Wahrnehmung bestimmt die Wirklichkeit

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wahrnehmung bestimmt die Wirklichkeit

Beitragvon Daisy » 17. Jan 2010, 17:37

Vor zwei Tagen wollte ich nach der Arbeit ein wenig bei uns im Center shoppen gehen. Ich brauche mal ein paar neue Oberteile und eine neue Tasche. Daheim lagen 3 nagelneue 100 Euro-Scheine auf meinem Schreibtisch, und ich steckte einen davon ein, falls das Geld, was ich noch im Portemonnaie hatte, nicht reichen würde. Zwei der Scheine waren ganz frisch, noch ohne Knitter und Falten, der dritte hatte einen Riss, weshalb ich den einsteckte und mich eben wegen des Risses genau erinnern konnte, dass ich ihn eingesteckt hatte.
Beim Shoppen fand ich dann leider nicht das Gesuchte, aber ein paar kleine Teile und Schnäppchen, für die ich den Hunderter nicht brauchte.
Gestern dann stand der Wochenend-Lebensmitteleinkauf an, und als ich an der Kasse stehe, sind plötzlich nur 5 Euro im Portemonnaie, der Hunderter war weg :shock: Mir ist das Blut in den Adern gefroren, und mir war total übel. Hundert Euro sind für meine Verhältnisse nicht mal eben wenig. Ich war wie vor den Kopf geschlagen und konnte nicht mehr klar denken. Habe erstmal mit Karte bezahlt und bin dann raus, wo ich mir eine stille Ecke gesucht und in Gedanken jeden Schritt zurückverfolgt habe, bei dem ich am vergangenen Tag irgendwo bezahlt hatte. Ich bekam alles zusammengesetzt, und meine einzige Erklärung war, dass mir auf Arbeit jemand das Geld ausm Portemonnaie geklaut haben mußte (es gibt 2 Kolleginnen, die mir nicht wohlgesonnen sind und denen so etwas zuzutrauen wäre).

Trotzdem schloß ich diese Möglichkeit aus ("Mir passiert so etwas nicht"), und obwohl ich gestern schon kurz davor war, auf der Arbeit vorbeizugehen und zu sagen: Jemand hat mir hier hundert Euro geklaut, habe ich gedacht: Nein, du sprichst das jetzt nicht aus (LOA), sondern schaltest das Denken ab und vertraust auf ein Wunder: Das Geld liegt zusammen mit den anderen zwei Scheinen daheim auf dem Schreibtisch.
Auf dem Heimweg flennte ich fast, und die Stimme im Kopf sagte immer wieder: Es kann nicht daheim liegen, gerade mit Geld mache ich immer alles ganz bewußt, gucke lieber dreimal alles nach, und ich sehe noch genau, wie ich es eingesteckt habe :|

Daheim angekommen, schaute ich sofort nach und wollte schon das Uni anbrüllen, warum es mir das antun mußte, als ich in den Stapel griff und tatsächlich alle drei Scheine dort lagen. Ich konnte es mir nicht erklären, und ich war so angespannt, dass ich doch erstmal losbrüllte, was das bitte soll. Für mich ist es ein kleines Wunder, und doch auch wieder nicht, denn ich fühlte genau, dass ich es gemacht habe, indem ich die Realität (das Geld ist weg) nicht akzeptiert habe, sondern darauf vertraut, dass das Uni meine Realität unterstützt.

Ich erinnerte mich, dass ich als Kind des öfteren solche Situationen erlebt habe, wo es dann seitens der Erwachsenen stets hieß, ich lüge. Ich habe bestimmte "Wahrheiten" einfach nicht akzeptiert, was mir sehr viel Ärger eingebracht hat, was schließlich irgendwann dazu führte, dass ich nicht mehr "log" und die Realität so hinnahm wie es die "Großen" taten. Ich bin froh, dass ich durch das LOA nach und nach zu meinem Glauben und meiner Wahrheit zurückfinde und lerne, dass Wahrnehmung (und damit Realität) etwas Individuelles ist.
Daisy
 

Re: Wahrnehmung bestimmt die Wirklichkeit

Beitragvon Marya » 18. Jan 2010, 00:34

Hallo Daisy, (mein Favorit zu Kinderzeiten war übrigens Donald! :mrgreen: )

ich habe mich vor etwas längerer Zeit in einem sehr intensiven Bewusstseinszustand befunden (den ich gern einmal wieder erreichen würde, wenn ich wüsste, wie), in dem für mich die Zeit fast stehenblieb und die Welt, die Gegenstände um mich herum sichtbar, wahrnehmbar aus kleinen Bewusstseinspartikeln bestand. Eine wunderschöne Kommunikation aller Einheiten untereinander, ein Zusammenhang, eine Liebe, die sich einfach nicht beschreiben lässt. Ein Grundton, der singt und im Körper in absoluter Geborgenheit schwingt. Alles war nicht so "kompakt" wie es jetzt ist, also eher transparent und doch mehr als große Einheit zu sehen. Es ist immer da, wir sehen und fühlen es nur nicht. Habe es mir leider nicht aufgeschrieben, da war eine Art Widerstand bzw. Trägheit es zu tun :cry: , und irgendwie ein Zustand, in dem man nur und ausschließlich genießen und "sein" wollte. Aber durch richtige Verknüpfungen, Worte, Lesestoff, Gedanken kommen die Erinnerungen, zumindest in etwa, wieder hoch. Glaube, dass sich (Klein-)Kinder in diesem Zustand befinden und der Fokus im Laufe des Lebens dann in "realere" Bahnen gelenkt wird. Vielleicht kennst Du die Seth/Jane Roberts-Bücher, sie schreiben ganz genau darüber. Jedenfalls gab es da einen kurzen Moment, wo ich in die "Luft" vor mir sah, meine Hände betrachtete und plötzlich den intensiven Gedanken und fast zu 100 Prozent die Gewissheit hatte, ich könnte, wenn ich wollte irgendetwas aus dem Stehgreif manifestieren. Irgendeinen kleinen Gegenstand materialisieren, wenn ich nur wirklich möchte, einen Bleistift, einen Anspitzer (saß am Schreibtisch :lol: ).....Wie gesagt, wenn. Denn es gab dann mit einem Mal den Punkt, diese Idee wieder als "Das brauchst Du doch jetzt eigentlich gar nicht mehr..." zu verwerfen, also ganz merkwürdig und trotzdem sehr klar. Und noch ein kleines Stimmchen im Hintergrund, das es doch dann etwas infrage stellte. Aber das kam quasi erst kurz danach, wahrscheinlich um mir den Weg der "Realität" wieder zu ebnen. 8-) ...Doch ich glaube, mit etwas mehr fokussierter Energie in der Richtung HÄTTE man es tun können. Wobei aber dieser außergewöhnliche Zustand in der Art wohl vorhanden sein muss, mMn....Vielleicht auch unterbewusst oder komprimiert (wie bei Dir?) bzw. sich ausdehnend, erweiternd? Und dann kam noch der Gedanke, das da ein kleiner Wissenskniff dabei wohl fehlt.... :lol: Hab keine Ahnung, ob es z.B. in Indien oder anderen Ländern mehr Material oder wirkliche Beweise solch spontaner Manifestationen gibt, habe mich nie darum gekümmert und das Thema seitdem nicht weiterverfolgt.

Liebe Grüße,
Marya
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Re: Wahrnehmung bestimmt die Wirklichkeit

Beitragvon freddire » 28. Jan 2010, 16:42

ich war mal im irrenhaus. da lief jemand rum und meinte er wäre napoleon. sicher, in seiner welt ist er es auch.

wenn ich mir nur vorstelle reich zu sein, bin ich es nicht und werde es nicht ! ich werde höchsten irgentwann sehr frustriert.
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