Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 25. Nov 2011, 13:39

Kia hat geschrieben:
Liebe Zaungast,

das sich und andere Messen an Idealen ist ja grad zuständig für unser nicht gut fühlen, da wir selten bis nie diesen Idealen entsprechen können. Wir fühlen uns dann schlecht, weil die Quelle ja keine Ideale hat, who you really are ist ohne Ideale, wenn Du sie doch hast, schwingst Du nicht mit der Quelle. Aber Du spürst etwas ganz richtig: die Gefahr – obwohl ich es besser weiss, wenn verbunden mit der Quelle – mich trotz besseren Wissens an Idealen festzuhalten, und dann zu spüren, das funktioniert nicht, weil die Quelle ja nie wertet. Die Quelle freut sich an allem, was sie erschaffen hat und wertet nie und hat keinerlei Ideale. Die Quelle (und Du in Verbindung mit ihr durch Dein Inner Being) geniesst alles, was jetzt ist, in freudiger Erwartung der Ausdehnung und alle kulturellen oder nationalen oder persönlichen Ideale, die nicht Quellen-orientiert (das heisst mindestens neutral) schwingen, schwingen auf einer anderen Frequenz, der menschlichen Frequenz des kleinen Ich, das jeden Moment bewusst oder unbewusst wünscht.
Ich will das menschliche ich nicht unter die Quelle setzten, es ist gleichwertig mit der Quelle und jeden Moment ja verbunden mit ihr, hat aber auch jeden Moment Entscheidungen zu treffen, in Übereinstimmung mit dem, was sich gut anfühlt.


Es war ein langer Weg für mich zu erkennen, dass die Quelle ein ganzes Stück jenseits der menschlichen kulturell konditionierten Idealen schwingt, die ich oder sonst jemand haben könnte... Die Quelle ist einfach in diesem ewigen Seinsraum und alles, was aus diesem Raum angeschaut wird: ist, ohne Rücksicht auf menschliche Ideale der entsprechenden Kultur. Das wäre noch ziemlich lang dieses Thema...

Doch es wäre ein anderes Thema als der Thread beabsichtigt
Kia


Bist Du mit dem Titel einverstanden? :clown:

Liebe Kia, alles, was Du schreibst, ist sicher total richtig. Aber - wir sind nunmal Menschen. Und das meine ich nicht ganz so simpel, wie es klingt. Es ist dasselbe wie beim Wünschen. Wir suchen nach Ausdehnung.
Ohne Ideale gibt es auch keine Ausdehnung, denke ich.

Allerdings switchen wir beide hier gerade zwischen den Ebenen.
Du sprichst vom Loslassen der Ideale durch die Quelle; ich spreche davon, dass dieses Loslassen der Ideale ein Ideal ist :clown:
(Was übrigens irgendwie paradox ist :mrgreen: ...oder auch nicht, je nach Standpunkt :mrgreen: )

So, aber bevor es abdriftet: Alles, was Du schreibst, ist mir einfach zu abstrakt, zu fern.
Wenn ich mich schlecht fühle und dann versuche, den Weg über das Loslassen der Ideale zu nehmen, dann fühlt sich das noch schwieriger an. Wobei ich es in gewissem Rahmen dennoch tue - aber aufgrund von logischer Unmöglichkeit.
Soll heissen: Ich habe beispielsweise festgestellt, dass ich bestimmte Ansprüche an mich habe, die oft einfach nicht zu erfüllen sind. Ich kann nicht eine perfekte Hausfrau sein und mich noch intellektuell stark betätigen und eine webseite erstellen und im Forum schreiben und. regelmässig Sprot treiben.....
Also analysiere ich das, kucke vielleicht sogar, wo es herkommt, welcher Wunsch dahinter steht, und schmeisse gewisse Ansprüche in the bin. In the bushes :clown: Und lasse somit auch Ideale fallen.
Gleichzeitig schaue ich, wie ich ganz pragmatisch dahin kommen kann, mich besser zu fühlen - das heisst - mich wirklich zu lieben. Und auch das hat Lilith so schön auf den Punkt gebracht:
Sich zu verhätscheln, wie ein kleines Kind. :loveshower:
Das erfordert nur ganz simple Sachen...Nachsicht mit sich selbst, usw...Lob und mentale Streicheleinheiten - sicherlich auch im Rahmen der Konventionen.
Aber die kann ich nicht verlassen...momentan nicht.
Dieses Quellenkonzept, das ich bei Dir zu verstehen meine (kann mich auch irren), das Konzept einer Quelle, die sozusagen über allem steht - das hilft mir nicht weiter.

Allerdings ist das auch ein persönliche Thema von mir. Vielleicht ist das bei anderen ganz anders...

So, und jetzt muss ich noch ein bisschen was tun...heute hab ich eh schon viel zu viele Konventionen verletzt :clown:

Bis bald,

Z.
Zaungast
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Heartphilia » 25. Nov 2011, 15:01

Zu dem Thema höre ich gerade viel von Leija Turunen und ich hoffe, das passt hier auch so rein. Das habe ich gerade gehört:




Es geht nicht nur um das Schönsein, sondern überhaupt, was man für sich tun kann und wie man mit sich umgeht.
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon zimtstern » 25. Nov 2011, 18:07

Hallo ihr Lieben,

Zaungast hat geschrieben:So, aber bevor es abdriftet: Alles, was Du schreibst, ist mir einfach zu abstrakt, zu fern.
Wenn ich mich schlecht fühle und dann versuche, den Weg über das Loslassen der Ideale zu nehmen, dann fühlt sich das noch schwieriger an. Wobei ich es in gewissem Rahmen dennoch tue - aber aufgrund von logischer Unmöglichkeit.
...
Dieses Quellenkonzept, das ich bei Dir zu verstehen meine (kann mich auch irren), das Konzept einer Quelle, die sozusagen über allem steht - das hilft mir nicht weiter.


Hmm, ich verstehe das was Kia geschrieben hat ein wenig anders,
die Quelle (alles-was-ist) hat keine Ideale in dem Sinne wie wir sie kennen (und die je nach kulturellem Hintergrund ja auch sehr verschieden sind), ich finde es auch wichtig das zu begreifen.
(Wäre das nämlich so, dann wäre die Quelle ja wie zB. der christliche Gott der eine bestimmte Moralvorstellung hat. Und genau dann würde zutreffen was du schreibst, dann würde die Quelle (wertend) über allem stehen.)

ABER das heißt nicht, und davon hat Kia ja glaube ich auch nicht geschrieben dass du dich von deinen Idealen verabschieden mußt, aber du mußt deine Wertschätzung von dem Ideal abkoppeln.
Denn es ist nicht ein bestimmtes Ideal in seiner Praxis, was nicht "Quellen Harmonisch" ist, sondern deine Wertschätzung von etwas abhängig zu machen.

Akzeptiere doch einfach dass es Dinge gibt die du präferierst, die dir gut tun, die dir Spass machen, weil es sich in deinem Leben so ergeben hat, und so lange du dich wohl damit fühlst, zufrieden bist (und das ist ja "Quellen Harmonisch"), gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern.

Lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Salome » 25. Nov 2011, 20:05

ein interessantes Thema das Ihr zwei Lieben da angestoßen habt.


Liebe Zaungast, wenn Du sagst Kias Variante ist Dir zu abstrakt, so kann ich das gut verstehen, ich verstehe aber auch Kia die einen anderen Weg, einen anderen Ansatzpunkt hat, so verstehe ich es zumindest.

Ein praktisches Beispiel, ich nähe gerne und bin so gestrickt, dass ich am liebsten ein 100 % Ergebnis möchte, das ich mit meinen kritischen Augen selten erreiche. Langsam lerne ich a) 80 oder 90 % sind gut oder b) von den 40 Nähten sind 39 genauso wie sie mir vorgestellt habe, das ist ein sehr gutes Ergebnis. Wenn ich so vorgegangen bin, dann kann ich mich über den grünen Klee loben und freue mich über meine gelungene Arbeit. Wieso und warum ich am liebsten 100 % möchte frage ich nicht mehr, ist mir nicht mehr wichtig.

Wenn du, liebe Kia, Dich ohne diesen „Umweg“ einfach für Deine Arbeit, egal wie sie ausgefallen ist, beglückwünschen und loben kannst finde ich das wunderbar. :stimmt:

So wie ein Kind einfach stolz ist auf seine Leistung, sein Bild oder was auch immer, für das kleine Kind ist sein Werk toll. Als meine Kinder noch recht klein waren konnte ich das auch so sehen, bedauerlicher Weise verschwand diese Fähigkeit so nach und nach :mrgreen: – je älter die Kinder wurden.
Heute bin ich zuversichtlich diese Fähigkeit nach und nach zurück zu erlangen. :P Je großzügiger ich mit mir selbst bin, desto leichter kann ich das auch bei anderen sein.

Je mehr ich mich selbst liebe und lobe, desto seltener meldet sich der innere Kritiker (und keiner ist gnadenloser als er). Ich freue mich immer öfter, dass er die Klappe hält. :clown:

Liebe Grüße

Salome
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 25. Nov 2011, 21:14

Ihr Lieben,

ich fange nochmals von frisch an :danke: Zaungast für den Neuen Thread.

Also bei mir ist das folgendermassen: In den Vortex komme ich nur, wenn ich mich harmonisch mit meiner "Ethik" verhalte, d.h. mich gut fühle und spüre, dass ich gut BIN. D.h. ich fühle alle Gefühle so wie sie sind im Wissen, ich bin nicht die Gefühle, sondern das Grössere dahinter, nach dem ich hin-fühle. Und ich spüre, dass alle anderen auch völlig o.k. sind ihrer persönlichen inneren Haltung, auch wenn sie meiner konträr entgegen gesetzt sein sollte. Es ist einfach gut.

Dann, wenn ich im Vortex bin, enthüllt sich von dort, dass meine persönliche Ethik Unsinn ist, alle Zuschreibungen, was gut ist, existieren dort gar nicht, alles ist einfach nur, ohne Zuschreibung, ohne Definition, aber: irgendwie, ohne dass ich denke oder etwas mache, enthüllt sich vom Vortex aus dann doch eine meinem Vortex eigene innere Ethik, also ich verhalte mich automatisch in diesem Wohlfühlmodus, der widerstandsfrei in Liebe und einfach wunderbar ist. Das Handeln geschieht dann in dieser Fliess-Bewegung des Fühlens ohne bewusstes Nachdenken, es geschieht einfach und ich fühle mich wohl dabei, bin in Harmonie mit mir und allem was da ist. Dieser innere Anspruch, mich richtig verhalten zu wollen oder zu sollen, ist im Vortex nicht. Es ist Moment für Moment diese innere Fliessbewegung des Wohlfühl-Modus sozusagen.

Als Beispiel: Ihr kennt das sicher, dass ihr einem Tanzstück zuseht oder ein Musikstück hört, ich bleibe mal bei Tanz: Und wenn da nur die perfekte Bewegung ist, hat das keine richtige sinnvolle Aussage. Wenn aber das Gefühl die Bewegung bestimmt und der Tänzer weg ist und nur die Fühl-Bewegung da ist, der Tänzer und der Tanz sind eins und es sieht so leicht und traumhaft schön aus, dann ist "who you really are" der Choreograph sozusagen.

Und wenn ich da drin bin, hat es keinen Platz für Regeln und ethische Gesetze, der Choreograph ist "who you really are". Eigentlich habe ich dort nur die Wahl diese Verbindung zu halten oder Widerstand zu kreieren, dann verliere ich die Verbindung. Und wenn ich die Verbindung verliere, dann fühle ich mich nicht mehr gut. Am Gefühl erkenne ich, ob Infinite Intelligence choreographiert oder ich.

Es ist die ganze Zeit dieser Balance-Akt und ich falle ziemlich viel hin, doch ich spüre den Atem und die Bewegung, die mich wieder aufstehen und weiter gehen lässt. Bis zum nächsten Stolpern, das Abraham Contrast nennen. Wenn ich stolpere, weiss ich, jetzt hab ich die Richtung verloren und richte mich neu aus, lass Widerstand los, sonst gibt es diese schmerzlichen Brüche. Den Contrast finde ich in der Zwischenzeit extrem wertvoll, da ich sonst gar nicht wüsste, wohin ich weiter laufen will. Wenn alles in Harmonie ist, fliesst und frei und leicht sich anfühlt, ist der Contrast nur die Vielfalt der Auswahl der möglichen Tanzfiguren, die sich aus dem Tanz aber automatisch ergeben wie innere Choreographie, die exakt schönen Bewegungen sind genau so richtig anfühlend wie das wälzen am Boden, das Strampeln und das mich Durchschütteln - irgendwie hat alles den richtigen Raum.

zimtstern hat geschrieben:ABER das heißt nicht, und davon hat Kia ja glaube ich auch nicht geschrieben dass du dich von deinen Idealen verabschieden mußt, aber du mußt deine Wertschätzung von dem Ideal abkoppeln.
Denn es ist nicht ein bestimmtes Ideal in seiner Praxis, was nicht "Quellen Harmonisch" ist, sondern deine Wertschätzung von etwas abhängig zu machen.
zimtstern hat geschrieben:Akzeptiere doch einfach dass es Dinge gibt die du präferierst, die dir gut tun, die dir Spass machen, weil es sich in deinem Leben so ergeben hat, und so lange du dich wohl damit fühlst, zufrieden bist (und das ist ja "Quellen Harmonisch"), gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern.
Salome hat geschrieben:So wie ein Kind einfach stolz ist auf seine Leistung, sein Bild oder was auch immer, für das kleine Kind ist sein Werk toll. Als meine Kinder noch recht klein waren konnte ich das auch so sehen, bedauerlicher Weise verschwand diese Fähigkeit so nach und nach – je älter die Kinder wurden.
Heute bin ich zuversichtlich diese Fähigkeit nach und nach zurück zu erlangen. Je großzügiger ich mit mir selbst bin, desto leichter kann ich das auch bei anderen sein.


Eure Aussagen hier kann ich ganz gut nachvollziehen - danke Euch allen...

Den Film von Leija schau ich noch.

Schönen Abend

Danke :gvibes:

Kia


Jetzt hatte ich ein inneres Bild... ich komme gleich nochmals und schick das hier ab...
Zuletzt geändert von Kia am 25. Nov 2011, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 25. Nov 2011, 21:29

Mir ist gerade noch ein Bild erschienen innerlich, das ich gerne teilen will.
Also Out of Vortex fühle ich mich, als ob ich in einem Wagen sitze und sehr wilde Pferde gehen mit mir durch, ich sitze hinten drin und werde durch die Landschaft durchgeschleift, ohne etwas daran machen zu können.

In den Vortex komme ich nur, wenn ich geschickt während der wilden Fahrt nach vorne mich begebe, mit verschiedenen Mitteln ohne dass es mich ganz vom Wagen wirft, bis ich auf dem Platz sitze, wo die Zügel sind zum Lenken der Pferde.

Sitze ich auf dem Platz und gehe geschickt mit den Pferden um (meinen Ressourcen, seelischen Bewegungen, Talenten, u.s.w.) durch freundliches Lenken / Fokussieren und mittels der Macht meiner Gedanken und Gefühle dann fängt die Fahrt an, Spaß zu machen – ein Zeichen, dass ich im Vortex bin, ich entspanne mich und genieße die Fahrt durch die Landschaft.

Die Frage war für mich lange: Wer kommt denn und hat die Frechheit mich nach hinten in den Wagen zu bugsieren? Wer?

Sind es ungünstige Umstände, böse Personen, das Wetter, meine eigene Schlechtigkeit, was ist es, das mich in die hilflosen Polster nach hinten wirft?

Abraham sagen: ich. Niemand kann mich nach hinten werfen, außer ich selbst.

Der spirituelle Weg ist aufzuhören, das zu tun, was mir die Führung nimmt.

Das fiel mir gerade ein.

Also : Get into the Vortex and then...

Und wenn ich nicht im Vortex bin, also noch damit beschäftigt bin auf die Führungsposition meiner Selbst vor zu krabbeln, ist das auch o.k.
In dem Fall ist es aber gut, wenigstens nicht auf meine verrückten Reaktion weiter zu reagieren, sondern einfach atmen und mich langsam aber sicher vorzutasten auf den Kutscher-Sitz, bis ich wieder sicher sitze und dann die Zügel zu ergreifen und wieder dorthin lenken, wo ich durch fahren will, dort wo es mir gefällt.

(Vorher kann ich mir die Fahrt einfach nur gefallen lassen, sie stösst mir quasi zu, weil die wilden Pferde vorne keine Führung haben und irgendwie laufen :clown: und dann sage ich mir, na ja, ich mach das beste drauss.)

Aber eines sage ich Euch: Wenn ich mal so richtig sitze, und meine innere Führung sicher halten kann, bringt mich kein Mensch mehr nach hinten und verschaukelt mich. :kgrhl:

Genau das, ist jetzt auch schon so: Kein Mensch bringt mich nach hinten und verschaukelt mich: ausser ich selbst. :teuflischgut:

Kia :clown:

Gute Nacht

PS: Seit den Teachings von Abraham ist meine Fahrt durch die Landschaft ruhiger und entspannter geworden - weil ich genau weiss, diejenige in mir, die ich wirklich bin, ist sowieso ewig, unbegrenzt, sich ständig ausdehnend, und ich habe alle Zeit der Welt, das innerlich Geführt Sein besser und besser kennen zu lernen.
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 25. Nov 2011, 22:54

Huhu...
..nur noch ganz kurz:

Erstmal, heartphilia, danke fúr das Video. Ich hab den Anfang gesehen - ich kucks mir bestimmt nochmal ausführlicher an. :ros:

Und dann, liebe Zimtstern:

zimtstern hat geschrieben:(Wäre das nämlich so, dann wäre die Quelle ja wie zB. der christliche Gott der eine bestimmte Moralvorstellung hat. Und genau dann würde zutreffen was du schreibst, dann würde die Quelle (wertend) über allem stehen.)


Oh weh...immer diese Missverständnisse. Nein, ich meinte, die Quelle "steht drüber"...so wie ich das flapsig von mir selbst sagen würde - ich steh da total drüber, das tangiert mich nicht, ich lass mich davon nicht runterziehen...
Die Quelle als Ort, wo unendliche Ausgeglichenheit herrscht...sooo war das gemeint :mrgreen:

zimtstern hat geschrieben:sondern deine Wertschätzung von etwas abhängig zu machen (ist nicht quellenharmonisch)

Naja, das ist eben mein Punkt. Dieses: " Quellenverbindung von nichts abhängig zu machen", klingt für mich manchmal nach einem Anspruch, den ich grad nicht erfüllen kann. Vielleicht berührt mich das auch so, weil ich es auf einer abstrakt philosophischen Ebene wirklich mal als Ideal gesehen habe und immer noch tue.
Da schlagen also zwei Seelen ach in meiner Brust.
Mir hilft es gerade mehr, mich mit Hilfe der unterschiedlichsten Methoden hoch zu hangeln.

Die Methoden sind aber sozusagen die Anzündhilfe; die Glut ist dann die Quellenverbindung :mrgreen:

Und das, was Kia noch geschrieben hat, das mit den Pferden und der Kutsche, hat mich natürlich noch an eine ganz wichtigen Methode erinnert:
Einfach mal innehalten und entspannen! Und dann nach innen "HÖREN"
Die innere Stimme sagt einem dann meistens etwas :loveshower:

zimtstern hat geschrieben:Akzeptiere doch einfach dass es Dinge gibt die du präferierst, die dir gut tun, die dir Spass machen, weil es sich in deinem Leben so ergeben hat, und so lange du dich wohl damit fühlst, zufrieden bist (und das ist ja "Quellen Harmonisch"), gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern.
!

Ja, natürlich nicht. Im Gegenteil..das gilt es nur zu vermehren :genau:


Salome hat geschrieben:So wie ein Kind einfach stolz ist auf seine Leistung, sein Bild oder was auch immer, für das kleine Kind ist sein Werk toll.


Ach ja, das ist nochmal ein anderes Thema - aber gehört natürlich ganz eng dazu. Ist sozusagen eine Erweiterung. Und für mich dann auch wieder aktiv eine Dauer-Erziehungsfrage. Ich denke, hier gibt es kein entweder-oder, sondern beides gilt, bzw. ist es einfach eine ziemliche Gratwanderung.
Damit meine ich: Der Anspruch, etwas besonders gut zu machen, hat ebenso seine Berechtigung, wie der, Spass am reinen Werk(en) zu haben, ohne auf das Ergebnis zu kucken. Beides kann uns in den Vortex pushen, und ein zu hohes Anspruchsdenken kann uns konsequent auch davon fernhalten.
Ich schreib da vielleicht nächste Woche nochmal was dazu, liebe Salome. Denn das ist erstens ein Lieblingsthema von mir und spielt zweitens auch in meiner Auseinandersetzung mit Abraham eine nicht unwesentlich Rolle. :clown:

Und jetzt nochmal hallo, allerliebste Kia...
Ich bin jetzt schon so müde - ich vertage das Antworten. Aber irgendwie ist die Moral da in Deinen Beitrag rein geraten - hast Du das mit der über allem stehenden Quelle auch so verstanden wie Zimtstern? :mrgreen: Na, ist ja auch naheliegend...nur für mich als ungetaufte Ungläubige nich....sorry :clown:

Naja,...spätestens beim Tanz treffen wir drei wieder zusamm' - (um die siebente Stund',am Brückendamm) ...nein, nein, so früh dann doch nicht; eher nächste Woche. :clown:
Eine herzliche und vortexy Umarmung :uns:

Z.
Zuletzt geändert von Zaungast am 25. Nov 2011, 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
Zaungast
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 25. Nov 2011, 22:57

Hallo Kia,

Ich habe eben nochmal Deinen letzten Beitrag bis zum Ende gelesen, und er gefällt mir sehr!
Das Bild, das Wortspiel, und die Energie!!!!
Die Ent-schlossenheit dahinter (die ja nichts anderes ist als Offenheit :clown: )
Liest sich wunderbar!

Danke und gute Nacht

Z.
Zaungast
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 25. Nov 2011, 23:00

Ihr Lieben,

eben dämmerte mir - als ich so ganz entspannt am Einschlafen war -

ich bin

:gvibes: einerseits, - um in obigem Bild zu bleiben: die Pferde, der Kutscher, die ängstliche Person, die hinten sitzt und gezogen wird, und daraus entstehend viele andere Aspekte meiner Selbst im menschlichen Leben - und

:gvibes: andererseits die Quelle dahinter, die das ganze Szenario erschafft.

Es gibt einen Teil in meinem Geist, dem das sonnenklar ist. Und der Teil ist verbunden mit der Quelle, die ich bin.

Und ein anderer Teil will sich immer weiter kennen lernen, ausdehnen, will schauen, wo diese Abenteuerliche Reise auch noch durch führen kann. Ist neugierig wie ein kleines Kind, das spielt und die Welt vergisst - und eins ist mit dem Spiel. Und am nächsten Tag wieder was anderes spielt. Und immer ganz da ist, ganz eins mit dem Spiel in allen verschiedenen unterschiedlichen Rollen.

Ich glaube eine Antwort auf die Frage von Zaungast: "Verbindung zu sich selbst - welcher Weg?" könnte vielleicht lauten: Der Weg, der mir am meisten Freude macht, der mir gleichzeitig die Möglichkeit gibt, meine geliebten Ressourcen, Talente, Tätigkeiten lustvoll auszu"spielen" - und mir gleichzeitig ermöglicht, mit vielen Co-Creators etwas Schönes zu gestalten, denn das Zusammenspiel ist so viel schöner oftmals.

Das ist ja genau das, was ihr oben auch gesagt habt :oops: merke ich grad :clown:
Wie schön :P

Viele Wege führen zu sich selbst, aber ich glaube kein einziger ist identisch mit dem der anderen :loveshower:

Deshalb führt wahrscheinlich Wertschätzung der Mitmenschen so leicht in den Vortex. Denn wenn ich jeden einzelnen Weg jedes einzelnen Wesens wirklich schätze und achte - in Anerkennung der Tatsache, dass das sein/ihr höchst persönlicher Weg zum Glücklich sein ist, dann geschieht zweierlei:

1. ich kann mich besser auf meinen Weg konzentrieren und lasse die Finger davon, mich bei den anderen einzumischen und irgendwas über sie wissen zu wollen. :teuflischgut: Ich sehe ja eh nur, was sie bereits erschaffen haben, also ihren Schnee von gestern. Ihre Visionen sehe ich meistens nicht.
2. mein Weg wird viel einfacher, da diese schauderhafte Verhängung, Verstrickung mit dem Weg der anderen aufhört. Und ich konzentriere mich nach innen auf meine Vision, auf meine Ausdehnung. Damit hab ich auch genug zu tun, um nicht wieder in die Rolle des Beobachters zurückzufallen, sodass meine Realität, mir "passiert". Ich hab wirklich alle Hände voll zu tun diese Gap zwischen mir und MIR in dieses Fliessgleichgewicht zu bugsieren :clown: Geht ja nicht, nur ein Scherz :clown:

Das lass ich jetzt mal ein wenig wirken und geniesse diese Erkenntnis
und danke Euch :uns:

Ich finde die obigen unterschiedlichen Sichtweisen haben mich alle wieder einen Schritt weiter zu mir in die Verbindung gebracht - irgendwie...

Lieben Gruss
Kia
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 25. Nov 2011, 23:06

Kia hat geschrieben:Der Weg, der mir am meisten Freude macht, der mir gleichzeitig die Möglichkeit gibt, meine geliebten Ressourcen, Talente, Tätigkeiten lustvoll auszu"spielen" - und mir gleichzeitig ermöglicht, mit vielen Co-Creators etwas Schönes zu gestalten, denn das Zusammenspiel ist so viel schöner oftmals.



JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!


Kia hat geschrieben:Das ist ja genau das, was ihr oben auch gesagt habt :oops: merke ich grad :clown:


Du erzählst es aber auf eine so schöne und ganz besondere, lebendige und farbenreiche Art, die mir ausserdem wiedermal zeigt, wie sehr ich Bilder und Geschichten liebe, und welche Kraft darin steckt...

:ros: :ros: :ros: :ros: :ros:

Gute Nacht!
Zaungast
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 25. Nov 2011, 23:07

Liebe Zaungast,

ich lese Deine Posts - :danke: - auch am Wochenende, hab erst beim Abschicken gesehen...

Ich freue mich - Schlaft gut :gvibes:
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Heartphilia » 25. Nov 2011, 23:08

Kia ist selbst einer der tollsten Co-Creator, die ich kenne :loveshower:

Schlaft gut :uns:
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Sonrisa » 25. Nov 2011, 23:51

Hallo in die Runde,

eine auszeichnete Diskussion hier. :danke:

Wieder einmal bietet sich hier die Gelegenheit eines meiner Lieblingszitate aus dem Forum (hier von Loa) zu kopieren.

Ich halte das für ein esoterisches Märchen, das mit der mangelnden Selbstliebe. Oder etwas, was Psychologen erfunden haben, um ihre Praxen zu füllen. Jeder Mensch sucht für sich immer das Beste. Jede Aktion, so richtig oder angemessen oder abwegig oder seltsam sie uns erscheinen mag, hat das eigene Wohlbefinden als Motor. Selbst grausame Aktionen. Wir suchen immer nach unserem Wohlgefühl.

Willst Du das Beste für Dich? Willst Du ein schönes Leben führen? Möchtest Du liebe Menschen um Dich haben, mit denen Du in Einklang bist? Du kannst die Liste weiterführen zu Partnerschaft, Job, allen Themen. Hast Du mit "Ja" geantwortet? Dann liebst Du Dich auch selbst. Weil Du Gutes und Schönes erleben möchtest.

Und jetzt geht es darum, die Gedanken so auszurichten, dass all das Gute, was Du für Dich möchtest, auch kommen kann. Da kommt die Macht des LoA ins Spiel. Beobachte Deine Gefühle eine Weile. Woher die schlechten Gefühle kommen, ist vollkommen unerheblich, das brauchen wir nicht zu wissen - wozu auch? Sie sind aber der Anzeiger, dass Du Dein Denken neu ausrichten kannst, in genau die Richtung, die Dir das bringt, was Dich freudig und glücklich macht.

Abraham empfehlen, ständig nach Dingen Ausschau zu halten, die Freude machen. Und wenn man dann so sehr eingestimmt ist auf Freude und Anerkennung und Wertschätzung, ist der Schritt zur eigenen Wertschätzung auch getan.



Ich denke, dass die darin festgehaltene Erkenntnis, dass jede Handlung, jeder Gedanke, jedes Verhalten zum Ziel das Wohlgefühl hat, Erleichterung verschafft und zugleich eine neue Perspektive hinsichtlich der Selbstannahme und Kritikabnahme sich selbst gegenüber eröffnet. Ich brauche mich in dem Wissen, dass ich IMMER auf der Suche nach Wohlbefinden bin, nämlich nicht mehr dafür zu verurteilen, dass ich es heute "nicht so gut gemacht" habe, in welcher Weise auch immer. Deswegen führen ja auch Rachegelüste und ausschweifende Problemdarlegungen zu einer kurzfristigen Erleichterung, aber eben nur kurzfristig. Langfristiges Wohlbefinden ist eben nur über quellennahe Gedanken zu erreichen.

Einen netten Nebeneffekt hat diese Erkenntis auch darin, dass man milder mit den Verhaltensweisen seiner Mitmenschen umgeht. Hier man jetzt Kias Ausführungen über die Wertschätzung anderer Menschen dranhängen. :P

Und jetzt bin ich müde und werde selig schlummern. :gvibes:

Liebe Grüße, Sonrisa
Sonrisa
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 26. Nov 2011, 08:33

Sonrisa hat geschrieben:
Abraham empfehlen, ständig nach Dingen Ausschau zu halten, die Freude machen. Und wenn man dann so sehr eingestimmt ist auf Freude und Anerkennung und Wertschätzung, ist der Schritt zur eigenen Wertschätzung auch getan.


Ich denke, dass die darin festgehaltene Erkenntnis, dass jede Handlung, jeder Gedanke, jedes Verhalten zum Ziel das Wohlgefühl hat, Erleichterung verschafft und zugleich eine neue Perspektive hinsichtlich der Selbstannahme und Kritikabnahme sich selbst gegenüber eröffnet. Ich brauche mich in dem Wissen, dass ich IMMER auf der Suche nach Wohlbefinden bin, nämlich nicht mehr dafür zu verurteilen, dass ich es heute "nicht so gut gemacht" habe, in welcher Weise auch immer. Deswegen führen ja auch Rachegelüste und ausschweifende Problemdarlegungen zu einer kurzfristigen Erleichterung, aber eben nur kurzfristig. Langfristiges Wohlbefinden ist eben nur über quellennahe Gedanken zu erreichen.

Einen netten Nebeneffekt hat diese Erkenntis auch darin, dass man milder mit den Verhaltensweisen seiner Mitmenschen umgeht. Hier man jetzt Kias Ausführungen über die Wertschätzung anderer Menschen dranhängen. :P



Hola, sonrisa

Nur ein ganz kurzes "guten Morgen" :clown:

Ich hatte ja in diesem thread jetzt auch einfach die Verbindung zu sich selbst thematisiert. Und dass es an der manchmal mangelt, ist kein Märchen. Selbstkritik, Selbstzweifel....all das kommt vor, verbunden mit dem Gegenteil von Wohlgefühl.

Und eigentlich hab ich den Abraham-Kia-Loa-Aussagen über Wertschätzung nur hinzugefügt, dass es mir andersrum viel leichter fällt. Wenn ich mich selbst wertschätze (und das ist, was ich unter Selbstliebe verstehe), dann kann ich alles andere ebenfalls leichter schätzen, lassen, lieben, froh betrachten ohne zu werten usw...


Es ist halt immer die Frage, wie man die Dinge, also hier "Selbstliebe" definiert...
Und die Suche nach Wohlgefühl setze ich nicht mit Selbstliebe gleich, sondern eben mit der Suche danach. :clown:
Man könnte nun sagen; Naja, aber dass dieser Trieb überhaupt vorhanden ist, ist doch auch Selbstliebe.
Ja, kann man...aber das verschafft mir keine Erleichterung. Daraus ziehe ich noch keine hilfreiche Erkenntnis...
Mich interessiert die langfristig erfolgreiche Umsetzung....und wahrscheinlich uns alle :clown:

So, meine Kinder räumen gerade alles um...

Tschau,

Z.
Zaungast
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Sonrisa » 26. Nov 2011, 09:34

Guten Morgen,

ich meinte hier im Thread etwas von mangelnder Selbstliebe gelesen zu haben. Schon gestern vormittag, aber da hatte ich keine Zeit darauf einzugehen. Mein Beitrag gefällt mir trotzdem und ist aus meiner Sicht auch zum Thema passend. 8-)

Die Suche nach Wohlbefinden ist der Motor und dahinter steckt immer Selbstliebe, egal wie idiotisch eine Verhaltensweise oder Gedanken sein mögen. Selbstliebe ist für mich die Verbindung von mir zu MIR. Und so verstehe ich Abraham auch. Darum geht es hier auch, weil es die Grundlage hier ist.

aber das verschafft mir keine Erleichterung. Daraus ziehe ich noch keine hilfreiche Erkenntnis...
Mich interessiert die langfristig erfolgreiche Umsetzung....und wahrscheinlich uns alle



Dir vielleicht nicht, aber anderen und das gilt ebenfalls zu respektieren. Die langfristig erfolgreiche Umsetzung beginnt in dem Reichen nach der Quelle und ein Wohlgefühl, das sich langsam verankert, ist wohl ein gutes Zeichen dafür. Ich meine damit nicht, dass es uns immer gut geht, es gibt ja weiterhin Contrast. Nur wird der Umgang damit verändert, die Dramen werden kürzer, verschwinden irgendwann ganz und die Shifts werden schneller vorgenommen je stärker man fühlbar in der Quelle verwurzelt ist. Man ist ja immer verbunden und jedes Unwohlsein ist Zeichen dafür. Und genau hier setzt auch wieder die Selbstliebe ein, wenn man sich auf die Suche nach ein Besserfühlen oder Wohlfühlen macht. Auch Handlungen, die nur kurzfristig Erleichterung verschaffen, lassen uns der Quelle näher kommen (siehe EGS). Die Verwurzelung und bewusste Wahrnehmung und das Fühlen der Standleitung zur Quelle findet eben über die Verankerung positiver Gedanken über uns und unsere Umwelt statt.

Bitte das nächste Mal nicht so genervt, Z. :mrgreen: Mit deiner Rechtfertigung wie du was gemeint hattest, kann ich nichts anfangen. Ich habe so geantwortet gestern und auch heute, wie es aus mir rauskam und es ist gut so. :gvibes:

Schönen Tag, Sonrisa.
Sonrisa
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 26. Nov 2011, 09:37

Ihr Lieben alle,

guten Morgen, nur ganz kurz – meine Augen brauchen ein wenig bildschirmfreisein –

Ich hab gestern unheimlich viel erlebt und gespürt und gemacht und mir ist aufgefallen, wenn ich mich gut fühle, nehme ich die, die ich wirklich bin immer überall mit hin, sie ist einfach dabei, die Quelle ist dabei – und geniesst das alles. Und wenn sie nicht dabei ist, macht alles gar keinen Sinn. Es fühlt sich falsch an. Weil das Wichtigste fehlt: das Fliessen im Gefühl, das gerade durch läuft.

Liebe Zaungast,

ich bin hier dabei, es ist mir wichtig, und ich mache mal ein wenig Pause, damit sich die Energien selbst sortieren, Schritt 2 - ich vergess das zwischendurch manchmal, wenn so viel läuft.

Ich schätze Euer hiersein sehr

danke Sonrisa für das Zitat von Loa, ich weiss noch, das hat mich sehr erleichtert damals, da das beim Lesen so bei mir ankam:

ich mache alles richtig, alles ist gut, alles, was sich gut anfühlt, dehnt sich von allein aus.

Und - finde das Zitat von Zawo gerade nicht : Sie brachte mir bei: Sifting the Buffet ist auch ganz wichtig. Ich habe die Macht gut anfühlende Gedanken/Dinge zu fokussieren, oder schlecht anfühlende Gedanken /Dinge zu fokussieren - und ich kann nicht nur, sondern soll sogar wählen, damit es mir gut geht. Das hat mir auch die letzten beiden Jahre sehr viel Erleichterung beschert, da ich das konsequent immer wieder gemacht habe. Gut und klug wählen! Und auch den anderen zugestehen oder mich freuen, je nach dem, dass sie für sich selbst auch gut und klug wählen - und das geht mich nichts an, was sie wählen. Im Gegenteil, je grösser der Contrast, um so fantastischer die daraus entstehende Co-Creation ... Schaut mal in Getting into the Vortex. Da steht das ausführlich im Kapitel Relationships. Sonst suche ich das später noch raus...

Also - lasst es Euch gut gehen - ich brauche heute ein wenig Natur :loveshower:

Und grüsse Euch aus den Bergen... über dem Nebel ist die Sonne :gvibes:

Und in die Ausdehnung :gvibes:

Herzlich
Kia
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Sonrisa » 26. Nov 2011, 09:43

Zitat von Kia:

ich mache alles richtig, alles ist gut, alles, was sich gut anfühlt, dehnt sich von allein aus.


Danke, Kia, das war genau das, was ich sagen wollte. Auch Gedanken, die hier niedergeschrieben werden, dehnen sich aus und klären sich von alleine. :gvibes:

Ja, das Wählen ist ein wichtiger Faktor. Ob ich bewusste! wähle oder unbewusst nach dem reiche, was ich gerade zugänglich ist und sich zumeist in alten Bahnen bewegt, macht wohl auch das kurzfristig oder langfristig aus. Und wählen hat etwas damit zu tun, ob ich fokussiere oder beobachte.

Lieben Gruß, Sonrisa
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Sonrisa » 26. Nov 2011, 09:56

Hallo nochmal,

bevor ich unter die Dusche springe, mein neuester Gedanke. Wir bewegen uns alle aus verschiedenen Richtungen auf denselben Punkt (Quelle) zu. Jeder Gedanken hat seinen eigenen Ursprung, die Gedankenwege, die sich daraus bauen sind natürlich immer gleich, aber sie führen alle zu dem Gleichen. Auch das zeigt Vielfalt und das unendliche Buffet aus dem ich wählen kann, um meine Flat Rate Verbindung zur Quelle zu erlangen. :gvibes: Auch so funktioniert Co-Creation. Aus der Vielfalt wählen und durch Wahl weitere Vielfalt erschaffen. :uns:

Sonrisa
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 26. Nov 2011, 14:48

Hallo ihr beiden

Sonrisa, ich war vorhin vielleicht ein wenig müde und die Kinder tobten um mich herum...daher klang es möglicherweise etwas trocken.
Aber klar, ich respektiere alles! :clown:

Sonrisa hat geschrieben:Dir vielleicht nicht, aber anderen und das gilt ebenfalls zu respektieren. Die langfristig erfolgreiche Umsetzung beginnt in dem Reichen nach der Quelle und ein Wohlgefühl, das sich langsam verankert, ist wohl ein gutes Zeichen dafür


Genau das meine ich ja auch. Und alles, was hilft, ist gut. Ich habe auch wirklich nur gemeint, dass mir die Erkenntnis, dass wir immer Verbindung sein wollen und dass darin Selbstliebe besteht, nicht hilft. Aber wirklich nur mir, in meiner momentanen Situation.
Höchstens vielleicht beim Sehen von Anderen...so wie Du und Kia ja auch geschrieben habt.
Aber das fällt mir ohnehin - seit vielleicht sechs oder sieben Jahren - immer leichter; die meisten Leute und Verhaltensweisen einfach so sein zu lassen wie sie sind. Schwierig finde ich es beim allernächsten Umfeld, und wenn dann das Sosein der Leute mich direkt betrifft.

Aber das ist vielleicht auch ein Punkt: Es kommt auch immer darauf an, aus welcher Situation heraus man schreibt. Meine ist gerade so, dass ich dringend nach einer dauerhaften Lösung - der flatrate :-) - suche, da ich das Hin-und-Her und Auf und Ab etwas satt habe. (Bei heartphilia gabs sowas auch - daher hat mich das wohl auch angesprochen. (Unter anderem :lol: :kuss: ))
Und wenn ich dann annehme, dass ich mir diese Hin- und Her Situation selbst geschaffen habe und sie mir einen Spiegel vorhält, dann nützt mir der Gedanke, dass meine Selbstliebe der Motor für alles ist, nicht viel. Ist sozusagen das Betriebssystem, auf das ich aber keinen Zugriff habe - es arbeitet unbewusst.
Und es arbeitet auch bei anderen unbewusst.
Sicher sucht mein Mann auch nur nach Glück usw...keine Frage.
Und mit ein wenig mehr Distanz würde mich das vielleicht mehr erleichtern. Aber um das. was immer wieder zwischen uns abläuft, zu verstehen...setz ich lieber bei mir an und versuche, mein Wohlgefühl zu stabilisieren. Usw...


Aber Deinen Beitrag, sonrisa, fand ich total ok, auch nicht am Thema vorbei...alles ist gut. :gvibes: :ros:
(Ist es ja sowieso, weil Du das so siehst!)

Sonrisa hat geschrieben:Ich denke, dass die darin festgehaltene Erkenntnis, dass jede Handlung, jeder Gedanke, jedes Verhalten zum Ziel das Wohlgefühl hat, Erleichterung verschafft und zugleich eine neue Perspektive hinsichtlich der Selbstannahme und Kritikabnahme sich selbst gegenüber eröffnet.



Ach, jetzt wollt ichs gut sein lassen, damit...aber das nagt doch irgendwie...
Ich sehe das doch ein bisschen anders. Was meinem Gefühl für das "you can never get it wrong" entspricht.
Das ist so ein Satz, den ich so an sich nicht so gerne mag oder lieber umformuliert hätte in:

You can get it wrong, indeed, but it doesn't matter at all. What matters is next time, or better, NOW.Try to improve and try to enjoy it, because when you enjoy it, you improve automatically... :mrgreen:

Selbstkritik usw. bringen nichts. Aber ich verstehe, dass es doch ein "falsch" und ein "richtig" gibt; falsch ist: unbewusst, ooV, hinten im Wagen verschaukelt, ohne Fluss, verschlossen; richtig ist: entspannt, connected, im Fluss, in erlebter und gefühlter Anbindung an die Quelle, offen für die innere Stimme.
Und ich versuche, diesen obigen Anspruch zusammenzubringen mit Selbstannahme, Selbstwertschätzung, und simply fun.

Nur natürlich...es gibt keinen, der darüber nun wieder wertet, das ist klar.
Aber ohne diesen Anspruch an uns selbst.....diesen kleinen....würden wir ja stehen bleiben...oder?
(Damit meine ich, wir würden hinten in der Kutsche sitzen bleiben...)

Aber jeder hat da seinen Weg, oder Schwerpunkt, oder seine Wege, die sich auch mal mit anderen decken und überschneiden und kreuzen - alles ist gut, lalalala, alles ist gut. :pfeif: :gvibes:

In diesem Sinne, bis bald, schöne Grüsse an die Berge, Kia,

Z.

PS: Als alte Philosophin mag ich einfach die Technik, Dinge und Begriffe erstmal gut zu definieren, bevor man darüber diskutiert. Oft ist man sich eigentlich total einig und merkt es nur nicht. :mrgreen:

PPS: Wahrscheinlich ist der Betriebssystemvergleich nicht gut...von Computern verstehe ich immer noch total wenig :lol:
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon lawofattraction » 26. Nov 2011, 15:19

Zaungast hat geschrieben:You can get it wrong, indeed, but it doesn't matter at all. What matters is next time, or better, NOW.Try to improve and try to enjoy it, because when you enjoy it, you improve automatically... :mrgreen:


Hallo Zaungast,

genau das aber ist doch der Knackpunkt - es gibt nichts zu improven. Improve impliziert, dass etwas nicht in Ordnung war. Wenn aber nichts verkehrt ist, brauche ich mich auch nicht nach immer mehr Perfektion zu recken, bei improve ist das sehr wohl der Fall - weil ich ja dann den Druck des zukünftigen Bessermachens habe.

Kannst Du nicht erspüren, wie sehr genau das "you never get it wrong" die Selbstliebe fördert? Kein mahnender Finger "improve, improve", wenn Du ooV bist oder während eines Tages unbewusst bist (!). Verbessern impliziert ja, dass da etwas falsch gelaufen ist, das hätte besser sein sollen. Und das kann im Prinzip auch nicht ohne Eigenschelte abgehen.

Zaungast hat geschrieben:Aber ohne diesen Anspruch an uns selbst.....diesen kleinen....würden wir ja stehen bleiben...oder?


Wenn Du die Quote ganz zitierst, denn dann erst macht sie auch Sinn "you never get it wrong and you never get it done", leuchtet ihre Richtigkeit ein. Das ist einer der Stützpfeiler der Abrahamlehre. Durch das "never get it done" macht doch erst dieses Spiel mit immerwährender Ausdehnung einen Sinn.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Zaungast » 26. Nov 2011, 15:41

Liebe loa,

schön, dass Du dazu gekommen bist.

lawofattraction hat geschrieben:Kannst Du nicht erspüren, wie sehr genau das "you never get it wrong" die Selbstliebe fördert? Kein mahnender Finger "improve, improve", wenn Du ooV bist oder während eines Tages unbewusst bist (!). I


Ich lasse das mal wirken. Versuche einfach hinzufühlen. Im Moment kommt es mir wie ein Trick vor - (nur das, dieser Ausschnitt, so, wie er bei mir ankommt, und nur bei mir :lieb: ).
Aber es soll einfach nochmal sickern.

Vielleicht ist da noch der stille Vorwurf meinerseits an andere, disconnected zu sein bzw. sich im Kreis zu drehen über Jahre....
Was ja auch zu nichts führt. Der Vorwurf, meine ich. Es kann ja jeder machen was er will. Aber es gibt einige wenige, von denen ich sogar immer wieder gehört habe: Ich habe nichts "falsch" gemacht sondern hatte einfach Pech. Und die stehen bleiben..

lawofattraction hat geschrieben: Und das kann im Prinzip auch nicht ohne Eigenschelte abgehen.


Naja, ich denke schon. Man kann doch alles mögliche bei sich feststellen, ganz ohne das, was wir gemeinhin Vorwurf nennen.
In DEM Fall habe ich mich immer schon damit aufgebaut zu sagen: Das ist einfach menschlich ...
Was dann wohl auf dasselbe hinausläuft wie: you can never get it wrong :lol:

lawofattraction hat geschrieben:Durch das "never get it done" macht doch erst dieses Spiel mit immerwährender Ausdehnung einen Sinn.


Aber Ausdehnung findet doch nur statt, wenn wir ...

ach...jetzt kommen alle zurück bzw. aus dme Bett gekrabbelt...

Später mehr...
Vielleicht habe ich das Ausdehnungskonzept noch nicht verstanden...

Bis bald, :clown:

Z.
Zaungast
 

Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon lawofattraction » 26. Nov 2011, 15:58

Zaungast hat geschrieben:In DEM Fall habe ich mich immer schon damit aufgebaut zu sagen: Das ist einfach menschlich ...


Hallo Zaungast,

jetzt geht´s in die subtilen Bereiche. Was will denn "das ist menschlich" anders, als einen Eigenvorwurf entschärfen? Wäre der nicht vorhanden, müsstest Du auch nicht beschwichtigen. :pfeif: Für mich ist "you never get it wrong" oder "alles ist richtig" ein Statement, das dann, wenn verinnerlicht, solche Notwendigkeiten gar nicht mehr aufkommen lässt.

Zaungast hat geschrieben:Aber es gibt einige wenige, von denen ich sogar immer wieder gehört habe: Ich habe nichts "falsch" gemacht sondern hatte einfach Pech. Und die stehen bleiben..


Ja, die nehmen ihren Fatalismus als Stütze. Es kann ja ohnehin nicht anders kommen. :teuflischgut:

Viel Spass mit Deiner Rasselbande.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon zimtstern » 26. Nov 2011, 18:04

Zaungast hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: Und das kann im Prinzip auch nicht ohne Eigenschelte abgehen.


Naja, ich denke schon. Man kann doch alles mögliche bei sich feststellen, ganz ohne das, was wir gemeinhin Vorwurf nennen.
In DEM Fall habe ich mich immer schon damit aufgebaut zu sagen: Das ist einfach menschlich ...
Was dann wohl auf dasselbe hinausläuft wie: you can never get it wrong :lol:


Liebe Zaungast,

"Das ist eben menschlich" meint ja "Menschen sind eben nicht perfekt", man geht also schon davon aus dass es so etwas wie perfekt (im Sinne von vollendet) gibt.

Ich glaube an dieser Illusion dass es so etwas wie Vollendung gibt, bleiben wir immer hängen wenn sich unser Blick verengt, so zu sagen auf die Blickweite des kleinen Ichs, das ohne Verbindung eben gar nicht anders kann.

Meine ist gerade so, dass ich dringend nach einer dauerhaften Lösung - der flatrate - suche, ich das Hin-und-Her und Auf und Ab etwas satt habe.


Das kann ich gut verstehen... der Punkt ist aber, wir möchten uns wohlfühle, ganz-fühlen, sein "who we really are", unsere schöpferische Natur entfalten...und das ist nur durch die Verbindung zu unserem IB möglich, und wenn wir in den Denkmodellen unsers kleinen Ichs verharren, dann kommt unser IB da nicht mit...

Es wird nie so sein dass wir im hier im Physischen ohne diese Denkmodelle auskommen, das ist so zu sagen die Natur unseres kleinen Ichs, und das war auch unsere Absicht.
(Ansonten gäbe es auch keine Contraste und keine Ausdehnung.)
Genauso wie wir hier nie dauerhaft ohne Unterbrechung im Vortex sein werden,
aber wir können immer wieder und mit der Zeit auch immer schneller dahin zurück.
Genauso wie wir immer wieder diese Denkmodelle verlassen und unseren Blick weiten können.

Diese Denkmodelle sind die der Zeitabfolge, Grenzen etc. Mit diesen Begriffen kann unser IB nichts anfangen. Sobald wir in diesen Begriffen/Modellen denken, begrenzen wir uns auf unser kleines Ich.

Unsere physische Welt würde ohne unsere physischen-kleinen-Ichs keinen Sinn machen, wir haben so zu sagen eine physische Welt mit einer dazu passenden Version von uns erschaffen.
Unsere begrenzte Denkweise ermöglicht uns überhaupt erst uns hier zurecht zu finden, diese physische Welt auch zu nutzen. Damit wir das LoA bewußt nutzen können, brauchen wir ein Verständis von Ursache und Wirkung, also auch ein System der Trennung... das eine bedingt hier so zu sagen das andere...
(Im Nicht-Physischen brauchen wir das ja nicht).

Ich will damit nur sagen dass das auch nichts ist was es zu "überwinden" gilt.

Es ist und bleibt also ein hin- und her... kein ewiges, denn wir werden uns ja auch immer wieder mal "vollständig" aus dem Physischen zurück ziehen, aber so lange wir im Physischen sind.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 26. Nov 2011, 18:12

Liebe Loa, liebe Zaungast, Ihr Lieben alle,

so schön, was Du geschrieben hast, Loa; ich finde, dass Du das praktizierst, ist spürbar hier im Forum,da Du selten lange zornig bist auf Dich oder andere, weil Du alles, was abläuft, immer als Zwischenschritt siehst und dann kommt der nächste Schritt, der nächste Vorwärtsschritt und dann der nächste und ewig so weiter.

Nochmals zu den beiden Aussagen: "you never get it wrong" und " you never get it done".

Für mich war die Aussage auch eine riesige Erleichterung, weil ich nicht mehr perfekt sein musste. Früher war ich absolute Perfektionistin und zusätzlich noch dickköpfig. Eine unerträgliche Kombination, die mir die Mit-Menschen in mühsamer Kleinarbeit und in homöopathischer Dosis abgewöhnt haben - also im Endeffet habe ich mir selbst das abgewöhnt, da mein Leben so eng war. Auch heute will ich noch immer das Beste geben, aber die Perspektive ist mehr so, dass das, was ich im Moment geben kann, einfach von selbst das Beste ist, das ich kann, und fertig. Es geht sogar viel besser und ich brauche die Dickköpfigkeit nicht mehr, und die Hartnäckigkeit ist auch überflüssig...

Also fast :clown: :P weg :gvibes:

"you never get it wrong", weil ja jeder Mensch in dieser Einzigartigkeit mit der Quelle ganz sich selbst IST und keine Kopie der anderen zu sein braucht oder auch sich an den eigenen Ansprüchen messen muss, wie oben gesagt, kein Mensch, der bei Sinnen ist, kann Ansprüchen gerecht werden. Jeder kann nur fühlen, jeden Moment neu, nach innen spüren, was Wohlbefinden verbreitet, aus dem eigenen göttlichen Kern heraus, wenn ich mich in Balance von ich und ICH fühle. Alles andere geht früher oder später schief. Und den anderen Recht machen geht sowieso schief, vor allem, wenn zwei oder mehrere andere in unterschiedliche Richtungen an einem zerren. Abraham haben da ja ganz viele Beispiele immer wieder erwähnt.

Das andere, das Persönlichkeits-Wohlbefinden, das bricht immer bei der nächsten Krise/kritischen Situation zusammen, das hat überhaupt keine Kraft. Kraft hat nur diese Ausrichtung auf die Quelle im eigenen Selbst, also who you really are. Das hat Kraft. Das sein wollen, das machen und haben wollen, hat keine oder wenig Kraft. Es ist so Energie-zehrend. Während das Ausgerichtet sein auf die Quelle immer wieder Energie gibt - die Res-source-n werden ständig erneuert. Das ist so ein Geschenk.

Und diese Ausrichtung auf die Quelle findet nach jedem Contrast statt. Deshalb:
" you never get it done". Weil sich das dauernd wiederholt.

Mit anderen Worten: das Leben besteht aus einer ständigen Aneinanderreihung von Schritt 1, automatisches Wünschen im Leben durch das Leben selbst, Schritt 2, die Quelle kümmert sich drum, it is done, ich kann mich entspannen, Schritt 3, ein Schwingungsmatch werden zu dem, was die Quelle runterreicht in die Materie – und dann beginnt sofort die nächste Abfolge der drei Schritte, und dann die nächste Abfolge, immer so weiter, das ist die ständige Ausdehnung, liebe Zaungast, der auch ich noch so manches mal widerstrebe.

Ihr Lieben, das haben ja Abraham nicht erfunden, sie haben das erkannt, das ist ein Unterschied. Wenn ich ehrlich bin mir selbst gegenüber, hab ich das genau so schon immer gespürt, vor allem das mit dem Allowing, Schritt 3, war mir immer klar, ich wusste nur einfach nicht wie. Wie kriege ich mich dazu, auf Empfang zu gehen? Und mein Leben im Stoff, in den Beziehungen zu gestalten?

Nun, jetzt weiss ich es, und manchmal geht es gut und manchmal nicht so gut, da ich manchmal alles selber machen will – und die Quelle von allem vergesse. Das Selbst vergesse und im kleinen ich rumkrabble, bis mir alle Pferde durchgehen oder ich erschöpft bin.
Dann beginne ich von frisch, nach der Erholung. :clown: :oops:

Aber die Zeiträume, zwischen denen die Rumkrabblerei mir "zustösst", werden länger. Und das Drama ist fast weg. Und ich kann mich besser über mich amüsieren und schimpfe mich nicht mehr aus. Sondern nehm’s öfter mal mit Humor, indem ich mir vorstelle, wie ich die Geschichte als amüsante Kurzgeschichte nach 5 Jahren aufschreibe, dann, wenn die Ausdehnung schon lange Zeit gelaufen ist. Und die prachtvollen Ergebnisse des Contrast bereits sichtbar und fühlbar sind... Und schreibe das dann jetzt grad gleich auf. Das funktioniert bei mir gut, wahrscheinlich weil ich einfach sehr gern schreibe.

Danke Euch allen :uns:

Ich finde, Du liebe Zaungast bist an einem wichtigen Punkt in Deinem Leben, an einer Wegkreuzung. Sei freundlich mit Dir - und, wenn es geht, behalte diese Offenheit. Ich weiss aus Erfahrung, es ist nicht so leicht, da sich das so sensibel und zart anfühlt, so verletzlich. Doch langfristig ist das Gegenteil der Fall. Mit der Zeit kommen Menschen zu einem herein, die sehr liebevoll und behutsam mit der Zartheit und Offenheit umgehen. Die, die einem so eins vor den Bug knallen, als sei ich ein Dampfschiff aus Eichenholz, sind - im Laufe der letzten Jahre - alle entweder auf Abstand, oder ganz weg oder haben sich auch sehr angenehm verändert.

Allerdings habe ich die "harte Tour" auf deren eigene innere Hilflosigkeit eher bezogen als auf mich :teuflischgut:

Schönen Abend :danke:

Kia
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Re: Verbindung zu sich SELBST- welcher Weg?

Beitragvon Kia » 26. Nov 2011, 18:14

Liebe Zimtstern,

habe Dich erst nach dem Abschicken entdeckt und lese das morgen früh :ros: :danke:
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