Verdrängung und Neuausrichtung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Verdrängung und Neuausrichtung

Beitragvon zimtstern » 9. Okt 2011, 18:26

Hallo ihr Lieben,

in dem schönen Thread "Eigene Entscheidungen treffen" bin ich grade auf folgendes gestoßen (ich hoffe, @Loa und Kia, dass es Ok ist wenn ich euere Zitate hier kopiere):


lawofattraction hat geschrieben:Nicht mehr mit solchen Belastungen zu leben, bei denen die Gedanken an jemanden sofort dieses fiese Gefühl im Magen verursachen und man sie schnell verdrängt - das ist für mich Freiheit. Ich konnte sein lassen, was war und das ewige Spiel des LoA bei allen anerkennen. Und das nahm eine Riesenlast von mir.


Kia hat geschrieben:Da sagst Du was...

Das ist ja die Sache mit dem Fokus wegnehmen geht, aber der Set-point bleibt, irgendwann kommt im Vortex die innere Einsicht und dann ist das Alte wirklich bereinigt. Und die Aktivierung beim Denken an die Person geschieht dann auf der neuen Schwingungsebene der Einsicht des "ewigen Spiels des LoA".

Ich glaube ich habe viel Zeit gebraucht, zu erkennen, dass verdrängen in einem Schwingungsuniversum immer schief gehen muss, da die Dinge ja nie "weg" sind.


Ich habe eben länger überlegt woran wir überhaupt erkennen können ob wir dabei sind etwas zu verdrängen, oder ob wir einfach nur, unserem inneren Gefühl folgend, den Fokus wegnehmen.

Aber klar, - es geht hier ja um Erfahrungen die uns quasi verfolgen, sei es imaginär oder "real", und die sich nicht gut anfühlen.
Es geht hier nicht um klassische Contrasterlebnisse die uns die Vielfalt präsentieren und bei denen es "reicht" nicht an dem hängen zu bleiben was sich nicht gut anfühlt, sondern auf etwas schöneres zu fokusieren.
(*obwohl ersteres ja auch ein Contrasterlebnis ist)

Im ersten Fall hat sich etwas bereits in meiner Schwingung etabliert, wodurch ich die Erfahrung immer wieder anziehe, da ich die dahinterstehenden Gedanken noch nicht loslassen konnte.

Dennoch muss ich den Fokus von diesem Thema wegnehmen wenn es mir begegnet, ich kann es nicht "klären" indem ich es betrachte, wenn ich mich in der Schwingung befinde in der ich es angezogen habe.
Denn das Ziel ist ja eine neuausrichtung, den eigenen schwingungsmäßigen Anziehungspunkt zu ändern.

Kia schreibt so schön: "irgendwann kommt im Vortex die innere Einsicht und dann ist das Alte wirklich bereinigt".

Das zeigt schonmal, dass neuausrichten nur vom Vortex aus, also wenn keine negativen Emotionen vorhanden sind, geschehen kann.

Nur was, wenn das Thema im Vortex nicht auftaucht?
Als "Problem" taucht es dort sowieso nicht auf, das ist klar, aber ich warte schon länger auf neue Einsichten, Klarheit zu eins, zwei Themen, und es passiert einfach nichts.

Wenn ich ooV bin denke ich mir jedes mal "jetzt hattest du einige längere Vortex Phasen und wieder hat sich nichts geändert" 8-)

Wenn ich diesen Prozess mit dem Schöpfungsprozess vergleiche, dann ist Step 1 ja schon häufig geschehen.
Ich habe mir mehr Klarheit gewünscht und diese "Erkenntnis" wurde in den Vortex gelegt.

Aber irgendwo muss es haken...

Abraham sagen dass bereits das nicht vorhandensein von negativen Emotionen dazu führt in den Vortex zu gelangen.
Nun vermute ich, dass ich vielleicht drin bin, aber doch noch nicht nah genug dran, in dem Sinne dass ich noch kein vibrational Match zu der Erkenntnis bin. Und letztendlich die Lücke zwischen ich und Ich noch zu groß ist.

Wenn dem so ist, dann habe ich mir die Frage dieses Threads vielleicht selbst beantwortet.

Die Frage ist gestellt, die Antwort liegt im Vortex, ich schaffe es in den Vortex, - aber noch nicht intensiv genug.
Vielleicht dämmert mir manchmal im Vortex die Antwort, aber das ganze ist noch so "fragil" dass bei diesem Thema dann wieder Widerstand ins Spiel kommt...

Vielleicht fällt euch auch noch etwas dazu ein? :lieb:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Verdrängung und Neuausrichtung

Beitragvon lawofattraction » 10. Okt 2011, 07:57




Verdrängen verursacht ein schlechtes Gefühl, da es aus der Überzeugung entsteht, dass es etwas nicht Erwünschtes gibt, man dagegen nichts anderes tun kann als es unter den Teppich zu kehren, und dem Bestreben, es ersatzlos verschwinden zu lassen. Man macht eben nicht "peace with where you are".

Fokus verändern und Neuausrichtung ist die Freiheit der Gedankenwahl und hat daher ein gutes Gefühl im Gepäck. Fokus ersetzt also das vorher schlechte Gefühl durch ein besseres.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Verdrängung und Neuausrichtung

Beitragvon zimtstern » 10. Okt 2011, 17:34

Hallo Loa,

aber Fokus ändern ohne die dahinter stehenden Glaubenssätze zu klären bringt mich ja auf Dauer immer wieder zu der ungewünschten Erfahrung zurück.
Ich komme einfach nicht an das was dahinter steckt, ich mache mir ooV tausend Gedanken dazu (ich weiß das ist schon mal falsch) nichts fühlt sich so richtig passend an.
Und im Vortex (da müßte die Antwort ja eigentlich schon in tausendfacher Ausführung vorhanden sein), da kommt mir gar nichts in den Sinn was mit diesem Thema zusammenhängen könnte, weil das Thema als Problem, im Vortex natürlich auch nicht vorkommt...
Nur, ich drehe mich im Kreis, so lange ich das Thema noch als Problem sehe, ist noch zu viel Widerstand da... aber ich dachte eine Erkenntnis aus dem Vortex heraus zu dem Thema würde mir helfen es nicht mehr als Problem zu sehen...
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Re: Verdrängung und Neuausrichtung

Beitragvon ZaWo » 10. Okt 2011, 23:38

Liebe Zimtstern,

deine nicht mehr förderlichen Glaubenssätze klären sich doch von ganz alleine, wenn es dir besser geht. Da fallen dir neue Betrachtungsweisen ein noch und nöcher.

A belief is just a thought you keep thinking. Abe.

...und wenn du alte nicht förderliche Gedanken weniger denkst, dann ---plopp---löst er sich auf, der alte Glaubenssatz (belief) und wird durch einen heute viel besseren ersetzt. Mit deinen Gedanken shiften auch deine Glaubenssätze. Welche Gedanken gerade für dich förderlich sind, sagt dir dein gutes, erleichtertes Gefühl.

Du kannst also Glaubenssätze auflösen OHNE sie zu kennen. Kümmer dich um erleichternde Gedanken und gut ist.

Mit allem anderen machst du dich zu einer ewigen Baustelle. Gibt ja viele in Esoterikkreisen, die machen das schon 20 Jahre und sind immer noch nicht fertig. 8-) "You never get it done" ist so eher nicht gemeint. :clown:

Lieber Gruß und eine gute Nacht wünscht
ZaWo
ZaWo
 

Re: Verdrängung und Neuausrichtung

Beitragvon zimtstern » 11. Okt 2011, 02:07

ZaWo hat geschrieben:Du kannst also Glaubenssätze auflösen OHNE sie zu kennen. Kümmer dich um erleichternde Gedanken und gut ist.


Liebe ZaWo,

ich bin erleichtert, das wollte ich eigentlich nur hören :gvibes: :lieb:

Irgendwie dachte ich, ich dürfte es mir nicht erlauben mich einfach gut zu fühlen, wenn da in verschlossenen Schubladen noch irgendwelche alten Glaubenssätze versteckt sind... Obwohl ich ja eigentlich weiß was Abe dazu sagen. Und obwohl sich der permanetne Gedanke an "lauernde Glaubenssätze" die noch aufgelöst werden müssen, überhaupt nicht gut anfühlt...

Ganz lieben Dank dir,

Zimtstern
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