Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lichtblume » 23. Mär 2012, 14:34

Hallo Zusammen,

nochmals eine Frage die mir unter den Finger brennt.

Mein Sohn ist ja 5 Jahre alt und meine Tochter 2 Jahre alt. Dass die zwei rein vom Alter her unterschiedliche Bedürfnisse haben ist klar. Nur wie geht man als Mutter / Vater damit um, ohne dabei ständig "Schiedsrichter" zu spielen oder Entscheiden zu müssen, welches Bedürniss nun zuerst Rechnung getragen wird. Denn selber hat man ja such noch Bedürniss und alles andere was am Tag erledigt werden sollte ist ja auch noch.

Beispiel: Meine Tochter liebt Bälle. Wenn wir auf dem Sportplatz sind will sie verständlicher weise den Ball der auf dem Platz liegt. Wenn wir ganz spontan am Spielplatz vorbei kommen ist es aber manchmal dann so, dass wir keine 2 Bälle dabei haben. Also 1 Ball für meine Tochter und 1 Ball für meinen Sohn. Mein Sohn hat nun das Fussballspielen entdeckt und will daher den Ball auch haben. So nun komme ich als Mami Gefühlmässig in die Zwickmühle. Ich versuche ständig zu erreichen ,dass die zwei unter einander teilen. Also zuerst vielleicht dass mein Sohn damit spielen kann und danach meine Tochter etc. Aber irgendwie fühlt sich das für mich nicht befriedigend an. Ich will nicht ständig drüber entscheiden wer von den beiden zuerst den Ball haben darf.

Nun habe ich schon etliche male versucht, die Situation zu beobachten und nicht gar ein zu greifen. Nur endet dieser Versuch meistes wenn ich sehe, dass meine Tochter den Ball auch gerne möchte, mein Sohn ihn aber nur ungern abgibt bez. meine Tochter gar nicht die Möglichkeit gibt, selber mit dem Ball zu spielen.

Ich weiss da regt sich in mir den "Beschützerinstinkt" gegenüber meiner kleinen Tochter, da sie ja noch nicht sagen kann "Hey, Bruder ich möchte nun den Ball auf mal, können wir abtauschen?"

Ich sehe ganz klar die Bedürfnisse von beiden Kindern und würde gerne eine Lösung finden die für beide stimmt. Auch ist mir natürlich voll bewusst, dass sie selber ihre Erfahrungen gestalten und ich als Mutter nicht ständig eingreifen sollte. Jedenfalls nur so, dass ich vorleben sollte, dass ich selber im ständigen Kontakt zur Ur-Kraft bin.

Kennt ihr das und habt ihr Tips? Wie damit umgehen wenn mehret Bedürfnis gleichzeitig erfüllt werden wollen?

Ich habe im Buch "Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen" ein Beispiel gefunden, nur sind dort die Kinder schon erheblich älter. Einige Anhaltspunkte konnte ich aber trotzdem finden.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon shaoli » 23. Mär 2012, 20:11

Hallo Lichtblume,

dann entscheide dich doch, immer zwei Bälle mitzunehmen. Wozu denn der Streß ?
Liebe Grüße
Shaoli
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lichtblume » 24. Mär 2012, 05:07

Hallo Shaoli,

danke für deine Antwort.

Das mit den Bällen war ja nur ein Beispiel. Es gibt ja so viele andere Situationen mit Kindern in denen jeder in selben Moment das gleiche Bedürfnis hat, aber man nicht immer grad das doppelte dabei hat.

Meine Grundlegende Frage war ja, wie umgehen damit wenn beide die selben oder unterschiedliche Bedürfnisse haben, damit das Gleichgewicht vorhanden bleibt in der Familienstruktur.

Schönes Wochenende.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Tschitschimaus » 24. Mär 2012, 06:51

Guten Morgen,liebe Lichtblume!
Ich finde es schön,wenn sich eine Mama so viele Gedanken macht-ich kenne das,so war ich auch,als meine Mädels noch so klein waren.Aber was war das Resultat?Ich habe mich irgendwann so schlecht gefühlt,weil je älter sie wurden,desto öfter kam es vor,daß mir Situationen regelrecht entglitten sind.Ich wusste einfach nicht mehr weiter und war mir selbst gegenüber machtlos und eine schlechte Mutter.Und das merken die Kleinen und die Spirale dreht sich einfach weiter.

Du kannst es den Kindern nicht immer recht machen,sie werden sich immer mal ungerecht behandelt fühlen.Meine Zwei sind jetzt 8 und 10 Jahre alt und da nähern wir uns schon der Pupertät...ich höre mir 100 Mal am Tag an wie gemein mein Mann und ich sind und mittlerweile kratzt mich das wenig :genau: Ich habe mir das über meine Eltern oft gedacht und ich hatte sie ja trotzdem immer lieb.

Vor etwa einem Jahr habe ich Abraham kennen gelernt und seitdem ist mir das Wichtigste,daß ich mich gut fühle :P

Das heißt jetzt nicht,daß ich mich um die Mädels nicht sorge,aber gewisse Dinge will ich einfach nicht hören und da mein ich vorallem die Streitereien untereinander.Weil was ich dann sage ist egal,einer passt es garantiert nicht ;)

Deine Zwei sind zwar noch kleiner,aber hier sehe ich das so (meine Erfahrung):Je weniger Gedanken du dir machst (ob du alles richtig machst und was soll ich jetzt wie machen),desto entspannter werden die Situationen ablaufen.Zumindest wird das dann immer öfter passieren.Die Kinder merken auch die Unsicherheit.

Eines sei gesagt:Uns gelingt das auch nicht immer-aber immer besser und öfter
Lange Rede,kurzer Sinn:Gedanken machen ja,aber nicht jede kleine Situation zerlegen-besinne dich auf dein Gefühl.

Ich hatte noch so viele Gedanken dazu,aber mein Hirn ist manchmal wie ein "Nudelsieb" :tja:
Alles Liebe und ein schönes Wochenende,Tschitschi :gvibes:
Geduld ist eine Eigenschaft, die Ihr nur dann entwickeln müsst, wenn Ihr Dinge wollt und dazu Widerstand aufgebaut habt.
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon lawofattraction » 24. Mär 2012, 09:01




Hallo Lichtblume,

hast Du schon einmal überlegt, was unsere Absicht war, hierher in diese Welt geboren zu werden?

Es ist der Contrast, den wir erleben möchten, um auszusortieren, was wir nicht wollen und dadurch auch wissen, was wir wollen. Uns darauf ausrichten und als Schöpfer er-leben, dass wir die Macht haben, die Dinge zu verändern. Genau so ist das bei Kindern, sogar dann, wenn sie noch Babies sind. Die Tatsache, dass sie noch in einem kleinen Körper wohnen, macht sie nicht weniger Schöpfer-gleich als Dich oder jeden anderen. Sie kommen mit einem intakten Emotional Guidance System zur Welt. Es lehrt sie heraus zu finden, was ihnen Wohlgefühl verschafft.

Lichtblume hat geschrieben:Meine Grundlegende Frage war ja, wie umgehen damit wenn beide die selben oder unterschiedliche Bedürfnisse haben, damit das Gleichgewicht vorhanden bleibt in der Familienstruktur.


Du machst Dir da Hoffnungen auf eine rosarote Barbie-Welt, die nicht existiert. Wie soll denn dieses Gleichgewicht zustande kommen? Gleiches für alle? Wo bleibt dabei Raum für das LoA, für Schwingung, die Gleiches anzieht? Du möchtest Deinen Kindern gerne ein weiches Nest bereiten - "feather the nest", aber Abraham sagen immer wieder, dass das nicht unsere Absicht war, als wir auf die Welt kamen. Und auch gar nicht möglich ist. Vielmehr ist es absolut schmerzhaft, von anderen als so unfähig der eigenen Macht betrachtet zu werden.

Wir sind gekommen, um Contrast zu erleben, und mit jedem Erleben des Contrast wird uns unser Schöpfertum immer bewusster. Möchtest Du das Deinen Kindern verweigern? Durch Dein Eingreifen, Dein Bemühen "es allen Recht zu machen" lähmst Du ihren Glauben in sich selbst, da "Mama es schon für mich macht". Du erstickst Ihr Wissen, dass sie Schöpfer sind, unter einem Wust von Besorgtheit und Gleichmacherei. Und bürdest Dir etwas auf, was Du weder erfüllen kannst noch es Dich selbst glücklich macht, auch wenn es Dir mit viel Aufwand und Anstrengung hin und wieder gelingen sollte.

Denn was Du tun solltest, ist Dich auf Dich und Deine Schwingung konzentrieren. Wenn Du verbunden bist mit Deinem Inner Being, hast Du auch die Zuversicht und das Wissen, dass Deine Kinder keine hilflosen kleinen Wesen sind, denen Du alle Steine aus dem Weg räumen musst. Dann gibst Du ihnen Raum herauszufinden, was sie wollen und sich auf ihre Wünsche auszurichten. Und gibst ihnen durch Dein Beispiel die Möglichkeit zu erfahren, was Angebundenheit ist; bist Du aber besorgt, so kannst Du es niemandem beibringen. Durch Dein Vertrauen in Deine Kinder lernen sie Selbstvertrauen - durch Dein Bedürfnis Bedürfnisse zu erfüllen (!) lehrst Du sie Abhängigkeit.

"Ihr möchtet, dass Eure Kinder sich ermächtigt fühlen - selbst-ermächtigt. Das ist das grösste Geschenk, das Eltern ihren Kinden geben können! Die erfolgreichsten Eltern sind jene, die ihre Kinder in diese Welt bringen und dann aus dem Weg treten."

Lieben Gruss
Loa

P.S. Sehr aufschlussreich sind die Workshops 40, 41 und 42





*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lichtblume » 24. Mär 2012, 11:56

Hallo Zusammen,

danke euch für eure Zeilen. Sie regen mich sehr zum nachdenken an! Werde mir mal Zeit nehmen um in Ruhe darüber nach zu denken bevor ich mich wieder melde...

Das LOA, die Kunst des Zulassen etc. sind wirklich spannend aber manchmal auch herausfordern, da irgendwie alles über den Haufen geworfen wurde, was man bisher gedacht hat, oder gemeint hat, dass es so richtig ist oder dass es einfach so sein müsste...

Danke euch!

Einen schönen Nachmittag.

Alles Liebe
Lichtblume
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lichtblume » 9. Apr 2012, 08:51

Hallo Zusammen,

Nun ist es ja schon eine Weile her, seit ich diese Fragen oben gestellt habe. Habe oft über dieses Thema nachgedacht, habe meine Kinder und mich beobachtet, habe einfach versucht das ganze Thema von einer anderen Seite zu betrachten. Das ganze tat und tut immer noch sehr gut. Ich habe erkannt, dass ich sehr starkt im Bewussstsen anderen war die der Meinung sind, dass man Kindern beibringen muss wie das Verhalten untereinander zu gestalten ist. Also so nach dem Motto,: Das ist falsch, das ist richtig,,,,,
Diese Feststellung war schon alleine ganz heilsam für mich.

Im Grunde wusste ich in meinem Herzen ganz genau, dass Kinder ihren eigenen Weg selber finden, dass sie eine Umgebung brauchen wo sie so sein können wie sie sind. Aus diesem Grund auch haben mein Mann und ich uns vor über 1 Jahr entschieden, dass unsere Kinder bei uns zu Hause lernen dürfen, also dass wir sie nicht in die öffentliche Schule schicken.( Diese Möglichkeit besteht hier in der Scweiz noch in gewissen Kantonen) Sie sollen in ihrem eigenen Thempo und nach ihrem ureigenen Weg sich mit dem "Schulstoff" vertraut machen, da wir im Herzen ganz stark der Meinung sind, dass die Kinder ganz von selbst ihren Weg finden werden. Das zeigt mir nun auch mein Sohn. Auf seine Art und weise macht er sich nun auf spielerische Art und Weise mit den Buchstaben und Zahlen vertraut, dass ich nur noch Staunen darf.... :loveshower:

---------------------------------------------------------------

Das heisst nun für mich, dass ich viel weniger eingreife bei meinen Kindern, dass mein Vertrauen in die Schöpferkraft, meiner Kinder stark zugenommen hat, dass ich begreife, dass sie ihren eigenen Weg gehen und selber herausfinden dürfen, wie sie diesen Weg gestalten wollen.

ich merke auch, dass ich im Umgang mit meinen Kindern nun viel entspannter bin und die Kinder auch viele entspannter sind.

Noch eine Frage, die mir im Buch: Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen, aufgetaucht ist. Eine Mutter fragt Abraham zum Thema, was sie tun soll um besser damit klar zu kommen, weil ihre Kinder immer miteinander streiten.

Dann steht auf Seite: 90

Aber uns ist natürlich bewusst, dass dann, wenn sich andere Menschen ihre Erfahrungen bei dirbzu Hause erschaffen, wo du es täglich mit ansehen und hören musst, ihre Schöpfung sich unmittelbar auf deine eigene auswirkt.Daher ist es durchaus angebracht, wenn du ihnen diese Auswirkungen deutlich mitteilst

Was meint Abraham damit? Was darf die Mutter ihren Kindern mitteilen ohne, dass sie das Verhalten der Kindern als Richtig oder Falsch einstuft?

Ich danke euch!

Alles Liebe für euch und einen wunderschönen Tag.

Liebe Grüsse Lichtblume
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lilith » 9. Apr 2012, 19:20

Lichtblume hat geschrieben:Im Grunde wusste ich in meinem Herzen ganz genau, dass Kinder ihren eigenen Weg selber finden, dass sie eine Umgebung brauchen wo sie so sein können wie sie sind. Aus diesem Grund auch haben mein Mann und ich uns vor über 1 Jahr entschieden, dass unsere Kinder bei uns zu Hause lernen dürfen, also dass wir sie nicht in die öffentliche Schule schicken.( Diese Möglichkeit besteht hier in der Scweiz noch in gewissen Kantonen) Sie sollen in ihrem eigenen Thempo und nach ihrem ureigenen Weg sich mit dem "Schulstoff" vertraut machen, da wir im Herzen ganz stark der Meinung sind, dass die Kinder ganz von selbst ihren Weg finden werden. Das zeigt mir nun auch mein Sohn. Auf seine Art und weise macht er sich nun auf spielerische Art und Weise mit den Buchstaben und Zahlen vertraut, dass ich nur noch Staunen darf.... :loveshower:


Hallo Lichtblume,

klingt für mich nach "feather the nest". Du hast den Schul-Contrast aus dem Leben deiner Kinder genommen. All die Klassenclowns, Rowdies, erste Liebschaften, Raufereien, idiotische Lehrer, Ausdehnung ohne Ende. Vertrauen in die Schöpferkraft des Kindes bedeutet nicht, ihm die Steine aus dem Weg zu räumen, wie schon Loa gesagt hat. Vertrauen in das Kind bedeutet, ihm von Anfang an klar machen, dass es alles kann, was es will und dass es nichts gibt, was es nicht überwinden kann und dass ihm seine Gefühle den Weg zeigen. Das Kind findet dann diesen eigenen Weg um die Steine herum. Oder sorgt selbst durch seine Schwingung dafür, dass es kaum Steine in seinem Leben gibt.

Abraham sagen, dass es ein Leichtes ist, sich aus dem Contrast zurückzuziehen und dann ungestört seine eigene Realität zu gestalten. Aber dazu sind wir nicht hier. Wir sind hier um uns die Nase zu brechen, einen Zahn ausgeschlagen zu bekommen und im Dreck zu wühlen und TROTZDEM oder gerade deshalb die Herrscher unseres Universums zu sein.

Deine Kinder sind absolute Leading-Edge-Wesen. Die Quelle in ihnen will mehr, mehr, mehr. Würde mich also nicht wundern, wenn der Sohnemann eines Tages Extremsportler wird. :mrgreen:

Lieben Abendgruß, Lilith
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Zaungast » 9. Apr 2012, 20:37

Hallo Lichtblume

Ich kann das nur unterschreiben, was Lilith sagt.
Was für ein irreales Leben, ohne Schule, ohne Schulfreunde und -feinde, ohne heimlich geschriebene Zettelchen, ohne vergessenes Pausenbrot, wo man dann vom Banknachbarn etwas abbekommt und sich freut, ohne unheilbare Lachanfälle und den notwendigen Rausschmiss vor die Tür (wo das Kichern weitergeht), ohne Rangkämpfe, ohne sich behaupten zu müssen, ohne eben schnell irgendwo noch die Hausaufgaben abzuschreiben...immer daheim bei Mutti...???

Qué horror!

Das ist nicht bös gemeint, aber überlegt euch das nochmal ganz gut. Ich kenne einen Menschen, dem das widerfahren ist, und der ist sozial wirklich - gestört. Er muss in Gesellschaft zwanghaft Witze erzählen und irgendwelche Rollen spielen, und das ist alles...er hat in seiner Kindheit nie gelernt, sich mit anderen auseinander- und wieder zusammen zu setzen und weiß einfach nicht, wie er mit anderen, nicht-verwandten, Menschen umgehen soll. Er hat keine diesbezügliche Identität entwickelt ...

Nun gut, vielleicht war das die Erfahrung, die er machen wollte, und der Kontrast....denn rückblickend sieht er es selbst als Riesenkontrast, aber ihr könnt diesen einen Riesenkontrast noch abwenden von euren Kindern zugunsten zahlloser Ausdehnung zulassender Kleinkontraste und -freuden!

LG...

Z.
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lichtblume » 9. Apr 2012, 21:46

Hallo Ihr Zwei,

vielen Dank für eure Antworten.

Ich denke, da spielt sehr stark damit, dass man mit solch einem Thema nicht vertraut ist. Es ist noch nicht lange her, da war es selbstverständlich, dass die Kinder zu "Hause" lernten so lange bis aus ihnen der eigene Antrieb kommt, hinaus in die Welt zu gehen und dort ihre Erfahrungen zu machen. Kontrast - Situationen gibt es überall zu genüge. Und ich denke, dass die eigene Familie genügend solche Kontrast Situationen bietet. Daneben haben wir hier in der Umgebung so genannte "Lerngruppen" gebildet, bestehend aus mehreren Familien, die Ihre Kinder auch zu Hause lernen lassen. Mit Erfolg lernen, spielen und entdecken so die Kinder auch andere Weiten des Universums. Und das alles ohne Druck und Zwang. Der grosse Vorteil vom "Lernen" zu Hause ist doch dass das Kind die Möglichkeit hat mit ihrem "Inneren" Wesen verbunden zu bleiben, ohne dass Erfolgsdruck, das Gefühl unbedingt dazu gehören zu wollen, Stundenpläne, ständige Hausaufgaben etc. es davon wegbringen.

Wie verbringt ihr am liebsten euren Tag? Am liebsten so, dass ihr jede Tätigkeit nach eurer inneren Inspiration leben könnt? Was macht Esther Hicks den ganzen Tag, oder Jerry Hicks, als er noch in Physischer Gestalt hier war? Sie lebt (leben) ihr leben genau so wie sie es will. Nach ihrer Leidenschaft, nach ihrer Freude. Sie streben die ganze Zeit nach mehr.

Und wenn ein Mensch es schafft, sein Leben so zu leben, nach seinen wünschen, nach seinen Zielen immer mit dem Wissen, dass er jederzeit nach den Sternen greifen kann und mit dem sicheren Wissen dass er die Sternen auch ergreift, dann ist doch das genau das, warum wir ihr auf der Welt sind. Der einzige Grund ist in Freude zu leben.

So nun würde ich mich freuen wenn es jemandem Freude machen würde mir, die Frage die ich wegen dieser Textstelle noch hatte, so beantworten.

Ich wünsche euch allen von Herzen alles Liebe und Gute. Gute Nacht

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon lawofattraction » 10. Apr 2012, 07:32

Lichtblume hat geschrieben:Aber uns ist natürlich bewusst, dass dann, wenn sich andere Menschen ihre Erfahrungen bei dirbzu Hause erschaffen, wo du es täglich mit ansehen und hören musst, ihre Schöpfung sich unmittelbar auf deine eigene auswirkt.Daher ist es durchaus angebracht, wenn du ihnen diese Auswirkungen deutlich mitteilst

Was meint Abraham damit? Was darf die Mutter ihren Kindern mitteilen ohne, dass sie das Verhalten der Kindern als Richtig oder Falsch einstuft?


Hallo Lichtblume,

so, wie es dort steht, könnte damit gesagt werden, dass die Mutter ihren Kindern sagen kann, dass ihre ständigen Streitereien ihr auf die Nerven gehen. Allerdings vermute ich, dass das, was nach dem abgeschnittenen Satz kommt, wichtig für das Verständnis ist und bitte Dich, den weiteren Satz oder zwei Sätze noch zu schreiben. Denn eigentlich ist das, was dort steht, widerspüchlich zur Philosophie der Abrahamlehre, da das Zitat die Verantwortung für das Wohlgefühl der Mutter auf die Kinder schiebt. Leider habe ich mein Buch gerade nicht zur Hand.

Grundsätzlich kann ich aber sagen, dass die Bücher immer einen sehr viel "sanfteren", allgemein-gefassten Tenor haben als zum Beispiel die Workshops, da sie für ein viel breiteres Publikum geschrieben sind, das oft mit der Abraham-Lehre nicht sehr vertraut ist. Workshops sind Leading Edge und der Hotseater ist direkt vor Abraham, das heisst, aus der Diskussion ergeben sich immer neue Erkenntnisse. Daher findet man auch in den Büchern des öfteren eine weichgespülte Information, die darüber hinaus keine Ausdehnung mehr erfahren hat. Denn auch die Lehre Abrahams erfährt Ausdehnung dadurch, dass Menschen sich miteinander darüber austauschen und durch ihre eigenen Fragen und Erkenntnisse weiter treiben.

Zu Deinem Thema des Home-Schoolings fiel mir spontan ein, dass Du mal thematisiert hattest, dass Dein Sohn Euch am Morgen weckte, da er spielen wollte, Du und die kleine Tochter aber noch schlafen wolltet. Ich empfand Dich als sehr beschützend der Kleinen gegenüber und Deine Worte über den Jungen - nunja, etwas genervt.

Das bringt mich zu der Frage, wie Du denn mit den unterschiedlichen Wissensbedürfnissen und Beschäftigungsbedürfnissen der Kinder umgehst? Denn zweifellos sind die bei 3 Jahren Altersunterschied gewaltig. Einen Energieüberschuss und Aggressionsverhalten kann Dein Sohn in einer Klasse Gleichaltriger sehr gut lernen und auch kompensieren, zuhause wohl weniger.

Lichtblume hat geschrieben:Im Grunde wusste ich in meinem Herzen ganz genau, dass Kinder ihren eigenen Weg selber finden, dass sie eine Umgebung brauchen wo sie so sein können wie sie sind. Aus diesem Grund auch haben mein Mann und ich uns vor über 1 Jahr entschieden, dass unsere Kinder bei uns zu Hause lernen dürfen, also dass wir sie nicht in die öffentliche Schule schicken.


Diese Aussage widerspricht sich ja nun in ihrer Essenz. Die Eltern haben es entschieden - woher willst Du wissen, was Dein Kind - als Ausdehnung des Nicht-Physischen - "braucht" und was es entscheiden würde? Wie kann denn ein Kind das entscheiden, wenn es keine Vergleichsmöglichkeiten hat? "Einen eigenen Weg finden" setzt vor allem einmal Wahlmöglichkeiten voraus, anderenfalls bleibt das der Weg, den jemand anders vorgibt.

Bei Abraham wird immer wieder der Contrast betont, der uns als Menschen ausdehnt. Contrast ist der Kontakt mit so vielen verschiedenen Situationen und Menschen und Wahlmöglichkeiten wie nur irgend möglich. In einem der letzten Workshops erklären sie jemandem, wieviel fruchtbarer und erfüllender das Leben für ihn in Los Angeles sei als auf seiner idyllischen Insel. Die Parallele liegt auf der Hand, oder?

Lichtblume hat geschrieben:Sie sollen in ihrem eigenen Thempo und nach ihrem ureigenen Weg sich mit dem "Schulstoff" vertraut machen, da wir im Herzen ganz stark der Meinung sind, dass die Kinder ganz von selbst ihren Weg finden werden.


Das finde ich einen bedenklichen Gedanken, da Kinder auch von anderen lernen und wir Menschen uns durch lebendige Interaktion ständig gegenseitig befruchten und neue Horizonte eröffnen dadurch, dass wir eben alle anders sind und andere Intentionen haben, andere Gedanken und andere Wünsche und andere Herangehensweisen in den verschiedenen Lebenssituationen. Lernen kann man das nur durch eigenes Mit-Erleben, nicht durch Theorie.

Und wenn auch hier gilt, dass nichts falsch und nichts richtig ist, würde ich mir als Mutter einmal im stillen Kämmerlein überlegen, ob diese Art der Schulung der Kinder nicht eher Dein Beschützerbedürfnis befriedigt und Deine Ängste vor dem lebendigen, pulsierenden Leben mit allen seinen Herausforderungen maskiert als dem Bedürfnis der Kinder nach lebendigem Leben und ständiger Ausdehnung Rechnung trägt dadurch, dass sie einer Vielfalt von Situtionen und Herausforderungen ausgesetzt sind, aber auch immense Befriedigung und Freude durch das Leben in einer Gruppe, die sich immer wieder neu definieren muss, erfahren.

Mal ganz abgesehen davon, dass das in der Schule angebotene Wissenspaket, angeboten durch eine Mutter und einen Vater, doch wohl eine enorme intellektuelle und pädagogische Bandbreite sowie ein breitest gefächertes Allgemeinwissen voraussetzt, um dem Kind gleiche Bedingungen wie in der Schule zu bieten.

Und wie findet dann zu einem späteren Zeitpunkt die Integration in die Gesellschaft statt, wenn die Kinder eine solche Integration nicht gelernt haben?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lilith » 10. Apr 2012, 07:59

*Off topic*

Loa, mein Gott bist du hübsch! :mrgreen:

*Off topic Ende*
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lia » 10. Apr 2012, 08:47

Liebe Lichtblume, liebe LoA!

Das natürliche Lernverhalten von Kindern kann sich in jeder Umgebung perfekt entwickeln, solange es nicht durch fremde, von aussen aufgelegte Strukturen, Regeln usw., die sich das Kind dann zu eigen macht, gehemmt wird. Darum kümmert sich das innere Wesen des kleinen Menschen, mit seiner immensen Liebe zur Welt. Die Kontraste entstehen auch Zuhause, es gibt ja auch viele Kinder, die nicht mal Zuhause unterrichtet werden, sondern komplett nur das machen, wozu sie gerade Lust haben.

In Schulen kann man zur Zeit eher Überforderung und deshalb Agressionen beobachten. Agressionen entstehen ja nicht von selber und einfach so, um dann abreagiert zu werden, sondern sie zeigen an, dass man gerade massiv weit von seiner Mitte, seinem Inner Beeing entfernt ist. Deshalb ist Schule sicherlich nicht notwendig, um sich abzureagieren.

Auch zur Wissensaneignung ist Schule nicht unbedingt notwendig, das Lernen nach vorgegebenem Lehrplan kann sogar lernhindernd sein. Der natürliche Lernvorgang -neurologisch gesehen- ereignet sich komplex und sozusagen "chaotisch", es entstehen immer Lerninseln (d.h., keine linearen Lernstrassen), die sich im Laufe des gesamten Lebens immer weiter miteinder vernetzen und dadurch ein kreatives Emergenzpotential entwickeln.

Schule ist wirklich nur dann notwenig, wenn sie echt Spass macht, den Kindern!

Mein Sohn war drei Jahre lang unglücklich in der Schule, dann wollte er raus. Dann war er zwei Jahre lang mehr oder weniger glücklich zu Hause ohne Unterricht, nur wonach er von sich aus fragte. Jetzt ist er wieder glücklich in der Schule (er ging von sich aus wieder hin), hat keine Nachholprobleme oder soziale Probleme, nicht weil er zuhause etwas "gelernt" hat, sondern, weil es ihm einfach gut geht. Ist er glücklich, dann laufen die Sachen einfach, dann ist sein Interesse und seine Kreativität so gross, dass er das Thema im Nuh verstanden hat, nicht nur verstanden, sondern es wie aufgesogen, verinnerlicht hat. Die Kontraste tauchen natürlich nach wie vor auf, aber seltener soweit, dass es auf der EGScale bis ganz nach unten sinkt. Es gibt Ohnmacht, aber nicht mehr chronisch.

Ja er hatte die Wahl, und wir alle lernten daraus, dass es nicht auf Schule oder Zuhause ankommt, sondern darauf, ob wir drinnen sind oder draussen, also im Energiestrudel! :kgrhl:

Liebe Grüsse,

Lia
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Zaungast » 10. Apr 2012, 08:56

Hallo Lichtblume

Und noch ein anderer Aspekt: Ich habe das Gefühl, dass Du Erziehung und auch Abraham so verstehst, dass freie inspirierte Entfaltung und Disziplin (auch Druck) einander ausschließen.
Das ist nun in jeder Hinsicht und sowohl abrahamischem als auch "allgemein weltlichem" Aspekt ein immer wieder spannendes Thema, nicht nur in Bezug auf Kindererziehung...und klar ist, dass Abraham für inspiriertes Handeln plädieren.
Die Frage ist aber eben:

Reicht "Inspiration" als ausschließliches Leitmotiv für Kindererziehung und -ausbildung?
Oder müssen "Disziplin", "Durchhaltevermögen" "Weitermachen trotz Unlust" usw. da nicht auch irgendwo ihre Nischen finden?
Ich denke, die Nische ist diese:

Im Kontrast erleben wir, Kinder wie Erwachsene, immer wieder Momente der Unlust, der Frustration usw.
Als nicht abrahamisch geschulte Menschen reagieren wir meist auf zweierlei Arten:

Entweder wenden wir uns ab, d.h. wir machen nicht weiter (z.B. mit einer ungeliebten Aufgabe) und lenken uns ab.
(Kinder tendieren meist zu dieser Lösung...)
Oder wir beißen uns durch...und werden dabei gelegentlich oder auch öfter unglücklich.

Mit Abraham lernt man, sich durchzubeißen und dabei das Beißen langsam in genussvolles Kauen und Genießen umzuwandeln. (Und gute reformpädagogische Ansätze versuchen das ja auch umzusetzen...)
Bzw. - und das ist der eigentliche Punkt - eben durch Ändern unserer eigenen Haltung und Schwingung die Situation so umzuwandeln, dass sie nicht mehr unangenehm ist.

Am ehesten kann man Kinder, denke ich, unterstützen, wenn man ihnen beibringt, mit Druck und Disziplinforderungen sinnvoll und gewinnbringend umzugehen....auch, indem man ihnen z.B. beibringt, eine positive Haltung zu der scheinbar unangenehmen Aufgabe einzunehmen und besser anfühlende Gedanken zu finden usw...
Ihnen wirklich nahebringt, warum gewisse unangenehme Aufgaben sich lohnen, und andererseits das Selbstvertrauen verschafft, wirklichen Quatsch als solchen zu erkennen und eben schwingungsmäßig abzuwenden...
(Wirklicher Quatsch meint echt sinnlose Fleißaufgaben und leere Auswendiglernerei..usw.)
Indem man ihnen also abrahamische Grundsätze als Werkzeuge in die Hand gibt, um mit dem ganz normalen Leben klar zu kommen und es so umzugestalten, dass sie dort Angenehmes in ihr Leben ziehen.

Aber gut: vielleicht habe ich leicht reden...hier in Berlin ist Schule, finde ich, ziemlich easy geworden. Der "normale" Ansatz ist ein reformpäadagogischer. Die Kinder können alle in ihrem eigenen Tempo lernen, haben Spielstunden und Kuschelsofa im Unterrichtszimmer...keine Ahnung, wie das in der Schweiz ist.
Ich bin total zufrieden mit unserer ollen Kiezschule und unser Sohn ist es auch. (Er hat sich aber auch tolle Umstände manifestiert... :clown: ...mit Märchenprojekt, Klassenrat, wunderbarem riesigem Schulhof...naja, und eben der nettesten Lehrerin und beinahe unproblematischsten Klasse an der Schule...(die durchaus ihre Probleme hat))

-----------------------------------

Und noch etwas anderes: Ich habe insgesamt den Eindruck, dass heutzutage überall (mind. in Europa und den USA, in China sicherlich nicht, von Südamerika weiß ich es nicht) eine Tendenz besteht, Kindern alle "Widerstände" aus dem Weg zu räumen t.w. ganz stark auf Kosten des Wohlgefühls der Eltern.

Da halte ich Abraham auch für etwas problematisch...und würde sehr gerne wissen, wie denn das Zitat genau weitergeht...denn ich fand das sehr vernünftig.

Was ich erlebe ist, dass Kinder auf der einen Seite immer überbehüteter werden (Frühförderung, mit dem Auto zum Kindergarten usw...in dieser Hinsicht kann ich Abraham nur zustimmen....da können Kinder ganz gut mehr Vertrauen brauchen), ihnen aber andererseits alle "Widerstände" aus dem Weg geräumt werden.
Was sie dann im wörtlichen Sinne durchdrehen lässt ...

Die Szenen, die ich im Supermarkt erlebe, oder einfach bei Besuchen von Bekannten (Einzelkinder, die komplette Konversationen lahm legen, weil sie unbedingt im Wohnzimmer gerade jetzt turnen müssen und übers Sofa springen und dabei leider sehr laut singen müssen und Muttis, die das niedlich finden)....
Ich glaube, das meinen Abraham mit dem Zitat von Dir. In diesem Fall kann man - und muss man - ganz klar sagen: Raus und ins Kinderzimmer und nicht mehr stören. Punkt!

Ich habe übrigens auch zwei, je ein Jahr älter als Deine..

Und die gehen bzw. gingen in freie Berliner Kinderläden und durften immer sehr frei ihrer Inspiration folgen :clown: - aber sie kennen auch Grenzen...

Das Letztere geht übrigens nicht in Deine Richtung, Lichtblume...sondern ist mal so ein allgemeiner Gedanke, da gerade die letzten Abrahamzitate nahezulegen scheinen, dass man Kinder prinzipiell machen lassen soll wie sie wollen ...was einfach nicht geht und auch niemandem gut tut. Am wenigsten den Kindern selbst

Aber ich denke halt, dass das Abraham auch nicht meinen - schließlich erfordert das "Befolgen" der Abrahamlehre selbst Durchhaltevermögen und Disziplin (das schließt jetzt eigentlich wieder an Teil eins an...). Üben üben üben...
Deswegen kann es auch nicht sein, dass sie meinen, dass man Kindern alles, "was keinen Spaß macht" aus dem Weg räumen sollte...

Ich selbst setze die Abraham-Gedanken in Bezug auf Kindererziehung so um:

So wenig Kontrolle wie möglich, so viel Vertrauen wie möglich...( da lerne ich auch ständig dazu)
Aber mein Wohlgefühl gilt ebenso wie das der Kinder...und die Grenzen und Vorgaben kommen da, wo ich das Gefühl habe, dass meine Grenzen überschritten werden.
Und wo der Spaß mal fehlt, ist nicht Abwenden die Lösung, sondern Umwandeln.

Meine eigenen Grenzen würden übrigens recht häufig überschritten werden, wenn ich die Erziehung und den Unterricht und all das, was dazu gehört, zu Hause stattfinden lassen müsste. Uff....wo bliebe da ich? Allein die Zeit, die die ganze Vorbereitung in Anspruch nimmt bzw. nehmen würde...

Ich wertschätze von Herzen unsere Kiezschule und die supernette Lehrein, die mein Sohn hat, und die tolle Entwicklung, die die Grundschulpädagogik in den letzten Jahren genommen hat...und dass sich mein Sohn das alles so gut und rund angezogen hat... :clown:

LG,

Z.
Zuletzt geändert von Zaungast am 10. Apr 2012, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon lawofattraction » 10. Apr 2012, 09:07




Hallo Lia,

Lia hat geschrieben:In Schulen kann man zur Zeit eher Überforderung und deshalb Agressionen beobachten. Agressionen entstehen ja nicht von selber und einfach so, um dann abreagiert zu werden, sondern sie zeigen an, dass man gerade massiv weit von seiner Mitte, seinem Inner Beeing entfernt ist. Deshalb ist Schule sicherlich nicht notwendig, um sich abzureagieren


ich spreche bei Aggression nicht von diesem vom Mainstream falsch verstandenen Begriff, sondern von der Aggression als Ur-Stosskraft, die von äusserster Wichtigkeit ist. Jede Pflanze drückt sich aggressiv durch die Erde, wenn sie aus dem Samenkorn wächst. Jedes Blatt am Baum, das sich aus seiner Umhüllung drängt. Das Küken aus dem Ei. Jedes Baby und jede Gebärende setzen bei der Geburt eine unwahrscheinliche Aggression frei. Das, was in das Sein kommen möchte, kommt dahin oft durch Stosskraft = Energie = Aggression.

Das bewusste Kanalisieren dieser gesunden Energie lässt sich nun mal am besten in einer Gruppe erlernen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon lawofattraction » 10. Apr 2012, 09:16

Zaungast hat geschrieben:Ich wertschätze von Herzen unsere Kiezschule und die supernette Lehrein, die mein Sohn hat, und die tolle Entwicklung, die die Grundschulpädagogik in den letzten Jahren genommen hat...und dass sich mein Sohn das alles so gut und rund angezogen hat... :clown:


Genau darum gehts :five: - in welcher Schwingung sind Eltern - und daher auch ihre Kinder -, um welche Erfahrungen in ihr Leben zu ziehen? Der Glaube an unfähige Gemeinschaftsschulung und ungesundes Schulklima, der ja offensichtlich hinter der Idee steht, selbst zu schulen, wird sicherlich auch im Aussen bestätigt. :shock:

Ob das Zurückziehen aus dieser Situation und das Vermeiden den gewünschten Erfolg bringen, lässt jeden, der Abraham versteht, dann gehörig zweifeln.



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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lia » 10. Apr 2012, 10:16

Man muss ja nicht aus Angst vor "etwas" aus der Schule gehen, sondern man kann ja auch aus Freude für etwas Neues gehen. Nicht ein Handeln aus Vermeidung, sondern aus Inspiration kann auch der Beweggrund sein. So kann das Verlassen von Schulwegen auch nach Abraham in Ordnung sein. Prüft man seinen Beweggrund, so ist beides möglich, wenn man dann dem freudigen folgt.

Kinder die in der Quelle sind, fliessen gemäß dieses Stromes, da gibt es wohl kein Durchhalten, kein Lernen, keine Disziplin. Sie handeln dann aus ihrem Sein und geben nach, wissen alles und folgen ihrer Freude.

Leider störe ich sie darin so oft weil ich denke, "aber man muss doch, es gehört sich doch, sonst werden sie das nie lernen", aber damit kommen sie jetzt auch immer wieder klarund gehen ihren Weg.

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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon lawofattraction » 10. Apr 2012, 10:48

Lia hat geschrieben:Man muss ja nicht aus Angst vor "etwas" aus der Schule gehen, sondern man kann ja auch aus Freude für etwas Neues gehen. Nicht ein Handeln aus Vermeidung, sondern aus Inspiration kann auch der Beweggrund sein.


Naja, Situationen, in denen man glücklich ist, wird man normalerweise nicht verlassen. Vielmehr sind es die "ich weiss, dass ich dies nicht will und daher weiss auch, was ich stattdessen suche"-Situationen, die eine Veränderung provozieren. Dabei wird die Schwingung meist auch mitgenommen in die neue Situation.

Ein Kind, das glücklich in der Schule ist und Freunde und Freude hat, wird wohl kaum eine solche Situation ändern wollen und zugunsten von Homeschooling aufgeben.


Lia hat geschrieben: Sie handeln dann aus ihrem Sein und geben nach, wissen alles und folgen ihrer Freude.


Es ist nicht so, dass wir im Vortex automatisch auf alles Wissen zugreifen können. Zugang zu Wissen erhalten wir nur durch Fokus. Es muss also der Wunsch nach dem Wissen vorhanden sein, um etwas Gewünschtes in Existenz zu fokussieren.

"Es ist also richtig zu sagen, dass die Ausdehnung kein Ende erfahren wird, aber es ist nicht richtig, dass Du schwingungsmässig bereit bist, das alles für Dich in Anspruch zu nehmen, nur weil Du im Vortex bist. Der Vortex selbst ist nämlich ebenfalls ein Umfeld, das sich ausdehnt."

EDIT: Hier dazu eine interessante Diskussion.

Und noch ein EDIT: Und je mehr unterschiedlichen Denkweisen und Impulsen jemand ausgesetzt ist, um so wahrscheinlicher wird das Verlangen nach mehr Wissen geweckt. Und man kann nur etwas wissen wollen, von dem man weiss, dass es existiert. Daher dehnt sich nicht nur der universelle Vortex, sondern auch der eigene Vortex proportional mit den Wünschen aus. Ein gleichförmiges wenig contrastreiches Dasein weckt lange nicht so viel Ausdehnung, auch durch Wissen, wie ein Leben, das von Vielfalt gekennzeichnet ist.



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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Zaungast » 10. Apr 2012, 10:55

Lia hat geschrieben:Kinder die in der Quelle sind, fliessen gemäß dieses Stromes, da gibt es wohl kein Durchhalten, kein Lernen, keine Disziplin. Sie handeln dann aus ihrem Sein und geben nach, wissen alles und folgen ihrer Freude.


Hallo Lia

Da steht soviel drin, in diesem kurzen Satz, und ich schwanke (wie üblich) zwischen tiefster Zustimmung und einem deutlichen "ja, aber"...
Weil die Thematik (Erziehung im weitesten Sinne) auch so viele Facetten hat.
Also erstmal: Warum soll es kein Lernen geben. Lernen ist doch wunderschön - verstanden als Ausdehnung, Wachstum.
Da merkt man, dass "Lernen" für Dich schon irgendwie negativ belegt ist...und das vermittelt sich auch gern an die Kinder. Ich erzähle meinem Sohn gerne von den Dingen, die ich jetzt gerade zur Zeit lerne und wieviel Spaß das macht...

Disziplin und Durchhalten...ja, wenn wir immer im Vortex wären, wäre das wohl nicht nötig. Nur ist das niemand, und Kinder auch nicht. Kinder sind einerseits zwar sehr angebunden, wenn sie angebunden sind (also, sie kennen diesen Dämmerzustand, in dem viele Erwachsene sich eingerichtet haben, noch nicht), andererseits fliegen sie auch besonders leicht raus...aus minimalen Anlässen (aus unserer Sicht).
Und es gibt einfach Dinge, da muss man durchhalten, wenn man sie erreichen will. Und braucht Disziplin, und kann aber lernen, beides sogar als angenehm zu erfahren.
(Das habe ich immer meinen Klavierschülern versucht zu vermitteln. Wie oft haben da Eltern gesagt: Vor allem soll es Spaß machen, und wie oft habe ich erklärt: Es macht nur Spaß, wenn irgendwas bei rumkommt, und dazu gehört ein Mindestmaß an Disziplin...im Sinne von....Struktur, Weitermachen, einfach den Weg weitergehen, auch wenn die Füße mal müde sind....(

Das Leben ist einfach ein Auf und Ab, eine Wellenbewegung, und damit gilt es auch irgendwie klarzukommen....denke ich...

Dabei ist aber natürlich ganz wichtig, dass man nie die Anbindung aus den Augen verliert...
Handeln "aus Prinzip", habe ich gelernt, ist meist nutzlos...das stimmt.
Es ist ein ständiges Abgleichen der "Realität" mit der Quelle...
Und das müssen wir irgendwie auch unseren Kindern nahebringen, bewusstmachen.

LG
Zaungast
 

Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Zaungast » 10. Apr 2012, 11:12

PS:

Aber wie habe ich immer am besten geschafft, dass Kinder geübt haben, dass sie weitergemacht haben?
Mit der Musik selbst. Also einfach Musikstücke ausgesucht, die sie direkt angesprochen und berührt haben - jedes auf seine Weise.
Wie also lernen Kinder am besten? Indem die Lernstoffe nicht abstrakt vermittelt werden sondern der Bezug zum Leben immer wieder herausgestellt wird und Lernen einen direkt in den Vortex schmeißt.
Das geht in der Schule wirklich ganz gerne verloren, aber ich habe eben den Eindruck, dass das bei uns hier schon sehr stark versucht wird. Wenn ich dagegen Berichte aus anderen Orten od. Ländern lese, machen es zwar einige noch besser, aber wieder andere gar nicht.
Wenn Sprachenlernen das bezugslose auswendig Lernen von Deklinationsendungen bedeutet - dann läuft was falsch...
Aber selbst dort, wo ich das erfahren habe, das also so gehandhabt wird, gibt es mittlerweile freie Schulen, und nötigenfalls würde ich dann sogar umziehen um eine vernünftige Schule zu finden, oder selbst eine gründen :clown:
Zaungast
 

Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Zaungast » 10. Apr 2012, 12:04

...und das heutige Zitat passt mal wieder perfekt :clown:
Zaungast
 

Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon shaoli » 10. Apr 2012, 13:57

Wichtg finde ich noch, dass ein erfülltes Leben nicht so furchtbar viel mit guten Schulnoten zu tun hat, sondern mit innerer Flexiblität und ich habe eher den Eindruck, dass es in der Erziehung daran mangelt. Ich finde es sehr viel wichtiger, dass Kinder lernen, sich selber, ihren Gefühlen und Fähigkeiten zu vertrauen, ein gesundes Selbstbewußtsein trotz ihrer Schwächen im Vergleich mit anderen UND Respekt vor anderen entwickeln und das ideale Übungsfeld dafür ist die Schule.

Auch, wenn Eltern ihren Kindern gern den einfachen Weg ebnen wollen, der scheinbar sehr viel mit einem guten Abschluß zu tun hat, geht das selten ohne Druck und der hat bestenfalls mit den elterlichen Glaubenssätzen zu tun. Ich bin seit Jahren Elternvertreterin in verschiedenen Klassenstufen und speziell die Zeit vor dem Wechsel auf die weiterführenden Schulen ist immer sehr strapaziös gewesen. Kaum ein Elternteil, dass etwas auf sich und sein Kind hält, will es auf eine Hauptschule schicken. Schuld sind sowieso immer die Lehrer. Ich bekomme die absonderlichsten Beschwerden von aufgebrachten Müttern, die finden, dass der Lehrer die Persönlichkeit und Eigenarten ihres Kindes nicht ausreichend berücksichtigt - dabei sind sie es selber.

Meine Große hat letztes Jahr Abitur gemacht, ohne Ehrenrunden oder Leistungsdruck, ihr Bruder ist elf und wollte nicht aufs Gymnasium. Er will Profi-Fußballer werden und möchte Zeit haben, vier Mal die Woche trainieren zu können. Da er im Sport allgemein der Überflieger schlechthin ist, vertraue ich ihm, auch, wenn er nur in den Nebenfächern Einser und Zweier hat. Sollte es mit der Fußballkarriere nicht klappen, gibt es ja noch viele andere Möglichkeiten und Wege und Interessen und Fähigkeiten, die in ihm schlummern oder die er noch entdecken kann.
Seine vierzehnjährige Schwester ist auch nicht die Leuchte, aber sie wird mal im sozialen Bereich gut ankommen. Und da sie alle sehr hübsch sind, können sie notfalls immer noch modeln, wenn das Geld nicht reicht :mrgreen:

Nein, also, ernsthaft: Schule ist ein fester Bestandteil der kindlichen Erfahrung und Entwicklung, das sehe ich wie die meisten anderen von Euch, weil ein Kind dort auf die Vielfalt kleiner contrast-Erfahrungen trifft, die es ihm erst möglich macht, zu erfühlen und zu entscheiden, was es für sich selber möchte. Ein breites Übungsfeld des ständigen abgleichens und einschwingens auf die eigenen Vorlieben, Wünsche, Ziele. Wenn man das als Vater oder Mutter als mindestens ebenso wichtig erachtet wie die Noten und den Abschluß an sich, dann ist die Schulzeit mit Sicherheit eine wunderschöne, unersetzliche Zeit der Selbsterfahrung, der Ausdehnung, des werdens und wachsens ...

Liebe Grüße
Shaoli
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lichtblume » 10. Apr 2012, 14:07

Hallo Zusammen,

vielen Dank schon mal für die spannende Diskussion. :danke:
Ich habe die Texte nur mal überflogen und werde dann wenn ich in Ruhe Zeit habe alles nochmals lesen und dann darauf antworten.

@LOA: Ich werde dir sehr gerne den Text noch ausführlicher abschreiben.

Euch allen einen schönen Nachmittag.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Lia » 10. Apr 2012, 14:29

Wenn man im Vortex ist, kann man vielleicht nicht automatisch auf alles Wissen zugreifen, aber Liebe, Wachstum und Freude des Inneren Seins ist doch die Grundlage allen Interesses, dann ereignet sich Lernen von selbst. Jeder Schritt, jeder Blick, jeder Fokus eben, führt dann vorwärts.

Lernen im üblichen Sinne wird wirklich oft mit Anstrengung, Disziplin usw. in Verbindung gebracht, aber diese unwohlfühligen Emotionen behindern eher Ausweitung und Ausdehnung. Würden wir einem Kind erlauben in seinem eigenen Tempo zu arbeiten, eben z. B. Pause machen wenn man müde ist und dann wieder erfrischt neu ans Thema, oder erst etwas anderes machen und dann wieder neues Interesse am vorherigen aufkeimen lassen, würde Wachstum viel schneller stattfinden (wir wollen ja immer möglichst viel in kurzer Zeit, das ist aber nicht unbedingt Kindesinteresse). Ein Kind auf dem Wege von A nach G geht nicht direkt darauf zu, sondern tangiert unterwegs noch B, noch ein F, auch noch etwas Y, vielleicht macht es langen Aufenthalt bei C (wir Erwachsenen warten und drängen, "konzentriere dich endlich mal"....). Und während wir darauf warten, dass unser Kleiner endlich bei G ankommt, hat er unterdessen schon eine ganze Reihe anderer Ausdehnungen vollführt. Aber eben nicht nur in einem "Unterrichtsfach" und nicht nach unserer Vorstellung....

Ich selber fand Schule auch herrlich, es war eine Zeit der Fülle und der Freude, aber heute sehe ich Schule nicht als zwingend an.

Ja, bestimmt geht ein Kind nicht von der Schule wenn es dort glücklich ist, nur wenn es etwas noch Interessanteres entdeckt hat, dann kommt der nächste Schritt, oder es könnte auch bleiben.... also aus Wunsch nach Ausdehnung und Wachstum.

Nach dem Motto, von einer schönen Blume zur nächsten schönen Blume.


Liebe Grüsse,

Lia
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Re: Unterschiedliche Bedürfnis unter Geschwister

Beitragvon Liebeszauber » 10. Apr 2012, 14:33

Selber `mitten drin` unter all den großen kleinen creators vielfältigster Art, beäugte ich auch das homeschooling, als neue Sache vor Jahren, doch eher unter dem Aspekt - -- alles ist möglich - -- -wenn es denn gefällt.

Nun inspirieren mich eure Gedanken sehr. Dafür schon mal ein :danke:

Da ich schon immer das größte Vergnügen darin empfand, Kinder in Gruppen zu unterrichten, also die Dynamik in Gruppen zu erfühlen, zu steuern (jetzt noch viel enthusiastischer, erfüllter, seitdem Abrahams und Liebeszauber teachings zusammenfließen :loveshower: ) und schlichtweg zu genießen, stehe ich dem Zuhause unterrichten doch etwas :102: gegenüber.

Ich war sehr gespannt, was nach Liliths ( :lieb: ) Beitrag noch so hereinkommen würde und freue mich darüber, von dir, Loa, beide Seiten des Unterrichtens aus Sicht des LOA nun zusätzlich erhellt zu bekommen.
Was für Perlen liegen darin.
Mir gefällt, dass meine Sicht auf meine "Feld Wald und Wiesen Schulen" , an denen ich immer unterrichtete, dadurch immer klarer wird. Noch bin ich dabei, das hier Diskutierte zu betrachten, um es dann auf meine Arbeitssituation zu übertragen, da ich bisher meinen Fokus des erfahrenen Wissens aus der Abraham Lehre intensiv auf mich gerichtet hatte. Es braucht ein bissl Zeit, und die genieße ich.

Was ich auf jeden Fall jetzt schon beisteuern kann- in der Zeit ohne all das Gewusel sowie HinundHerundAufundAb, also der Ferien, bleiben die wichtigsten Contraste aus :mrgreen: - die, die mich bislang am weitesten in die Welt hinaus befördert haben, die, die das meiste Wachstum in mir hervorriefen, die die mich selten angenehm überraschten. Nur, dass sie später immer als Sprungbrett für eine wunderbare Entwicklung meinerseits genutzt wurden.
Und ich bin weit raus, raus aus dem Kaninchenloch :herzen: .

Es bestärkt meinen Eindruck, immer wenn ich die Ferien genieße, beginnt etwas zu fehlen, etwas, was ich heute als den mega store betrachte- contrast in allen Farben, Größen, Formen. Ich vertiefe meine Studien zu Abraham, übe mich jedes Mal wieder in einer Sache, die so vorher `noch nicht dran` war, und bemerke doch... der Kessel Buntes fehlt mir. Mir wird immer klarer, welch umfängliche Ausdehnung dieser -nicht nur für mich, genauso für die Kinder- impliziert.
Was da noch alles im Entstehen ist... durch Co-Kreation in die Welt möchte... um unsere wunderbare Welt zu bereichern.

Lz
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