Und langweiliger Kram?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Und langweiliger Kram?

Beitragvon TaraVela » 26. Jul 2012, 10:26

Hallo zusammen,

wie kann ich ALIGNMENT mit langweiligen Aufgaben herstellen?

Also, ich schreibe gerade meine Abschlussarbeit. Die Arbeit an sich ist super spannend und macht mir meistens Spaß. Jetzt muss ich aber etwa 24 Interviews transkribieren und das ist sooo langweilig. Viel lieber will ich richtig schöne Tage verbringen. Ich bin auf so einem hohen energetischen Level wenn ich nur das tue, wozu ich lust habe. Aber ich möchte auch ganz bald Psychologin sein und dies und das und jenes... aber oft habe ich einfach Lust, mir tolle Filme anzusehen, in den Park zu gehen und alles zu tun und zu essen, wonach mir spontan ist. Jetzt gibt es aber einen Tag, an dem ich meine Arbeit fertig haben möchte. Ich wünsche mir so viel vertrauen in mein Wohlbefinden, dass ich wirklich einfach alles tun kann, was ich will, um JETZT glücklich zu sein und mir gerade dann jeder Wunsch erfüllt wird.

Kennt ihr das? Ich fühle mich wie ein Kind, dass für einen Mathetest lernen soll, aber lieber spielen will.

Meine Nichte kam letztes Jahr in die erste Klasse. Sie war eine der Kinder, die schon mit fünf Jahren eingeschult wurde. Ich kenne sie so, dass sie immer das tut, wonach ihr ist. Auch in der Schule sagte sie häufig, dass sie keine Lust hat zu rechnen oder so. Am Anfang des zweiten Schulhalbjahres rief mich dann meine Schwester (die Mutter) an, sagte die Lehrerin hätte ihr zu bedenken gegeben, ob die Kleine vielleicht besser die erste klasse wiederholen solle. Sie könne zwar das meiste, aber sie sei "noch zu verspielt". Meine Schwester fragte mich um Rat, weil die Kleine auch zu Hause keine Luste hätte Mathe zu üben, obwohl sie einiges aufzuholen hätte. Ich riet ihr, sie spielen zu lassen und sich selbst mit anderen Dingen zu beschäftigen. Das hat sie getan. Etwa drei Wochen später bekam ich wieder einen Anruf. Meine Schwester erzählte, dass ihre Tochter von selbst auf sie zugekommen ist. Sie sagte: "Mama, ich bin jetzt richtig flitzig geworden". Meine Schwester konnte es kaum glauben, aber sie hatte in so kurzer Zeit alles aufgeholt und wurde versetzt. :stimmt: Ja, meine Nichte ist mein großes Vorbild.

Ich zweifle trotzdem. Ich frage mich, wieviele Beweise ich noch brauche, um die Realität ignorieren zu können.

Ich könnte mich dran setzen, aber das fühlt sich nicht gut an. Ich könnte SPIELEN GEHEN, aber wenn ich über meine Abschlussarbeit nachdenke, fühlt sich das auch nicht gut an. Ich will so gerne Psychologin sein und dafür nur das tun, was mir Spaß macht. Wie soll denn meine Arbeit fertig werden, wenn ich SPIELE?

Ich bitte um einen Rat und eure Erfahrungen.

Ganz liebe Grüße,
Tara
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Re: Und langweiliger Kram?

Beitragvon lawofattraction » 26. Jul 2012, 13:12





Lies mal diesen Workshop. Darin findet sich schon einiges an Erkenntnissen.



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Re: Und langweiliger Kram?

Beitragvon achim-martin » 27. Jul 2012, 13:18

Hallo Loa,

TaraVela spricht da aber etwas sehr interessantes an. Das Saubermachen eines Hauses ist eine Sache, ein intensives Studieren kurz vor einem wichtigen Exam eine andere. Weil kurzfristig und für die Zukunft zumindest wichtig erscheinend. Inspiration und dann Handeln - aber was ist, wenn die Zeit fehlt?

Selbst löse ich dieses Dilemma mit der Vorstellung, dass solcherlei Tätigkeiten auch meditativ erscheinen können. Ob Saubermachen oder Vokabeln lernen, da kann man wunderbar abtauchen und seinen Verstand fokussieren - also positive Sichtweise.
(Ganz nebenbei, wenn ich mal viel sauber zu machen habe, dann belohne ich mich einfach zwischen den Gängen mit nem Schluck Limo oder so etwas - konzentrier mich also kurz auf die Belohnung und schon ists erledigt. Das ist natürlich nur ein pragmatischer Tipp, funktioniert nicht bei jedem und ist sicher nicht wirklich ein universelles Gesetz)

Wer aber mehr und mehr im Vortex oder seiner Nähe verbringt, der kommt gar nicht mehr so oft in diese Situationen. Deshalb ja auch immer wieder der Hinweis rechtzeitig mit dem Studieren vom Law etc. zu beginnen.

Das ist meine persönliche Sichtweise dazu.

lg Achim :ros:
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Re: Und langweiliger Kram?

Beitragvon TaraVela » 27. Jul 2012, 22:56

Vielen Dank für die Tips!

Ich hatte inzwischen, also beim Pausieren auch eine Idee. Ich möchte nachts schreiben. Dann habe ich weniger das Gefühl, etwas zu verpassen. Es macht das Ganze irgendwie etwas interessanter. Nicht jede Nacht, nur bis ich wieder etwas aufgeholt habe. Ich bin zwar noch nicht zu 100% überzeugt, aber der Gedanke fühlt sich besser an als der tagsüber zu schreiben. Vor allem will ich mich jetzt mehr mit der Lösung befassen.

Guß, Tara.
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Re: Und langweiliger Kram?

Beitragvon lawofattraction » 28. Jul 2012, 07:19




Hallo Tara,

vielleicht kannst Du ganz gezielt eine Fokusveränderung anstreben.

TaraVela hat geschrieben:... Interviews transkribieren und das ist sooo langweilig ...


Da es sich ja wohl um Gespräche handelt, die in Dein Interessengebiet fallen, gibt es darin doch sicher Dinge zu entdecken. Beim zweiten Lesen, beim nochmaligen Durchschauen oder Hören fallen uns oft Dinge auf, die wir zuvor nicht wahrgenommen haben. Lege Deinen Fokus darauf, Neues und Interessantes zu finden, und Du wirst Dich wundern, was Du noch alles entdecken kannst.

Auch das Wertschätzen der Interviewpartner könnte Dir die Aufgabe erfreulicher machen, ebenso wie ein wertschätzendes Anerkennen, dass Du - auch mit Hilfe anderer Menschen - bereits in diesem Stadium Deines Studiums angekommen bist.

Die Entscheidung, welches "Ende des Stockes" wir anschauen, liegt immer bei uns.

Lieben Gruss
Loa



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