Unbewusste Galubensmuster

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lia » 29. Mai 2012, 08:09

Liebe Alle,

da ich trotz vielem Lesen und nachdenken darüber, das Thema "unbewusste Glaubensmuster" noch immer nicht wirklich verstanden habe, möchte ich es nochmal hier im Forum ansprechen :102:

Ich glaube irgendwie verstanden zu haben, dass unbewusste Gedanken nicht aktiv sind, da wir unsere bewusste Aufmerksamkeit nicht darauf liegen haben. D.h. also, dass diese sich ja nicht verwirklichen können, oder?

Nun habe ich aber den Eindruck, dass sich in meinem Leben immer wieder Ereignisse gezeigt haben, die ich einfach nicht auf bewusste Gedanken zurückführen kann. Ich gehe davon aus, dass dies mit der "Betriebsblindheit " zu tun hat. Trotzdem will ich es doch gerne verstehen. Immer wieder habe ich Angst, dass wieder etwas "wie aus heiterem Himmel" passiert und mich überwältigt. Diese Angst hat sich langsam im Laufe meines Lebens aufgebaut -oder ist mir immer mehr bewusst geworden?- seitdem ich entsprechende Erlebnisse hatte. Zum Beispiel, weiss ich, dass ich als Jugendliche ein rundum glücklicher Mensch war, ich war mir keiner negativen Gedanken bewusst, und plötzlich bricht der Tod eines mir nahestehenden Menschen wie eine fremde Macht in mein Leben.

Wenn sich also unbewusste Gedanken nicht verwirklichen, sie haben doch in jedem Fall einen starken Einfluss auf mein Handeln, oder? Und bekommen sie etwa dadurch ein kleines Potential zur Realisierung? Wenn ich entsprechend meiner unbewussten Denkmuster handele, kommen sie dadurch in den Bereich der bewussten Aufmerksamkeit?
Und ist es dann eine Frage danach was schwingungsmässig überwiegt, die positive innere Ausrichtung oder das Handeln gemäss unbewusster Glaubensmuster?

Also, wie Ihr seht, bin ich ganz konfus in diesem Punkt und würde mich sehr freuen, wenn ich das durch einen Austausch hier mit Euch klären könnte :five:

Mit lieben Grüssen,

Lia
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon kirschblüte » 29. Mai 2012, 11:07

Liebe Lia,

ja mir geht es auch so - alles ein wenig "schwer" zu verstehen, aber genau darum geht es wohl auch. Es nicht verstehen zu können, sondern diese feine innere Stimme kennenzulernen, die Liebe aussendet - was mit dem Verstand einfach nicht zu greifen ist.

Lia hat geschrieben:Ich glaube irgendwie verstanden zu haben, dass unbewusste Gedanken nicht aktiv sind, da wir unsere bewusste Aufmerksamkeit nicht darauf liegen haben. D.h. also, dass diese sich ja nicht verwirklichen können, oder?


Ich denke, doch gerade die unbewussten Gedanken (Muster und Verhaltensweisen) sind so sehr aktiv, dass sie den Widerstand bilden und so einer Verwirklichung von dem, was wir uns wünschen, im Wege stehen können. Es gilt wohl, sich diesen bewusst zu werden, damit man sie auflösen kann - indem man sie annimmt.

Auch ich stelle mir die Frage, wie schlimme Ereignisse in meinem Leben geschehen können. Ich habe auch vor ein paar Jahren meinen liebsten Menschen verloren. Ist es nun einfach das Leben? Oder haben es meine unbewussten Gedanken und Ängste - wie beispielsweise Angst vor dem Alleinsein - es "herbeigeführt?"

Lia hat geschrieben:Wenn sich also unbewusste Gedanken nicht verwirklichen,


Ich glaube, sie beeinflussen uns, sie behindern uns - den freien Fluss...

Aber vielleicht kann hier jemand besser helfen :lieb:

Liebe Grüße
kirschblüte
 
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 29. Mai 2012, 12:45

Hallo ihr zwei,

vielleicht sollten wir erst einmal definieren, was unbewusste Glaubensmuster sind. Mit "Unbewusstsein" haben Abraham wenig am Hut. Alles ist bewusst, unser ganzes Leben ist die Manifestation fokussierter, gedachter Gedanken. Es ist also nicht möglich, dass ich ein durch und durch glücklicher Mensch bin und mir dann Dinge zustoßen, die ich nicht auf vorher Gedachtes und eben auf meine eigene Schwingung zurückführen kann. Es ist nicht möglich, dass uns Manifestationen quasi rücklings niederschlagen. Gerne würde man diese unerwünschten Dinge dann auf ein Unter- oder Unbewusstsein schieben, das unkontrolliert vor sich hinrumort und allerlei Überraschendes und Unerwünschtes zutage fördert. Aber wir sind es, die denken. Wir sind die Schöpfer. WIR setzen eine Schwingung frei. NIE würde uns das Universum eine Schwingung aufdrängen oder etwas bringen, was unserer Schwingung nicht entspricht. Nicht, weil es ein nettes Universum ist. :mrgreen: Sondern, weil das vom Gesetz her nicht möglich ist.

Wenn ich jetzt unbewusste Gedankenmuster definieren müsste, dann würde ich sie mit Autofahren vergleichen. Ich mache mir auch nicht jedes Mal klar, wo das Gaspedal und die Kupplung liegt. Ich mache mir nicht bewusst, wo der R-Gang ist. Genau genommen könnte ich das jetzt nicht einmal so genau sagen :mrgreen: , aber wenn ich mich in ein Auto setze, mache ich es automatisch. Es sind automatisierte Gedankenprozesse. Widerstand, Verlustgedanken, Neid, Eifersucht können auch automatisiert sein. Sie gehen dann in eine Art chronische Schwingung über, die ein Signal aussendet, das eine Manifestation nach sich ziehen MUSS. Die Frage ist also, was für eine Schwingung senden wir chronisch aus? Was für Gedanken versuchen wir bewusst zu fokussieren, was läuft aber unterschwellig mit? (Oder etwas polemisch ausgedrückt, was ist unser Theme-Song? Was ist der wirkliche Soundtrack unseres Lebens?)

Ein paar Beispiele: "Ich bin so glücklich mit meinem Leben, so wie es jetzt ist. Hoffentlich bleibt das auch so." Oder "Mein Leben ist so wunderbar, dass es mir manchmal Angst macht." Oder "Ich liebe diesen Menschen so sehr, es wäre unerträglich für mich, wenn er nicht da wäre." Oder "Jetzt geht es mir gut, gottseidank habe ich den und den Schlag überwunden, ich habe so viel gelitten, aber jetzt ist es vorbei..." Welche Schwingung senden diese Aussagen aus?

Wenn sich Menschen aus unserem Leben entfernen, kann das viele Schwingungsgründe bei uns selbst haben. Unsere Schwingungen entsprechen einander nicht (mehr). Oder man hat Verlustängste. Oder eben Angst vor Einsamkeit. Alles, was dazu führen kann, dass sich "Verlust" manifestiert.

Was die obigen Beispiele angeht, reißen sie ja noch einmal eine ganz andere Diskussion auf. Was ist der Verlust eines Menschen? Wie definieren Abraham den Tod? Letztlich bestimmen alle Menschen von ihrer Schwingung her den Zeitpunkt selbst. Ihre Schwingung ist auf den Übergang ins Nicht-Physische abgestimmt. Auch der Tod ist eine bewusste Manifestation, die für die Hinterbliebenen allerdings schwer verständlich ist, daher erfährt man es als etwas Überraschendes, Traumatisches usw.. Abraham fragen oft, kennt ihr jemand, der noch nicht gestorben ist? Oder: Die Geburt an sich ist so viel anstrengender Übergang als der Tod. Aber das ist ja schon Off Topic. :mrgreen:

Ich denke, wenn man sich selbst wirklich ins Gesicht sieht und geständig ist, gibt es auf dieser Welt keine Manifestation, gut oder schlecht, die einen überraschen oder frustrieren kann. Bewusstmachen heißt die Devise.

Lieben Nachmittagsgruß, eure Lilith
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lichtblume » 29. Mai 2012, 13:24

Liebe Lia,

ich danke dir für dieses Thema. :hug: Es spricht so vieles an, was ich gerne noch angehen würde bei mir persönlich um den Widerstand aufgeben zu können.

Liebe Lilith,

danke für dein ausführliche Erklärung. :danke:

Auch ich merke bei mir, dass Verlustängste immer irgendwie Mitschwingen. Einmal sehr akut dann wieder mal weniger.

Wie heilt man denn diese Verlustängste, damit sie nicht immer mitschwingen?

Ich versuche zu begreifen, dass es wirklich keinen "Tod" gibt, dass die Menschen die wir lieben immer noch da sind auch wenn sie ins Nicht-Phsische gehen würden. Nur was eben mir mühe macht ist einfach der Gedanken, dass ich sie nicht mehr sehen kann (noch nicht... ist das auch ein Glaubensmuster, könnten wir Nicht-Physische Wesen wirklich sehen?)
dass ich sie nicht mehr an der Hand halten kann, dass ich sie nicht mehr umarmen könnte etc. Das macht mich dann so sehr traurig.

Ich weiss, dass das eine Widerstand/Blockade ist, wenn ich so darüber denke. Nur wie kann man diesen Widerstand heilen? Wie kann man die Angst heilen, dass diese Verlustängst die man hat, nicht plötzlich dafür sorgen, dass geliebte Menschen ins Nicht-Physische wechseln? Ich weiss, eine Grundangst dahinter ist jetzt bei mir persönlich die, vor dem Alleine - Sein, oder dass es dann keine Menschen mehr geben würde, die mich lieben. Aber da schrillt mir selber wieder eine Glocke... Liebe muss und kann ich nur mir selber wirklich geben. Denn wenn ich mir selber keine Liebe gebe, kann ich auch die Liebe von andern nicht annehmen, oder?

Ich danke euch!

Schönen Nachmittag.
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 29. Mai 2012, 14:52

Lichtblume hat geschrieben:Wie heilt man denn diese Verlustängste, damit sie nicht immer mitschwingen?

Ich versuche zu begreifen, dass es wirklich keinen "Tod" gibt, dass die Menschen die wir lieben immer noch da sind auch wenn sie ins Nicht-Phsische gehen würden. Nur was eben mir mühe macht ist einfach der Gedanken, dass ich sie nicht mehr sehen kann (noch nicht... ist das auch ein Glaubensmuster, könnten wir Nicht-Physische Wesen wirklich sehen?)


Angst ist auch nur eine Emotion, die dir aufzeigt, dass die Gedanken, die du hast, nicht dem entsprechen, wie deine Quelle die Welt sieht. Angst ist als solche hilfreich, da gibt es nichts zu heilen, du bist ein vollkommen gesunder Mensch, wenn du Angst empfindest, sie ist eine nützliche Einrichtung, die dir aufzeigt, dass du dich von deinem Wohlsein und der Quelle entfernt hast. Nur ein Wegweiser, der sagt, nicht hierlang bitte. Ich würde auf Angst als Wegweiser nicht verzichten wollen. Ich würde sehr genau wissen wollen, was das, was ich gerade denke, für eine Schwingung auslöst.

Was die Glaubensmuster angeht, es ist ein alt-verkorkstes Glaubensmuster, dass nur das, was wir visuell betrachten können, präsent ist. Oder: nur etwas, was wir mit unseren Sinnen erfassen können, existiert. Dabei ist unser Augenlicht nur eine der vielen Möglichkeiten, Schwingung zu interpretieren. Alles ist Schwingung. Auch das Nicht-Physische. Die Frage ist, richtest du deine Schwingung auf Empfang der unendlichen Präsenz des Nicht-Physischen, oder beschränkst du dich selbst, weil du glaubst, dass Empfang nur mit Sehen, Riechen, Schmecken usw. funktioniert? Hast du jemals gefühlt, dass dir jemand ganz nahe war, obwohl er oder sie gar nicht physisch präsent waren? Selbst Esther lernt gerade, mit Jerry zu kontaktieren, auf Empfang zu gehen. Und in den Workshops ist Jerrys Anwesenheit spürbar. Aber auch nur deshalb, weil wir uns alle langsam vom althergebrachten Gedanken befreien, dass der menschliche Körper all das ist, was den Menschen ausmacht. Worum es doch wirklich geht, ist die Verbindung mit dem spezifischen Teil der Quelle, der einmal für kurze Zeit ein Mensch auf diesem Planeten war.
Und: Es gibt keine Trennung zwischen dem Physischen und dem Nicht-Physischen.

Lichtblume hat geschrieben:Ich weiss, dass das eine Widerstand/Blockade ist, wenn ich so darüber denke. Nur wie kann man diesen Widerstand heilen? Wie kann man die Angst heilen, dass diese Verlustängst die man hat, nicht plötzlich dafür sorgen, dass geliebte Menschen ins Nicht-Physische wechseln?


Emotionen können für gar nichts sorgen. Sie sind nicht diejenigen, die den Impuls der Schöpferkraft haben. Das sind unsere Gedanken. Emotionen erfolgen erst, nachdem du etwas gedacht hast. Es geht also darum, was du DENKST.

Übrigens: Geliebte Menschen wechseln ins Nicht-Physische, wann SIE es für richtig halten, wenn SIE ihre Schwingung auf das Nicht-Physische ausgerichtet haben. So viel Autonomie und Schwingungsbestimmung muss man den anderen zugestehen. So viel Schöpfermacht haben wir nun auch nicht, dass wir den anderen in ihre Schwingung pfuschen. Gottseidank, sonst würden uns die Verlustängste anderer selbst in den Tod treiben. Kein Mensch kann den Tod eines anderen verursachen.

Was ist die Ursache deiner Angst? Gedanken, die immer wieder Verlust-Szenarien durchspielen. Warum? Aus Gewohnheit? Falschen Glaubenssätzen? Manifestationen, die sich wiederholt haben? Die Ursache deiner Angst ist nicht der Verlust eines geliebten Menschen, es ist der Verlust der Verbindung zu dir Selbst und für diese Verbindung war dieser geliebte Mensch höchstens förderlich, aber NICHT der Auslöser.

Mein Gott, so ein dicker Text, und nicht ein einziger Smilie. Ich bin wohl in meiner ernsten Phase.

Einen schönen Nachmittag euch allen! Eure Lilith
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon kirschblüte » 29. Mai 2012, 16:11

Liebe Lilith,

mir fehlen gerade die Worte.
Ich möchte eben nur einfach Danke sagen! Von Herzen!

Und dieser Smiley ist nur für Dich - auch bei einem ernsten Thema! :lieb:

Liebste Grüsse
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lichtblume » 29. Mai 2012, 21:10

Liebe Lilith :hug:

Danke für deine ausführliche Antwort. Du hast mir reichlich zum Nachdenken gegeben. Ich nimm mir jetzt in Ruhe Zeit über das was du geschrieben hast nach zu denken und werde dann sehr gerne auf deine Fragen Antworten.

Ich Wünsche dir einen schönen Abend.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Dreiklang » 29. Mai 2012, 22:04

Lilith:
"Emotionen können für gar nichts sorgen. Sie sind nicht diejenigen, die den Impuls der Schöpferkraft haben. Das sind unsere Gedanken. Emotionen erfolgen erst, nachdem du etwas gedacht hast. Es geht also darum, was du DENKST."

Das Denken ist die Initialzündung oder der Treibstoff.

Doch die Emotionen sind das Herz, der Motor. Ohne ihn geht gar nichts.

Das ist alles. Und letztlich ist unser Denken Stückwerk, was an diesem Beispiel gut nachzuvollziehen ist. Es wäre auch Stückwerk, Denken und Emotionen gegenseitig voneinander abzugrenzen.
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 29. Mai 2012, 22:25

Dreiklang hat geschrieben:Lilith:
"Emotionen können für gar nichts sorgen. Sie sind nicht diejenigen, die den Impuls der Schöpferkraft haben. Das sind unsere Gedanken. Emotionen erfolgen erst, nachdem du etwas gedacht hast. Es geht also darum, was du DENKST."

Das Denken ist die Initialzündung oder der Treibstoff.

Doch die Emotionen sind das Herz, der Motor. Ohne ihn geht gar nichts.

Das ist alles. Und letztlich ist unser Denken Stückwerk, was an diesem Beispiel gut nachzuvollziehen ist. Es wäre auch Stückwerk, Denken und Emotionen gegenseitig voneinander abzugrenzen.


Am Anfang war der Gedanke. Das war alles, was ich sagen wollte. Emotionen sind die erste, physisch spürbare Manifestation eines Gedankens. Ich sehe da keine Trennung, aber wohl eine Reihenfolge. Der Motor kann 400 PS haben, aber ohne die Initialzündung springt die ganze verdammte Karre nicht an. :mrgreen: Es geht also um unsere Gedanken, die Emotionen, die sie freisetzen und die Gesamtschwingung, die sie dadurch ergeben.

Schönen Abend euch allen!
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lia » 30. Mai 2012, 09:41

Einen schönen guten Morgen!

Ja, die leise innere Stimme, die von der Liebe spricht, das ist für mich eigentlich das Schönste!

Mir ist gestern Abend plötzlich klar geworden, was zu diesen scheinbar grundlosen Schreckerlebnissen in meinem Leben immer wieder geführt hat. Es war der Gedanke, dass es eine Macht ausserhalb von mir gibt, die mich niederschmettern und die mich beglücken kann. Mit diesem Gedanken an eine äussere Autorität, von der ich abhängig war, hatte ich mich arrangiert, da ich in dem Glauben war, darin Sicherheit zu finden und dass sie mich belohnt, wenn ich mich "richtig" verhalte und mich bestraft, wenn ich "zuwiderhandle". Die Abhängigkeit und Unselbständigkeit nahm ich als Folge dieses "Gesetzes" hin. Ausserdem schrieb ich dieser "Macht" auch die Möglichkeit zu, dass sie mir Steine oder gar Schrecknisse in den Weg legt, um mich sozusagen aufzuwecken, um mir zu zeigen, wo es lang geht, sozusagen als Entwicklungsanstoss....

Dadurch, dass ich mich damit arrangierte, wurden die damit einhergehenden unangenehmen Gefühle verborgen gehalten, ich verkaufte mir selber ein gewisses Unwohlsein als "Glück".

Na ja, sehr verzwickt, ich bin noch ein wenig erschrocken, aber auch unendlich erleichtert. Auch wenn ich schon oft über dieses Thema nachgedacht habe, ich hatte es noch nicht so deutlich als Ursache für die Ereignisse in meinem Leben vor Augen.

Als ich gestern meine Fragen ins Forum stellte, habe ich das Thema wohl abgegeben, und plumps, wurde mir das alles klar! :lol:

Also, das heisst jetzt, unbewusste Glaubensmuster aktivieren Verhaltensautomatismen (ich fahre ganz automatisch das Auto). Sind sie für mich unpassend, unangenehm, dann kann ich sie bewusst ändern (ich drücke nicht mehr Gas und Bremse gleichzeitg, sondern kupple lieber aus :kgrhl: ).

Und damit ist mir wieder so deutlich geworden, wie wichtig die Freude ist, das absolute Wohlgefühl, ohne Einschränkungen!

Mit lieben Grüssen,

Lia
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon kirschblüte » 30. Mai 2012, 10:40

Hallo Ihr,

noch einmal lieben Dank Dir Lia für Deine Frage und Dir Lilith für Deine ausführlichen Antworten :lieb:

Dieser Thread berührt mich gerade sehr und ich habe nochmal eine Frage zu den Emotionen. Genau wie Du Lia, habe ich auch immer geglaubt, ich werde "gelenkt", das Leben lebt mich - aber ich lebe mein Leben! Sich die unbewussten Glaubensmuster bewusst zu machen geschieht ja durch immer wiederkehrende Ereignisse und vielleicht der Frage: "Warum passiert mir das immer wieder?" und dann versucht man zu verstehen und kommt zu Abraham und es wird vieles klarer, was geschieht.

Letzte Nacht kam mir ein Gedankenblitz, ein Gefühlsblitz - ich weiss es nicht, ich bin verwirrt und vielleicht kann mir jemand helfen? Lange Zeit war es bei mir immer so, dass irgendetwas im Aussen geschieht - ein Ereignis, ich sehe etwas, Menschen, Umstände und das löste eine Emotion in mir aus. Bis ich irgendwann verstanden habe, dass ich durch meine Emotion diese Ereignisse usw. im Aussen erst wahrnehmen kann. Also meine Schwingung in mir, meine Gefühle (beruhend auf Gedanken) zeigen sich im Aussen. Meist gibt es irgendeinen Anstoss.

Beispielsweise meine Hündin. Wir spielen am See mit Steinen und plötzlich habe ich den Gedanken "Sie hat einen Stein verschluckt!" - sofort setzt sich diese negative Gedankenspirale fort: "Oh je, hoffentlich geht es ihr gut... sie muss bestimmt operiert werden, was ist wenn sie stirbt..." und das Gefühl der Angst meldet sich. Ein in mir stark verwurzeltes Gefühl der Verlustangst. Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen, die nächsten drei Tage höre ich auf jedes Geräusch von ihr... und es geschieht Nichts. Gott sei Dank!

Aber was geschieht stattdessen? ich habe das Gefühl, alles geschieht so willkürlich - das WAS geschieht. Ich bin immer noch traurig und in vielen anderen Bereichen in meinem Leben zeigt sich diese Angst, die ich fühle - ich ziehe also nur mit dem GEFÜHL, das durch einen Gedanken ausgelöst wird, mehr Situationen, Menschen und Ereignisse an, die dieses Gefühl bestärken und es ist EGAL, was es ist. Abraham sagen ich soll die Details dem Universum überlassen. Wenn ich mir also Schreckerlebnisse "anziehe" - dann ist es fast egal, was es ist, es beruht nur auf meinem Gefühl? Weil es meiner Hündin ja gut geht - also hat sich dieser Gedanke nicht manifestiert.

Und nun gehe ich mal ins Positive. Ich wünsche mir einen Partner, Geld, einen Job und ich verliere mich bei diesen Wünschen in den Gedanken, in den Details und achte weniger auf die Gefühle, die dahinter stecken. Ich möchte Geborgenheit, Liebe, Zuneigung FÜHLEN, ich möchte Fülle fühlen, um reisen zu können, einen Job in dem ich aufgehe, der mich erfüllt. Wenn es mir nun gelingt Wohlgefühl zu spüren, Liebe in mir, Geborgenheit und Wärme, dann ziehe ich auch diese Umstände im Aussen an. Auch da habe ich ein Beispiel vor ein paar Wochen. Da war ich im Vortex und hatte tolle Gespräche mit meinem Vater, auf meiner Shoppingtour habe ich Dinge gefunden, nach denen ich schon so lange gesucht habe, ich habe einen Mann kennengelernt, der soviel von dem hatte, was ich mir immer gewünscht habe - und das einfach so - Schlag auf Schlag. Dann bin ich wieder rausgerutscht...

Also geht es wirklich nur darum, wie ich mich fühle. Und WAS dann dieses Gefühl unterstützt liegt nicht in meiner Hand? Versteht mich jemand? :oops:

Liebe Grüsse
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lichtblume » 30. Mai 2012, 11:32

Liebe Kirschblüte,

ich verstehe sehr gut was du meinst :hug:

Auch mir wurde bewusst, dass ich immer gemeint habe, dass etwas "im Aussen" mein Leben kontrolliert und steuert. Das etwas im "Aussen" dafür sorgen könnte, dass etwas für mich ganz schlimmes passiert. Und nun merke ich immer mehr, oder es wird mir endlich bewusst, jedenfalls Schritt um Schritt :genau: , dass es nichts im Aussen gibt, welches mein Leben erschafft. Einerseits ein erleichterndes Gefühl, aber anderseits wird mir auch bewusst, was für eine Verantwortung ich mir selber gegenüber habe.

So später mehr... meine Tochter ruft mich.

Bis bald
Lichtblume
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Dreiklang » 30. Mai 2012, 11:58

kirschblüte hat geschrieben:Aber was geschieht stattdessen? ich habe das Gefühl, alles geschieht so willkürlich - das WAS geschieht. Ich bin immer noch traurig und in vielen anderen Bereichen in meinem Leben zeigt sich diese Angst, die ich fühle - ich ziehe also nur mit dem GEFÜHL, das durch einen Gedanken ausgelöst wird, mehr Situationen, Menschen und Ereignisse an, die dieses Gefühl bestärken und es ist EGAL, was es ist. Abraham sagen ich soll die Details dem Universum überlassen. Wenn ich mir also Schreckerlebnisse "anziehe" - dann ist es fast egal, was es ist, es beruht nur auf meinem Gefühl? Weil es meiner Hündin ja gut geht - also hat sich dieser Gedanke nicht manifestiert.

Und nun gehe ich mal ins Positive.


Ist diese Dynamik, die sich hier abspielt nicht bezeichnend? Ich kenne das gut und möchte somit überhaupt nicht irgendwie besserwisserisch oder lehrerhaft rüberkommen. Was spielt sich in dem zitierten Abschnitt ab: Zuerst das Gefühl, "alles geschieht so willkürlich", "ich bin immer noch traurig", " ...es zeigt sich diese Angst".... "Und nun gehe ich mal ins Positive". Warum eigentlich? Warum gehst du jetzt ins Positive? Weil das hier so en vogue ist?

Wenn ich traurig bin,
dann weine ich,
das führt stromabwärts,
....
Wenn ich ängstlich bin,
dann spüre ich der Angst nach,
das ist vielleicht gekoppelt mit traurig sein oder schmerzlichen Gefühlen,
das alles führt stromabwärts
....

Szenenwechsel:
Bei mir hat sich vor knapp über zehn Jahren ein ganz krasses Nichthabenwollen abgespielt. Die Ehe war nicht mehr zu retten, der gut dotierte Leitungsjob auch nicht mehr, Auszug, Trennung, Depressionen mit den körperlichen Folgeerscheinungen. Und das alles, obwohl ich geübt war im positiven Affirmieren. Also überhaupt nichts mit: "Und nun gehe ich mal ins Positive". Es ist schon klar, dass ich das unweigerlich angezogen habe. Damals hatte ich noch jahrelang den Satz im (Kopf-)hinterstübchen, dass ich mir so das Leben NICHT ausgesucht habe. Daraus folgte, jammern, wehklagen, (ein bischen Selbstverurteilung und Selbstmitleid war auch dabei), weinen, weinen, weinen.....

Und heute sage ich: Klasse, das alles so gelaufen ist - und so fühlt sich es sich zunehmend bis 2012 auch an. Ich habe mich dabei kennengelernt, bin auf mich selbst, meine Emotionen und nicht zuletzt auch auf Abraham gestoßen. Wäre ich das sonst auch?! Hätte sich das ereignet, wenn ich das alte Leben so geradlinig hätte fortsetzen können? Wohl eher nicht.

Inzwischen versuche ich bei meinen eigenen Lebenszustandsbewertungen eher etwas Zurückhaltung zu üben. Wenn nicht gleich alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, (wo bleibt denn dieser verdammte Vortex, wo ist denn die süße Partnerin, das viele Geld, meine allesumreißende Ausstrahlung, usw.?..), dann ist das so. Ich bin mir sicher das Leben in einem völlig anderen Licht zu sehen, wenn ich es vom Ende her betrachte. Ein halbes Jahrhundert habe ich hinter mir, da ist letztlich alles gut ausgegangen. Warum sollte es sich im nächsten halben Jahrhundert anders abspielen. Alles hat seinen Sinn, weil alles eben Schwingung ist. Oder nenne es mit emotionalen Worten "Liebe".

Und wenn ich traurig bin, dann mache ich mich nicht fertig. Dann bin ich traurig. Und wenn ich ängstlich bin, dann spüre ich der Angst nach. Und wenn ich Hoffnung empfinde, dann ist die Wertschätzung nur noch einen Fingerbreit weit. In diesem Sinne drückt es Abraham aus.
Jede Emotion beinhaltet eine Botschaft in sich, die es zu erspüren gilt. Das führt wiederum zu Schlussfolgerungen, zu Ergebnissen im schöpferischen Akt des Denkens. Deshalb wehre ich mich auch so immanent gegen diese scheinbar seligmachende Glorifizierung des "positiven Denkens". Positiv Denken ist kein Selbstläufer. Es gibt keine Reihenfolge, vielmehr einen Grid, verwobene Wechselbeziehungen. Das ist alles. Ich finde das spannend.
Dreiklang
 

Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 30. Mai 2012, 12:17

kirschblüte hat geschrieben:Beispielsweise meine Hündin. Wir spielen am See mit Steinen und plötzlich habe ich den Gedanken "Sie hat einen Stein verschluckt!" - sofort setzt sich diese negative Gedankenspirale fort: "Oh je, hoffentlich geht es ihr gut... sie muss bestimmt operiert werden, was ist wenn sie stirbt..." und das Gefühl der Angst meldet sich. Ein in mir stark verwurzeltes Gefühl der Verlustangst. Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen, die nächsten drei Tage höre ich auf jedes Geräusch von ihr... und es geschieht Nichts. Gott sei Dank!


Nur so am Rande:
Cooles Beispiel dafür, dass du Todesängste ausstehen kannst und dem anderen gar nichts passiert, weil er oder sie oder der Hund das NICHT IN SEINER SCHWINGUNG hat. Die Wohl-Schwingung des Hundes sorgt für die Manifestationen in seinem/ihrem Leben. Dem Hund sind deine Sorgen wurscht, weil er ja von Haus aus relativ oft im Vortex ist. Stellt sich eher die Frage, ob deine Spirale von Angstgefühlen ein Nachspiel für DICH hat. Alles was du denkst und fühlst ist ein Schwingungsvorspiel dessen, was NUR DIR passieren kann. Das Leben der anderen ist nicht unser Hoheitsgebiet. Ich denke, dass das hier im Forum oft gesagt wurde, dass es nur darauf ankommt, wie ICH MICH fühle, aber man muss sich das erst einmal wirklich klar machen. Das eigene Wohlgefühl wird komplett aus seiner Abhängigkeit von den anderen abgekoppelt und hängt nur noch davon ab, wie gut man mit seiner Quelle verbunden ist. Kein Hund, Mutter, Geschwisterchen kann diese Verbindung von außen herstellen. Und kein Hund, Mutter, Geschwisterchen, Kind ist für die Verbindung mit der Quelle relevant oder ausschlaggebend.

Lieben Gruß! Eure Lilith
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lichtblume » 30. Mai 2012, 13:13

Lilith hat geschrieben:Was ist die Ursache deiner Angst? Gedanken, die immer wieder Verlust-Szenarien durchspielen. Warum? Aus Gewohnheit? Falschen Glaubenssätzen? Manifestationen, die sich wiederholt haben? Die Ursache deiner Angst ist nicht der Verlust eines geliebten Menschen, es ist der Verlust der Verbindung zu dir Selbst und für diese Verbindung war dieser geliebte Mensch höchstens förderlich, aber NICHT der Auslöser.


Liebe Lilith,

Was die Ursache meiner Angst ist, kann ich nur vermuten...

Als kleines Mädchen hatte ich mich aus versehen in ein WC eingesperrt, während ich auf einer Schulreise war. Da bekam ich aus heiterem Himmel Panik, dass ich für immer in dem WC stecken bleiben würde, und meine Eltern und mein Bruder nie mehr sehen würde....
Darauf hin wollte ich nur noch ungern von zu Hause weg. Weitere Schulreisen, oder auch nur die Schulzeit wurde zur Qual, da ich seit dem Erlebten ständig von dieser Angst/Panik heimgesucht wurde.

Die Angst zeigt sich heute einfach noch, in dieser Verlustangst. Oder wenn ich meine liebsten wenn sie unterwegs sind telefonisch nicht erreichen kann, gerate ich leicht in Panik.

Nur was hilft mir das nun? Wenn ich erahnen kann woher diese Angst hat? Also die Wurzel dieser Verlustangst?

Was kann ich machen? Irgendwie hilft es nur schwach, wenn ich mir bewusst mache dass es "keinen" Tod gibt, sondern dass es der Anfang von etwas neuem ist.

Lilith hat geschrieben:Übrigens: Geliebte Menschen wechseln ins Nicht-Physische, wann SIE es für richtig halten, wenn SIE ihre Schwingung auf das Nicht-Physische ausgerichtet haben. So viel Autonomie und Schwingungsbestimmung muss man den anderen zugestehen. So viel Schöpfermacht haben wir nun auch nicht, dass wir den anderen in ihre Schwingung pfuschen. Gottseidank, sonst würden uns die Verlustängste anderer selbst in den Tod treiben. Kein Mensch kann den Tod eines anderen verursachen.


Was ist den mit der Co-Creation, die Abraham im folgenden Workshop ansprechen?
Habe ich bei diesem Workshop etwas falsches verstanden, dass wir mittels Co-Creation sehr wohl den Übergang ins Nicht-Physische mit anderen Menschen erschaffen können?
post30185.html#p30185

Wenn das so ist, kommet bei mir eben trotzdem die Angst wieder, dass meine Angst-Gedanken, dazu führen könnten, dass ein geliebter Mensch von mir, ins Nicht-Pysische wechselt...

Ich danke euch allen für dieses Thema. Ich spüre stark, dass es jetzt bei mir selber endlich an der Zeit ist mit diesem Thema "Frieden" zu schliessen. Denn oft merke ich, dass dieses Thema mich sehr stark einschränkt, weil es so present ist.

DANKE!!

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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon labelle » 30. Mai 2012, 13:34

Hallo Foris,
hallo Lichtblume,

also Du glaubst immer noch , dass Du die Macht hast aufgrund der Co- Creation
dass Du einen Menschen den Du magst, ins nicht physische zu transportieren,

Also ehrlich dass nennt man in der Psychologie, Allmachtsgedanken,
dass machen kleine Kinder , die glauben sie hätten Macht über andere Menschen.
Aber Du hast keine Macht über andere Menschen nicht über die , die Du liebst und auch nicht über die ,
die Du nicht magst.
Und wenn etwas eintritt, wenn jemand geht, dann tut er , sie das weil diese Menschen das selbst beschlossen haben,
und sich das selber manifestiert haben, und das ist dann vielleicht die Co-Creation,
weil Du solche Angstgedanken hast, und der andere das will.

Das hat auch etwas mit Kontrolle über andere zu tun!Warum ist das so!
Also ich glaube man muss sich immer wieder Fragen über Fragen stellen, um an die unbewußten Glaubenssätze zu kommen,
und so schließt sich der Kreis.


Einen schönen Tag
labelle
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon kirschblüte » 30. Mai 2012, 14:10

Hallo Ihr,

vielen Dank! :lieb:

Ich bin eben auf dem Sprung und habe eine kurze Zwischenfrage - da hakt es nämlich bei mir.

Lilith hat geschrieben:Alles was du denkst und fühlst ist ein Schwingungsvorspiel dessen, was NUR DIR passieren kann. Das Leben der anderen ist nicht unser Hoheitsgebiet. Ich denke, dass das hier im Forum oft gesagt wurde, dass es nur darauf ankommt, wie ICH MICH fühle, aber man muss sich das erst einmal wirklich klar machen.


Also hat sich meine Mutter vor ein paar Jahren "entschlossen" zu gehen. Mein Gefühl ist dazu natürlich Trauer. Aber es liegt nicht in meiner Hand. Die Frage ist nun, warum ich dieses Erlebnis denn nun überhaupt angezogen habe? Warum ist es mir passiert, dass meine Mutter mit 54 stirbt, wenn ich darauf keinen Einfluss gehabt habe? Wenn es ihre Entscheidung war? Hätte ich nun niemals Verlustängste in mir, wäre sie noch am Leben? Bzw. hätte ich ja so ein Erlebnis nicht in meiner Schwingung... Oder ist es eben das Leben und nur meine Reaktion auf diese Ereignisse, auf die ich keinen Einfluss habe - ich meine wäre ich mehr im Wohlgefühl, hätte ich dann nicht so getrauert bzw. wäre anders damit umgegangen, beispielsweise zu wissen, sie ist immer noch da?

Ich bin sehr verwirrt. Wenn es ihre Entscheidung war, wieso war dieses Ereignis in meiner Schwingung und wie lange schon? Oder war es vielleicht auch das, was sich meine Seele ausgesucht hat zu erleben, als sie auf diese Erde gekommen ist?

Ich verstehe gar nichts mehr... :shock:

Liebste Grüsse
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Dreiklang » 30. Mai 2012, 15:58

Liebe kirschblüte,

soviele Fragen - und wenn nur ein einziger Mensch darauf Antworten hätte......


kirschblüte hat geschrieben:Also hat sich meine Mutter vor ein paar Jahren "entschlossen" zu gehen. Mein Gefühl ist dazu natürlich Trauer. Aber es liegt nicht in meiner Hand.


Und du bist so genial, dass du auf diese ganzen Fragen bereits in den ersten drei Sätzen bereits die kompletteste Antwort darauf gibst, die man wohl je auf all diese Fragen geben kann. Ist es nicht so?
Ich kenne dich nicht, nur das mit dem "natürlich" an der Stelle, wo du über dein Gefühl der Trauer über den Verlust der Mutter schreibst, da bekomme ich etwas bauchkrummeln. Was ist "natürlich" dabei?

Meine Omi ist mit 55 Jahren ohne Vorwarnung plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben. Ich habe das als Kind miterlebt - alle waren ohnmächtig..... Dieser Schmerz der Verlust eines so geliebten Menschen schmerzt bei mir heute noch in unterschiedlichen Abständen; das ist "natürlich". Und wenn das dann erst die eigene, geliebte Mutter ist, wie tief sitzt das dann erst?.... Ich kann da nicht mitreden, denn ich habe das Glück, noch beide Eltern zu haben.
Da helfen auch all die Affirmationen nichts. Dann sitze ich eben da, spüre diesem Schmerz nach. Und wenn ich in dieser Weise ehrlich mit mir umgehe, dann geht der Schmerz auch von selber wieder. Es ist nicht schlimm. Und der geht, dann kann ich auch wieder imaginieren, wertschätzen und mich am Fluss des Lebens freuen. Das ist alles.
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Beautiful Mind » 30. Mai 2012, 17:54

Lichtblume hat geschrieben:Was ist den mit der Co-Creation, die Abraham im folgenden Workshop ansprechen?
Habe ich bei diesem Workshop etwas falsches verstanden, dass wir mittels Co-Creation sehr wohl den Übergang ins Nicht-Physische mit anderen Menschen erschaffen können?
post30185.html#p30185

Wenn das so ist, kommet bei mir eben trotzdem die Angst wieder, dass meine Angst-Gedanken, dazu führen könnten, dass ein geliebter Mensch von mir, ins Nicht-Pysische wechselt...

Ich danke euch allen für dieses Thema. Ich spüre stark, dass es jetzt bei mir selber endlich an der Zeit ist mit diesem Thema "Frieden" zu schliessen. Denn oft merke ich, dass dieses Thema mich sehr stark einschränkt, weil es so present ist.

DANKE!!

Lichtblume


Hallo Lichtblume,

ich verstehe Co-Creation so, dass wir zwar mit unseren Gedanken nicht das Leben eines anderen Menschen beeinflussen können (und auch nicht deren Übergang ins Nicht-Physische), aber die Quelle in uns sagt zu den Entscheidungen unserer Mitmenschen: "Ja, ich bin damit einverstanden, ich sehe dich in der vollständigen, liebevollsten und schönsten Version deiner Selbst und deshalb ist alles was du tust und entscheidest richtig für dich und auch für mich."
Durch unser Energiefeld zieht das Gesetz der Anziehung uns zu den passenden Mitmenschen und egal was mit ihnen passiert, es wäre nicht in unserem Erleben, wenn wir nicht das passende Schwingungsniveau hätten. Somit werden wir zu liebevollen Co-Createuren aller Ereignisse, die uns berühren. Und jedes dieser Ereignisse bietet wieder eine neue Plattform für neue Wege die wir gehen und neue Erfahrungsschätze, die jetzt in diesem Moment genau richtig für uns ist.


Liebe Grüße,

Beautiful Mind
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 30. Mai 2012, 18:02

Lichtblume hat geschrieben:Als kleines Mädchen hatte ich mich aus versehen in ein WC eingesperrt, während ich auf einer Schulreise war. Da bekam ich aus heiterem Himmel Panik, dass ich für immer in dem WC stecken bleiben würde, und meine Eltern und mein Bruder nie mehr sehen würde....
Darauf hin wollte ich nur noch ungern von zu Hause weg. Weitere Schulreisen, oder auch nur die Schulzeit wurde zur Qual, da ich seit dem Erlebten ständig von dieser Angst/Panik heimgesucht wurde.
Lichtblume


So hat jeder sein Kreuz zu tragen. Ich für meinen Teil musste als Kind in den Bunker rennen, wenn Fliegeralarm war. Aber die Sache mit dem WC ist natürlich auch schlimm. :mrgreen: Hast du dir schon mal überlegt, was du für eine Schwingung ausgesendet hast, dass dir sowas passiert? Schon wieder stellst du eine Manifestation als Ursache für deine lebenslange Schwingung der Angst hin, aber selbst diese Manifestation ist das Resultat einer Schwingung, die es VORHER gegeben haben musste. Jede Manifestation ist nur die Bestätigung deiner VORHERIGEN Schwingung.

Auch so ein verkorkster Glaubenssatz, sich selbst ein Label zu suchen, ein Trauma, einen Schicksalsschlag, am liebsten in der Kindheit. Und diesem Label schiebt man für das ganze Leben alle Verantwortung zu. Ist das nicht genauso eine Selbst-Entmächtigung wie an unheimliche Kräfte zu glauben, die jederzeit unangenehm in mein Leben eingreifen können? Es gibt NICHTS EXTERNES in deinem Leben, dass deine Verbindung zu dir selbst kappen kann. Abraham nennen das Ausreden, "excuse". Ich bin dies oder jenes, mir ist das oder jenes zugestoßen, manche sitzen im Hotseat und reden vom Karma, ich war in meinem vorherigen Leben böse, jetzt werde ich bestraft. Alles Ausreden, die einen selbst blind machen für die Lebenskraft und -freude, die man wirklich hat.

Ob die Todeserfahrung eine Co-Creation ist? Sie ist zunächst einmal eine Entscheidung, zurück in den nicht-physischen Vortex zu gehen, denn der Tod ist ja nichts anderes als die Verschmelzung des Teils, der man einmal auf dieser Erde war, mit dem unendlichen Teil des Selbst, der Quelle. Das gilt für den Betroffenen. Abraham beschreibten das einmal mit dem Bild, dass wir alle im Kino sitzen und uns einen Film anschauen und ein paar von uns verlassen einfach den Saal, weil sie keinen Bock haben, den Film weiterzusehen. Das ist in etwa die wirkliche "Ernsthaftigkeit" der Todeserfahrung.

Was genau nun deine Schwingung gewesen sein muss, damit der Tod eines anderen Menschen mit all seinen Konsequenzen in den Leben tritt, kann ich nicht beurteilen. Könnte Verlustangst sein, ja. Es könnte aber auch der Wunsch sein, endlich endlich damit Frieden zu schließen, was Tod eigentlich bedeutet. Es könnte sogar der Wunsch sein, sich von Verlust zu befreien. Der Contrast hat dir einen Anlass dazu gegeben, darüber nachzudenken. Das Resultat könnte eine wunderbare Ausdehnung deiner Selbst sein, die voll im Bilde ist darüber, was Tod wirklich ist, was mit dem eigenen Tod auf einen zukommt und eine so starke Verbindung zu dir selbst, die nicht einmal von Todesfällen beinträchtigt wird. Also, so wie bei jedem Contrast würde ich mich fragen, wo ist hier Potential zu meiner Ausdehnung? Wie kann ich daran wachsen? Und was könnte die Vortex-Version dieser Situation sein? Und die ist es nicht, den geliebten Menschen zurückholen zu wollen. Der ist nämlich schon in seinem Vortex. Er hat eine Wunschrakete abgeschossen und ist nun drin. Es geht hier um deinen Vortex.

Lieben Gruß an alle! Eure Lilith
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lichtblume » 30. Mai 2012, 20:21

Liebe Beautiful Mind, Liebe Lilith,

ein grosses :danke: an euch zwei!

Da habe ich genügend Dinge zum darüber nach zu denken um wieder etwas mehr verstehen zu können.

@Lilith: Uf, da könntest du recht haben. Heisst das nun, dass ich "diesem Ereigeniss" nun solch eine Macht über mich zu geschrieben habe, um mich so durch in so vielen Bereichen meines Lebens von der Lebensenergie und Lebensfreude abzuschneiden? Habe ich mir so durch einen Kontrast zusammen gebastelt, um nun jetzt schlussendlich herauszufinden wie es wirklich ist? Da habe ich mir ja mit diesen ständigen Verlustängsten ein bequemes Muster zu gelegt um eine Entschuldigung dafür zu finden, was mich abhält gewisse Entscheidungen zu treffen.

Lilith hat geschrieben:Die Ursache deiner Angst ist nicht der Verlust eines geliebten Menschen, es ist der Verlust der Verbindung zu dir Selbst und für diese Verbindung war dieser geliebte Mensch höchstens förderlich, aber NICHT der Auslöser.


Ich möchte diese Aussage von dir besser verstehen, stehe momentan aber ein wenig auf dem Schlauch...

Wieso ist der Verlust der Verbindung zu mir selber die Ursache? Was hat der Verlust eines geliebten Menschen mit meiner Verbindung zu mir selbst zu tun?

Ich danke dir!

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 30. Mai 2012, 21:21

Lichtblume hat geschrieben:Heisst das nun, dass ich "diesem Ereigeniss" nun solch eine Macht über mich zu geschrieben habe, um mich so durch in so vielen Bereichen meines Lebens von der Lebensenergie und Lebensfreude abzuschneiden? Habe ich mir so durch einen Kontrast zusammen gebastelt, um nun jetzt schlussendlich herauszufinden wie es wirklich ist? Da habe ich mir ja mit diesen ständigen Verlustängsten ein bequemes Muster zu gelegt um eine Entschuldigung dafür zu finden, was mich abhält gewisse Entscheidungen zu treffen.
Lichtblume


Passiert oft genug. Wir sind Gewohnheits- und Bequemlichkeitstiere, und dass das Gesetz der Anziehung uns immer wieder genau das Abbild der Geschichte gibt, die wir wie eine Schallplatte wiederholen, macht die Sache nicht einfacher. Aber allein deine obige Einsicht öffnet dir eine neue Perspektive. Abraham reden sich nicht den Mund umsonst fusslig, es gibt tatsächlich neue Gedanken, neue Blickwinkel auf jede Lebenssituation. :mrgreen: Du hast einen entdeckt. Ich schlage vor, behalte ihn im Blick und sei gespannt darauf, was denn noch für neue Gedanken in diesem Thema kommen könnten.

Lilith hat geschrieben:Die Ursache deiner Angst ist nicht der Verlust eines geliebten Menschen, es ist der Verlust der Verbindung zu dir Selbst und für diese Verbindung war dieser geliebte Mensch höchstens förderlich, aber NICHT der Auslöser.


Verlust ist ein zu hartes Wort. Wir verlieren NIE, NIE die Verbindung zu unserer inneren Quelle. Selbst Schmerz oder Angst sind eigentlich ein Anzeichen dafür, dass du mit der Quelle verbunden bist, aber auch dass deine Empfindungen und deine Sichtweise denen deiner inneren Quelle entgegengesetzt sind. Dein inneres Ich hat nie Angst, nie Zweifel, nie Widerstand. Wenn du mit ihm verbunden bist, wirst du genau das: angstfrei, überzeugt, loslassend. So. Diese Verbindung hast du seit deiner Geburt. Unabhängig von deinen Eltern, Geschwistern, unabhängig von all deinem Lebenslauf, unabhängig von allem, was passiert. Deine Quelle sendet ununterbrochen Signale in Form von Gefühlen, die dir die Nähe zu deiner Quelle, also zu deinem liebenden, angstfreien, überzeugten Selbst, anzeigen. Das ist die Prämisse für unser aller Leben. Dein inneres Ich hat zu jeder Lebenssituation eine Sichtweise, die sich wunderbar anfühlt. Und damit ist wirklich wörtlich jede Lebenssituation gemeint. Tod, Schmerz, all das, was du als Verlust bezeichnest, für all diese Dinge hat dein inneres Ich nur einen einzigen Blickwinkel: Vollkommenes Einverständnis mit dem Universum, Wertschätzung alles Physischen, Freude, Glück, Gelassenheit. Wenn du dich von dieser Perspektive entfernst, dann tut es weh. Und das empfindest du als Verlust. Es tut also nicht weh, einen geliebten Menschen "verloren" zu haben, es tut weh, weil dein Inneres eine vollkommen entgegengesetze, liebende Sicht auf diese Situation hat und du NICHT. Du bist wortwörtlich zerrissen, nicht du Selbst. Jedes Gefühl der Angst, des Verlusts, des Vermissens ist EIGENTLICH Angst davor, dass man nie wieder in Einklang mit sich selbst kommt (absurd), der Verlust der Verbindung zu sich selbst (auch absurd, die Verbindung ist ständig da) und das Vermissen des Zustands, als man noch mit sich selbst im Einklang war (auch absurd, du kannst diesen Zustand jederzeit wieder herstellen). Die Liebe zum geliebten Menschen war nur ein Ausdruck der unendlichen Liebe, die dein Inneres für alles Leben auf dieser Welt hat.

Schon wieder so ein langer Post.... :mrgreen: Schönen Abend euch allen! Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lichtblume » 31. Mai 2012, 05:45

Liebe Lilith,

Vielen Dank :five:

Du hast mich daran erinnert welche Aufgabe die Gefühle haben. Das hinter Gefühlen nichts bedrohliches steckt, was man weg machen oder bekämpfen müsste.

Die Gefühle zeigen mir also in allen Situationen ob ich das gleiche denke wie mein Inneres Ich. Und ich kann mich dank den Gefühlen neu entscheiden. Klasse.

Ich habe das schon oft gelesen, aber wie mir scheint beim oben angesprochenen Thema die Kraft der Gefühle oder besser gesagt, dass sie mir anzeigen wollen wie es mit meiner bewusst gewählten Verbindung steht zu meinem Inneren Ich, vergessen.

Ich Wünsche dir einen ganz schönen Tag.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Phoenix » 4. Jun 2012, 08:30

Lia hat geschrieben:Liebe Alle,

da ich trotz vielem Lesen und nachdenken darüber, das Thema "unbewusste Glaubensmuster" noch immer nicht wirklich verstanden habe, möchte ich es nochmal hier im Forum ansprechen :102:

Ich glaube irgendwie verstanden zu haben, dass unbewusste Gedanken nicht aktiv sind, da wir unsere bewusste Aufmerksamkeit nicht darauf liegen haben. D.h. also, dass diese sich ja nicht verwirklichen können, oder?

Nun habe ich aber den Eindruck, dass sich in meinem Leben immer wieder Ereignisse gezeigt haben, die ich einfach nicht auf bewusste Gedanken zurückführen kann.


Guten Morgen Lia,

Deine Frage ist zwar schon ein paar Tage her, aber das hier habe ich gerade "wiedergefunden" - vielleicht passt es ja auch noch bei dir :ros:

Alte Angelegenheiten auflösen - Schwingung bereinigen
Teilnehmer: Ihr habt gesagt, dass wir von diesen schwierigen Angelegenheiten wie Geld, Gesundheit und Liebesangelegenheiten, die immer wieder auftauchen und Teil unseres täglichen Lebens sind und uns frustrieren, nicht gerade die schwierigsten und aktuellsten in Angriff nehmen sollen ...

Abraham: Nun, wir sagen folgendes: Wenn Ihr Euch auf Angelegenheiten konzentriert, die mit keiner nennenswerten negativen Schwingung behaftet sind, so wird das Universum Euch etwas schnell liefern. Das bestärkt Eure Zuversicht, Euch auf Eure Fähigkeiten zu fokussieren und an das Gesetz der Anziehung zu glauben, und es bestätigt auch Eure Wertigkeit. Daher empfehlen wir, immer mit den einfachen Dingen zu beginnen, bis Ihr Euch selbst die Macht des LoA und Eure Fähigkeit zu fokussieren bestätigt habt.
Habt Ihr das aber einmal verstanden, so ermutigen wir Euch Eure Schwingung zu allen anderen Themen zu bereinigen. Deine Schwingung ist immer noch da, wo sie war, als das Thema zuletzt akut war. Nehmen wir an, jemand hat Dich in der Schule auf irgendeine Art und Weise misshandelt und Du bist darüber nicht wirklich hinweg gekommen. Du erinnerst Dich an den Schmerz. Du erinnerst Dich an das Unrecht und Du erinnerst Dich an das Gefühl. Du erinnerst Dich an den Schaden, den es verursacht hat. Aber dann hast Du es genau dort belassen. Irgendwann hast Du über die Person nicht mehr gesprochen. Und wenn auch gelegentlich jemand Dich ebenso behandelt, denkst Du nicht häufig darüber nach. Und eines Tages löst irgendetwas das wieder aus. Und nun ist es wieder aktiv. Und Du denkst darüber nach und der Schmerz ist wieder da. Das beweist, dass Deine Schwingung nie über diesen Punkt hinaus gewachsen ist.
Du hast nicht daran gedacht, und es hat in Deiner Schwingung keine grosse Rolle gespielt. Aber es war unter der Oberfläche da und hatte immer das Potenzial der Wiederaktivierung – und nun ist etwas geschehen und hat es aktiviert. Und weil es genau dort war, wo Du es belassen hast und weil Du in einer Welt lebst, in der Du Dinge beobachtest, haben solche Dinge das Potenzial der Wiederaktivierung, eben weil Du es nicht bereinigt hast. Wir empfehlen Euch, dass Ihr Euch früher oder später damit beschäftigt und es „downstream sprecht“ (Anmerkung: Hier beziehen sich Abraham auf die Anwendung der Emotional Guidance Scale, um schrittweise zu besseren Gefühlen zu gelangen; downstream ist das Boot treiben lassen statt gegen den Strom anzurudern.) Du tust das also mit Absicht. Vielleicht brauchst Du dazu zwei oder drei Tage – dort, hier und fort. Aber danach verbleibt es bei einem ganz anderen Stellenwert. Es hat kein Potenzial mehr, wieder aktiviert zu werden. Anders ausgedrückt: Du hast Dich selbst an einen anderen Platz begeben und es wird nie mehr hinter dem Busch hervorspringen und Dir immer wieder einen Knüppel über den Kopf ziehen, weil Du nun Deine Schwingung verändert hast.

Teilnehmer: Obwohl es weiterhin existiert?

Abraham: Der Gedanken existiert, aber Du hast das Thema genommen und es mit Absicht verwandelt. Während Du das getan hast, hast Du Wunschraketen abgeschossen. Die Quelle in Dir sah die Beziehung, sah es geschehen, sah was Du nicht wolltest und auch, was Du wolltest; und die Quelle in Dir schenkt dem die Aufmerksamkeit, was Du als Ergebnis aus dieser Erfahrung als Wunsch hast. Der Blickwinkel der Quelle war als Möglichkeit immer in Dir aktiv.
Sprichst Du also mit Absicht über das Thema und bringst Du Dich über Deine Worte in Ausrichtung (mit Deiner Quelle d.Ü), so wird es Dich nie wieder überraschen können. Du hast alle Deine Möglichkeiten in der Gegenwart, weil Deine Fähigkeit des Fokus hier ist. Benutzt Du also die „Kraft des Jetzt“ und fokussierst auf etwas, was die Lücke schliesst und Dich auf den/die ausrichtet, der/die Du wirklich bist, so wirst Du schwingungsmässig zu einer Ausdehnung der Energie der Quelle, und bevor Du Dir dessen gewahr bist, wird diese Schwingung zu Deiner vorherrschenden Schwingung und Du wirst unempfindlich gegen schlechte Behandlung. Nichts anderes, als das was Du wünscht, wird in Deine Erfahrung einfliessen.

Solange das nicht der Fall ist, bedeutet das, dass diese Schwingung immer noch aktiv ist und es noch etwas zu tun gilt. Es macht uns Spass, die Menschen zu beobachten, wenn sie diese Idee annehmen, Erleichterung zu finden, Erleichterung finden, Erleichterung finden, und sich wohlzufühlen – unabhängig davon, über welches Thema sie nachdenken. Und so findest Du für ein Thema nach dem anderen die Gedanken, die sich am besten anfühlen. Und bevor Du es wahrnimmst, und weil Du diese ganze Themenbreite behandelt hast, hast Du alle diese "core issues" (grundlegenden Angelegenheiten) bereinigt, die Du so lange mit Dir herumgeschleppt hast. Und dann bist Du endlich dieses liebevolle Wesen und fühlst Dich unbesiegbar.


Liebe Grüße
Phoenix
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lia » 5. Jun 2012, 08:58

Hallo Phoenix,

vielen Dank!
Das ist wirklich sehr ergiebig, ich freue mich darauf, es heute Abend nochmals in Ruhe durchzugehen!!! :loveshower:

Lieber Gruss,
Lia
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