Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 3. Sep 2012, 07:51

Guten Morgen :gvibes:

Ihr seid die Schöpfer der Erfahrungen Eures eigenen Lebens, und als Schöpfer dieser Erfahrungen ist es wichtig zu verstehen, dass Ihr nicht durch Eure Taten oder Euer Handeln erschafft, nicht einmal dadurch, was Ihr sagt. Ihr erschafft vielmehr durch die Gedanken, die Ihr denkt.

Ihr könnt nicht handeln oder sprechen, ohne zu denken - und zur gleichen Zeit ist Eure Schwingung vorhanden. Oft ist eine Gedanken-Schwingung vorhanden, ohne dass Ihr sprecht oder handelt. Kinder und Babies lernen, die Schwingung der Erwachsenen nachzuahmen, und zwar lange, bevor sie deren Worte nachsprechen können.


damit ich es wirklich verstehe kann :genau:

Dann gibt es rein gar nichts was wir im äussern rein durch das Handeln verändern können?

Muss alle Veränderungen zuerst in den Gedanken und in den Gefühlen erfolgen?

Also dann kann ich mich im äussern so fest abstrampeln wie ich will, es erfolgt keine Veränderung. Erst wenn wir unsere Gedanken und Gefühle verändern, verändert sich auch das äussere, da wir eine neue Schwingung aussenden?

Wie verändern wir den hartnäckige Gedanken und Gefühle zu Themen die uns wirklich nahe gehen?

Grad im Bezug im finanziellen habe ich das Gefühl nur ganz langsam vom Fleck zu kommen, da die negativen Gedanken und Gefühle doch sehr stark sind. Wie kann ich in diesem Punkt grad mit dem Grid allgemein bleiben ohne die konkrete Lebenssituation anzuschauen, die ja dann auch wieder nur Existenzängste auslöst?

Können Allgemeine Gedanken zu einem Thema wirklich eine Schwingungsveränderung herbeiführen, so wie das auch im Workshop zu lesen war mit dem Mann und dem Umzug.

Wenn ich es lese, tönt es so leicht, habe aber müde es auf mich selber umzusetzen. Wo anfangen?

Dank euch für eure Geduld mit meine ständigen Fragen :uns:

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Yogini09 » 3. Sep 2012, 08:08

Guten Morgen, liebe Lichtblume :ros: ,

ich versuche mal, aus meiner Erfahrung heraus zu antworten:

wir tun wirklich rein gar nichts, ohne das vorher ein Gedanke da war. Selbst wenn neben uns jemand zu ertrinken droht, sind erst Gedanken da, bevor wir ins Wasser springen/um Hilfe rufen/wegrennen. Diese Handlungen geschehen nicht spontan, sondern durch einen ganz, ganz schnelles Gedankenabgleich.

Und das ist - auch wenn es uns oft nicht bewußt ist - in allen Lebensbereichen so!

Zum Thema Geld:
Ich sehe meinen Kontostand, und schon kommt der Gedanke: "Sch..., wie soll ich denn da durch den Monat kommen?" Der nächste Gedanke - "Stullen-Diät" - macht auch keine Freude und schon kommen mehr und mehr negative Gedankenfreunde daher und ich habe mir einen dunkelschwarzen "Finanzgrid" geschaffen.
Mir gefällt Abrahams Tipp, in einer solchen Situation nicht in hektischen Aktionismus zu verfallen, sondern erst mal raus aus der Situation zu gehen, sooo gut :loveshower: .

Konkret sieht es bei mir so aus, dass ich mich dann bei nächstbietender Gelegenheit mit einem Kaffee, Keksen, Buch und Strickzeug in mein Bett zurückziehe und so lange dort bleibe, bis mir ein inspirierender Gedanke kommt, der mir wirklich Erleichterung verschafft. Dieser Gedanke bringt genau wie sein negativer Kollege reichlich Kumpels mit und es entsteht ein richtig gutes Gefühl. Aus diesem Gefühl heraus kommen weitere fruchtbare Gedanken, wie ich aus meiner finanzielles Misere rauskomme. Und dann darf gehandelt werden - was obendrein richtig Spass macht :-))

Dir alles LIEBE
Gabriele
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 3. Sep 2012, 09:42

Liebe Gabriele,

ich danke dir für deine hilfreiche Antwort. :gvibes:

Braucht es denn bei "hartnäckigen" Themen einfach mehr Zeit und Uebung um eine Schwingungsänderung erreichen zu können oder steckt da einfach wieder der Glaubenssatz dahinter, dass es so genannte "hartnäckige" Themen gibt.

Oder kann es hilfreich sein wenn man sich bei solchen Themen immer wieder sagt: Ich weiss was ich will und um mein Ziel zu erreichen mache ich jetzt Schritt um Schritt darauf zu. Es wird jeden Tag etwas leichter. Jeden Tag sehe ich die positiven Ergebnisse meiner veränderten Schwingung. Es fällt mir jeden Tag leichter die Schwingung zu diesem Thema hinaufzusetzen.

Oder etwas ändliches....

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Salome » 3. Sep 2012, 11:36

Hallo Lichtblume,

Wenn sich Deine Schwingung verändert, verbessert, wirkt sich das auf alle Lebensbereiche aus, so dass es überhaupt nicht erforderlich ist, sich mit einem speziellen Thema zu befassen.

Mir hat es gut getan, von dem Thema weg zu gehen. Mir bewusst zu machen, dass ich unendlich viele Wunschraketen in dieser Richtung gestartet habe ...

Vielleicht ist dieses Zitat für Dich hilfreich, mir kam es gerade recht. Ich neige manchmal dazu den Teufel an die Wand zu malen und übersehe dann so vieles ...

Und ja, dieses andere Denken, es bedarf der ständigen Übung ... wir werden wohl damit nie fertig werden. :mrgreen: Abraham haben irgendwo mal gesagt, dass das nichts ist, das einmal gelernt wird und dann ist gut, ne, ne ständig dran bleiben und üben. Das Schöne daran ist, dass es immer leichter und geläufiger wird. :gvibes:

Liebe Grüße
Salome :lieb:
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon kirschblüte » 3. Sep 2012, 12:43

Hallo lichtblume,

Ich habe dazu gerade ein schönes Zitat von Nisargadatta Maharaj gelesen:

Es gibt nichts zu tun. Sei einfach.
Tu nichts. Sei.
Kein Erklimmen von Bergen und sitzen in Höhlen.
Ich sage nicht einmal "Sei du selbst",
denn du kennst dich nicht.
Sei einfach.

Sich auf die Schwingung ausrichten, die dem Wunsch entspricht, sich darin üben, die Schwingung zu werden und zu sein, die man sich wünscht.

Ich lese gerade "im Einklang sein" von Wayne Dyer und da schreibt er z.B. dass es nicht darum ginge, sich bewusst um ruhigere Gedanken zu bemühen, wenn man in Sorge ist. Er empfiehlt, sich ein Behältnis in unserem inneren vorzustellen, aus dem alle Gedanken hervorströmen, und genau in der Mitte in diesem Behältnis soll man die Flamme einer Kerze visualisieren. Und nun einfach dafür Sorge tragen, dass die Flamme nie auch nur ins Flackern gerät, selbst wenn uns etwas Schlimmes zustösst. Das ist das Gefäß der Ruhe und des Wohlseins und nur schöne Gedanken mögen die Flamme am Brennen erhalten. Es kommt nicht so sehr darauf an, die Gedanken aktiv zu verändern, sondern vielmehr zu lernen, die Energie des Wohlgefühls zu sein, die den Weg erhellt und heitere und harmonische Gedanken, Menschen und Ereignisse anzieht. Und dieses Behältnis eben immer mit sich tragen und sich daran erinnern und sofort an die Flamme wenden, wenn es mal schwierig wird und schauen, wie wir unser Licht am Leuchten erhalten können.

Mir hilft das gerade sehr und ich werde so schön ruhig. :lieb:

Liebe Grüsse
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 3. Sep 2012, 21:08

Hallo Ihr Zwei,

Ich danke euch, dass ihr mich an soviele Punkte erinnert habt, die ich im Grunde ja eigentlich schon weiss und schon oft auch angewendet habe, Manchmal ist es einfach so, dass man in bestimmten Themen oder Situationen wie wieder vieles vergisst anzuwenden. darum DANKE euch für euren liebevollen Stubs in die richtige Richtung! :gvibes:

Euch einen schönen Abend.

Liebe Grüsse
lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon shaoli » 4. Sep 2012, 13:35

Hallo liebe Lichtblume,

in exestentiellen Dingen finde ich es auch am schwierigsten, konsequent zu bleiben :oops: .

Neulich erwischte ich mich bei dem Satz: " Alleine leben ist Luxus. " Einfach, weil ich alle Kosten selber aufbringen muß, während meine Freundinnen teilweise Partner haben, mir denen sie sie teilen oder die sie zum großen Teil übernehmen. Es war gar nicht negativ gemeint, hörte sich aber plötzlich so an. Wie ich abends über den Mißton in diesem Satz nachdachte, fiel mir ein, was Zawo mir mal schrieb, nämlich sinngemäß, dass das LoA nicht mehr, aber auch nicht weniger Geld rüberschieben kann, als ich mir zugestehe und erwarte. Punkt. Mehr muss man eigentlich nicht wissen und ich muß sagen, wenn ich zurückschaue, hat es immer auf den Euro genau gepaßt. Ein gewisser Punkt wird auch nicht UNTERschritten und dieser entspricht auch exakt meiner Schwingung. Immer, egal, wieviel ich arbeite oder was ich durch aktives Handeln zu bewegen versuche. Kommt halt darauf an, von welcher Seite man es sieht.

Die Zielsetzung umzudefinieren hat mir geholfen, zu sagen: " Ich will mich jetzt , (was Geld angeht), einfach besser fühlen ", anstatt : " Ich will soundsoviel Geld verdienen ". Also positive Gefühle zum Ziel zu machen, nicht Summe X zum Ziel der positiven Gefühle.

Was mir außerdem aufgefallen ist, ist, dass sich die meisten Menschen einer sozialen Schicht zugehörig fühlen, irgendwo ordnet man sich eben ein und in diesem begrenzten Rahmen bewegt sich die Wahrnehmung . Und ich denke schon, dass es eine gute Voraussetzung ist, den Anziehungspunkt zu verändern, wenn man sich bewußt macht, wo man sich bisher so eingeordnet hat ( warum ist egal ) und wohin man gehören will. Dann erklärt sich der Mangel von ganz alleine, das macht es komplett unnötig, an irgendwelchen Glaubenssätzen zu basteln und einfacher, das, was man in seiner Erfahrung haben möchte, wahrzunehmen und zu wertschätzen.

Als ich dann darüber nachdachte, warum ich mir Wohlstand wünsche, hat der Gedanke an meine Kinder die stärksten Emotionen hervorgebracht. Es ist einfach der Gipfel der Glücksseligkeit, mir ihre Freude vorzustellen und all die freudvollen Möglichkeiten, Freude zu schenken :gvibes: Dieses Bild ist so lebendig, dass ich mich wirklich jederzeit daran hochziehen kann und dabei wirklich reine Freude empfinde.

Lieben Gruß,
Shaoli
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lia » 4. Sep 2012, 18:56

Hallo Lichtblume,

ich liebe Deine sprudelnden Fragen! :loveshower:

Liebe Grüsse, Lia
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 5. Sep 2012, 08:10

Guten Morgen :lieb:

Danke Lia :lieb:

@Shaoli: Du hast mit auch wieder ein Stück weitergeholfen. Danke.
besonders ins Auge gefallen ist mir, wo du geschrieben hast, dass wir nur soviel Geld bekommen wie wir erwarten. Also umgekehrt, wenn ich Angst vor weiteren Rechnungen habe, erwarte ich Rechnungen...

Wenn ich es also schaffe mehrheitlich an Fülle zu denken, die Fülle kommen muss...

Das ist mir klar.

Und die Fülle kommt auch, diese Beweise sehe und erlebe ich auch, aber daneben ist einfach noch die grosse Last der unerledigten finanziellen Angelegenheiten....

Wie kann man dann unabhängig der äusseren finanziellen Umstände im Vortex bleiben, obwohl soviele unerledigtes noch vorhanden ist.

Wisst ihr im Grunde weiss ich ja langsam wie das LOA funktioniert, nur hapert es manchmal bei mir WICHTIGEN Themen mit der Umsetzung, besonders im Alltag. Wie komme ich da auf einen grünen Zweig?

Das Buch "Geld" von Esther Hicks kenne ich schon....

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Yogini09 » 5. Sep 2012, 08:59

Guten Morgen, Lichtblümchen :ros: ,

üben, üben, üben :loveshower: ...und wenns dann immer noch nicht funktioniert? Weiterüben :loveshower: :loveshower: :loveshower:

Aber nicht wie Lateinvokabeln, sondern mit Spass und Freude!!

Shaolins Beispiel mit den Kindern hat mich übrigens total angesprochen - genau wie die Argumentation mit den "Herkunfstsschichten". Ein :danke: :danke: dafür!!

Was mir heute morgen geholfen hat, aus einem negativen Karusell ("Will nicht, kann nicht, mag nicht, zu mühsam, wird eh nix...!") auszusteigen, war der Gedanke an den Grid, den ich damit erzeuge...

Dir alles Liebe
Gabriele
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 5. Sep 2012, 14:34

Hallo Gabriele

:gvibes: Vielen Dank!

Ja du hast recht. Es braucht einfach Übung.

Schon wieder etwas was ich mir wünschen kann. Mehr Ausdauer im Bezug auf das Thema und mehr Geduld :loveshower:

Dir auch alles Liebe

Lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon katgirl » 5. Sep 2012, 17:31

Oft ist eine Gedanken-Schwingung vorhanden, ohne dass Ihr sprecht oder handelt. Kinder und Babies lernen, die Schwingung der Erwachsenen nachzuahmen, und zwar lange, bevor sie deren Worte nachsprechen können.

Mir kamen grad ein paar Gedanken zu dem Zitat.
Wenn ich mich richtig erinnere sagen Abraham irgendwo, dass sie die Leichtigkeit von 2jährigen besonders schätzen. (so in etwa)
Nun gibt sehr viele psychologische oder spirit. Herangehensweisen, die sich mit der Heilung des "inneren Kindes" beschäftigen; also mit dem nachträglichen Geraderücken von Verletzungen oder Verurteilungen, die wir als Kind erfahren bzw. übernommen haben, dem Teil in uns, der immer noch Kinderseele ist oder sich daran erinnert.
Wenn Kinder durch Nachahmung von Schwingung "lernen" bzw. sich an die Eltern anpassen,
dann müsste ja ein Zurückbesinnen auf kindliche Wünsche und Leichtigkeit zu einem freieren Energiefluß und zu mehr natürlicher Anbindung führen.
Also mir tut es momentan wahnsinnig gut, die Worte "Ich darf..." voranzustellen, wie zB Ich darf die Musik jetzt genießen und relaxen.
Eine detailmäßige Aufarbeitung erübrigt sich, ich darf die Musik bzw. Schokolade jetzt haben und kann sie einfach wertschätzen, wie sie jetzt ist.
lg
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 5. Sep 2012, 18:47

Hallo Kategirl,

Die Frage stellt sich aber auch hier bei mir, ob eine "Heilung" des inneren Kindes so wie das oft gehandhabt wird, überhaupt notwendig ist? Oder wirkt hier auch wieder der Glaube an diese Herangehensweise, so wie mir Loa geschrieben hat auf meine Frage ob man vergangene Leben "heilen" muss, oder ob sie einen Einfluss haben, auf neue Inkarnationen.....

Sind denn sogenannte "Verletzungen" (ist ja auch wieder eine Ansichtsache) nicht einfach auch eine Kontrast-Erfahrung, damit wir immer besser wissen können was wir wollen und was nicht. Verletzungen gibt es ja eigentlich ja gar nicht, weil ja Alles-Was-Ist ja nicht verletzt werden kann.... Verletzungen sind doch einfach eine Denkweise von ums Menschen die nicht in Übereinstimmung mit unserem "inneren Wesen" sind.......

Melde mich später wieder........

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon katgirl » 5. Sep 2012, 19:08

Hallo Lichtblume,
es geht mir dabei jetzt nicht um Heilung. Um etwas heilen zu können, müßte man sich erst auf die Verletzung konzentrieren.
Wenn man als Kind Schwingung nachahmt und sich anpasst; dann kann man doch diese nachgeahmte Schwingung auch einfach sein lassen und sich auf die natürliche kindliche Schwingung bzw. Anbindung konzentrieren.
einfaches Beispiel: Eltern empfanden Geldstücke als schmutzig und dem Kind wurde das selbe beigebracht. Als das Kind Geld anfasste, wurde es getadelt. Das ist in irgendeiner Form hängengeblieben, die Geld-igitt-Schwingung blieb aktiv und zeigte sich immer wieder in verswchiedensten Formen.
Jetzt kann das erwachsene Kind so weitermachen und so weiter denken oder
es versucht irgendwie von diesem Muster loszukommen oder
es erlaubt sich innerlich noch mal Kind zu sein und die Erfahrung jetzt nur nach seinem Gutfühlen zu gestalten.

lg
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon lawofattraction » 5. Sep 2012, 19:24

katgirl hat geschrieben:Jetzt kann das erwachsene Kind so weitermachen und so weiter denken oder
es versucht irgendwie von diesem Muster loszukommen oder
es erlaubt sich innerlich noch mal Kind zu sein und die Erfahrung jetzt nur nach seinem Gutfühlen zu gestalten.


Hallo Kat,

würde man wieder in den Kind-Status regredieren, um eine damalige Erfahrung anders zu gestalten, so würde das implizieren, dass man rückwirkend etwas damals verändern muss. Es ist nicht notwendig etwas zu ändern, was geschehen ist; wichtig aber ist unsere heutige Sicht darauf - alles ist gut, so wie es war und nun ist.

Unser Kraftpunkt der Veränderung ist immer JETZT.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 5. Sep 2012, 19:46

Liebe Loa,

Ich weiss jetzt nicht ob ich das irgendwo in einem Abraham-Buch gelesen habe oder anderswo.....

wenn wir das Jetzt verändern, dann verändert sich auch automatisch unsere Vergangenheit und Zukunft?

Also wenn wir auf eine positivere Art über die Lernprozesse der Vergangenheit denken, können evt. Auch Widerstände die wir in der Vergangenheit aufgebaut haben, gelöst werden, so dass sie im Jetzt nicht mehr aktiviert werden können?

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon katgirl » 5. Sep 2012, 21:00

Hallo Lichtblume,
meinst Du das Seth-Zitat vom 30.08.?
Danke dafür Loa.

Vielleicht versuche ich später noch mal einen Erklärungsversuch, was ich meine.
lg
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon lawofattraction » 6. Sep 2012, 07:03

Lichtblume hat geschrieben:Also wenn wir auf eine positivere Art über die Lernprozesse der Vergangenheit denken, können evt. Auch Widerstände die wir in der Vergangenheit aufgebaut haben, gelöst werden, so dass sie im Jetzt nicht mehr aktiviert werden können?

Moin, moin,

wenn man Dinge aus der Vergangenheit als der Veränderung notwendig anschaut, sind sie bereits wieder aktiviert. Jegliches Zurückblicken auf Widerstände und Heilenwollen von Vergangenem hält es erst einmal wieder fest.

Warum aus dem Heute ins Damals zurückschauen, etwas Unangenehmes aktivieren und es "damals in Ordnung bringen", wenn die erwünschte Zukunft bzw. Gegenwart ohne den Blick zurück und ohne unnötige erneute Aktivierung - dadurch geschaffen werden kann, dass wir jetzt unser Wohlgefühl suchen?



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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon ZaWo » 6. Sep 2012, 08:29

lawofattraction hat geschrieben:Warum aus dem Heute ins Damals zurückschauen, etwas Unangenehmes aktivieren und es "damals in Ordnung bringen", wenn die erwünschte Zukunft bzw. Gegenwart ohne den Blick zurück und ohne unnötige erneute Aktivierung - dadurch geschaffen werden kann, dass wir jetzt unser Wohlgefühl suchen?


Moin liebe Loa,

ich gehöre ja auch zu der Fraktion, die gerne mal im gestern pappt.

Gerade, wo ich deine - zwar rhetorisch gemeinte - Frage so lese, kommt mir Folgendes in den Sinn: "...um mit guten Gefühlen zurückblicken zu können."

Ich möchte schon gerne auf meine Leben gucken, ohne dauernd aufpassen zu müssen, nicht in irgendwelche Sumpflöcher zu sinken. Aber vielleicht geht das ja auch gar nicht und wird nie gehen - zumindest nicht auf Detailebene. :102:

Lieben GutenMorgenGruss
ZaWo
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Lichtblume » 6. Sep 2012, 08:39

ZaWo hat geschrieben:Gerade wo ich deine - zwar rhetorisch gemeinte - Frage so lese, kommt mir Folgendes in den Sinn: "...um mit guten Gefühlen zurückblicken zu können."

Ich möchte schon gerne auf meine Leben gucken, ohne dauernd aufpassen zu müssen, nicht in irgendwelche Sumpflöcher zu sinken.

Lieben GutenMorgenGruss
ZaWo


Liebe ZaWo,

du schreibst: ...um mit guten Gefühlen zurückblicken zu können."

Bedingt das dann nicht doch auch, dass man sich im gewissen Masse mit seiner Vergangenheit beschäftigt um auf eine Art und Weise "Frieden" mit ihr schliessen zu können.

Also so in etwa: "Ich habe sehr vieles erlebt. Viele Kontrastsituationen stand ich gegenüber, die aber mir geholfen haben, meine Wünsche ständig weiterzuentwickeln. Ich habe immer mein Bestes gegeben und freue mich darüber, dass ich so viel lernen und erfahren durfte...."

Die Frage ist, wie wandle ich denn im "Jetzt" die negativen Gefühle um wenn ich an die Vergangenheit denke.... auch wenn ich den Wert der Erfahrungen der Vergangenheit erkennen. Denn zum die Gefühle zu verändern, braucht es doch auch mehr als das ständige aufsagen des oben genannten Beispielsatzes?

Das ist ja dann auch wieder einen Kontrast, damit ich im "jetzt" doch mich für neue Gefühle im Bezug auf die Vergangenheit konzentrieren kann?

Liebe Grüsse
Lichblume
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon lawofattraction » 6. Sep 2012, 09:45

ZaWo hat geschrieben:Ich möchte schon gerne auf meine Leben gucken, ohne dauernd aufpassen zu müssen, nicht in irgendwelche Sumpflöcher zu sinken. Aber vielleicht geht das ja auch gar nicht und wird nie gehen - zumindest nicht auf Detailebene. :102:


Moin liebe ZaWo,

das verstehe ich, ich plädiere auch für einen uneingeschränkten Fluss, ohne Warn- oder Verbotsschilder an jeder Ecke. Ich kann ja nur von mir ausgehen, und bei mir hat es ein im Universum hörbares Verständnis-Klick gemacht, als ich endlich eingesehen habe, dass da in der Vergangenheit nichts geschehen ist, was ich nicht selbst durch meine Energie eingeladen habe. Das hat schon einmal die allgemeine Ebene abgedeckt.

Der Schritt von dort zum Detail hat zwar etwas gedauert, aber den habe ich auch ganz gut getan. Wobei ich meist gar nicht so weit gehe. Ich habe aber willentlich und bewusst darauf verzichtet, den Beteiligten weiterhin Schuld zuzuschieben, und dadurch wurden sie auch ziemlich uninteressant. Vor allem mit dem Wissen von heute und dem sofortigen Aufhören bei Gedankenabstürzen im eigenen Interesse klappt das sehr gut.

Wer dann auch nicht mehr das Bedürfnis hat, auf sich selbst zu knüppeln, kann also zurückschauen, ohne dass sich die berühmten schwarzen Löcher auftun. Wer aber meint, dass es damals Dinge gab, die noch repariert werden müssen oder wer noch "Zielpersonen" hat, schaut vielleicht besser nicht zurück.

Lichtblume hat geschrieben:Bedingt das dann nicht doch auch, dass man sich im gewissen Masse mit seiner Vergangenheit beschäftigt um auf eine Art und Weise "Frieden" mit ihr schliessen zu können.


Frieden schliessen geht nur über das Anerkennen des LoA und seiner Wirkweise.

Lichtblume hat geschrieben:Die Frage ist, wie wandle ich denn im "Jetzt" die negativen Gefühle um wenn ich an die Vergangenheit denke.... auch wenn ich den Wert der Erfahrungen der Vergangenheit erkennen


Kann man denn den "Wert der Erfahrungen" jemals abschätzen? "Es war, wie es war, und wie es war, war es gut" - das ist für mich einer der besten Sätze. Viel wichtiger finde ich die Erkenntnis, dass es meine eigene Schwingung war, die vergangene Ereignisse mit geschaffen hat.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Birdie » 6. Sep 2012, 11:27

Liebe Mitlernende und niemals an ein Ende Kommende,

mir drängt sich da etwas auf:
am Sonntag habe ich eine Entscheidung getroffen, wobei alles in mir schrie NEIN NEIN, tu das nicht!!!
Trotzdem (weil ich mich überrumpelt und gedrängt fühlte von einem gutgemeinten Angebot an mich) trotzdem reagierte ich wie fremdgesteuert und sah mir praktisch von außen dabei zu, wie ich die "falsche" Entscheidung traf, die Konsequenzen schluckte und freundlich lächelnd etwas tat was ich gar nicht wollte und was mir obendrein subjektiv großen Herzschmerz einbrachte.

Ich fühle mich seit einigen Tagen nun wie betäubt und körperlich geht es mir auch schlecht.
und das Wissen, dass ich "es" ja nicht hätte zulassen müssen, brngt mich vor Wut und Trauer fast um den Verstand.

Ich habe dieses Ereignis heute aufgeschrieben und dabei wurde mir klar, das der Grund dafür in meiner Kindheit oder doch zumindest sehr weit zurückliegt....da gibt es einen Knopf bei mir, der selten gedrückt wird, aber wenn, dann ist der gefühlsmäßige SuperGAU fällig.

Mich drängt es nicht in der Vergangenheit nach dem Auslöser zu kramen - aber wie, wenn nicht durch darüber nachdenken - kann ich sonst verhindern, dass ich wieder in diese Falle tappe?

Sicher hat jeder von uns so seine "Knöpfe"....was macht man aber wenn es einen so überwältigt, dass nichts mehr greift - selbst während ich im letzten Jahr fast dabei war meinen jetzigen Körper zu verlieren dachte ich abrahamisch und nun, bei einem vergleichsweise harmlosen Ereignis dachte ich - nichts! Regredierte zum hilflosen kleinen Mädchen - ich begreif das nicht....
Ich muss das ja irgendwie herzlichst eingeladen haben, finde aber nicht heraus wodurch...

kann mir mal jemand bitte das Licht anknipsen?

LG
LB
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon katgirl » 6. Sep 2012, 11:56

Hallo Ihr Lieben.
Ich versuche jetzt nochmal an Hand eines Beispiels zu beschreiben, was ich meinte.
Kind kam freudig, liebevoll und voller Eifer in diese Welt. Die ersten Schwingungen auf die es traf waren die der Eltern. Die Eltern hatten ihre Schwingung, die aus ihren subjektiven Lebenserfahrungen resultierte. Das Kind nahm diese wahr und übernahm diese, beispielsweise eine Verbots-Gerechtigkeits-Schwingung. Das Kind orientierte sich immer mehr an den Eltern und baute immer mehr diese Schwingung auf.
Beispielsweise wurde das Kind mit Verboten konfrontiert, gleichzeitig hatte das Kind aber solche Gedanken, dass man ihm sowieso nichts erlauben würde und reagierte darauf mit Schuldzuweisungen. Es richtete Verbote gegen sich selbst und andere; rechtfertigte sich; übernahm Schuld und gab Schuld ab.
Es drehte sich alles im Kreis. Das Kind erwartete auf Grund seiner Schwingung und ihm wurde gegeben.
Dieser Kreislauf dehnte sich über Jahre hinweg aus bis das große Kind stückchenweise in kleinsten Schritten dem Muster immer näher kam. Es konnte sich zwar nur subjektiv an einzelne Situationen in der Kindheit erinnern; konnte aber irgendwann einen Zusammenhang zwischen allem wahrnehmen (irgendwie).
Dann schaute es sich noch einmal an, was das Kind damals gewollt haben könnte und wie die natürliche Schwingung eines Kindes aussehen könnte; Anerkennung, Erlaubnis, Spaß, Freude, ...
Dann traf das große Kind auf die Worte "Ich darf" und versuchte alle Gedanken in diese Richtung zu lenken, was zu seinem Erstaunen ganz leicht und einfach war. Es begann sich selbst alles zu erlauben und es fühlte sich schlagartig besser an.

@LadyBird: Wie liest sich folgendes für Dich? "Ich darf Fehler machen. Ich darf unperfekt sein. Ich darf neugierig sein, was daraus entsteht. Ich darf mich ausprobieren."

lg
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon Birdie » 6. Sep 2012, 12:14

katgirl hat geschrieben:@LadyBird: Wie liest sich folgendes für Dich? "Ich darf Fehler machen. Ich darf unperfekt sein. Ich darf neugierig sein, was daraus entsteht. Ich darf mich ausprobieren."
lg


Hallo Kat,
liest sich gar nicht gut.....ich bin auf ein altes Muster hereingefallen mit Pauken und Trompeten....und das Gefühl daraus ist ein sehr Schlechtes...

Lg
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Re: Verständnisfrage zum Zitat 03.09.2012

Beitragvon katgirl » 6. Sep 2012, 12:20

Ladybird, ich würde erst mal das Wort "hereingefallen" streichen.
Es ist Dir nicht passiert, sondern Du hast diese Schwingung reaktiviert. Für mich würde sich damit die Ohnmacht erledigt haben.
lg :hug:
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