Veränderungen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Veränderungen

Beitragvon Heike » 20. Aug 2014, 13:14

Ihr Lieben,

danke für eure lieben Worte. Es geht mir schon etwas besser. Noch ist mein Papa ja da und wir sprechen auch alle normal miteinander. Meine Mama meinte, dass es für sie noch schlimmer wird, wenn er ausgezogen ist. Das ist mehr als nachvollziehbar. Ich hoffe nur, dass es ihr bald wieder besser geht und sie wieder mehr isst.
Mir ist schon klar, dass man an so einer Situation auch wachsen und sich persönlich weiterentwickeln kann, jedoch wäre es mir wirklich lieber gewesen, ich wäre dann nicht gewachsen.
Das schmeißt irgendwie meine Pläne durcheinander und ich möchte auch wirklich nicht, dass meine Mama jetzt für immer allein sein muss. Ich habe schon mit ihr darüber gesprochen, sie meinte, dass sie keinen Partner mehr will, da sie nicht mehr vertrauen kann und auch gar keinen mehr kriegen würde. (Aber Alleinsein möchte sie auch nicht, schwierige Sache)
Ich übe mich jetzt in Selbst-Hypnose und hoffe sehr, dass ich damit für mich was erreichen kann.

Liebe Grüße

(Und ach ja, da die Frage kam, ich bin jetzt fast 21)
Heike
 
Beiträge: 52
Registriert: 07.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Veränderungen

Beitragvon Beautiful Mind » 20. Aug 2014, 22:48

Lieber Live to paint, liebe Loa,

vielen Dank für eure Antworten vom 12.8. :danke: Die haben mir gut getan und sehr geholfen!

lawofattraction hat geschrieben:das Inner Being greift nicht ein in dem Sinne, dass es Dir sagt "tu das nicht" und Dir dadurch eine Warnung schickt. Vielmehr ist das schlechte Gefühl die Diskrepanz zwischen Deinen Zweifeln und dem Fokus des Inner Beings, dessen Aufmerksamkeit immer auf das beste Auskommen jeder Angelegenheit gerichtet ist. Es hat den Fokus uneingeschränkt auf dem, was Du in Deinen Vortex gelegt hast. Du zweifelst daran, also zeigen Dir die schlechten Gefühle die Gap zwischen den beiden Fokussen.


Was ich vor zwei Jahren in meinen Vortex gelegt habe, habe ich jetzt bekommen, genauso wie ich es mir gewünscht habe. Ich bin selbst immer wieder erstaunt, dass ich so etwas Schönes selbst erschaffen habe (aber wer denn sonst?). :gvibes: Ich stelle aber auch fest, dass Wünsche sich ändern können, bzw. dass ich die Erfüllung dieses Wunsches nicht brauche, um glücklich zu sein. Jetzt ist es da und ich denke, na und? Es ist nicht mehr wichtig. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass es mir keine Freude mehr machen würde.

Nun, das Thema dieses Threads ist "Veränderungen" und vielleicht brauche ich einfach nur etwas länger als andere Menschen, um Veränderungen, selbst wenn sie gewünscht sind, annehmen zu können.Auch das ist okay.

lawofattraction hat geschrieben:Oder Du kannst auch fragen: Ich habe Angst vor ..... Was möchte ich stattdessen fühlen? Konsequent alle Punkte durchgespielt, wird Dich das auf eine ganz andere Gefühlsebene heben.


Danke für den Tipp. Das habe ich gemacht und es hat sich wie ein Selbstgespräch mit meinem Inner Being angefühlT - wunderbar! :ros:

lawofattraction hat geschrieben:Sicher ist das was Du gerade empfindest, nur eine Art Torschlusspanik. Die Angst vor der Endgültigkeit eines Schrittes. Aber kein Schritt ist endgültig, es sind alles nur Zwischenstadien. Das würde ich mir immer wieder klar machen.


So ist es. :danke:

Liebe Grüße,

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 510
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Veränderungen

Beitragvon lawofattraction » 21. Aug 2014, 11:15

Heike hat geschrieben:Mir ist schon klar, dass man an so einer Situation auch wachsen und sich persönlich weiterentwickeln kann, jedoch wäre es mir wirklich lieber gewesen, ich wäre dann nicht gewachsen.


Hallo Heike,

es ist für mich nicht einfach in Worte zu fassen, was ich Dir sagen möchte, ohne dass es einen Anstrich von Besserwisserei bekommt. Aber ich bin sicher, wenn Du viele Menschen hier fragst, denen harte Zeiten im Leben begegnet sind, so wird die eindeutige Aussage sein, dass es zwar schwer war, aber sie rückblickend darauf nie verzichten möchten. Das darum, weil sich neue Perspektiven, neue Wege, neues Erleben, neue Menschen und ein neues Verständnis aufgetan haben, die sie ohne die Ereignisse nie erfahren hätten. Sie sind heute glücklicher als damals.

Ich glaube auch nicht, dass Dich ein Leben zufriedenstellen würde, das immer statisch an Deinem Status des behüteten Kindes mit Papa und Mama als ständigem Rückhalt festhält. Oder dass es Dich glücklich machen wird, den Rückzug ins Haus Deiner Kindheit als einzige Zukunftsperspektive zu sehen, wo es doch so unendlich viele andere Möglichkeiten gibt.

Die Aussicht auf ein sorgfältig geplantes Leben bis in die weite Zukunft hinein gibt zwar vorübergehend eine scheinbare Sicherheit, aufgrund der Unwägbarkeiten des Lebens und der Furcht vor seinen Veränderungen besteht aber immer ein latentes Angst- und Unwohlseinsgefühl, da diese Sicherheit höchst fraglich ist. Es ist ein Leben ohne Kraft, das Vitalität und Freude und Spannung und Flexibilität und Veränderung und Freude und Erfolg und Triumph nicht zulässt, sondern krampfhaft versucht, Altes und Überholtes nicht zu verändern.

Die Hürde, die Du im Moment siehst, ist meiner Meinung nach Angst vor der Zukunft. Angst, die begründet ist in mangelndem Vertrauens in das Leben und dass alles sich gut und oft viel besser fügen wird, als Du Dir das heute vorstellen kannst. Das hast Du bisher sehr wenig erprobt, da Du am Status Quo klammerst und daher viel Angst vor Veränderung hast. Das, was man nicht kennt, flösst oft so grosse Angst ein, dass ein Versuch es kennen zu lernen, erst gar nicht unternommen wird. Lieber geben die Menschen sich mit mittelmässigen, oft längst überholten Situationen zufrieden, statt das Wagnis zu unternehmen, unbekannte Weg zu betreten.

Vertrauen - und zwar vor allem und an erster Stelle in Dich selbst - wird Dir die Fähigkeit schenken, Dich flexibel an Situationen und Veränderungen anzupassen. Wobei ich nicht sagen will, dass das, was Du im Moment erfährst, nicht schmerzhaft und angsteinflössend sein kann. Wenn aber die Fähigkeit erlernt wird, in Dich selbst zu vertrauen und an Dich zu glauben, dann sind solche Zustände vorübergehend und können nach einem Seufzer und einem Durchatmen das Sprungbrett für gutes Neues sein.

Einen Punkt noch möchte ich erwähnen: Du bist nicht verantwortlich für Deine Mutter. Sicher kannst Du sie in dieser für sie schwierigen Situation liebevoll begleiten, aber Du tust Dir - und ihr - den allergrössten Gefallen, sie nicht als armes Opfer von Umständen zu sehen, sondern daran zu glauben, dass auch sie durchaus in der Lage ist, ihre Zukunft nach ihren Wünschen zu gestalten und voller Freude zu leben. Dein Geschenk an sie kann sein, dass Du ihr das vorlebst und sie an Deinem Beispiel erkennen wird, dass das auch für sie möglich ist. Sie in ihrem Zustand zu bemitleiden, macht sie nicht stärker, sondern schwächer. Das LoA kümmert sich darum, und dann ist nicht nur sie traurig und hoffnungslos, sondern Du auch.

Veränderungen wie diese in Deiner Familie kommen ja nicht von ungefähr. Wir sind Schwingungswesen, und als solche ziehen wir Situationen in unser Leben, die sich gemäss dieser Schwingung gestalten. Niemand erlebt eine solche Veränderung, ohne dass er auf irgendeiner Ebene Veränderung in seiner Schwingung gehabt hat. Entweder als Wunsch, aber möglicherweise auch als Furcht. Nur eben nicht konkret erkannt und durchdacht und als neue Wünsche und Pläne in der Zukunft verankert, sondern als gezieltes Festhalten an den bekannten Bedingungen.

Wird das Bauchgefühl zu den Veränderungen nun ignoriert, weil um jeden Preis versucht wird, den Status Quo aufrecht zu erhalten, kommt irgendwann von aussen eine Veränderung, bei der man nicht das geringste Mitspracherecht hatte. Oft geschieht das, zum Beispiel in einer Partnerschaft, durch eine dritte Person. Man fühlt sich überrollt, als Opfer, als willenloser Erdulder von etwas, was vordergründig schwer, auf Zeit aber ein grosses Geschenk sein kann. Denn nichts könnte ferner von der Wahrheit sein als der Gedanke, dass man dazu in keinster Weise beigetragen hat.

Wir sind keine Opfer, sondern sind machtvolle Schöpfer, die das eigene Leben in die Hand nehmen und es so gestalten, dass es Freude und Freiheit und ständige spannende Ausdehnung erfährt. Du hast das in der Hand, heute hast Du die Gelegenheit, das Leben nach Deinen kühnsten Wünschen zu gestalten. Es gibt den Spruch "wer nicht wagt, der nicht gewinnt". Wage es doch einmal, hinter den Vorhang zuschauen, Dinge zu tun, die neu sind, Wege zu gehen, deren Ende Du noch nicht kennst. Auf Dich vertrauen statt auf andere, deren Konstanz in Deinem Leben ohnehin niemand gewährleistet.

Das ist lebendiges Leben, und wenn Du einmal diesen Schritt getan hast, bist Du immer mehr in der Lage, mit allen Eventualitäten und Veränderungen flexibel und zuversichtlich umzugehen. Ich wünsche Dir sehr, dass Dir dieser Schritt gelingt.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Veränderungen

Beitragvon labelle » 23. Aug 2014, 08:39

Hallo liebe Heike,

ich möchte auch etwas zu meinem Lieblingsthema beitragen...............
Ich bin auch schon durch so viele Veränderungen in meinem Leben gegangen,
ich musste, weil ich sonst nicht normal hätte weiter leben können.

Und so furchtbar ich auch immer Veränderungen finde, ich hoffe, dass sich das irgendwann ändert-
und ich das als Herausforderung sehen kann--
merke ich , dass ich mich immer besser kennenlerne, und immer stärker werde bzw.
meine Stärke aktiv werden kann, und ich mich wie ein Rohdiamant schleife,
und zu meiner wahren Natur komme,
und das finde, ich wunderbar.

Und genau das ist es warum wir solche Dinge erleben, und erleben müssen.
Manche Menschen, bekommen Erfahrungen in Ihr Leben gezogen und ändern nichts doktern
an den Symptomen Ihr ganzes Leben lang herum.

Ich bin froh, dass ich es besser weiss, nicht unbedingt immer besser mache,
aber da ich es weiss, hab ich die Möglichkeit mich zu entscheiden,
will ich mich verändern , und nehm die Herausforderung an, oder nicht.

Genauso bist Du hierher gelangt und hast die Möglichkeit, Dich zu hinterfragen,
was möchtest Du und was könnte an dieser Situation gut sein.

Und es ist für viele Menschen schwierig, und total schmerzhaft hinzuspüren,
und Dinge anzunehmen und zu erkennen, dass nicht alles immer so bleibt wie es ist...........
für mich zum Glück,wenn alles immer so bleiben würde wie es jetzt ist,
dann würde das Schlechte ja auch immer bleiben,
aber wir haben , die Möglichkeit :loveshower: :loveshower: :loveshower:

ZUM GLÜCK

ein schönes Wochenende
labelle :uns:
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Veränderungen

Beitragvon Viereichen » 23. Aug 2014, 17:32

Hallo liebe Heike,

ich kann mich da nur einreihen:
lawofattraction hat geschrieben: Aber ich bin sicher, wenn Du viele Menschen hier fragst, denen harte Zeiten im Leben begegnet sind, so wird die eindeutige Aussage sein, dass es zwar schwer war, aber sie rückblickend darauf nie verzichten möchten. Das darum, weil sich neue Perspektiven, neue Wege, neues Erleben, neue Menschen und ein neues Verständnis aufgetan haben, die sie ohne die Ereignisse nie erfahren hätten. Sie sind heute glücklicher als damals.


Alles 1:1, ich kann das unterschreiben. Nicht mehr - und nicht weniger. Und letztlich bleibt ein Fass voller Vertrauen zurück. Nichts ist umsonst. Auch die tiefsten Täler nicht.

Liebe Grüße und eine schönes Restwochenende,
Viereichen
Viereichen
 

Re: Veränderungen

Beitragvon Heike » 25. Aug 2014, 19:27

Hallo ihr Lieben,

Danke danke danke! Eure Worte machen mir Mut.
@Loa ich sehe hier nichts als Besserwisserei sondern als liebgemeinte Ratschläge und Schupser in die richtige Richtung, wofür ich sehr dankbar bin.

Liebe Grüße
Heike
 
Beiträge: 52
Registriert: 07.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Vorherige

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker