Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon Daisy » 18. Jan 2010, 19:54

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt (aber ich gehe mal davon aus), dass einem das Manifestieren zu manchen Zeiten wie Arbeit vorkommt. Was macht ihr dann? Versucht ihr, es wieder einfacher zu gestalten, oder laßt ihr einfach mal für gewisse Zeit ganz los?

Vielleicht ein Beispiel aus meinem eigenen Erleben, um es zu verdeutlichen.

Letztes Jahr habe ich mein Herzblatt kennengelernt, und nachdem ich gelernt hatte, in meiner Vibration zu bleiben, sprich, nur das zu sehen, was ich selbst will, und dem was bei IHM los ist, keinerlei Beachtung zu schenken, war ich selbst überrascht, wie wunderbar sich alles fügte. Irgendwann benutzte er ja sogar Worte, die ich ihm zuvor in meinen Drehbüchern in den Mund gelegt hatte, und es passierten denn auch Dinge, die ich "vorhergesagt" hatte.

Irgendwann aber kam ich an den Punkt, den Abraham "Ihr wißt zuviel" nennen. Das heißt, man kennt den anderen irgendwann, man weiß, wie er tickt, was er so macht, was er mag, etc. Und man kann das nicht mehr ausblenden und nur bei dem bleiben, was man sich in der eigenen Vision zurechtgebastelt hat. Das heißt, es geht schon, aber - es ist plötzlich nicht mehr so einfach wie vorher, eben da die "Fakten", die man über den anderen weiß, immer wieder mit reinblenden. Und es ist mühsam, die eigene Vibration frei davon zu halten.

Ich bin derzeit an einem Punkt, wo ich irgendwie feststecke. Ich weiß, ich könnte mit etwas Anstrengung wieder die äußeren Fakten ignorieren und meine Story weitererzählen. Aber erstens ist es eben anstrengend, nicht mehr spielerisch, d.h. ich bin nicht wirklich downstream, und zweitens frage ich mich auch: Will ich das denn überhaupt noch?
Will ich wirklich die ganze Beziehung quasi allein gestalten? Will ich IHN mir wirklich vibrationally so "hinbiegen", damit sich meine Vision von uns erfüllt?
Ich fühle eher - Nein. Ich möchte etwas "Echtes", möchte, dass es sich authentisch entwickelt. Von selbst. Ich möchte, dass ER von sich aus die Dinge sagen und tun will, ohne dass sie im Drehbuch stehen. Aber genau dann, wenn ich mein eigenes Manifestieren mal sein lasse, regt sich von seiner Seite aus auch nichts mehr bzw nicht so, wie ich mir das gedacht hatte :| :lol:

Versteht jemand, was ich meine? Kennt ihr sowas auch? Was macht ihr an einem solchen Punkt? Oder was würdet ihr mir raten? Wie komme ich wieder in einen leichten Flow, wie kriege ich, was ich möchte, ohne dass es mir wie Arbeit vorkommt?

Nachdenkliche Grüße :nachdenk:
Daisy
 

Re: Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon lawofattraction » 18. Jan 2010, 20:14



Hallo Daisy,

Meiner Erfahrung nach wird die bewusste RG dann lästig und mühsam, wenn wir versuchen, dem Universum die Erfüllungswege vorzugeben statt uns auf die Wunsch-Essenz zu konzentrieren.

Erinnerst Du Dich? :teuflischgut: Das ist der Workshop, sich auf die Essenz zu konzentrieren und nicht auf DEN Mann.



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Re: Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon Daisy » 18. Jan 2010, 20:32

Ja nee, Fred ist ja auch längst raus :lol:

Genau das isses ja - dass ich wieder an die Essenz kommen möchte. Muss ich die nun weiter visualisieren/vibrieren/etc, oder kann ich einfach Fünfe gerade sein lassen, weil das Uni ja eh bescheid weiß?
Daisy
 

Re: Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon lawofattraction » 18. Jan 2010, 20:49




Fred steht ja nur stellvertretend für die Fixierung auf einen Bestimmten. Einfach den Fokus auf "Fred" rausnehmen und Konzentration auf die Essenz dessen, was Du wünschst. Die Schwingung bringt dann schon den Richtigen. :gvibes: Und Richtige gibt es gemäss Abraham viele.



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Re: Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon Daisy » 18. Jan 2010, 20:51

Yo, richtig isser ja schon, nur die Essenz der Geschichte muss ich wieder durchlassen. Wieder auf Anfang :gvibes:
Daisy
 

Re: Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon Lumina » 18. Jan 2010, 21:06

Hallo Daisy, :lieb:

du kannst jemand anderen ja nicht so manipulieren, dass er selbst keinen freien Willen mehr hat. Auch wenn er etwas tut, sagt usw., was du dir gewünscht hast, ist bei ihm zumindest das Potenzial dazu vorhanden gewesen, du hattest lediglich einen positiven Einfluss auf ihn.
Du kannst dich doch einfach nur auf das bei ihm konzentrieren, was dir gefällt (so wie es Verliebte am Anfang automatisch tun :ros: ). Klar, inzwischen kennst du seine Macken, aber du musst ihnen ja keine Aufmerksamkeit schenken.

Es klingt wirklich recht anstrengend, was du da beschreibst: Visualisieren, Vibrieren und was nicht noch alles... :kgrhl:
Richte es doch so ein, dass du positive Gefühle hast, wenn du an ihn denkst und dann wende dich auch anderen Wünschen zu, denn dein Wunsch nach einer glücklichen Beziehung ist ja quasi schon erfüllt und es wird solange deine Realität bleiben, wie du deine Aufmerksamkeit darauf richtest.

LG,
Lumina
You are loved. All is well.


Schaut bei meinem neuen Youtubekanal "EvergrowingLove" vorbei.
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Re: Was tun, wenn aus Spaß Arbeit wird?

Beitragvon Daisy » 18. Jan 2010, 21:22

Hi Lumina,

ein sehr schönes Post, es strahlt genau die Leichtigkeit aus, in die ich wieder möchte :gvibes:

Das Visualisieren etc ist übrigens nicht das Anstrengende - im Gegenteil, Dinge wie das Drehbuchschreiben habe ich einfach aus Spaß an der Freude gemacht, weil ich sowas schon immer gern getan habe und es mich eben genau in die Vibration dessen gebracht hat, in die ich wollte. Dass sich Details daraus bewahrheitet haben, war gar keine Absicht, sondern ein nettes Nebenprodukt, das mich selbst überrascht hat :teuflischgut:

Das Anstrengende ist, sein übriges Leben, also das was da nicht zu paßt, auszublenden. Aber dein Post - wie Loa's - hat mir schon sehr geholfen, wieder "geradeaus zu sehen". Im Grunde weiß ich es ja. Aber wies halt so ist, man holt sich manchmal gern noch eine zweite Meinung - kann ja sein, dass der andere sogar ne bessere Idee hat.

Danke! :kuss:
Daisy
 


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