Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Beitragvon Viereichen » 8. Jan 2014, 13:41

Hallo liebe Forumsteilnehmer und Forumsgäste,
da es bei der Mann-Frau Thematik hier im Forum sehr häufig um das sicherlich in den Köpfen nicht unwesentliche Thema Partnerschaft geht (der geliebt Fred-Workshop :bussi: ) fühle ich mich inspiriert, die Männer- Frauenthematik von einer anderen Seite zu beleuchten. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, dazu einmal ein Thema zu eröffnen. Das heutige Zitat weist auf den Protagonisten "Krieg" hin, über den ich auch lieber gerne nicht nachdenke...
Ich denke jedoch über die Tatsache nach, dass Männer maßgeblich Politik und Wirtschaft gestalten, häufig eben jedoch mit den bekannten, fatalen Folgen. Kontrast, Kontrast....

In der Wirtschaft wird zunehmend über Frauenquoten diskutiert. Immerhin, wenngleich diese kleinen Ausbuchtungen von progressiven Scharmützel den Kern nicht wirklich wesentlich verändern. Noch nicht. Seit über viertausend Jahren werden in unserer westlichen Kultur vorwiegend androgene Werte gelebt. Das ist Fakt und kulturelle Muster lassen sich nicht so schnell ändern, wie Gedankengänge und Muster im einzelnen Individuum. Und - es hat Auswirkungen, dem empfindsamen Menschen werden sie nicht verborgen bleiben.

Nicht verwunderlich ist, dass ein kommunikatives Forum, vor allem ein spirituelles Forum, vorwiegend von Frauen getragen und gestaltet ist. Das mag fast ein wenig wie ein Gegengewicht erscheinen, zu der Männerwelt des voreiligen Tuns. Dabei treten bei Abraham, wenn ich ihn richtig verstanden habe, die Tatsache Mann oder Frau eher in den Hintergrund. Wichtig ist die Ausrichtung, die Anwendung der universellen Gesetze im Leben. Das ist bei mir stets im Hinterkopf. Meine weltlichen Wunschträume handeln darum letztlich nicht um die Tatsache einer möglichst hohen Frauenquote in Wirtschaft und Politik. Auch nicht um eine möglichst hohe Männerquote hier im Forum. Meine Träume handeln von Integration, innere Wachstumserfahrungen, die mich weiter hinaus auf die leading edge führen.
Was sind das für wunderbare Menschen: Frauen, die einen gelungenen Zugang zu ihren männlichen Anteilen haben - und dadurch ihr Frau-sein neu entdecken. Männer, die einen gelungenen Zugang zu ihren weiblichen Anteilen haben - und dadurch ihr Mann-sein neu entdecken. Mehr noch: Für mich sind diese inneren Reisen zum anderen Geschlecht schlicht die Vorraussetzung, um Abraham wirklich verstehen und leben zu können. Klingt vielleicht radikal, doch was ist "life-balance" anderes als Integration von Seele, Körper, Geist und Spiritualität?
Die vernunftgesteuerte Männerart - gepaart mit der weiblichen Intuition, Fühlhorizonte.
Nichts von Ausgrenzerei. Die Vielfalt ist nicht nur außerhalb ernorm, riesig, unermeßlich; sie ist es spiegelgleich in uns.
(Ich bin froh, ein Mann zu sein. Ich bin froh, mit meiner individuellen Art zur Vielfalt beizutragen. Ich bin traurig, wenn Männer hier im Forum urplötzlich verschwinden, nur weil sie eben auf dieser inneren Reise noch nicht weit genug sind, auf männliche Art gegen die Etikette verstoßen. So zuletzt Juan, s. Ekiehs Thema vom 27.11.13. Das nur nebenbei bemerkt).


Nicht mehr Männer - und mehr Frauen braucht das Land - sondern mehr Menschen in "inner-balance"! Was ist eure Erfahrung? Seit ihr Menschen, die sich ganz bewußt auf diese innere Reise machen? Die Mann-Frau Thematik ist ja nicht mehr ganz neu, doch ist sie nicht hochaktuell?

Lieben Gruss
Viereichen
Viereichen
 

Re: Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2014, 09:24

Hi Viereichen,

ich weiß nicht so recht, worauf du hinaus willst. Gibt es für dich einen allgemeingültig idealen Menschen, den es anzustreben gilt? Du sprichst von Frauen, die Zugang zu ihren männlichen Anteilen haben und daher und deswegen ganz wunderbar sind bzw. von unfertigen Männern, die Zugang zu ihren weiblichen Anteilen benötigen (und natürlich auch andersrum :kgrhl: )

Soll deine Erde mal ausschließlich von dieser Art superausbalancierter Wesen bevölkert werden? Und dann? You never get it done, erzeugt doch die Ewigkeit.

Die Erde und die Gesamtmenschheit kann/muss mir egal sein, weil ich eh nur in meiner eigenen Blase lebe, den Rest überhaupt nicht sehe und mir genau die Menschen anziehe, die per Schwingung zu mir passen.
Hast du also viele unausbalancierte, verbesserungswürdige Menschen in deiner Umgebung, dann liegt es an deiner Schwingung und wünscht du dir mehr männliche Frauen bzw. frauliche Männer, dann guck mal wo deine Widerstände sind. Sie müssen da sein, weil "it's done".

Hoffe, habe jetzt nicht das Thema verfehlt.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2014, 10:20

Mir ist noch eingefallen:
..und wenn ich noch so sehr wünsche weiblicher oder männlicher zu sein, ich muss dahin gehen, wohin mich meine Führung treibt.... und wenn es in die hyperweibliche, männlichkeitsanteilignorierende Richtung ist, weil nur dort mein Wohlgefühl sitzt.

Warum auch immer. Ich bin wie ich bin und werde .... und andere Machos auch. :lol: Dann muss ich mich wenigstens nicht wieder zurückkrempeln, wenn der nächste kommt und sagt, er hätte mich gerne mit mehr weiblichen Anteilen. :clown:
ZaWo
 

Re: Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Beitragvon Viereichen » 9. Jan 2014, 10:25

Liebe Zawo,
du hast es ganz gut herausfiltriert, dass mein Anliegen in der Themenaufgreifung nicht sehr fokussiert ist. Ich hatte mir beim gestrigen Schreiben selber ein paar Mal gefragt: Was möchte ich eigentlich konkret auf den Punkt bringen?...Ich habe es dann letztlich doch so belassen, wie geschrieben. Ich wollte anregen, Leute aus den Schlupflöchern herausholen, mehr nicht.
Somit überlasse ich den Threadteilnehmern, wohin die Reise gehen soll...
Es gibt sicherlich mehrere Richtungen, in die sich der Thread gestalten läßt, z.Bsp. die von dir benannten Themen, ob es sinnvoll ist, nach einen "idealen Menschen" zu fragen, oder überhaupt die ganze Weltangelegenheit sich zur Eigenbetrachtung heran zu ziehen. Bei deiner Richtungsmarkierung bemerke ich, dass dabei jedoch die von mir vorgenommenen Pointierungen im Bezug auf Mann / Frau eher in den Hintergrund geraten.
Mir ist die Vielfalt wichtig, das Zulassen. Vor lauter Individualismus möchte ich nicht vergessen, dass ich immer auch ein gesellschaftlicher Teil bin. Diese Vernetzung hat ja auch mit unserem ganz persönlichem Wachstum zu tun. Und so gestatte ich mir auch hin und wieder einen Blick in den Makrokosmos jedwelcher Art. Mir fällt auf:

-hier im Forum zeigt sich vorwiegend mehr weibliche Energie
-Wirtschaft und Gesellschaft sind nach wie vor stark von männlicher Energie regiert

Ich erlaube mir, vor mir festgestellte Unausbalanciertheiten festzustellen. Das alles, ohne gleich nach irgendwelchen Idealzuständen zu schielen. Dennoch erfreue ich mich immer wieder an Menschen, welche die inneren Reisen zum anderen Geschlecht für sich wachstumsbringend gestalten konnten. Ich kenne solche Leute, diese Begeisterung wollte ich in meinem vorletzen Absatz mit "wunderbaren Menschen" zum Ausdruck bringen.

Vielleicht konnte ich mein Anliegen hiermit etwas mehr auf den Punkt bringen. Ich verstricke mich nicht mit gesellschaftlichen Problemthemen, jedoch was mit der Erde und Gesamtmenschheit los ist, das ist mir nicht egal. Die Kunst ist auch hier: Nicht Ausgrenzung - vielmehr austarieren. Erfasse das, wer das erfassen mag.

Herzliche Grüße
Viereichen
Viereichen
 

Re: Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Beitragvon ZaWo » 9. Jan 2014, 10:31

jedoch was mit der Erde und Gesamtmenschheit los ist, das ist mir nicht egal.


Nur ganz kurz, zu meinem Verständnis. Glaubst du, dass du die Gesamtmenschheit sehen kannst?
ZaWo
 

Re: Von Frauenquoten und unstimmigen Männern

Beitragvon Viereichen » 11. Jan 2014, 19:59

Liebe ZaWo,
zu deiner Befürchtung:
ZaWo hat geschrieben:Hoffe, habe jetzt nicht das Thema verfehlt.


Spätestens jetzt hast du es aus meiner Sicht verfehlt. Das Globalthema Gesamtmenschheit ist zwar für mein Gefühl nicht unwesentlich, ich konzentriere mich jedoch auf das Mann-Frau Thema, bzw. die Frage nach Ausbalanciertheiten, so auch von männlich-weiblichen Energien in uns Individuen, wie sie zum Beispiel C.G. Jung in seiner Anima- Animuslehre beschrieben hat.

Gerade merke ich, dass ich erst so langsam das Ganze auf den Punkt bringen kann.
Für mich hat die Frage nach der Umsetzung der universellen Gesetze jedenfalls auch etwas mit der Frage zu tun, wie stark habe ich Zugang zu den "weiblichen" Anteilen in mir als Mann. Um es etwas zu pointieren:

Wenn ich als Mann von meinen Gefühlen abgeschnitten wäre, wie hätte ich da eine Chance, zum Beispiel ein "negatives" Gefühl als Signal, als ein inneres feed-back zu erkennen?! Würden nicht dann viel mehr Automatismen in mir regieren, eingeschliffene Muster?...
Wenn ich als Frau nur von meinen Gefühlen geleitet wäre, wie hätte ich da eine Chance, aus der Achterbahn der Gefühls-Reaktionsketten auszusteigen, als Schöpferin des Lebens meinen Wünschen Gestalt zu geben? Das ist ja zunächst ein mentaler Akt des Verstandes. Ich wünsche mir was und verknüpfe es mit Bildern, Vorstellungen, Emotionen gesellen sich dazu.... .....die meine gewünschte Wunschrealisierung stützen, tragen...


So liegt im Anderen, im vielleicht vormals Fremden ein großes Potential, ein Reichtum. Ich möchte mit meiner auf den gegengeschlechtlichen (Zugewinn)-part konzentrierten Verknüpfung der Abrahamlehre im Vielfalts-Grid ein weiteres Netzmuster stricken.
Im Kennenlernen meiner weiblichen Anteile stelle ich jedenfalls fest, dass ich zunehmend auch meine männliche Basis geerdeter erlebe. (Zum Bsp.: Sämtliches Machogehabe ist dann überflüssig, denn resultiert Aufgeblasenheit nicht aus einer tiefen, inneren Unsicherheit?)

Was sind eure Erfahrungen in der inneren Reise zum anderen Geschlecht? Bringt es euch auch Zugewinn im Leben mit den universellen Gesetzen?

Einen lieben Gruß
Viereichen
Viereichen
 


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