Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon Winterbraut » 21. Okt 2014, 06:58

Guten Morgen Ihr Lieben alle!

Bin etwas unsicher ob ich einen neuen Thread beginnen sollte, oder mich hier dranhängen kann... die letzten Posts und Threads waren für mich sehr sehr hilfreich, aber es taucht auch mal wieder eine Unsicherheit auf bei mir, zum schon viel besprochenen Thema

Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten


Für mich ist das komischerweise immer noch ein Widerspruch, ich möchte es so gern hinbekommen das wirklich zu begreifen.

Bislang in meinem Leben hat sich wirklich schon richtig viel manifestiert, mein Lebenslauf ist kunterbunt, vor Jahren hatte ich berufsfremd Ausbildungen in Massagen begonnen, mich dann damit selbstständig gemacht und damals viel mit dem Masteykey gearbeitet, die Ereignisse haben sich dann etwas überstürzt :mrgreen: und statt der 20 qm die genügt hätten hatte ich mit einer Geschäftspartnerin einen Palast von 160 qm wir hatten turbulente 2 1/2 Jahre die wirklich aufregend waren und meine Ängste haben ordentlich mitgemischt. Das Visualisieren war klasse, allerdings hatte ich noch nicht sehr auf meine Gefühle gehört. Die Turbulenzen sollten aufhören und ich manifestierte eine halbe feste Stelle in einem Büro - nebenher die Selbständigkeit, perfekt. Dann wurde die Festanstellung ein Albtraum, ich wünschte Vergebung zu lernen und bekam Hilfe und Abraham, die Stelle war wieder super, trotzdem wusste ich, ich wünsche mittlerweile Veränderung. Bin dann dies Jahr gekündigt worden (was im Letzten Jahr noch einen Zusammenbruch in mir produziert hätte, ich hab sooo geklammert), jetzt ist es herrlich, ich wurde 3 Monate freigestellt und weiterbezahlt und befasse mich ausschliesslich mit meinem Wohlbefinden, Zeit für mein Kind, für Sport, und zum Nichtstun und zur Ruhe kommen. Das ist ein grosses Geschenk, und ich habe schon viele Erkenntnisse gewonnen, die im vorigen Alltagsstress einfach nicht in mich hineinplumpsen wollten.

Heureka, endlich habe ich das verstanden mit dem Fühlen, als ob es schon da wäre,... die Erkenntnis kam fast plötzlich, ich war einen Tag lang richtig aufgeregt. :loveshower:

Das nächste was ich verstehen möchte, ist, da ich jetzt natürlich auch - wie soll ich sagen, auf die nächste Inspiration gespannt bin, und nicht wie bei meiner Riesenfirma auf dem angesagtesten Gelände hier in einen Strudel geraten möchte, der völlig überdimensional ist 8-) - also ich möchte gern doch etwas genauer planen, ähnlich wie LivetoPaint, da es ja durchaus möglich ist zu lenken... und ich jetzt ja auch auf meine Gefühle achten kann, die mich früher doch eher unbemerkt wie eine Flipperkugel durch den Automaten haben rasen lassen :clown:

Ich weiss LoA, Du hast hier schon öfter von der Wichtigkeit des Visualisierens gesprochen, z.B :

lawofattraction hat geschrieben:

Juma hat geschrieben:Abraham schreiben: „Du musst einem Gegenstand ziemlich viel Aufmerksamkeit widmen, damit er sich in deiner physischen Erfahrung manifestiert.“


Das ist ganz logisch. Ohne Aufmerksamkeit, ohne Momentum, keine Manifestation. Wir haben unseren Anziehungspunkt, sowohl als generellen Set-Point und darüberhinaus zu unseren einzelnen Wünschen. Positive Gedanken dazu bauen erwünschtes Momentum auf, Gedanken des Widerstandes verhindern Manifestation bzw. manifestieren das, wogegen wir uns auflehnen oder es von uns weisen.

Nach dem Gesetz der Anziehung kann das so nicht sein. Das, was nicht unsere Aufmerksamkeit bekommt, kann sich auch nicht manifestieren. Anderenfalls würden uns im Laufe des Lebens wahllos irgendwann geäusserte Wünsche ins Leben ploppen, die aber keine Wichtigkeit mehr haben und keine Aufmerksamkeit mehr bekommen.

Es ist vielmehr so, dass wir uns mit unserem Wunsch in Ausrichtung bringen, ihn zulassen und dadurch auf dem Weg des geringsten Widerstandes den Weg zu Manifestation zu beschreiten beginnen. Alignment, wie wir wissen, erfolgt dann, wenn wir gefühlsmässig die Manifestation bereits als erfolgt erfahren. Das bedeutet natürlich, dass wir uns damit beschäftigen, und zwar auf angenehmste Weise. Nun beginnt das Orchesterwerk "des Universums", das die passenden Komponenten zusammenfügt und uns über unsere Inspiration und Intuition und das schwingungsmässige Alignment immer weiter auf den Weg "lockt". Inspiration und Intuition, denen wir folgen, bauen positives Momentum auf.



Aber was ist denn mit z.B. Zawos Aussage -
sie sagte in der Magischen Schöpfungskiste (Praktische Anwendungen der Abraham Übungen:
(von ZaWo » 11. Okt 2014, 14:08)
"Du musst deine Wünsche nicht im Fokus behalten. Es geht um zulassen und das bedeutet, den Wünschen keine Widerstandsgedanken entgegenzusetzten."

Da ich gerade nicht so genau weiss, wie ein nächster Job für mich aussehen könnte, wo ich mich einbringen könnte, fällt es mir unheimlich schwer, ins Detail zu gehen, oder mir vorzustellen wie die Zukunft aussieht, also bin ich gerade dabei, mir die Zeit zu nehmen (bzw. die ist ja einfach da :lieb: ), dauernd hinzufühlen, ob es das ist, wie ich mich auf z.B. im nächsten Job fühlen möchte, oder mit einem möglichen Partner, oder wenn ich viel Geld habe.

Fahre ich einen Tag nach Holland, fühle ich möglichst genau hin, was alles toll ist, wie es riecht, wie es sich anfühlt auf der Autobahn zu einem schönen Ziel hin, etc und meine Gedanken sind möglichst oft: Ohja, das ist es, was ich darunter verstehe frei zu sein, Geld zu haben überall jederzeit hinzureisen wenn ich möchte, Möglichkeiten zu haben, Städte kennenlernen, dort gutes Essen geniessen, am Meer zu sein, Weite fühlen, Ausdehnung, ...

So alles mögliche halt, was mir in dem Moment einfällt.. .und es richtig auszuweiten in mir.

Oder in dem Moment wo ich hier sitze und Euch schreibe, dass ich gern wenn ich arbeite auch so inspiriert und freudig sein möchte, dass ich zu Hause arbeiten möchte, im Schlafanzug wenn ich will, mit meinem Hasen zu meinen Füssen, Vogelgezwitscher im Hintergrund, ich kann meine Zeit einteilen, selbständig sein, und so weiter... herrlich. Ich fühle mich entspannt, mit guter Laune, dankbar...

Aber ich bin irgendwie nicht in der Lage, mir konkret etwas zu visualisieren, was ich arbeiten könnte, was ich machen will, ich mache so wahnsinnig viele Dinge gern, habe aber (jetzt noch) keine Inspiration wo es hingehen könnte. :tja:
Versteht mich nicht falsch, ich finde das okay.. aber der Gedanke es "richtig" machen zu wollen ist auch da, oder ich formuliere mal anders: Ich möchte gern Abraham bzw. das Loa richtig verstehen und alle Möglichkeiten nutzen.

:uns:

Herzlich
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Re: Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon lawofattraction » 21. Okt 2014, 09:05



Hallo Winterbraut,

ich sehe keine Diskrepanz zwischen ZaWos Aussage "Du musst deine Wünsche nicht im Fokus behalten. Es geht um zulassen und das bedeutet, den Wünschen keine Widerstandsgedanken entgegenzusetzten." und meinen Ausführungen. Allerdings gehen wir von unterschiedlichen Ausgangssituationen aus, die zwangsläufig im Laufe eines jeden Manifestationsprozess auftreten.

Da ist ein Wunsch - Schritt 1. Du hast Gedanken des Widerstandes, die verhindern, dass der Wunsch "aus dem Vortex" geholt werden kann. Das machst Du dadurch möglich, indem Du die Katze streichelst, Deinen Fokus von dem Wunsch abziehst oder durch gedankliche Generalisierung den Widerstand abaust und versuchst, Dich so wohl zu fühlen wie nur möglich. Ohne Fokus auf die Angelegenheit, wenn die stärkere Störgedanken hat, und nach Abbau des Widerstandes ruhig auch mit positiv generalisierten Aussagen bis hin zum positiven Detail. Was nun zu welchem Zeitpunkt angebracht ist, muss jeder anhand seiner Gefühle austesten und den entsprechenden Weg nehmen.

Dadurch richtest Du Dich auf Deinen Wunsch aus und der Schritt 3 des Schöpfungsprozesses kann erfolgen = Alignment, kein Widerstand mehr in Form von Gedanken oder Gefühlen. Nun bedeutet das aber noch lange nicht, dass der Wunsch nun stante pede in Deinen Schoss fällt. Vielmehr war das der Startschuss für das Universum, aktiv zu werden, um alle co-operativen Komponenten zusammen zu rufen. Zwischen Wunsch und dem Alignment und der physischen Manifestation ist eine Spanne. Die cooperativen Komponenten müssen auf den Plan gerufen werden. Und trotzdem haben wir eine gewisse Kontrolle, dadurch, dass wir unserer Frequenz des Allowing Aufmerksamkeit schenken. Abraham nannten es kürzlich in Analogie Schwangerschaft, eine Zeit der Reife, die jeder Wunsch durchläuft.

Nun wird der Weg beschritten, auf den unser Inner Being uns aus dem Vortex gerufen hat und der zur Manifestation führen wird/kann. Wir folgen unserer Intuition, folgen Impulsen, ohne sie zu hinterfragen, da sie uns Schritt für Schritt offenbaren, wie das Universum alles das zusammenführt, was letztendlich in physischer Manifestation endet. Das erfordert Deine alignte Aufmerksamkeit in Form von Gedanken oder aber zuerst in Form von Gefühlen, wobei die Gefühle wesentlich weniger Widerstand hervorbringen, vor allem dann, wenn man sie auf einer sehr generellen Ebene halten kann. Denn Widerstand kann zu jedem Zeitpunkt des Weges zur Manifestation wieder auftauchen.

Ohne positives Momentum wird sich kein Wunsch als physische Manifestation zeigen. Ein Wunsch, der weder durch Gedanken noch Gefühle mit Aufmerksamkeit bedacht ist, wird sich nicht verwirklichen können. Aufmerksamkeit, immer stärker sich aufbauendes Momentum, ist das Gummiband, das die Manifestation herbei zieht. Das war ja die Ausgangsfrage von Juma im Thread "Wie habt ihr euch das "Schielen" abgewöhnt": "Abraham schreiben: „Du musst einem Gegenstand ziemlich viel Aufmerksamkeit widmen, damit er sich in deiner physischen Erfahrung manifestiert.“

Alignment ist nicht etwas, was einmal erreicht und nicht wieder verloren werden kann. Wir müssen also unserer Frequenz des Allowing Aufmerksamkeit schenken und tun das unter anderem dadurch, dass wir gefühlsmässig die Manifestation bereits als erfolgt erfahren. Auf diesem Weg werden die Gedanken, die wir als Wunsch in den Vortex gelegt haben, zu Dingen. Sie werden umfangreicher, werden verfeinert, weiter durchdacht und durchlaufen eine Zeit der Entwicklung, während wir mit immer mehr co-operativen Komponenten in Kontakt kommen. Wir folgen unserer Inspiration und Intuition und halten die Gefühle und Gedanken der bereits erfolgten schwingungsmässigen Erfüllung aufrecht. Der Weg wird von immer grösserer Begeisterung und Freude und Vorfreude geebnet - je weiter er sich uns offenbart.

Winterbraut hat geschrieben:Ich weiss LoA, Du hast hier schon öfter von der Wichtigkeit des Visualisierens gesprochen, z.B :


Ganz bewusst habe ich in dem Zitat aber nicht vom Visualisieren gesprochen, sondern von Aufmerksamkeit und Ausrichtung. Das sind sehr unterschiedliche Aspekte. Visualisieren ist die interne Repräsentation einer Sache in Bildern, so dass wir sie vor unserem inneren Auge sehen können. Imagination ist eine innere Repräsentation, die noch weitere Sinne wie das Hören und Fühlen oder Riechen einbezieht. Das ist eine sehr konkrete und ins Detail gehende Art und Weise, die wirklich nur dann angebracht ist, wenn wir ohne Widerstand sind.

Aus Deinen anschliessenden Ausführungen schliesse ich, dass Visualisieren oder Imaginieren im Moment nicht das Mittel der Wahl sind, und Du schreibst ja selbst, dass Dir das nicht gelingt. Das ist ja schon der beste Hinweis, dass es dazu zu früh ist.

Lies noch einmal nach, wie LiveToPaint langsam über die Fühlschiene gegangen ist. Anfangs über die ganz einfache Frage: Wie möchte ich mich fühlen, wenn .... Und dann findest Du allgemeine Worte, die Gefühle beschreiben: glücklich, leicht, sicher, klar, klärend, sicher, gut, inspiriert, erregend, lockend, zugehörig, ... Und dann Aussagen wie ich liebe co-creation mit Menschen, es erfüllt mich, es inspiriert mich, es ruft mich, ich liebe es hier zu sein, ich liebe es mit netten Menschen zusammen zu sein, ich liebe es, dass das LoA mich mit Menschen zusammenführt, ich liebe es, wenn ich Ideen erhalte, ich liebe es, wie sich mein Weg vor mich entfaltet ..... Auch das bringt Momentum, ohne auch nur ein Detail zu erwähnen, das ist das Signal, auf das das LoA antworten kann, das holt die Dinge aus Deinem Vortex in die Realität.

Ich werde in der AH-Diskussion noch einen Text einstellen, der sich auf die Aussagen im Boston-Workshop am vergangenen Wochenende bezieht und weitere Klarheit bringen kann.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon Winterbraut » 21. Okt 2014, 10:45

Danke!

lawofattraction hat geschrieben:

Ganz bewusst habe ich in dem Zitat aber nicht vom Visualisieren gesprochen, sondern von Aufmerksamkeit und Ausrichtung. Das sind sehr unterschiedliche Aspekte. Visualisieren ist die interne Repräsentation einer Sache in Bildern, so dass wir sie vor unserem inneren Auge sehen können. Imagination ist eine innere Repräsentation, die noch weitere Sinne wie das Hören und Fühlen oder Riechen einbezieht. Das ist eine sehr konkrete und ins Detail gehende Art und Weise, die wirklich nur dann angebracht ist, wenn wir ohne Widerstand sind.

Aus Deinen anschliessenden Ausführungen schliesse ich, dass Visualisieren oder Imaginieren im Moment nicht das Mittel der Wahl sind, und Du schreibst ja selbst, dass Dir das nicht gelingt. Das ist ja schon der beste Hinweis, dass es dazu zu früh ist.



Interessant, ich habe das glaube ich immer in einen Topf geworfen... und, ja - es stimmt, wenn ich richtig hinfühle: ich sträube mich regelrecht gegen das Visualisieren... viel mehr freue ich mich erstmal Klarheit zu bekommen - ein Schritt nach dem anderen.

Herzlich
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Re: Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon achim-martin » 21. Okt 2014, 14:08

Wenn es mal eine Weile nicht so richtig weiterzugehen scheint, dann stellt man sich genau Deine Fragen. In Wahrheit aber durchlaufen m.E. dann gerade zig Wünsche des gesamten Universums ihre Manifestationsphase, sich gegenseitig ergänzend, aufbauend aber vielleicht auch mal blockierend. Derjenige,der dann locker lässt und die Reise zulässt und genießt, ist dabei auf der Gewinnerseite. Dann visualisiert man halt mal nicht, sondern entspannt.

Für mich persönlich habe ich erstmal entschieden, auch ansonsten nicht mehr gar soviel zu visualisieren. Zu oft habe ich dann zu detailliert visualisiert und nicht die Nachteile bedacht. So erfüllte sich dann etwas ganz detailliert, und dazu gab's dann die Nachteile der Angelegenheit. Bin ich nicht zu detailliert im Wünschen,dann klappt alles viel besser,leichter und am Ende befriedigender.

lg Achim :ros:
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Re: Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon lawofattraction » 21. Okt 2014, 15:48




Hallo Achim, dear All,

die Details der Wünsche werden zu einem viel früheren Zeitpunkt definiert, und zwar bevor wir etwas überhaupt im Bewusstsein als Wunsch erfahren. Im Vortex liegt jede kleine Einzelheit, jedes Detail, jede Veränderung und jegliche Variable eines jeden Wunsches. Das Universum kennt jeden einzelnen unserer Wünsche in einer Tiefe und Genauigkeit, wie sie uns aufgrund der täglichen Gedankenflut und Gefühlsbe/über/wältigung gar nicht möglich ist.

Ich habe das hier erklärt:

lawofattraction hat geschrieben:Zum Verständnis der ganzen Sequenz des Wünschens muss zuerst einmal folgendes verinnerlicht werden: Es gibt so gut wie keine bewusst hervor gebrachten Wünsche. Niemand setzt sich eines Tages hin und sagt: Jetzt will ich ein Auto oder einen Partner.

Wünsche entstehen zu einem viel früheren Zeitpunkt und machen sich zuerst als Gefühl bemerkbar. Dieses Gefühl ist bereits eine Manifestation insofern, als das Erkennen "da ist ein Wunsch" den gefühlsmässig erfahrenen Initial-Impuls, der weitgehend unbemerkt vonstatten geht, ins Bewusstsein ruft. Dann mag es so vorkommen, als habe man bewusst gewünscht; das ist aber lediglich deshalb der Fall, weil wir nun nach kognitivem Erkennen unsere Aufmerksamkeit darauf richten können. Es macht auch klar, dass Wünsche nicht auf dem Willen oder Überlegungen basieren, sondern auf einer ganz anderen Ebene geboren werden, über die wir keine Kontrolle haben.


Visualisieren und Imaginieren sind ein späteres Stadium, sie gehören auch dazu, etwas gefühlsmässig und im inneren Erleben bereits so lebendig zu erfahren, als sei es bereits geschehen. Das ist eine der Voraussetzungen für die Manifestation. Sie sind ausserdem Hilfsmittel, Widerstand aufzugeben, wobei das nur dann der Fall ist, wenn man sich auf einer höheren Schwingungsebene befindet. Denn gerade beim Visualisieren genau so wie bei den Affirmationen wird viel zu häufig ein Schwingungsniveau anvisiert, das noch gar nicht erreicht ist. Und das wiederum ist kontraproduktiv.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon achim-martin » 22. Okt 2014, 15:15

Hallo,

das empfinde ich auch so. Daher sind ja die Resultate, wenn man sich nicht selbst zu sehr bewusst einmischt, oft besser. Betonung auf "zu sehr"...

Also, durchaus wünschen, visualisieren etc., aber man sollte darauf achten, sich die entsprechenden Emotionen zu wünschen, nicht unbedingt GENAU jenes Haus, Auto oder Partner. Denn dann bekommt man nicht zwingend was man wirklich wollte, sondern ggf. nur ein Zerrbild des eigentlichen Wunsches. Das ist ja die Kunst, Hand in Hand mit seinem Unterbewusstsein und dem Universum zu kreieren.
Ich selbst bin oft sehr pedantisch und mache dadurch einiges kaputt - das habe ich in über 50 Jahren erfahren dürfen.

lg Achim :ros:
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Re: Visualisieren / Fokus ... oder Zulassen / aus dem Weg treten

Beitragvon Rosenstern » 27. Okt 2014, 17:06

Hallo zusammen!

habe genau die Erfahrung gemacht, dass Wünsche wirklich erst dann in Erfüllung gegangen sind, wenn ich mich auf das Gefühl konzentriert habe und weniger den Wunsch. Denn je mehr Gedanken über (zuviele) Details, um so krampfhafter wurde es in mir.

Es ist schon richtig, alles muss Hand in Hand gehen/arbeiten, damit auch das richtige Ergebnis eintritt.

Gruß Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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