verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 27. Jul 2010, 17:09

Hi liebe Leute,

mir passierte gestern etwas, das ich jetzt hier ansprechen möchte.

Das Haustier meiner Freundin ist krank. Dieses Tier ist schon lange krank, chronisch, es hat mehrere Krankheiten. Meine Freundin ist ein sehr lieber, aber sehr negativer - mutloser - Mensch. Sie glaubt nicht an eine positive Veränderung in ihrem Leben. Ihr "geht immer alles schief". Sie erlebt eine Schlappe nach der anderen. Ich habe schon lange den Verdacht gehabt, daß das Tier die Spannungen und Schwingungen meiner Freundin aufsaugt und stellvertretend für sie krank wird.

Jetzt finde ich in einem Workshop von Abraham:
Manchmal zeigen Eure lieben Tiere die physischen Symptome als Teil Eures Emotionalen Leitsystems. Es scheint, als würden sie verstehen, dass Ihr selbst negative Emotionen ertragen wollt, aber dann doch nicht willens seid, dass sie Eure Tiere negativ beeinflussen. So erfüllt Euer Haustier oft eine Absicht, die Ihr beide geäussert habt, bevor Ihr in diesen physischen Körper geboren wurdet – nämlich Euch an Eure emotionale Verfassung zu erinnern.


Das Tier ist jetzt plötzlich sehr schwer akut erkrankt. Es sieht nicht gut aus. Meine Freundin bat mich ganz verzweifelt um Hilfe, da ich mich mit Tieren relativ gut auskenne, was Ernährung und teilweise auch was Tiermedizin betrifft. Als ich ihre Nachricht las, verspürte ich sofort einen ganz immensen Widerstand. Ich spürte deutlich, ich möchte mich da nicht mehr länger mit reinziehen lassen. Diese Dinge passieren ständig und ich habe schon x Stunden damit verbracht (wie ich heute weiß: völlig sinnlos), ihr "helfen" zu wollen. Daher habe ich "abgesagt". Ich habe ihr gesagt, ich kenne mich nicht aus mit dieser Krankheit und sie möge bitte schleunigst zu einem guten Tierarzt gehen. Es gab dann von ihrer Seite noch einige Widerworte, weil sie mir das nicht geglaubt hat (daß ich mich nicht auskenne), aber ich habe mich nicht verstricken lassen. Zumal ich mich tatsächlich nicht damit auskenne!!!
Aber auch wenn, so wäre es mir inzwischen falsch erschienen, mich in so eine vergebliche Sache hineinzubegeben, von der ich glaube, daß sie keinem guten Zweck dienlich ist, meine Freundin sieht nicht ein, daß *sie* es ist, die mit ihrer Schwingung auf das Tier einwirkt und daß ihr kein noch so guter Arzt helfen kann, solange sie das Tier mit ihren negativen Ausstrahlungen "vergiftet".
Wie es jedoch nicht anders kommen kann, habe ich jetzt leichte Gewissensbisse. Ich fühle mich "herzlos".
Schei... :x

Ich ärgere mich über die Ansprüche meiner Mitmenschen und in mir verstärkt das den Impuls, mich noch mehr zurückzuziehen und my own business zu minden. Auf jeden Fall habe ich keine Lust mehr auf "Katastrophenleute" -- Leute, die ständig Trouble und Ärger und Leid haben und andere mit hineinziehen wollen. "Geteiltes Leid ist halbes Leid", von wegen, es ist doppeltes Leid :x
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon abrakadabra » 27. Jul 2010, 19:08

Liebe Butea,

vielleicht liest Du Dir Deinen Beitrag noch einmal durch und achtest darauf, welche Aspekte Deiner Freundin Du hervorhebst und am Leben erhältst.

Ähnliche Situation bei mir, wenn auch anderes Thema: Ich habe mich in der Vergangenheit bis ganz vor kurzem immer mehr darüber geärgert (und auch dagegen gewettert), dass mir nie jemand Anerkennung dafür zollt, was ich alles tue und blablabla. Es wurde immer schlimmer (sowohl mein Ärger, als auch die Ignoranz). Dieser Tage bin ich dahinter gekommen, dass ich ja geradezu diese Ignoranz erwarte und habe umgeschwenkt: "Ich erwarte jetzt die Anerkennung, die mir zusteht." Was soll ich sagen, ich komme gerade vom Einkaufen, da begegnen mir Nachbarn (die ich etwa zweimal im Jahr sehe) und sprechen mich darauf an, wie toll ich das mit meinen Kindern hinkriege, also alle Achtung, vier allein zu erziehen und sie sind doch alle so wohl geraten... Boah! :gvibes:

Vielleicht schwenkst auch Du mal um und erwartest, dass all Deine Bemühungen, die Du Deiner Freundin schon entgegen gebracht hast, JETZT Früchte tragen... oder so.

Law of Attraction - Liebe, Seite 133: "Die Erfahrung, die du mit anderen machst, hängt davon ab, was du in ihnen erweckst."

Lieben Gruß
abrakadabra
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Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon Kia » 27. Jul 2010, 19:15

butea hat geschrieben:habe ich jetzt leichte Gewissensbisse. Ich fühle mich "herzlos".


Liebe Butea,

das ist am Anfang so, ja, diesen Gleichmut zu leben und inneren Frieden fühlt sich für nicht so sensibilisierte Mitenschen herzlos an und sie projizieren das und sie weisen Schuld zu. Lass das wieder los, wenn Du kannst, trete einen Schritt zurück. Du brauchst nicht die Wünsche, Erwartungen, sogar Forderungen der anderen zu erfüllen oder noch nicht mal Deine eigenen. Die des kleinen ich.

War heute gerade auch in so einer Situation, ein bisschen ähnlich, eine gelangweilte Freundin wollte mich gerne als Ferien-Unterhalter, ich wollte gerne arbeiten.

Solange ich die Forderungen der Welt respektiere, statt mich erst mal zu respektieren, meine Zeit, meine Energie, ist mein innerer Frieden und meine Angebundenheit an die Quelle futsch und dann nutze ich sowie so niemandem.
Und das Gefühl, das ich habe, und das Du hast, ist der Anzeiger für Entscheidungen.

Herzlich
Kia
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Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon Sunflower » 27. Jul 2010, 21:43

Hi butea ,
Ich denk dass es gut ist wenn du bei dir bleibst ,bei dem was du willst .Du willst grade nicht dich darum kümmern,dass deine Freundin irgendwie bei dir "Mitgefühl" ziehen will .
Klar fühlt sich das fremd an aber bestimmt besser als sich um Dinge zu kümmern die man nicht mag.
Und mit herzlos hat das garnix zu tun für mich ,du kümmerst dich um dein :herz: und das ist doch wichtig !
Vielleicht wäre es möglich deiner Freundin einen Tip in Richtung LOA zu geben,entweder sie kann was draus machen oder nicht .Es liegt ja in jedem selber was er hören will .
Freu dich dass du gemerkt hast wo du dich gut fühlst bei welcher Aktion ,du kannst ja trotzdem liebevoll an das tier denken .Auch das hilft ,davon bin ich überzeugt.
einen ruhigen Abend und liebe Grüße
Sunflower
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon achim-martin » 27. Jul 2010, 23:24

Liebe Butea,

durch diese Zerrissenheit gehen oder gingen wir alle. Da auch ich mich da nicht tief reinhängen kann, möchte ich Dir nur sagen Du hast eine Entscheidung getroffen und nun stehe dazu. Es ist okay, alles ist in Ordnung!

Wie wir gelernt haben, entstammt alles der Liebe - auch Trennung, Tod und Schmerz ist der Liebe Ursprung. Wir lieben Dich, Du liebst Dich - nicht nur obwohl Du einer Freundin abgesagt hast, sondern auch deswegen. Deine Entscheidung machte für Dich Sinn, und nun lass wieder los. Denk an die Aufmerksamkeitslenkung etc....

Mein Partner und ich waren vorgestern abend bei guten Freunden zu Hause. Prompt lief nach "Garfield" die Spiegel Reportage über Duisburg. Sowas haben wir uns seit nem Jahr nicht mehr angeschaut. Und das war und ist gut!
Nachdem wir alle so gut drauf waren, Pläne schmiedeten, zog uns dieser Bericht auf typische Weise runter - es dauerte eine Stunde, bis mal wieder jemand herzhaft lachte. Daran erkennt man, was geschehen kann, wenn man sich aus Pietät auf anderer Leute Wünsche einstellt, ohne seine eigenen zu beachten. Nochmal passiert uns das nicht.

Du hast jedenfalls m.E. richtig gehandelt, aber nun lass auch los - sonst baust Du selbst wieder Glaubenssätze in Richtung Deiner Freundin auf. Was es alles damit auf sich haben mag, kannst Du gar nicht beurteilen.

Liebe Grüße

Achim :ros:
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Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 28. Jul 2010, 06:44

abrakadabra hat geschrieben:vielleicht liest Du Dir Deinen Beitrag noch einmal durch und achtest darauf, welche Aspekte Deiner Freundin Du hervorhebst und am Leben erhältst.
..........
Law of Attraction - Liebe, Seite 133: "Die Erfahrung, die du mit anderen machst, hängt davon ab, was du in ihnen erweckst."

Liebe abakadabra,
vielen Dank für Deine Hinweise.
Ich glaube an die innere Kraft meiner Freundin und daß sie ihre *Probleme* sehr gut selbst lösen kann. Ich habe ihr schon viel Mut zugesprochen und sie auf ihre eigene Stärke hingewiesen. Ich sehe sie als jemanden, der sich bislang noch weigert, sich selbst *auf_zu_werten*. Doch der Wert ist trotzdem vorhanden und diesen Wert sehe ich auch an ihr -- ich finde, sie ist ein toller Mensch und ich mag sie sehr.
Zum zweiten Zitat aus dem Buch: Ja gewiß. :-)) Doch *mache* ich meine Freundin ja nicht. Sie erschafft sich selbst. Ich habe nicht so viel Einfluß auf sie, daß ich sie "umkrempeln" könnte.
Was jetzt im Augenblick geschieht, ist folgendes: Ich möchte ihre schwache, trostlose Seite nicht mehr sehen und nicht mehr um mich haben, deshalb fühlt sie sich von mir abgelehnt und im Stich gelassen. Sie ist sauer auf mich, weil ich ihr nicht "helfe". Das ist okay und ist ihr gutes Recht. Und daß sie sauer ist, ist ja schon mal besser als diees Gefühl der Ohnmacht, das sie vorher hatte. :-))
Ich wünsche ihr das Allerbeste und entlasse sie in die Freiheit auf ihrem eigenen Weg. Wenn sie mag, werden unsere Wege sich wieder kreuzen. Wenn wir uns dann irgendwann wieder (noch) gegenseitig anziehen.
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 28. Jul 2010, 06:48

Kia hat geschrieben:Solange ich die Forderungen der Welt respektiere, statt mich erst mal zu respektieren, meine Zeit, meine Energie, ist mein innerer Frieden und meine Angebundenheit an die Quelle futsch und dann nutze ich sowie so niemandem.
Und das Gefühl, das ich habe, und das Du hast, ist der Anzeiger für Entscheidungen.

Liebe Kia,
vielen Dank.
Ich glaube, daß ich richtig gehandelt habe. Es wäre falsch gewesen, zu "helfen", wo es nichts zu helfen gibt und wo ich hilflos bin. Das habe ich viele Jahre lang gemacht und es hat kaum jemals "gute" Ergebnisse gezeitigt -- wir wissen warum! Ich bin froh, daß ich das jetzt nicht mehr tun muß. Ich bin froh, daß ich erkannt habe, daß es sinnlos ist. Ich bin froh über die so gewonnene Freiheit.
Die Freiheit fühlt sich noch ein bißchen seltsam an, wenn sie mit "Verlust" einhergeht -- z. B. daß dann eben Leute sauer auf mich sind und nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Doch das ist sicherlich unumgänglich auf dem Entwicklungsweg. Ich mag auch diese Befürchtungen gern loslassen. Es werden neue Leute kommen, mit denen ich schwinungsmäßig mehr im Einklang bin.
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 28. Jul 2010, 06:51

Sunflower hat geschrieben:Vielleicht wäre es möglich deiner Freundin einen Tip in Richtung LOA zu geben,entweder sie kann was draus machen oder nicht .Es liegt ja in jedem selber was er hören will .
Freu dich dass du gemerkt hast wo du dich gut fühlst bei welcher Aktion ,du kannst ja trotzdem liebevoll an das tier denken .Auch das hilft ,davon bin ich überzeugt.

Liebe Sunflower,
dankeschön für Deinen Rat!
Ich habe meine Freundin schon diverse Male auf LOA, positive Affirmationen usw. hingewiesen und ihr versucht sanft einen kleinen Schubs in die Richtung zu geben. Sie entschied sich dagegen, da sie nicht an so was glaubt. Sie sagte, sie affirmiert und wünscht schon seit vielen Jahren und es kommt nix bei rum, es "wirkt bei ihr nicht" sondern es wird alles immer nur noch schlimmer. Das ist okay, ich respektiere ihre Entscheidung und ihren Stand der Dinge.
Der Hinweis mit dem Tier ist schön. Ich denke gern daran. :-)
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 28. Jul 2010, 06:53

achim-martin hat geschrieben:Du hast jedenfalls m.E. richtig gehandelt, aber nun lass auch los - sonst baust Du selbst wieder Glaubenssätze in Richtung Deiner Freundin auf. Was es alles damit auf sich haben mag, kannst Du gar nicht beurteilen.

Lieber Achim,
ja genau. :genau:
Vielen Dank :-))
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon Kia » 28. Jul 2010, 08:36

butea hat geschrieben:Die Freiheit fühlt sich noch ein bißchen seltsam an, wenn sie mit "Verlust" einhergeht


Liebe Butea,

das ändert sich später wieder, wenn Menschen - die auch in Freiheit und Liebe leben - um Dich sind, und die kommen. Ich habe die selbstgeschaffene Box, meine Gitterstäbe dieses mentalen Gefängnisses ca. 2 Jahre vermisst und wollte manchmal unbedingt zurück in die sichere Box. Und das ging nicht und ich war traurig oder aufgeregt, was kommt. Erst das besser und sicher verweilen können im Vortex-Zustand hat mir nachhaltig geholfen meine Sicherheit in bedingungsloser Liebe und Stille und Sein zu verwurzeln und nicht mehr in Menschen und Orten und Bedingungen und ihren Reaktionen auf mich oder meinen Reaktionen auf sie.

Bin da auch noch mitten drin und es geht jeden Tag ein wenig besser, da es auch kein Schreckgespenst mehr ist den Rest meines Lebens allein zu leben. Ich bin ja nie allein, um mich sind noch andere Wesen ohne Box :kgrhl:

Und Menschen kommen wahrscheinlich wieder dazu, ihr seid bereits gekommen :loveshower: und zwei, drei wundervolle neue Begegnungen :uns:

Herzlich
Kia
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Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 28. Jul 2010, 08:45

Liebe Kia,
was Du schreibst, ist einfach wunderschön. Du bist ein leuchtender Mutmacher für mich. Ich danke Dir ganz ganz dolle dafür, daß Du hier bist und ich Dich wahrnehmen kann :herz: :herzen: Immer wenn ich was von Dir lese, denkt es in mir sofort: da will ich auch hin, das fühlt sich so gut an :loveshower:
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon Kia » 28. Jul 2010, 09:21

Und ich gratuliere Dir zu Deiner Schöpferkraft, Du hast Menschen angezogen, die Dir gut tun und denen auch Du viel geben kannst durch Dein hier sein. Wie wunderbar ist das :loveshower: :gvibes:
:kl: Kia
Zuletzt geändert von Kia am 28. Jul 2010, 09:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon butea » 28. Jul 2010, 09:26

Dann darf ich Dir gerne zu dem gleichen gratulieren, liebe Kia.
Wie schön kann das Leben sein, nicht wahr? :loveshower:
:kl:
butea
 

Re: verzweifelte Freundin mit krankem Tier

Beitragvon Kia » 28. Jul 2010, 09:50

So ist es :ros:
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