Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 6. Dez 2011, 11:49

Liebe Foris,

ich weiß, ich bringe jetzt zum x mal das Thema Beziehung aufs Tablett, aber ich habe da eine Sache am Laufen, mit der ich einfach nicht voran komme und bitte euch um Unterstützung.
Ich versuche mal, meine Gedanken in halbwegs verständliche Worte zu fassen.

In meinem Escrow, meinem Vortex-Konto muss ich den passenden Gefährten und eine wunderbare Beziehung gepackt haben, sonst würde mich das Thema ja völlig kalt lassen.

Da ich diesen Gefährten nicht habe, muss ich ja irgendwo meinem IB hinterher hinken, denn mein IB hat diesen Wunsch ja offenbar. Irgendwo bin ich also nicht in Ausrichtung mit dem, was mein IB will und was auch mein Wunsch ist.

Ich war jahrelang Single. Es ging mir sehr gut damit. Ich hatte kein Mangelempfinden, mein Leben war ok wie es war, ich habe nicht nach einer Beziehung gesucht. In meiner Singlezeit hat sich vieles in meinem Leben zum besseren gewendet, ja es hat sich richtig gut entwickelt. Ich habe den für mich perfekten Job gefunden, habe eine tolle Wohnung, habe genug Geld…alles was ich langelange Jahre nicht hatte, hat sich in dieser Zeit eingestellt. Man kann also sagen, ich war so richtig klasse auf dem richtigen Kurs.

Dann ist ein Fred in mein Leben getreten. Zu Anfang war es etwas holperig was ich darauf zurückgeführt habe, dass ich mich gegen eine Beziehung noch gesträubt habe. Es gab vor meiner Singlezeit, in der sich alles andere so klasse entwickelt hat, Beziehungen, die alle nach einem ähnlichen Schema verlaufen sind. Nach anfänglicher Begeisterung wurde ich für den jeweiligen Fred immer uninteressanter. Sie brannten für viele Dinge, mal für ihren Job, mal für ihr Hobby, aber nicht für mich.

In allen anderen Bereichen in meinem Leben habe ich nach ewig langen Durststrecken das allowing hinbekommen. Und ich denke mir „yes, offenbar bist du nun auch in diesem Bereich bereit eine tolle Beziehung als Sahnehäubchen auf dein gut laufendes Leben zu setzen. Du brauchst keinen Fred um glücklich zu sein, dass haben die letzte Jahre bewiesen. Und das er sich jetzt einfindet zeigt, das du bereit bist.“.

Und in dem Moment wo ich mich auf den Weg mache „Ja“ zu dieser Beziehung zu sagen,
geht doch das Elend wieder von Vorne los! Ich fasse es nicht. Ich werde immer unwichtiger für ihn, er ruft nicht zurück… (ich erspare euch die Details, weil sie im Grunde ja nichts zur Sache tun) und ich befinde mich genau da, wo ich mich in den anderen Beziehungen auch befunden habe.

Fazit: es gibt den richtigen Fred/die wundervolle Beziehung in meinem Vortex, mein IB hat ihn auch schon längst am Wickel, nur ich scheine nicht zuzulassen und manifestiere mir den gleichen Mist wie immer.

Ich habe mich in Wertschätzung geübt, die Workshops studiert, an meinen Schwingungen gearbeitet... und doch stehe ich, was diesen Bereich meines Lebens angeht, wieder wie der Ochse vorm Berg. Ich fühle mich wie in einer Falle. Wie ein Vogel der in einem Käfig sitzt und der im Grunde weiß, dass die Käfigtür weit offen steht. Er müsste sich nur umdrehen und rausfliegen. Aber er sitzt wie festgeklebt auf der Stange, mit dem Rücken zur offenen Tür und weißt nicht, was tun….

Und was das schlimmste ist: diese Sache haut mich mit so einer Wucht aus dem Vortex, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe. Ich verliere teilweise die Verbindung zu mir selbst in so einem Maße, dass ich es kaum aushalten kann...

Danke fürs Lesen.

Herzliche Grüße an euch
MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Heartphilia » 7. Dez 2011, 11:43

Hallo,

also diese Sache kenn ich, dass man uninteressanter wird, obwohl man sich ja bemüht und alles tut und das wird dann so langweilig und selbstverständlich. Da hab ich rausgefunden, dass es wohl wirklich so ist, dass man sich selbst lieben muss und zwar mindestens genauso sehr wie den Fred und sich was gibt und gönnt und sowas (v.a. Liebe und Wertschätzung). Ich kenne selbst einige Frauen, die ziemlich egoistisch und arrogant sind und sich ganz viel gönnen und der Kerl springt wie ein Böcklein um sie herum, um sie zufrieden zu stellen. Dann denkt man sich, warum funktioniert das? Und gerade wohl deswegen, weil sie diese Liebe und Selbstwertgefühl für sich selbst haben und ihr eigenes Wohl an erste Stelle rücken. Deshalb sind sie auch "spannender", weil sie auch so unabhängig sind und wissen, was sie wollen, weil sie den Fred nicht brauchen - deshalb werden die Freds nicht faul und träge, weil die Frau ja eh nicht wegrennt, ihrer Meinung nach, sondern im Gegenteil, sie müssen damit rechnen, dass die Frau sagt "Pfff ich brauch dich nicht, um glücklich zu sein, ich kann selbst glücklich sein" - man muss wohl so ein bisschen seine eigene Königin sein :kgrhl: (oder Göttin im physischen Körper, was wir ja sind!)

Liebe Grüße :hug:
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 7. Dez 2011, 16:27

Liebe Heartphilia,

danke für deine Antwort.

Tja, den Satz „Sei wie eine Königin und du wirst wie eine Königin behandelt“ habe ich schon gehört.

Und es ist tatsächlich so, das meine Freds um meine Vorgängerinnen wie die Böckchen herumgesprungen sind, um ihnen ja alles recht zu machen. Da gab’s Dinge von denen ich hörte, wo ich mir sagte „meine Güte Fred, wo ist dein Stolz? Du hast aber auch echt alles mit dir machen lassen.“ Ein Fred ist doch kein Lakai.
Erwähnen möchte ich noch, dass es hier dann jeweils die Frauen waren, die die Beziehungen beendet haben.

Aber ich frage mich, wo bleibt da das „be who you really are“?
Wo ist da das sehen durch die Augen von Source, durch die Augen der Liebe?
Wo bleibt die Wertschätzung für einen Fred, wenn man die Eisprinzessin gibt?
Wenn man ohne Rücksicht auf Verluste sein Ding macht, egal wies Fred damit geht?

Ich habe eine Vorstellung von Beziehung, und die sieht nicht so aus, dass ich stur mein eigenes Ding durchziehe. Ich mag auch Rücksicht auf einen Fred nehmen, mag auch meine eigenen Bedürfnisse mal zurückstellen. Ich denke, eine Beziehung ist doch liebevolle Kooperation, oder?

Ich habe von all meinen Freds gehört, wie toll sie es finden, dass ich eine Menge Verständnis aufbringe. Manchmal habe ich schon gedacht, dass es genau das ist, was wie ein Fluch über meinem Beziehungsthema hängt. Weil ich einfach für alles Verständnis aufbringen kann.

Hm. Irgendwo hier in der Mitte scheint der Hase im Pfeffer zu liegen.

Liebe Grüße
MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 7. Dez 2011, 17:23

Nachtrag:

Wie passt das überhaupt mit dem Schwingungsmatch zusammen?
Wieso kullern Freds in mein Leben, die offenbar auf „dominante“ oder zumindest egoistische Frauen stehen, wenn ich doch eher der sanfte, kooperative Typ bin?


Wenn diese Freds sich von mir angezogen fühlen, haben sie ja wohl etwas davon auch in mir gesehen, oder? Wenn es in mir vorhanden ist und sie es in mir sehen, wieso verstärkt es sich dann nicht? (Wir fördern das was wir im anderen sehen…)
Es tritt eher das Gegenteil ein würde ich sagen. Ich werde anpassungsbereiter, als es mir lieb ist.
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon labelle » 7. Dez 2011, 17:43

Hallo My Way,

vielleicht wirkst Du ja sehr selbstbewusst und dominat,
und ich denke wenn man so wirkt hat man eine dieser Facetten auch in sich lebt es nur nicht wirklich!

Oder vielleicht wollen diese Männer mal die dominante Frau , so als Ausgleich ,
und wollen nun lieber die Sanfte Frau.
Also irgendeinen Anteil hast du und diese Männer ganz sicher in Dir im Moment oder immer,
ich glaube die Bandbreite ist sehr weit gefächert.
Wir haben ja alles oder vieles in uns!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Grüße
:ros: labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 7. Dez 2011, 18:14

Hallo myway

Weisst Du, irgendwie bringe ich Deinen post nur schwer zusammen mit dem von neulich. Inklusive dessen Titels: "Meine Gefühle für ihn schwinden dahin..."
Da ist eine ganz starke Weg-Tendenz Deinerseits zu spüren...


MyWay hat geschrieben:ich habe ein Problem mit meinem Fred.
Als ich ihn kennen gelernt habe, war ich begeistert von den Eigenschaften, die ich in ihm gesehen habe (ich habe euch schon von ihm erzählt.). Nun ist etwas Zeit ins Land gegangen und ich habe immer öfter den Eindruck, dass diese wundervollen Eigenschaften gar nicht in ihm vorhanden sind.

Nun weiß ich als Abe-Fan, dass ich allein dafür verantwortlich bin, was ich in einem Menschen hervorbringe und ich lenke meinen Fokus immer wieder auf das, was mich anfänglich sooo sehr begeistert hat. Aber die Eigenschaften, die ich nicht in ihm sehen will, scheinen immer stärker zu werden.

Als Abe-Fan weiß ich auch, dass ich mit jeder Beziehung, die nicht so war wie ich es mir wünschte, Wunschraketen abgeschossen und auf mein Vortex-Konto gelegt habe.
Auch habe ich daran gearbeitet, meine Schwingungen in Sachen Beziehung zu bereinigen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, zur Zeit geht mir Fred so dermaßen auf den Keks,


Ich meine das kein bisschen böse, aber lies mal Deine beiden Berichte nebeneinander...
Manchmal ist man sich ja gewisser Dinge auch gar nicht so bewusst, oder Du siehst da keinen Widerspruch, weil Du viel mehr Details kennst . Aber ich denke, die Lösung liegt im Zusammenlesen der beiden posts.
Lieben Gruss,

Z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 7. Dez 2011, 21:02

Oder hast Du genau nach Deinem anderen Beitrag "Ja" gesagt, und das Murmeltierfeeling ging dann los?
Ehrlich, ich meine das nicht in dem Sinne:
Wie kannst Du nur erst sowas und dann das andere schreiben.
Das sind ganz ernstgemeinte Verständnisfragen!

LG,

Z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 7. Dez 2011, 21:04

Hallo Zaungast,

Danke für deine Antwort.

Du hast Recht wenn du dort auf den ersten Blick eine Widersprüchlichkeit siehst, dessen bin ich mir bewusst und ich nehme es dir auch nicht im Geringsten krumm, dass du mich drauf hinweist. Was mir in dem von dir zitierten Posting an Fred so auf den Keks gegangen ist, waren eben genau die Geschichten die Heartphilia als „wie ein Böckchen herumspringen um die Frau“ bezeichnet hat, Geschichten aus dem Leben von Fred und seiner Ex. Da ich es nicht schaffe mir diese Dinge anzuhören und dabei vortexnahe zu bleiben, habe ich ihm gesagt, dass ich diese Dinge nicht mehr hören will. Sicher nicht Abe-like, aber ich habe meine Schwingungen einfach nicht in den Griff bekommen und wusste mir nicht anders zu helfen.
Er springt übrigens immer noch für sie, so war es auch bei dem Fred davor…
Wieso und weshalb er das tut, soll mir egal sein.

Für mich ist nur wichtig, warum ich Freds in mein Leben ziehe, für die nach kurzer Begeisterung alles andere wichtiger ist als ich.

Seit über 12 Jahren befasse ich mich nun mit Realitätsgestaltung, davon etwa seit 4-5 Jahren mit den Lehren von Abraham, von deren Richtigkeit ich völlig überzeugt bin. Und nur in diesen Beziehungsdingen bekomme ich den Knoten einfach nicht zum platzen.



Hallo labelle,

auch dir Danke für deine Antwort.

Das ich auf den ersten Blick so wirke stimmt.

Mir geht es aber um den Schwingungsmatch, der doch eine viel entscheidende Rolle spielt.
Wenn ich Freds anziehe mit denen es dann nicht klappt, kann es ja nicht an meinem Auftreten liegen, sondern daran, dass ich nicht zulasse.

Step 1 Mein Wunsch ist „abgeschickt“ …
Step 2 … und in meinem Vortex, auf meinem „Konto“ schon erfüllt. It’s done.
Step 3 Ich brauche nur noch zuzulassen und was schon längst da ist, wird auch in meiner „weltlichen“ Realität erlebbar.

Ob ich nun in Lack und Leder rumlaufe oder wie ein Mauerblümchen, ob ich frech bin oder still, es liegt, so wie ich es sehe und verstanden habe, am Zulassen, bzw. daran, ob meine Schwingungen sauber sind, oder eben nicht. Und da liegt mein Problem.

Vielleicht brauche ich ja bloss eine gehörige Portion Egoismus… ich weiß es nicht…

Liebe Grüße
MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Heartphilia » 7. Dez 2011, 21:10

Huhu,

nee ich meinte nicht, dass man eine Eisprinzessin sein soll. War ja bei meinem Fred auch so, dass der immer so "B**ches" hatte und um die rumgesprungen ist, aber nie lang. Ich denke, man muss die Balance halten und sich wahrhaftig lieben, weil man dann auch viel Liebe an den Fred geben kann. Wenn man sich nicht liebt, kann man niemandem etwas geben... Also ein gesundes Maß an Selbstliebe und Wertschätzung, sowie Liebe und Wertschätzung an den Fred sollte gut sein und das ist auch who you really are... Ich würde mich da auch nicht verstellen. Aber versuchen zu entdecken, wie ich für mich selbst empfinde. Das versuche ich übrigens gerade auch :)

Liebe Grüße :loveshower:
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon shaoli » 7. Dez 2011, 21:13

So auf die Schnelle, nach einem Mal durchlesen habe ich das Gefühl, dass der Trigger die Beziehungsvergangenheit deines Freds ist, bzw. die dominaten, egoistischen Frauen, die von ihm aber trotzdem bekommen haben, was du dir zu wünschen scheinst, auch, wenn du dich neulich innerlich schon mehr oder weniger verabschiedet hast - sie sind nicht uninteressant geworden. Spekulier ` ich mal. Wenn du dein sanftes, kooperatives Wesen ( DICH ) uneingeschränkt lieben würdest, dann würdest du den Fred anziehen, der dem entspricht. Letzteres ist nun einmal Gesetz. Ich will jetzt nicht darüber spekulieren, ob du vielleicht ein bißchen weniger dies und ein bißchen mehr das wärst, das steht mir nicht zu.

Persönlich fühle ich mich wohl, umso mehr ich alles zulassen kann. Egoistisch sein, wenn es sich richtig und gut anfühlt und sanft und verständnisvoll, wenn sich das gut anfühlt.

Später vielleicht mehr. Draußen fliegt gerade die Weihnachtsdeko weg :shock:
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 7. Dez 2011, 21:27

Heartphilia hat geschrieben: Aber versuchen zu entdecken, wie ich für mich selbst empfinde. Das versuche ich übrigens gerade auch :)


Auch Huhu :),

hm. Das könnte möglicherweise auch für mich die richtige Fährte sein. EIn Freund (kein Fred! *g*) sagte mal zu mir: Du musst dich nur selber richtig klasse finden, dann klappt alles andere von allein. Ist ja auch völlig Abe-konform.
Dann liefe wieder alles auf mangelnde Selbstwertschätzung hinaus. :rleye:

Ich bin zB jemand, der schnell mal sagt "mache dir doch meinetwegen nicht so einen Stress".
Während die böckchenumhüpften Frauen da wahrscheinlich sagen würden "Komm in die Hufe und erledige das".

Nun, das ist jetzt etwas überspritzt ausgedrückt. Aber mir ist es tatsächlich unangenehem wenn ein Fred etwas für mich erledigen will, was ich auch selbst kann, zB meinen Abwasch machen oder im strömenden Regen mit dem Hund gassi gehen. Das mache ich dann lieber selber, weil ich ihm das nicht zumuten möchte.

Wie gehst du das an, herauszufinden was du für dich selber empfindest?

Lieben Gruß
MyMay :danke:
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 7. Dez 2011, 21:38

Hallo shaoli,

Danke für deine Antwort.

shaoli hat geschrieben:So auf die Schnelle, nach einem Mal durchlesen habe ich das Gefühl, dass der Trigger die Beziehungsvergangenheit deines Freds ist, bzw. die dominaten, egoistischen Frauen, die von ihm aber trotzdem bekommen haben, was du dir zu wünschen scheinst,


Damit hast du vollkommen Recht. Ich frage mich in der Tat, warum tat er (und tut es noch immer) für eine Frau die ihn absolut mies behandelt hat alles, und für mich, die ich liebevoll zu ihm bin, nicht.
Nicht das wir uns mißverstehen. Ich will gar keinen Lakaien den ich rumschubsen kann wie es mir gerade in den Kram passt. Aber du hast schon genau erkannt, was Sache ist.


shaoli hat geschrieben: Wenn du dein sanftes, kooperatives Wesen ( DICH ) uneingeschränkt lieben würdest, dann würdest du den Fred anziehen, der dem entspricht. Letzteres ist nun einmal Gesetz.


Da stimme ich dir zu.


shaoli hat geschrieben:
Persönlich fühle ich mich wohl, umso mehr ich alles zulassen kann. Egoistisch sein, wenn es sich richtig und gut anfühlt und sanft und verständnisvoll, wenn sich das gut anfühlt.


Egoistisch zu sein fühlt sich in Fredangelegenheiten für mich...hmm.. eigentlich so gut wie nie gut an...

Hoffe, du hast die Weihnachtsdeko einfangen können :)

Liebe Grüße
MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Heartphilia » 7. Dez 2011, 21:59

Hallööö~

Ja ich kenne das! So bin ich auch... Ich komme mir teilweise komisch vor. Aber mittlerweile denke ich dann, hmm aber wenn ich gerne was für meinen Fred tue, dann kann das für ihn doch auch schön sein für mich etwas zu tun. Ich sollte es genießen, dass er für mich was tun möchte... (Wenn ich Gelegenheit dazu bekommen sollte - ich will, ich werde, ich habe! *sich einstimm*)
Ich mache Dinge, die mir richtig Spaß machen... Eben wie das Tanzen, was ich für mich entdeckt habe. Dadurch fühle ich mich soooo wow, so toll und allein durch das Gefühl, dass ich sowas Tolles und Schönes kann, steigert sich mein Selbstwertgefühl einfach! Ich habe dann nicht mal das Bedürfnis das anderen zeigen zu müssen oder so, weils für mich selbst so geil ist! Und wenn ich in der Stimmung bin, gehe ich zum Spiegel und gucke mich an, schau mir lang in die Augen, schaue alles an mir an, was ich besonders toll finde und sage zum Spiegel "Ich bin einfach wuuuundervoll!", weil ichs im Vortex auch glaube und es sich nicht komisch anfühlt :D Da brauche ich mich auch gar nicht mit jemand anderem zu vergleichen. Klappt zwar nicht immer sofort, aber zumindest weiß ich, dass das ein Weg ist :) Aber dauert eben, bis man das so als ein Gedankenmuster drin hat. Was ich zZ auch mache, ist dieses Mentaltraining Beckers für Selbstbewusstsein - ich probiere es einfach aus - das ist eine 40-minütige Entspannung, wie eine SElbsthypnose ein bisschen, man kann dabei auch schlummern. Ich meine, zu merken, dass ich mich viel weniger persönlich angegriffen fühle, wenn mich jemand kritisiert und ich kann auch besser vor Leuten/einer Klasse stehen und reden. Ob das daran liegt, kann ich dir nicht 100% sagen, weil ich ja nebenbei auch Abeteachings höre und so, aber schaden tuts glaube ich nicht :)

Liebe Grüße
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 7. Dez 2011, 22:28

Hallo

Ich mag mich jetzt nicht mitten reinmischen, weil ich dazu wohl selbst zu sehr in Beziehungskram drin sitze.
Aber so ein paar Sachen sind mir aufgefallen:

MyWay hat geschrieben: shaoli hat geschrieben: Wenn du dein sanftes, kooperatives Wesen ( DICH ) uneingeschränkt lieben würdest, dann würdest du den Fred anziehen, der dem entspricht. Letzteres ist nun einmal Gesetz.
Da stimme ich dir zu.


Shaoli, wenn Du "DICH gross schreibst, dann meinst Du "who you really are" oder?
Aber "who you really are" ist nicht unbedingt "sanft und kooperativ", und natürlich auch nicht das Gegenteil. Ich könnte jetzt gerade gar keine Adjektive dafür finden, aber die von Euch genannten klingen mir irgendwie einschränkend.
"Who you really are" ist im Fluss...und insofern kooperativ, als einfach alles zusammenpasst, aber der Fluss kann auch mal reissend sein, würde ich sagen.
Wenn wir uns ein Idealbild (sanft und kooperativ) basteln, ist das schon "hergestellt" und entstammt eher dem eingeschränkten Blick unseres physischen momentanen Daseins.
Und das ICH, das ich liebe, oder eigentlich umgekehrt, das ICH, das mich liebt, ist alles...wild und zahm, sanft und direkt,...aber vor allem...immer im Fluss...es ist der Fluss, mit dem ich in Ausrichtung kommen will, damit alles passt.
Das "Wie" wird hier gerade an vielen Ecken diskutiert. Ich denke, es gibt etliche Ansätze und man muss, kann, darf, soll da auch experimentieren.
Ich experimentiere zur Zeit viel mit Verhaltensweisen. Denn eines versuche ich auch umzusetzen:

You don't have to figure it all out.

Das bedeutet für mich gerade Erleichterung pur.

Ich muss es gar nicht verstehen, auf die Reihe kriegen, analysieren; ich muss auch nicht wissen, was welche Schwingung jetzt wo hervorruft und wo ich schon wieder bewusst denkend einen Hebel ansetzen könnte.
Ich will nur hinfühlen. Nur das macht Spass! dafür aber umso mehr.

Und dann ruhe ich mich auch ein bisschen aus auf:

You can never get it wrong...

Das und noch das eine oder andere mehr nehme ich als Freibriefe, alles mögliche auszuprobieren um herauszufinden, wann ich mich MIR nahe fühle oder sogar vereint mit MIR. Und beim Probieren und Entspannen ist der Fokus automatisch - auf mich gerichtet. :clown: Das ist - mein- Spiel. Ich bin bei mir, und ICH helfe mir dabei.

Das Erstaunliche (wenngleich auch wieder gar nicht) ist: Es scheint, als würde sich mein Mann darüber freuen. Ich glaube, für ihn bedeutet es auch echte Entspannung. Schon deswegen ist es kein Egoismus.
Es ist purer Altruismus :mrgreen:

Ich weiss nicht, ob ich irgendetwas klar rüberbringen konnte...aber es können auch unklare Dinge gelegentlich als Gedankenanstoss dienen.
Und ich bin - wie gesagt - gerade dabei, das krampfhafte Suchen nach Klarheit (das ohnehin in die Hose geht), loszulassen, genauso wie das Rütteln an Gittertüren (Warum, wieso, ich verstehe es nicht, aber ich will es doch verstehen, aber woooo soll ich bitte ansetzen, wenn ich es nicht verstehe, dann kann ich doch gar nichts ändern, oh mein gott, ich sehe keinen ausweg...).

Und stattdessen:

Jetzt sage ich laut, was ich denke. Jetzt denk ich mal gar nichts und kucke mir das ganze an wie einen Film. Jetzt geh ich einfach spazieren.
Jetzt suche ich mir ein schönes inneres Bild und ziehe mich dorthin zurück. Jetzt wackel ich mit den Ohren und bringe die Kinder zum Lachen. Jetzt schreib ich einen Erfolgsbericht ins Forum. Jetzt gehe ich in die Badewanne...usw...
Und kucke mir jeweils an/fühle nach, ob es sich aligned oder unaligned anfühlt, bzw. ob irgendwo eine Tür sich öffnet für alignment. Ich glaube, das reicht...

You don't have to figure it all out....ahhhhhhhhhhhhhhh...so gut! :loveshower:


Z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Summersun » 7. Dez 2011, 23:05

MyWay hat geschrieben:Egoistisch zu sein fühlt sich in Fredangelegenheiten für mich...hmm.. eigentlich so gut wie nie gut an...




Ups, ich bin über diesen Satz gestolpert. Egoistisch - was heißt das denn?

Das Wort ist negativ belegt. Aber warum eigentlich, muss das so sein?

Abe sagen, dass sie sehr wohl den Egoismus lehren.

Egoistisch könnte sein:
Ich schere mich einen Dreck um die Gefühle und Bedürfnisse eines anderen. Ich fahre die Ellenbogen aus und bahne mir meinen Weg wie eine Dampfwalze. Ich denke nur darüber nach, dass es mir gut geht, egal, wie es dem anderen dabei geht.

So formuliert, klingt das sehr negativ.

Ich könnte es auch so formulieren:

Ich achte und ehre mich selbst mehr, als jeden anderen Menschen. Ich bin aus Liebe zu mir selbst sehr wählerisch. Ich lasse mich nicht zu faulen Kompromisen überreden im Namen der Beziehung. Wenn ich mit einem Vorschlag meines Partners nicht einverstanden bin, dann stehe ich zu meiner Meinung. Das kann man auch liebevoll und freundlich tun. Ich ordne die Beziehung nicht mir über. Das funktioniert sowieso nicht. Wenn ich die Beziehung zwischen Ich und ICH nicht als höchste Priorität betrachte, kann das mit anderen Menschen nicht richtig hinhauen.

Was hindert mich daran, auch in einer Beziehung immer wieder in mich hineinzuhören und zu spüren: Wie geht es mir gerade? Will ich das, was gerade passiert? Was sagt mir mein Bauchgefühl? Möchte ich Zeit für mich alleine? Möchte ich dieses Jahr wirklich in Frankreich Urlaub machen? Freue ich mich über die Aussicht, nächsten Sonntag bei seiner Mutter zum Kaffeetrinken eingeladen zu sein? ............

Egoistisch zu sein, im Sinne Abrahams, das heißt für mich:

Mich selbst ernst nehmen, mir selbst treu sein. Ich verbinde mich schwingungsmäßig mit der Art von Gesprächen, die ich gerne mit Fred führen würde. Mit der Qualität Sex, die ich gerne hätte. Mit der Freizeitgestaltung, die mich erfreut. Mit der Zukunftsplanung, die mein Herz zum Singen bringt. u.s.w.

Es ist völlig unwichtig, was er will. Er hat seinen eigenen Vortex.

Vielleicht passen diese Versionen zusammen, und ich habe mit Fred den besten Sex, die perfekten Gespräche, die erfüllende Freizeitgestaltung und die Zukunftsplanung, die mich begierig auf morgen macht.

Ich bin momentan Single. Wenn Fred in mein Leben tritt, dann soll er egoistischer Abrahamster sein. Er soll sich selbst lieben und wertschätzen, so wie ich mich selbst liebe und wertschätze. Er soll mich nicht dafür verantwortlich machen, wie es ihm geht. Ich möchte ihn nicht dafür verantwortlich machen. Nein, wir werden 2 liebende, wertschätzende Egoisten sein. Die Liebe wird unglaublich köstlich sein, denn sie ist potenziert: 2 Menschen, die sich selbst lieben und wertschätzen PLUS die Liebe und Werstschätzung für den Anderen... wie wunderbar!
:kl:
Summersun
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon shaoli » 8. Dez 2011, 00:25

Liebe Myway,
du bist in Resonanz mit der Situation. Mir ist schon klar, dass du keinen Lakaien willst, die Frage ist, ob du die sanfte und verständnisvolle sein willst oder ob du es sein willst, weil du Fred etwas geben möchtest, dass er von "den anderen" nicht bekommen hat. Du bekommst von ihm nicht... er bekommt von den anderen nicht...die Wertschätzung für das, was du/er bist/ist und für den/ die anderen tust/tut. Du reagierst auf Fred wie Fred auf seine Ex. Das ist in euer beider Schwingung, aus wahrscheinlich tausend persönlichen Gründen und da würde ich ansetzen.
Fred zieht sich zurück und du fühlst dich nicht gewertschätzt. Es ist jetzt deine Entscheidung ist, für welches Verhalten du dich selber wertschätzen kannst ( nicht er dich wird, sollte, könnte ) und welches dich vielleicht noch mehr `runterzieht.
Ich hoffe, ich trete dir nicht zu nahe, aber ich habe immer noch das Gefühl, dass dich die anderen Frauen und/oder ihr spezielles Verhalten mehr pieken als Freds. Aber so richtig konzentrieren kann ich mich nicht mehr, daher eine geruhsame Nacht euch allen.
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Maria » 8. Dez 2011, 07:29

Hallo Ihr Lieben,

danke das ist eine sehr erhellende Diskussion. Mir ist beim durchlesen der Beiträge eingefallen, dass ich von einem genialen Menschen einmal den Satz gehört habe: "Ich will nicht der wichtigste Mensch in deinem Leben sein." Das war seine Begründung weswegen er mit mir Schluss gemacht hat. Damals habe ich die Welt nicht verstanden, aber irgend etwas in mir hat geklingelt - und ich wusste schon, dass der Satz noch wichtig wird in meinem Leben... :shock:

Tja nach euren lieben Beiträgen ist er jetzt glasklar. :danke:

Obwohl ich es in anderen Zusammenhängen schon wusste, denn Abraham sagen es ja immer wieder, aber in Verbindung mit dem Fredthema war ich ja manchmal blind... :pfeif:

Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ich - ach ist das schön! :loveshower:

Herzliche Grüße

Maria

Nachtrag: Übrigens wollte ich auch nie der wichtigste Mensch im Leben eines anderen sein. - Ich fand das immer sehr anstrengend und war meist schneller weg, als der jeweilige Mann kucken konnte. :kgrhl:
Maria
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Yogini09 » 8. Dez 2011, 07:46

Liebe Myway, Lliebe Shaolin,

ich mussste eben an etwas denken, was Abraham über Geld schrieb:
solange ich anderen Menschen ihre Millionen nicht von Herzen gönne (sprich: Neid entwickle), kann ich sie selbst nicht empfangen....

Vielleicht wäre hier ein Ansatz die "Exen" und ihr Verhalten wertzuschätzen, statt sie mit Schimpf und Schande zu übergiesen?

Nicht, um die zweite Wange hinzuhalten, sondern aus ganz egoistischen (besser: SELBST-bewußten :loveshower: ) Gründen:
um wieder zu einer höhere Schwingung zu gelangen ...

alles Liebe? JA!
:uns:

Gabriele
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon lawofattraction » 8. Dez 2011, 07:55

Yogini09 hat geschrieben:Vielleicht wäre hier ein Ansatz die "Exen" und ihr Verhalten wertzuschätzen, statt sie mit Schimpf und Schande zu übergiesen?


Hallo Yogini, liebe Myway, dear All,

auch mir kam beim flüchtigen Lesen ein ähnlicher Gedanke.

Wertschätzen ist ja nicht mal notwendig, die Damen haben ja mit der Situation direkt nichts zu tun. Was andere Leute tun, um ihre Ziele zu erreichen, sollte uns gar nicht berühren. Es sollte uns vollkommen egal sein. Wenn es das nicht ist, können wir es ihnen gleich tun und sie als Vorbild nehmen, wenn wir uns davon etwas versprechen. Verurteilung holt sie nur in die eigene Schwingung.

Dein Fokus, liebe Myway, liegt eindeutig immer wieder - zumindest schriftlich hier - darauf, wie verwerflich das ist, was diese Damen sich alles "erlauben" und welche Vorteile sie dadurch haben. Da ist die Korrespondenz der Schwingung. Da wirst Du fündig.

Ehrlich - sich selbst gegenüber - währt am längsten. :clown: Alles andere führt nur in endlose Gedanken- und Diskussionsschleifen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Kia » 8. Dez 2011, 09:18

Ihr Lieben alle,

ganz wunderbare einsichtsreiche Beiträge. :uns: Vielen Dank.
Ich konnte aus allen posts viel nachvollziehen, und das gibt ein Gutes Ganzes.

Liebe MyWay,

das einzige, was ich vielleicht beitragen kann, ist eine praktische Übung für Dich – in Anwendung der Teachings.

Ich könnte mir diese Übung so vorstellen:

Geh mal in die Schwingung von „who you really are“ – fühle das. Für Dich, wie fühlt sich das an?

Dann stell Dir einen Partner/das kann auch ein von Dir gewähltes Symbol für den Partner sein / oder eine reale Person, die Dir gut gefällt – und schaue auf das Gewählte hin und sage (indem Du hinschaust und fühlst):

„Ich liebe mich, Myway, genau so wie ich jetzt bin.“ Und fühle das.

Was Du dann erlebst innerlich, das ist Dein Emotional Setpoint zu Liebe in Partnerschaft. Das kannst Du auch aufschreiben.

Wenn ich einem Menschen in die Augen schaue, und innerlich in der Schwingung bin: „ich liebe mich genau so wie ich bin“, dann kommen innerlich vielleicht auch Einschränkungen und Bedingungen auf den Tisch. Die Sachen, die ich nicht an mir liebe.
Also etwas in mir antwortet, was ich eben nicht so, wie es ist, liebe.

Oder die andere Variante: „who you really are“ ist im Raum, schwingungsmässig, und dann sind keinerlei Einschränkungen, Begrenzungen da und die Liebe fliesst frei. Alles ist dann in jedem Moment gut in der Liebesbeziehung zu mir selbst.

Und wenn letzteres der Fall ist, dann ziehst Du an, was Du bist. Was Du bist in Verbindung mit Deiner Quelle. Es ist Gesetz. Wegen dem LoA.

Falls Einschränkungen kommen, ist das ja auch nicht schlimm, dann weißt Du welche Einschränkungen Du Dir machst zu der Liebe zu Dir, das liegt dann klar auf dem Tisch. Und Du kannst das auch Loslassen. Weil ja „who you really are“ keine Mängel hat. Es sind von Dir selbst auferlegte Einschränkungen.

Die sich dann im Partner (und schon in der Wahl) spiegeln und auf Dich zurück geworfen werden.

Mit anderen Worten: alles steht und fällt mit der (so weit wie Dir jetzt möglichen) uneingeschränkten Liebe zu Dir. Ich meine, Du bist ja in Ausdehnung. Und kannst nur anziehen aussen, was Du jetzt BIST und schwingst.

Je eingeschränkter Deine Liebe zu Dir ist, um so stärker zeigt Dir das der andere Mensch auf.
Um so weiter und offener Dein Herz für Dich ist, um so stärker ziehst Du aussen Menschen an, die dir das dann spiegeln. Alle können Dir nur spiegeln, was Du schwingst. Your Reality is an expression of your Beingness.
Die Partner-Realität auch.

Und ich wollte noch sagen, dass das, was diese von Dir erwähnten Männer und Frauen leben, doch nur Machtspiele sind, eben diese klassischen Machtspiele Frau-Mann und : Wer hat die Kontrolle und Dominanz über wen?
Du bist daran ja nicht interessiert. Und die, die daran interessiert sind, sind für Dich keine Optionen, bei denen Dir wohl ist, oder?

Manche Männer (oder Frauen) gehen einfach aus Beziehungen weg, wenn sie ihre Spiele da nicht spielen können. Du bist jetzt interessiert an Beziehungen im Vortex-Gewahrsein, wo der Liebe keine Bedingungen aufgezwungen werden, wo diese Frei-Fliess-Qualität spürbar ist. Wo das Sein eines Menschen das Wichtige ist, nicht das machen und darstellen. Wo ein Mensch seelischer Ausdruck seiner Selbst ist und nicht Eindruck geschunden werden muss.

Ich würde es positiv sehen und weiter Ausdruck Deiner Seele fühlen und fühlen, wie Du das innerlich erlebst, eine Glückliche Partnerschaft, das ist Deine Schöpfung und in der Virtuellen Realität schon da, fühle das.
Dann ist es auf dem Weg zu Dir. Jeder Zweifel an Dir verlangsamt den Prozess. Jedes Vertrauen in die von Dir innerlich erschaffenen Partnerschafts-Gefühle beschleunigt den Prozess. Wenn noch bisschen altes Geröll auf dem Weg liegt schau das nur kurz an, nimm den Fokus zu Dir, und wie Du Dich liebst: "Ich liebe mich jetzt im Moment so wie ich bin." Dann siehst Du das Geröll, das früher nützlich war, jetzt ist es das nicht mehr. Der Freie Fluss geschieht, wenn Du Dir erlaubst, Moment für Moment zu fühlen, die Schwierigkeiten verschwinden, wenn Du alles zulässt, das sich zeigt und die Ausdehnung erkennst und die Gedanken/Aufmerksamkeit auf Deine Ausgedehnte Version im Vortex richtest.
A Match to the Source within you...

Lieben Gruss, vielleicht hilft die eine oder andere Überlegung als Puzzle-Teil...
Kia
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Salome » 8. Dez 2011, 09:42

Liebe MyWay,

ich danke Dir für diesen Thread. Die Gedanken kamen wie von selbst.

Ich möchte geliebt werden so wie ich bin, in der Vergangenheit hätte ich gesagt mit allen Ecken und Kanten, heute sage ich, mit all meinen Facetten oder einfach, so wie ich bin, ganz genau so wie ich jetzt in diesem Moment bin. Egal ob ich gerade fröhlich und gut drauf bin oder ob ich wütend oder neidisch oder traurig bin.
Wenn ich darauf warte, dass da jemand kommt und mich einfach liebt, so wie ich bin, dann werde ich wahrscheinlich lange warten müssen. Solange ich das mich lieben an Andere delegiere werde ich sehnsüchtig darauf warten endlich geliebt zu werden.
Wenn ich mich selbst nicht bedingungslos liebe, wer soll es denn dann für mich tun? Welche Last bürde ich Dir da auf? Ich kann mich im Moment nicht leiden, doch Du sollst mich lieben, wie verrückt ist das denn? Das und das gefällt mir nicht an mir, doch Du sollst alles an mir lieben. So geht das nicht.
Mich bedingungslos zu lieben ist meine Aufgabe und wenn ich das einigermaßen kann, dann sehe ich weiter.

Mal schauen was mir dann begegnet. :clown:

Liebe Grüße
Salome
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Kia » 8. Dez 2011, 09:50

Nach dem Schreiben hier hab ich gespürt, ich will mich mit Partner ähnlich gut fühlen, wie mit meinem Inner Being, also frei von Widerstand und Einschränkungen.

Mein Inner Being liebt mich ja so wie ich bin und wie ich mich in die Welt einbringe.
Menschen, die nur einseitig in Kontakt sind mit der menschlichen Persönlichkeit und wenig Kontakt haben mit „who they really are“ sind eher nicht so geeignet, wie die, die in der Ausdehnung sind zu ihrer Quelle. Dieses ganze „um einander herum springen“ ist eher hinderlich, energie-zehrend.

Oder positiv ausgedrückt: Geeignet sind alle, die im Prozess dieses „Feeling Place of Source inside“ drin sind und die haben, das weiss ich aus eigener Erfahrung, den Fokus auf der eigenen Kreativität, nicht so sehr bei anderen Personen. Die anderen Menschen sind eher das Sahne-Häubchen auf dem bereits leckeren eigenen Kuchen... also Co-Creators.

Deshalb sprechen mich die Beiträge von Maria und Zaungast besonders an :danke: danke Euch allen nochmals.

Wir sind wirklich da alle mit drin :kl:
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 8. Dez 2011, 10:02

Ihr Lieben,

ich danke euch sehr für eure Ideen und Anmerkungen. Jeder einzelnen von euch.

Kia, ich mag deine Beiträge sehr. Du bist mir allerdings so weit vorraus, dass ich oft nicht folgen kann. Zu deinem Posting mag ich noch die eine oder andere Frage stellen, wenn ich deine Worte etwas habe wirken lassen.

Ich habe mich ja die ganze Zeit gefragt wo ist das match, wo ist das match, wo ist das match???

shaoli hat geschrieben:du bist in Resonanz mit der Situation. Mir ist schon klar, dass du keinen Lakaien willst, die Frage ist, ob du die sanfte und verständnisvolle sein willst oder ob du es sein willst, weil du Fred etwas geben möchtest, dass er von "den anderen" nicht bekommen hat. Du bekommst von ihm nicht... er bekommt von den anderen nicht...die Wertschätzung für das, was du/er bist/ist und für den/ die anderen tust/tut. Du reagierst auf Fred wie Fred auf seine Ex. Das ist in euer beider Schwingung, aus wahrscheinlich tausend persönlichen Gründen und da würde ich ansetzen.


DAS klingt für mich vollkommen schlüssig. Hier ist das Schwingungsmatch. Ich danke dir, shaoli.
LoA schrieb etwas, was an ähnlicher Stelle ansetzt. Auch das werde ich in meinem Herzen anschauen. Ich danke dir, LoA.

Ihr alle habt mir reichlich Futter gegeben. Ich mache mich jetzt mal ans Verdauen.

Herzlichst
MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 9. Dez 2011, 09:18

Guten Morgen ihr Lieben,

ich habe viel über das nachgedacht was ihr mir an Futter gegeben habt, nachgedacht und nachgefühlt. Ich fühle, dass ich dabei bin zu meiner Ausdehnung ein Stück weiter aufzuschließen, aber es haben sich auch neue Fragen ergeben, die ja vielleicht nicht nur für mich von Interesse sind, weshalb ich mich mal bemühe, sie so eindeutig wie möglich zu formulieren.

Die erste Frage, die ich mir stelle ist: Interpretiere ich manchmal mein emotionales Leitsystem falsch? Wenn ja, wie kann ich es besser machen?

Ich versuche, es an einem Beispiel deutlich zu machen:

Ein Fred sagt oder tut etwas, was mir nicht passt, mal als Beispiel, er ruft nicht an obwohl er es versprochen hat (die Handlung ist im Grunde nebensächlich, dass Beispiel dient nur dem Verständnis). Ich fühle mich vielleicht nicht wertgeschätzt, vielleicht auch verletzt... wie auch immer, es fühlt sich nicht gut an für mich.

Mir kommen dann möglicherweise Gedanken in den Kopf wie „der ist ja total unzuverlässig“ oder „hat wohl mal wieder was besser zu tun…“.

Diese Gedanken fühlen sich nicht gut an. Also suche ich Gedanken, die sich besser anfühlen oder die mir Erleichterung verschaffen.
Gedanken wie „er ist ein freier Mensch und kann doch tun und lassen was er möchte“ - fühlt sich schon besser an, „ihm ist sicher etwas wichtiges dazwischen gekommen, so was kommt vor“ - fühlt sich auch besser an, usw.

Nun überlege ich mir, wie ich handle, wenn ich jemanden respektiere und wertschätze und wie ich würde behandelt werden wollen.
Ich würde anrufen, wenn ich gesagt habe, ich melde mich. Wenn auch nur kurz um zu sagen, dass ich keine Zeit habe, mir etwas dazwischen gekommen ist etc. Ich denke, im Zeitalter von Handy und sms, sind die 30 Sekunden ja wohl immer drin. Außerdem ist meine Zuverlässigkeit etwas, was ich an mir wertschätze (ha, ist mir doch jetzt so ganz nebenbei etwas eingefallen, wofür ich mich wertschätze! Schön.) Wenn ich einhalte was ich zusagen, wertschätze ich mich selbst und den anderen.

Jetzt kommt der springende Punkt: wo ist ein Gedanke der sich besser anfühlt wirklich hilfreich und wo fängt das schönlügen an?? Nun ist das Beispiel mit dem Anruf wohl relativ harmlos. Darum mal ein ganz drastisches Beispiel: eine Frau die sich selbst nicht wertschätzt, die ihr eigenes Wohlergehen nicht zur obersten Priorität macht, lässt sich von ihrem trinkenden Mann regelmäßig schlagen. Ich denke mal, Gedanken wie „er hatte ja so eine schlimme Kindheit“ oder „ich weiß, dass er mich im Grunde trotzdem liebt“ werden ihr wahrscheinlich auch Erleichterung verschaffen. Zumindest werden sich solche Gedanken besser anfühlen als Gedanken wie „was erlaubt sich dieser Penner eigentlich mit mir?“
Vielleicht hat sie sogar mal etwas von Abe aufgeschnappt und sagt sich „ich betrachte ihn durch die Augen der Liebe, sein Handeln ist für mich nicht wichtig, ich liebe ihn wie er ist“, ohne zu merken, dass sie, würde sie sich selbst lieben, sich nicht prügeln lassen würde. (Dieses Beispiel ist fiktiv.) Ich denke, viele Frauen harren in Situationen aus die ihnen nicht gut tun…

Zurück zu meiner eigentlichen Frage: wann sind Gedanken, die Erleichterung verschaffen ein Instrument hin zu who I really am und wann dienen sie nur dazu, sich vor der eigenen Nicht-Selbstwertschätzung zu verstecken, sich selbst klein zu machen?

Ich hoffe, ich konnte klarmachen, worum es mir geht.

Es grüße euch
MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 9. Dez 2011, 09:41

Liebe MyWay

Ich denke, der Knackpunkt ist, dass diese Gedanken, die Du anführst, eigentlich Spekulationen über Deinen Fred sind, die nicht wirklich zielführend sind. Du weisst einfach nicht, was wirklich in ihm vorgeht und warum.
Fakt ist mal, dass er nicht anruft, und dass das irgendwie mit Dir matcht.
Und da wäre ich dann aber bei meinem freien Nutzen des "you don't have to figure it all out."
Wie genau das jetzt matcht, ist, finde ich, denkend nur schwer heraus zu finden. Aber man stösst dann irgendwann sowieso drauf.
Erstmal würde ich aber von der Situation zurücktreten. Mir überhaupt keine Gedanken über den Fred machen, sondern mir einfach sagen: "Gut, was ich von ihm nicht bekommen habe, kann ich mir ja auch selber geben."
Naja, ist nicht so einfach...aber in der Richtung würde ich ansetzen. Und DAS fühlt sich dann besser an, weil Du deine eigene Macht spürst.
Die eigene Macht und Freiheit zu spüren sind in Wahrheit das, was Dich in Ausrichtung bringt.
Spekulationen und Rumwühlen im Aussen lassen Dich immer hilflos...weil Du einfach keinen Einfluss drauf hast.

Für mich fühlt sich in solchen Situationen gut an: Es ist jetzt so wie es ist. Dafür gibt es einen Grund. Der hat aber nichts mit Schuld zu tun, auf keiner der beiden Seiten. Und wenn ich mit mir ins Reine komme, dann löst sich die Situation von selbst und ich erkenne sogar den schwingungsmässigen Hintergrund ganz von alleine. Ohne zu grüblen....Und dann nur noch bei sich bleiben und am eigenen alignment arbeiten.

Und da ist dann auch keine Schönfärberei dabei.

Viel Erfolg...ich bin da auch am Üben :clown:
(Allerdings zeigen sich manchmal dann wirklich instant-solutions...dass es klappt, ist vielfach erprobt. Es hält nur noch nicht dauerhaft... :clown: )

Z.
Zaungast
 

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