Vom Tellerwäscher zum Millionär

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Sonrisa » 29. Nov 2011, 20:02

Hallo liebes Forum,

ihr kennt doch sicherlich auch Beispiele von Menschen, ob nun aus dem TV oder persönlich, deren Leben eine enorme Wende genommen hat. Da ist z.B. jemand, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, als Kind zum Familieneinkommen beitragen musste und später in riesigem Reichtum lebt. Gesehen habe ich dazu vor kurzem eine Doku über den Miterfinder eines berühmten Shampoos, dem es genau so wie beschrieben, ergangen ist. Da gibt es vielleicht noch den hässlichen Schwan, der es später auf die Laufstege der Welt schafft. Oder der Taugenichts aus der Schule, der Jahre später mit einem Dr. hc. belohnt wird.

Meine allgemeine Frage ist die, wie es möglich ist trotz langjähriger gegenteiliger Prägung, denn durch die Erfahrung in ärmlichen Verhältnissen zu leben, formen sich ja auch Glaubenssätze, die einem nicht immer bewusst sind, später eine Wende zu nehmen und das "Andere" zu (er)leben?

Liebe Grüße,

Sonrisa :lieb:
Sonrisa
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Zaungast » 29. Nov 2011, 20:45

Hallo Sonrisa

Ich glaube, es ist möglich, weil solche Menschen eine starke Persönlichkeit, einen wachen Geist und eine innere Offenheit für Alternativen haben und von Anfang an die Glaubensätze ihrer Umgebung anzweifeln und hinterfragen. Wir sind eben - in gewissem Rahmen - von Anfang an frei...

Und der Rest - was sich diese Menschen nun ausgesucht, und was sie vorher angezogen haben, welche ihre Absicht war...das können wir nicht wissen.
Aber dass uns Prägungen notwendig in eine bestimmte Richtung schicken...ist auch nur ein Glaubenssatz :clown:

Gruss,

die Namenlose :clown:
Zaungast
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Sonrisa » 29. Nov 2011, 21:57

Hallo Z. bzw. C.


Zaungast hat geschrieben:dass uns Prägungen notwendig in eine bestimmte Richtung schicken...ist auch nur ein Glaubenssatz


So meinte ich es auch nicht. Sonst hätte ich die Frage ja gar nicht gestellt. :P Das hässliche Entlein ist ja nicht von einem Schultag auf den anderen wunderschön geworden bzw. einen einen Quantensprung in Windeseile im Selbstwertgefühl und Selbstwahrnehmung gemacht. Dazwischen liegen ja meistens einige Jahre.

Eigentlich ist es auch nicht soooo wichtig bzw. ich habe gerade keine große Lust mich zu unterhalten. :clown: Das fühle ich JETZT, vorhin war dem noch nicht so. Ich wünsche mir, dass meine Frage auf wundersame Weise beantwortet wird und das muss nicht unbedingt hier sein. :gvibes:

Sonrisa
Sonrisa
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Sonrisa » 29. Nov 2011, 22:55

Tja, da ist mein kleines Ego-Ich wieder und möchte unbedingt verstanden werden. :pfeif: :ros: Es geht mir überhaupt nicht um solche Dinge wie vorgeburtliche Absichten (an die ich sowieso nur so minimal glaube, dass es fast schon keine Rolle spielt) oder was sich die Menschen ausgesucht haben.
Es geht einzig und allein um die Frage, wie man jahrelang tiefeingebrannte Prägungen überwindet. Ja, ich bin bei meinen Beispielen jetzt davon ausgegangen, dass sich bei all diesen Menschen ihre Erziehung und Umgebungsbeobachtung stark eingebrannt hat. Ich hätte diesen Faktor zumindest in meiner Fragestellung gerne als fest, weil es wirklich nur um das Anliegen geht, wie extreme Glaubenssätze überwunden werden können, wenn man es vorher nie anders gekannt hat.

Abendgruß

Sonrisa
Sonrisa
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Summersun » 29. Nov 2011, 23:38

Abraham erklären (ich glaube im Loa-Buch), dass ja nicht nur der Glaube auf die Manifestation oder Nicht-Manifestation einwirkt. Der andere Faktor ist auch die stärke des Wunsches.

Extremes Beispiel für geringe Kraft des Wunsches aber starker Glaube:
Wir gehen alle davon aus, dass morgen früh wieder ein neuer Tag beginnt. So sehr, dass sich das niemand explizit wünscht. Der Glaube daran, dass es so sein wird, ist so stark, dass es so sein wird.

Abrahams Beispiel für den umgekehrten Fall: geringer Glaube aber starker Wunsch
Abraham erwähnen, dass z.B. eine Frau ein Auto hochheben kann, wenn ihr Kind darunter eingequetscht ist, obwohl sie das normalerweise nicht könnte, weil sie es nicht für möglich halten würde. In der Ausnahmesituation ist der Wunsch, dieses Auto hochheben zu können, so extrem stark, dass sie es kann.

Vielleicht ist das auch die Erklärung dafür, wie die Tellerwäscher zum Millionär wurden:
Sie wollten das so sehr, dass sie die Vision von sich als Millionär aufrecht erhalten konnten. Sie haben sich immer nur auf das konzentriert, was sie wollten. Und das so ausdauernd und langfristig, dass ihre New Story, die sie sich über ihr Leben erzählten, mehr Kraft hatte als irgendwelche Glaubenssätze.

Ausserdem kann man als Aussenstehender nicht wissen, wie festgebacken Glaubensätze anderer Menschen wirklich sind. Vielleicht wurde manchem gesagt "Schuster bleib bei deinen Leisten, wir sind Arbeiter, du wirst nie reich werden, hör auf zu träumen und richte dich in deinem kleinen, armen Leben ein" - aber derjenige hat das eben nicht angenommen sondern gedacht: Na das werden wir ja mal sehen.....
Summersun
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Sonrisa » 29. Nov 2011, 23:50

Danke Summersun. :bussi: Ja, an die Passage erinnere ich mich auch. Natürlich weiß niemand, was in diesen Leuten vorgeht / vorging, doch es ging ja auch gar nicht um die Beispiele, sondern um mich. :oops:

Ich merke für mich gerade, dass es wenig Sinn macht, hier ein Anliegen zur Diskussion zu stellen, wenn ich mich selbst nicht öffnen möchte, weil mir hier einfach der geschützte Raum fehlt und ich momentan gar nicht in der Lage bin bzw. Interesse an geistigen Hirnverrenkungen hätte. Gefühl. Und das kann ich hier gerade nicht.

Sorry, ich hätte es mir vor der Eröffnung dieses Thread überlegen sollen.

:ros:

Sonrisa
Sonrisa
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Zaungast » 30. Nov 2011, 06:40

Sonrisa hat geschrieben:Es geht einzig und allein um die Frage, wie man jahrelang tiefeingebrannte Prägungen überwindet. Ja, ich bin bei meinen Beispielen jetzt davon ausgegangen, dass sich bei all diesen Menschen ihre Erziehung und Umgebungsbeobachtung stark eingebrannt hat. Ich hätte diesen Faktor zumindest in meiner Fragestellung gerne als fest, weil es wirklich nur um das Anliegen geht, wie extreme Glaubenssätze überwunden werden können, wenn man es vorher nie anders gekannt hat.


Zaungast hat geschrieben:Ich glaube, es ist möglich, weil solche Menschen eine starke Persönlichkeit, einen wachen Geist und eine innere Offenheit für Alternativen haben und von Anfang an die Glaubensätze ihrer Umgebung anzweifeln und hinterfragen. Wir sind eben - in gewissem Rahmen - von Anfang an frei..


Hallo sonrisa

Ich finde, meine Antwort ist eine Antwort :clown:
Und in der geht es mir ein kleines bisschen auch um mich selbst :P deswegen ignoriere ich einfach Dein Abwenden. (Finde es aber super, wie du Dich erklärst - so ist alles nachvollziehbar.)

Also, es hängt an den stark eingebrannten Glaubenssätzen. Und ich denke, das ist es eben. Gibt es wirklich nur die, ist es sehr schwierig. Aber ist da ein Blick für Alternativen, dann ist eine Verwandlung möglich.
Das ist doch auch Thema vieler vieler Märchen...und somit ein menschliches Grundthema.
Damit will ich sagen - Verwandlung, Freiheit ist, neben "Prägung" auch immer schon da. Als Möglichkeit, auf die ich kucken kann. Als wahres Wesen unserer Selbst. Bzw. als Entfaltung unseres wahren Wesens....

Ich hör jetzt mal auf - der Kaffee kocht (riechst Dus...? :clown: )...

Einen wandlungsreichen Tag wünsche ich Dir,

C.
Zaungast
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Zaungast » 30. Nov 2011, 07:15

Notwendiger Nachtrag:
...Und jeder, der sich mit Abraham beschäftigt, hat seinen Blick für Alternativen notwendig schon entwickelt oder begonnen zu entwickeln!....

...und die Alternativen sind ja ohnehin wieder nur Deine wahren Wünsche, also "who you really are".
Die, mit der Du Dich also verbinden musst....was dann sicherlich nicht von heute auf morgen geht...aber es geht... :gvibes:
Zaungast
 

Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Kia » 30. Nov 2011, 17:26

Sonrisa hat geschrieben:Ich merke für mich gerade, dass es wenig Sinn macht, hier ein Anliegen zur Diskussion zu stellen, wenn ich mich selbst nicht öffnen möchte, weil mir hier einfach der geschützte Raum fehlt und ich momentan gar nicht in der Lage bin bzw. Interesse an geistigen Hirnverrenkungen hätte. Gefühl. Und das kann ich hier gerade nicht.

Sorry, ich hätte es mir vor der Eröffnung dieses Thread überlegen sollen.


Liebe Sonrisa,

wer ist denn der Schöpfer des sicheren Raums? Wer sorgt dafür, dass Du geschützt bist?

Du weiss das genau, ich weiss, dass Du es weisst: im Vortex ist der Schutzraum, da wenn Du Dich dort verankerst nur Dir entsprechende Schwingungen, die sich für Dich gut anfühlen, zu Dir kommen können.

Trotzdem weiss ich genau wie Du Dich fühlst. Wenn das Vertrauen in den Schutzraum im Vortex eben nicht ganz da ist manchmal, ist es in der Tat klug nicht zu sprechen.
Geschweige denn zu handeln.

Und das hast Du hier rausgefunden und das ist ja etwas Kostbares.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Sonrisa » 30. Nov 2011, 17:36

Liebe Kia,

das ist bestimmt ein Teil der Sache. Aber man braucht nicht immer so viel um die Ecke zu denken. Geschützter Raum bedeutet für mich auch, dass ich mich nicht jedem anvertrauen möchte und nicht vor allen möglichen Leuten Privates preisgeben will. Auf so etwas zu achten, hat für mich auch etwas mit Selbstrespekt und Selbstliebe zu tun, und damit wären wir auch schon wieder im oder in der Nähe vom Vortex. Man braucht nicht in den Vortex, um sämtliche eigenen Grenzen (mit Grenzen meine ich so etwas wie "hier ist Schluss - das geht mir zu weit") zu sprengen (warum auch? Nur weil es mir gut geht, darf jeder meine Schreibtischschublade durchwühlen? Nö!), sondern der Respekt vor den eigenen Grenzen und diese auch zu setzen, ist sehr vortexnah, wenn nicht sogar manchmal im Vortex. :gvibes:

Ich könnte noch so sehr im Vortex sein, glaub mir, du wirst mich nie und nimmer nackig in der S-Bahn treffen. ;) Du verstehst schon. :kuss:

Lieben Gruß,

Sonrisa
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Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Amadea55 » 30. Nov 2011, 18:57

ganz weltlich:-) ich kenne einen bauernsohn aus einfachsten verhältnissen, der millionär ist.. mehrfach... und ist in der prominenz etc. hat sogar in einem holywoodfilm als nebendarsteller gespielt... er sagte, schon als kind habe ich immer gesagt, ich werde millionär. meine mutter sagte immer, bub, sag so was nicht, das wirst du nie... er hat nie aufgegeben, er ist noch immer:-))

wenn du in jeder zelle millionär bist, dann wirst du es zu 100%.

lieben gruss
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Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Heartphilia » 30. Nov 2011, 19:17

Das Ganze erinnert mich an diesen Spruch mit den Hummeln. Die dürften normalerweise nicht fliegen können nach den Gesetzen der Aerodynamik, tun das aber trotzdem. Mittlerweile weiß man ja warum die es doch können, aber ich glaube beim Menschen ist das wirklich so, dass wenn man jemandem nicht dauernd einredet, was er alles nicht können/schaffen wird, wird er das auch können/schaffen. Und manche haben sogar so einen starken Willen und Selbstbewusstsein, dass die sich selbst trotz Einreden nicht davon abbringen lassen. Heute haben wir in Kunst kurz einen Film über einen Architekten angeschaut, von dem auch alle Kollegen usw. behauptet haben, der sei komisch und der würde nie was schaffen und heute ist er einer der angesagtesten und gefragtesten Architekten, weil er einfach so gerne das tut, was ihn erfüllt. Und das haut alle um.

Und überhaupt: wer gibt einem das Recht über einen Menschen zu sagen "Der wirds doch nie schaffen."? Das ist rein subjektiv und man kann doch nicht hineinschauen und wissen, was in diesem Menschen alles steckt. Wenn man offen ist, weiß man allerdings, dass der andere Mensch auch Source ist und daher alles könnte, wenn er nur wollte und sich dafür begeistern würde.
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Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Kia » 30. Nov 2011, 19:44

Sonrisa hat geschrieben:Ich könnte noch so sehr im Vortex sein, glaub mir, du wirst mich nie und nimmer nackig in der S-Bahn treffen. ;) Du verstehst schon.


:kgrhl: - verstehe das mit den Grenzen absolut - :ros:
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Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Lilith » 1. Dez 2011, 10:58

Ein schönes Thema, gefällt mir gut.

Komischerweise würde ich auch nicht nackig in der S-Bahn stehen, egal wieviel Sicherheit mir mein Vortex gibt. Aber ich würde meine Wohnung aufgeben, alles verkaufen oder verschenken, meine Koffer packen und woanders hingehen, in ein anderes Land, auf einen anderen Kontinent, vom Vortex erfüllt, wohl wissend um meine Nabelschnur mit dem Inner Being.

Ich glaube, wenn man im Vortex ist, ist das, was den anderen ein waghalsiges, zum Scheitern verurteiltes Unternehmen ist, für einen selbst nur ein kleiner, logischer Schritt. So stelle ich mir auch die Millionärsgeschichten vor. Vielleicht sollte ich selbst die eine oder die andere Million in meinen Vortex beamen. Ich bin gerade so in Fahrt. :mrgreen:

Lieben Morgengruß, eure Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Beitragvon Sonrisa » 1. Dez 2011, 14:04

Hallo Ihr Lieben,

ich finde so manche Beiträge hier sehr erfrischend und schön! Gerne weiter. Wir können hier ja gerne sammeln. Eigene Erfahrungen, Menschen von denen man gehört oder gelesen hat, von mir aus auch eure Vortexversionen. Oder Bilder von euch nackt in der U-Bahn. :mrgreen:

Das Grundgerüst ist mir eh klar. Mir geht im Speziellen aber um sehr viel mehr, aber das passt vielleicht doch besser in den Gefühle-Thread.

Habt einen schönen ersten Dezember. Bild

Sonrisa
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