :ros:

Kia, du fragtest neulich nach dem Thread von Loa über den Unterschied von Gefühl und Emotion. Der ist hier. erfahrungsaustausch/anbindung-die-quelle-nicht-spuren-sich-verloren-fuhlen-t1155-25.html

Liebe Grüße,
Sonrisa
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 1. Dez 2011, 22:55

Für die meisten Menschen ist es auch absurd über Gefühle zu sprechen, es ist gradezu ein Tabu.
Abraham machen meiner Ansicht nach nichts anderes als über Gefühle zu sprechen, denn : Was macht ein fühlendes Wesen, einen Menschen aus, doch die Gefühle. Und who you really are ist auch nur zugänglich über die Gefühle, allerdings Gefühle im Vortex, die viel differenzierter sind als die anderen Gefühle auf der EGS.

Und im zwischenmenschlichen Umgang ist nichts so wichtig wie die Gefühle zu kommunizieren, denn der reine Austausch von Gedanken ohne Gefühle ist gar nicht möglich oder sinnvoll. Das Wichtigste fehlt dann.

Ich weiss noch, als ich eine Freundin bat The Feeling Place zu transkribieren HIER: The Feeling Place, unterhielten wir uns lange darüber - wie gestört die Kommunikation der Menschen ist, ohne das Wichtigste: Wie wir uns fühlen miteinander. Und wie wichtig es ist, die eigene Wahrnehmung achtsam einzubringen.

The Feeling is the Manifestation - Das Gefühl ist die Manifestation -

Doch dazu braucht es Offenheit - sonst kann ich ja nicht fühlen. Ob und wo und wann und in welchem Zusammenhang Gefühle kommuniziert werden, das obliegt natürlich jedem einzelnen Menschen. Ich finde zumachen, wenn es sich richtig anfühlt, genau so wichtig wie auftun.

Und danke Dir, Sonrisa, für das Heraussuchen von Loa's Post, werde es gerne nochmals lesen.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Torch » 1. Dez 2011, 23:16

Mich hat das Topic hier mit einem weiteren (weiß leider jetzt nicht welches es war) es mit dem sogenannten "Kind im Manne/Frau" zu versuchen.

Es ist ja alles Energie und im Menschen soll ja das Zentrum dafür knapp unter dem Bauchnabel sitzen. Genau dort haben ich mein "Kind" bzw eine Miniversion von mir geistig postiert.

Die nächsten Tage werde ich mal versuchen mich geistig zu verwöhnen und mir all die Dinge zukommen zu lassen die ich mir wünsche.

Egal mit welchen Ergebnis ist es bestimmt mal ganz lustig und eine gute Übung fit im Kopf zu bleiben
Wenn man immer den Kopf in den Sand steckt muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann vor lauter Dreck in den Ohren nichts mehr hört.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Sonrisa » 1. Dez 2011, 23:54

Lieb Kia,

Kia hat geschrieben:Für die meisten Menschen ist es auch absurd über Gefühle zu sprechen, es ist gradezu ein Tabu


:?:

Du sag mal, hast du auch den nachfolgenden Satz bei mir gelesen, warum ICH es absurd finde/fand? Ich habe das Gefühl, du hast sehr viel reininterpretiert in meine Mitteilung. Ich wage zu behaupten, dass du mich überhaupt null komma gar nix verstanden hast. :mrgreen: Ich kann damit leben. :P Und bin auch schon wieder raus aus dem Thread. Dafür sind mir meine Gefühle in der Tat zu schade. Bliss hatte in dem Zusammenhang mal das Wort mindfuck eingebracht und genau so empfinde ich es gerade auch. Sorry. Dann geht es hier auch weniger um Menschen und fühlbare Begegnungen als nur darum sein Wissen zu präsentieren. Schade.

Oder wir reden gerade threadmäßig gar nicht miteinander, sondern jeder schreibt nur auf, was er mitteilen möchte, dann habe ich dich falsch verstanden und deinen letzten Beitrag missverständlicherweise auf meinen bezogen.

Liebe Grüße,

Sonrisa
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Sonrisa » 2. Dez 2011, 00:03

Torch hat geschrieben:Die nächsten Tage werde ich mal versuchen mich geistig zu verwöhnen und mir all die Dinge zukommen zu lassen die ich mir wünsche.


Das finde ich sehr schön! :loveshower: Viel Spaß und Freude dabei!

Sonrisa
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 00:39

Liebe Sonrisa,

Kia hat geschrieben:Und im zwischenmenschlichen Umgang ist nichts so wichtig wie die Gefühle zu kommunizieren, denn der reine Austausch von Gedanken ohne Gefühle ist gar nicht möglich oder sinnvoll. Das Wichtigste fehlt dann.


Ich habe das Gefühl, dass Du Dich manchmal über andere stellst. Habe das als unangenehm empfunden, mir dann aber gesagt: Dich zu kritisieren wirft mich aus dem Vortex raus, also lass ich es.

Ich teile Deine erhabenen Gefühle für Dich selbst nicht - das spielt aber keine Rolle. Ich finde eben immer wieder : jeder Mensch ist gleich kostbar, jeder auf seine Art, es gibt niemand, der über den anderen steht - wir alle machen den inner job so gut wie jeder einzelne das eben für sich kann in dem Moment. Alles ist eine Aneinanderreihung von Momenten, die so gut sind, wie ich gut anfühlende Gedanken wählen kann, oder eben schlecht anfühlende Gedanken wähle.

Du sagtest kürzlich : das ist kein geschützter Raum, erinnerst Du Dich? Wenn Du Menschen angreifst, indem Du Dich über sie stellst, dann ist natürlich der Schutz weg. Das habe ich eben gespürt, sonst hätte ich es nicht gesagt.

Und auch dass Du eine alte Geschichte über mich (und Bliss) aufwärmst. Bist Du Dir sicher, dass sich das gut anfühlt.
Mir scheint es eher wie ein Suchen im Heuhaufen nach irgend etwas...
Ich erforsche das nicht.

Ich kann Dir nur sagen, was ich Bliss damals auch gesagt habe, nämlich wenn Du sich negativ anfühlendes fokussierst an einem anderen Menschen, vergrösserst Du Deine eigenen Fehler.

Das ist ein einschliessendes Universum: Wenn Du nein rufst zu etwas, dann sagst Du quasi: Komm zu mir Du Ding, das ich nicht will.

Nun gut, mir ist hier im Moment auch nicht mehr wohl und ich gehe wieder zum Tagebuchschreiben über. Für den Moment.
Und: ich bin nicht beleidigt. Niemand ist schuld.

Ich habe keine Freude mit Menschen zu sprechen, die sagen, sie wollen sich nicht öffnen. Wer zu ist, teilt immer Schläge aus, nämlich die Schläge, die er/sie Angst hat, selbst zu erhalten. Nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung - Ohne mich einfach. Ich spiele diese Spiele nicht. Offenheit fühle ich als Vorraussetzung irgendeines spirituellen Weges.

Meine Freie Wahl !


Wieso bist Du überhaupt hier in den Thread gekommen, wenn Du nur Kritik abladen willst und dann sofort gehen?
Prüfe mal Deine Intention, das ist das erste, was ich von Abraham und jedem spirituellen Lehrer gelernt habe, meine Absicht vor der Interaktion zu prüfen.

Wenn Du Deine Absicht kennst, Deine Schwingung fühlst, bevor Du auf einen anderen Menschen zugehst, dann weisst Du auch, was dabei heraus kommt, bei der Begegnung. Deine manifestierten Gefühle, das kommt dabei heraus. Du erweckst, was Du BIST und ausschwingst im anderen Menschen.

Also, wovor willst Du dann Angst haben? Schliesslich nur vor Deiner Eigenen Schwingung?

Gute Nacht

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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 00:48

Lieber Torch

viel Freude bei Deinem Verwöhnprogramm.


Das werde ich auch tun. Ein sehr verliebtes Paar kommt zu einem Wochenendbesuch - ich freue mich auf die beiden.

Da werde ich viel Gelegenheit haben, Gefühle zu fühlen, wahrscheinlich meistens Liebesgefühle :loveshower:

Ich freue mich auf eine besinnliche Zeit.

Gute Zeit Euch allen

Lieben Gruss

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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 00:57

Hallo nochmals Ihr Lieben alle,

hab nochmals in mir nachgespürt, ja, ich schreib erst mal Gefühle erfahren für mich weiter auf ...

Fühlt sich gut an.

Ich hab hier auch eine Gruppe von Menschen, mit denen ich ein Mal im Monat die Abe-Teachings besprechen kann. Es ist so stimmig, ja. Jedenfalls für den Moment.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon ZaWo » 2. Dez 2011, 01:40

Pamelina,

du schreibst:
Du sag mal, hast du auch den nachfolgenden Satz bei mir gelesen, warum ICH es absurd finde/fand? Ich habe das Gefühl, du hast sehr viel reininterpretiert in meine Mitteilung. Ich wage zu behaupten, dass du mich überhaupt null komma gar nix verstanden hast. :mrgreen: Ich kann damit leben. :P Und bin auch schon wieder raus aus dem Thread. Dafür sind mir meine Gefühle in der Tat zu schade. Bliss hatte in dem Zusammenhang mal das Wort mindfuck eingebracht und genau so empfinde ich es gerade auch. Sorry. Dann geht es hier auch weniger um Menschen und fühlbare Begegnungen als nur darum sein Wissen zu präsentieren. Schade.


.... und mir ist das Forum dafür zu schade. :P

Du bist verwarnt. Bei der geringsten weiteren Entgleisung deinerseits, wirst du kommentarlos von mir gelöscht.

ZaWo
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Maria » 2. Dez 2011, 07:11

Hallo Ihr Lieben,

gerne würde ich noch etwas erwähnen, das mir beim Lesen der Diskussion in den Sinn kam...

Gesprochene Sprache ist etwas sehr abstraktes und ich denke wir haben in dieser nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit über Gefühle zu sprechen, denn ich vermisse da die Vielfalt an Wortschöpfungen.

Das hat aber seinen Grund... und der liegt, glaube ich, nicht daran, dass wir in unserer Gesellschaft unsere Gefühle zu wenig ausdrücken.

Wir drücken nämlich permanent unsere Gefühle aus, nur auf einer anderen Ebene: Körpersprachlich sind wir immer ehrlich und drücken durch Haltung, Mimik, Gestik und Atem ständig unsere Gefühle aus. Nur achten viele Menschen nicht darauf.

Ich denke wir sind das mit der Körpersprache so gewohnt, das es eben unbemerkt nebenher läuft.

Das da was in unserer Interaktion fehlt, wenn wir uns ohne Körpersprache ausdrücken, merken wir z.B. am Medium Internet... da gibt es oft Missverständnisse, da die Kommunikation eingeschränkt ist, weil die Körpersprache weg fällt. Daher hat man die Emoticons eingeführt – was immer noch sehr eingeschränkt ist, aber schon weiter hilft.

Mir fällt oft auf, dass es für viele Menschen schwer ist überhaupt ihre Gefühle wahr zu nehmen (geschweige denn darüber zu sprechen), weil es im Laufe des Lebens immer mehr zu einem unbewusster Prozess wird. Und dies liegt wiederum auch daran, dass „das Körperliche“ immer noch als „Sündig“ dargestellt wird. Ein positives Verhältnis zum Körper auf zu bauen ist erschwert, auch durch die hohen Ideale, die wir da von unserem Körper erwarten. Er muss so aussehen wie es uns die Werbung vorgibt, möglichst immer gesund sein und am besten viel leisten (also wenn schon Sport, dann gleich (Ultra-)Marathon, aber bitte mit einer guten Zeit, damit ich mich vor meinen Sportkollegen brüsten kann).

O.k. um den Bogen jetzt wieder zum Thema zu bekommen, meine Frage: Taugt das Medium geschriebene Sprache überhaupt zum ausführlichen Austausch von Gefühlen? Oder müssen wir beim Sprechen darüber nicht doch sehr viele mehrdeutige Metaphern bemühen, die dann eher zur Verwirrung führen?

Wenn ich im Vortex bin, spüre ich besonders gerne meinen Körper und achte auf meinen Körperausdruck. Ich merke dann auch viel mehr wer mit mir Körpersprachlich „spricht“. Dass sind Menschen, die sich gerade auch im Vortex befinden – oft sogar fremde Menschen – und die Verbindung findet mühelos ohne Worte statt. Ja ich stelle fest, dass ich im Vortex weniger Lust habe mich über die gesprochene Sprache aus zu drücken – das wirft mich sogar manchmal raus, denn ich bin dann wieder mehr im Kopf und nicht so aufmerksam im Körper. Letzteres ist aber vielleicht Übungssache.


Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 09:33

Liebe Maria,

ich hab genau das, was Du schreibst auch überlegt: Ist das Internet und speziell die beiden Abraham-Foren geeignet Gefühle zu übermitteln, braucht es nicht die persönliche Begegnung, um die Schwingung zu fühlen?

Drei Dinge haben mich bewogen doch die Sprache im Internet als Ausdrucksmittel einzusetzen:

1. Ich lerne ja täglich viel von Esther Hicks, Abraham, und Euch, es ist ein anderes lernen als im Alltag. Hier im Netz muss ich viel mehr spüren, viel tiefer spüren auch oftmals, z.B. spüre ich, dass nur jemand, der schon recht viel Liebe innerlich gehortet hat, auch zum Schwert greifen darf, da alles, was dieser Mensch dann denkt und tut von dieser Liebesperspektive von der Quelle aus bewirkt wird, auch das Schwert führen. Das ist sehr kostbar für mich, das gelernt zu haben.

2. Die Internet-Gemeinschaften bewirken doch recht viel auf der Welt im Moment, Menschen schliessen sich zusammen für Ihre menschlichen Interessen ohne Rücksicht auf Sprache, Kultur, Religion, Rasse, Geschlecht...
Ich möchte gerne Teil davon sein.

3. Die Schnelligkeit des Internet hat es mir angetan, ich finde Bücher sind zu langsam. Ich liebe es zu schreiben und was ich schreibe, verändert sich so schnell wieder, ich bin so dankbar für diese Technik, da ich mich schneller ausdehnen kann, inspiriert werde und manchmal Inspiration sein kann.

Danke Maria, ich spüre dem noch weiter nach, was Du sagst ...

Vor allem das hier

Maria hat geschrieben:Mir fällt oft auf, dass es für viele Menschen schwer ist überhaupt ihre Gefühle wahr zu nehmen (geschweige denn darüber zu sprechen), weil es im Laufe des Lebens immer mehr zu einem unbewusster Prozess wird. Und dies liegt wiederum auch daran, dass „das Körperliche“ immer noch als „Sündig“ dargestellt wird. Ein positives Verhältnis zum Körper auf zu bauen ist erschwert, auch durch die hohen Ideale, die wir da von unserem Körper erwarten. Er muss so aussehen wie es uns die Werbung vorgibt, möglichst immer gesund sein und am besten viel leisten (also wenn schon Sport, dann gleich (Ultra-)Marathon, aber bitte mit einer guten Zeit, damit ich mich vor meinen Sportkollegen brüsten kann).


stimmt natürlich für viele Menschen.

Und was Du über das Internet im allgemeinen sagst, kann ich mir gut vorstellen -

Maria hat geschrieben:Wir drücken nämlich permanent unsere Gefühle aus, nur auf einer anderen Ebene: Körpersprachlich sind wir immer ehrlich und drücken durch Haltung, Mimik, Gestik und Atem ständig unsere Gefühle aus. Nur achten viele Menschen nicht darauf.


da ja viel Dinge hier wegfallen. Doch genau diese Dinge sind ja oft unsere Wahrnehmungsinterpretation. Die reine Essenz eines Wesens fühle ich z.B. gut im Internet - weil ich Gestik, Mimik, u.s.w als Interpretationshilfe eben nicht habe... Also die Kommunikation im Netz hat Vor- und Nachteile - ich hab im Moment den Fokus auf den Vorteilen :loveshower:

Danke und lieben Gruss


Danke liebe Zawo :ros: - Du bist hier in der Tat die Schwert-Königin.

Schönen Tag :uns:

Kia
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Zaungast » 2. Dez 2011, 10:11

Kia hat geschrieben:Und was Du über das Internet im allgemeinen sagst, kann ich mir gut vorstellen -

Maria hat geschrieben:Wir drücken nämlich permanent unsere Gefühle aus, nur auf einer anderen Ebene: Körpersprachlich sind wir immer ehrlich und drücken durch Haltung, Mimik, Gestik und Atem ständig unsere Gefühle aus. Nur achten viele Menschen nicht darauf.



da ja viel Dinge hier wegfallen. Doch genau diese Dinge sind ja oft unsere Wahrnehmungsinterpretation.


Hallo Zusammen

Ich habe zur Zeit den Eindruck, dass es gar keinen besonders grossen Unterschied macht, ob da das Internet dazwischen ist oder mir jemand direkt gegenüber sitzt.
Ich habe Menschen in meinem Umfeld, mit denen passieren mir immer wieder Missverständnisse - egal ob über die Tasten oder life. Und es fühlt sich einfach gleich an. Weiss nichtmal, ob Missverständnis das richtige Wort ist...es kommt jedenfalls zu - hm - kleineren und grösseren Konflikten. Mit und ohne Blickkontakt - das macht gar keinen Unterschied. Die Schwingung fühlt sich jeweils fast identisch an.

Und ich habe Menschen, da fühle ich so viel Vertrauen auf beiden Seiten, dass Unklarheiten von beiden Seiten hinterfragt werden und das Gefühl des Einvernehmens klar überwiegt.

Ich wollte ganz viel schreiben :clown: - auch zur Frage, wie "ehrlich" denn nun Körpersprache und Mimik sind, usw- aber ich mache mich jetzt erstmal an die Arbeit.
Bis später :uns:

moi
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 10:13

Ich habe die Wandlung Pamelina in Sonrisa verspätet mitbekommen, erst durch ZaWo.

Danke Dir, verstehe jetzt besser was los ist.

Schönen Tag uns allen :uns:
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Zaungast » 2. Dez 2011, 10:23

Nachtrag:

Der Schwerpunkt meiner Aussage ist der: Schwingung bleibt Schwingung, mit und ohne räumlichen Abstand.
Da es ja daneben ohnehin noch andere Verbindungen gibt.
Ich habe auch schon gemerkt, dass jemand genervt von mir wurde oder dass jemand sehr liebevoll an mich gedacht hat, ohne dass da überhaupt irgendein physischer Kontakt war... :clown:

Tschüssle
Zaungast
 

Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Sonrisa » 2. Dez 2011, 14:08

Mein gestriger Beitrag war überhaupt nicht böse gemeint. Es tut mir aufrichtig leid. :ros:

Ich wünsche alles Gute,

Sonrisa
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon ZaWo » 2. Dez 2011, 14:26

Habe Pamelina/Sonrisa auf eigenen Wunsch hin gelöscht.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Luxus » 2. Dez 2011, 14:34

Vortrag:

Man kann den Kern eines Wesens im Internet anfänglich intensiver fühlen,
als im direkten Kontakt. Da lenkt vielmehr von dem Wesentlichen ab,
als wahrgenommen wird. Wie schön wäre wohl eine Welt,
in der jeglicher 1. Kontakt bewusst erst fühlend aufgenommen wird.
Wenn z. B. zwei sich unbekannte Menschen * mit verbundenen Augen
einander zugeführt werden, ist ihre Wahrnehmung im Gespräch viel
klarer, als wenn sie sehen würden.

Wenn man nicht offen für die Erfahrung des Anderen ist,
dann neigt man und ich dazu - im Internet * genau wie in der Realität *
diesem Menschen Dinge, Eigenschaften und Ausstrahlungen anzudichten,
die nur in der eigenen Wahl präsent sind. Dieses fühlt man dann und sich somit in
seinem Vorurteil bestätigt. So können sich z. B. aus diesem Forum nach den Regeln des LoA
nur jene Menschen in echt begegnen, die gleich, bzw. ähnlich schwingen.

Im Internet ist das einfacher, da genügt es selbst in kleinen
Dingen gemeinsame Interessen zu haben, um sich im Sinne der Sache,
für den Moment bestens zu verstehen. Dieser Moment ist dann mit Wohlgefühl erfüllt
und dient dem Ganzen vollkommen. Natürlich ist auch hier die Empfehlung Abrahams
* Absicht und Fokus in Übereinstimmung zu bringen,
wieder einmal mehr als Gold wert. Was ganz einfach daraus folgt,
dass Lebenszeit auch mit Gold nicht käuflich ist.
Wohle Gefühle schon, Leben jedoch nicht.

In diesem Thread stehen viele schöne Gedanken und Erkenntnisse
zum Fühlen. Sei, wer du bist – ist der Titel vom Thread.
Letztendlich wird mir bewusst, dass ich bereits als Baby und Kind
existierte. Genau weiß ich es nicht, doch denken tat ich wohl noch nicht.
Es ging mir immer gut, meine Kindheit war schön.
Wie jedes andere Kind auch, habe ich mich durch die Welt gefühlt.
…und jeden Tag wurde meine Welt reicher, größer und schöner dazu.
Ich erkenne also für mich, dass das Fühlen genügt, um bereits ein schönes Leben zu erfahren.
Dann wird mir bewusst, wie oft ich denke, obwohl der Moment es gar nicht verlangt.

Und nun bin ich ganz still und Danke für diesen vielfältigen Thread.

PS: Das Leben ist schön. Ich liebe und wertschätze es jeden Tag mehr. :loveshower:
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 18:37

02.12.2011

Meine Aufgaben konnte ich heute gut und im Fluss erledigen, und habe eine Stunde Zeit hier zu schreiben, es ist ein Luxus :huhu: Hallo liebe Luxus.


Was mich sehr bewegt hat oben - vor der Diskussion - war der Satz, meine Realität ist eine Reflexion meines Seins, eine Widerspiegelung, von der, die ich bin. Eine gefühlte Realität, die sich dann aussen widerspiegelt.



Nochmals zum Gefühl von Vertrauen, dem Vertrauen in die, die ich bin, dieses „melted being“ so ein neues Wort von Abraham. Schmelztiegel-Wesen, Seins-Gefäss. Ich bin das menschliche Wesen verschmolzen mit dem Göttlichen Inner Being, diesem Seinszustand, der immer mal wieder schwankt, doch durch Inanspruchnahme stabiler wird.
Vertrauen wird auch durch Inanspruchnahme, Gebrauch, Fühlen von Vertrauen stabiler.

Ich schätze es so sehr, dass ich Menschen kenne, die diesen Schmelztiegel–Seinszustand bereits emotional recht sicher verkörpern, d.h. sie können bereits gut ihre Gefühle fühlen, sind oft im Vortex – der Contrast ist nicht mehr dieses Schreckgespenst. Sie leben diesen fliegenden Wechsel zwischen den Schwingungsfrequenzen, die Abraham hier beschreiben:




mit recht viel Beständigkeit, d.h. sie fühlen sich sicher im Vortex verankert.
Das ermutigt mich.

Jetzt spüre ich nochmals in den Zustand von Vertrauen hinein, wie sich das für mich anfühlt in diesem Körper hier:

Zuerst auf der Verstandesebene:

Ich bin einerseits das Geschöpf, dessen Vertrauen belohnt wurde von guten Erfahrungen, vertrauenswürdigen Menschen; dessen Vertrauen aber auch gebrochen wurde, von Menschen ohne Ausrichtung auf die Quelle, die mir spiegelten, dass auch meine Ausrichtung auf die Quelle nicht sehr stabil war. Ich habe so rum-gewackelt zwischen Zweifel an ihnen und Vertrauen zu ihnen. Sie zeigten mir meine gemischte Schwingung und ich schimpfte und haderte mit ihnen. Eigentlich war ich enttäuscht über mich selbst, doch das merkte ich erst ein paar Jahre später, und erst vom Vortex aus. Ich merkte plötzlich meine eigene gemischte Schwingung. Und ich spürte, dass nur ein reines Herz, das Liebe fühlt ohne Zweifel und Bedingungen dieses absolute Vertrauenswürdige Verhalten in anderen erwecken kann.

Ich weiss ganz genau wie sich diese Liebe anfühlt: ich fühlte das z.B. zu meinem Sohn, zu meiner Grossmutter, zu einigen Freundinnen und Freunden, mit denen ich grosse Erschütterungen inner-seelisch erlebte. Umbruchzeiten. Nichts, was sie taten oder sagten, konnte diese Liebe schmälern. Ich liebte sie, trotz des ganzen Tohuwabohu, der teilweise ablief, auch nachdem sie mich zum Mond gewünscht haben ... Ich blieb innerlich einfach der Liebe selbst treu, das fühlte sich so gut und sicher an.

Das Vertrauen und die Liebe für diese Menschen zeigten sich zum Beispiel darin, dass ich ihnen immer nur kurze Zeit negative Gefühle entgegen bringen konnte, auch wenn sie mir bewusst und absichtlich oder unbewusst und unabsichtlich tatsächlichen oder von mir eingebildeten „Schaden“ zufügten; ich spürte einfach: ich hab das selbst in ihnen hervorgerufen durch zeitweiliges Misstrauen und Zweifel an ihnen, doch ich schämte mich damals, mir das einzugestehen.
Leichter war es, einfach zu sagen, sie sind unzuverlässig, sie lügen u.s.w. Wie ich mit Abraham erkannt habe, alles Ausreden um nicht zu sein: „who you really are“.

Wenn ihr das lest, könnt ihr das Vertrauen, das ihr seid und ausschwingt, vertiefen, in dem Wissen, dass das Law of Attraction funktioniert, auch bei so einem heiklen Thema wie Vertrauen.

Oder ihr könnt das Vertrauen, das ihr habt, untergraben, indem ihr sagt:

„Nein, die Menschen die mich hintergangen und betrogen haben, sie waren einfach schlechte Menschen, ich hatte damit nichts zu tun.“
Dann ist der Vertrauensverlust wieder aussen-orientiert, die anderen sind schuld, sie waren meines Vertrauens nicht wert. Dann bin ich wieder ihnen hilflos ausgeliefert und ent-mächtigt.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 18:47

Am besten wäre es, wie Abraham sagen, mir vorzustellen, ich bin grad mit einem Fallschirm irgendwo gelandet und habe keine Erinnerung an vergangene unkooperative, Vertrauen untergrabende Verhaltensweisen.

Und: das Löschen störender Erinnerungen erreiche ich im Vortex, diesem Seinszustand, in dem eine höhere Schwingungsfrequenz da ist, wo die Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Loyalität zu „who you really are“ da ist, dort in diesem Seinszustand sind in gewisser Weise – diese Erinnerungen gnädig in den Hintergrund getreten, da die Quellen-Schwingung regiert und Weisheit da ist, z.B. die Weisheit zu wissen, dass ich immer nur anziehe, was ich BIN.

Das gibt mir Vertrauen. Vertrauen in die, die ich bin.

Und deshalb fällt dort alle Angst von mir ab, alle Sorge ist weg, ich bin im Vertrauen und erwecke das nach und nach in den anderen, sich für sich selbst, aus Respekt vor dem eigenen Selbst, vertrauenswürdig zu verhalten. Aus ihrer eigenen inneren Loyalität zu sich selbst wohlwollend und offen zu fühlen und zu verhalten, weil sie sich wohl fühlen und ich mache das auch, weil ich mich wohl fühle. Nicht aus strategischen Gründen. Oder sonstigen Gründen.


Vertrauen fühlen: ein Prozess oder ein Seinszustand? Ich glaube beides.

Meinen Gefühlen vertrauen, dem in mir vertrauen, das fähig ist zu fühlen,
meine Liebe zu fühlen, mein Selbst zu fühlen, ich bin in diesem Sein, das ich fühle, das was ich fühle, drückt sich aus, als meine Realität, meine Welt. Was ich fühle, wird meine Manifestation, ich vertraue dieser meiner Realität, wohin sie mich führt, alles, was da ist, hat seinen Grund, alles, was jetzt da ist, ist eine Botschaft von MIR an mich – dort hin hatte ich mich vorgetastet – vor der Diskussion mit Pamelina.


Und das ist das Loslassen der Kontrolle des Vertrauens. Ich versuche nicht mehr die anderen oder die Umstände zu kontrollieren, damit ich vertrauen kann.

Ich vertraue meinem Selbst und wie sich dieses Selbst in der Welt ausdrückt, welche Welt es erschafft – und manchmal erschaffe ich mir – oberflächlich angeschaut, eine schwierige emotionale Reise; aber von meinem Inner Being angeschaut, ist diese Reise etwas Wunderbares.

Diese Reise widerspiegelt die, die ich bin, widerspiegelt, was mir Freude macht; ich folge meiner Freude, wenn ich die zulasse, die ich wirklich bin; dann bin ich auf dieser freudigen Reise zu mir, immer stärker zu mir hin. Und darum geht es ja.
Freiheit und Freude zu erfahren ohne Kontrolle – darauf bezieht sich Vertrauen in die, die ich bin. Dieses Vertrauen in die, die ich bin, das ist dann für mich die Sicherheit, der Schutz, und wenn ich da drin schwinge, dann kann ich dieses „Allowing of Beingness“ auch zulassen, im Wissen, wie immer es kommt, das und genau das ist die reiche Erfahrung, die das menschliche Wesen dem Göttlichen Raum schenkt. Denn es ist ein Geschenk. Das Geschenk der Ausdehnung.

Ich gehe also auf diese Reise und lasse mich von diesem „Stream of Life“ tragen, statt dass ich kämpfe und versuche zu widerstehen und zu kontrollieren. Wenn ich kontrolliere, dann versuche ich den Stream zu manipulieren in etwas, von dem ich denke, dass es sein sollte. Das ist nicht das, was ist.

Das, was ich bin, und die, die ich bin, ist bereits perfekt, daran gibt es nichts zu reparieren. Und immer folgt der genau richtige nächste Schritt auf meiner Reise. Das ist die Ausdehnung.

Und wenn ich all die anderen Gefühle fühle, dann habe ich die Reise in die Freude unterbrochen, dann leiste ich Widerstand. Ist auch in Ordnung.

Jede schwierige Reise, ist ein Ausdruck von Blockaden und Barrieren, die ich in mir selbst errichtet habe und ich habe die Möglichkeit, wenn ich den Widerstand fühle, einen Schritt zu machen in Step 3 die grössere freiere Realität, die mir der Vortex offenbaren wird. Das ist dann die neue Realität, ohne diese Blockade und wenn ich diesen Widerstand loslasse, das ist doch eine schöne Erfahrung. Und das ist die Botschaft : von meinem Sein zu mir: Es sagt: Du kannst diese Blockade loslassen, es kommt dann etwas Neues, die Ausgedehnte verbesserte Version.

Der Widerstand, den ich fühle, gegen manche Erfahrungen, das ist das Spüren der Blockade und die Reise geht dann durch das Fühlen und das Loslassen dieser Blockade. Widerstand heisst: ich berühre diese Blockade in mir selbst, das ist diese emotionale Reise, ich fühle die Gefühle und lasse sie dann los.

Denn in meinem Herzen weiss ich: ich bin frei, ich muss nicht Gefühle rumschleppen mit mir, die sich nach einer Weile nicht mehr gut anfühlen, ich bemerke bei der Arbeit mit der EGS : Gefühle sind beweglich, ich kann sie bewegen. Ich vertraue dieser emotionalen Reise und ich weiss, ich bin die Schöpferin dieser Reise. Ich kann immer besser anfühlende Gedanken wählen. Innere Bilder wählen, die mir helfen. Mir neue Geschichten erzählen. Meine alten Stories öden mich sowieso an.
Und:
Ich akzeptiere den Widerstand, ich akzeptiere, dass da Blockaden in mir sind, die ich im Prozess bin, loszulassen. Wenn aussen Widersacher auftauchen, erkenne ich sofort: ich habe sie manifestiert, sie sind eine Manifestation meines inneren Widerstands. Sie zeigen mir etwas.

Die Schwierigkeiten haben eine Bedeutung, ich heisse sie willkommen, das heisst überhaupt nicht, dass ich sie neu füttere, ich klebe mich nicht dran fest und ich klebe mich nicht dran fest, dass ich loslassen muss – beides nicht – wichtig ist: “ allowing, what is – and to be eager for more“.

Und ich weiss, wie immer es sich anfühlt, schwierig und voll Widerstand oder leicht – beides macht Sinn, ich gab dem Widerstand diese Form, und somit gebe ich mir diese Erfahrung jetzt, ich erlaube mir diese Erfahrung zu fühlen, alle Gefühle, kann ich freudig erleben in diesem hell-wachen Zustand, ganz präsent; das ist mein Leben, es darf sich so entfalten, und wenn ich das erlaube, hören diese Schwierigkeiten auf, ich fühle, lasse los durch das Fühlen selbst.

Von diesem Standpunkt des Vertrauens aus, dem Vertrauen in die Gefühle, also ich akzeptiere, dass ich mir jede Erfahrung selbst gegegen habe, sie dann zu erfahren, das ist Vertrauen, Vertrauen in mich selbst; dann bin ich sicher, denn ich bin die Schöpferin dieser Sicherheit, dass ich jedes Gefühl authentisch fühle. Es ist mein Gefühl; und wenn ich mich unsicher fühle, dann fühle ich das. Ich fühle einfach alles als innere Bewegung. Und wenn ich ein paar Mal gemerkt habe, dass ich Gefühle bewegen kann, dann fühle ich mich ein wenig freier, ich kann mit der Zeit immer mehr Widerstand loslassen und dadurch bewege ich mich in Ausrichtung auf die Quelle, komme ihr immer ein Stückchen näher. Und die Reise dorthin kann eine freudige Reise sein, denn alle Gefühle sind willkommen.

Ich glaube, ich habe jetzt mal eine Welle von Erfahrung zu fühlen beschrieben. Das oben beschriebene fühle ich ganz oft. Einfach manchmal schmerzensreich, wenn viel Widerstand, dann wieder freudig, wenn gut im Fluss. Doch beides ist völlig in Ordnung. Niemand steht neben mir und schaut, wie gut oder schlecht ich das mache. Es ist eine persönliche Reise, es geht so lange es geht.

Doch „Who you really are“ wird immer stärker, denn immer wieder geht die Reise zu der Quelle hin. Das prägt sich ein. Es wird leichter. Es gibt Momente, da bewege ich riesig viel Energie in wenigen Stunden.

Ich hatte das Gefühl, es tut vielleicht gut, wenn ich ein kleines Stück weiter gehe hier ...

Ich wünsche uns eine glückliche Wochenendreise mit vielen schönen Begegnungen. Mit Vertrauen in die emotionale Reise, egal wo sie durch geht. Die Gefühle sind einfach die Gefühle. Und die Quellen-Energie hat die Schwingungsfrequenz Liebe-Freude und schwingt stabil 80 000 Billionen Herz ca. :clown: - und sie fliesst durch mich - und ich schwinge zwischen Minus 20 Herz (Schuld, Scham) bis zu Plus vielleicht 1000 Herz. Und ich vertraue darauf, dass irgendwo auf der Reise, der Vortex mich packt und durch-wirbelt, was so Spass macht, dass ich die Quelle ein wenig fühle - das genügt mir im Moment. Ich erwarte nicht mehr, dass die Quelle, die ja sowieso alles durchdringt, runter kommt und mich in finsteren Ängsten abholt. Ich schätze es, dass sie stabil in diesem Seinsraum schwingt und den Raum hält, der mich manchmal im Herzen berührt. Ich weiss, dass dieser Seinsraum da ist. Im Prinzip sind wir alle Empfänger unserer Selbst aus diesem Seinsraum. Wir channeln uns selbst herunter in diese physische Form.

Seid herzlich umarmt

Kia

Sorry - das ist sehr lang geworden, doch ist spüre, jetzt wirklich mehr Vertrauen in die, die ich bin. Es hat sich gelohnt, da durch zu gehen.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Zaungast » 2. Dez 2011, 21:09

Danke, Kia, für diesen wunderschönen langen Text, für diese teils ruhige, teils rasante Flussfahrt.
Ja, ich finde, da hast Du meine "Reise ohne Gepäck" ganz ganz wundervoll in Worte gefasst...und ausgedrückt, was ich nicht klarer zu denken vermochte.
Mir kam dieser Vergleich übrigens wiedermal, da ich meinem Sohn gerade "Jim Knopf" vorlese; die beiden reisen auch ohne Gepäck los, und ich glaube, dass ich mittlerweile verstehe, dass die ganze Geschichte auch einfach die symbolische Geschichte einer Reise zu sich selbst ist.
Irgendwann gelangen sie in die Drachenstadt, und später heisst es, die Drachen seien sehr klug und weise, aber sie würden, als Drachen, diese Weisheit nur einsetzen, um andere zu beherrschen und zu kontrollieren.
Jedoch erfährt einer von ihnen, nach einer langen Reise durch einen goldenen Fluss, der einer grossen runden, springbrunnenartigen Quelle entspringt (ähnlich Deinem Brunnen im Fluss, vielleicht), dann eine langsame Wandlung. Er wird zu einem goldenen Drachen der Weisheit....
Anfangs huschen allerdings nur goldene Schatten über ihn...

Ich erzähle das, weil sich meine langsame Wandlung für mich ein wenig so anfühlt.
Und ich habe sie schon vor recht langer Zeit begonnen, aber so bewusst hingefühlt, hineingefühlt, achtgegeben habe ich noch nie.
Seit ich das tue habe ich immer öfter das Gefühl, dass diese goldenen Schatten über mich, oder mein Seelchen, hinüberhuschen. Das ist sehr angenehm. :clown:

Und was spiegelt mir das Aussen derweil?

Beispielsweise das: Normalerweise reagiere ich sehr empfindlich auf "schlechtes Wetter". Heute Nachmittag hat es zum ersten Mal geregnet und war kühl und ungemütlich. Und ich habe die Welt auch draussen als soooooo schön empfunden....
Ich habe mich lange erstaunt umgekuckt und nach irgend einem äusseren Grund gesucht: Mehr Strassenlaternen, bunte Lichter...aber da war gar nichts.

Schaue ich nun das allgemeine und umfassende Aussen an, so versuche ich, nur diese Momente zu betrachten. Mir keine Vorwürfe zu machen, weil x und y eingetreten sind und ich mir das selbst angezogen habe, sondern mich zu freuen, dass a,b,c,... geschehen sind, die mich sehr froh machen, und die allesamt mein Inneres spiegeln.

In einem Moment allerdings verlor ich heute den Kontakt. Und dann hämmerte meine kleine noch Tochter auf dem laptop herum. Sie kuckte ein Filmchen, und das war dann weg. Überhaupt war alles weg. Ich hatte keine Ahnung, was sie angestellt hatte und brummte sie noch an....klickte hier, öffnete dort ein Fenster, und plötzlich erschien eine Anzeige, die ich noch NIE!!!! gesehen hatte:

STAY ALIGNED! :kgrhl:

Ab da ging es wieder wunderbar.

Ganz lieben Gruss,

S.
Zaungast
 

Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 2. Dez 2011, 23:19

"So, jetzt hab ich so einen hübschen Avatar gefunden - da mag ich keinen neuen nick mehr.
Ich bleib Zaungast, mit Vornamen Sabine, kurz SZ "


Guten Abend, liebe Zaungast, Sabine,

jetzt hab ich vor dem Schlafen gehen noch diesen Deinen Eintrag gefunden - also, ich hab das mit dem Cass... Cass... nicht hingekriegt, immer dachte ich "Cassandra ist es nicht" - also bliebest Du bei dem Cass..., dann hätte ich natürlich trainiert :clown: wahrscheinlich hätte ich es geschafft :P

Schön, dass Du Deinen Kindern gern Geschichten vorliest - ich liebe Geschichten erzählen auch sehr, ich habe früher vielen Kindern Märchen vorgelesen, weil ich sooooo gern vorlese. :teuflischgut: Stundenlang.
Irgendwann mit 7 sagte leider mein Sohn: Ma, ich kauf Dir zu Weihnachten einen Goldhamster, dann kannst Du ihn in den Schlaf hinein sprechen :oops:, vorauf ich mir andere Kinder "auslieh", die Zuhören besser geniessen konnten. :stimmt:

Also, geniesse jetzt die Zeit, sie ist im nach hinein betrachtet nur kurz ...

Und ich freue mich, dass Du so schnell wieder in die Ausrichtung zur Quelle kommen kannst, ich bin bei mir auch in der Zwischenzeit zuversichtlich, es ist wirklich nur eine Frage der Übung und der Freude, wenn es geklappt hat :loveshower:

Danke Dir herzlich - und

uns allen eine gute Nacht :uns:

Kia
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