Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Dawn » 16. Feb 2010, 01:54

Hallo,

zu Weihnachten bekam ich die CDs von Esther & Jerry Hicks und in der Folge kaufte ich mir auch 2 Bücher und auch die "Gedanken für jeden Tag", da ich spontan angezogen war. Ich stecke schon seit längerer Zeit in einer regelrechten Negativspirale und versuche immer wieder neu, mich daraus zu befreien. Es ist nicht leicht, denn meine Gedanken suchen immer wieder den gewohnten "Trampelpfad", da läuft es vertraut, da "kenne ich mich aus". Das Lesen und CD-Hören gibt mir immer sehr viel Hoffnung, aber im Alltag habe ich dann große Probleme mit der praktischen Umsetzung, deshalb habe ich mich heute dann doch mal bei Euch angemeldet. Mein ganz spezielles Problem ist meine Angst vor Krankheiten und die Unfähigkeit mit vorhandenen Beschwerden, wenn sich welche melden, umzugehen.

Die Theorie ist mir völlig klar! Alles hört sich so einleuchtend an. Ich "weiß" alles: Die Aufmerksamkeit nicht darauf richten, sich auf das konzentrieren, was richtig läuft in meinem Körper, bei Beschwerden hoffnungsvoll darüber denken, Gedanken finden, die sich gut oder zumindest besser anfühlen u.s.w. Ihr wisst, was ich meine. Aber all dieses hilft mir "im Ernstfall" nicht. Damit meine ich, WAS ganz konkret kann ich tun, wenn sich doch wieder angstvolle Gedanken einschleichen?? Wenn ich an der Bushaltestelle stehe und sich plötzlich im Kopf die bange Frage breit macht "Und wenn es d o c h nicht vorübergehend ist?" - "Und wenn das d o c h der Anfang von etwas Schlimmen ist?"
Mich abzulenken, etwas anderes zu tun, bringt nichts. Wenn ich dann z.B. in den Garten gehe, um da etwas zu tun, dann fühle ich die sorgenvollen Gedanken eben beim Unkrautzupfen. Ich glaube, ich bin ein ganz schwerer Fall.............Das Schlimme ist, dass ich tatsächlich schon vieles von dem angezogen habe, was ich befürchtet hatte, das wird mir jetzt durch Abraham richtig klar und das macht mir dann auch wieder Angst! :cry:

Abraham sagte, wenn man Beschwerden hat und es schafft, sich hoffnungsvoll auszurichten, dann wird sofort der Prozess der Besserung eingeleitet. Aber WIE schaffe ich es, mich hoffnungsvoll auszurichten, wenn im Hinterkopf Zweifel und Sorgen immer wieder leise bohren. Ich habe auch schon einige der Übungen umgesetzt. (aus den 22 Methoden)

Ich möchte mich so gerne auf das Schöne konzentrieren, Gedanken haben, bei denen ich mich wohlfühle!! Loa hat geschrieben "Ob wir uns wohl fühlen oder schlecht. Das ist unsere wahre Freiheit." Ja, das sehe ich auch so, aber die Negativen Dinge scheinen die Aufmerksamkeit viel leichter auf sich zu ziehen.

Habt Ihr vielleicht noch einen ganz handfesten Tipp für mich, was ich tun könnte, wenn sich gerade mal wieder die Befürchtungen und Zweifel aufdrängen?
Liebe Grüße
Dawn
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Daisy » 16. Feb 2010, 02:11

Dawn hat geschrieben:Habt Ihr vielleicht noch einen ganz handfesten Tipp für mich, was ich tun könnte, wenn sich gerade mal wieder die Befürchtungen und Zweifel aufdrängen?


Hi Dawn,

ganz einfach: Lass die Zweifel und Befürchtungen zu. Du wirst sofort erleben, was dann damit passiert - sie lösen sich auf. Wenn man sie zuläßt, verlieren sie ihre Macht, die sie nur durch den Kampf gegen sie bzw das Vermeiden von ihnen bekommen. Schau dir den Zweifel an, sobald er da ist und sage dir: Es ist okay, so zu fühlen. Augenblicklich verliert er seine "Bedrohung". Dasselbe funzt übrigens auch prima mit anderen unangenehmen Gefühlen wie Angst oder Nicht-wissen-was-tun. Probiers einfach mal aus.

LG
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Einstein » 16. Feb 2010, 09:53

Hallo Dawn,
erst mal herzlich willkommen hier im Forum. :huhu2: Schön, dass du da bist :klatschen: :welcome:
Daisy hat geschrieben:ganz einfach: Lass die Zweifel und Befürchtungen zu. Du wirst sofort erleben, was dann damit passiert - sie lösen sich auf. Wenn man sie zuläßt, verlieren sie ihre Macht, die sie nur durch den Kampf gegen sie bzw das Vermeiden von ihnen bekommen. Schau dir den Zweifel an, sobald er da ist und sage dir: Es ist okay, so zu fühlen. Augenblicklich verliert er seine "Bedrohung". Dasselbe funzt übrigens auch prima mit anderen unangenehmen Gefühlen wie Angst oder Nicht-wissen-was-tun.

Bei mir funzt das auch immer gut, Daisy hat das schön beschrieben. Ich verwende manchmal die erste Zeile des Songtextes von Jürgen von der Lippe: Guten Morgen, liebe Sorgen....
Der Widerstand ist der Kleber, an dem wir manchmal festhängen und der die ungewollte Aufmerksamkeit generiert.
Der nächste Schritt, den ich dann mache, ist eine kleine, sanfte Frage: Da ist was, das ich nicht will. Wie hätte ich es denn eigentlich gerne?
Ich mag die Analogie mit dem Navi, die Abraham so gerne verwenden.
Das negative Gefühl ist die Warnung vom Navi: Du bist falsch abgebogen, bitte wenden. Du bewegst dich nicht mehr auf dein Ziel zu, bitte wenden. Oftmals reagieren wir dann mit Ablehnung und schimpfen auf das Navi. Mistding, du gehst mir auf die Nerven. Nun ist es ja der Job des Navi, uns zu führen, also kommt die Meldung immer wieder. Wenn du die Meldung wahrnimmst und denkst, toll, ich hab jetzt die Info, dass ich auf dem falschen Weg bin, wo wollte ich nochmal hin, dann kannst du eine Möglichkeit zum Wenden finden. Also Richtung Lösung schauen.
Mittlerweile liebe ich mein Navi, es funzt wirklich gut :loveshower:
Alles ist relativ
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2010, 11:01




Hallo Dawn,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Ich kann mir vorstellen, dass die Anwendung der Emotionalen Leitskala Dir helfen kann, diese immer wieder auftauchenden Gedanken zu "entschärfen" und eine freundlichere Denkweise zu praktizieren.

Workshops, die Dir auch helfen können findest Du hier und hier.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon ZaWo » 16. Feb 2010, 12:47

Hallo Dawn,

herzlich willkommen hier. :welcome: :heartsmiel:

Zunächst, ich kann dich gut verstehen. Da wo du jetzt bist, ist ein Phase, die ich auch durchgemacht habe, als ich allmählich anfing die Realitätsgestaltung zu begreifen. Jetzt bist du gerade dabei die Trampelpfade in deinem Gehirn neu zu justieren und das geht noch nicht so vollautomatisch, wie das eingestanzte negative Denken. :rleye: :P

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Gib auf und lass es zu! Dann denkste halt negativ.
Alles was du bisher in deinem Leben hattest und genau auch jetzt in deinem Leben vorfindest hast du mit dieser "negativen Denkweise" erschaffen. Ist dein jetziges Leben schlimm? Verabscheuungswürdig? Unerträglich? Ich glaube nicht, da ich deinem Post entnehme, dass deine Sorgen, deiner Zukunft gelten, die du mit diesen Gedanken wohlmöglich erschaffst. Was du mit den altgewohnten Gedanken aber erschaffen hast, kannst du jetzt gerade sehen. Wenn dir deine Realität halbwegs erträglich erscheint bist du nicht in Not, auch wenn du dein gewohntes Denken weiterführst. Du führst lediglich das Bestehende fort. Erschaffst es also wieder und immer wieder. Also kein Grund Druck auf dich auszuüben. Lass es einfach laufen....vorerst.

Für Verbesserungen reicht es schon, wenn du dich ein zweimal am Tag bei negativen Gefühlen erwischt und dich fragst: Was macht mir gerade Sorge und wie hätte ich es also gerne?
Ich habe auch schon mit Arschlochtagen experimentiert und nix schlimmes ist passiert.

Erwisch ich mich in deiner Gerfühlslage, dann hilft es mir meist, mir klar zu machen, dass ich mich da schon oft befunden habe und immernoch bin ich am Leben, mein KInd ist gesund, meine Einkünfte reichen zu leben.........

Es kann nur besser werden. :loveshower: Sie lieb zu dir und geh es ruhig an.
ZaWo
 

Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Liebeszauber » 16. Feb 2010, 18:46

..ergänzend zu meinen VorRedner-Innen..

vielleicht sagst du dir danach
"ich mag es, wenn (..mein Körper sich so richtig gesund anfühlt..)"
"ich mag es, wenn ( ..ich mich kraftvoll und geschmeidig in ihm bewegen kann)"
"ich mag es, wenn ( ..ich mir zutiefst vertraue..)" usf.

Dieses -nur als ein Beispiel- sag ich mir gern zwischendrin, immer wenns mir grad einfällt.
Es schafft mir unmittelbar eine Verbindung zu dem, was sich für mich gut anfühlt - und schon bade ich in meinem..

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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Einstein » 16. Feb 2010, 21:25

ZaWo hat geschrieben:Ich habe auch schon mit Arschlochtagen experimentiert und nix schlimmes ist passiert.

:cool2: , diese Terminologie, ist die auch von Abraham :hä: :five: :stimmt:

Nun, als ich anfing, mit positiven Aspekten zu arbeiten, hörte sich der innere Dialog ungefähr so an:
Das ist so besch..eiden gelaufen :gaah: , Mist, wo ist der positive Aspekt daran :hä: . Der muss doch hier irgendwo sein. :?: Mein Gott, bin ich jetzt zu blöde, den positiven Aspekt zu sehen, dass geht ja gar nicht... :gaah: :gaah: Also nochmals von vorne, wo ist dieser miese kleine positive Aspekt, :102: der muss doch hier irgendwo sein. :help: Wie dumm ist dass denn, jetzt finde ich noch nicht mal den... :gaah: :verdammt: :gaah: :verdammt:

Klassische Abwärtsspirale. Heute lehne ich mich innerlich zurück 8-) und denke: Gibt es eine Möglichkeit, die Situation anders zu sehen. Es gibt auch etwas postives an der Situation, Jeannie (mein UM), zeig mir bitte asap, was es ist.
Das erste, was ich dann verspüre, ist Relief. Der Druck ist weg und dann wirkt der Auftrag und ich entdecke sie, die schönen kleinen positiven Aspekte :bussi:
Ich weiss nicht, ob Sie's schon wussten, alles ist relativ :teuflischgut:
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Dawn » 17. Feb 2010, 01:47

Erst mal Euch allen herzlichen Dank für die liebe Begrüßung! :loveshower:

Die Emotionale Leitskala werde ich auf jeden Fall nutzen!
Im Moment hänge ich ganz oft bei "Fear/Grief/Depression/Despair/Powerlessness" .
Warum klappt es eigentlich nicht, von der untersten Stufe direkt zu Zufriedenheit zu gelangen, indem man sich ganz bewusst auf die Dinge konzentriert, die man hat und die schon schön sind? Damit müsste sich doch das Gefühl der Zufriedenheit erzeugen lassen. Laut Abraham kann man immer nur eine Stufe nach der anderen gehen.

Daisy, Du hast geschrieben:"ganz einfach: Lass die Zweifel und Befürchtungen zu. Du wirst sofort erleben, was dann damit passiert - sie lösen sich auf." Bei mir ist das nicht so ohne, die Befürchtungen zuzulassen. Ich gerate ganz schnell immer tiefer hinein und der negative Kopfkreisel bringt mich schnell ganz tief nach unten. :cry: :cry:

Einstein, Du hat geschrieben: "Das negative Gefühl ist die Warnung vom Navi: Du bist falsch abgebogen, bitte wenden. Du bewegst dich nicht mehr auf dein Ziel zu, bitte wenden......Also in Richtung Lösung schauen."
Die Analogie mit der Navi finde ich auch gut. Sie hat mir auf den CDs sofort gut gefallen. Nur fällt es mir so unendlich schwer - zumindest mal für längere Zeit - auf die Lösung zu schauen, wenn die Befürchtungen (Und wenn die Therapie d o c h nicht die richtige ist? Vielleicht bist Du doch schwer krank?) sich so breit machen und den Blick auf die Lösung immer wieder ganz schnell verdrängen. :cry:
Und weil ich durch die Navi weiß, dass ich mich nicht mehr auf mein Ziel (Gesundheit) zubewege, macht mir das zusätzlich Sorgen.

ZaWo, mit Deinen Überlegungen hast Du schon recht. So wie es jetzt ist, ist es gar nicht so schlecht...... mit Ausnahme der gesundheitlichen Dinge. Ich habe mir tatsächlich schon einige Krankheiten regelrecht herangezogen. Ich hatte keinerlei Disposition dafür, im Gegenteil, ich gehörte zu den Leuten, die eigentlich überhaupt kein Risiko dafür hatten. Aus irgendeinem Grunde (wahrscheinlich erkrankte jemand aus meinem Umfeld daran) entwickelte sich bei mir eine Angst, diese Krankheit zu bekommen. Nach vielen Jahren (10, 15 Jahre später) hatte ich sie dann oder jedenfalls die Anfänge. Und die Arzt sagte: Ich verstehe das gar nicht. Sie sind überhaupt kein Kandidat dafür!" Und ich dachte nur, "Aber ich verstehe es. Herbeigedacht." :cry:

Liebeszauber, Deine Sätze habe ich in Abwandlung gebraucht. "Wäre es nicht schön, wenn...." Und tatsächlich, sie bewirkten eine Veränderung meiner Gefühlslage. Etwas Hoffnungsvolles kam dazu. Doch dann mischt sich ganz schnell der Gedanke ein: "Wart erst mal ab...."

Ihr denkt jetzt wahrscheinlich:"Meine Güte, wie kann man nur auf jeden Rat eine negative Erwiderung geben. Das geht bei mir nicht und das klappt auch nicht, usw." Ich bin - wie eingangs geschrieben - aktuell in einer richtigen Negativspirale und schon ganz verzweifelt, weil es sooo schwer fällt, da heraus zu kommen. Wenn ich unterwegs bin, übe schon immer, die schönen Dinge zu sehen (22 Methoden). Meinen Focus zu verändern. Ein schönes Gebäude, eine nette Verkäuferin, einen hilfreichen Busfahrer, etc..
Aber diese Angst, durch meine ewigen Befürchtungen meine Gesundheit noch komplett zu ruinieren........ :cry:

Aktuell bin ich wegen einer Entzündung in Behandlung und es schleicht sich immer wieder die Sorge ein, ob die Behandlung erfolgreich sein wird oder sich die Entzündung weiter ausbreiten wird. Im zweiten Fall wäre eine Operation nötig und das wäre der totale Horror. Wenn ich dann an der Supermarktkasse in der Schlange stehe, kommt plötzlich der Gedanke "Vielleicht landest Du doch im Krankenhaus?" Und so weiter..... Wie bringe ich meinen Kopf nur auf den hoffnungsvollen Kurs??? Bin ich ein hoffnungsloser Fall? :help:

Ohje, jetzt habe ich Euch wirklich zugeschüttet. :oops:
Auch wenn ich nicht zu den Naturtalenten in Sachen Schwingungsänderung gehöre, ist mir jeder Rat von Euch viel wert. :thxx:
Liebe Grüße
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Sunflower » 17. Feb 2010, 08:31

Hallo Dawn,
ach weisst Du das ist einfach eine Übungssache . Guck doch mal wieviel du jetzt schon mehr positiv denkst als früher .Und jetzt hast du sogar ein Warnsystem eingebaut ,das dir sagt STOPP in diese Richtung wolltest Du nicht weiter denken.
Klar ,das kennen wir alle ,daß uns unsere Gedanken verfolgen bis zum Unkraut zupfen .Na und ? ich kann es doch erst verändern wenn ich mir dessen bewußt bin .Also prima !!! erkannt dann denke ich eben jetzt was anderes ,Sieh es einfach mal so jedes Mal wenn Du merkst du rutschst weiter in die Abwärtsspirale ,denkst du doch aktiv dagegen und seien es auch nur ein paar Sekunden aber die denkst du in die richtige Richtung .Ich finde Du bist auf dem besten Weg dich da aus dem eingefahren Denkgleis raus zu denken.
Üb schön weiter so wie wir :ros: :bussi:
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Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon lawofattraction » 17. Feb 2010, 08:49



Hallo liebe Dawn,

nein, Du bist kein hoffnungsloser Fall, sondern ein Mensch, der Sorgen hat und die gerne verabschieden möchte. Ich denke, wir alle kennen solche Zustände.

Ich sehe an Deinem Post, dass Du Dich lange Zeit darin geübt hast, Deinen eigenen inneren Lösungs-Argumenten immer ein Gegenargument zu setzen. Solche Angewohnheiten verselbständigen sich mit der Zeit und werden zu einer Art automatischem Reaktionsmuster. Um das auszumerzen würde ich Dir empfehlen, Dir ein "Programm" zu machen, indem Du selbst für jedes Angst-Argument mindestens ein Gegenargument findest. Wenn Du die Sorgen-Gedanken aktivierst, schau sie kurz an und aktiviere danach automatisch einen Lösungsgedanken.

Angst, dass die Therapie nicht die richtige ist? Dann findet sich eine andere. Das Medikament schlägt nicht an? Die pharmazeutische Industrie hat endlose Alternativen. Du könntest ins Krankenhaus kommen? Die Angelegenheiten werden sich auch dann regeln, das geschieht jeden Tag häufig und eine Lösung findet sich immer. Worauf ich hinaus möchte, ist, dass Du Deine eigenen Argumente entkräftest und aufweichst, also ganz aktiv Gegenargumente suchst, von denen es immer Unmengen gibt. Die aber werden oft nicht gesehen, da der Fokus immer mehr in Richtung des Problems gerichtet wird statt auf die Lösung und ein regelrechtes Tunneldenken geübt wird. Mit der Zeit wirst Du beim Üben der Lösungsgedanken merken, dass diese Angstgedanken ohnehin nicht eintreffen. Auch dazu hast Du sicher bereits jetzt jede Menge in Deinem Erfahrungsschatz, denn die meisten Deiner Befürchtungen haben sich doch sicher nicht bewahrheitet, oder?

Eigentlich will ich aber auf etwas anderes hinaus. Krank wird man nicht, weil man an Krankheit gedacht hat, sondern weil wir vielleicht in der Beziehung zu einem anderen Menschen Unfrieden leben oder auf jemanden sauer sind oder am Arbeitsplatz unzufrieden sind oder mit den Lebensumständen oder der Regierung oder den Nachbarn im Clinch liegen. Oft sind es Gedanken der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins an eine Situation, die sich bei längerem Fortbestehen als körperliche Beschwerden manifestieren.

Und genau dort gilt es auch anzusetzen, indem Du bemerkst, wenn Du gefühlsmässig in die Negativ-Spirale gehst, um dann ganz konsequent aktiv nach etwas Ausschau zu halten, das Dir gute Gefühle bringt. Krankheit ist nur das äussere Anzeichen, dass wir immer wieder Gedanken denken, die nicht im Einklang sind mit denen, die wir wirklich sind. Wenn wir unsere Negativ-Gedanken verändern, wird sich auch die Krankheit verabschieden.

Denk mal darüber nach, dann wirst Du auch nicht mehr so viel Angst vor Krankheit haben. Weil dann klar wird, dass wir es nicht mit etwas Unabänderbarem zu tun haben, sondern dass es immer in unserer Macht liegt, unsere Gedanken so zu verändern, dass uns der Körper keine SOS-Nachricht mehr schicken muss.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon ZaWo » 17. Feb 2010, 10:58

Dawn hat geschrieben:Abraham sagte, wenn man Beschwerden hat und es schafft, sich hoffnungsvoll auszurichten, dann wird sofort der Prozess der Besserung eingeleitet.


Ich glaube, das ist nicht ganz richtig. Abe sprechen davon, dass sofort Besserung eintritt, wenn du Erleichterung verspürst. Von der Hilflosigkeit schaffst du es nicht bis zu Hoffnung und das ist auch gar nicht nötig. Sobald du die Ruder los lässt oder ganz bewusst z.B. in die Wut gehst verspürst du Erleichterung und dann schon setzt Besserung ein.

Schimpf doch mal mit deinem Universalen Manager (Faulpelz!) (oder dem Drecks-LoA), dass er dir sofort.....aber subito pronto sofort.. :verdammt: ....gefälligst gute Gedanken schicken soll. Marsch-Blasen kann schon mal Wunder wirken. :P
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Liebeszauber » 17. Feb 2010, 14:06

* ähem off topic `Was heißen diese drei Buchstaben nochmal?` :arrow: Abe

Liebe Dawn,
ich meine auch, du bist auf dem richtigen Weg. Manchmal braucht es Geduld, Geduld, Geduld, bis die Sonne deines Energiestrudels beginnt, dich zu wärmen.
Schau, allein dass du dich (hier) auf den Weg machst, zeigt auf, dass Verbesserung eintreten wird, denn genau die Energie beginnst du ja nun auszurichten auf etwas Besseres als bislang.

Mir fiel noch folgendes ein zum Thema Entzündung - Operation und all so etwas:
Vor zwei Jahren wurde bei mir der Bruch eines Mittelfußknochen diagnostiziert. Der Befund lautete`grenzwertig`, als es um das Thema OP ging. Was danach folgte, interpretiere ich heute als eine einzige Herausforderung an mich und mein Inner Being- meiner Intuition, meinem Inneren Leitsystem zu folgen, egal, was da draußen erzählt wurde von den Herren in Weiß. ( Ich sagte NEIN zu einer OP, da ich - in der Mitte meines Lebens angelangt- noch nie im Krankenhaus war :loveshower: . Nun kam es noch besser, nach 3 Wo Gips machte man erneut eine Röntgenaufnahme, denn der Befund war ja grenzwertig, und ich war schließlich auch verunsichert, hatte noch einen Spezialisten aufgesucht zwischendrin. Und was war? Tadaaaaa, der Spalt hatte sich vergrößert :roll: , Callus war gewachsen, aber das Knöchelchen ging im Vergleich mit dem anderen Röntgenbild weiter auseinander. Dafür gab es keinerlei Erklärung aus materieller Sicht. :rleye: )


Was mir das alles sagte? > Wach auf, jetzt erst recht ----alle deine Selbstheilungskräfte mobilisieren--- nicht nachlassen ! Ich machte EFT, acht Wochen auf dem Sofa boten sich ja an dafür, schon in der Ambulanz klopfte ich alle meine Ängste fort..

Was soll ich sagen? Wir nahmen den Gips ab****und ich hatte 0 Schmerzen dabei. Sie drückte und quetschte auf dem Fuß herum, keine Reaktion von mir. D a s war ungewöhnlich, wie mir die Orthopädin bestätigte.
Ich war so froh, mir fielen Steine vom Herzen , denn alles war ohne OP überstanden.

Warum ich das erzähle? Mich hat dieser Moment der Verletzung vor eine große Belastungsprobe gestellt und ich hatte wohl gewählt, herauszufinden: Funktioniert das mit der (Selbst-) Heilung? Wie weit kann ich gehen? Wo lerne ich tatsächlich ins Vertrauen zu gehen, so dass ich alle Zweifel fortwischen muss, um gesund zu werden. Zögere ich, zaudere ich, wächst kein Knochen zusammen- diese Information hatte ich bereits `schwarz auf weiß`.

So habe ich mich hineingeworfen (und -fallen lassen) in die Liebe, die Wertschätzung meiner Selbst ( wunderbar, du tust das, was deine innere Stimme dir sagt, ohne die Billigung anderer einzuholen usf.).

Vielleicht ist es an der Zeit für dich, diesen Sprung zu machen nach all den Jahren ? Vielleicht möchte dir dein Körper und deine Seele ähnliches mitteilen?
Wenn es nicht zutrifft für dich, auch nicht schlimm, dies war nur so eine Idee von mir, fiel mir gerade ein
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon Dawn » 18. Feb 2010, 02:47

Hallo, Ihr lieben Unterstützer :hug:

Eure Antworten haben mich sehr motiviert und mir ein paar wirklich wichtige Ansätze gegeben!!
Sunflower, ja, ich werde mich mehr daran erfreuen, dass ich immer wieder mal - sei es auch nur kurz - in die richtige Richtung denke. Das gibt ein gutes Gefühl!

Loa, danke für Deinen Rat mit dem Programm, immer ein Gegenargument zu finden.
lawofattraction hat geschrieben:Wenn Du die Sorgen-Gedanken aktivierst, schau sie kurz an und aktiviere danach automatisch einen Lösungsgedanken.

Das ist eine klare Übung! DANKE! Auch für Deine Ausführungen zu Krankheit allgemein. Hat mir sehr gut getan!

Liebe ZaWo, ich musste von Herzen lachen über Deine schöne Anregung :kgrhl:
ZaWo hat geschrieben:..... dass er dir sofort.....aber subito pronto sofort.. :verdammt: ....gefälligst gute Gedanken schicken soll.

(Wie gut doch lachen tut!!) Ich werde es versuchen, beim UM sofort... aber subito pronto .... Unterstützung beim Umkehren der Negativ-Spirale anzumahnen. Das gefällt mir!

Auch Dir, Liebeszauber, vielen Dank für Deinen Beitrag! :bussi:
Irgendwie gehe ich heute "wohler" in mein Bett. Werde noch ein wenig in eine CD reinhören, was mich immer aufbaut und morgen habe ich einige neue Übungen aus Euren Anregungen! :loveshower:

Ich habe mir noch einige Beiträge aus dem Forum ausgedruckt, die ich morgen im Zug lesen werde.
Nein, ich bin kein hoffnungsloser Fall! :five:
Danke Euch allen nochmals ganz herzlich für Eure liebe Hilfe und Zuspruch :lieb:
Liebe Grüße
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Re: Und wenn sich immer wieder sorgenvolle Gedanken aufdrängen??

Beitragvon ZaWo » 18. Feb 2010, 11:09

Wunderbar Dawn, du machst das. :genau: Schritt für Schritt. :loveshower:

@Liebeszauber
Abe ist die Abkürzung für Abraham. :five:
ZaWo
 


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