Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 9. Dez 2011, 12:22

Liebe Zaungast,

danke für deine Mühe.

Mir geht’s null um das rumspekulieren um irgendeines Freds Beweggründe.

Mir geht’s darum: wo schütte ich nur rosa Soße drauf? Wo beschwichtige ich mich nur selber mit einem Gedanken der sich besser anfühlt und drücke mich dadurch davor, im Namen meines Selbstwertes und damit im Namen von who I really am zu denken und zu handeln.

Ich mache mal ein anderes Beispiel. Angenommen ich wäre total dick. Nicht nett griffig, sondern sagen wir mal 150 Kilo schwer. Jetzt könnte ich hundert Gedanken denken, die sich besser anfühlen als „man bin ich dick“ Zum Beispiel das ich jedes Gramm an mir liebe, dass Schlanksein da nur ein gesellschaftlich gemachtes Idealbild ist… etc pp. Volle Pulle rosa Soße.

Das würde aber nichts an der Tatsache ändern, dass mir auf der Treppe im zweiten Stock die Puste ausgeht oder daran dass ich viele Dinge nicht tun könnte die ich gern tun würde oder das mir nach 10 Minuten spazieren gehen die Knie wehtun…Das ich nicht in der Form bin, die ich und ICH verdiene.

Oder jemand nimmt mir die Vorfahrt und fährt mein nagelneues Auto zu Schrott. Hat sicher einen Grund, klar, muss ich nicht ganz durchschauen das wieso und weshalb. Aber ich würde ja trotzdem verlangen, dass seine Versicherung dafür aufkommt und mir nicht sagen „hach, das sehe ich jetzt mal durch die Augen der Liebe, zu Fuß gehen tut mir eh gut….“ Auch wenn alles seinen Grund hat, muss ich mich ja nicht zum Deppen machen und alles mit mir machen lassen.

Ich könnte noch x Beispiel nennen.

Wo untergrabe ich, ja wo verrate ich meinen Selbstwert, in dem ich mir mit rosa Soße selbst etwas vormache? Vielleicht ist es jetzt klarer, worum’s mir geht.
Vielleicht habe ich dich auch einfach nicht verstanden, und sehe mal wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht…

Lieben Gruß
MyWay

PS: ich fühle mich nicht verfolgt von dir :hug:
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 9. Dez 2011, 12:48

Huhu

Erstmal danke für den wunderschönen Genitiv im zweiten Satz. :mrgreen: Ich liebe Genitive, und solche ganz besonders :clown: .
Und dann:
Alle die von Dir angeführten rosa-Saucen-Gedanken haben eben genau das gemeinsam: dass sie die Situtation irgendwie schönfärben. Ich kann das jetzt nicht genau analysieren, da Zeitmangel.

Aber besser anfühlende Gedanken sind für mich immer solche, die mein eigenes Vermögen im Mittelpunkt haben.
Das, was ich selber kann, was ich im Griff habe. Schwingungsmässig oder kräftemässig oder wie auch immer :mrgreen:
Etwa:
" Es ist mir noch immer gelungen, aus so einer Situation wieder heraus zu kommen.
Ich habe doch schonmal 30 Kilo abgenommen. Früher habe ich mich auch gerne bewegt.
Ich habe schon so oft Glück im Leben gehabt, warum soll es jetzt anders sein.
Ich finde mich echt schön.
Mir ist das und das Positive passiert."

All sowas...

Du fastehn?
Ich jetzt weiterarbeiten... :clown:

Tschüssle

Z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Kia » 9. Dez 2011, 13:06

Liebe Myway,

ich wollte Dir noch was sagen zu dem hier

MyWay hat geschrieben:Kia, ich mag deine Beiträge sehr. Du bist mir allerdings so weit vorraus, dass ich oft nicht folgen kann. Zu deinem Posting mag ich noch die eine oder andere Frage stellen, wenn ich deine Worte etwas habe wirken lassen.


Prüfe mal für Dich, ob Du das Dich "unter mich" stellen oder unterordnen nicht genutzt hast, um Dich kleiner zu machen, und da Du ja dann nicht mehr auf einer Ebene mit mir schwingst, ist das Deine Ausrede, Dich nicht zu verbinden mit "who you really are." Prüfe mal innerlich nach.

Falls es so ist, machst Du das, Du tust Dir das an. Ich würde mich nie über Dich setzen, da ich definitiv weiss, es gibt keinen Grund dazu.

Wir sind beide Teile der Schöpfung, wie die Erde, die Natur, Du, ich die anderen. Keiner ist besser und keiner ist kleiner.
Jeder Tropfen Wasser ist ein Teil der Schöpfung. Das Wasser, das wir täglich trinken, ist älter als die erste Zellteilung, die auf dieser Erde stattgefunden hat. Wir Menschen bestehen zu rund 70 Prozent aus Wasser. Das heisst, ein Grossteil von uns ist Hunderte von Millionen Jahre alt. Wie mag es da mit unserem Geist aussehen und mit unserer Seele?
Das bisschen Wissen, das ich möglicherweise in diesem Leben hier mehr angesammelt haben könnte als Du (und nicht mal das ist sicher :oops: ) ist nichts gegenüber von der, die Du bist.

Prüfe mal, ob Du dieses Dich unterordnen auch bei den Freds machst, die Dich nicht anrufen oder nicht mit Dir sein wollen. Wenn Du Dich kleiner machst, als Du bist, können sie Dich nicht erreichen. Da sind zwei Ebenen und er ist hier und Du bist dort und das geht aneinander vorbei. Verschiedene Schwingungsfrequenz.

Zu dem letzten Post wollte ich noch sagen - das wichtigste hat Zaungast schon gesagt -

Wenn Dich ein Mann nicht anruft, dann ist da keine Resonanz, es gibt nichts zu sagen, sonst würde er es ja sagen, die Dinge, die sein sollen, die sind auch. Mit anderen Worten: wer Dich erreichen will, erreicht Dich auch.

Ich weiss es ist schmerzhaft, wenn ich das so (in Alltagssprache) sage: Aber, wenn jemand nicht anruft, dann sind seine Interessen nicht bei Dir in dem Moment, nimm es nicht persönlich, an Dir ist ja deshalb nichts falsch, alles ist gut mit Dir, einfach die Resonanz zu dem, der anrufen soll, ist nicht da.
Wenn ein Mann Dich erreichen will, dann erreicht er Dich. Diese Wesen sind ausgesprochen genial im Erreichen, was sie wollen.

Schwingungstechnisch gesprochen: Wenn ich auf den Anruf einer Freundin warte z.B. und sie ruft nicht an, dann ist das entweder für sie nicht dran, anzurufen. Oder: ich zweifle, dass sie anruft, (weil sie z.B. schon so manches Mal nicht angerufen hat) und mit dem Zweifel in mir, k a n n sie mich nicht erreichen, da sie gar nicht an mich denken kann - ich schiebe sie weg mit meiner Nicht-Vertrauen-Energie in sie.

Und egal wie es ist, nach 10 Minuten lasse ich sie los, vergesse das Telefonat, mach was anderes, das bei mir jetzt im Fluss ist. Manchmal ruft sie dann sofort an, oder nicht. Wenn sie anruft, dann hatte ich schwingungsmässig mit meinem Zweifel vorher die Leitung blockiert. Wenn sie, obwohl ich loslasse, trotzdem nicht anruft, dann schwingt sie tatsächlich ganz wo anders, hat vielleicht jemanden getroffen und ist in ein Gespräch vertieft - dann ist es ja auch gut. Wenn ich das wissen soll, was passiert ist, dann erfahre ich das auch zur gegebenen Zeit. Wenn ich es nicht wissen soll, weil es komplett uninteressant ist, dann ist das so.
Ich erfahre immer alles zur rechten Zeit, ich bin überzeugt davon, dass das so ist.

Das Wichtigste ist, glaub ich, dass Liebe immer nur auf der gleichen Ebene und Wellenlänge spürbar sein kann, im sich ebenbürtig fühlen und sein. Hab ich von der lieben Loa und Zawo gelernt. Weiss nicht mehr genau wie... (hab das durch den Äther aufgeschnappt :kgrhl: )

Ich finde es so gut, wie Du das machst, diese Ausrichtung zu finden. Innen und Aussen. Und die Fähigkeit, Dir Hilfe hier im Forum zu organisieren, find ich toll. Ich weiss von mir selbst, in dem ich um Hilfe bitten kann, im Fühlen , dass ich die Hilfe auch erhalte, bin ich bereits in "who I really am" drin. Weil ich mich öffne. Out of Vortex habe ich noch Angst zuzugeben, dass ich etwas nicht weiss, oder schäme mich, etwas nicht zu wissen, oder jammere dass ich es nicht weiss, oder beklage die Nachteile nicht zu wissen, kurz finde tausend Möglichkeiten die Macht und Kraft des Jetzt, wie ich jetzt BIN zu verleugnen, nicht zu fühlen.

You are doing extremely good.

Schieb mal diese Männer nicht automatisch eine Stufe über Dich drüber ... Klar kannst Du Dich nur abholen, wo Du jetzt stehst /von Deiner Schwingung her) und vielleicht fühlst Du die Trennung von Deiner Quelle manchmal schmerzlich, geht mir auch so, doch es gibt immer sofort einen besser anfühlenden Gedanken. Der könnte in Deinem Beispiel oben vielleicht sein:

"Die Person möchte im Moment keine Zeit mit mir verbringen, dadurch hab ich mehr Zeit für mich selbst und mehr Zeit für Menschen, die es schätzen, mit mir zu sein und umgekehrt. Und das ist gut so....Es ist eh für mich Zeit, mehr Zusammensein zu geniessen mit Menschen, bei denen ich deutlich spüre, dass gegenseitige Liebe da ist..." u.s.w.

Herzlich
Kia
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 9. Dez 2011, 14:05

Ihr Lieben,

danke für eure Mühe und eure Zeit.

Kia, ich wollte dich nicht auf ein Podest stellen, wo du nicht stehen magst, noch wollte ich mich klein machen. Würden wir uns hier über das Erlernen einer Sprache unterhalten und nicht um die Fähigkeit bewusste Schöpfer zu sein / zu werden, würde ich einfach sagen, du sprichst diese Sprache einfach schon besser als ich. Es wäre eine wertfreie Feststellung.

Ich bedanke mich bei dir für deine Wertschätzung für meine Fähigkeit, mir Unterstützung zu suchen. Das hat mir sehr gut getan. Ich mache die Dinge schon gern mit mir selbst aus, aber wenn mir klar ist, dass da jetzt einfach mal wer anders einen Blick drauf werfen muss weil ich im Kreis galoppiere… jo, dann kann ich das ( Ha, wieder was, wofür ich mich wertschätzen kann!)

Rein „weltlich“ gesehen ist mir absolut klar: Ein Fred der nicht anruft, tut das nur aus einem Grund, er will es nicht. Aber wie ich ja schon sagte, der Anruf ist ein Beispiel. Es geht um die rosa Soße, nicht um das was Fred tut oder lässt.
Ich habe just gerade im Forum gelesen und bin auf einen Satz vor dir gestoßen: „Wir steigern uns so leicht und mühelos in ungutes, nörgeliges rein, das finden wir gar nicht seltsam. Wieso sich nicht in liebevolles reinsteigern. Wichtig ist VORHER die Bewusstheit, um was es eigentlich geht, damit kein rosa Smiley über Müll drauf geklebt wird.“ Und genau das, diese Überpappen mit rosa Zeugs, will ich vermeiden. Kommt immer nur Murks bei raus.

Das sich unterordnen, sich klein machen in Fredangelegenheiten, ja habe ich eine Sache am Laufen. Um es mal schonungslos ehrlich zu machen, läuft da – unter anderem, da fühle ich noch drauf rum - : „Da mache und tue ich, damit es Fred gut geht, ja verbiege mich fast für ihn, bitte ihn fast mir doch zu sagen wie er mich haben will… und Fred will mich trotzdem nicht? Das ist ja eine Frechheit von ihm.“ Ich könnte vor Scham im Boden versinken, während ich das tippe…
Eine andere Sache ist, da habe ich auch drauf rum gefühlt (ehrlich – zu sich selber - währt am längsten, winkewinke zu Loa): „Da kann Fred statt dieser Furie mich haben, und er will nicht? Er sollte besser froh sein, dass ich mich überhaupt mit ihm abgebe, nachdem was er sich von ihr alles hat bieten lassen. Und dann will der mich nicht? Was bildet der sich ein?“
Oh Gott, mir wird gleich schlecht.
Neulich habe ich den Satz gelesen: „Wer gibt um zu nehmen, kann nicht empfangen.“
Kümmere ich mich so „selbstlos und liebevoll“ :oops: um Fred (den armen Hund, der es ja so schlecht hatte bei der anderen), um mich selbst zu erhöhen? (Hier liegt, denke ich irgendwo der Bogen dazu, dass ich „die bösen Exen“ und ihr Verhalten so verwerflich finde.)
Nichts davon wäre/ist who I really am.
Naja, wie gesagt, darauf fühle ich noch rum…

An dieser Stelle wertschätze ich mich mal selber dafür, dass ich zur Ehrlichkeit mir selbst gegenüber bereit bin.

MyWay
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 9. Dez 2011, 15:24

Hallo liebe MyWay

Ehrlichkeit ist doch immer wunderbar, denn da kann man wenigstens sicher sein, dass man weiter kommt und nicht auf der Stelle tritt.

Mir geht es allerdings gerade so, dass ich es wirklich ein bisschen schwierig finde, immer gerade so ehrlich zu sein, wie ich es eben gerne bin, aber dann auch wieder nicht "zu" ehrlich.

Wie soll ich sagen: Wenn wir uns nun ganz ehrlich ankucken, was wir da immer tun, und welche geheimen Beweggründe uns antreiben, und wo wir uns klein und wo womöglich zu gross machen...dann haben wir auch den Fokus immer wieder schön auf den Baustellen.
(Ja, wie mans falsch macht, macht mans verkehrt, ne :P ).

Und oft machen wir uns ja auch hier klein und gleichzeitig dort gross, zum Ausgleich...stecken ein und teilen aus, werden nicht gehört und verschliessen uns selbst...

Deswegen ist meine Taktik gerade, den ganzen analytischen Kram soweit wie es nur irgendwie geht, aussen vor zu lassen. (Obwohl ich das von Natur aus sowieso ständig tue - herumanalysieren.)

Klar hilfts auch mal. Aber vor allem versuche ich mich in alignment zu üben.

(Und gerade in Buchhaltung :evil: , was dem alignment nicht soooo zuträglich ist.)

Ich kucke gerade gar nicht mehr auf meinen Partner, und was er tut und warum, sondern NUR auf mich.
Und versuche, mich gut und stimmig zu fühlen, mit dem, was ist.
In mir.
Nichts mehr.
Ich nehme meinen Partner raus aus der Gleichung. :mrgreen:
(Und ich glaube, er findet das gut; hab ich ja schonmal geschrieben.)
Klar, weil ich entspannter bin. That's it. Nichts von ihm will...nur das, was kommt.

Lieben Gruss,

Z., ebenfalls auf der Suche...

PS: Dass ich wenig will ist allerdings schon seit Längerem so. Ich habe immer versucht, nichts zu erwarten; nichts zu fordern, einfach mit dem zu spielen, was gekommen ist. Umso fassungsloser war und bin ich dann jedes Mal, wenn immer noch "Beschwerden" kommen (und was für welche) - bin ich doch die perfekte, selbständige Frau, die schon lange losgelassen hat, die nicht gerettet werden will und nicht retten will... :102: :clown:
Tja, so sieht mein Rätselspielchen aus - wo matcht es da, was mach ich immer noch und dennoch "falsch"?
Zu oft schlechte Laune, Sorgen, innerliches Rumgegrummel, würd ich mal sagen, und ansonsten...who knows.
Ich spiel jetzt Z. verhätscheln, noch mehr Kontrolle loslassen...und kuck mal, was passiert. :clown:
Schönen Tag...

Z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Salome » 9. Dez 2011, 19:48

Hallo MyWay,

Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, rosa Soße...

Ich habe festgestellt, dass diese Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, mir nicht gut tut.
Das ist ja eine Art Bestandsaufnahme und dabei komme ich manchmal nicht so gut weg. Ich bohre im negativen Detail herum, ich fühle mich immer mieser und bin meilenweit von dem entfernt wo ich wirklich sein möchte – Wohlfühlen – ich möchte mich wohl fühlen. Meine innere Weisheit oder die Quelle spricht unaufhörlich mit mir, doch ich bin gerade taub und deshalb fühle ich mich mies, habe dieses flaue, komische Gefühl in der Magengrube bis ich umschwenke und nach dem nächst besseren Gedanken reiche.
Ob ich jetzt rosa Soße drauf schmiere oder ob es wirklich der nächst bessere Gedanke ist fühle ich.
Dieses mich wohler fühlen geht meist in kleinen Schritten bis ich wieder da bin wo ich hin wollte und dann spricht mein Körper mit mir, ich habe einfach ein angenehmes Gefühl im Körper. Meine Hände und Füße kribbeln angenehm, als dieses Empfinden für mich noch neu war, habe ich mal gedacht, ja das hat Hand und Fuß, es ist einfach stimmig. :gvibes:

Die Frage nach der rosa Soße hat mich auch mal eine Weile beschäftigt, so nach dem Motto, lüge ich mir jetzt einen in die Tasche oder was mache ich da gerade. Das hat sich irgendwie in Luft aufgelöst, ich muss mir doch nichts schön reden, es genügt wenn ich mir das anschaue was ich wirklich als schön empfinde. Nur, da muss ich auch hinschauen und bereit sein das Schöne auch sehen zu wollen.

Was mir noch auf diesem Weg sehr gut getan hat und immer noch gut tut, ist mich zu loben und wenn es mir gut tut, auch über den grünen Klee und für die scheinbar selbstverständlichsten Dinge. Je mehr ich mich selbst lobe und damit mich und mein Werk wertschätze, desto unabhängiger werde ich, was mich wiederum sehr freut. Das mache ich noch gar nicht so lange und stelle immer öfter so was wie kleine Wunder in mir fest. Die Nebenwirkung ist, das hat zur Zeit leicht süchtig machenden Charakter. :lol:


MyWay hat geschrieben:Kümmere ich mich so



Vor einer ganzen Weile kam mir der Gedanke, dass mich um... kümmern, mit Kummer zu tun hat, so wie für ...sorgen mit Sorge zu tun hat. Außerdem unterstelle ich ja XY, dass er oder sie nicht in der Lage sind auf ihr eigenes Wohlergehen zu achten, es nicht selbst er - schaffen zu können.
Bis vor einer Weile habe ich mich manchmal um meine Kinder gesorgt oder meinte mich um einen Sohn ganz besonders kümmern zu müssen, was dazu führte, dass ich mehr Kummer und Sorgen hatte als mir lieb war.
Nun habe ich entschieden, dass sie gut in der Lage sind ihr eigenes Wohlergehen zu erschaffen, für sich selbst sorgen können. Ich brauche mich nicht um sie zu kümmern oder für ihr Wohl zu sorgen. Sie sind die Gestalter des eigenen Lebens, so wie ich auch.
Damit habe ich mir eine Last von den Schultern genommen und das fühlt sich richtig gut an. :gvibes:

Ich liebe es egoistisch zu sein und es noch mehr zu werden. :clown:

Ich wünsche Dir ein schönes, egoistisches Wochenende :teuflischgut:

Salome
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Heartphilia » 9. Dez 2011, 22:42

Hmm irgendwie bin ich da auch gerade so dabei. Schreibe ich Fred eine Sms, um mich zu erkundigen, ob er endlich gesund ist. Kommt nichts zurück. Später sehe ich, er ist online. Dann werd ich sauer und denke "Wenn er wiedermal nicht zurückschreiben will, kann er mich mal so langsam, aber dann soll er nicht wieder ankommen und sich beschweren, er wäre mir egal." Und dann könnte ich mich wieder darüber ärgern, warum ich mich darüber überhaupt aufrege, was er tut/nicht tut. Warum frage ich mich überhaupt, ob er Notiz davon nimmt, wann ich ihm schreibe und ob er sauer wird, wenn ich mich einfach gar nicht mehr melde. Da mache ich mich schon wieder total abhängig. Und nun... wie komm ich da wieder raus? Außerdem weiß ich ja, dass gerade wenn ich mich nicht mehr um ihn kümmere und bemühe und eher mich um mich selbst bemühe, dass er genau dann wieder ankommt und schreibt. Heute habe ich mir dann also gesagt... ich lieb den Fred, aber ich lieb mich auch und ich verdiens ganz einfach, dass man mich gut behandelt und das brauch ich hier nicht mit mir machen lassen, dass ich dumm nachrenn wie ein Schaf. Dann gings wieder besser. Und gerade will ich eigentlich nur schlafen und was er macht, ist mir jetzt auch piepegal! (Für den Moment haha -.- Könnte mal öfter so gehen)
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon lawofattraction » 10. Dez 2011, 09:10




Hallo Heartphilia, hallo MyWay, dear All,

ich weiss nicht, ob das wirklich verstanden wurde - um Themen im Sinne des Forums zu behandeln benötigen wir keine Details zu den Verhaltensweisen Eurer Partner. Bitte versteht doch ein für alle Mal, dass Ihr durch dieses ständige Wiederholen der Dinge sie auch wieder festhaltet und verstärkt. Das ist doch die erste Aussage des LoA. Like attracts like. Jeder Gedanke, jeder Post, verfestigt das Problem - sie haben keinerlei Wert für eine Lösung.

Im Gegenteil - manchen, der vielleicht einen wertvollen Hinweis zum Thema hat, mag das schon in den Anfängen bremsen. Auf einer solch elementaren Betrachtungsebene finden sich nun mal keine Lösungen bzw. bleiben dann auch Erkenntnisse nur elementar.

Ehrlich zu sich währt am längsten - was bedeutet das denn? Schaut nach, was in Eurem Leben in diesem Moment passiert, denn das ist genau das, was Eure eigene Kreation ist. Durch Eure Gedanken und durch Euren Fokus erschaffen. Abraham sagen, dass die Worte, die aus dem Mund anderer Menschen an uns gerichtet werden, unsere Kreation sind. Ihr Verhalten uns gegenüber haben wir erschaffen. Nichts anderes braucht man zu wissen, um es zu verändern - dass eine Veränderung des Verhaltens der anderen gegenüber uns auch nur bei uns anfangen kann.

Zur Lösung sind wir immer wieder aufgefordert, den Fokus vom Gegenüber fort zu nehmen und auf uns selbst zu richten. Statt also immer wieder zu Eurem "Fred" zu schauen und sein Verhalten zu diskutieren und zu analysieren, bleibt doch bei Euch und schaut dort nach. Denn dort - und nur dort ist die Lösung. Selbst die Vortex-Version von ihm ist dort zu finden, allerdings muss auch die Bereitschaft bestehen, die anschauen zu wollen statt das "Fehlverhalten" immer weiter zu diskutieren.

Vielleicht hilft auch nochmals der eine oder andere Workshop wie dieser hier und so einige andere. Auszug:

Was er denkt, muss Dir egal sein. Wenn Du darüber nachdenkst, was Du denkst, das er denkt, dann machst Du es für Dich wichtig und bist aus dem Vortex. Du baust dann Gedankenwege, die nicht gut für Dich sind. Wir sagen bereits seit langer Zeit „kümmere Dich nur um Deine eigenen Angelegenheiten“. Wir wissen nicht, woher Du das hast, aber irgendwie scheinst Du anzunehmen, dass der Mensch, mit dem Du verheiratet bist, Deine Angelegenheit ist. Das ist nicht so, ist nicht so.

Du weisst nicht wirklich, wie er über irgend etwas denkt. Du weisst nur das, was er Dir sagt und er kann Dir nur das sagen, was in Deiner Schwingung aktiv ist. Du bekommst dann also eine wirklich schräge Version davon, wer er wirklich ist, durch Deine schwingungsmässige Anziehung. Was Du wirklich allen anderen sagen solltest ist – das ist wirklich gut, es zu sagen: „Ich mag Dich nicht sonderlich gerne. Das bedeutet, ich habe wirklich was Seltsames in meiner Schwingung, das mich veranlasst, Dir diesen Teil von mir zu geben.“ Denn genau das geschieht.

Das sagt aber niemand. Stattdessen sagst Du „ich mag Dich nicht sonderlich, weil etwas mit Dir in dieser Beziehung und jener und jener nicht in Ordnung ist.“ Das ist aber nicht, was wirklich dahinter steckt. „Ich mag Dich nicht, weil Du etwas darstellst, was in meiner Schwingung aktiv ist, und das, was da aktiv ist, ist nicht in Übereinstimmung mit der, die ich wirklich bin.

Das einzige, was sie sind, sind kooperative Komponente, die Dir zurückgeben, was Du über Dich selbst denkst. Wenn jemand Dich nicht gut behandelt, dann deshalb, weil Du nicht erwartest, dass Du gut behandelt wirst. Du erwartest es nicht, weil Du immer wieder die Gedankenmuster aufbaust, die das gar nicht zulassen.


Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 10. Dez 2011, 13:22

Liebe Loa, liebe Foris,

ich habe das schon verstanden, dass es keinen Sinn macht über Freds wieso und weshalb zu spekulieren, deswegen betonte ich ja mehrfach, dass mir darum nicht geht.

Es wäre sonst ja so, als würde ich in einen Spiegel schauen, einen Fleck auf meiner Nase sehen und dann auf dem Spiegel rumscheuern und auch noch meckern, dass dieser blöde Fleck nicht weggeht.

Ich habe verstanden: der Fred der lieblos zu uns ist, die Verkäuferin die uns anmault, die Autofahrer die uns behindern, das Pferd das uns abwirft, der Hund der uns beißt, der Ast der uns im Sturm auf den Kopf fällt… alles selbst fabriziert. Und wären wir who you really are würde nichts davon passieren, oder es würde uns zumindest kalt lassen.

Ich möchte aber trotzdem die Sache mit dem Schwingungsmatch besser verstehen, denn in diesem Thread ist mir aufgegangen, dass ich hier etwas - so denke ich jedenfalls - bisher nicht richtig verstanden habe, dank dem Hinweise von dir und dem Hinweis von shaoli. Noch mal: es geht nicht um Fred, es geht rein ums Verständnis des kreierens.
Ich denke, ich habe an dem „gleiches zieht gleiches an“ und der Sache mit dem match etwas nicht verstanden. Oder anders gesagt: ich möchte meine Kreation richtig verstehen, damit ich sehen kann, wo genau ich meinem who I really am hinterher hinke.

Loa, du schreibst:
„Ehrlich zu sich währt am längsten - was bedeutet das denn? Schaut nach, was in Eurem Leben in diesem Moment passiert, denn das ist genau das, was Eure eigene Kreation ist. Durch Eure Gedanken und durch Euren Fokus erschaffen. Abraham sagen, dass die Worte, die aus dem Mund anderer Menschen an uns gerichtet werden, unsere Kreation sind. Ihr Verhalten uns gegenüber haben wir erschaffen. Nichts anderes braucht man zu wissen, um es zu verändern - dass eine Veränderung des Verhaltens der anderen gegenüber uns auch nur bei uns anfangen kann.“

Habe ich verstanden.

Du schreibst weiter:
„Zur Lösung sind wir immer wieder aufgefordert, den Fokus vom Gegenüber fort zu nehmen und auf uns selbst zu richten.“

Genau das ist meine Absicht. Ich frage mich aber auch, wie soll ich verstehen wo und wie ich mir Murks kreiere, ohne meine Kreation anzusehen? Da fühle ich mich als würde man mir sagen „wisch mal den Fleck von deiner Nase, aber schaue dazu nicht in den Spiegel“.

Du zitierst Abraham:
„Ich mag Dich nicht, weil Du etwas darstellst, was in meiner Schwingung aktiv ist, und das, was da aktiv ist, ist nicht in Übereinstimmung mit der, die ich wirklich bin.“

Leuchtet mir 100% ein.
Was ich nun gern erkennen möchte, ist eben genau das: was ist da in mir aktiv, was nicht in Übereinstimmung ist mit who I really am??

Ich drehe mich im Kreis, dass fühle ich. Ich fühle auch, dass du mir ständig sagst: „Da ist die Ausfahrt, da ist die Ausfahrt“. Und trotzdem…*seufz*

Danke für die Mühe die du dir gibst. Und denke bitte nicht, du wirfst Perlen vor die Säue. Ich weiß die Perlen zu schätzen, auch wenn ich noch nicht geschnallt habe, wie ich sie anlegen kann.

MyWay
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon bliss » 10. Dez 2011, 14:43

Hallo MyWay,

vielleicht hilft Dir Deine eigene Aussage aus dem Eröffnungsposting auf die Sprünge:

MyWay hat geschrieben:Nach anfänglicher Begeisterung wurde ich für den jeweiligen Fred immer uninteressanter. Sie brannten für viele Dinge, mal für ihren Job, mal für ihr Hobby, aber nicht für mich.


Du brauchst Dir ja nur Deine Beziehungsmuster anzuschauen, um zu erfahren, welche Grund-Schwingung Du da in Dir gespeichert hast. Was könnte denn Deine Aussage bedeuten? Etwa "wenn mich jemand richtig kennen lernt, verliert er das Interesse an mir" oder "wenn jemand etwas länger mit mir zusammen ist, werde ich für ihn langweilig"? Dahinter könnte der Glaubenssatz stecken "ich bin langweilig". Bitte - das sind nur Beispiele... welches Muster bei Dir aktiv ist, kannst Du ganz allein im stillen Kämmerlein für Dich herausfinden... und dann mit bewährten Methoden korrigieren. Die Mühe lohnt sich allemal - ich habe gerade heute erkannt, welches (heimliche, d. h. unbewusste) Denkmuster mir bisher meinen materiellen Wohlstand boykottiert hat.

Wünsche gutes Gelingen.

LG
Bliss
bliss
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 10. Dez 2011, 14:51

Hallo bliss,

genau der Gedanke kam mir vor einer Weile auch schon mal.

"Wenn mich jemand erstmal richtig kennen lernt, wird er merken, dass...."

Danke für den Anstubser, ich werde darauf noch einmal herumfühlen.

Lieben Gruß
MyWay
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Beautiful Mind » 10. Dez 2011, 15:50

Hallo My Way,

MyWay hat geschrieben:Du zitierst Abraham:
„Ich mag Dich nicht, weil Du etwas darstellst, was in meiner Schwingung aktiv ist, und das, was da aktiv ist, ist nicht in Übereinstimmung mit der, die ich wirklich bin.“

Leuchtet mir 100% ein.
Was ich nun gern erkennen möchte, ist eben genau das: was ist da in mir aktiv, was nicht in Übereinstimmung ist mit who I really am??


Ist es denn sehr wichtig für dich, WAS da genau aktiv ist? Reicht es nicht einfach, zu erkennen, was du willst oder was du nicht willst - Fokus abziehen von Unerwünschtem, ausrichten auf Erwünschtes und weiter geht es im Fluss des Lebens. Um bei deinem Beispiel des Flecks auf deiner Nase zu bleiben: du erkennst, dass der Fleck nicht auf dem Spiegel ist sondern in deinem eigenen Gesicht. Nun kannst du stundenlang überlegen, wie der Fleck da hin gekommen ist oder du kannst überlegen, wie du ihn weg bekommst. Da gibt es vielleicht ein Peeling oder eine Creme mit der du ihn weg kriegst. Ist es dann noch wichtig, wie er dahin gekommen ist? Wenn der Fleck allerdings immer wieder kommt wäre es gut zu schauen, was kannst du tun, damit dein Teint immer ebenmäßig bleibt. Ok, die Sonne meiden hilft vielleicht, oder die Spezialcreme täglich auftragen. Es ist in jedem Fall so, dass du deine Aufmerksamkeit auf die Lösung und nicht auf das Problem richtest.

In deiner Beziehungsfrage würde sich das so darstellen, dass du dich fragst, ob du so behandelt werden möchtest, wie es derzeit passiert. Nein? Ok, dann sei gut zu dir selbst. Auf was hast du heute Lust? Ist ein gutes Essen zu zweit? Dann ruf eine Freundin an und frag sie, ob sie Lust hat mit dir essen zu gehen. Ist es ein entspannedes Vollbad? Wunderbar, lass Badewasser ein, zünde ein paar Kerzen an und öffne eine Flasche Prosecco, dazu brauchst du noch nicht mal einen Partner. Lust auf einen schönen Film? Wow, das Fernsehprogramm ist gerade im Advent voll mit tollen Movies. Wie schön der Weihnachts-Tee duftet, den du dir zu dem Fernsehabend machst - ich rieche ihn bis hierher. ;-) Niemand weiß besser, was dir gut tut als du selbst, es ist völlig unwichtig, was ein Fred macht und tut. Das Glück liegt in dir selbst verborgen und wenn du es dort einmal gefunden hast dann kommt ein Fred der dich auf Händen trägt, nur... brauchen tust du ihn dann nicht mehr.

Herzliche Grüße,

BM :ros:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Heartphilia » 10. Dez 2011, 19:06

Danke, Loa, man kanns sich gar nicht oft genug sagen... also ich mir zumindest noch nicht. Schluss mit Herumkauen.

Schöner Post, Beautiful Mind!
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon bliss » 10. Dez 2011, 22:59

Hallo BeautifulMind!

Beautiful Mind hat geschrieben:Nun kannst du stundenlang überlegen, wie der Fleck da hin gekommen ist


Ich habe MyWay nicht so verstanden, dass sie fragt, WIE der Fleck da hin gekommen ist, sondern welche Art Fleck es ist. Ist es ein wasserlöslicher oder ein fettlöslicher Fleck? Sie fragt ja nicht nach dem "Warum", sondern nach dem "Was". Und wenn der Fleck auf eine Entzündung hindeutet, die durch einen im Fleisch steckenden Stachel verursacht wird, dann nützen keine Creme und kein Peeling, auch kein Wannenbad und Weihnachts-Tee. Dann hilft es nur, die Pinzette zu nehmen und den Stachel rauszuziehen.

Die Lösung eines Problems findet man nur, wenn man dessen Ursache beseitigt.

LG
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Yogini09 » 10. Dez 2011, 23:35

Liebe Bliss,

damit wären wir jetzt mitten im größten Diskurs der Psychologie:

Freud würde Dich an seine Brust drücken, die Behaveioristen (=Verhaltenstherapeuten) Dich teeren und federn :clown:

Und wer hat nun recht?

Der, bei dem Du Dich - bei dem Du und Du Euch - gut fühlst/ gut fühlt :gvibes:

deuteld

Gabriele
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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon bliss » 10. Dez 2011, 23:45

Jaaaa, liebe Yogini-Gabriele,

jede/r muss für sich herausfinden, was am besten funktioniert. Das geht aber nicht, wenn man bestimmte Methoden von vornherein ausschließt. 8-)

Einen wunderschönen Abend wünscht
Bliss

P.S.: Könntest Du bei "Freud" bitte das "u" entfernen - dann ließe ich mich gern an seine Brust drücken. :kgrhl:
bliss
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 11. Dez 2011, 11:57

Ihr Lieben,

bliss hat auf den Punkt gebracht, was ich meine (bis auf den letzten Satz). Danke bliss.

Nun, ich weiß, dass es keinen Sinn macht sich auf das Problem auszurichten, weil die Problemschwingung eine andere ist, als die der Lösung. Hab ich kapiert.
Nun bin ich mir aber weder über das Problem im klaren und über die Lösung erstrecht nicht.
(Und nein, mein Problem ist nicht das es mit Fred nicht läuft, und die Lösung die ich finden will ist auch nicht fredorientiert, jedenfalls nicht auf diesen Fred. Ich könnte im Grunde sogar wunderbar ohne irgendeinen Fred leben. Aber da ich mir wieder eine Fredsituation kreiert habe, scheint das nicht des Rätsels Lösung zu sein. Wäre das eine Ende des Stocks „kein toller Fred da“ würde ich ja automatisch auch das andere Ende kennen und wüsste auch, auf welche Lösung ich mich ausrichten könnte.)


Was mich zu dem Thema Glaubenssätze bringt. Abraham sagen „eine Überzeugung ist ein Gedanke, den ihr immer wieder denkt“. Kann ich was mit anfangen, hab ich kapiert. Ich meine, den Glaubenssatz um den es hier geht, erspürt zu haben. Es ist aber nichts, was mir ständig im Kopf herumspukt. Hm.

Naja, jedenfalls denke ich zurzeit, dass es um mangelnde Selbstwertschätzung geht (das scheint der „Stachel“ zu sein). Und da werde jetzt erstmal mal ansetzten.

Ich wünsche euch einen schönen Adventssonntag,

MyWay
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 11. Dez 2011, 21:24

Liebe MyWay

Bei mir hat sich heute - eigentlich gerade eben - eine Erkenntnis vertieft:

Jeder negative Gedanke, den ich zu irgendetwas oder zu irgendjemandem habe, will oder kann mir etwas über mich und meine Widerstände sagen. Ausnahmslos jeder.
Und in jedem negativen Gedanken kann ich etwas über mich lernen.
Schon seit Längerem übe ich, Vieles, das unangenehm rüberkommt, mich nervt oder ärgert, mir extra nochmal anzukucken bzw. einfach herein zu lassen. Dh. ohne grosse Analyse in dem Moment dennoch aufmerksam zu bleiben und die Sache ernst zu nehmen, den Ärger hingegen hintan zu stellen.

Das geht gerade auch in einem Forum sehr gut - immer gibt es Beiträge oder Antworten, zu denen erstmal nicht so nette Gedanken hochkommen. Gerade an diesen - Beiträgen und Gedanken - können wir am meisten lernen, glaube ich.
(Bei anderen allerdings können wir uns dafür dann so richtig entspannen und diese Art von Lernen mal bleiben lassen - ist ja auch sehr wichtig.)

Wenn Du wirklich wissen willst, wo bei Dir zumindest ein Kaninchen im Pfeffer liegt, kuck Dir einfach "ärgerliche" Beiträge und Deine instinktive Reaktion darauf an...oder direkt ärgerliche Gedanken zu Deinem Fred.
Ich habe meinen Mann neulich einen Egoisten genannt...tja....und etwas über mich gelernt. (Ohne das jetzt dramatisieren zu wollen. Mit Egoist meine ich übrigens jemanden, der ooV nur an sich denkt, um sich kreist, und sich dabei möglicherweise oder notwendigerweise ( da eben ooV) nicht besonders gut fühlt sondern vom Leben benachteiligt usw...)
Ich habe auch gefunden, dass er sich in den Familienrhythmus nicht einpasst...und bei gründlicher Beobachtung festgestellt, dass ich gelegentlich total mein Ding durchziehe, ohne zu kucken, was die anderen gerade tun. Und mich dabei natürlich total "im Recht" fühle.

Das alles ist im Rahmen, und es gibt auch die vielen schönen Dinge die passen - im real life und in Foren (z.B. in diesem).
Ich würde auch matches nicht bewerten, sondern einfach nur feststellen, dass sie das anzeigen, was sie eben sind, das, was ist. Und mich dann freuen, dass ich sie erkannt habe, die für mich angenehmen nun noch mehr geniessen kann und die etwas unangenehmeren einfach aus der Welt schaffen. Indem ich z.B. zu einer Situation einfach versuche, freundlichere oder schönere Gedanken zu finden.
Das geht, gerade im zwischenmenschlichen Bereich, auch durch Einfühlung. (Nicht mit Identifikation zu verwechseln.) Wiedermal durch Sich-Öffnen. Usw...
Ganz sicher geht es nicht durch Dramatisieren (oh Gott, ich bin ein..sonstwas; das ist, was ich mit "zu" ehrlich meine...). Nein, sondern in dem Moment den Fokus vom Erkenntnisinhalt abziehen und ausrichten auf Fluss, Liebe, Öffnung, Nähe, darauf, dass man auch anders kann, dass jeder auch etwas Göttliches ist, dass ich in jedem Moment alles umwenden kann...

Das habe ich auch mir geschrieben :clown: und jetzt verabschiede ich mich für heute und freue mich schon, morgen die Antworten zu meinen eigenen Fragen nochmal gründlich zu lesen.
Gute Nacht :loveshower:

Z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon MyWay » 12. Dez 2011, 19:32

Liebe Zaungast,

danke für deine Anregungen.
Ich muss sagen, mich hat keine Antwort ärgerlich gemacht. Bei einigen Posts hat etwas in mir angeklungen, da schaue ich auch hin, bei anderen nicht.

Ich habe meinen Fred als Übungsfred zu den Akten gelegt. Wenn ich dem Ruf von ICH folge (und daran arbeite ich), wird auch für mich der Junge auf dem weißen Pferd angeritten kommen (oder lieber die Piratenversion davon, wie aus dem "Ein Hoch auf Fred - Thread").

Herzlichst
MyWay
MyWay
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 12. Dez 2011, 21:28

...hallo...
ich meinte das mit den forenbeiträgen ganz ganz allgemein.
dass man etwas liest und dazu etwas negatives denkt.
präziser: dass man urteilt.
es gibt sachverhalte, zu denen empfindet man vielleicht trauer usw.
aber dann gibt es solche, da regt sich einfach sofort widerstand, und genau die signalisieren die eigenen themen und widerstände.
jedenfalls geht mir das so... :clown:


lieben gruss,

z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Zaungast » 15. Dez 2011, 10:51

nachtrag:

seit ich das oben stehende geschrieben habe, denke ich immer mal wieder drueber nach, ob das wirklich so stehen bleiben kann. :clown:
heute habe ich mich dabei ertappt, ueber einen nachbarn etwas zu denken, das nicht unbedingt positiv genannt werden kann, ohne mich aber damit im geringsten zu identifizieren. ich habe das aber auch ganz nuechtern gedacht, und viele leute wuerden das gedachte sicher unterschreiben.
der gedanke hat in mir gefuehlsmaessig allerdings nichts ausgeloest - es war einfach eine feststellung.
daher moechte ich das zuletzt geschriebene nun nochmal praezisieren:

sobald wir ueber irgendeinen sachverhalt - im real life oder in einem forum oder sonstwo - etwas negatives denken und dadurch in uns ein negatives gefuehl angeschlagen wird, uns die sache also wirklich beruehrt, in dem moment zeigt uns dieses gefuehl unser thema oder den widerstand auf.
das kann aber auch eine kleinigkeit sein - ich kucke mir auch beileibe nicht alle solche vorkommnisse genau an. nur dort, wo sie grundlegende und wichtige lebensthemen betreffen. diesbezueglich bin ich aber dankbar fuer die signale, weil ich so aus dem eiertanz nach und nach aussteigen kann...



lg,

z.
Zaungast
 

Re: Und täglich grüßt das Murmeltier - Beziehungsmuster

Beitragvon Kia » 15. Dez 2011, 11:08

Zaungast hat geschrieben: ich kucke mir auch beileibe nicht alle solche vorkommnisse genau an. nur dort, wo sie grundlegende und wichtige lebensthemen betreffen. diesbezueglich bin ich aber dankbar fuer die signale, weil ich so aus dem eiertanz nach und nach aussteigen kann...


Danke Dir, ja, mach ich auch so :ros:
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