Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 22. Apr 2013, 19:15

Pink hat geschrieben:Aber ja, Du kannst die Begegnungen mit ihm schon als "gelungene" Manifestation sehen, auch, wenn es hier vorerst kein Weiterkommen zu geben scheint.

Ich habe einiges nochmal überlesen und stutze gerade selber...
Sind diese Begegnungen - wie ich sie fast jeden Tag erlebe - eigentlich gar keine direkten Manifestationen wie ich bisher annahm, sondern lediglich ein Produkt meiner Gedanken - lediglich eine logische Antwort des GdA auf meine Gedanken?
Mittlerweile schaffe ich es wirklich aus dem Weg zu treten um das Universum alles regeln zu lassen. Meistens ist die Zeit nach einer Begegnung aber immer sehr intensiv, denn ich erfreue mich immer sehr daran und erinnere mich auch gerne, weil es tolle Gefühle auslöst und ich glücklich bin.
Aber irgendwie kommt es mir vor, als würde ich dadurch einen Teufelskreis errichten. Ich denke an die Begegnungen - und was bekomme ich: Begegnungen - nichts mehr und nichts weniger.
Begrenze ich mich damit nicht selber :shock: :shock:
Ich vermeide wirklich mich in Träumereien über ihn zu verlieren und genieße stattdessen lieber mein Hier und Jetzt mit dem was ich habe - aber wäre es nicht eigentlich besser Fred und mich im Gespräch zu sehen anstatt immer diese Begegnungen zu genießen?
Vielleicht sind meine Schwingungen so sehr auf diese flüchtigen Zusammentreffen eingerastet, dass ich mir selber den Weg versperre? Ich glaube bald schon oder?
Ja ich weiß ja, deshalb soll ich ja auch eigentlich gar nicht an ihn denken und mich von ihm lösen... I try my very best, aber ich schaffe es noch nicht wirklich - eben weil jede Begegnung immer wieder einen neuen Gedankenschub auslöst - so blöde das nunmal ist...
Vielleicht hat noch jemand einen Tipp, wie ich in diesem Punkt zu mehr Ruhe finde, denn so wie es mir jetzt erscheint, drehe ich mich im Kreis weil diese Endlosschleife aus Begegnung/Gedanken daran/Begegnung) sich immer wieder selber füttert.

Lg Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Klara » 23. Apr 2013, 15:04

Hey Britta :)

kann es sein, dass Du versuchst, den Grid selbst einfüllen zu wollen? Das dachte ich mir bei der Bemerkung von Dir, als ich den Satz von Dir gelesen habe, dass Du Fred und Dich viell. eher im Gespräch sehen solltest.

Wie ich Abe verstehe, ist es einzig und allein erstmal wichtig dass Du Dich gut fühlst. Wenn Du Dich gut fühlst bei Tagträumerein mit Deinem Fred, wieso es Dir verweigern??? Dein ureigener Vortex kann sich erst öffnen, wenn Du Dich eine gewisse ZEit lang gut fühlst. Was er Dir dann bringen mag, mag viell. nicht unbedingt eine Begegnung mit Fred sein (wenn er nicht dazu resoniert, bzw. wenn euer wirklicher, echter Kontakt gar nicht in Deinem Vortex ist), kann es aber sein - wenn die Begegnung mit ihm in Deinem Vortex ist, er resoniert und selbst auch in seinem Vortex ist (sh. Fred Workshop).
Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich solange es mir Wohlgefühl und Inspiration bereitet mich an Träumereien, Imaginationen usw. mit Fred durchaus erfreuen und dies melken! Er inspiriert, fasziniert Dich ja....Dies würde ich als wunderschönes Zeichen sehen, mir selbst wieder ein Stückchen näher gekommen zu sein. Egal ob er dies in Bezug auf Dich genauso sieht. Ich würde mich im Gespräch mit ihm sehen usw. solange es mir Freude machen würde (nicht, um es zu erzwingen, sondern rein der Inspiration und Freude wegen und um mich selbst besser kennenzulernen, da es DIR ja so viel Freude macht wenn Du ihn siehst)....Wenn es anfängt anstrengend zu werden....OoV----> anderen Dingen zuwenden. Und ich würde mich auch an anderen Dingen erfreuen, die mit Fred nix zu tun haben....und dann schauen, was der Vortex mir liefert :gvibes: . Du kannst nix falsch machen! Ich würde mich solange erfreuen, bis sich jedesmal ein Gefühl der Erleichterung einstellt (Du Dir Deinen Wunsch zugestehst, eingestehst).
Alles Liebe, Klara
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 23. Apr 2013, 18:13

Danke liebe Klara für deine Antwort,
ich erfreue mich auch an anderen Dingen, die nichts mit Fred zu tun haben - das ist sogar hauptsächlich so. Ich versuche durch jede Kleinigkeit oder Begebenheit Glück zu empfinden. Es klappt immer besser.

Klara hat geschrieben:kann es sein, dass Du versuchst, den Grid selbst einfüllen zu wollen? Das dachte ich mir bei der Bemerkung von Dir, als ich den Satz von Dir gelesen habe, dass Du Fred und Dich viell. eher im Gespräch sehen solltest.

Jetzt bin ich irritiert... Wenn ich mir z.B. vorstelle, wie ich ihn bei Freunden treffe und mit ihm spreche - ist das wirklich schon das Einfüllen des Grids? - Für mich ist es nämlich eher ein Mittel um mich wohlzufühlen und Glück zu empfinden. Einfach nur eine sich besser anfühlende Situation zu erfinden. Ich greife ja nicht aktiv ein und fange an, irgendwelche Wege zu gehen von denen ich denke dass sie zum Ziel führen, sondern habe dem Universum die Handhabung überlassen.
Bitte korrigiert mich, wenn in diesem Fall die Grenze dabei zu dünn ist und ich doch primär den Grid durch die Fantasie an bestimmte Ereignisse einfülle.

Das heutige Tages-Zitat von Loa ( :danke: ) passt finde ich übrigens sehr gut zu diesem Thema.
lawofattraction hat geschrieben:Es gibt keine richtige oder falsche Art und Weise, um Eure verbesserte Geschichte zu erzählen. Sie kann von der Vergangenheit, der Gegenwart oder von zukünftigen Erfahrungen handeln. Das einzig wichtige Kriterium ist, dass Ihr Euch Eures Versuches bewusst seid, eine sich besser anfühlende, verbesserte Version Eurer Geschichte zu erzählen. Wenn Ihr viele schöne Geschichten während des Tages erzählt, so wird sich Euer Anziehungspunkt verändern. Seid Euch nur immer darüber klar, dass die Geschichte, die Ihr erzählt, die Grundlage Eures Lebens ist. Erzählt sie also genau so, wie Ihr sie gerne erleben möchtet.


Ich schalte den Fred-Gedanken-Schalter nun ab,
habt einen schönen sonnigen Abend,
Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 24. Apr 2013, 07:50

Hallo Britta,


brivas hat geschrieben:
Klara hat geschrieben: kann es sein, dass Du versuchst, den Grid selbst einfüllen zu wollen? Das dachte ich mir bei der Bemerkung von Dir, als ich den Satz von Dir gelesen habe, dass Du Fred und Dich viell. eher im Gespräch sehen solltest.


Jetzt bin ich irritiert... Wenn ich mir z.B. vorstelle, wie ich ihn bei Freunden treffe und mit ihm spreche - ist das wirklich schon das Einfüllen des Grids?


Nein, das ist es nicht, es ist Schritt 3, das Zulassen durch Imagination. Grid einfüllen erfordert bewusste Aktion, und das ist etwas ganz anderes. Im Gegenteil sind solche Träumereien wichtig, um einen funktionierenden Grid zu erstellen. Wie anders sollten wir das denn tun, wenn nicht durch unsere Gedanken? Grid = Anziehungspunkt. Das LoA bringt Dir das, was in Deinen Gedanken aktiv ist.

Ruf Dir nochmal die drei Schöpfungsschritte ins Gedächtnis, dann wird das klar. Das wird auch die Zweifel in Bezug auf die beiden nachfolgend zitierten Passagen klären und ausräumen. Dein Wunsch ist bereits im Vortex erfüllt, und eine Begrenzung auf kleine Begegnungen würden nur dann auch nur solche produzieren, wenn Du beschlossen hättest, dass eine Bekanntschaft nicht darüber hinaus gehen soll.

brivas hat geschrieben:Aber irgendwie kommt es mir vor, als würde ich dadurch einen Teufelskreis errichten. Ich denke an die Begegnungen - und was bekomme ich: Begegnungen - nichts mehr und nichts weniger.
Begrenze ich mich damit nicht selber :shock: :shock:


brivas hat geschrieben:Ich vermeide wirklich mich in Träumereien über ihn zu verlieren und genieße stattdessen lieber mein Hier und Jetzt mit dem was ich habe - aber wäre es nicht eigentlich besser Fred und mich im Gespräch zu sehen anstatt immer diese Begegnungen zu genießen?

Vielleicht sind meine Schwingungen so sehr auf diese flüchtigen Zusammentreffen eingerastet, dass ich mir selber den Weg versperre? Ich glaube bald schon oder?


Schwingung ist ein Resultat Deiner Gedanken-/Gefühlsspirale. Wenn darin der Wunsch nach einem näheren Kennenlernen noch enthalten ist und nicht konkret in etwas anderes modifiziert wird, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Die flüchtigen Zusammentreffen kannst Du auch als Driftwood ansehen, eine Art Vor-Vor-Manifestation des "echten" Zusammentreffens, das wohl daher noch nicht statt gefunden hat, weil Du noch Widerstand hast - oder er ist kein schwingungsmässiges Match.

brivas hat geschrieben:Sind diese Begegnungen - wie ich sie fast jeden Tag erlebe - eigentlich gar keine direkten Manifestationen wie ich bisher annahm, sondern lediglich ein Produkt meiner Gedanken - lediglich eine logische Antwort des GdA auf meine Gedanken?


Alles, was sich uns als durch die physischen Sinne erfahrbar darstellt, ist Manifestation. Also auch diese Begegnungen. Du konzentrierst Dich darauf ziemlich widerstandslos und folgst den Impulsen der Synchronisationen des Universums, das Haus zu verlassen und einen bestimmten Weg zu nehmen oder etwas Bestimmtes zu tun. Und - Manifestationen sind immer ein Produkt der Gedanken - so erschaffen wir.

Und warum keine Träumereien? Das sind Visualisierungen, ist Imaginieren und einer der klassischen Wege, den Schritt 3 des Zulassens zu unterstützen. Gerade in romantischen Angelegenheiten funktioniert das sehr gut, da man sich in eine solche Situation so hineindenken und -fühlen kann, als sei sie wirklich und vollkommen in einer imaginierten Situation versinken kann.

Und dann tauche wieder ins Hier und Jetzt und richte Deinen Fokus auf das, was Du tun willst - mit den Kindern spielen, kochen, lesen oder telefonieren, andere Menschen treffen. Denn im Hier und Jetzt drücken wir Wertschätzung auch dadurch aus, dass wir dem, was wir tun, unsere weitgehendst ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und diese Zeiten nicht vermischen mit Sehnsuchtsgedanken, die auf einer ganz anderen Ebene liegen. Das Wertschätzen dessen, was ist, ist nämlich auch ein sehr wichtiger Teil unseres Overall-Wohlgefühls, das wiederum zur Erfüllung der Wünsche wichtig ist.

Du machst das schon gut, was ich lese finde ich folgerichtig vom LoA her, und es fühlt sich gut an von den Überlegungen, die Du dazu anstellst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Klara » 24. Apr 2013, 13:50

Huhu Loa,
Vielen Dank für's Richtigstellen (Grid)...mir kam es ein wenig angestrengt vor, aber so wie Du es erklärst ist es wieder vollkommen klar :danke: :clown:

Huhu Briva!
viel Erfolg und fröhliches Imaginieren weiterhin....Bin gespannt und es macht Freude Deinen Thread zu lesen
:-D

Lieber Gruß,
Klara
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 24. Apr 2013, 20:13

Danke Loa für deine tolle Art und Weise dich auszudrücken und auch für den Hinweis auf die drei Schritte :hug:

lawofattraction hat geschrieben:Die flüchtigen Zusammentreffen kannst Du auch als Driftwood ansehen, eine Art Vor-Vor-Manifestation des "echten" Zusammentreffens, das wohl daher noch nicht statt gefunden hat, weil Du noch Widerstand hast - oder er ist kein schwingungsmässiges Match.

Ich glaube sowohl als auch...
Wenn ich ihn sehe, spüre ich diese Anziehung ganz deutlich. Es liegt eine unglaubliche "Spannung" in der Luft - ich spüre seine Blicke und dass er an mich denkt.
Der Widerstand wird sein, dass er mit meinen Mann früher Fußball gespielt hat. Sie kennen sich also etwas besser, auch wenn sie momentan keinen Kontakt haben. Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass Fred nicht genau weiß ob er mir - trotz Interesse - nicht lieber aus dem Weg gehen sollte, eben um keine Unruhe zu stiften.
Ich für mich habe keinen Widerstand bezüglich des Kennenlernens. Ich habe für mich beschlossen offen für alles zu sein, was auch immer kommen mag.

Das einzige was mir momentan ein wenig widerstrebt, ist die Planung unserer kirchlichen Trauung, die wir im Herbst endlich nachholen wollen. Ob das jetzt direkt was damit zu tun hat, dass sich ein Kennenlernen mit Fred noch nicht manifestiert hat, weiß ich auch nicht. Aber Loa sprach oben von Overall-Wohlgefühl, dass für die Erfüllung des Wunsches wichtig ist.
Ich habe mich sehr auf diese Trauung gefreut und mache es auch jetzt noch - aber manchmal habe ich das Gefühl, dass ich Fred erst kennenlernen muss um zu sehen was da ist, ehe ich Einladungen verschicke usw.
Es fühlt sich so wichtig an - warum weiß ich auch nicht :102:
Obwohl es ja eigentlich bescheuert ist, weil ich ja schon verheiratet bin. Es mag so aussehen als zweifel ich, aber das tu ich nicht. Für mich kommt auch keine Trennung in Frage, denn ich liebe meinen Mann und meine Ehe erfüllt mich sehr.
Und es wäre doch bescheuert alles abzusagen - mit welcher Begründung auch - "vielleicht findet sich noch jemand besseres? Ich hab da einen gesehen, der fasziniert mich und vielleicht kann ich mit dem ja noch glücklicher sein kann als mit meinem Mann?" Eine Garantie für eine lebenslange glückliche Beziehung gibt es schließlich eh nie.
Und was auch immer mit Fred sein mag - es steht hier und jetzt in den Sternen. Über was mach ich mir eigentlich schwere Gedanken....
Ich sollte wohl einfach alles ganz freudig planen - denn in die Zukunft schauen kann niemand - und wenn mich dann irgendwann tatsächlich meine Ehe nicht mehr glücklich macht, ist genau dann der Zeitpunkt mein Leben umzugestalten.
Liebe Grüße, Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 25. Apr 2013, 07:15

brivas hat geschrieben:Und es wäre doch bescheuert alles abzusagen - mit welcher Begründung auch - "vielleicht findet sich noch jemand besseres? Ich hab da einen gesehen, der fasziniert mich und vielleicht kann ich mit dem ja noch glücklicher sein kann als mit meinem Mann?" Eine Garantie für eine lebenslange glückliche Beziehung gibt es schließlich eh nie.


Hallo Britta,

vielleicht mit der Begründung, dass Du darüber noch ein wenig nachdenken willst, ob es wirklich der richtige Schritt ist. Irgendwie bringe ich das für mich nicht auf die Reihe, diesen starken Wunsch diesen Fred kennen zu lernen und auf der anderen Seite eine kirchliche Hochzeit anzusetzen. Für mich wäre der Schritt in eine Hochzeit dann der richtige, wenn ich in dem Moment genau diesen Mann, den ich heiraten möchte, als einziges Liebesobjekt hätte.

Denn Fakt scheint ja zu sein, dass Du - ich umschreibe das mal ganz allgemein - in Deinem Leben etwas vermisst, von dem Du denkst, dass es Dir dieser Fred geben kann. Er soll irgend einen Mangel ausfüllen.

brivas hat geschrieben:Für mich kommt auch keine Trennung in Frage, denn ich liebe meinen Mann und meine Ehe erfüllt mich sehr.


Wie, meinst Du, würde Dein Mann denn reagieren, wenn er wüsste, dass Deine Gedanken sich mit der sehr starken Anziehung zu einem anderen Mann beschäftigen? Würde er unter diesen Umständen auch heiraten wollen? Und wie wäre das umgekehrt, wenn Du wüsstest, dass er in stillen Stunden von einer anderen Frau träumt und sich ein Treffen - mit offenem, bisher nicht umrissenem Ausgang, wie Du betonst - ersehnt.

Meine Überlegungen basieren beileibe nicht auf Konventionen, auch nicht auf Überlegungen der Treue oder anderen Überlegungen moralischer Art. Das ist etwas, was jeder für sich selbst entscheiden muss. Aber ich habe im Laufe meines Lebens-Contrastes festgestellt, dass es mir immer dann viel besser geht, wenn ich mir selbst gegenüber ehrlich bin und nicht versuche, mit allen möglichen Argumenten die Dinge so zu erklären und hinzubiegen, dass sie bisher unerfüllten Wunsch-Vorstellungen entsprechen.

Für mein Gefühl - das betone ich nochmal - steht hier von Dir Widersprüchliches in Bezug auf Deine aktuelle partnerschaftliche Situation und Deinen Wunsch, diesen neuen Mann kennen zu lernen. Sollte das wirklich so sein und Du lernst Fred kennen, ohne Dir wirklich selbst Deine Absichten einzugestehen, dann wird sich diese Pandora-Box ohnehin öffnen. Daher plädiere ich immer für Ehrlichkeit - Dir selbst gegenüber. Klarheit für Dich.

Anderenfalls könnte jemand für Dich Entscheidungen treffen, bei denen Du kein Mitspracherecht mehr hast. Ein solch heisses Eisen anzufassen mit der Einstellung "was daraus wird oder werden kann, sehen wir später" ist für mich kurzsichtig und recht kindlich gedacht. Wer mit dem Feuer spielt, sollte sich zumindest vorher darüber im Klaren sein, dass er sich ganz schön bös verbrennen kann.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Pink » 25. Apr 2013, 09:49

Guten Morgen, Ihr zwei Hübschen,

wo Du Recht hast Loa, hast Du Recht.
Ich wollte eine ähnliche Aussage schon vor einigen Tagen schreiben, habe es dann aber doch gelassen und nun steht sie hier und ich bin äusserst verblüfft.
lawofattraction hat geschrieben:Wie, meinst Du, würde Dein Mann denn reagieren, wenn er wüsste, dass Deine Gedanken sich mit der sehr starken Anziehung zu einem anderen Mann beschäftigen? Würde er unter diesen Umständen auch heiraten wollen? Und wie wäre das umgekehrt, wenn Du wüsstest, dass er in stillen Stunden von einer anderen Frau träumt und sich ein Treffen - mit offenem, bisher nicht umrissenem Ausgang, wie Du betonst - ersehnt.

Männer gehen gerne einen Schritt weiter und stellen sich heiss und leidenschaftlich vor, wie sie mit einer bestimmten Frau intim sind. Ihre Vorstellungen, sind da recht grenzenlos.

Ein wenig habe ich das Gefühl, dass Du mithilfe des LoA, diesen Mann näher und auch schneller kennen lernen möchtest. Zumindest sollen Anleitungen dazu verhelfen, dass eine Begegnung, wo Ihr Euch näher kommt, endlich stattfinden soll, am besten noch vor der kirchlichen Trauung.

Auch, wenn man um die bewusste Realitätsgestaltung weiss, kann man keine Menschen willentlich manipulieren und sie, komme was wolle, ins Leben ziehen.

Wenn eine Partnerschaft harmonisch und glücklich, freudvoll und angenehm ist und in sich funktioniert, dann kommen keine heimlichen Gedanken an eine andere Person auf. Sich nach XY zu sehnen und sich zu ihm hinzuträumen, würde mir aufzeigen, dass mir etwas in der Beziehung fehlt. Ich persönlich würde mich dann zurück ziehen und mich ehrlich und aufrichtig fragen, ob ich den Mann (noch) liebe, zu dem ich mich Abend für Abend ins Bett lege. Und wenn ich sagen kann, ja, dich, genau dich, liebe ich, mit dir ist es Freude pur, mit Dir ist das Leben noch viel bunter, mit dir kann ich lachen und ausgelassen sein, mit dir ist es leicht und spassig, du berührst mich, … dann würde ich mich glückselig und mit ausgebreiteten Armen, um meine eigene Achse drehen und freudig rufen, dich tolles Wesen, habe ich in mein Leben gezogen.
Jeder Gedanke an einen anderen Mann, wäre dann Schnee von gestern.
Freundschaften und Bekanntschaften mit anderen Menschen können bereichernd und willkommen sein, gleich ob Mann oder Frau, aber ich würde dann nicht mehr heimlich träumen und mich fragen, was wäre mit einem anderen Fred. Ich hätte ihn nämlich gefunden. Solange es sich berauschend und prickelnd anfühlt.

Eine Kartenlegerin kann schon in Deine Zukunft schauen. Sie interpretiert einfach die Karten, die gefallen sind und übersetzt Deine Gedanken, anhand von Kartenkombinationen. Je klarer die Gedanken sind, desto klarer ist das Kartenbild.

Ob ich mit meiner Sichtweise am Ziel vorbeigeschossen bin, weiss ich nicht. Nur Du alleine kannst schliesslich wissen, was Dich froh und glücklich macht, und Dich zum Strahlen bringt. Ist dieser bestimmte Mann, Dir auch in Liebe zugetan, dann werden sich die Dinge für Dich, in seine Richtung entwickeln und fügen. Aber ihn unbedingt mit dem Gesetz der Anziehung, ins Leben ziehen wollen und einen bestimmten Fred-Grid für ihn erstellen, ich denke, dass geht an den Lehren Abraham´s vorbei.

Liebesgrüsse
Pink
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon ZaWo » 25. Apr 2013, 09:55

Ich kenne ebenfalls diese Situation zur Genüge und ich weiß, wie schnell es dabei zu nahezu unumkehrbaren OOV-Entscheidungen kommen kann.

Aus heutiger Sicht würde ich mich nicht mehr auf die Details konzentrieren, sondern empfehlen dir mit Warum-Fragen, dir deine Wünsche klarmachen. Nur so kannst du dem LoA Gelegenheit geben dir Vortex-Lösungen zu präsentieren. Du weißt nicht welche Potentiale deine Ehe birgt, weil du ihr nicht mal eine Chance gibst.

Trau dich hinzugucken.
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon ZaWo » 25. Apr 2013, 10:38

Mein Ex hat übrigens unerwartet wegen einer Nichtigkeit angerufen, als ich diesen Post schrieb. Und Nein, ich halte das nicht für einen Wink des ominösen Schicksals, dass ich ihn wieder nehmen muss. Das ist LoA.
ZaWo
 

Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 25. Apr 2013, 10:42

Danke loa für die ehrlichen Worte

lawofattraction hat geschrieben:vielleicht mit der Begründung, dass Du darüber noch ein wenig nachdenken willst, ob es wirklich der richtige Schritt ist. Irgendwie bringe ich das für mich nicht auf die Reihe, diesen starken Wunsch diesen Fred kennen zu lernen und auf der anderen Seite eine kirchliche Hochzeit anzusetzen. Für mich wäre der Schritt in eine Hochzeit dann der richtige, wenn ich in dem Moment genau diesen Mann, den ich heiraten möchte, als einziges Liebesobjekt hätte.

Ich bin bereits seit fast fünf Jahren standesamtlich verheiratet und die Hochzeit wurde angesetzt, da war von Fred weit und breit nichts zu sehen.
Meine Ehe macht mich glücklich, aber die Gedanken an Fred auch. Ich möchte beides, so egoistisch das klingen mag.

lawofattraction hat geschrieben:Denn Fakt scheint ja zu sein, dass Du - ich umschreibe das mal ganz allgemein - in Deinem Leben etwas vermisst, von dem Du denkst, dass es Dir dieser Fred geben kann. Er soll irgend einen Mangel ausfüllen.

Anscheinend ist das so - aber auf welcher Ebene frag ich mich? Resultiert dieser Mangel überhaupt aus meiner Ehe? Fred kann alles sein. Wieso soll ich meine Ehe aufgeben, wenn ich nicht mal weiß, ob dieser Fred ÜBERHAUPT irgendeine Rolle in meinem Leben spielt - oder ob das nicht alles vielleicht doch nur eine Wunschvorstellung ist...

Ich weiß, ich muss ehrlich gegenüber mir selber sein und aus eigenen Mitteln glücklich werden, ohne das andere Menschen dafür verantwortlich sind.
Und ja - ich möchte glücklich sein. Ich bin es momentan definitiv mit meinem Mann, aber was - wenn da noch Größeres zum greifen nah ist? Was, wenn sogar beides miteinander vereinbar wäre? Muss ich mich überhaupt zu diesem Zeitpunkt für irgendwas entscheiden?
Ich versuche beides unabhängig voneinander zu sehen - also meine Ehe und den Wunsch Fred kennenzulernen.
Ich konzentriere mich auf meine Ehe und meinen Mann, beide sind eigentlich wundervoll - aber manchmal ruft einfach eine Stimme ganz tief in mir "Warte, warte - da kommt was tolles." Das ist mit dem Verstand gar nicht zu begreifen - sowas habe ich noch nie erlebt.
Ich habe auch kein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Mann. Ich denke nun ja nicht permanent an Fred oder sehe ihn gar irgendwann als meinen Lebenspartner. Ich habe absolut keine Vorstellung darüber, was er für mich sein soll. Seine blose Anwesenheit ist mehr als alles zusammen - es ist wie Magie. Es ist Liebe, aber so ganz anders.

Es mag so aussehen, als wäre ich nicht bereit Verantwortung zu übernehmen - und mich immer auf der sicheren Seite zu bewegen will. Aber so ist es nicht. Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen - aber ich weiß nicht wofür... Die Sehnsucht hat keine Namen... Wenn meine Ehe katastrophal wäre und mich tagtäglich runterziehen würde, könnte ich es rechtfertigen - aber so absolut nicht.

Ich hab keinen Plan... Fred krampfhaft versuchen kennenzulernen wird nicht klappen.
Fred versuchen zu vergessen wäre wohl auch der falsche Weg.
Und meine Ehe ist einfach mir zu wertvoll, als dass ich sie nun aus mir selbst nicht nachvollziehbaren Gründen anzweifel. Vielleicht gebe ich dem ganzen mehr Sinn als ist - und ich mache alles kaputt und bin am Ende unglücklicher als ich es je gewesen bin.

:102:
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 25. Apr 2013, 10:57

Hallo Pink,
Pink hat geschrieben:Ein wenig habe ich das Gefühl, dass Du mithilfe des LoA, diesen Mann näher und auch schneller kennen lernen möchtest. Zumindest sollen Anleitungen dazu verhelfen, dass eine Begegnung, wo Ihr Euch näher kommt, endlich stattfinden soll, am besten noch vor der kirchlichen Trauung.

Hm, nein ich suche keine Anleitung - ich möchte versuchen zu verstehen, warum sich die Dinge so entwickelt haben - warum in einer so freudigen Ausgangssituation (die Bekanntgabe der Trauung) so ein Fred und so Verwirrung so ungefragt in mein Leben treten konnte.

Pink hat geschrieben:Auch, wenn man um die bewusste Realitätsgestaltung weiss, kann man keine Menschen willentlich manipulieren und sie, komme was wolle, ins Leben ziehen.

Dessen bin ich mir absolut bewusst und das möchte ich auch nicht.

Pink hat geschrieben:Ich persönlich würde mich dann zurück ziehen und mich ehrlich und aufrichtig fragen, ob ich den Mann (noch) liebe, zu dem ich mich Abend für Abend ins Bett lege.

Ja ich liebe ihn, auch wenn es Dinge gibt, die natürlich nicht rund laufen. Wir sprechen darüber - aber es ändert sich nichts. Das ist manchmal frustrierend. Ich konnte damit eigentlich immer gut umgehen und es war okay - er ist eben so - und ich denke jede Beziehung basiert auf der Grundlage von Kompromissen. Ich liebe ihn trotz des Alltags und möchte mich nicht trennen, denn uns verbinden so viele wunderbare Dinge. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll - vielleicht zum Leben manchmal zu wenig aber zum Sterben zuviel.

Pink hat geschrieben:Eine Kartenlegerin kann schon in Deine Zukunft schauen. Sie interpretiert einfach die Karten, die gefallen sind und übersetzt Deine Gedanken, anhand von Kartenkombinationen. Je klarer die Gedanken sind, desto klarer ist das Kartenbild.

So jemanden kenn ich hier bei uns überhaupt nicht...


lg
Zuletzt geändert von brivas am 25. Apr 2013, 11:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Pink » 25. Apr 2013, 11:20

Schau liebe Britta, wenn alles chic in Deiner Ehe ist und auch Dein Mann ihn kennt, und Eure Wege sich andauernd kreuzen, dann würde ich diesen Kerl ansprechen. Ja wirklich, das würde ich tun. Dieses Anschmachten aus der Ferne und etwas in diesen "Unbekannten" hinein interpretieren, obwohl noch kein tatsächliches, reales Gespräch statt gefunden hat, hm, ich weiss nicht.
brivas hat geschrieben: Seine blose Anwesenheit ist mehr als alles zusammen - es ist wie Magie. Es ist Liebe, aber so ganz anders.


Du fragst, ob Du Dich zu diesem Zeitpunkt überhaupt entscheiden musst… Ja. Abraham sagen, jede Entscheidung ist besser, als keine Entscheidung.

Die Verwirrung hat dieser Fred ja nicht angestiftet, sondern es sind Deine Gedanken, die in Aufruhr sind. Mag sein, dass Du diesem Mann einfach zu viel Aufmerksamkeit schenkst und das verwirrt Dich. Aber dieser Mann tut ja nichts, es sind lediglich Deine Gedanken in Bezug auf ihn, verbunden mit Deinen vielleicht romantischen Gefühlen.

Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Früher oder später wird sich das in Deinem Leben zeigen, was in Deiner Schwingung aktiv ist.

Liebesgrüsse
Pink
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Maria » 25. Apr 2013, 14:23

Liebe Britta,

ich habe schon einiges erlebt was Sehnen nach Fred anbelangt. Das Gesetz der Anziehung ist sehr kreativ und vielfältig, allerdings kann man sich damit auch sehr in die Irre begeben. Oft gibt es scheinbar bombensichere Signale, die der andere aussendet und wenn man dann mit ihm spricht ist alles doch ganz anders.

Du hast geschrieben Du möchtest beides und das kann ich gut verstehen. Es ist schon viel hin und her geschrieben worden. Du hast in die geschriebenen Beiträge sicherlich viel Zeit investiert. Wie wäre es, wenn Du diese Zeit nun nimmst und dieselbe Zeit darauf verwendest für Deinen Mann ein Buch der positiven Aspekte zu schreiben? - Nur so als Ausgleich, da Du ja geschrieben hast, dass Du beide(s) willst.

Mich würde sehr interessieren, was dann mit Deinen Gefühlen passiert. Vielleicht klärt es sich ja dann von alleine. Wenn Du beides willst finde ich es, aus meiner Erfahrung heraus, jedenfalls schwierig sich dem Einen zu stark zu zu wenden. Mit Deinem Mann siehst Du natürlicherweise mehr Konflikte als mit dem anderen (der ja noch nicht da ist und also auch noch nicht viel "falsch" machen kann).


Herzliche Grüße

Maria
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 25. Apr 2013, 17:45

Hallo Maria,
Maria hat geschrieben:Das Gesetz der Anziehung ist sehr kreativ und vielfältig, allerdings kann man sich damit auch sehr in die Irre begeben. Oft gibt es scheinbar bombensichere Signale, die der andere aussendet und wenn man dann mit ihm spricht ist alles doch ganz anders.

Genau diese Gefahr möchte ich einfach nicht ausser Acht lassen. Ja wie oft trügt der Anschein - wohl leider viel zu oft...

Maria hat geschrieben:Wie wäre es, wenn Du diese Zeit nun nimmst und dieselbe Zeit darauf verwendest für Deinen Mann ein Buch der positiven Aspekte zu schreiben? - Nur so als Ausgleich, da Du ja geschrieben hast, dass Du beide(s) willst.

Das ist eine ganz wunderbare Idee und ich werde mir in den nächsten Tagen mal die Zeit nehmen um mich damit zu beschäftigen.
Ich versuche eh an beiden Menschen das Positive zu sehen. Leider ist das wie du auch schon sagst, nicht immer sehr leicht, denn einerseits bietet mir Fred nichts negatives - und andererseits ist mein Mann ja jetzt momentan wegen seinem Finger krankgeschrieben und wir erleben eine sehr fordernende Zeit zusammen. Ich versuche ih trotzdem nur mit liebenden Augen zu sehen - ich gebe meiner Ehe eine Chance. Und genau das ist es ja, dass es so schwierig macht. Wäre ich nicht mehr in meinen Mann verliebt, würden mir gewisse Entscheidungen diesbezüglich wohl einfacher fallen.

Übrigens war ich heute mit den Kindern bei Freunden. Komischerweise fiel in jedem dritten Satz "Fred" - und zwar war der tatsächliche Fred gemeint. Und genau als ich ging, fuhr er an mir vorbei zum Supermarkt.
Da wir eh noch Brot brauchten bin ich auch hin :clown: Wunderbar wie mutig ich sein kann :loveshower:
Er kam gerade raus wo wir rein sind - er strahlte mich an und sagte "Hallo" :gvibes:
Und ich konnte ihn auch freundlich grüßen und bin nicht mal rot geworden.
Das war toll, weil es endlich persönlicher geworden ist.
Es tut mir so gut - endlich diese Hemmschwelle weg, diese Distanz von der man nicht wusste wie sie zu überbrücken ist.

Lg Britta
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 25. Apr 2013, 19:10

Maria hat geschrieben:Das Gesetz der Anziehung ist sehr kreativ und vielfältig, allerdings kann man sich damit auch sehr in die Irre begeben. Oft gibt es scheinbar bombensichere Signale, die der andere aussendet und wenn man dann mit ihm spricht ist alles doch ganz anders.


Hallo Maria,

diese Aussagen verstehe ich nun gar nicht. Das Gesetz der Anziehung ist klar und einfach und vollkommen berechenbar: Gleiches zieht Gleiches an. In welche Irre könnte man sich denn damit begeben? Allenfalls würde sich ein sehr unbewusster Mensch - sogar dann, wenn er um das LoA weiss - über eine Manifestation wundern, weil er sie aufgrund seiner automatisierten Gedankengänge nicht interpretieren kann.

Das LoA ist nicht kreativ in dem Sinne, dass es sich Dinge ausdenkt und dann eine Vielfalt zur Auswahl anbietet. Es greift die Schwingung eines Menschen auf und sucht dazu genau Passendes. Auch die Signale eines Menschen können nichts anderes ausstrahlen als das, was seine Schwingung beinhaltet.

Brivas hat geschrieben:Genau diese Gefahr möchte ich einfach nicht ausser Acht lassen. Ja wie oft trügt der Anschein - wohl leider viel zu oft...


Und diese Antwort verstehe ich auch nicht. Die "Gefahr" liegt doch nur in Deinen Gedanken, liebe Britta. Das LoA überrumpelt doch niemanden mit etwas, was der nicht selbst in Gang gesetzt hat. Und auch hier - je bewusster wir sind und je mehr uns klar ist, was wir wollen und kein Mäntelchen fadenscheiniger Erklärungen erfinden, um so klarer sind auch andere Menschen in ihrem Ausdruck und ihrer Schwingung uns gegenüber.

Das ist übrigens ein Gedanke, der Dir helfen mag: Je klarer Du in Deinen Gedanken in Bezug auf Deine Absichten und Gefühle bist, je weniger Du Dir selbst etwas vormachst und je ehrlicher Du Dir Deine Wünsche eingestehst, um so klarer wird auch Dein Gegenüber sein. Unklarheit kann keine Schwingung der Klarheit anziehen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 26. Apr 2013, 07:03

Guten morgen :huhu:

ich muss jetzt zwar gleich los aber schnell noch ein paar Sätze.

Maria hat geschrieben:Das Gesetz der Anziehung ist sehr kreativ und vielfältig, allerdings kann man sich damit auch sehr in die Irre begeben. Oft gibt es scheinbar bombensichere Signale, die der andere aussendet und wenn man dann mit ihm spricht ist alles doch ganz anders.

Ich denke Maria hat sich hier einfach etwas missverständlich ausgedrückt und im Grunde meinen wir alle das gleiche.
Ich für mich habe es jedenfalls so verstanden, dass es nicht die Signale ansich sind, die missverständlich sind - sondern die eigene Interpretation davon. Wie du schon sagst Loa, liegt die Gefahr in den eigenen Gedanken.


lawofattraction hat geschrieben:Das ist übrigens ein Gedanke, der Dir helfen mag: Je klarer Du in Deinen Gedanken in Bezug auf Deine Absichten und Gefühle bist, je weniger Du Dir selbst etwas vormachst und je ehrlicher Du Dir Deine Wünsche eingestehst, um so klarer wird auch Dein Gegenüber sein. Unklarheit kann keine Schwingung der Klarheit anziehen.

Ja dieser Gedanke hilft mir. Ich habe mir gestern und vorgestern eine Menge Gedanken über meine Situation gemacht - und ich finde es erstaunlich, dass jetzt - wo ich mich bewusst mit einigen Dingen auseinander setze die ich sonst eher von mir weggeschoben habe - sogar gleich ein erster persönlicherer und freundlicher Kontakt mit Fred zustande gekommen ist. Es ist faszinierend zu erkennen, wie man sich doch scheinbar begrenzt und man dadurch das man etwas Klarheit bezgl. einiger DInge schafft, einem ganz andere Möglichkeiten eröffnet werden.

Habt einen schönen Tag,
Britta

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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Salome » 26. Apr 2013, 09:33

Hallo Britta,

brivas hat geschrieben: Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen - aber ich weiß nicht wofür...


Was mir so dazu durch den Kopf geht, ist, dass es oft an Anerkennung fehlt für das, was Frau als Mutter und Hausfrau so alles leistet. Diese Arbeit erfährt oftmals wenig Würdigung, wird als selbstverständlich angesehen und es gibt dafür kein Geld. :shock:

Ich habe lange gebraucht um mich für das, was ich tue und in der Vergangenheit tat, loben zu können. Diese Arbeit, die ich da verrichtete, als Leistung anzuerkennen und auch würdigen zu können. In meinem Kopf war die Wertigkeit von Arbeit so an Bezahlung festgemacht, dass ich nach rund 20 Jahren Mutter und Hausfrau sein meinte, ich könne ja mehr als im Kochtopf zu rühren ...

Als ich nach meiner Scheidung wieder für Geld arbeitete, blieb im Haus und Garten so einiges auf der Strecke … und auch das im Topf rühren … :roll:

Wenn Du also fragst, wo Deine Verantwortung liegt, dann z. B. da, Dich für das, was Du tust, zu loben und Deine Leistung zu würdigen und nicht darauf zu warten, dass Dein Mann oder andere das tun.

Natürlich gefällt es mir, wenn z. B. meine Kinder Worte der Anerkennung für ein leckeres Essen finden … ich habe mich jedoch davon frei gemacht, es für mein Wohlbefinden zu brauchen ... doch das war ein weiter Weg. :mrgreen:

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Salome :lieb:
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon ZaWo » 26. Apr 2013, 09:53

Salome schrieb
Ich habe lange gebraucht um mich für das, was ich tue und in der Vergangenheit tat, loben zu können. Diese Arbeit, die ich da verrichtete, als Leistung anzuerkennen und auch würdigen zu können. In meinem Kopf war die Wertigkeit von Arbeit so an Bezahlung festgemacht, dass ich nach rund 20 Jahren Mutter und Hausfrau sein meinte, ich könne ja mehr als im Kochtopf zu rühren ...


Das wäre dann der Schritt von "ich leiste nichts" zu "ich leiste doch was", welcher sehr erleichternd ist. Das ist aber immer noch eine Art Leistungsgedanke, der nach Abraham ja in sich verkehrt ist. Ich bin da auch noch nicht ganz von befreit. Der nächste Schritt wäre wohl, das eigene Wohlbefinden als Leistung zu deklarieren, denn damit trägt man auch maßgeblich zum Wohlbefinden der Familie bei. (Eine gutgelaunte Mutter hat noch keinem Kind geschadet. :clown: ) Ist aber immer noch Leistung.

Nach Abraham erfüllen wir unsere Lebensleistung vollautomatisch, da wir uns (gerne) bereit erklärt haben, hier durch den Kontrast zu wühlen und die Welt immer weiter zu erweitern. Ist immer noch Leistung ....aber glaubbar für leistungsorientierte Wesen... :roll:

Fiel mir gerade so ein und auf. :herzen:

Liebe Grüße
ZaWo

PS: Vielleicht sind wir ja auf Urlaub hier. :tja:
ZaWo
 

Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Salome » 26. Apr 2013, 13:09

Hallo ZaWo,

was Dir auffiel, war mir entfallen … :hug:

ZaWo hat geschrieben:Der nächste Schritt wäre wohl, das eigene Wohlbefinden als Leistung zu deklarieren, denn damit trägt man auch maßgeblich zum Wohlbefinden der Familie bei.


Den Gedanken weiter auszumalen lohnt sich allemal … :gvibes: allein mich dafür zu loben und zu schätzen, dass ich darauf achte, dass ich mich wohlfühle … :loveshower: habe ich noch nie so betrachtet. :mrgreen:


Liebe Grüße
und weiter schönen Urlaub :grllll:

Salome
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Maria » 26. Apr 2013, 14:05

Hallo liebe Loa,

ich denke Britta hat mich da richtig verstanden. Es ist die Interpretation der Zeichen, die der andere setzt. Ich habe das oft in meinem Leben erlebt: Fred gefällt mir, er ist freundlich. Ich denke er findet mich anziehend, sonst wäre er ja nicht so freundlich. Ich glaube daran, dass er mehr will und das Loa bestätigt meinen Glauben immer wieder neu.

Ist man mal im Teufelskreis gibt es immer mehr Zeichen, die so interpretiert werden können.

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon brivas » 26. Apr 2013, 18:12

Hallo zusammen,

Maria hat geschrieben: Ich glaube daran, dass er mehr will und das Loa bestätigt meinen Glauben immer wieder neu.

Hm... das Gesetz der Anziehung liefert doch immer eine gleichwertige Resonanz. Irgendwie fühlt sich dieser Satz nicht stimmig an :hä:

Salome hat geschrieben:Wenn Du also fragst, wo Deine Verantwortung liegt, dann z. B. da, Dich für das, was Du tust, zu loben und Deine Leistung zu würdigen und nicht darauf zu warten, dass Dein Mann oder andere das tun.

Ich denke in diesen Bereichen ist es für mich nicht so schwierig meine Leistung auch für mich selber zu würdigen.
Irgendwie sind es viel mehr andere Dinge, bei denn es mir schwer fällt, z.b. in sexueller Hinsicht. Im Bett war noch nie so richtig pralle - aber es war okay und für mich war Sex auch nie wirklich wichtig - alles andere funktioniert schließlich wunderbar.
Leider zieht es mich unser Liebesleben momentan doch immer mehr runter - vielleicht hat Fred da doch ein bisschen unbewusst was aktiviert :hä: - weil mein Mann einfach nicht die Zärtlichkeiten rüberkommen lässt, wie ich sie mir wünsche. Wir haben auch schon drüber gesprochen und er weiß was ich toll finde und mir wünsche, aber es ändert sich irgendwie nichts. Und diese Zärtlichkeiten und diese Befriedigung meiner Bedürfnisse ist nun mal etwas, das ich mir nicht selber geben kann. Das kann nunmal nur ein anderer Mann übernehmen :102:

einen schönen Abend wünsche ich Euch
Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Mar » 26. Apr 2013, 18:39

brivas hat geschrieben:...Und diese Zärtlichkeiten und diese Befriedigung meiner Bedürfnisse ist nun mal etwas, das ich mir nicht selber geben kann. Das kann nunmal nur ein anderer Mann übernehmen :102:



Hallo Britta (und alle Anderen),
ich hab diesen Faden mit Neugier und Interesse verfolgt.

Meist lese ich nur und sage selten was.

Zum obigen Satz möchte ich Dir sagen: Eben diesem Glauben bin ich selbst sehr lange aufgesessen.

Heute ist es für mich so: Ich kenne die Bedürfnisse meines Körpers am Besten. Mir diese Zärtlichkeiten selbst zu
Schenken ist für mich Superwohlgefühl. Ich brauche dazu kein anderes Wesen. Weder Mann noch Frau.

Kann ich diese Zärtlichkeiten mit einer anderen Person gleicher Wellenlänge teilen - Wunderbar!
Wenn nicht - dann ist's für mich kein Drama(mehr).

LG und schönes Wochenend!

MaR
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Klara » 26. Apr 2013, 18:45

brivas hat geschrieben:Und diese Zärtlichkeiten und diese Befriedigung meiner Bedürfnisse ist nun mal etwas, das ich mir nicht selber geben kann. Das kann nunmal nur ein anderer Mann übernehmen :102:

Hey Britta :)
das denke ich nicht! Ich denke schon, dass Mann/Frau sich das selbst geben kann!!! Und da Gleiches Gleiches anzieht, wird sich entweder Dein Mann dahingehend "entwickeln" (sofern er resoniert) oder aber ein anderer Mann wird kommen, mit dem Du diesbezüglich auf einer Wellenlänge liegst!

Ich erinnere mich an das Loa-Liebe Buch von Abe....Da wird recht ausführlich und verständlich auf das Thema Sexualität eingegangen und das Beispiel eines Mannes, dessen Frau keine Lust auf Sex hat, sehr verständlich behandelt :-).

LG, Klara
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Maria » 26. Apr 2013, 19:03

Hallo Ihr Lieben,

hm jetzt bin ich verwirrt... da habe ich wohl schlampig gedacht - sorry.

Aber wie war das denn mit dem Fred Workshop, da ist sie ihm ja auch gefolgt und glaubte daran, dass er mehr will und das war dann nichts?

Ich gebe zu ich war damals chronisch im Mangel und habe mich so nach einer Partnerschaft gesehnt, dass ich mich wohl selbst belogen habe, nur um ein positives Zeichen zu bekommen. Als ich hier einige Jahre später im Forum Mitglied geworden bin hatte ich zwar schon viel über Realitätsgestaltung gelesen, aber wenig Ahnung wie es gefühlsmäßig in mir aussieht. Die emotionale Leitskala war ein Buch mit sieben Siegeln und es hat gedauert bis ich die Worte den Gefühlen zuordnen konnte. Ich gehe heute lieber "Go Generell" und das klappt besser als die Leitskala nach oben zu klettern.

Hm Britta, ich hatte in meiner Ehe auch wenig (guten) Sex und habe mir damals erzählt ich hätte daran wohl wenig Interesse. Heute weiss ich gar nicht mehr wie ich so blind sein konnte, denn am "Do-it-yourself-Verfahren" hatte ich eine menge Spaß. Das ist allerdings richtig lange her (17 Jahre) und wow - Sex ist was wirklich tolles. Inzwischen hatte ich Gelegenheit heraus zu finden wie schön das sein kann und auf dem Gebiet war ich dann doch schon offen genug um die passenden Sex-Partner zu finden, wenn sie dann auch nicht an einer festen Beziehung, nach meinen Wünschen, interessiert waren.

Herzliche Grüße

Maria
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