Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon lunast02 » 2. Jun 2013, 11:50

Gestern erzählte mir eine Freundin, dass sei auf einer Demo zu einem bestimmten Thema protestieren gehen würde.
Bei mir kam dann die Frage auf, wann es sich bei einer Demonstration um 'pushing against it' und wann um inspirierte Handlung handelt?! Aus meinem Gefühl heraus würde ich alles positiv formulierte und mich ansprechende unterstützen, wie z. B.eine Friedenskundgebung o. ä.. alles andere eher nicht...
Wie seht ihr das?
Euch allen einen sonnigen Sonntag
Rosa
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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon lawofattraction » 3. Jun 2013, 07:31




Hallo Rosa,

wenn man vom LoA überzeugt ist, weiss man auch, dass alles eine Sache der Schwingung ist. Ich kann also im stillen Kämmerlein sitzen und meine positiven Gedanken auf eine bestimmte Sache richten und sie dadurch sinnvoll unterstützen.

Warum, frage ich mich, sollte man dann auf die Strasse gehen und das für andere Menschen sichtbar machen? Vielleicht, um dem Wunsch mehr Nachdruck zu verleihen? Schwingung ist aber Schwingung, die wird nicht stärker, wenn ich sie nach aussen trage und zeige.

Ich halte auch solche Demonstrationen, die für etwas eintreten statt dagegen zu sein, für einen Versuch, andere Menschen von der eigenen Meinung zu überzeugen und auf die eigene Überzeugungs-Seite zu ziehen. Und damit ist man auch schon gegen etwas, nämlich die anderen, die eine Meinung haben, die nicht der eigenen entspricht.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon lunast02 » 3. Jun 2013, 08:09

Liebe Foris,
liebe Loa,
vielen Dank für deine Antwort. Leider stecke ich genau da fest....
Für mich stellt sich zur Zeit immer wieder die Frage, wann es denn inspiriertes HANDELN ist???

Wenn ich dich richtig verstehen konnte, meinst du, dass es keinerlei "Demos" braucht um eine gemeinschaftliche Veränderung zu erreichen. Irgendwie denke ich das auch seit ich mich mit Abraham beschäftige, aber dann kommt mir der Verstand mit dem Spruch "Handlung muss aber schon sein!" und auch die Abraham-Aussage bzgl. des inspirierten Tuns dazwischen... :roll:
An persönlichen Dingen kann ich das fühlen (wenn sich Tür und Tor öffnen, gibt es kein "Ja,aber..." mehr, dann gibt es nur das fast schon instinktive Handeln, das dich ohne umschweife zur Manifestation führt), aber gerade bei gesellschaftlichen Themen hänge ich fest.
Dass die Schwingung ALLES ist, ist theoretisch klar, aber wann kommt das Handeln einer Gruppe, so dass sie sich homogen formieren und tatsächliche Veränderungen herbeiführen kann, zum ausdruck? Oder geht es auch gänzlich ohne Handlung indem jeder im stillen Kämmerlein seine Schwingung bezüglich eines gesellschaftlichen Themas bereinigt?
Ich freue mich auf brainstorming mit euch! :danke:
Einen herrlichen Tag euch allen!
Rosa
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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon lawofattraction » 4. Jun 2013, 06:14




Hallo Rosa,

bei gesellschaftspolitischen Themen hat die Schwingung im stillen Kämmerlein die gleiche Wirkung wie beim Zusammenkommen mit Gleichgesinnten. Wobei ich einschränkend sagen muss, dass eine Gruppe sich allerdings bei gemeinsamen Themen gegenseitig befruchten und inspirieren kann. Aber sie birgt auch die Gefahr, Dinge zu zerreden, vor allem dann, wenn sich kein Konsens finden lässt und Einzelinteressen Vorrang vor dem gemeinschaftlich angestrebten Ziel haben.

Nicht umsonst sagen Abraham, dass einer, der im Vortex ist, mehr Hebelwirkung hat als eine Million derer, die es nicht sind. Das heisst zum Beispiel bei Demonstrationen, dass die meisten genau das Gegenteil dessen erreichen, was sie als Fokus haben - das Abstellen eines Missstandes, und zwar dadurch, dass sie ihm weiterhin ihre Aufmerksamkeit geben.

Vielleicht bin ich aber auch nur durch meine eigenen Vorlieben beeinflusst, da ich kein Vereinsmensch bin und mich in Gruppen von Menschen, egal aus welchem Anlass sie sich zusammengefunden haben, nicht mehr wohl fühle.

Mich würde auch interessieren, wie das andere Foris hier sehen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon Cleo-Winter » 4. Jun 2013, 08:32

Hallo zusammen,

für mich ist das auch eine Gradwanderung, ich komme aus „Ost“ Berlin und war 1989 bei den vielen friedlichen „Befreiungsdemos“ mit Herz und Seele dabei.
Wir haben unseren Unmut, über herrschende diktatorische Machtverhältnisse seitens der Regierung, durch die bekannten Demonstrationen, sichtbar gemacht.
Nun stellt sich die Frage – Was wäre Wenn -

Hätten wir weiterhin, wie bereits viele Jahre zuvor, jeder für sich im stillen Kämmerlein vor uns her „geschwungen“, was wäre geschehen?
Hätte die DDR Führung freiwillig und ohne Druck von außen, Zugeständnisse gemacht, Veränderungen herbeigeführt und geschweige die Grenzen wieder geöffnet?
Ich glaube nicht.

Vielleicht hätten sich die Zustände irgendwann neu sortiert und die Ordnung hätte sich auf natürliche Weise wieder hergestellt, aber wohl nicht mehr für die Menschen dieser Zeit.
Aus höherer Sicht ist das wohl nur eine Frage der Zeit, aber aus menschlicher Perspektive, ist es ein kleines Zeitfenster.

Und was ist nun die natürliche Ordnung, das eine oder das andere?
Ich glaube, inspiriertes Handeln folgt einer starken Überzeugung, über die man dann nicht mehr nachdenkt und die nicht zu diskutieren ist, es überwiegt das Fühlen.
Wie in der Liebe, wenn du dir erst einmal eine pro und contra Liste machen musst, über die Vor und Nachteile eines Menschen – dann kommt es nicht vom Herzen, nicht von deiner Quelle.

Ich wünsch euch eine schöne Woche
Cleo
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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon aurika » 4. Jun 2013, 08:40

Hallo Rosa,

ich denke, dass wir ja hier in diese physische Welt getreten sind, um auch zu Handeln und nicht nur im stillen Kämmerlein unsere Schwingungen auszusenden. So wie Abraham es sagen, ist inspiriertes Handeln - das daraus resultiert, wenn ich im Vortex bin und ich dadurch diesen inneren Drang verspüre, zu handeln - durchaus sinnvoll. Und dabei ist es dann ja egal, ob die anderen 1000, die da demonstrieren nicht im Vortex sind, denn schließlich geht es ja nur um mich und meine Schwingungen!

Meine Meinung ist nur – so wie bei allen Themen im Grunde – dass, wenn ich mir die Frage stellen muss, ob es „richtig“ wäre zu Handeln oder nicht, ich nicht im Vortex bin und die Antwort daher immer ein „Nein“ wäre, egal ob Pro- oder Kontrademo. Denn bin ich im Vortex, weiß ich sicher, dass ich handeln möchte und dann ist es inspiriertes Handeln :gvibes:

Alles Liebe
Aurika
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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon Salome » 4. Jun 2013, 10:21

Liebe Rosa, ihr Lieben alle,

wenn Dein Handeln inspiriertes Handeln ist, dann fragst Du das nicht mehr, dann handelst Du einfach und Dein Tun, Deine Entscheidung fühlt sich gut und richtig an. :gvibes:

Es gibt einen älteren Workshop - Es braucht nur ein Zehntel eines Prozents - in dem Abraham erklären wie viel Beteiligung erforderlich ist um auf gesellschaftlicher Ebene eine Veränderung zu bewirken.

Liebe Cleo,

89 waren mit Sicherheit viel, viel mehr Menschen mit guten Wünschen beteiligt, auch wenn sie nicht vor Ort dabei waren.
Das Ganze hatte wohl eher seinen Anfang in den stillen Kämmerlein des Landes und wer, wie ich einen Familienzweig im Osten des Landes hatte, hat auch unzählige Wunschraketen ins Universum geschickt.

Wir werden wohl nicht herausfinden was wäre wenn :clown: ...

Ich denke es "muss" beides geben, die, die sich aus tiefstem Herzen dazu entscheiden auf die Straße zu gehen und die, die im stillen Kämmerlein mit den besten Wünschen dabei sind und dazu zähle ich mich.

Liebe Grüße
Salome :lieb:
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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon Beautiful Mind » 4. Jun 2013, 16:02

Hallo zusammen,

gestern Abend hatte ich schon einmal den Curser auf dem Antwort-Button, aber mir viel dann auf, dass die Frage nach inspiriertem Handeln sich speziell auf politischen Aktivitäten bzw. auf die Teilnahme von Demonstrationen bezog. Dazu kann ich eigentlich gar nichts sagen, da ich mich noch nie dazu inspiriert fühlte, an einer Demonstration, welcher Art auch immer, teilzunehmen.

Generell meine ich jedoch, dass inspiriertes Handeln aus einem klaren Impuls heraus entsteht. Etwas drängt dahin unbedingt in die Tat zu kommen. Eine glänzende Idee, ein Ziel das man greifbar vor Augen sieht, die Freude am Erschaffen, Leidenschaft, Eifrigkeit, eine Vision - so würde ich die Impulse beschreiben, die mich zu dem Handeln treiben, von dem mich kein Mensch abbringen kann.

Cleo, dein Beispiel mit den Aktivitäten 1989 zeigt, wie Demonstrationen nicht nur gegen sondern auch für etwas sein können. Ich denke, damals war die Sehnsucht sehr groß und eine ganze Bevölkerung in Ost und West haben sich lange Zeit auf das konzentriert, was sie mit der Öffnung der Mauer verbunden haben: Freiheit, Leichtigkeit, Frieden und immer wieder Freiheit, Freiheit, Freiheit... Grid-Arbeit par excellence. Ich glaube schon, dass das damals echtes inspiriertes Handeln war, als die Leute für ihre Ziele auf die Straße gegangen sind.

Herzliche Grüße

Beautiful Mind :gvibes:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Wann handelt es sich um insspiriertes Handeln?

Beitragvon lawofattraction » 5. Jun 2013, 07:33




Hier ein Auszug aus einem meiner Posts im Thread der "Entwicklung der Lehre Abrahams", der sehr gut zum Thema passt:


Abraham stellen dann die Frage, ob jemand genügend Momentum aufbauen kann, um im Alleingang eine Massenkultur oder das Massenbewusstsein zu beeinflussen. Können wir dieses Momentum auf den Weg bringen, wenn wir mitten in einer Situation sind, in der wir Ungewolltes beobachten? Unmöglich, denn wenn wir etwas beobachten, von dem wir wünschen es zu beenden, so kann man keine Energie auf den Weg bringen, die das beinhaltet, was wir gerne stattdessen hätten. Wer versucht etwas Unerwünschtes aufzuhalten, fügt nur seine Energie dem Schwung hinzu, der es aufrecht erhält.

Zum Schluss bringen sie den Gedanken auf, dass es für Beobachter von aussen so aussieht, als würde jemand, der keine Aktion unternimmt und sich nicht in bereits existierende Contrast-Situationen hineinbegibt, auch nichts in der Aussenwelt bewegen. Das Hinzufügen von Momentum zum Wohlergehen kann aber nicht von aussen beobachtet werden. Und es braucht nicht viele, um die Aufmerksamkeit in positivem Momentum auf etwas zu richten, um einen wichtigen Unterschied zu machen. Niemandem muss etwas erklärt oder beigebracht werden, niemand muss "repariert" werden und nichts muss verstanden werden.

"Aber es gibt etwas, was ein Uplifter tun muss - bereit sein, nicht die Ehre für sich in Anspruch zu nehmen. Denn nur der, der unten am Berg steht und vom herunterrasenden Auto überfahren wird, wird Beachtung bekommen. Es ist schwer, für sich selbst Anerkennung für etwas in Anspruch zu nehmen, was durch die Macht der Gedanken geschehen ist. Daher ist es etwas, das nur zwischen uns und UNS geschieht.

Aber Ihr werdet wissen, dass Ihr einen Unterschied gemacht habt, denn Ihr habt es gesehen, es war unangenehm, Ihr habt den Widerspruch in Euch gefühlt, Ihr habt Euch in Ausrichtung gebracht, das Gefühl beruhigt , Euch auf das Erwünschte fokussiert, es ge-wertschätzt und positive Aspekte gefunden, bis Ihr es wirklich schätzen konntet - und vor Euren Augen fand eine Veränderung statt - in der Politik, eine Veränderung in diesem, in jenem, Veränderung, Veränderung, Veränderung, und Ihr wisst, dass Ihr einen Unterschied gemacht habt, weil Ihr fokussiert habt.“.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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