Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 29. Mär 2013, 12:52

Hallo,

ich habe die letzten Tage das Buch "Wünschen und bekommen" von Hicks gelesen, es war mein Einstieg in diese Thematik. Ich bin also noch nicht so "drin".

Es wird gesagt, dass es nicht gibt, was man tun, sein oder haben kann. "Bittet und so wird euch gegeben."
Was aber, wenn sich zwei Menschen an einem Ort befinden, und sich gegensätzliche Dinge wünschen? Zum Beispiel wünscht sich Person A aus tiefsten Herzen Sonne am Mittwoch weil sie heiratet, und Person B wünscht sich aus tiefstem Herzen Regen am Mittwoch weil sonst der Hafer nicht wächst. Es ist ja unmöglich, dass beiden Personen der Wunsch erfüllt wird. Es wird gesagt, es sind genug Ressourcen für alle da. In Bezug auf materielle Dinge wie Geld mag das ja auch stimmen - aber was z.B. wenn es sich um einen Zustand handelt, der nur einmal möglich ist wie z.B. Sonnenschein oder Regen? Das irritiert mich etwas - bitte helft mir.

Desweiteren wird im Buch gesagt, dass man alles in sein Leben ziehen kann - Dinge und Personen. Aber ist das bei Personen nicht irgendwie problematisch?
Das ist jetzt etwas schwierig zu formulieren, aber ich hoffe ihr versteht mich. Als Beispiel: Da ist ein Mädchen, dass in einen Jungen verliebt ist. Sie wünscht sich ihn - aber genauso wünscht sich seine jetzige Freundin mit ihm zusammen zu sein? Für beide fühlt es sich richtig an. Wie würde das Universum in diesem Fall handeln? Wer "bekommt ihn"? Die, für die sich das alles besser anfühlt? Und spielt nicht auch der Junge selber eine Rolle, müssen nicht auch seine Wünsche berücksichtigt werden?

Oder dieses Beispiel: Ich lebe mit meinem Menschen zusammen, wir haben beide den Wunsch nach einem neuen Auto. Dann möchte er z.b. ein rotes Auto - und ich wünsche ein Schwarzes. Was nun? Wonach wird da entschieden?

Helft mir, das zu verstehen. Habt vielen Dank.

Lg Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2013, 17:20




Hallo Britta,

und herzlich Willkommen bei uns. Vielleicht kann ich Deine Fragen beantworten bzw. Dir helfen, ein wenig weiter in die Materie einzutauchen.

Bei Deinem Beispiel mit dem Wetter muss man berücksichtigen, dass wir uns nicht individuell ortsgebunden unser individuelles Wetter fabrizieren, das heisst, kein Einzelner macht sich "sein" Wetter zu einem gegebenen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort selbst. Ich lasse mal die Ausnahmen aussen vor, die es zu einigen Themen gibt, die dann greifen, wenn jemand die kollektiven Glaubenssätze in einer Ausnahmesituation so sehr ignorieren kann (wie zB im Falle einer Mutter, die in der Lage war, ein Auto alleine hochzuheben, unter dem ihr Kind eingeklemmt war) oder so sehr an seine uneingeschränkte Schöpferkraft glaubt, dass dadurch die massive kollektive Gedankenschubkraft ausser Acht gelassen wird. Isoliert mag das schon mal möglich sein, nach meinem Wissen nicht aber durch zuverlässig steuerbare alltägliche und konstante Einflussnahme. Wenn Du in die Suchfunktion das Wort Wetter eingibst, wirst Du einige frühere Threads zum Thema Wetter finden.

brivas hat geschrieben:Aber ist das bei Personen nicht irgendwie problematisch?


Etwas anderes ist es bei unseren persönlichen Angelegenheiten. Zuerst ist es vielleicht ganz gut, dass Du Dich von einem Gedanken der 1:1 Korrespondenz frei machst. Das heisst, kaum jemand, der sich ein Haus wünscht, tut es deswegen, weil er einen Haufen Steine sein eigen nennen möchte. Vielmehr bedeutet der Besitz etwas, was weit darüber hinaus geht - vielleicht Sicherheit oder Prestige oder eine andere Emotion, die der Besitz befriedigen soll. Diese Bedürfnisse lassen sich oft auf anderem Weg zufrieden stellen, wenn wir nicht starr darauf bestehen, dass es nur - in dem Fall - ein Haus sein muss.

Jeder Wunsch hat als Motor immer und bei allen Menschen das Wohlgefühl. Das heisst, wir meinen, ein Ding, einen Zustand oder einen Menschen in unserer Erfahrung finden zu wollen, möchten aber letztendlich immer das Wohlgefühl erfahren, das uns solche Dinge oder Zustände oder Beziehungen verschaffen.

Bei nicht übereinstimmenden Wünsche von zwei oder mehreren Personen ist es so, dass derjenige, der in seiner Schwingung ohne Widerspruch ist, seine Wünsche auch manifestiert sieht. Will ein Partner ins Gebirge verreisen und der andere ans Meer und haben beide ihre Absicht klar und eine "reine" Schwingung, lehnen sich also zB nicht gegen den anderen und seine Wahl auf, so wird "das Universum" einen Weg finden, auch beiden ihre Vorstellungen als Manifestation zu servieren.

Auch im Falle des Autos mag es gar nicht so wichtig sein, ob ein Auto nun blau oder rot ist. Vielleicht wird einer der beiden Wünscher feststellen, dass nicht die besondere Farbe ihn glücklich macht, sondern dass er viel eher für eine Idee empfänglich ist, die niedrige Unterhaltskosten oder andere Vorteile wie Schnelligkeit oder geringere Anschaffungskosten in den Vordergrund schiebt. Je nachdem, wer seine Absicht reiner ausdrücken und widerstandsloser vertreten kann, besteht auch die Möglichkeit, dass eine Farbe nicht lieferbar oder auf dem Markt vorhanden ist oder eine lange Wartezeit erfordert - oder eine andere der vielfältigen Möglichkeiten greift hier.

Geht es um "Liebesobjekte", so kommen zwei Menschen immer dann zusammen, wenn ihre Schwingung gleich ist. Und selbstverständlich wird niemand sich gegen seinen Willen in einer Beziehung wiederfinden, wenn er schwingungsmässig nicht kompatibel ist. Niemand kann in der Realität einer anderen Person etwas bewirken, was die schwingungsmässig nicht ermöglicht hat. Und auch hier suchen Menschen in einer Beziehung ja positive Gefühle, die sie sich durch eine solche Beziehung erhoffen. Nur denken viele aber, dass es ein ganz bestimmter Mensch sein muss, wogegen es in Wahrheit viele mit unserer Schwingung kompatible Partner gäbe.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 29. Mär 2013, 19:26

Hallo Loa,
vielen Dank für deine hilfreichen Worte.

Das mit dem Wetter habe ich anhand der Suchfunktion für mich stimmig erklärt gefunden.

lawofattraction hat geschrieben: Zuerst ist es vielleicht ganz gut, dass Du Dich von einem Gedanken der 1:1 Korrespondenz frei machst. Das heisst, kaum jemand, der sich ein Haus wünscht, tut es deswegen, weil er einen Haufen Steine sein eigen nennen möchte. Vielmehr bedeutet der Besitz etwas, was weit darüber hinaus geht - vielleicht Sicherheit oder Prestige oder eine andere Emotion


Das ist ein sehr anschauliches und schönes Beispiel. Ich glaube ich habe den Grundsatz dieser Aussagen generell auch schon verstanden, aber leider gestaltet es sich schwierig für mich, diese Emotion, die dahinter zu sehen ist, immer deutlich zu erkennen und dann den Wunsch präzise zu formulieren.

Ich persönlich befinde mich im Moment in einer sehr "verwirrenden" Lebensphase...
Ich bin einen Menschen in letzter Zeit öfter begegnet, den ich abslout nicht kenne. Er fasziniert mich. Und nun hab ich aktuell den Wunsch ihn kennenzulernen um zu sehen was das für ein Mensch ist und in wieweit er mich weiterbringen kann.
Ich sehe keinen bewussten Mangel, kein bewusstes Bedürfnis, das diesen Wunsch ausgelöst hat - weil ich ihn ja auch einfach nicht kenne. Aber schwingungsmäßig hab ich ihn ja anscheinend angezogen. Und das da noch ganz frei, ganz unmanipuliert. (Da hat das Gesetz der Anziehung funktioniert, ohne das ich überhaupt wusste, dass es das gibt.)
Jetzt fährt sich die Sache aber fest... Jetzt kommt ins Spiel, dass der Wunsch ihn zu sehen ansich auch einen Mangel in mein Leben gebracht hat (weil er ja nicht da ist) und mich dieser Mangel jetzt wiederum blockiert, weil ich zuviel nachdenke (was das alles zu bedeuten hat, dass ich ihn ständig überall herbeisehne usw.)
Ich müsste sagen "okay, wenn wir schwingungsmäßig wieder gleich liegen, treffen wir uns automatisch - irgendwann, irgendwo." Aber ich schaff es einfach nicht diesen Wunsch loszulassen und darauf zu vertrauen.
Und das Gesetz der Anziehung behindert auch noch, denn immer wenn ich an ihn denke, taucht er folglich überall in meinen Leben auf - als Kennzeichen, als Name in der Zeitung usw. - da fällt es noch schwerer abzuschalten.

lawofattraction hat geschrieben:Jeder Wunsch hat als Motor immer und bei allen Menschen das Wohlgefühl. Das heisst, wir meinen, ein Ding, einen Zustand oder einen Menschen in unserer Erfahrung finden zu wollen, möchten aber letztendlich immer das Wohlgefühl erfahren, das uns solche Dinge oder Zustände oder Beziehungen verschaffen.

Aber wenn wir uns aus dem Grund begegnet sind, dass wir ein Wohlgefühl mit dieser Begegnung erfahren, warum fühlt es sich jetzt "komisch" an und warum kommt es zu keinen Kontakt? Ich bin verwirrt, was übersehe ich hier? Habe ich einen Fehler in meiner Denkweise, wie komme ich da aus?

Ui...das ist alles echt schwierig in Worte zu fassen. Meine Gedanken fahren Achterbahn und das alles zu ordnen braucht echt seine Zeit.

Lg und danke für eure Unterstützung, Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon zimtstern » 30. Mär 2013, 03:24

Hallo brivas,

brivas hat geschrieben: Ich glaube ich habe den Grundsatz dieser Aussagen generell auch schon verstanden, aber leider gestaltet es sich schwierig für mich, diese Emotion, die dahinter zu sehen ist, immer deutlich zu erkennen und dann den Wunsch präzise zu formulieren.


Präzise wünschen mußt du eigentlich gar nicht,
wann immer du dir etwas wünschst (und sei es nur indem du es anschaust und gut findest) wird das vom.. ich sag jetzt einfachmal "Universum" sofort "notiert".
Da ist vermutlich viel mehr notiert als du dich erinnern kannst dir jemals gewünscht zu haben.

Kennst du die drei Schritte der Wunscherfüllung?

Im ersten Schritt wünschst du dir etwas (auf welche Art auch immer),
im zweiten Schritt (damit hast du aktiv nichts zu tun) wird dieser Wunsch in den Vortex gelegt (ein Schwingungs-Ort, den wir, wenn wir eine gleiche/ähnliche Schwingung haben, betreten) und ist dort bereits erfüllt.

Im dritten Schritt geht es jetzt nur noch um das zulassen, so bald du den Widerstand loslässt (das Mangelgefühl, widersprüchliche Gedanken, persönliche Überzeugungen die der Wunscherfüllung widersprechen) manifestiert sich der Wunsch in deinem Leben. (du bist so zu sagen schwingungs-gleich/passend zur Schwingung des Wunsches).

Wenn dir manche Begriffe noch fremd sind, schau mal hier Glossar Abraham Ausdrücke , dort sind auch die drei Schritte erklärt.

Abraham haben oft davon gesprochen sich seine Wünsche ganz genau auszumalen,
das dient aber weniger der "Bestellung" (dem Schritt 1), sondern dem Schritt 3, -> "schwingungs-mäßig das zu werden, was man sich wünscht"... Erfüllt, und in den Vortex "gelegt" ist der Wunsch schon vorher, ganz automatisch...
Man muss es also nicht so eng sehen, man kann, wenn man sich einen Partner wünscht, auch ein schön eingerichtetes Haus vorstellen, oder etwas anderes was einem vielleicht leichter fällt... (Oder besser noch, etwas wertschätzen das man bereits hat, oder/und einer Tätigkeit nachgehen die einem Freude macht).

lawofattraction hat geschrieben:Jeder Wunsch hat als Motor immer und bei allen Menschen das Wohlgefühl. Das heisst, wir meinen, ein Ding, einen Zustand oder einen Menschen in unserer Erfahrung finden zu wollen, möchten aber letztendlich immer das Wohlgefühl erfahren, das uns solche Dinge oder Zustände oder Beziehungen verschaffen
brivas hat geschrieben: Aber wenn wir uns aus dem Grund begegnet sind, dass wir ein Wohlgefühl mit dieser Begegnung erfahren, warum fühlt es sich jetzt "komisch" an und warum kommt es zu keinen Kontakt? Ich bin verwirrt, was übersehe ich hier? Habe ich einen Fehler in meiner Denkweise, wie komme ich da aus?


Das hast du glaube ich etwas falsch verstanden,
der "Wunsch hinter dem Wunsch" (also die eigentliche Absicht hinter einem "materiellen" Wunsch, sei es ein Haus, ein Job oder eine Begegnung mit einem Menschen) ist immer eine Emotion, das ist wichtig zu wissen damit wir uns nicht all zu sehr auf eine bestimmte Manifestation (also wie genau sich der Wunsch in unserem Leben realisiert) fixieren.
Wir denken, "ich brauche das Haus um mich wohlzufühlen" oder "ich kann nur mit diesem Mann glücklich sein", aber eigentlich kommt das Haus oder der Mann, weil wir uns wohlfühlen und weil wir glücklich sind, weil es schwingungsmäßig "gleichwertig" dazu ist.
(Etwas schwingungsmäßig gleichwertiges wird so zu sagen aus unserem Vortex "herausgezogen").

(Vereinfacht gesagt, das Universum hat sich deine Wünsche ja alle notiert und "fertiggestellt", wenn du nun in der zum Empfang passenden Schwingung bist, was du emotional spürst, dann werden sie dir "zugestellt", - nicht alle auf einmal natürlich... :clown: sondern so wie es ins große Ganze passt, und in dem Maße natürlich, wie du es zulässt).

Nun sind wir aber nicht immer in der Wohlfühl-Schwingung,
dh. das was wir anziehen, was uns begegnet kann ein "Gegenstück" zu allen möglichen Schwingungen sein, je nach dem was wir aussenden/anziehen.

Was es nun genau war, was dich mit dem geheimnisvollen Unbekannten zusammen gebracht hat ist schwer zu sagen.

Ich würde mich jetzt aber an deiner Stelle nicht auf "ich muss meine Schwingung irgendwie so hinbekommen, dass ich ihn wieder treffe" versteifen.

Ich würde einfach versuchen das positive an der Sache zu würdigen,
welche Wünsche/Sehnsüchte hat das ganze in dir entfacht? Das ganze hat doch bestimmt irgendwas bewußt gemacht, "geweckt"... versuche bei dem was du dir jetzt wünschst, allgemeiner zu bleiben.
Du spürst jetzt einen Mangel in deinem Leben... toll :clown: , für was würdest du sagen steht dieser unbekannte Mann? Was ist die Haupt-Emotion dahinter?
Denn das ist es, was du dir eigentlich wünschst.

Klar, diese Sehnsucht nach diesem geheimnisvollen Mann macht sich natürlich auch in deiner Schwingung (deinem Anziehungspunkt) bemerkbar, weshalb dich jetzt alles mögliche an ihn erinnert.
Das wirst du auch nicht von jetzt auf gleich ändern können, schon gar nicht "auf Teufel komm raus", deshlab würde ich das beste draus machen,
wann immer er dir "begegnet" du an die Sache denkst, sich vielleicht wieder dieses Mangelgefühl einschleicht, - denke an die "positive Seite" der Sehnsucht, - du weißt nun was du dir wünschst und wie es sich anfühlen soll.

Und du weißt auch "Schritt 2 - it's done", etwas "gleichwertiges" ist bereit in dein Leben zu treten.

(Hast du dir schon den Thread "Wo liegt die Lösung?" im Erfahrungsaustausch Bereich angeschaut?)

LG,
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 30. Mär 2013, 09:49

brivas hat geschrieben:aber leider gestaltet es sich schwierig für mich, diese Emotion, die dahinter zu sehen ist, immer deutlich zu erkennen und dann den Wunsch präzise zu formulieren.


Hallo Brivas,

Du brauchst niemals und zu keinem Moment den Wunsch präzise zu formulieren. Zimtstern hat Dich ja bereits auf den 3-Schritt-Manifestationsprozess hingewiesen. Die meisten unserer Wünsche entstehen nicht überlegt, aus unserem Willen, sondern spontan, so wie es der Fall war, als Du diesen Menschen getroffen hast. Der Wunsch ihn kennenzulernen wurde zuerst einmal ohne bewusste Absicht und Zielsetzung geboren. Schritt 1.

brivas hat geschrieben:Ich sehe keinen bewussten Mangel, kein bewusstes Bedürfnis, das diesen Wunsch ausgelöst hat - weil ich ihn ja auch einfach nicht kenne.


Jedesmal, wenn Du wieder an ihn denkst und der Wunsch aufkommt, geschieht das schon aus einem "Mangel" - weil Du ihn ja gerne kennenlernen würdest, gespannt bist, was Dich mit ihm verbindet, es sich aber noch nicht ergeben hat. Und jedesmal, wenn Du an ihn denkst, ist es wieder ein neuer Schritt-1-Prozess, der den Wunsch weiter und weiter verfeinert, ohne dass Du Dir dazu viele Überlegungen machen musst - am allerwenigsten wie Du den Wunsch formulieren solltest.

Der ist meist nicht bewusst, ich möchte sogar sagen in der Mehrzahl der Fälle. Wenn Du vor einem Schaufenster stehst und ein paar Highheels siehst und dieses Gefühl hast "die MUSS ich haben", so kommt dieser Wunsch auch nicht aus einem Zustand der rationalen Entscheidung. Vielmehr befriedigt das Haben-Wollen von etwas immer ein Sehnen, das auf einer ganz anderen Ebene liegt, Hintergrund ist immer der Gedanke, dass uns der Besitz glücklich-er machen wird.

brivas hat geschrieben:Und das Gesetz der Anziehung behindert auch noch, denn immer wenn ich an ihn denke, taucht er folglich überall in meinen Leben auf - als Kennzeichen, als Name in der Zeitung usw. - da fällt es noch schwerer abzuschalten.


Das ist doch schön. Du kannst das als "Zeichen" für Dich sehen und Dich darauf freuen, dass etwas Schönes vor Dir liegt. Warum willst Du darauf verzichten? Was Dich allerdings behindert ist, jedesmal festzustellen, dass er noch nicht da ist. Da helfen Gedanken wie "es braucht alles seine Zeit, damit sich die hilfreichen Synchronizitäten ergeben" oder "schön, dass ich ein wenig Zeit habe, mich darauf vorzubereiten", "es wird dann noch viel schöner als ich mir das ausmalen kann" - sie gehen auf eine allgemeine Ebene, die in keinster Weise behindert. Behindern tun nur solche Gedanken, die feststellen, dass etwas Erwünschtes noch nicht eingetroffen ist.

brivas hat geschrieben:Aber wenn wir uns aus dem Grund begegnet sind, dass wir ein Wohlgefühl mit dieser Begegnung erfahren, warum fühlt es sich jetzt "komisch" an und warum kommt es zu keinen Kontakt? Ich bin verwirrt, was übersehe ich hier? Habe ich einen Fehler in meiner Denkweise, wie komme ich da aus?


Wir kommen mit jemandem zusammen, weil sich unsere Schwingung entspricht. Das ist die einzigartige Funktionsweise des LoA und auch der Fall bei unschönen Begegnungen wie Täter und Opfer, Unfällen etc. Über die Qualität einer Begegnung sagt das nichts aus, die ist vielmehr in Deiner und der Schwingung der anderen begründet. Das LoA ist unbestechlich und nicht-wertend, bringt einfach nur das zusammen, was zusammen passt.

Ob Ihr gleicher Schwingung seid wird sich dann zeigen, wenn sich der Kontakt nicht nur flüchtig gestaltet, sondern vertieft. Denn begegnen tun wir täglich einer Menge Menschen, die trotzdem nicht unbedingt eine Bedeutung für unser Leben haben.

Wäre ich Du, würde ich mich in ganz allgemeinen Gedanken aufhalten, nicht zu viel Bedeutung in die Angelegenheit projizieren und mich an meinem Bauch-Kribbel-Gefühl erfreuen. Die Kombinatorik des Universums ist unendlich, für uns mit unserem Verstand nicht zu begreifen. Vielleicht ist das nur ein Ereignis, früher nannten Abraham das Treibholz, das ein Vorbote ist für etwas noch viel Schöneres.

Je weniger Du auf ein konkretes Ergebnis wartest und je mehr Du auf die Wirkweise des LoA vertraust, um so mehr kannst Du auch loslassen und auf das warten, was kommt. Und je entspannter Du bist, um so eher wird es geschehen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon labelle » 30. Mär 2013, 14:03

Hallo brivas,

ich hab gerade Deinen Thread durchgelesen, und ich bin neugierig geworden, sehr spannendes Thema.
Du hast geschrieben, wenn Du an ihn denkst, ---Du hast ja geschrieben, Du kennst ihn nicht---
wieso siehst Du seinen Namen in der Zeitung, und auf Kennzeichen?

Nur zum Verständnis , damit ich das nachvollziehen kann, wenn Du das erklären magst.

Wie gesagt, immer wieder spannend von anderen so etwas zu lesen.

Ein schönen Samstag mit viel Schnee...............
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 30. Mär 2013, 16:12

Hallo,
zuerst vielen lieben Dank an zimtstern und loa. Ich bin dankbar für die Zeit, die ihr euch für mich nehmt. :ros:
Diese Materie ist noch sehr neu für mich und es gibt so viele Fragen und verwirrende Gedanken. Danke für eure Unterstützung mich mit dieser spannenden Thematik vertraut zu machen. Viele Dinge verstehe ich erst jetzt anhand eurer Formulierungen und Beispiele.

Im dritten Schritt geht es jetzt nur noch um das zulassen, so bald du den Widerstand loslässt (das Mangelgefühl, widersprüchliche Gedanken, persönliche Überzeugungen die der Wunscherfüllung widersprechen) manifestiert sich der Wunsch in deinem Leben. (du bist so zu sagen schwingungs-gleich/passend zur Schwingung des Wunsches).

Der Knackpunkt sozusagen. Und meine Schwachstelle, das (noch) nicht umsetzen zu können.

Man muss es also nicht so eng sehen, man kann, wenn man sich einen Partner wünscht, auch ein schön eingerichtetes Haus vorstellen, oder etwas anderes was einem vielleicht leichter fällt... (Oder besser noch, etwas wertschätzen das man bereits hat, oder/und einer Tätigkeit nachgehen die einem Freude macht).

Das zu verstehen fällt mir etwas schwer... Wenn ich mir einen Partner wünsche, muss ich mich denn dann nicht auf den Partner "konzentrieren" anstatt auf ein voll eingerichtetes Haus? Ich muss doch meine Gedanken gegenüber dem Partner in Wohlklang bringen und nicht gegenüber einem Haus. Wo ist da der Zusammenhang? Oder heißt es lediglich, dass ich mich "nur" emotional wohlfühlen muss, und sich dann schon irgendein Wunsch, den ich mir je gewünscht habe, erfüllt?

Wir denken, "ich brauche das Haus um mich wohlzufühlen" oder "ich kann nur mit diesem Mann glücklich sein", aber eigentlich kommt das Haus oder der Mann, weil wir uns wohlfühlen und weil wir glücklich sind, weil es schwingungsmäßig "gleichwertig" dazu ist.
(Etwas schwingungsmäßig gleichwertiges wird so zu sagen aus unserem Vortex "herausgezogen").

Ja so langsam dämmerts... Ich empfinde es als unwahrscheinlich schwierig jeden Widerstand abzulegen, gerade weil der Mangel bzw. ein Kontrast hat den Wunsch ja erst geboren hat, und man ihn deshalb immer vor Augen hat.
Die Lösung ist wohl "einfach" zu begreifen, dass Dinge bereits unterwegs sind - denn nur dann kann man sich auch schon "ohne Wunsch" wohlfühlen.

Ich würde mich jetzt aber an deiner Stelle nicht auf "ich muss meine Schwingung irgendwie so hinbekommen, dass ich ihn wieder treffe" versteifen.
Ich würde einfach versuchen das positive an der Sache zu würdigen,
welche Wünsche/Sehnsüchte hat das ganze in dir entfacht? Das ganze hat doch bestimmt irgendwas bewußt gemacht, "geweckt"... versuche bei dem was du dir jetzt wünschst, allgemeiner zu bleiben.
Du spürst jetzt einen Mangel in deinem Leben... toll :clown: , für was würdest du sagen steht dieser unbekannte Mann? Was ist die Haupt-Emotion dahinter?
Denn das ist es, was du dir eigentlich wünschst.

Ja... was ist die Haupt-Emotion dahinter... Ich tu mich schwer das zu analysieren... Ich kenne diesen Mann nicht persönlich, aber ich weiß einige Dinge über ihn. Er ist gutaussehend, selbstständig und in einer Partnerschaft (nicht verheiratet, keine Kinder).
Ich glaube er löst in mir den Wunsch nach Freiheit aus, aber auch nach einer tiefen und innigen Freundschaft in der man sich fallen lassen kann, aber auch nach einer Art Annerkennung.
Ich spüre, dass er meinem Leben gut täte und wir uns auf irgendeine Art und Weise ergänzen würden. Uns scheint etwas zu verbinden - was es ist, keine Ahnung. Ich habe das Gefühl, dieser Mensch könne mich ohne Worte verstehen. Es ist eine Vertrautheit da, wie eine Seelenverwandschaft oder so. Schwer zu beschreiben...
Naja...jedenfalls ist mein Haupt-Widerstand nicht unbedingt der Mangel, das er nicht da ist - sondern vielmehr meine Angst. Irgendwie habe ich Angst davor, dass dieser Mensch zuviel in meinem Leben durcheinander wirbeln könnte - und das blockiert mich. Obwohl das ja eigentlich blöd ist, weil man das ja vorher gar nicht sagen kann.
Ich weiß im Grunde also glaub ich selber wo mein Problem liegt - aber ich kann es einfach nicht abstellen. Ich bin kein geduldiger Mensch und ich denke zuweit in die Zukunft und versuche zu planen - all das steht mir im Wege.
Diese Ruhe und dieses Vertrauen zu finden muss ich lernen.

Das ist doch schön. Du kannst das als "Zeichen" für Dich sehen und Dich darauf freuen, dass etwas Schönes vor Dir liegt. Warum willst Du darauf verzichten? Was Dich allerdings behindert ist, jedesmal festzustellen, dass er noch nicht da ist. Da helfen Gedanken wie "es braucht alles seine Zeit, damit sich die hilfreichen Synchronizitäten ergeben" oder "schön, dass ich ein wenig Zeit habe, mich darauf vorzubereiten", "es wird dann noch viel schöner als ich mir das ausmalen kann" - sie gehen auf eine allgemeine Ebene, die in keinster Weise behindert. Behindern tun nur solche Gedanken, die feststellen, dass etwas Erwünschtes noch nicht eingetroffen ist.

Ich habe selber gemerkt, dass Dinge immer dann passiert sind, wenn ich es am wenigsten erwartet habe - wenn ich mein Leben einfach lebe. Ohne nachzudenken, ohne zu planen, ohne Erwartungen zu haben...
Das GdA scheint wirklich nur dann zu greifen, wenn man sich von allem frei macht.
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 30. Mär 2013, 16:30

Du hast geschrieben, wenn Du an ihn denkst, ---Du hast ja geschrieben, Du kennst ihn nicht---
wieso siehst Du seinen Namen in der Zeitung, und auf Kennzeichen?

Nur zum Verständnis , damit ich das nachvollziehen kann, wenn Du das erklären magst.

hallo labelle,

Wir begegnen uns seit einger Zeit immer unterwegs im Auto oder auch mal beim Einkaufen.
(Also immer Begegnungen auf eine gewisse Distanz. Aber selbst über die Distanz ist es immer erschreckend "intensiv".)

Ich habe ihn als "Fremden" beschrieben, weil ich damit eher unser Verhältnis ausdrücken wollte. Wir wohnen zwar seit unserer Geburt im selben Dorf, aber im Grunde genommen kennt man sich nur vom sehen.
Mehr auch nicht. Wir hatten nie Kontakt, haben nie miteinander gesprochen.
Keine gemeinsamen guten Freunde bei denen man sich sieht, kein gemeinsamer Sportverein, Club, o.ä.
Er ist sogar der Typ Mann, den ich nie interessant gefunden habe - eher arrogant und überheblich.

Ich kenne also schon seinen Namen - und die Zeichen von denen ich sprach (seine Initalien im KFZ-Zeichen, Name in Zeitungen, selbst seine Eltern begegnen mir öfter als sonst) tauchen ständig um mich herum auf, selbst dann wenn ich gedanklich eigentlich einen Gang runter geschaltet habe. Ich scheine das irgendwie anzuziehen...
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon zimtstern » 30. Mär 2013, 21:23

brivas hat geschrieben:
Man muss es also nicht so eng sehen, man kann, wenn man sich einen Partner wünscht, auch ein schön eingerichtetes Haus vorstellen, oder etwas anderes was einem vielleicht leichter fällt... (Oder besser noch, etwas wertschätzen das man bereits hat, oder/und einer Tätigkeit nachgehen die einem Freude macht).

Das zu verstehen fällt mir etwas schwer... Wenn ich mir einen Partner wünsche, muss ich mich denn dann nicht auf den Partner "konzentrieren" anstatt auf ein voll eingerichtetes Haus? Ich muss doch meine Gedanken gegenüber dem Partner in Wohlklang bringen und nicht gegenüber einem Haus. Wo ist da der Zusammenhang? Oder heißt es lediglich, dass ich mich "nur" emotional wohlfühlen muss, und sich dann schon irgendein Wunsch, den ich mir je gewünscht habe, erfüllt?


Hallo brivas,

also das mit dem "schönen Haus" war vielleicht etwas verwirrend, ich wollte damit nur sagen dass es ja um den Schritt 3 geht, um das zulassen (hereinlassen des Wunsches), das konkrete wünschen ist ja schon abgeschlossen.

Aber mir fällt auch grade ein, weil du sagst "...und dann wird sich schon irgendein Wunsch den ich mir je gewünscht habe erfüllen" - es gibt hier einen Thread in dem wir mal über den Wunsch nach einem Partner, und warum das loslassen des Wunsches manchmal kein "offenes loslassen" ist, sondern ein "Tür zu machen"/"Wunsch in die hinterste Ecke verbannen".
Wenn ich den Thread finde, dann verlinke ich ihn hier.

Die Gefahr sehe ich bei dir und der Sehnsucht nach diesem Mann eher nicht,
aber wenn man sich etwas sehnlichst wünscht und ein starkes Mangelgefühl dahinter ist unter dem man regelrecht leidet, dann fällt das "offene loslassen" (also vertrauen darauf dass der Wunschn in Begriff ist sich zu erfüllen) so schwer, dass man lieber Schluss macht mit dem Wunsch.
Sich zB. einredet dass es eh schöner ist ohne Mann, man vielleicht sogar einen Männer-Hass entwickelt.

Jedenfalls hat ja alles Einfluss auf unseren momentanen Anziehungspunkt, und auch die Wünsche die wir aus dem Vortex "ziehen", kommen nicht willkürlich, sondern nach dem Gesetzt der Anziehung, und etwas das wir uns vor langer Zeit mal gewünscht haben, aber dann haben einschlafen lassen ist nicht mehr aktiv in unserer Schwingung, wir sind also auch kein passender Anziehungspunkt mehr für diesen Wunsch. (Könnten es aber natürlich wieder werden).

Irgendwie ist die Vorstellung dass sich "irgendwas, das ich mir mal gewünscht habe" erfüllt ja auch witzig :clown: ich stell mir grade vor das plötzlich das Fahrrad das ich mir als Kind gewünscht habe vor meiner Tür steht obwohl ich da vielleicht schon 20 Jahre nicht mehr daran gedacht habe.
Aber möglicherweise begegnet es mir jetzt, weil ich darüber nachgedacht und mich intensiv an diesen Wunsch erinnert habe, wenn ich das nächste mal auf einen Flohmarkt gehe, oder so...

Der Trick bei dem "aktiv halten" eines Wunsches und das gleichzeitige loslassen (des Mangels) ist der, dass man eben nicht auch die positive (sich gutanfühlende) Emotion die hinter dem Wunsch steckt "loslässt", sondern allgemeinere Gedanken dazu findet.
Welche Gedanken allgemein genug sind, und welche noch zu detailiert, kann man natürlich nur selbst herausspüren, aber schau doch mal wie es dir mit den Beispielen geht die Loa dir geschrieben hat:

lawofattraction hat geschrieben:

Das ist doch schön. Du kannst das als "Zeichen" für Dich sehen und Dich darauf freuen, dass etwas Schönes vor Dir liegt. Warum willst Du darauf verzichten? Was Dich allerdings behindert ist, jedesmal festzustellen, dass er noch nicht da ist. Da helfen Gedanken wie "es braucht alles seine Zeit, damit sich die hilfreichen Synchronizitäten ergeben" oder "schön, dass ich ein wenig Zeit habe, mich darauf vorzubereiten", "es wird dann noch viel schöner als ich mir das ausmalen kann" - sie gehen auf eine allgemeine Ebene, die in keinster Weise behindert. Behindern tun nur solche Gedanken, die feststellen, dass etwas Erwünschtes noch nicht eingetroffen ist.



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 30. Mär 2013, 21:51




Ich habe das Thema in den Erfahrungsaustausch verschoben, da es sich inzwischen ganz konkret um eine persönliche Situation dreht und nicht mehr nur um eine theoretische Betrachtung der Wirkweise des LoA.



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 30. Mär 2013, 22:08

brivas hat geschrieben:Das GdA scheint wirklich nur dann zu greifen, wenn man sich von allem frei macht.


Hallo Brivas,

da musst Du etwas verwechseln. Das LoA unterliegt ohne Einschränkung allen unseren Erfahrungen. Unbestechlich und vollkommen wertneutral bringt es gleiche Energien = Schwingungen zusammen. Und zwar erfreuliche, die wir positiv nennen ebenso wie unerfreuliche, negative Ereignisse. Einzig und alleine bestimmend ist, was wir denken und fühlen, weil sich das wiederum als unsere Schwingung zeigt.

Was Du wahrscheinlich meinst, ist Manifestation. Die geschieht in der Tat erst dann, wenn das Objekt des Wunsches nicht mehr als noch nicht vorhanden erfahren wird bzw. kann man noch einen Schritt weitergehen zu sagen, dass Manifestation zuerst virtuell erfahren werden muss, damit sie sich physisch zeigen kann. Die Freude über einen erfüllten Wunsch wird vorweg genommen und in einer "Echtheit" erlebt, ohne dass sich der Wunsch physisch bereits gezeigt hat.

Der Workshop 144. gibt dazu umfassende Information.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 31. Mär 2013, 13:39

Ich habe echt viel nachgedacht heute nacht...

Ich hatte bis jetzt das Gefühl, dass ich mich nur wohlfühlen kann, wenn ich diesen Menschen kenne.
Das ist Blödsinn. Ich muss mich jetzt wohlfühlen können, um ihn überhaupt anzuziehen.
Und die Angst, die ich habe (das er mehr in meinem Leben durcheinander wirblen könnte als mir lieb ist) ist auch etwas, dass ich unbedingt ablegen muss und bestimmt auch kann. Es kann nur soviel eintreten wie ich es zulasse. Und wenn sich weitere Wünsche ergeben und erfüllen, dann entspricht das eben meinem wahres "Ich" und diese Situation wäre dann somit auch zu akzeptieren.
Wenn ich mir jetzt ein kleines Ziel suche, mit dem ich mich wohlfühle - sprich der simple Wunsch des Kennenlernes, dann ist das okay für mich und "passt" in mein Leben. Ich darf halt nicht weiter denken was alles sein könnte (das er eventuell meine Ehe gefährden könnte weil ich verheiratet bin usw.) sondern muss erst mal diesen Schritt gehen. Ich bin in Gedanken nicht mehr in Hier und Jetzt sondern schon viel zu weit, ich muss das alles klein halten. Und wenn es auf dem Level bleibt, mit dem ich mich wohl fühlen kann, dann wird es auch eher eintreffen als wenn ich mich in Spekulationen verliere.

Jedenfalls hat ja alles Einfluss auf unseren momentanen Anziehungspunkt, und auch die Wünsche die wir aus dem Vortex "ziehen", kommen nicht willkürlich, sondern nach dem Gesetzt der Anziehung, und etwas das wir uns vor langer Zeit mal gewünscht haben, aber dann haben einschlafen lassen ist nicht mehr aktiv in unserer Schwingung, wir sind also auch kein passender Anziehungspunkt mehr für diesen Wunsch. (Könnten es aber natürlich wieder werden).

Uiii.. Also wenn ich mir vielleicht vor 10 Jahren mal irgendwann gewünscht habe, dass ich ihn gerne mal küssen würde, dann könnte dieser Wunsch erfüllt werden, ohne das ich es mir seit dem wieder gewünscht habe???


lawofattraction hat geschrieben:
brivas hat geschrieben:Das GdA scheint wirklich nur dann zu greifen, wenn man sich von allem frei macht.


[color=#008000]Hallo Brivas,

da musst Du etwas verwechseln. Das LoA unterliegt ohne Einschränkung allen unseren Erfahrungen. Unbestechlich und vollkommen wertneutral bringt es gleiche Energien = Schwingungen zusammen. Und zwar erfreuliche, die wir positiv nennen ebenso wie unerfreuliche, negative Ereignisse. Einzig und alleine bestimmend ist, was wir denken und fühlen, weil sich das wiederum als unsere Schwingung zeigt.


Ich glaube ich meine genau das was du jetzt geschrieben hast, ich hab mich nur etwas falsch ausgedrückt.
Ich wollte ausdrücken, dass das GdA für mich in diesem Fall nur positiv zu funktionieren scheint, wenn ich die allgemeine Gedanken habe - sprich mir nicht zuviele negative Gedanken mache, denn dann passiert auch immer etwas negatives (das ich ihm nicht begegne z.B.)

Ich habe in letzter Zeit viel in diesem Forum gelesen und mit jedem Satz eröffnet sich soviel Neues. Hier steht soviel drin, dass ich gar nicht weiß wo ich zuerst lesen soll.
Und es ist so spannend zu sehen, dass mir meine eigene Erfahrung (das ich mit meinen Gedanken irgendetwas beeinflusse) mich zu dieser "Thematik" gebracht hat, ohne das ich vorher irgendwas davon wusste.

Was ich mich noch frage, wie ist das eigentlich, wenn sich zwei Wünsche irgendwie wiedersprechen. Zum Beispiel kann ich mich nicht entscheiden, ob ich ein Haus oder eine Mietwohnung möchte - ich möchte irgendwie beides, denn beides hat Vor- und Nachteile.
Ich schieße somit ja zwei Wünsche ab. Es erfüllt sich dann doch automatisch der, auf den ich meine Schwingungen einstelle, oder?
Kann ich meine Schwingungen eigentlich bewusst lenken? Oder passiert das "automatisch" aus meinem tiefsten Inneren raus?

Ich wünsche euch allen übrigens Frohe Ostern
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Klara » 31. Mär 2013, 17:40

Hi Brivas, hallo an alle :-)!

Ha! Wie ich dieses Thema kenne ;-))! Ich finde, das ist ein sehr, sehr schöner Thread und finde die Erklärungen von Loa und Zimtstern (wieder mal) sowas von toll :danke:

Brivas, ich wollte Dir nur sagen, dass ich genau das geschafft habe (mit Abe's Hilfe) mir einen bestimmten Mann in mein Leben gezogen zu haben :-D! Allerdings geht das ja nur, wenn wirklich eine Resonanz vorhanden ist (für alle, die sich jetzt darauf freuen, ihren Lieblingsrockstar in ihr Leben ziehen zu können :clown: ), sprich, hätten wir keine Resonanz zueinander gehabt, hätte es natürlich nicht funktioniert - aber dann wäre ein anderer Mann gekommen, der meiner damaligen Schwingung entsprochen hätte. Funktioniert hat das so toll, weil ich mich Stunden über Stunden mit dem Loa beschäftigt hatte und mir aufgefallen ist, dass ich eben bislang immer im Mangel an ihn gedacht habe. Das habe ich geändert, SChritt für SChritt: mich gefreut, tief geatmet und mich an meinen tollen Phantasien erfreut, bei schlechtem Gefühl konnte ich umschwenken bis ich bei einem guten Gefühl angelangt war, dann hab ich was anderes gemacht, um diese schöne Wellenlänge "oben" zu halten und mir das nicht durch Zweifelgedanken wieder zu versauen. Nach einer gewissen Zeit (ein paar Wochen) habe ich, wie Du, Effekte gemerkt wie: seine Automarke ständig gesehen, Namen wie Du überall entdeckt, im Auto kam er mir entgegengefahren (wie im Fred-Workshop), andere Männer die mich angeflirtet haben....Da ich mich erinnerte, was Abe übers Treibholz sagen, hab ich mich umso mehr gefreut :kgrhl: bei all diesen tollen Vorzeichen. Und eines Tages spürte ich, dass etwas besonderes heute geschehen wird....und an diesem Tag rief er an....wir wurden in den darauffolgenden Wochen ein Paar :clown: Ist inzwischen auch Vergangenheit...Aber dieser Prozess ist für mich heute noch extrem prägend - im positiven Sinne! Ich denke gerne, sehr gerne daran zurück, weil ich stolz auf mich bin, wie toll das funktioniert hat. Genau wie Abe immer gesagt haben. Ganz genau so habe ich diesen Prozess erlebt :heartsmiel: !
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon zimtstern » 31. Mär 2013, 20:48

Hallo brivas,

brivas hat geschrieben:
Jedenfalls hat ja alles Einfluss auf unseren momentanen Anziehungspunkt, und auch die Wünsche die wir aus dem Vortex "ziehen", kommen nicht willkürlich, sondern nach dem Gesetzt der Anziehung, und etwas das wir uns vor langer Zeit mal gewünscht haben, aber dann haben einschlafen lassen ist nicht mehr aktiv in unserer Schwingung, wir sind also auch kein passender Anziehungspunkt mehr für diesen Wunsch. (Könnten es aber natürlich wieder werden).


Uiii.. Also wenn ich mir vielleicht vor 10 Jahren mal irgendwann gewünscht habe, dass ich ihn gerne mal küssen würde, dann könnte dieser Wunsch erfüllt werden, ohne das ich es mir seit dem wieder gewünscht habe???


Nur wenn dieser Wunsch bei dir jetzt wieder aktiv wird,
ich würde mir nicht so viel Gedanken machen was schon im Vortex vorhanden ist, denn da ist sooo viel vorhanden, und es kommt ja auch ständig neues dazu,
ob etwas altes wieder aktiviert wird, oder du es dir grade zum ersten mal gewünscht hast, ist eigentlich egal.

(wobei das wiederholte wünschen und das wieder-aktivieren vielleicht erklärt warum etwas besonders heftig ist?)

Ich finde es mit den Wünschen die andere Menschen miteinbeziehen, immer ein bisschen verwirrend,
denn ein Wunsch hat ja immer nur mit uns zu tun, andere Menschen können dazu nur in Resonanz sein.
Wenn es nun heißt "deine Wunschbeziehung ist im Vortex schon erfüllt", dann sind damit wahrscheinlich nicht die ganzen konkreten Details gemeint die wir damit verbinden, sondern das was wir gefühlsmäßig damit verbinden, die "Essenz" des Wunsches so zu sagen. Jedenfalls auf dieser (Vortex) Ebene.
Wenn sich nun etwas in unserer Realität hier manifestiert, dann wird es (gemäß der Natur dieser Realität) natürlich (wieder) zu etwas konkretem.
Ich stelle mir das ganze wie so ein Grundgerüst vor, in das sich dann, abhängig von unserem Anziehungspunkt, die Details einfügen.
Und das kann die bestimmten Menschen beinhalten, an die wir beim wünschen* gedacht haben, muss es aber nicht...

(*Der Knackpunkt ist wahrscheinlich der, dass wir beim Schritt 1 oftmals gar nicht an eine bestimmte Person gedacht haben, - wenn wir überhaupt bewußt gedacht haben -, die meisten konkreten Details fügen sich wahrscheinlich erst später ein, wenn wir darüber nachdenken/ in der Vorstellung schwelgen).

Allerdings glaube ich, (vielleicht kann Loa das noch mal erklären), dass es schon auch den Fall gibt, dass ein Wunsch im Moment des 1. Schrittes, tatsächlich mit einer bestimmten anderen Person zu tun hat, allerdings ist der andere in diesem Moment dann wahrscheinlich auch in schwinungsmäßiger Resonanz...

Ob das im Moment des 1. Schrittes so war, wissen wir wahrscheinlich meist nicht... wenn sich später dann aber wie bei Klara tatsächlich eine Beziehung mit dem (konkreten) Wunschpartner ergibt, war es vermutlich so.

(oder hat sich zwischenzeitlich so ergeben ?).


brivas hat geschrieben:Was ich mich noch frage, wie ist das eigentlich, wenn sich zwei Wünsche irgendwie wiedersprechen. Zum Beispiel kann ich mich nicht entscheiden, ob ich ein Haus oder eine Mietwohnung möchte - ich möchte irgendwie beides, denn beides hat Vor- und Nachteile.
Ich schieße somit ja zwei Wünsche ab. Es erfüllt sich dann doch automatisch der, auf den ich meine Schwingungen einstelle, oder?



Ich glaube unsere Wünsche widersprechen sich nie,
die Essenz ist bei beiden Wünschen die gleiche, die Frage ist nur ob und in welcher konkreten Form sich dieser Wunsch in deinem Leben manifestieren wird.
Also eigentlich ist das keine Frage die wir uns beantworten müssen,
ich würde mich an deiner Stelle weiterhin mit dem "wohnen-Thema" beschäftigen, auf eine spielerische, freundvolle, leichte Weise - es gibt so viele Möglichkeiten "glücklich zu wohnen" mehr vermutlich als du bisher gedacht hast... überlass es doch dem LoA dass "es" das findet /zu dir bringt was am genausten deinem Gefühl von schönem, glücklichem Wohnen entspricht.

Kann ich meine Schwingungen eigentlich bewusst lenken? Oder passiert das "automatisch" aus meinem tiefsten Inneren raus?



sowohl als auch, würde ich sagen,
es ist glaube ich selten so dass wir uns so stark etwas wünschen dass wir unsere Schwingung so stark beeinflussen dass es unmittelbare Folgen hat, (so habe ich auch Loas Antwort zum Thema Wetter hier am Anfang des Threades verstanden),
vielmehr beeinflussen unsere Gedanken ja unseren (schwinungsmäßigen-) Anziehungpunkt, somit können wir diesen Anziehungspunkt durch unsere Gedanken bewußt beeinflussen, "geschehen" tut es dann automatisch... aus dem tiefesten Inneren, unserem Anziehungspunkt "heraus"...

Ich habe in letzter Zeit viel in diesem Forum gelesen und mit jedem Satz eröffnet sich soviel Neues. Hier steht soviel drin, dass ich gar nicht weiß wo ich zuerst lesen soll.
Und es ist so spannend zu sehen, dass mir meine eigene Erfahrung (das ich mit meinen Gedanken irgendetwas beeinflusse) mich zu dieser "Thematik" gebracht hat, ohne das ich vorher irgendwas davon wusste.


Das kommt mir bekannt vor :lieb:
Wenn du das Gefühl hast es wird zu verwirrend, dann leg einfach mal eine Pause ein... das wichtigste weißt du ja schon, der Rest wird sich nach und nach klären...


Klara hat geschrieben:Brivas, ich wollte Dir nur sagen, dass ich genau das geschafft habe (mit Abe's Hilfe) mir einen bestimmten Mann in mein Leben gezogen zu haben :-D! Allerdings geht das ja nur, wenn wirklich eine Resonanz vorhanden ist (für alle, die sich jetzt darauf freuen, ihren Lieblingsrockstar in ihr Leben ziehen zu können :clown: ), sprich, hätten wir keine Resonanz zueinander gehabt, hätte es natürlich nicht funktioniert - aber dann wäre ein anderer Mann gekommen, der meiner damaligen Schwingung entsprochen hätte. Funktioniert hat das so toll, weil ich mich Stunden über Stunden mit dem Loa beschäftigt hatte und mir aufgefallen ist, dass ich eben bislang immer im Mangel an ihn gedacht habe. Das habe ich geändert, SChritt für SChritt: mich gefreut, tief geatmet und mich an meinen tollen Phantasien erfreut, bei schlechtem Gefühl konnte ich umschwenken bis ich bei einem guten Gefühl angelangt war, dann hab ich was anderes gemacht, um diese schöne Wellenlänge "oben" zu halten und mir das nicht durch Zweifelgedanken wieder zu versauen. Nach einer gewissen Zeit (ein paar Wochen) habe ich, wie Du, Effekte gemerkt wie: seine Automarke ständig gesehen, Namen wie Du überall entdeckt, im Auto kam er mir entgegengefahren (wie im Fred-Workshop), andere Männer die mich angeflirtet haben....Da ich mich erinnerte, was Abe übers Treibholz sagen, hab ich mich umso mehr gefreut :kgrhl: bei all diesen tollen Vorzeichen. Und eines Tages spürte ich, dass etwas besonderes heute geschehen wird....und an diesem Tag rief er an....wir wurden in den darauffolgenden Wochen ein Paar :clown: Ist inzwischen auch Vergangenheit...Aber dieser Prozess ist für mich heute noch extrem prägend - im positiven Sinne! Ich denke gerne, sehr gerne daran zurück, weil ich stolz auf mich bin, wie toll das funktioniert hat. Genau wie Abe immer gesagt haben. Ganz genau so habe ich diesen Prozess erlebt :heartsmiel: !
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Beautiful Mind » 31. Mär 2013, 22:42

Hallo Brivas,

brivas hat geschrieben:Ich würde mich jetzt aber an deiner Stelle nicht auf "ich muss meine Schwingung irgendwie so hinbekommen, dass ich ihn wieder treffe" versteifen.
Ich würde einfach versuchen das positive an der Sache zu würdigen,
welche Wünsche/Sehnsüchte hat das ganze in dir entfacht? Das ganze hat doch bestimmt irgendwas bewußt gemacht, "geweckt"... versuche bei dem was du dir jetzt wünschst, allgemeiner zu bleiben.
Du spürst jetzt einen Mangel in deinem Leben... toll , für was würdest du sagen steht dieser unbekannte Mann? Was ist die Haupt-Emotion dahinter?
Denn das ist es, was du dir eigentlich wünschst.

Ja... was ist die Haupt-Emotion dahinter... Ich tu mich schwer das zu analysieren... Ich kenne diesen Mann nicht persönlich, aber ich weiß einige Dinge über ihn. Er ist gutaussehend, selbstständig und in einer Partnerschaft (nicht verheiratet, keine Kinder).
Ich glaube er löst in mir den Wunsch nach Freiheit aus, aber auch nach einer tiefen und innigen Freundschaft in der man sich fallen lassen kann, aber auch nach einer Art Annerkennung.
Ich spüre, dass er meinem Leben gut täte und wir uns auf irgendeine Art und Weise ergänzen würden. Uns scheint etwas zu verbinden - was es ist, keine Ahnung. Ich habe das Gefühl, dieser Mensch könne mich ohne Worte verstehen. Es ist eine Vertrautheit da, wie eine Seelenverwandschaft oder so. Schwer zu beschreiben...
Naja...jedenfalls ist mein Haupt-Widerstand nicht unbedingt der Mangel, das er nicht da ist - sondern vielmehr meine Angst. Irgendwie habe ich Angst davor, dass dieser Mensch zuviel in meinem Leben durcheinander wirbeln könnte - und das blockiert mich. Obwohl das ja eigentlich blöd ist, weil man das ja vorher gar nicht sagen kann.
Ich weiß im Grunde also glaub ich selber wo mein Problem liegt - aber ich kann es einfach nicht abstellen. Ich bin kein geduldiger Mensch und ich denke zuweit in die Zukunft und versuche zu planen - all das steht mir im Wege.
Diese Ruhe und dieses Vertrauen zu finden muss ich lernen.


Ich spinne einfach mal ein wenig: Vielleicht ist es einfach das Unbekannte, das dich reizt. Das hat für mich etwas von Spannung und Abenteuer. Womöglich ist das ein Aspekt in deinem Leben, der gelebt werden möchte und etwas zu kurz kommt. Du könntest diesen Aspekt aber auch auf anderem Weg erfüllt bekommen. Zum Beispiel durch die Planung einer Fernreise in ein Land, in das du schon immer reisen wolltest, vielleicht mit einem Rucksack und ganz nach eigenem Plan. Oder durch das Engagement bei einem interessanten Hilfsprojekt, oder durch die Beschäftigung mit einem kreativen Hobby, oder oder...

Welche Sehnsucht diese Begegnung mit dem unbekannten Mann in dir weckt kannst nur du heraus finden. Was ich mit meinem Beispiel nur sagen will ist, dass du dir diese Sehnsucht selbst erfüllen kannst. Du brauchst dann diesen Mann nicht dazu. Und dann kann es passieren, dass ihr euch tatsächlich eines Tages näher kennen lernt und es entsteht ein heißer Flirt - oder du denkst auf einmal: ist der Typ langweilig.

Du bist der Macher deines Lebens, du brauchst keinen anderen Menschen dazu. Wenn du dich selbst ganz allein um die Erfüllung deiner Bedürfnisse kümmerst und einfach dafür sorgst, dass es DIR gut geht, geht der Rest von ganz allein.

Herzliche Grüße

Beautiful Mind :gvibes:
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 1. Apr 2013, 08:30




Hallo Brivas, moin Ihr Lieben,

eigentlich widerspricht diese ausführliche Situationsanalyse mit vielen Einzelheiten und eigenen Erfahrungsberichten ja dem, was wir hier tun wollen, nämlich das Gesetz der Anziehung vor dem Hintergrund einer Situation betrachten, ohne zu sehr in die Details zu gehen, aber diese neuerlichen Aussagen sind selbst für mich zu verlockend, um darüber hinwegzugehen - old habits die hard. :clown:

brivas hat geschrieben:Ich hatte bis jetzt das Gefühl, dass ich mich nur wohlfühlen kann, wenn ich diesen Menschen kenne.


Nun, liebe Brivas, ist die Katze aus dem Sack. Du hast Dich verliebt und versuchst jetzt, mit allen möglichen Verstandesargumenten Deine innere Aufruhr und Deine Sehnsucht und Deine Verwirrung zu beschwichtigen. Die Ausgangssituation Deiner Ehe und seiner Partnerschaft bietet ja nun nicht die ideale Plattform für ein freudiges und problemloses Kennenlernen und als Ausgangsbasis für "ungetrübtes Glück".

brivas hat geschrieben:Das ist Blödsinn. Ich muss mich jetzt wohlfühlen können, um ihn überhaupt anzuziehen.


Nein, das ist nicht richtig. Anziehung geschieht auf gleicher Schwingungsbasis. Und die kann auch abgrundtiefe Depression und schwarze Gedanken sein. Nur Gleiches zieht Gleiches an, eine "Qualität" der Schwingung gibt es auf der Anziehungsebene dabei nicht. Klar gesagt, würde er jetzt in Dein Leben kommen, so wäre auch er von Gedanken des Zweifels und der Verwirrtheit bestimmt.

Daher ist in solchen Situationen auch immer die Frage, ob man wirklich sehenden Auges in etwas hineinlaufen möchte, was von den Ausgangsbedingungen nicht gerade ideal ist. Wenn sich kein näherer Kontakt herstellen wird, lässt sich daraus schliessen, dass er Deiner Schwingung nicht entspricht. Es ist wirklich nicht so, dass Du jemanden in Dein Leben ziehen kannst, wenn Du nur guter Stimmung bist. Einzig und alleine bestimmend ist Deine Schwingung und die der anderen Menschen. Und die kann auf einem sehr hohen Niveau der Freude sein, genauso wie auf einer Ebene der Verwirrung, der Verzweiflung und der Depression.

brivas hat geschrieben:Und die Angst, die ich habe (das er mehr in meinem Leben durcheinander wirblen könnte als mir lieb ist) ist auch etwas, dass ich unbedingt ablegen muss und bestimmt auch kann. Es kann nur soviel eintreten wie ich es zulasse.


Zuerst einmal solltest Du verstehen, dass niemand etwas in Deinem Leben durcheinander wirbelt, nichts von aussen beeinflussen kann, was Du als Schwingung nicht bereits in Dir trägst. Es ist, als trügest Du ein Schild (xxx-Schwingung) mit Dir herum, das nur die, die gleicher Schwingung sind, lesen können und darauf reagieren. Im Prinzip sind alle anderen Menschen "Erfüllungsgehilfen", die wir schwingungsmässig einladen.

Es ist Deine Energie, sind Deine Gedanken, Deine Gefühle, die andere Menschen gleicher Energie auf den Plan rufen. Insofern ist auch alles, was geschieht und noch geschehen mag, ausschliesslich in Deiner Verantwortung. Auch wenn sich das etwas hart anhören mag, so birgt es auch das allergrösste Geschenk in sich: Du bist der Erschaffer Deiner Realität. Niemand kann etwas in Deine Realität hineingeben, ohne dass Du es (durch Deine Schwingung) nicht eingeladen hättest.

Was ich auf jeden Fall nun tun würde, ist zu versuchen, klaren Kopf zu be- oder besser er-halten, auch wenn es schwer ist. Kann in Deiner momentanen Verfassung wirklich nur so wenig eintreten wie Du zulässt? Ich denke, dazu bist Du bereits viel zu tief in der Angelegenheit verstrickt und versuchst jetzt, Smilies drüber zu kleben. Du wünschst etwas, hast aber Angst, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Verlieben wir uns eigentlich willentlich? Meine Erfahrung hat gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist, dass wir uns durch Verstandesargumente weder verlieben noch ent-lieben können. Es scheint vielmehr oft so, als wären wir ferngesteuert.

brivas hat geschrieben:Und wenn sich weitere Wünsche ergeben und erfüllen, dann entspricht das eben meinem wahres "Ich" und diese Situation wäre dann somit auch zu akzeptieren.


Du bist ganz schön schlau - jetzt schiebst Du die Verantwortung für das, was passieren könnte, auch noch dem Inner Being zu. :teuflischgut: Mit dem "Wahren Ich" hat Deine Situation nicht unbedingt zu tun, zumindest nicht in der Form, dass das Wahre Ich Dir irgendwelche Massgaben vorgibt oder die Regie Deines Lebens beeinflusst. Das Inner Being ist wunschlos, hat keine Vorlieben und Abneigungen. Wohl aber unser physisch ausgeformtes Ich. Es ist der physische Mensch, der durch seine Gedanken und Gefühle sein Leben in einer bestimmten Form erschafft. Was passiert ist, hat nur mit Deiner Schwingung zu tun. Mit den Gedanken, die Du denkst und mit all dem, was Du nun - als Hoffnung und auch als Angst - auf diese mögliche Verbindung projizierst.

brivas hat geschrieben:Wenn ich mir jetzt ein kleines Ziel suche, mit dem ich mich wohlfühle - sprich der simple Wunsch des Kennenlernes, dann ist das okay für mich und "passt" in mein Leben. Ich darf halt nicht weiter denken was alles sein könnte (das er eventuell meine Ehe gefährden könnte weil ich verheiratet bin usw.) sondern muss erst mal diesen Schritt gehen. Ich bin in Gedanken nicht mehr in Hier und Jetzt sondern schon viel zu weit, ich muss das alles klein halten. Und wenn es auf dem Level bleibt, mit dem ich mich wohl fühlen kann, dann wird es auch eher eintreffen als wenn ich mich in Spekulationen verliere.


Wer schreibt Dir vor, was Du darfst und was nicht? Und was Du tun musst oder lässt? Und schau nochmals genau hin, was Du sagst: Wieder schiebst Du dem anderen - ganz subtil - die mögliche Gefährdung Deiner Ehe zu. Aber nicht er gefährdet Deine Ehe - wenn Du das so nennen möchtest, was ich nicht tun würde - sondern Du.

Wäre ich Du, so würde ich zuerst einmal einen schönen Grid für Klarheit erstellen. Ich würde unbedingt danach streben, mehr zu verstehen, was gefühlsmässig los ist. Fast vermute ich, dass Dich diese Sache so überrollt hat, dass Du vollkommen verwirrt bist und grosse Angst hast, was sich daraus alles entwickeln könnte, wenn Du Deinen Gefühlen nachgibst.

Glaubst Du Dir denn wirklich selbst, dass es Dir ausreichen wird, ihn kennenzulernen, oder weisst Du nicht vielmehr, dass Du dann mehr und mehr und mehr möchtest? Steckst Du nicht vielmehr den Kopf in den Sand und lässt die Welle über Dich schwappen statt Dein Surfbrett zu nehmen und sie elegant zu reiten?

Ich würde mich auch fragen, wo Defizite, wo Mangel in der eigenen Partnerschaft erfahren werden. Auch die möglichen Konsequenzen anschauen, ganz theoretisch. Ausflüchte und Smilies draufpappen macht alles nur noch schlimmer und führt in mehr Verwirrung.

Du befindest Dich in einer typischen Situation gespaltener Energie. Hingezogen und hergezerrt durch Deine eigenen Gefühle und Gedanken. In einer solchen Lage nun auf Teufel komm raus die Kenntnisse um das LoA anzuwenden, wird Dir für mein Empfinden kaum gelingen. Das braucht eine solide Basis und viel Üben, etwas, was am besten gerade nicht in einem solchen Gefühlschaos angefangen wird.

Je besser Du Dich im alltäglichen Leben kennst, je bewusster Du lebst, umso mehr kannst Du auch Deine Realität gestalten. Bei so viel Widerspruch und für mein Empfinden doch recht ungeordneten Gedanken wirst Du wenig Hebelwirkung haben, der Sache die Richtung zu geben, die Du für Dich erhoffst.

Daher würde mein momentaner Fokus sein: Ehrlichkeit gegenüber Dir selbst, um daraus Klarheit zu erhalten. Was Dir passiert ist nicht verwerflich, ist nicht falsch, ist nicht etwas, was nicht passieren "darf". Niemand hat das Recht Dich zu beurteilen, zu verurteilen, keine Lebensform und auch keine wichtige Lebensentscheidung ist falsch. Wer sollte für Dich richtige Entscheidungen treffen ausser Dir? Mache Dir Deine Wünsche generell zu Partnerschaft klar, wo sind sie erfüllt, wo lebst Du Mangel? Je mehr Klarheit Du hast, um so besser sind die Voraussetzungen, dass Du ein glückliches und erfülltes Leben lebst - wie immer das auch aussehen mag.

Und wenn Du das möchtest, können wir mit einer solchen Erkenntnis und Klarheit dann vor dem Hintergrund des LoA Deine Situation und Deine Wünsche dazu anschauen und Dir ein paar gezielte Hinweise zu seiner Anwendung geben.

Lieben Gruss
Loa

P.S. Einiges aus diesem Thread mag für Dich hilfreich sein.



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon zimtstern » 2. Apr 2013, 02:10

lawofattraction hat geschrieben:
P.S. Einiges aus diesem Thread mag für Dich hilfreich sein.


Der Thread "Die Liebe und ihre Wirrungen" ist wirklich interessant, - ich habe mir grade Loas letzten Beitrag dort ausgedruckt :gvibes:

Warum machen wir es uns oft so schwer und verbiegen uns etc., wenn das was wir wollen doch eigentlich ein Partner ist der uns so liebt und mag wie wir uns selbst mögen...
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 2. Apr 2013, 10:34

Liebe Loa,

danke für den Hinweis auf den Thread.

Ich habe gestern schon diesen Post gelesen und er hat mich sehr, sehr aufgewühlt und teilweise echt schockiert. Danke für die ehrlichen und direkten Worte - auch wenn sie mein mühvoll errichtetes Kartenhaus wiederzusammen fallen lassen haben. Bin ich wirklich verliebt? Male ich schön? Habe ich Angst mich der Verantwortung zustellen? Ja... Ich glaube tatsächlich. So hart diese Erkenntnis auch sein mag.

Dein Post hat mir klar vor Augen gerufen, dass ich mich so nicht mehr wohl fühle. Irgendwas fühlt sich nicht stimmig an.
Ich hole mal kurz aus (ich hoffe es wird nicht zu lang) - (ach und falls ich zu sehr ins Detail gehen, dann bremst mich): Ende letzten Jahres haben mein Mann und ich unsere kirchliche Trauung geplant. Nach 5 jahren Ehe und 2 kleinen Kindern. Ich war glücklich - so sehr, ich hatte keinerlei Zweifel. Und da taucht ER auf. Immer mal wieder. Erst habe ich mir nichts dabei gedacht - aber es wurde häufiger und irgendwann merkte ich auch sowas wie Vertrautheit zwischen uns. Und dann kam der Punkt, wo ich dachte "Was soll das? Was macht der?"

Warum hab ich ihn eine Rolle in meinem Leben gegeben? Man hört oft, dass man unerfüllte Bedürfnisse auf einen Dritten verlagert. Aber habe ich das? Unbewusst? Denn was kann ER mir geben - ich kenne ihn doch nicht. was suche ich? Was zeigt er mir, was mir fehlt? Oder tut er das gar nicht? Hat er eine ganz andere Aufgabe?
Habe ich ihn (unbewusst) in mein Leben gezogen um mir Mängel aufzuzeigen - oder war es andersrum? Lag es daran, dass ich glücklich gewesen bin?

Ich liebe meinen Mann, mit seinen Fehlerchens kann ich leben - und ich weiß auch, dass das Leben nicht immer aus Höhen und Friede-Freude-Eierkuchen besteht. Das akzeptiere ich auch. Ich akzeptiere ihn so wie er ist. Ich will ihn gar nicht ändern, wir schätzen uns und leben eine Leben in gegenseitigem Respekt - jeder lässt den anderen so sein wie er will. Das ist ganz wunderbar.
Und dann komm ich nun an einen Punkt, wo ich feststellen muss, dass wir irgendwo feststecken. Dass das Leben uns einschränkt, das alles so alltäglich geworden ist. Ich fühle mich als Hausfrau und Mutter - nicht mehr als "Geliebte". Ich weiß, dass mein Mann mich liebt - aber auf eine Art und Weise, die mir viel zu sehr freundschaftlich ist. (Wobei das ja eigentlich nicht schlecht ist). Er zeigt seine Liebe nicht - und das ist, was mir fehlt. Ich möchte diese Liebe leben und sehen.

Ich weiß nicht was zu tun ist... Woran soll ich arbeiten? Ich vermute an meinem HIER und JETZT. Ich muss versuchen glücklich zu sein und mich wohl zu fühlen. Mit all den Konsequenzem, die sich daraus ergeben.
Ich verstehe, dass ich meine Beziehung besser machen kann, wenn ich ihr positive Gedanken schenke. (Ich weiß, im Moment sehe ich nur das negative - und erst das macht es möglich, dass noch mehr negative Eigenschaften zu mir kommen. Das will ich nicht.)
Ich konzentriere mich also auf das Schöne in meinem Leben und versuche salopp gesagt mich wohlzufühlen.
Ich versuche keine negative Gedanken zu haben und das positive - auch an meiner Ehe - zu sehen.
Indem ich meine Emotionen veränder, veränder ich auch meine Realität.

Aber kann es nicht durchaus passieren, dass man dadurch, dass man immer das positives sieht, den Punkt, andem es Zeit ist ins kalte Wasser zu springen, gar verpasst? Das man in Schönmalerei verfällt?
Kommt die Fee, von der du im anderen Thread gesprochen hat, wo fängt meine eigene Verantwortung an?

Ich habe momentan wohl echt ein bisschen die Richtung verloren. Soll ich mich auf meine Ehe konzentrieren oder auf den andern Mann? Die Antwort wird jetzt heißen "auf dich selber" - soweit bin ich ja schon. Aber bei was fühle mich glücklicher?
Und selbst wenn ich meine Bedürnisse ausleben möchte, kann ich nicht von heute auf morgen den puren Egoismus leben - ich habe zwei kleine Kinder, die ich nicht mal eben wegzaubern kann weil sie mich ungemein einschränken.

Ich verfalle leicht in eine Art des mich-treiben-lassen, des Verantwortung-wegschiebens, des Dinge-werden-sich- ergeben, wenn es daran ist.
Ich frage mich ständig, ob sich echt alles durch eine Eigendynamik auflösen wird, allein wenn ich mich an Dingen erfreue? Werde ich von der Fee geschubst oder muss ich doch selber springen?
Wenn ich mein jetziges Glück (Familie usw.) sehen, fühlen und leben muss, kommt dann alles andere "automatisch"? Wo liegt dabei meine eigene Verantwortung für Dinge, die sich ergeben?
z.b. wenn ich arbeitslos bin und trotzdem guter Dinge, kommt dann die Arbeit automatisch - ohne das ich überhaupt eine Bewerbung schreibe?
Bringen mich die klaren und sich-gut-anfühlenden Gedanken dazu, die richtigen Entscheidungen zu treffen?
Oder muss ich erst Entscheidungen treffen um zu den sich-gut-anfühlenden Gedanken überhaupt erst zu kommen.
Ich hoffe es versteht vielleicht einer was ich meine....

Ich habe mir gedacht, ich versuch ein wenig Ruhe reinzukriegen, in dem ich meinen Zustand erstmal akzeptiere.
Es ist okay, dass ich diesen Menschen anziehen finde.
Es ist okay, dass ich mich nicht wohlfühle, denn ich kann an meiner Einstellung zu meinem Leben und zu meiner jetztigen Beziehung arbeiten.

Ich weiß, dass ich erstmal JETZT glücklich sein muss, um dadurch dann auch noch viel schönere Sachen in mein Leben zu lassen. Dieser Zustand momentan darf nicht so unbefriedigend bleiben und ich habe Zeit ihn zu ändern.

Ich hoffe ich bin kein hoffnungsloser Fall,
danke für eure Hilfe und eure Inspiration,
Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 2. Apr 2013, 11:30

ich konnte den beitrag leider nicht mehr ändern, möchte aber trotzdem noch was ergänzen

brivas hat geschrieben:Ich verfalle leicht in eine Art des mich-treiben-lassen, des Verantwortung-wegschiebens, des Dinge-werden-sich- ergeben, wenn es daran ist.
Werde ich von der Fee geschubst oder muss ich doch selber springen?


Ein anderes Beispiel:
Wenn ich Geld wünsche, dann kommt es wenn die Schwingung passt. Über das "was und wie" der Manifestation brauch ich mir keine Gedanken machen. Es kommt von alleine wenn alles in Einklang ist. Das kann ich ja noch verstehen.
Wenn ich mir wünsche, dass ER mal zum Kaffee kommt, reicht es dann auch wenn ich es mir wünsche und vertraue? Die Tatsache, dass ich die Alternative habe ihn anzurufen verwirrt mich ungemein. Ich habe SCHEINBAR ja die Möglichkeit etwas an der Situation zu ändern. Aber habe ich das wirklich? Irgendwie wohl eher nicht, denn das würde ja sowieso nie etwas bringen - weil ich eben innerlich noch Widerstände habe).
Also bleibt mir ja eigentlich nichts anderes, als mich zurücklehnen, an mir zu arbeiten und zu sagen "irgendwann, wenn ich den Widerstand abgelegen konnte, wird der Impuls zum anrufen so stark sein, dass ich gar nicht anders kann - und dann weiß ich auch das es "richtig" ist." Alles was ich jetzt mache - mit Widerstand - wird auch nur solche Dinge anziehen.
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Pink » 2. Apr 2013, 11:36

Hallo liebe Brivas, hallo Ihr Lieben,

lawofattraction hat geschrieben: Daher ist in solchen Situationen auch immer die Frage, ob man wirklich sehenden Auges in etwas hineinlaufen möchte, was von den Ausgangsbedingungen nicht gerade ideal ist.
Ich finde diese Aussage äussert passend, hilfreich und Klarheit verschaffend.
Ich würde mich fragen, was ich mir von diesem Typen verspreche. Was willst Du von ihm? Er gefällt Dir optisch und ist attraktiv, wie Du bereits geschrieben hast. Du hast Lust begehrt zu werden. Als Frau und nicht nur als Mutter wahrgenommen zu werden. Aber viele andere, unbekannte Männer können Dich bewundern, wenn Du Dich selbst wieder sinnlich und begehrenswert findest.

lawofattraction hat geschrieben:Wenn sich kein näherer Kontakt herstellen wird, lässt sich daraus schliessen, dass er Deiner Schwingung nicht entspricht.
Und hier ist doch der springende Punkt. Deine Gedanken drehen sich (ständig), zumindest ausschliesslich in Deinen Beiträgen um diesen unbekannten Mann. Du kennst ihn seid Ewigkeiten vom Sehen und weisst seinen Namen. Das war´s auch schon.
Auf diesen fremden Mann projizierst Du jetzt alles und stellst vieles in Frage. Du weisst noch nicht mal, ob auch er mit einer solchen Intensität an Dich denkt und Dich kennen lernen möchte. Aber selbst wenn ein Kennenlernen stattfinden sollte, hat dieses Treffen noch keine Auswirkung auf Dein Leben oder gar auf Deine Ehe.

Dieses "an sich arbeiten", ist eine typische esoterische Floskel. Was willst Du an Dir verbessern, woran hart arbeiten, um anders zu sein? Verschaffe Dir ein wenig Erleichterung und lasse die Gedanken an Mr. Charming beiseite. Die optimale Version existiert bereits in Deinem Vortex.

Aus dem Thread: Die Liebe und ihre Wirrungen:
lawofattraction hat geschrieben: Take it esay, sei freundlich zu Dir - so freundlich, wie Du gerne eine allerbeste Freundin erleben würdest. Mit Ehrlichkeit, aber Ehrlichkeit mit Liebe. Wo Du nicht ehrlich bist, erkennst Du leicht daran, dass Du Dich eben nicht gut fühlst. Ein funktionierendes Emotionales Leitsystem als Anzeiger des jeweiligen Standpunktes ist für uns das allerbeste Rüstzeug, um glücklich zu leben.
Die beste Empfehlung in dieser verwirrenden Situation.

Übe das eine Zeitlang und schaue was anschliessend passiert. Entspricht Mr. Wunderfull Deiner Schwingung, wird sich ein näheres Kennenlernen einstellen. Wenn nicht, wird sich etwas anderes passenderes ergeben, vielleicht in Deiner Ehe.

Liebesgrüsse :loveshower:
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 2. Apr 2013, 12:52

Liebe Pink,

Auf diesen fremden Mann projizierst Du jetzt alles und stellst vieles in Frage. Du weisst noch nicht mal, ob auch er mit einer solchen Intensität an Dich denkt und Dich kennen lernen möchte. Aber selbst wenn ein Kennenlernen stattfinden sollte, hat dieses Treffen noch keine Auswirkung auf Dein Leben oder gar auf Deine Ehe.

Wahrscheinlich ist er so anziehend, weil er erst dazu beigetragen hat, dass ich vieles hinterfrage. Ohne diese Begegnungen wäre ich gar nicht an diesem Punkt. Ich finde es erschreckend und faszinierend zugleich, dass er mich zu solchen Gedanken bringt, allein dadurch, dass wir uns einfach gesehen haben.
Ich weiß selber welche Gefahr es birgt ihm zuviel Aufmerksamkeit zu schenken obwohl ich ihn gar nicht kenne und mit Phantasie (zu)viel hineinprojeziere. Ich sehe das alles, aber es fällt mir schwer das bzw. mich abzubremsen. Ich möchte einfach erfahren und begreifen, Dinge für mich erklären können - warum und weshalb gerade das passiert ist (eben nicht Dinge unter den Teppich kehren obwohl sie von Bedeutung sein könnten). dabei aber auch nicht blindlings ins Unglück zu rennen und Menschen verletzen, die ich gern habe und die mich gerne habe.


Was willst Du an Dir verbessern, woran hart arbeiten, um anders zu sein?

Was ich mir vorgenommen habe ist, dass ich wirklich positiver sein möchte und auch jeden Menschen so akzeptieren möchte, wie er ist. Also solche Sachen wie Neid, Eifersucht, Missgunst aus meinem Leben verbannen.
Und ich möchte mich mehr um meine Interessen kümmern, wieder einen besten Freud/Freundin haben, das Leben genießen und nicht nur kochen, putzen und bügeln und dann irgendwo erschöpft auf dem Sofa liegen.

Take it esay, sei freundlich zu Dir - so freundlich, wie Du gerne eine allerbeste Freundin erleben würdest. Mit Ehrlichkeit, aber Ehrlichkeit mit Liebe. Wo Du nicht ehrlich bist, erkennst Du leicht daran, dass Du Dich eben nicht gut fühlst. Ein funktionierendes Emotionales Leitsystem als Anzeiger des jeweiligen Standpunktes ist für uns das allerbeste Rüstzeug, um glücklich zu leben.


Wäre ich Du, würde ich mich in ganz allgemeinen Gedanken aufhalten, nicht zu viel Bedeutung in die Angelegenheit projizieren und mich an meinem Bauch-Kribbel-Gefühl erfreuen. Die Kombinatorik des Universums ist unendlich, für uns mit unserem Verstand nicht zu begreifen. Vielleicht ist das nur ein Ereignis, früher nannten Abraham das Treibholz, das ein Vorbote ist für etwas noch viel Schöneres.


Diese beiden Zitate sprechen mich wirklich unglaublich an.
Ich möchte versuchen, danach zu leben. Ja...dann werden sich gewiss die passenden Dinge ergeben. Auch wenn es bestimmt Geduld erfordert. Aber ich habe selber erlebt wie das GdA in meinem Leben bereits funktioniert hat - dass ich selber Schöpfer meiner Umstände war und bin - und folglich auch immer sein kann.
Zuletzt geändert von brivas am 2. Apr 2013, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Pink » 2. Apr 2013, 13:00

Liebe Brivas,

ja, die letzten beiden Textpassagen sind von Loa. Darin sind wahre Gold-Nuggets versteckt. Die Kunst ist, dass Du Dich nicht von den äusseren Umständen hin- und herschleudern lässt, sondern gerade in dieser unklaren Situation, verstärkt auf Deine Gefühle achtest.
Geduld ist gar nicht erforderlich betonen Abraham, sondern "wissen", was man wirklich will.

Liebesgrüsse
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 2. Apr 2013, 18:39

Ich bin gerade über den Fred-Workshop gestolpert.
Wow... Er spricht mir total aus der Seele und auch in die Seele... Ich glaube ich lese ihn schon zum 5ten mal und entdecke immer wieder neues :gvibes:
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Beautiful Mind » 2. Apr 2013, 22:56

Hallo Brivas,

brivas hat geschrieben:Und ich möchte mich mehr um meine Interessen kümmern, wieder einen besten Freud/Freundin haben, das Leben genießen und nicht nur kochen, putzen und bügeln und dann irgendwo erschöpft auf dem Sofa liegen.


da hast du doch schon einen guten Ansatz, um deinem Leben selbst die Würze zu geben, die dir offensichtlich im Moment fehlt.

Ich finde, gerade in Sachen Liebe zeigt sich, wie leicht das Gesetz der Anziehung funktioniert, wenn man sich einfach auf sich selbst besinnt. Lass deinen Mann und den Unbekannten mal ganz außen vor und lausche in dich hinein, was du dir Gutes tun kannst. Praktiziere das so lange, bis du gar nicht mehr weißt, dass es auch noch ein anderes Geschlecht gibt. ;-) Für mich ist es das beste Rezept, um ganz bei sich selbst anzukommen, seinem Inner Beeing ganz nah zu sein. Und auf einmal ist das Leben so voll und so reich, und Liebe, Fülle und Leichtigkeit sind überall um dich herum.

Das wünsche ich dir.

:loveshower:

Herzliche Grüße

Beautiful Mind
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon zimtstern » 2. Apr 2013, 23:48

brivas hat geschrieben:Aber kann es nicht durchaus passieren, dass man dadurch, dass man immer das positives sieht, den Punkt, andem es Zeit ist ins kalte Wasser zu springen, gar verpasst? Das man in Schönmalerei verfällt?
Kommt die Fee, von der du im anderen Thread gesprochen hat, wo fängt meine eigene Verantwortung an?
...
Ich verfalle leicht in eine Art des mich-treiben-lassen, des Verantwortung-wegschiebens, des Dinge-werden-sich- ergeben, wenn es daran ist.


Hallo Brivas,

Schönmalerei hat ja (so habe ich das jedenfalls verstanden) mit dem verkennen der Ausgangssituation zu tun.
Wie fühle ich mich?
Wenn man in so einem "Verdrängungs-" und "Wegschiebe-Modus" ist, kann man das meist gar nicht genau sagen.

Alles beginnt immer im hier und jetzt, und bei dir... Wie geht es mir, (wo bin ich) und wo will ich hin?

(Link zur Emotionalen Leitskala)

Wenn die Verwirrung zu groß wird, man sich zu sehr in Details (was, wie, wäre wann...) verliert, dann sage ich mir immer "die Lösung ist viel einfacher und klarer", "das kann nicht der richtige Lösungsweg sein".

Und mit einfach ist nicht "ich fühle mich jetzt auf Teufel komm raus wohl und schiebe alles andere einfach weg" (wenn das mal so funktionieren würde :mrgreen: ) gemeint.

Abe sprechen von den kleinen Schritten,
was ist naheliegender als erst mal zu wissen wo man steht (wie man sich jetzt fühlt), und mich Schritt für Schritt besser zu fühlen (Schritt für Schritt die ELS hochklettern)?

Was braucht es JETZT um mich besser zu fühlen?

Wenn du sagst "ich muss versuchen / ich sollte mich wohlfühlen" dann überspringst du diesen Schritt, und du vertauschst wohlfühlen mit "verdrängen was sich nicht gut anfühlt"...

Lieben Gruß,
Zimtstern
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