Unbewusste Galubensmuster

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon labelle » 5. Jun 2012, 21:17

Hallo Ihr Lieben,

ich hake mich hier einmal ein, weil ich einfach an einem Punkt bin, und einfach nicht weiter komme.
Ich weiß nicht wie ich das

Wir empfehlen Euch, dass Ihr Euch früher oder später damit beschäftigt und es „downstream sprecht“ (Anmerkung: Hier beziehen sich Abraham auf die Anwendung der Emotional Guidance Scale, um schrittweise zu besseren Gefühlen zu gelangen; downstream ist das Boot treiben lassen statt gegen den Strom anzurudern.) Du tust das also mit Absicht. Vielleicht brauchst Du dazu zwei oder drei Tage – dort, hier und fort. Aber danach verbleibt es bei einem ganz anderen Stellenwert. Es hat kein Potenzial mehr, wieder aktiviert zu werden. Anders ausgedrückt: Du hast Dich selbst an einen anderen Platz begeben und es wird nie mehr hinter dem Busch hervorspringen und Dir immer wieder einen Knüppel über den Kopf ziehen, weil Du nun Deine Schwingung verändert hast.
so richtig machen soll??

wenn ich aus der Kindheit ein Trauma habe , was sich in der Gegenwart ständig wiederholt,
wie kann ich dann das ganz bewußt verändern.

Ich steh im Moment auf dem Schlauch , ich hoffe mir kann jemand helfen,
und jemand versteht was ich meine ansonsten muß ich präziser werden.

Einen schönen Abend
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lia » 6. Jun 2012, 08:56

In diesem Text empfehlen Abraham, diese "Knüppel hinter dem Busch" bewusst zu bearbeiten, nachdem wir wieder Vertrauen in unsere Realitätsgestaltung und in das Gesetz der Anziehung erlangt haben.

An anderen Stellen sagen sie, dass sich schwierige Themen einfach von selber lösen, indem wir uns durch Fokussierung auf freudvolle Themen auf höhere Schwingungsebenen begeben. Erübrigt sich dann die bewusste Bearbeitung des "downstream sprechens"?

Sind nun beide Methoden möglich oder verstehe ich sie nur als Widerspruch?

Ich merke, dass mir dieses Thema sehr wichtig ist und freue mich auf Weiteres!

Einen schönen Morgengruss,

Lia
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Phoenix » 6. Jun 2012, 13:16

Lia hat geschrieben:An anderen Stellen sagen sie, dass sich schwierige Themen einfach von selber lösen, indem wir uns durch Fokussierung auf freudvolle Themen auf höhere Schwingungsebenen begeben. Erübrigt sich dann die bewusste Bearbeitung des "downstream sprechens"?

Sind nun beide Methoden möglich oder verstehe ich sie nur als Widerspruch?


Hallo Lia,
ich halte das bewusste Frieden-Schließen mit unseren leidvollen Dramen für sehr wichtig, ja für unerlässlich, damit das Teufelchen nicht immer wieder hinterm Busch hervorspringt.
Wenn ich immer wieder gleichgeartete unliebsame Erfahrungen mache, sehe ich, dass ich da noch was bereinigen muss. Und den Knackpunkt muss ich erstmal finden, die Grund-Ursache, und die dann so downstream lieben, dass meine Welt auch in dieser Ecke hell und freundlich wird.
Und an dem was ich danach weiterhin in diesem Themenfeld erlebe, erkenne ich, wie gut mir das gelungen ist.
Ich übe ja auch noch, aber es klappt schon ganz gut- wie LUXUS mal so schön sagte: Wirksamkeit ist das Maß ...
Also lasst uns die Spiegel putzen :hug:
Schöne Grüße
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon labelle » 6. Jun 2012, 15:49

Hallo Phoenix,

ich muss nochmal nachfragen, ob ich das dann auch für mich richtig verstanden habe.
Wenn ich als Beispiel, von einem Elternteil abgelehnt oder gemobbt wurde,
dann muss ich das lieben?

Gerade bei solchen Sachen fällt es mir unheimlich schwer das zu lieben,
und downstream zu gehen.
Also noch einmal hab ich das richtig verstanden, diese Dinge lieben?

Einen schönen Tag
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Zaungast » 6. Jun 2012, 20:35

Hallo Zusammen

Ich glaube nicht, dass Abraham meinen, wir solllten die Knüppel "bearbeiten" in mühsamer Kleinarbeit. (Ich bin sogar sicher. :mrgreen: )
Sondern uns insofern damit beschäftigen, als wir ihnen bewusst den Rücken kehren, zum Beispiel, indem wir die EGS hochklettern und sie somit aktiv umwandeln, oder auch mit anderen Mitteln.

Ich glaube auch nicht, dass wir Unliebsames lieben können oder sollen, einfach so.
Was wir können, ist selbst einen Zustand zu erreichen, von dem aus wir Vieles in seiner Vortex-Version sehen können - sogar blöde Menschen oder Ereignisse aus unserer Vergangenheit.

Mir ist das irgendwann beim Unterrichten klar geworden.
Ich hatte eine Gruppe von vier Kindern, und die mochten sich untereinander nicht so sehr; besonders ein Mädchen war "draußen". Ich aber mochte alle vier und kam gut mit ihnen klar. Plötzlich erinnerte ich mich jedoch meiner eigenen Kinderperspektive und dachte: Ja, wenn ich jetzt x wäre, fände ich y wohl auch total doof.
Aber ich stand natürlich vollkommen drüber; was y tat, konnte mir gar nichts anhaben, und ich konnte sie einfach mögen, sein lassen, wie sie war, ganz unberührt.

Und so stelle ich mir das vor, wenn Knoten platzen, wenn wir in irgendetwas plötzlich nicht mehr verstrickt sind. Dann "stehen wir drüber" in einem schönen Sinne, und von dort aus kann dann auch Liebe zu uns kommen...wenn sie kommt.
Was aber gar nicht geht, ist krampfhaft zu versuchen, jemanden oder etwas aus der momentanen unangenehmen, verstrickten Situation heraus zu lieben....das ist sogar ziemlich albern, würde ich sagen.

Wie kommt man nun dahin, dass Knoten sich lösen?
Ja, da gibt es wohl viele Wege. Die EGS hochklettern ist einer. Sich einen neuen Grid spinnen ein anderer.
Innere Bilder wirken und sich verändern lassen noch einer.
Mir hilft zur Zeit, sobald ich mich bei einer typischen Reaktion (z.B. ich bin beleidigt) ertappe zu denken:

Ich muss nicht beleidigt sein. Ich habe alle Freiheit dieser Welt, nicht negativ berührt zu werden. Ich bin ich, ich mag mich, ich bin mächtig....

Tief atmen hilft auch.

Sofort etwas Schönes oder an etwas Schönes denken.

Sofort einen Schritt zurück treten.

Usw......alles, was uns einerseits Abstand (zum Knoten), andererseits alignment mit der Quelle erleben lässt.

Und wenn man dieses Gefühl des Abstandes (in einer unliebsamen Situation ) einmal gehabt hat, dann fühlt man sich so gut, so frei und mächtig....es ist unbeschreiblich. :clown:

Viel Erfolg,

Z.
Zaungast
 

Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lilith » 6. Jun 2012, 21:43

labelle hat geschrieben:ich muss nochmal nachfragen, ob ich das dann auch für mich richtig verstanden habe.
Wenn ich als Beispiel, von einem Elternteil abgelehnt oder gemobbt wurde,
dann muss ich das lieben?

Gerade bei solchen Sachen fällt es mir unheimlich schwer das zu lieben,
und downstream zu gehen.


Hallo labelle,

mir fallen oben zwei Sachen auf:

1. Etwas lieben müssen ist ja schon ein Widerspruch in sich. Ich würde mich nicht in etwas verstricken, was ich bei Abraham gelesen habe und alle sagen, dass das ganz toll und das höchste Gut ist und es klingt ja auch gut. Du bist weit davon entfernt und das ist nicht dein Ziel, eine unerwünschte Situation zu lieben. Was dein Ziel ist, ist deine Schwingung zu erkennen und nur den nächsten Schritt zu tun. Und da sehe ich Eingeständnis- bzw. Ehrlichkeitsbedarf, siehe Punkt zwei.

2. Wenn ich deinen Posts so lese (es sind ja gleich zwei auf dieser Seite), dann sehe ich zwei Aussagen. "Ich habe ein Trauma aus der Kindheit, das sich wiederholt" und "ich wurde von meinem Elternteil abgelehnt und gemobbt". Ich beziehe das auf dich, weil ich die Posts so gelesen habe. Beide diese Aussagen sind von ihrer Schwingung her kraftvoll, eines ist ein Label (Trauma aus der Kindheit), das andere ist sehr spezifisch (Eltern). Was deine Aufgabe ist, ist diese beiden Aussagen in deine eigenen Emotionen zu übersetzen.
Die erste wäre für mich eine Emotion der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins, denn du schilderst es so, als ob dir etwas in der Kindheit zugestoßen ist und jetzt bist du einem Teufelskreis der Widerholung ausgeliefert. Überlege dir mal, was an dieser Schwingung kritisch ist bzw. was das andere, das gute Ende dieser Aussage sein könnte. Bei deiner Aussage mit den Eltern ist es ähnlich, ich wurde gemobbt, allein sprachlich ein Passiv, und dann hast du auch noch so ein Trendwort genommen (was wären wir alle ohne dieses Label Mobbing).
Ob du gemobbt wurdest oder nicht, du brauchst hier nicht den Beweis liefern, damit das Label auf dich zutrifft, wichtig ist die schonungslose und ehrliche Auseinandersetzung mit deiner jetzigen Schwingung. Denn wenn sich die Ereignisse für dich wiederholen, dann ist diese jetzige Schwinung mit der aus deiner Kindheit IDENTISCH. Du musst also nicht alles Vorhergeschehene aufrollen, durchwühlen, lieben lernen. Du brauchst nur deine gegenwärtige Schwingung verändern und damit auch dein ganzes Leben. Und ich denke, der erste Schritt beginnt immer mit einer (Selbst-) Erkenntnis.

Weißt du, wie ich deine Posts umformulieren würde, damit sie wirklich der Wahrheit und der bewussten Realitätsgestaltung entsprechen?

Aussage 1: Ich sage allen, ich habe ein Trauma aus der Kindheit, das mir immer wieder zustößt. Tatsache ist, durch meine Schwingung bin ich UNEINGESCHRÄNKT DER RICHTIGE ADRESSAT für alles, was mich betrifft, also auch für diese Ereignisse. Ich habe sie selbst durch meine Schwingung erschaffen und erschaffe sie fortwährend. Moment. Wenn ich das alles erschaffen habe, dann bin ich die einzige, die dazu in der Lage ist, eine Veränderung herbeizuführen!
Mit dieser Einsicht schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du nimmst dich selbst aus dieser Passivität heraus, indem du die Verantwortung für ALLES übernimmst. Und überleg dir mal, wenn du alles verantwortest, dann bist du auch der alleinige Erschaffer. Und Erschaffer sind im Übrigen nicht durch ein Trauma paralysiert. Erschaffer + bewusste Realitätsgestaltung und Trauma+ Passivität sind unvereinbare Gegensätze.
Aussage 2: Auch für diesen Kontrast bin ich verantwortlich. Nicht nur habe ich ihn durch meine Schwingung in mein Leben geholt, ich habe gleichzeitig eine ausgedehnte Version meiner Selbst erschaffen, die genau diese Situation ALS DIE BESTMÖGLICHE VORBEDINGUNG FÜR DIESE WUNDERBARE AUSDEHNUNG hat. Und allein das schlechte Gefühl, dass ich habe, wenn ich tippe, dass ich gemobbt wurde, zeigt mir an, dass es diese Version meiner Selbst schon gibt und dass ich in die falsche Richtung denke.

Auch wenn du wütend oder machtlos bist, labelle, dann sei wenigstens allgemein, nicht spezifisch. Benenne deine Gefühle, nicht die Situation. Nenne, wie du dich fühlen möchtest und nicht, wie du den Ausgang der Situation oder ein spezifisches Verhalten anderer Menschen hättest. Verbinde die gewünschten Gefühle mit Situationen in deinem Leben, die dazu gepasst haben (und erzähle uns nicht, du hättest dich nie kraftvoll, mächtig, belebt, die Herrin deiner Schöpfung gefühlt).

Ich denke, dass es bei solchen überspezifischen Situationen, die für kraftvolle Schwingungen des Widerstands auf lange Zeit sorgen, nicht viel bringt, nach irgendwelchen Perspektiven zu schauen, wie war er oder sie als Kind, was könnte ihm oder ihr zugestoßen sein, dass sie so sind, usw. Dazu ist Einfühlung notwendig.Sie ist nicht immer vorhanden und ich habe diese Kindheitsperspektive bei Abraham auch nicht so angetroffen. Wem's hilft, gut. Und mit dem Grid ist das auch so eine Sache, damit dieses Bild für uns wirklich funktioniert, müssen wir ein gutes Gefühl als Basis legen und Vertrauen in das Universum haben und ich denke hier sind jahrelange, schlechte Gefühle als Gewohnheit und eben auch Passivität und Ausgeliefertsein im Spiel. Mit diesen Gefühlen und Denk- bzw. Glaubensmustern basteln wir uns so einen Grid, der sich mit schmerzvoller Präzision immer wieder mit denselben Manifestationen füllt.

Lieben Abendgruß, eure Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon labelle » 6. Jun 2012, 22:09

Hallo liebe Lilith,

Danke schön für Deine Mühe und den langen Post,
ich muss das Ganze morgen noch einmal richtig fühlend nachlesen,
aber ich kann jetzt schon sagen , ich kann etwas damit anfangen.

Danke :lieb:
Eine schöne Nacht
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon labelle » 6. Jun 2012, 22:17

Liebe Zaungast,

ich möchte mich auch bei Dir für Deine - für mich weiteren Impulse bedanken :ros:

Gute Nacht
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Re: Unbewusste Galubensmuster

Beitragvon Lia » 7. Jun 2012, 08:53

Zaungast schrieb:


"Ich glaube nicht, dass Abraham meinen, wir solllten die Knüppel "bearbeiten" in mühsamer Kleinarbeit. (Ich bin sogar sicher. :mrgreen: )
Sondern uns insofern damit beschäftigen, als wir ihnen bewusst den Rücken kehren, zum Beispiel, indem wir die EGS hochklettern und sie somit aktiv umwandeln, oder auch mit anderen Mitteln."


Ah, sehr einleuchtend :five: damit hat sich der Widerspruch für mich aufgelöst.

Das heisst also, erkennen, dass es (eben zum Beispiel der Knüppel) da ist und sich dann bewusst davon verabschieden.
Das ist wunderschön!
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