Veränderungen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Veränderungen

Beitragvon Heike » 31. Jul 2014, 09:46

Hallo ihr Lieben,

Ich habe für mich den Entschluss getroffen (schon seit einiger Zeit) mich zu verändern. Zur Zeit finde ich, dass ich ein langweiliger Mensch bin, mit dem man wenig Spaß haben kann. Kurz: Ich bin nicht so, wie ich gern sein möchte. Ich wäre gerne offener, liebevoller, würde gerne mehr unternehmen.. Ich habe nur das Gefühl, dass mir die Gelegenheiten, die sich dafür gut bieten würden, eher 'wegrennen'. Ich habe Semesterferien und niemanden, mit dem ich was unternehmen könnte. Am Samstag wollte ich mit einem Bekannten zu einem Sommerfest (das einzige, worauf ich mich in nächster Zeit gefreut habe) aber mir wurde abgesagt.
Vor meinen Prüfungen habe ich mir gesagt: Das wird ein richtig schöner Sommer! Jetzt sieht es aber leider so aus, dass es richtig blöde Semesterferien werden. Ich sitze die ganze Zeit hier und wünsche mir, dass das Semester bald wieder los geht. (Was es auch wird, die Zeit geht viel zu schnell um)
Ich fühle mich auch schlecht, weil ich die Tage sinnlos verstreichen lasse. Ich bin gerade an dem Punkt, an dem ich eigentlich nicht sein wollte, ich trete auf der Stelle.
Was meint ihr, mache ich irgendwas falsch? Ist es zu viel auf einmal, was ich an mir verändern möchte?
Wolltet ihr euch auch verändern und habt es geschafft? Oder auch nicht?
Sollte ich jeden Tag visualisieren, wie ich sein möchte oder ist diese Herangehensweise falsch und ich sollte kleinere Schritte wählen? Warum fällt es mir so schwer, das zu erreichen, was ich mir wünsche?

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 1. Aug 2014, 07:17




Hallo Heike,

diese Thread-Überschrift hört sich schon so viel besser an als die erste. :P

Deinen Entschluss, Dich zu ändern, kann ich verstehen - wenn Du mit der jetzigen Heike nicht so glücklich bist. Allerdings würde ich da trennen zwischen Dir als Mensch, als Persönlichkeit und den Dingen, die wir Verhalten und angelernte Konditionierungen nennen. Diese letzteren kannst Du verändern, wenn Du den Wunsch danach hast und meinst, dass Du dann glücklicher sein wird.

Erster Rat: Hör auf, Dich zu bestrafen, weil Du nicht dies bist oder das oder zu viel von diesem oder jenem. Es ist in Ordnung, wo Du stehst. Wenn Du Dich nicht mehr selbst dafür bestrafst, dann wirst Du immer mehr solche Dinge an Dir finden, die zu sehen Du Dir bisher gar nicht erlaubt hast. Hör auf zu vergleichen, wo Du stehst und wo Du gerne sein möchtest. Alleine das Aufhören, Dich zu verurteilen, wird alles freundlicher aussehen lassen. Und wenn Du nicht mehr Deinen aktuellen Standpunkt als Aufmerksamkeitsfokus nimmst und Dich dem zuwendest, was Du gerne willst, wird sich der Weg durch den veränderten Fokus ganz von alleine vor Dir ausbreiten.

Je mehr wir uns auf eine Sache konzentrieren, was in Deinem Fall bedeutet, auf ungeliebte Eigenschaften und Dinge, die Du verändern willst, schauen, um so mehr davon erleben wir auch - das LoA stellt sicher, dass das so ist. Dann bekommt dieses Verhalten und seine Auswirkungen und erneutes Fokussieren und erneute schlechte Gefühle so viel Momentum, dass es schwer ist, aus dem Hamsterrad heraus zu klettern.

Irgendwann dann schaust Du mit Tunnelblick nur auf das, was Dir nicht gefällt und übersiehst alle die liebenswerten und angenehmen Seiten, von denen ich sicher bin, dass Du sie hast. Nur hast Du Dir angewöhnt, die andere Seite viel genauer anzuschauen, so dass diese helle, die liebevolle Seite nicht sichtbar ist - so, wie die Sonne während der Nacht verschwindet. Sie ist immer noch da, nur nicht sichtbar.

Das wäre mein nächster Schritt: Schau Dir bewusst Dinge an, die Du magst, Menschen, die Du magst - Kinder, Hunde, Katzen, Blumen - konzentriere Dich auf alles, was Dir gefällt. Denn es ist am Anfang unverhältnismässig leichter, etwas anderes zu lieben als Dich selbst. Übe das, übe, was Liebe ist, übe das Erkennen von Liebe in so vielem. Das kann ein mit Liebe gebackenes Brot vom Bäcker sein oder ein mit Liebe zubereitetes Essen. Oder eine schön dekorierte Wohnung, ein liebevoll gebundener Blumenstrauss, ein schön dekoriertes Schaufenster, ein sorgfältig gekleideter Mensch oder ein Buch, das Dich fesselt. Oder das Lächeln von einer unbekannten Person oder eine freundliche Verkäuferin.

Das ist sichtbar gemachte Liebe - Liebe ist überall, in allem - wenn wir sie aus dieser Schublade herausholen, in die wir sie gesteckt haben und festmachen wollen an bestimmten Menschen und Umständen und sehnsuchtsvoll dahin schauen, weil wir sie nicht haben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Veränderungen

Beitragvon Heike » 3. Aug 2014, 14:32

Liebe Loa,

danke für deine Antwort. Es stimmt wirklich, dass ich in anderen Menschen und Dingen viel eher Schönheit und Liebe erkenne, als in mir selbst.
Gestern bin ich wieder einen Schritt auf meine Veränderung zugegangen. Ich war zum Sommerfest. Das war gut. Ich habe getanzt, das war ebenso gut. Da es geregnet hat, habe ich den Auftritt meines Bekannten auf der Open Air Bühne verpasst, das war weniger gut.
Zum Glück habe ich ihn und meine anderen Freunde noch sehen dürfen. Plötzlich standen sie einfach vor mir. Damit hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet. Trotz des blöden Wetters war es doch ein guter Abend. Solche Erlebnisse sind es, die mich mehr in meine Veränderung 'schubsen' und mir somit gut tun, auch wenn ich stundenlang mit nassen und kalten Füßen herumgelaufen bin und sich heute meine Blase wieder meldet. Und hier bin ich wieder bei dem Thema 'bestrafen'. Ich bin wütend auf mich, dass ich so arg empfindlich bin. Es gab so viele, die sogar stundenlang im Regen getanzt haben. Das hätte ich mir und meiner Gesundheit niemals zugetraut. In dieser Hinsicht fällt es mir schwer, mir gut zuzureden und zu mir zu stehen, mich damit zu akzeptieren. Verstehst du, was ich meine?
Meine Veränderung soll auch darin stattfinden. Ich möchte eine Person sein, die nicht immer kränklich ist und aufpassen muss, was sie tut. Ich möchte auch im Regen tanzen, ohne, dass es mir was ausmacht. Ich möchte nicht die sein, die sagt "Ach, lass uns lieber wieder reingehen, mir ist so kalt." Wenn ich diese Veränderung schaffe, dann würde mich das richtig glücklich machen, aber genau diese Veränderung kann ich so schwer anpacken, weil ich nicht weiß, wie ich das tun soll und ob es dahingehend auch funktioniert.
Ich weiß, dass ich es schaffen kann, mehr zu reden, oder mehr zu tanzen. Das ist möglich. Aber ich kann mir schwer vorstellen, dass man seine Gesundheit verändern kann. Mir ist bewusst, dass das Gesetz der Anziehung auch dahingehend Einfluss nimmt, aber ich kann das so schwer verinnerlichen.

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 4. Aug 2014, 08:19




Hallo Heike,

das ist es, was ich im anderen Post meinte: Du hast doch schon so viel erreicht, aber Du schaust immer noch dahin, wo etwas nicht ist, statt Deine Erfolge zu feiern. Dann kommt das andere nämlich von selbst!

Heike hat geschrieben:Wenn ich diese Veränderung schaffe, dann würde mich das richtig glücklich machen, aber genau diese Veränderung kann ich so schwer anpacken, weil ich nicht weiß, wie ich das tun soll und ob es dahingehend auch funktioniert.


Hier stecken zwei dicke fiese Gedanken, die Dir absolut nicht zuträglich sind. "Wenn ich das und das erreicht habe, dann werde ich glücklich sein" ist einer der grossen Stolpersteine. Warum? Weil Du heute, jetzt glücklich sein kannst. Nicht irgendwann, wenn irgendwelche Bedingungen erfüllt sind, von denen Du heute denkst, Du brauchst sie zu Deinem Glück. Da möchte ich Dich doch glatt fragen: "Lohnt es sich, glücklich zu sein, selbst wenn es dazu absolut keinen Grund gibt?"

"Melke" das, was bereits gut läuft, was Dich zufrieden macht, was Dich glücklich macht. Lenke darauf Deinen Fokus statt das anzustarren, was noch nicht ist - denn Du weisst doch selbst, dass es durch die Aufmerksamkeit festgenagelt wird. Lass Dich einfach mal auf das Abenteuer Leben ein, ohne gleich nachzudenken, wohin das führen wird und was der Erfolg daraus sein wird.

"Ob es funktionieren wird ...." hinterlässt bei mir das Gefühl "ich habe ja keine Garantie, daher werde ich es gar nicht erst versuchen." Das Leben gibt uns keine Garantie. Es ist trial and error - Versuch, vielleicht auch kein zufriedenstellendes Ergebnis und erneuter Versuch. Wir haben unendlich viel Zeit, können nichts falsch machen.

Wer wagt, gewinnt - das Sprichwort hat immer noch Gültigkeit. Ich habe vielmals im Leben festgestellt, dass das Wagen, das Gehen in Ungewissheit und eine nebulöse Zukunft ohne Netz und doppelten Boden mir Geschenke bereitet hat, die ich in diesem Umfang und dieser Schönheit nicht hätte erdenken können. Das Universum bringt Dir Menschen und Gelegenheiten und Chancen und Überraschungen, wenn Du es lernst, Dich vertrauensvoll in den Fluss des Lebens hinein zu geben. Denn alles Vor-Planen und sich-über-die-Zukunft-sorgen ist genau so flüchtig wie Luft. Was heute noch als gesichert angesehen wird, kann morgen keine Gültigkeit mehr haben. Daher geht es darum, jetzt glücklich zu sein - nicht dann, wenn irgend welche Bedingungen erfüllt sind, die Dich sogar vielleicht morgen gar nicht mehr interessieren.

Wer braucht da Garantie? Du lebst Jetzt, und aus dem Jetzt schaffst Du Dir die Welt immer wieder neu, in jeder Sekunde und mit der Hilfe einer unsichtbaren Crew, die nur darauf wartet, dass Du sie Dir helfen lässt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Veränderungen

Beitragvon Lichtblume » 4. Aug 2014, 13:19

Liebe Loa,

zu deinen Zeilen hier in diesem Thema kann ich sehr viel Resonanz aufbauen. Vielen Dank!

Besonders die unteren Zeilen sind mir ins Auge gesprungen...

lawofattraction hat geschrieben:
Du lebst Jetzt, und aus dem Jetzt schaffst Du Dir die Welt immer wieder neu, in jeder Sekunde und mit der Hilfe einer unsichtbaren Crew, die nur darauf wartet, dass Du sie Dir helfen lässt.

Lieben Gruss
Loa


Wie hilft uns diese unsichtbare Crew? Was brauchen Sie um uns helfen zu können? Müssen wir ihnen die Erlaubnis geben uns zu helfen?

Wie stellst du dir das persönlich vor Loa?

Das trifft irgendwie auch ein wenig das andere Thema, welches Birdie ja erst vor kurzem eröffnet hat.
Oft ist mir selber auch zu wenig bewusst, dass diese unendliche Intelligenz jederzeit für uns da ist... auch wenn wir sie mir unseren Physischen Augen nicht sehen können. (oder ist das auch wieder ein Glaubenssatz) Wäre es uns möglich das Nicht- Physische sehen zu können? Hat nicht mal Esther in einem Buch geschrieben, dass sie auf Ihren Wunsch hin Abraham sehen konnte (in einer Nacht nahm sie Lichtfunken war die zuerst vereinzelt waren und sich dann zu einem einzelnen Lichtfunken zusammen geschlossen haben)

Spannende Thema....

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 4. Aug 2014, 14:44

Lichtblume hat geschrieben:Wie hilft uns diese unsichtbare Crew? Was brauchen Sie um uns helfen zu können? Müssen wir ihnen die Erlaubnis geben uns zu helfen?


Na, das ist hier aber immer und immer wieder geschrieben, liebe Lichtblume. Unser Alignment, unsere Angebundenheit, verbindet uns mit der Quelle. Und wenn wir mit der Quelle verbunden sind, fliessen die Angelegenheiten mit Leichtigkeit, die co-operativen Komponenten treten auf den Plan, Wir sind inspiriert, haben Ideen und Geistesblitze, treffen die richtigen Menschen und finden den Weg des geringsten Widerstandes.

"Die Crew" braucht also nur unser Alignment, um für uns tätig zu werden. Manche nennen sie auch die Personal Manager, andere das Inner Being. Das ist individuell sehr unterschiedlich, je nachdem, was sich für jemanden besser anfühlt.

Wenn das Dein Wunsch ist, kannst Du auch das Nicht-Physische sehen. Oft haben Abraham davon gesprochen, dass Vögel Überbringer von Nachrichten sind, und in der ersten Zeit nach Jerry´s Tod hat Esther oft Vogel-Besuch gehabt.



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Re: Veränderungen

Beitragvon Lichtblume » 4. Aug 2014, 14:48

Danke :lieb:

Liebe Grüsse
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Re: Veränderungen

Beitragvon Heike » 11. Aug 2014, 20:48

Hallo ihr Lieben,
Ich habe eine tolle Chance zur Veränderung bekommen. Nächsten Monat fange ich einen Nebenjob an, bei dem ich nach der Einführungszeit ein kleines Team leiten soll. Ich muss also viel mit Leuten sprechen und offener werden. Bin schon gespannt darauf. :pfeif:

Liebe Grüße
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Re: Veränderungen

Beitragvon Beautiful Mind » 12. Aug 2014, 08:17

Guten Morgen Ihr Lieben,

liebe Heike, das ist ein großartiger Erfolg, ich gratuliere dir!


Zum Thema Veränderungen habe ich auch eine Frage. Was ist, wenn sich eine Veränderung manifestiert, die man sich lange gewünscht hat, die zum Greifen nah ist und auf einmal rastet in einem selbst irgendetwas total aus.

In meinem Fall macht sich gerade eine wahnsinnige Panik breit, dass diese Veränderung, für die ich jetzt die Entscheidung treffen muss, nicht richtig für mich sein könnte. Fragen wie: was ist, wenn dies nicht gut geht oder jenes nicht? Was ist, wenn dies oder das passiert? Ist das nicht alles eine Nummer zu groß für mich? Mit welchen Menschen habe ich es da zu tun? Ich kenne die nicht, das ist alles neu, die mögen mich vielleicht nicht. Aus der Nummer komme ich so schnell nicht raus. Was ist, wenn ich damit die falsche Entscheidung getroffen habe? Vielleicht sollte ich hier bleiben wo ich bin, ich liebe es so wie es ist. Andere Leute sagen auch, du bist verrückt, wenn du das tust. (Obwohl es sicher andere gibt, für die das Peanuts ist).

Ist das eine Warnung meines Inner Beeing? Andererseits meine ich, nur die schönsten Gedanken kommen von meinem Inner Beeing, das hier sind aber Ängste, wie kann ich die denn jetzt nach Abrahams Sicht einordnen/damit umgehen? Ich möchte mich wieder leicht und froh fühlen.

Liebe Grüße,

Beautiful Mind
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Re: Veränderungen

Beitragvon LiveToPaint » 12. Aug 2014, 09:01

Beautiful Mind hat geschrieben:Ist das eine Warnung meines Inner Beeing? Andererseits meine ich, nur die schönsten Gedanken kommen von meinem Inner Beeing, das hier sind aber Ängste, wie kann ich die denn jetzt nach Abrahams Sicht einordnen/damit umgehen? Ich möchte mich wieder leicht und froh fühlen.


Hallo Beautiful Mind,

wenn du dich mit Gedanken zu diesem Thema beschäftigst die dir Unbehagen bereiten, ist das ein Hinweiß deines Inner Beeigns das du gerade eine Energie aussendest, die dir ein Erfahrung bringt, die du nicht mögen wirst.
So verstehe ich Abrahams Aussagen dazu.
Scheinbar zweifelst du in der bevorstehenden Angelegenheit an deinen Fähigkeiten ?
Zweifel sorgen immer für Unbehagen, also bist du dir nicht sicher und entfernst dich von dem vertrauen in dich selbst.

Ich habe so viele schöne Beiträge von dir hier im Forum gelesen und schätze mal das du dir deinen Wunsch, dich wieder Leicht und Froh zu fühlen,sehr gut erfüllen kannst.

Ich mache in solchen Situationen gerne eine Liste mit A: Störenden Gedanken und B: Schöne Gedanken zum entsprechenden Thema.
Dann schaue ich hinter die Kulisse, welche Energie steckt hinter den störenden Gedanken und dann überlege ich mir wie ich ihnen die Macht entziehen kann. Das klappt meist ganz gut wenn ich lustige Geschichten um sie herum spinne. Singe diese störenden Gedanken, mach Sie im Geiste kleiner, zoome Sie heran und wieder fort, Buchstabiere Sie RücKwärts und erkenne das es bloß Gedanken sind und du ihnen nur durch deine Aufmersamkeit Macht verleihst....

Das selbe kannst du dann mit den schönen Gedanken machen, und hier helfen die Geschichten und Spielereien dann noch verstärkend.

LG

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Was planst Du gerade?

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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 12. Aug 2014, 09:42




Hallo Beautiful Mind,

das Inner Being greift nicht ein in dem Sinne, dass es Dir sagt "tu das nicht" und Dir dadurch eine Warnung schickt. Vielmehr ist das schlechte Gefühl die Diskrepanz zwischen Deinen Zweifeln und dem Fokus des Inner Beings, dessen Aufmerksamkeit immer auf das beste Auskommen jeder Angelegenheit gerichtet ist. Es hat den Fokus uneingeschränkt auf dem, was Du in Deinen Vortex gelegt hast. Du zweifelst daran, also zeigen Dir die schlechten Gefühle die Gap zwischen den beiden Fokussen.

LiveToPaint hat geschrieben:wenn du dich mit Gedanken zu diesem Thema beschäftigst die dir Unbehagen bereiten, ist das ein Hinweiß deines Inner Beeigns das du gerade eine Energie aussendest, die dir ein Erfahrung bringt, die du nicht mögen wirst.


Das Inner Being ist kein Orakel, das Dir eine schlechte Zukunft voraussagt. Das schlechte Gefühl sagt, dass Du anders denkst als Dein Inner Being, das immer und ausschliesslich positiv fokussiert.

Ich würde die ganze Sache einmal auf die allgemeine Ebene heben - im Moment ist Deine Aufmerksamkeit auf alles gerichtet, was falsch laufen kann und hat dadurch ein enormes Momentum aufgebaut. Das kannst Du austrudeln lassen, indem Du die Details beiseite lässt und viel allgemeiner wirst. Von einem neutralen Standpunkt aus kannst Du dann ins allgemeine Positive gehen bis hin zum spezifischen Positiven. (Es gibt hier viele Beispiele dazu.)

Oder Du kannst auch fragen: Ich habe Angst vor ..... Was möchte ich stattdessen fühlen? Konsequent alle Punkte durchgespielt, wird Dich das auf eine ganz andere Gefühlsebene heben.

Sicher ist das was Du gerade empfindest, nur eine Art Torschlusspanik. Die Angst vor der Endgültigkeit eines Schrittes. Aber kein Schritt ist endgültig, es sind alles nur Zwischenstadien. Das würde ich mir immer wieder klar machen.

Und noch was:

Beautiful Mind hat geschrieben:Andere Leute sagen auch, du bist verrückt, wenn du das tust. (Obwohl es sicher andere gibt, für die das Peanuts ist).


Es mag für sie Peanuts sein, aber ganz sicher sind sie Peanut Gallery. :clown:

Verrückt wirst Du nur, wenn Du andere nach ihrer Meinung fragst. Ihre Meinung hat nämlich nichts mir Dir, sondern immer nur mit ihnen selbst zu tun.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Veränderungen

Beitragvon LiveToPaint » 12. Aug 2014, 15:00

lawofattraction hat geschrieben:LiveToPaint hat geschrieben:
wenn du dich mit Gedanken zu diesem Thema beschäftigst die dir Unbehagen bereiten, ist das ein Hinweiß deines Inner Beeigns das du gerade eine Energie aussendest, die dir ein Erfahrung bringt, die du nicht mögen wirst.


Das Inner Being ist kein Orakel, das Dir eine schlechte Zukunft voraussagt. Das schlechte Gefühl sagt, dass Du anders denkst als Dein Inner Being, das immer und ausschliesslich positiv fokussiert.


Hallo LoA, diese Aussage möchte ich gerne besser Verstehen. :genau:

Ist mit dem was ich geschrieben habe nicht das selbe gemeint wie Abraham mit folgendem Zitat meinen:

Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham



Vielleicht habe ich mich mit dem Satz: "nicht mögen wirst" unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte damit, das wenn ich Unbehagen aussende, erhalte ich Situationen die mir eben dieses Unbehagen Wiederspiegeln. Sicherlich kann ich nicht "Oraklen" wie ich dann darauf reagieren werde, aber ich kann davon ausgehen das ich mittels unbehagen Situationen erschaffe die ich wahrscheinlich nicht mögen werde, weil ich die Essenz des unbehangens, zweifel, sorge, etc, als entsprechende Situation/ Erfahrung zurück erhalte....

:nachdenk:

Irgendwie bin ich jetzt leicht verwirrt :hä:
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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 12. Aug 2014, 15:57




Hallo Live to Paint,

LiveToPaint hat geschrieben:wenn du dich mit Gedanken zu diesem Thema beschäftigst die dir Unbehagen bereiten, ist das ein Hinweiß deines Inner Beeigns das du gerade eine Energie aussendest, die dir ein Erfahrung bringt, die du nicht mögen wirst.


Du schreibst ja oben, dass das Unbehagen bedeutet, dass Deine momentane Energie so ist, dass eine unerwünschte Erfahrung gelebt werden wird. Das ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Vielmehr sagt jedes ungute Gefühl lediglich, dass Du anders denkst und fokussierst, als das die Quelle in Dir tut. Denn die Quelle fokussiert nur das Positive, kennt nur das Erwünschte. Dein Gefühl ist also der Anzeiger, ob Deine Gedanken mit dem Fokus der Quelle = Inner Being übereinstimmen oder nicht. Über den Ausgang einer Angelegenheit sagt das nichts.

LiveToPaint hat geschrieben:Ich meinte damit, das wenn ich Unbehagen aussende, erhalte ich Situationen die mir eben dieses Unbehagen Wiederspiegeln.


Das ist nicht zwangsläufig der Fall. Unbehagen ist ein Indikator, so wie ein Thermometer Dir eine Temperatur anzeigt. Im Idealfall wird das Unbehagen von Dir bemerkt, so dass Du andere Gedanken wählen kannst. Es ist der untrügliche Anzeiger der Diskrepanz zwischen dem, was Du denkst, und dem, was die Quelle im Fokus hat. Es sind nicht unsere Gefühle, die erschaffen, sondern unsere Gedanken. Manifestieren kann sich daher das, was gedanklich in Dir vorging, als Du Unbehagen gespürt hast.

LiveToPaint hat geschrieben:Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.


Hier ist ja nicht die Rede von Wohlgefühl oder sich schlecht fühlen, sondern davon, dass Deine Gedanken Deine Realität erschaffen. Das, worüber Du vermehrt nachdenkst, wird sich Dir als Manifestation zeigen.

Ich hoffe, ich konnte es ein wenig entwirren. 8-)

Lieben Gruss
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Re: Veränderungen

Beitragvon LiveToPaint » 12. Aug 2014, 20:36

Hallo LoA,

danke dir, jetzt wird mir bewusst was ich hier und dort mal durcheinander geworfen habe. Abraham oder auch hier im Forum liest man immer wieder, achtet auf euer Wohlgefühl, dann wisst ihr das ihr in eurem Sinne erschafft.

Klar, das Wohlgefühl zeigt mir "nur" an in welche Richtung ich erschaffe und lässt somit Rückschlüsse zu ob es in meinem Sinne ist oder nicht.
Und weil ich mal bei Elias gelesen hatte, das auch Gedanken nicht erschaffen, sondern einzig die Energie dahinter, war ich mir nicht so recht sicher was jetzt überhaupt meinen Anziehungspunkt ausmacht.
Auch andere Autoren zum Thema Realitätsgestaltung werfen hier offenbar vieles durcheinander, was dann zu meiner Verwirrung beigetragen hat.

Doch es heisst ja auch das das Gefühl dem Gedanken Kraft verleiht und somit die Manifestation beschleunigen kann.
Aber das Gefühl kann es ja nicht sein, das zeigt mir ja "nur" an in welche Richtung ich erschaffe. Also ist ein mit Energie (die laut Elias hinter dem Gedanken steht) geladener Gedanke für die Erschaffung(skraft) Zuständig.

Die Frage die jetzt kommen muß, welche Energie denn? Wie ermittle ich diese ? Ich glaube jetzt verkompliziere ich das ganze und fange an zu überlegen ob ich nicht lieber nur noch von Abraham lesen sollte um mich nicht weiter zu verwirren :lol:

LoA, jetzt könnte ich ein paar Nackenschläge gebrauchen um wieder Klar zu werden :lieb:
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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 13. Aug 2014, 07:03




Hallo Live to Paint,

Nackenschläge - haben wir, glaube ich, alle erfahren - sind nicht sonderlich förderlich fürs Verständnis. Daher gibts hier auch keine. :lieb:

LiveToPaint hat geschrieben:Und weil ich mal bei Elias gelesen hatte, das auch Gedanken nicht erschaffen, sondern einzig die Energie dahinter, war ich mir nicht so recht sicher was jetzt überhaupt meinen Anziehungspunkt ausmacht.


Grundsätzlich sind unsere Gedanken immer an Gefühle gekoppelt, so dass sie streng genommen an dem Erschaffungsprozess beteiligt sind. Wir denken etwas, haben eine gefühlsmässige Reaktion, das wiederum bringt weitere gleiche oder auch erweiterte Gedanken ins Spiel - und das oft in einer Endlosschleife. Gedanken existieren nicht ohne Gefühle und vice versa.

Allerdings sagen Abraham, dass nur Gedanken erschaffen. Ich finde es auch einleuchtend, da es auf den Gedanken-Inhalt ankommt. Anderenfalls könnte uns ein konstantes gutes spezifisches Gefühl zum Beispiel ein Traumhaus in der Karibik bringen, obwohl ich in Wanne-Eickel wohnen möchte oder eine Weltumseglung, wenn ich doch eigentlich einen Studienplatz in Toronto wünschte. Die Wunscherfüllung würde dann, wenn sie nur gefühlsgebunden wäre, absolut beliebig.

Gerade das aber ist doch unsere Macht, dass unsere gezielten Gedanken mit Fokus auf einer ganz bestimmten Sache, den wir konstant und ohne Widerspruch aufrecht erhalten können, diese Sache irgendwann als Materie hervorbringt. Das dahinter liegende Prinzip ist das Gesetz der Anziehung. Gleiches zieht Gleiches an. Genau so sind es unsere widersprüchlichen Gedanken der Angst und des Zweifels, die die Manifestation von etwas verhindern und das Gefürchtete bringen. Und zwar auch gemäss Fokus auf ein gedankliches Thema.

LiveToPaint hat geschrieben:Die Frage die jetzt kommen muß, welche Energie denn? Wie ermittle ich diese ? Ich glaube jetzt verkompliziere ich das ganze und fange an zu überlegen ob ich nicht lieber nur noch von Abraham lesen sollte um mich nicht weiter zu verwirren :lol:


Das LoA ist die Energie, da Gedanken immer mehr Gleiches anziehen. Das LoA als unverrückbar immer wirksames Gesetz. Bei diesen Erschaffungsprozessen sind unsere Gefühle die Anzeiger, in welche Richtung wir uns gerade bewegen - für oder gegen etwas. Ermitteln kannst Du die durch Aufmerksamkeitsschulung, so dass Du bei negativen Gedankengängen nicht in den Autopilotmodus fällst und die gedachten Gedanken immer noch mehr ihrer Art anziehen.

Ich lese neben Abraham ja auch hier und dort. Für mich habe ich entschieden, dass Abraham die "allgemeine Richtung" definieren. Ihre Lehre fühlt sich für mich am harmonischsten an. Allerdings hätte ich manchmal auch gerne mehr Detailinformation, dann gehe ich anderswo lesen, zum Beispiel bei Seth oder Kryon. Wenn es Diskrepanzen im Verständnis oder der Information gibt, wäge ich ab, was sich für mich besser anfühlt. Manchmal lege ich auch ein Thema, zu dem ich widersprüchliche Information habe, eine Weile auf Eis. Meist kommt dann durch den fehlenden Widerstand irgendwann die Information auf irgend einem Weg genau so, dass sie Sinn für mich macht.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Veränderungen

Beitragvon auja » 13. Aug 2014, 08:45

Hallo,

sehr interessante Diskussion. Ich frage mich gerade, wie und ob man das Bauchgefühl in diesen Kontext einordnen kann? Sagten Abraham nicht mal, wenn es sich nicht gut anfühlt, mach es auch nicht oder so ähnlich?

Und muss man z. B. das spontan auftretene Bauchgefühl hier raushalten? Ist das Bauchgefühl das Inner Being oder Inspiration? Wenn das Inner Being nur positiv fokussiert ist, kann ich ja von ihm eigentlich keine Warnung in einer brenzligen Situation bekommen, oder? Sondern es sind nur meine Gedanken, die mir sagen, das könnte gefährlich werden, mein Inner Being sieht es aber ganz anders und das Unbehagen, das ich fühle, ist das Gap.

Auf der anderen Seite hört man oft von Leuten, die nach ihrem Bauchgefühl gehandelt haben und so dann einer Gefahrensituation entkommen sind oder einen noch besseren Weg eingeschlagen haben.

Als Beispiel: Ich war vor einigen Jahren auf einer mehrtägigen Wanderung und musste plötzlich eine Schneebrücke überqueren. Darunter schoss ein rauschender Gebirgsbach entlang. Es war ein sehr mulmiges Gefühl und mein Bauchgefühl sagte mir: "Geh nicht rüber, kehr um". Ich tat es trotzdem, weil ich die Wanderung nicht gleich am zweiten Tag abbrechen wollte. Die Schneebrücke hielt, allerdings wurde der Rest des Tages dann auf der weiteren Wanderung äußerst anspruchsvoll, das Wetter verschlechterte sich, und auf dem Zahnfleisch erreichten wir eine Übernachtungshütte. Die Wanderung war dann hier beendet, weil das Wetter noch schlechter wurde und eine kleinere Verletzung bei meiner Wanderpartnerin aufgetreten war.

Hierzu hätte ich gerne etwas mehr Klarheit.

Liebe Grüße
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Re: Veränderungen

Beitragvon LiveToPaint » 13. Aug 2014, 12:21

lawofattraction hat geschrieben:

Manchmal lege ich auch ein Thema, zu dem ich widersprüchliche Information habe, eine Weile auf Eis. Meist kommt dann durch den fehlenden Widerstand irgendwann die Information auf irgend einem Weg genau so, dass sie Sinn für mich macht.

Lieben Gruss
Loa




So ähnlich bin ich bei meiner frage die zu dieser disskusion geführt hat, auch vorgegegangen. Diese unsicherheit beschäftigte mich seit einiger Zeit mal hier und dort.
Klar, mir war bewußt Wohlgefühl ist das A und O, und das kehrt nun mal mit den "richtigen" Gedanken einher.
Deine super erläuterung hat bei mir nun für mehr klarheit bezüglich der frage : Was ist jetzt für die schöpfung zuständig, Gedanke oder Gefühl, bzw energie jinter den Gedanken.
Ich habe gestern nachdem ich deinen post gelesen habe in eines von abrahams hörbücher reingehört, und siehe da, plötzlich konnte ich gezielt heraushören das abraham so über das Thema sprechen wie du es erklärt hast.
Seltsam, da liest und hört man die antwort soviele male und erkennt es nicht einmal. Klar, meine aufmerksamkeit hatte nicht den entsprechenden fokus. :)

Ich für meinen Teil habe mich entschieden vorerst mit der einfachen erläuterung abrahams zu arbeiten, das Gedanken erschaffend sind. Über die Energie hinter den Gedanken, wie Elias erläutert, beschäftige ich mich erst wieder wenn ich meinen gewünschten lebenstil manifestiert sehe. Gleich erstmal ein weiteres hörbuch von abe bestellen :)

An dieser stelle Danke dür die tolle diskusionsrunde. Und sorry für die vielen rechtschreibfehlwr, tippe auf nem tablet herum, das ist immer ein abenteuer für sich...
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

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Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 15. Aug 2014, 07:08




Hallo Auja,

im Thread "Fragen über Fragen" hier im Erfahrungsaustausch kam das gleiche Thema der Intuition oder des Bauchgefühl auf. Meine Gedanken dazu kopiere ich der Einfachheit halber mal hierhin:

Intuition ist eine spontane Eingebung, ein blitzartiger Gedanke mit einem Impuls, der aus dem Kontakt mit der Quelle entsteht. Man mag das nennen, wie sich das für jeden am besten anfühlt - Bauchgefühl, Eingebung, Verbindung zum Hohen Selbst, zum Inner Being oder auch anders.

Negativ-intuitive Gedanken gibt es daher nicht, genau so wenig, wie die Quelle negative Gedanken oder Gefühle in Form von Warnungen schickt. Die Quelle schickt ohnehin nichts, bietet nie etwas ungefragt an, sondern hält konstant in jedem Moment das Bild der Vollkommenheit des Ganzen aufrecht. Es ist daher immer unsere Bereitschaft des Kontaktes, die die Verbindung herstellt.

Jeder intuitive Gedanke ist positiv. Er weist einen Weg, den Weg des geringsten Widerstandes und des höchstmöglichen Wohlgefühls in jeder Angelegenheit. Hat also jemand eine intuitive Eingebung, zum Beispiel in Bezug auf Menschen und ein gemeinsames Projekt, so sagt das negative Bauchgefühl nicht "tu das nicht" "unternimm mit diesen Menschen nichts", sondern ist vielmehr ein Hinweis, dass der Wohlfühl-Weg woanders ist.

In einem der letzten Workshops wird genau das im Zusammenhang mit Esthers viel-zitierter Liebe zum Autofahren thematisiert. Die Quelle kennt die Intentionen eines jeden anderen Menschen, und Esther richtet sich intuitiv in ihrer Fahrweise nach dem Wissen aus dieser engen zugelassenen Verbindung mit der Quelle, bremst und beschleunigt, wechselt die Fahrbahn oder nimmt auch mal eine ungeplante Ausfahrt, weil sie am Puls dessen ist, was für sie glückliches und sicheres Autofahren bedeutet.

Ein intuitiver Gedanke übrigens ist ein Spontangedanke, dem es in dem Moment zu folgen gilt. Sowie er überdacht wird, in die Mühle des kognitiven Denkens kommt, wird er befrachtet mit allen möglichen Erfahrungen und Einschränkungen bis hin zu Ängsten und hat dann leider als Leitgedanke keinen Sinn mehr.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Veränderungen

Beitragvon auja » 15. Aug 2014, 07:37

Liebe LoA,

vielen lieben Dank für Deine Antwort. :danke: Dass es ein Hinweis des Inner Beings ist, dass der Wohlfühlweg woanders ist, ja das erklärt es für mich sehr gut. Jetzt sehe ich klarer. :gvibes:

Lieben Gruß und schönes Wochenende! :loveshower:
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Re: Veränderungen

Beitragvon labelle » 15. Aug 2014, 08:50

Guten Morgen,

ich hatte gerade auch ein AHA - ERlebnis...........

Wenn das Bauchgefühl " negativ" ist, dass der Weg des Wohlgefühl woanders ist.

Danke sehr einleuchtend

Liebe Grüße
labelle
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Re: Veränderungen

Beitragvon Heike » 18. Aug 2014, 09:40

Ihr Lieben,

ich weiß nicht, was passiert ist. Mein Leben geht gerade richtig den Bach runter. Meine Eltern trennen sich (die Gründe sind so, dass man an diesem Entschluss nichts mehr rütteln kann). Meine Mama will aus dem Haus ausziehen und weiß nicht, wie sie eine Wohnung bezahlen soll. Sie geht arbeiten, aber verdient zu wenig Geld, als dass es zum Leben reichen würde. Mein Papa hat sich ein anderes Haus gekauft und will das hier verkaufen. Das heißt, ich muss meine ganzen Kindheitserinnerungen wegschmeißen, meine Möbel, die hälfte meiner Klamotten. Meine Mama kann sich, wenn überhaupt, nur eine kleine Wohnung leisten. Ich habe selbst eine Wohnung, aber die ist schon wahnsinnig vollgestopft, da passt auch nichts mehr rein.
Meine Mama isst kaum was, ich muss sie regelrecht zwingen. Für sie ist alles sinnlos. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich sehe auch meine Zukunft bedroht und ich will nicht, dass es meiner Mama schlecht geht. Ich will nicht weg von hier. Ich dachte, es würde für immer mein Zufluchtsort sein. Ich wollte meinen Eltern eine Weltreise schenken, wenn sie Rente bekommen. Ich wollte irgendwann das Haus erben. Ich habe mir alles so schön vorgestellt. Ich habe niemals geglaubt, dass sie sich trennen, niemals. Doch jetzt wird alles nur noch schlecht. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und schaffe es nicht, meine Schwingung hochzuhalten. Ich weine nur, es ist schrecklich zu wissen, dass ich mich langsam von allem hier verabschieden muss, das ich selbst meinen kleinen Kater kaum noch sehe, da meine Mama nur die 2 älteren Katzen mitnehmen kann. Mein Studium beginnt bald wieder und ich bin selbst in den nächsten Wochen öfters unterwegs, aber traue mich kaum, meine Mama allein zu lassen. Sie kennt sich auch weder mit Technik, noch Versicherungen oder gar Ämtern aus, weil mein Papa immer alles erledigt hat.
Ich kann nicht mehr daran glauben, dass jemals alles wieder besser wird. :cry:

Liebe Grüße
Heike
 
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Re: Veränderungen

Beitragvon Gioia » 18. Aug 2014, 12:57

Hallo liebe Heike,

es tut mir leid, dass du so unglücklich bist.
Ich kenne diesen Zustand der Verwirrung gut. Man würde so gerne irgendeinen der vielen guten Tipps aufgreifen,ist jedoch nicht in der Lage dazu.
Liebe Heike,sorry schon wieder ein Tipp, aber vielleicht ist dir Folgendes möglich.Leg' dich hin, beobachte wie sich die Anspannung in deinem Körper hier und da lockert.Versuche immer wieder Momente der Entspannung herbeizuführen, immer wieder Augenblicke der inneren Ruhe zu finden. Das wäre das Wichtigste.
Ich komme in der Natur am besten zur Ruhe, wenn ich auf das Fließen des Flussen schaue, die Vögel beobachte, das Spielen des Windes in den Bäumen. Allein schon der weite Himmel über mir bewirkt ein Auflockern des verkrampften Gehirns.
Esther sagt dazu, "nicht mehr weiter upstream paddeln". Wenn das Boot zum Stillstand kommt, wendet es
von selbst.


Woran ich in schwierigen Momenten denke:
Esther sagte einmal, dass sie am liebsten mit Menschen arbeitet, die von einer lebensbedrohenden Krankheit betroffen sind.Denn da sie nichts mehr zu verlieren haben, sind sie bereit den Sprung zu wagen.Gemeint ist der Sprung in den Vortex.

Liebe Heike,
möglicherweise sind folgende Zeilen dir im jetzigen Zustand zu viel.
Sie sind aus der Schlussansprache auf der Mexican Cruise 2010:

..... Wir wissen, dass ihr von heute an niemals wieder negative Emotionen erfahren werdet, ohne ihre Wichtigkeit zu segnen. Negative Emotion ist der Anzeiger, dass ihr für dieses Universum Ausdehnung erwirkt. Und statt fortwährend negative Gefühle zu erfahren, werdet ihr das verändern und den Sprung wagen. Den Sprung in den Vortex durch Fokussieren und Verändern der schlechten Gefühle in sich gut anfühlende. Ihr werdet die Lösung fühlen, auf die euer Problem hinweist.

Aber du m u s s t überhaupt nicht springen. Step by step zu immer ein bisschen mehr Erleichterung wünscht dir von Herzen.
Gioia
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Re: Veränderungen

Beitragvon shaoli » 18. Aug 2014, 13:36

Hallo Heike ,

lass dich drücken :hug: . Und auch , wenn du es jetzt noch nicht sehen kannst , aus so einer Krise kann , auch für
deine Mama , etwas wunderbares wachsen . Wenn ihr es zulaßt . Ich weiß nicht , wie alt du bist , aber irgendwo
hast du geschrieben , dass du studierst , also wirst du so im Alter meiner ältesten Tochter sein - die war 16 , als
ich mich trennte und ohne die Sicherheit und die Vorteile von Haus , Hof und eines Ernährers noch einmal von vorne
anfing . Es war ein einschneidendes Erlebnis - aber kein Drama . Nimm diese Erfahrung
als Anlaß , früh im Leben die Weichen für Unabhängigkeit und damit das gute Gefühl , alles alleine
schaffen zu können , zu stellen .

Und auch für deine Mutter kann es eine Chance sein , zu wachsen , gut für sich selber zu sorgen und die Dinge
selber in die Hand zu nehmen . Darin solltest du sie bestärken , nicht aber in ihren Ohnmachtsgefühlen . Auch sie hat diese Situation selber geschaffen , daran gibt es nichts zu deuten . Wenn der erste Schreck durchlebt ist , wird sie sich so oder so auf einen neuen Weg machen müssen , und es liegt bei ihr , selber zu bestimmen , wohin er sie führt . Darauf hast du - so oder so - keinen Einfluß , ich denke , " helfen " kannst du nur , indem du deinen eigenen
Kummer losläßt , denn indem du an ihm festhälst , bietest du eine entsprechende Schwingung an , die besagt ,
dass du leidest . Zum einen fällt es Eltern schwerer , einen ( ausgedienten ) Lebensentwurf oder einen Lebensabschnitt loszulassen , wenn Kinder leiden , aber vor allem tust du dir selber keinen Gefallen . Du bist eine
erwachsene junge Frau und solltest akzeptieren können , dass Eltern nicht nur Väter und Mütter sind , sondern
Menschen , die sich immer noch :mrgreen: weiterentwickeln . So , wie sie dich loslassen , solltest auch du bereit
sein , deinen ( kindlichen ) Wunsch nach einem Zufluchtsort und damit danach , alles , auch deine Eltern , stets
unverändert vorzufinden , loslassen .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Veränderungen

Beitragvon zimtstern » 19. Aug 2014, 04:07

Liebe Heike,

ich kann dich gut verstehen, ich hänge auch sehr an meinem Elternhaus (sowohl die Familie als auch das Haus mit all seinen Erinnerungen), und das Gefühl dass sich da etwas ändert, nie mehr so sein wird wie es einmal war, fühlt sich für mich fast existenziell bedrohlich an.

Dabei ist dieses Wohlgefühl diese Sicherheit die man selbst (und andere) dadurch hatte eigentlich eine Illusion.
Das gute daran ist, dieses Wohlgefühl und die Sicherheit kannst du dir wieder "aufbauen" und es wird sich vielleicht sogar besser anfühlen als bisher, denn du brauchst keine Angst mehr haben dass etwas, über das du keine Kontrolle hast, dir diese Sicherheit plötzlich wieder nehmen könnte.
(Und bei deiner Mutter ist es genauso).

Und es gibt ja auch Dinge die sich niemals ändern werden, zB. die ewige Verbundenheit mit der Quelle, ein Teil zu sein von Allem-was-ist. Konzentriere dich darauf, das ist dein ewiger Zufluchtsort.

Vielleicht hilft es dir auch "diese Geschichte" so weiter zu schreiben wie sie sich für dich gut anfühlt,
nicht so sehr im Detail, mehr allgemeiner.
Du könntest dir zB. vorstellen wie du dich mit deiner Mutter treffen wirst und sie ein Selbstbewußtsein und eine Lebensfreude ausstrahlt die du vorher vielleicht gar nicht von ihr kanntest.
Wie du/ihr in einigen Monaten oder Jahren auf die jetzige Situation zurückblicken werdet und sich für alles eine Lösung gefunden hat, auch solche die ihr nie in Betracht gezogen hättet.

Grübel nicht was das für Lösungen sein könnten, es gibt so viele "Wahrscheinlichkeiten" von denen wir gar nichts ahnen.. du mußt sie nur in dein Leben lassen.

Ganz lieben Gruß,
:hug:
Zimtstern
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Re: Veränderungen

Beitragvon Julia » 19. Aug 2014, 08:09

Liebe Heike,

"Wenn du die Realität so siehst wie sie ist, dann wird sie immer so bleiben". Auch ich bin ein Scheidungskind, mit 17 (Lehre angefangen) ausgezogen und meine Mutter hat auch das Zuhause verlassen müssen. Aber ihre Entwicklung war dann Wahnsinn. Sie war ganz frei. Sie hat ihre Stelle in der Farbik gekündigt und ist eine andere Stadt gezogen. Da hat sie es geschafft sich auf das zu konzentrieren was sie will. Mit jedem Schritt den sie alleine getan hat wurde sie selbstbewußter und sicherer. Auch da hat das LoA seine Arbeit getan, sie immer mit den richtigen Leuten zur richtigen Zeit zusammengeführt. Innerhalb eines Jahres hat sie es von einer Maßnahme des Arbeitsamtes (Putzstelle im Krankenhaus) zur Archivleitung in Vollzeit trotz Einstellungsstop und ihres Altes von 54 Jahren geschafft. Das große Glück war das sie auch von ihren sogenannten Freundinnen weg war, die das alles schlimm fanden und meine Mutter als armes hilfeloses Opfer gesehen haben. Schau jetzt was dir gut tut, jeden Tag einzeln oder jede Stunde. Rede darüber wie deine Zukunft aussehen soll - oder die deiner Mutter. Am Anfang ist es nur ein Gedanke - und aus Gedanken werden Dinge.

Lg
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"Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen" - Albert Einstein
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