Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 11. Feb 2012, 15:51

Liebe Loa,

was Du sagst stimmt, ich habe immer alles 1:1 geschrieben, nicht so viel reflektiert und hinterfragt – und ich habe gemerkt, Allowing heisst zulassen, ja, aber auch präzise fokussieren. Hab das auch irgendwo geschrieben, weiss nicht mehr wo. Hab wirklich viel geschrieben.

Deshalb - weil ich dieses Allowing und Fokussieren üben will, habe ich heute morgen diese Arbeitsblätter ausgedruckt.
Ich hatte nicht vor, die im Forum „auszufüllen“, um Himmels willen. Doch ich freue mich sehr, die Zeit zu haben bis März, da etwas in Bewegung zu bringen innerlich.

Und es stimmt, ich brauche Pause, ist ja schon länger so geplant.

Vielleicht enthüllt sich dann auch die Antwort auf Deine Frage hier:

lawofattraction hat geschrieben:Ist es nicht vielmehr so, dass die Anerkennung für Dich ausgesprochen schmerzhaft ist, da sie nicht in Dein Selbstbild passt?


Im Moment könnte ich nur sagen: Subjektiv habe ich eher das Gefühl, authentischer, ehrlicher, nicht mehr so hohe Ansprüche an mich zu stellen, mehr Selbstliebe fühlen zu können.
Doch ich schätze Deinen Hinweis, genauer hin zu fühlen sehr. Ich finde, wenn ein Mensch alleine lebt, ohne Familie aussen rum, die ja sehr schnell alle Änderungen, die ich denke gemacht zu haben, überprüfen, indem sie dauernd die wunden Punkte antippen und so massiv hinweisen, die Schwingung endlich zu bereinigen, ist es schwieriger - also ohne die Hinweise (ich meine damit das was Abraham sagen: Everyone is your Vibrational Indicator).

Nach vierzig Jahren mit Menschen leben, sind es grade mal 3 Jahre allein zu leben, was ich sehr geniesse, aber eben das direkte Hinweisen fehlt - in sofern empfinde ich es gut, nachzuspüren, was Du oben gesagt hast.

Und ich danke Dir
lieben Gruss

Kia
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 11. Feb 2012, 20:49

lawofattraction hat geschrieben:Doch, liebe Kia. Das ist Deine Energie.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir das auf einer Basis der Betrachtung der Abraham-Lehre diskutieren könnten. Wie soll es möglich sein, dass Du an dem Geschehen keine Beteiligung hast und schwingungsmässig keine Übereinstimmung besteht? Warum sollte das LoA vor Dir Halt machen?


Bin wieder etwas weiter gekommen - danke Dir nochmals - es muss meine Schwingung sein, sonst könnte es sich nicht so zeigen in der Inter-Aktion.

Ich schätze mal, mein Reptilien-Gehirn ausserhalb Vortex, hat mich auf's Kreuz gelegt.
Also ich mich selbst :clown:

Liebe Zawo, liebe Loa,

ich bin da noch nicht ganz draussen - doch ich lache schon wieder.

Mir versuchte mal jemand vor langer Zeit diese Tarot-Karten beizubringen, also wie sie funkionieren, es war gedacht als Geburtstagsgeschenk.
Als die Person gegangen war, sortierte ich erst mal die Schwert-Karten raus, damit sie mir nicht über den Weg laufen, kurz darauf gab ich das Spiel ganz auf. :oops:

Die dahinter liegenden Ängste springen mir jetzt ins Auge.
Ich weiss, was ich zu tun habe.

:danke: Kia
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon lawofattraction » 12. Feb 2012, 08:55




Guten Morgen, liebe Kia,

Kia hat geschrieben:Mir versuchte mal jemand vor langer Zeit diese Tarot-Karten beizubringen, also wie sie funkionieren, es war gedacht als Geburtstagsgeschenk. Als die Person gegangen war, sortierte ich erst mal die Schwert-Karten raus, damit sie mir nicht über den Weg laufen, kurz darauf gab ich das Spiel ganz auf. :oops:


Ich habe mich eine Zeitlang sehr intensiv mit dem Tarot beschäftigt. Was du sagst, klingt so bekannt, ich zuckte auch manchmal zusammen und wollte diese Energie nicht in meinem Leben anerkennen. Aber die Schwertkarten, fiel mir dann nach einiger Zeit des Unbehagens auf, sind eine klare saubere Energie, die dann auf den Plan tritt, wenn ich zuviel Mauscheln und Verdecken und Wegschauen vorgenommen hatte. Sie fordern den Gebrauch des Verstandes, aber gepaart mit Gefühl. Darüber hat auch Seth konferiert, und ich brauchte ein Zeitlang, bis ich erkennen konnte, wie hilfreich diese Energie ist und dass sie in Kombination mit dem Gefühl sehr wohl möglich ist und es ein sowohl-als-auch und kein entweder-oder ist.

Wenn ich Abraham er-fühle, dann empfinde ich eine Leichtigkeit. Keine Pläne, keine Listen, keine Aufgaben und keine Vorgaben von Zielen. Sie zeigen einen Weg auf, der uns Freude und Leichtigkeit und das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit gibt. Alleine das Leitwort "all is well" hat so viel Weisheit in sich, wenn man es einmal wirklich nachklingen lässt, dass es als bewusste Grundausrichtung vollkommen ausreicht. Keine Anstrengung, kein Erlangen von Stufen oder einem Klassenziel, kein Muss, kein Anspruch - zu jedem Moment bin ich, sind wir, heil und vollkommen. "We never get it done and we never get it wrong" - das kann ich mir auf der gedanklichen Zunge zergehen lassen wie das köstlichste Essen.

Das aktive Streben nach mehr und nach höher und weiter, nach Vervollkommnung, ist für mein Empfinden ein verhängnisvoller Irrtum, da die automatische Weiterentwicklung, das, was Abraham Ausdehnung nennen, nichts ist, was man nach Plänen und dem Erreichen von Lernzielen lernt, sondern vielmehr etwas, was uns das gelebte Leben erfahren lässt. Das lebendige Einlassen auf den Fluss, ohne dass uns die Schwerter Angst machen.

Eine solche Ausrichtung würde ich gerne auch hier erfahren. Ich bin froh, dass es mal wieder gedonnert hat. Es reinigt die Energie. Auch einige Unbeteiligte definieren dadurch ihren Standpunkt, und das ist gut so. Ich persönlich empfinde das Forum als Übungsfeld par excellence, habe ich doch die Möglichkeit, meine Gedanken, mein Verhalten, meine Überzeugungen mithilfe der Gedanken anderer Menschen unterschiedlichster Ausrichtung zu betrachten, zu bestätigen oder auch zu verändern, wenn ich merke, dass das ein gangbarer Weg ist.

Wenn ich mir von Dir etwas wünschen dürfte, dann wäre es einmal Deine weitere aktive Beteiligung hier im Forum und zum anderen, dass Du in Betracht ziehst, fruchtbare Diskussionen auch des technischen Teils der Abrahamlehre zu führen. Wenngleich die Vortex-Analogie ein integraler und wichtiger Teil der Lehre ist, ist das etwas, was vielleicht mehr die intime, private Seite der Teachings betrifft, und es ist ganz sicherlich nichts, was durch Worte gelehrt werden kann.

Daher würden wir uns gerne wieder ein wenig mehr dem Funktionieren des LoA zuwenden, genau so, wie die Workshops ausgerichtet sind. Menschen haben Fragen zum täglichen gelebten Leben und Abraham geben die Antwort, führen sie oft aus einem Stuck-State heraus und lassen sie Alternativen sehen und zeigen gangbare Wege auf. Nur hier sind es nicht Abraham, die antworten (bzw. nur indirekt :gvibes: ), sondern viele, die oft in der Lage sind, aus ihren einzelnen Puzzleteilen zusammen ein Grosses Ganzes zu schaffen.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag
Loa :lieb:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon Kia » 12. Feb 2012, 10:54

Guten Morgen, liebe Loa,

danke Dir für diese Ausführungen mit der Schwert-Energie. Ich bin da dran, die in mein Leben zuzulassen und hatte gestern ein ausführliches Gespräch mit einer Freundin, mit der ich viele Jahre im Kampfsport zusammen war (bin dann nach Yoga gewechselt) und ich fragte sie ganz direkt: Wie viel der männlichen Energie / Schwertenergie denkst Du, habe ich in meinem Sein und wie viel davon lebe ich im Alltag?

Sie fand die Frage sehr erheiternd und sagte: Du weißt ganz genau, dass Du viel hast, und es nur minimal lebst. Aber Du hast ja als Ausgleich mich, und ...

Ich unterbrach sie und bat sie, um ein Gespräch.

Wir unterhielten uns noch länger und haben ein persönliches Gespräch abgemacht, weil ich mir die Sache näher anschauen will, und das geht für mich nicht am Telefon.

Ich will nicht abschweifen. Das ist nicht Thema des Forums, doch ich bin sehr interessiert, diese Energie in mir zu klären und umzusetzen.

Die Vortex-Teachings sind ja auch eher der weibliche Teil der Abraham-Teachings, die Methoden-Teachings der männliche.

Und es ist sehr typisch für mich, dass mir die Vortex-Teachings so viel leichter fallen als die Methoden-Lehren.

Ich übe im Moment gar nichts, weder das eine noch das andere, da ich das, was Du hier schreibst auch das Wichtigste finde:

lawofattraction hat geschrieben:Wenn ich Abraham er-fühle, dann empfinde ich eine Leichtigkeit. Keine Pläne, keine Listen, keine Aufgaben und keine Vorgaben von Zielen. Sie zeigen einen Weg auf, der uns Freude und Leichtigkeit und das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit gibt. Alleine das Leitwort "all is well" hat so viel Weisheit in sich, wenn man es einmal wirklich nachklingen lässt, dass es als bewusste Grundausrichtung vollkommen ausreicht. Keine Anstrengung, kein Erlangen von Stufen oder einem Klassenziel, kein Muss, kein Anspruch - zu jedem Moment bin ich, sind wir, heil und vollkommen. "We never get it done and we never get it wrong" - das kann ich mir auf der gedanklichen Zunge zergehen lassen wie das köstlichste Essen.


lawofattraction hat geschrieben:Das aktive Streben nach mehr und nach höher und weiter, nach Vervollkommnung, ist für mein Empfinden ein verhängnisvoller Irrtum, da die automatische Weiterentwicklung, das, was Abraham Ausdehnung nennen, nichts ist, was man nach Plänen und dem Erreichen von Lernzielen lernt, sondern vielmehr etwas, was uns das gelebte Leben erfahren lässt. Das lebendige Einlassen auf den Fluss, ohne dass uns die Schwerter Angst machen.


Dem will ich noch ein wenig nachspüren diese Wochen.

Ich denke ich bin ein Mensch, der die Fight-Flight-Response - und die Stimulus-Reaktion-Antwort auf das Leben nicht mehr attraktiv findet, sondern in diesen anderen Raum, die Verbindung mit der Quelle viel attraktiver findet.

Das geht aber nur, wenn ich die Kampf-Flucht-Reaktion und die Stimulus-Reaktion als Bouncing-Off-Place nutze, also als Absprungbasis für das Neue Ausgedehnte, und nicht aus Angst unterdrücke. Sonst funktioniert der Absprung nicht:

lawofattraction hat geschrieben:Eine solche Ausrichtung würde ich gerne auch hier erfahren. Ich bin froh, dass es mal wieder gedonnert hat. Es reinigt die Energie. Auch einige Unbeteiligte definieren dadurch ihren Standpunkt, und das ist gut so. Ich persönlich empfinde das Forum als Übungsfeld par excellence, habe ich doch die Möglichkeit, meine Gedanken, mein Verhalten, meine Überzeugungen mithilfe der Gedanken anderer Menschen unterschiedlichster Ausrichtung zu betrachten, zu bestätigen oder auch zu verändern, wenn ich merke, dass das ein gangbarer Weg ist.


Ich habe das, was ZaWo eingebracht hat auch nochmals überdacht und mir die Fragen gestellt: Bin ich aus dem Kontroll-Drama draussen oder nicht, also Fragen wie:

manipuliere ich? konfrontiere ich Ängste oder fokussiere ich das Besser anfühlende? argumentiere ich noch, um mich nicht auszudehnen? schüchtere ich andere Menschen ein? rechtfertige ich, erkläre ich mich? bin ich stur und hartnäckig? bin ich so extrem nett (Ist eine Schweizer Marotte), um mich nicht zu zeigen, wie ich wirklich bin?
Nett-Sein kann sehr wohl eine Abwehrreaktion sein, wie sehr liebe ich meine Freundlichkeit, die zu meinem Wesen im Sein gehört und mir gut tut und wann kippt es in pure Höflichkeit, die nur ein Schutzpanzer ist, um nicht aufrichtig mit den Menschen umzugehen. Das ist so die Fragen.

Ich weiss, diese Fragen sind nicht zu analysieren, sondern zu fühlen und nicht gut anfühlendes loszulassen. Sonst aktiviere ich neu die Schwingung, die mir nicht gut tut. Was weghaben wollen von Dingen, hält sie fest am Platz genagelt.

Ich denke, ich kenne die intuitive Antwort auf das Leben, ich kenne manchmal die kreative Antwort auf das Leben, selten auch die visionäre Antwort auf das Leben. Ich habe Alternativen zu der Kampf-Flucht-Reaktion auf das Leben.

Das Üben der neuen Leading Edge Antwort auf das Leben ist neu und meistens absolut freudig, manchmal beängstigend, weil mir alles alte weggenommen wird, das mit "who I really am" nicht in Resonanz ist.

Ich hab das ja so entschieden - und so ist es jetzt. Dieser Weg lässt Halbheiten gar nicht zu, das weisst Du auch. Halb ist gar nichts. Kompromisse funktionieren nicht, sind alles Selbst-Lügen.

Ich kann nicht zurück. Es gab mal eine Wegkreuzung und ich habe gewählt. Und ich will auch nicht zurück.

Dir und allen auch einen schönen Sonntag

Kia

Noch vergessen: meine Beteiligung an den Teachings/Foren ist seit einem Jahr geteilt in Abraham-Forum und Abe-Forum, und ich hab noch nicht ganz den Dreh für mich raus, was ich wo einbringen kann - ich möchte mir da Zeit geben.
Also das mit dem Geben ist auch so ein Ding: was gegeben wird, ist immer nur mich selbst - jetzt probier ich erst mal wieder die Balance von dem innerlich zu spüren. :P
D.h. mich selbst kann ich nur geben, wenn ich mich habe.
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Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon ZaWo » 12. Feb 2012, 11:20

Kia, du gehst schon wieder in die Selbstzerfleischung.

Wie lange willst du dich denn noch als broken/Baustelle betrachten?

Sei freundlich, wenn du freundlich sein willst, sei unfreundlich, wenn du unfreundlich sein willst.
ZaWo
 

Re: Be - who you are : Erfahrungen im Fühlen

Beitragvon ZaWo » 12. Feb 2012, 11:22

...und zerfleische dich selbst, wenn du magst.

ABER nicht hier im Forum. Punkt.
ZaWo
 

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