Unbewusste Einschränkung?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon lawofattraction » 15. Feb 2010, 18:51




Hallo Ihr Lieben,

ich sah gerade im TV einen Bericht über die Schönen und Reichen, die in St. Moritz urlauben und erinnerte mich dabei an eine Frage, die ich schon immer mal wieder im Hinterkopf hatte.

Ich habe eine Vermutung, dass wir (ganz generell gesprochen, also Durchschnittsmensch) uns in Bezug auf den Rahmen unserer Vermögensbildung immer in einem Radius bewegen, der mehr oder weniger dem der Ursprungsfamilie entspricht. Eine Erklärung für mich wäre, dass wir eine Art Solidarität leben, nicht sehr viel erfolgreicher als die Eltern zu werden. Eine andere, dass wir uns ein Programm eingebaut haben, das uns einfach garnicht viel weiter als in den bekannten Parametern denken lässt. Als Kinder sind wir ständig diesen Einflüssen wie den Glaubenssätzen ausgesetzt, die die Realität unserer Ursprungsfamilie gestaltet haben. Und wenn da ein bestimmtes Einkommen gegeben war, das ausreichte, um die Familie komfortabel zu erhalten, wurde einfach garnicht in anderen Grössen gedacht. Und das wird automatisch übernommen, ohne jemals hinterfragt zu werden.

Dann gibt es die - kleine Gruppe von Menschen - die den ganzen Bezugsrahmen sprengen. Meist Leute, die von klein an eine Vision und ein Ziel hatten, etwas zu erreichen. Von denen spreche ich aber nicht, sondern von der grossen Menge.

Ich bin manchmal erstaunt, wenn ich sehe, wie sehr sich Menschen beschränken. Die grösste Anschaffung ist das Einfamilienhaus, danach das Auto. Vielleicht auch noch ein Zweitwagen für die Ehefrau. Aber das ist auch schon der selbst gesteckte Rahmen. Dann noch zwei Mal Urlaub und anständige Kleidung, und fertig ist die glückliche Familie.

Es geht mir nicht darum, dass wir den Konsum anheizen sollen und es geht mir auch nicht darum, dass Wünsche nach Vermögen oft einen versteckten Wunsch hinter dem Wunsch haben, sondern darum herauszufinden, ob wir uns so sehr auf Bekanntes stützen und garkeinen Gedankenraum in Bezug auf Grösse oder Menge haben, dass wir unseren Vorstellungsrahmen nur mit grossem gedanklichen Aufwand sprengen können. Die Eltern haben ein 150 m2 Haus, der Sohn oder die Tochter vielleicht 200 - wir sind etwas grosszügiger geworden. Aber eben nur etwas.

Ist da was dran an meinen Vermutungen?

Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen und Ideen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon freddire » 15. Feb 2010, 19:21

hi loa,

natürlich liegst du richtig. andré kostalani einer der grössten börsengurus schrieb einmal in einem seiner bücher:

wenn du reich werden willst, begib dich dorthin, wo die reichen sind. studier sie, wie sie leben.

so ist es mit allem anderen auch. du kannst erst eine brücke bauen, wenn du weisst was eine brücke ist.
darum scheiter doch alle an den 6richtigen. jeder will die millionen aber keiner weiss dann was ermit anstellen würde.
das ist auch der grund warum 99% danach ärmer als vorher sind.
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kia » 15. Feb 2010, 20:44

Liebe Loa,

ich denke auch, dass, was Du schreibst für die meisten Menschen so stimmt. Einerseits die Loyalität/Treue zu der Ursprungsfamilie. Wie eine Weigerung da raus zu gehen, auch wenn es noch so positiv wäre für alle. Auch das innerliche nicht sich erlauben können, dass man so viel reicher und klüger wird wie die Ahnenreihe. Irgendwie scheinen da unbewusste Bindungsstränge zu sein.
Ich habe das bei mir im Leben genau so auch erlebt, dass es mir Angst gemacht hat aus dem Rahmen auszubrechen. Und wenn ich es doch gemacht habe, war mir nicht sehr wohl. Durch meine spirituellen Ausbildungen, die teilweise sehr spannend waren, habe ich auch viel gelernt über Informationen im Lichtfeld, in diesem Lichtkleid, das wir um uns haben. Dort sind alle Informationen über viele Generationen gespeichert und hellfühlige/sichtige Wesen können ganze Geschichten erzählen, ohne ein Wort gehört zu haben. Ich habe mich nicht so stark damit beschäftigt, weil ich sowieso schnell spürte, darüber hinaus zu wollen, also weg von dieser Sichtweise dieses Wesens, das Leben für Leben ähnliche karmische Muster abspult. Und ich denke je stärker wir uns in dem Göttlichen, dem leeren Raum (Vortex) verankern – ich weiss noch nicht, ob das dasselbe ist – auf jeden Fall hat das dann nichts mehr zu tun (die Göttliche Dimension) mit diesen abzuspulenden Speicherungen. Diese hohe Schwingung hat eine andere Qualität (nicht besser oder schlechter) sondern einfach ganz neu. Und dann treten diese starren Muster nicht mehr auf. Ich finde, das was Du sagst, sieht man ja auch bestätigt bei manchen Arztfamilien / Rechtsanwaltfamilien, die über Generationen diesen Beruf wählen. Ich weiss nicht wieviel da im morphogenetischen Feld (Rupert Sheldrake) gespeichert ist und wie viel antrainiert wird in der Erziehung, bestimmt beeinflusst sich das auch wechselseitig.

Und das andere, was Du erwähnst, die Menschen, die den Rahmen sprengen, z.B. Wayne Dyer, der sehr berühmt und sehr reich ist in Amerika, er kam aus einer sehr armen Familie und ist in vielen Waisenhäusern aufgewachsen. Aber er konnte den Rahmen sprengen.

http://www.stillnessspeaks.com/wayne_dyer

Durch das, was Abraham mit uns arbeiten, wird der Rahmen auf jeden Fall sehr bröckelig. Das Festhalten an dem Alten wird auf Dauer nicht funktionieren. Wir leiden sonst irgendwann schrecklich, wenn wir unsere Gaben, Talente nicht teilen mit anderen Menschen. Und - das habe ich schon viel gelesen - Neue Energie soll auch Geld bringen, keine Almosen, da der Planet das braucht, Menschen die Geld verdienen mit dem, was sie sind, nicht mit dem, was sie machen. Da kommt noch einiges auf uns zu an spannenden neuen Themen.
Jerry Hicks sagt ja auch immer wieder, dass er den Spruch "ein Reicher kommt nicht in den Himmel, genauso wenig wie ein Kamel durchs Nadelöhr" irgendwann fallen lassen musste (er sagt das auf den CDs Asthonishing Power of Emotions", CD 1.

Das ist das, was mir grade eben eingefallen ist. Sehr spannend, danke.
Lieben Gruss
Kia

PS: Jetzt fällt mir noch was anderes ein: Wenn die göttliche Seele bestimmte Dinge erfahren möchte, für die Reichtum eher ein Hindernis ist, dann wird sie das auch durchzusetzen wissen. Denn, Esther erklärt das immer so schön, das ist das Grosse Ding, nicht das kleine, das da mitspielt. Ich selbst möchte diese ihre Aussage keinesfalls dazu verwenden mich vor dem Geld verdienen zu drücken, wie ich das manchmal gemacht habe. Ich habe entschieden Freude zu leben, und wenn es Geld bringt ist es gut, und wenn nicht, ich kann mit ganz wenig auch auskommen. Und ich höre so viel klassische Musik und denke immer: Ich wünschte so sehr, Mozart hätte von den Millarden, die seine Musik eingespielt hat, wenigstens genug zu essen gehabt. Aber er war eben wirklich nur auf Frauen und Musik fokussiert - sein Vater hat alles, was mit Geld zu tun hatte organisiert und als sein Vater starb, ist auch Mozart nicht viel später gestorben. Ich empfinde es so, dass das Göttliche WILL, dass inspirierte Menschen, die Kreativität leben, ABSOLUT GENUG HABEN von allem, was sie wünschen. Denn ich empfinde den Göttlichen Bereich auch ganz lebendig - nicht nur ich will von dort Inspiration - dieser Bereich will von mir, dass es mir gut geht und ich das Wohlbefinden AUF ALLEN BEREICHEN hochreiche.
Esther sagt: kümmert euch nicht um Geld, weil sie weiss, wenn wir uns wirklich schätzen und lieben, werden wir auch nicht für einen Hungerlohn arbeiten.
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Einstein » 15. Feb 2010, 21:44

Hallo LOA,
sehr interessantes Thema. Genau das hatte ich im Kopf bei meinen Fragen zu den Kernglaubenssätzen und auch mit den neuen Geschichten:
lawofattraction hat geschrieben:Ich bin manchmal erstaunt, wenn ich sehe, wie sehr sich Menschen beschränken. Die grösste Anschaffung ist das Einfamilienhaus, danach das Auto. Vielleicht auch noch ein Zweitwagen für die Ehefrau. Aber das ist auch schon der selbst gesteckte Rahmen. Dann noch zwei Mal Urlaub und anständige Kleidung, und fertig ist die glückliche Familie.

Ich bin der Meinung, dass nicht die vordergründigen Annahmen die Entwicklung verhindern, sondern die Grundannahmen, im NLP haben wir sie als Kernglaubenssätze bezeichnet. In "The Vortex" gehen Abraham ausführlich darauf ein.
Nun ist eine innere Landkarte ja aufgebaut wie eine umgekehrte Pyramide. Es gibt Grundannahmen, auf denen die anderen Annahmen ruhen. Ich will mal kurz eins meiner alten, religiös induzierten Glaubensgebäude als kleines Beispiel vorstellen:
  • Es gibt einen strafenden Gott außerhalb von mir
  • Die Welt ist ein schlechter Ort (abgeleitet aus der Vetreibung aus dem Paradies)
  • Der Mensch ist schlecht (Erbsünde, Regeln, Gebote etc.)
  • Ich muss mich bewähren, um in den Himmel zu kommen (alles richtig machen)
  • Es gibt Leute außerhalb von mir, die wissen, wie das geht und es vor ca. 2000 Jahren aufgeschrieben haben
  • Ich muss draußen in Welt schauen, was richtig ist, um mich zu bewähren
  • etc
  • etc
Ich weiß, dass klingt jetzt etwas kindlich naiv, aber ich möchte nicht wissen, in wieviel UBs sowas noch am wirken ist. Ein weiteres schönes Beispiel für die Ohnmacht, die aus Grundannahmen entsteht, ist der Darwinismus. Das ganze BlaBla vom Urknall und den Genen. Keine Chance für deine Wünsche. Oder die klassische Astrologie mit ihrem Schicksalsglauben. Auch keine Chance. Die Esoterik mit dem bösen Ego - no Chance.
Bei vielen Dingen steckt der Teufel :teuflischgut: nicht im Detail, sondern an der Basis.
Schon allein der Glaube, so blöd wie das jetzt klingt, dass es eine reale Welt gibt, kann viel verhindern.
Darum sind Abraham, Seth und einige andere so wertvoll. Sie machen uns klar, dass wir keine reale Welt vor uns haben, sondern in einem Traum leben, den wir beeinflussen können.
Und in "The Vortex" ist das Abe wunderbar gelungen. Da räumen sie sehr gründlich mit solchen Grundannahmen auf. Dafür bin ich sehr dankbar. Und auch für diesen Thread, der mir sehr geholfen hat, meine Gedanken dazu klar zu formulieren. :danke: :stimmt:
Wie schon das eine oder andere mal postuliert, alles ist relativ
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon segelbrot » 15. Feb 2010, 22:14

Ich wünschte so sehr, Mozart hätte von den Millarden, die seine Musik eingespielt hat, wenigstens genug zu essen gehabt. Aber er war eben wirklich nur auf Frauen und Musik fokussiert


mozart hat nicht nur einen bettelbrief verfasst. ich gehe deshalb davon aus, dass er nicht nur auf die "schönen" dinge wie frauen und musik fokussiert, sondern - zumindest beim schreiben dieser briefe - durchaus auf mangel ausgerichtet war. muss ja auch irgendwie so gewesen sein, wenn man das loa als grundlage nimmt, denn: genug kohle hat er zeit seines lebens durchaus verdient. das loa macht noch nicht mal vor genies halt ..

na, wenn das jetzt nicht wieder völlig ot war .. bin schon weg :gvibes:
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Sanaei » 15. Feb 2010, 22:36

hallo Loa,

ein spannender Gedanke und für mich auch irgendwie absolut wahr... wenn ich so meine Familiengeschichte ansehe auch völlig nachvollziehbar. Und die Reaktionen auf mein Tun und Handeln ist auch eher ablehnend und neidisch - also auch nicht grad die Freude pur, zu "Hause" was zu erzählen und auf Mit-Freude zu hoffen...

Ich mach mir hier noch ein paar Gedanken dazu und melde mich dann wieder... danke für den Gedankenanstoss...

liebe Grüsse,
Sanaei
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon auja » 16. Feb 2010, 09:02

Interessanter Gedanke, loa. Die Prägungen, die man von Kindesbeinen an, von der Familie aufgedrückt bekommt, können sich durchaus hartnäckig halten, so dass man sich unbewusst oder auch ganz bewusst einschränkt. Ich nehme mich da nicht aus, bin aber inzwischen dabei, diese Einschränkung immer mehr verblassen zu lassen und mich dem hinzuwenden, was ich wirklich will. Und das nicht nur auf finanziellem Gebiet.
Und freddire, ich weiß genug mit meinen Millionen anzufangen. :genau:

Hätte mich vor ein paar Jahren jemand gefragt, was ich will, wo ich mich in fünf oder zehn Jahren sehe, hätte ich keine Antwort gewusst. Woher soll ich wissen, was in den nächsten Jahren passiert? Wäre ja Hellseherei und ähnlicher Bla Bla... Seitdem ich mich mit der RG beschäftige, bin ich erstmalig der Frage "Was will ich wirklich?" auf den Grund gegangen und bin zu Antworten gekommen. Nicht zuletzt durch Abraham wurde mir alles so klar, so offensichtlich, dass ich alles sein, haben und tun kann, was ich will. Am Verblassenlassen und vollkommenen Abwesenheit der aufgeprägten Einschränkungen bin ich täglich dran.

Hier mal ein Beispiel von (leider) gelebter Einschränkung: Eine gute Freundin von mir ist bei dem Thema Geld etwas allergisch, will ich mal sagen. Sie spielt oft die gleiche Rille runter. "Wir waren schon immer arme Schlucker." "Wir hatten früher nie viel Geld." "So ist es und so wird es immer sein." usw. usw. Erst neulich erzählte ich ihr, dass ich mir meinen Traum-Volvo schon mal vorab konfiguriert hatte, natürlich genauso wie es sein soll, mit allem Zubehör, tollen Felgen, edlen Ledersitzen, gebürstetem Alu etc. An die 65.000 € sollte der Wagen kosten. Ich fand das vollkommen ok. Und es kam in dem Moment aus meiner tiefsten Überzeugung. Sie meinte nur, dass sie sowas nicht interessiert, und sie ein Auto braucht, um damit von A nach B zu kommen. Punkt. Fertig. Ich bin mir sicher, sie hat auch ein Traumauto, gesteht sich aber noch nicht mal zu, davon zu träumen! Soviel zu den Einschränkungen. :rleye:

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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kia » 16. Feb 2010, 10:19

Liebe Loa,

gerne möchte ich zu diesem Thema eine Stelle aus The Vortex S. 55/56 (Englische Ausgabe) zitieren, die Wunderbares zu Deinem Thema sagt:

Flawed Premise 12: There is a finite container of resources that we are all dipping into with our requests. Therefore, when I satisfy my request for something, I deprive others of that resource. All of the abundance, resources, and solutions already exist, merely waiting to be discovered; and if someone else gets there first, then the rest of us will be deprived of that discovery. (S. 55)

Kurz zusammengefasst, wir denken die falsche Annahme, dass Ressourcen, Fülle u.s.w begrenzt sind und dass, wenn wir etwas nehmen aus dieser„begrenzten Box“, für die anderen nicht mehr genug da ist und sie leer ausgehen oder umgekehrt, wenn die anderen nehmen, für uns selbst nicht mehr genug da ist.
Und Esther/Abraham erklären im folgenden Satz, dass das eine falsche Annahme ist:
„What many are regarding as the discovery of abundance or resources or solutions, we want you to understand is actually the creation of abundance, resources, and solutions....you are not merely discovering improved benefits. You are creating them.“ (S. 56)

Zusammengefasst: Es gibt keine Box in der begrenzte Fülle, Ressourcen, Lösungen drin sind. Wir sind Schöpfungswesen und ERSCHAFFEN Fülle, Ressourcen, Lösungen.

Für mich ist es offensichtlich, dass dieses „ich darf nicht zu viel nehmen, sonst ist für die anderen nicht mehr genug da“ im christlichen Abendland sehr tief in uns eingeprägt wurde. Für mich ist es eine grosse Erleichterung jetzt wirklich fühlen zu können, dass ich da einer Lüge auf den Leim gegangen bin, wie viele andere Menschen auch. Dies jetzt zu korrigieren ist unsere Aufgabe.
Ich weiss für mich, wo das her kommt. Es ist dieses kleinkrämerische mit der begrenzten Haushaltskasse: Wenn ich mir jetzt ein Buch kaufe, dann reicht das Geld nicht für die CD, die mein Sohn will. Aber das ist eben „alte Energie“, wenn ein Mensch noch im Mangelbewusstsein ist (nicht genug für alle, um alles zu haben was sie sein, tun und haben wollen). Die Haushaltskasse ist ja gar nicht begrenzt. Das scheint nur so, wenn ich den Betrag festlege und nicht erlaube (innerlich), dass da ja im laufe des Monats stets neues Geld dazu kommen kann.
Esther/Abraham sagen: „ Many people deprive themselves of much that they desire because of their misunderstanding of the ever-evolving, ever-expanding, ever-created pool of resources. If you do not understand the Creative Process of your plnat, and the important roe that you play in the expansion, you may fall into the ranks of the many who experience the shortage Consciousness that is caused by this misunderstanding.“ (S. 56)

(Für die Leser der deutschen Ausgabe, diese Erörterung ist unter dem Punkt
How Can We All“ Have It All“? Wie wir alle „alles haben können“.

Ein gegenläufiger Glaubenssatz könnte jetzt z.B. sein zu denken und zu fühlen:
Es ist wirklich genug für alle da, da alle alles „anziehen“ können, was sie gerne hätten. Dadurch nämlich, dass sie alles SIND, was sie wünschen.

Zu lang, vielleicht hat jemand eine bessere Idee.

In meiner Familie und bei mir selbst haben sich Reichtum und Armut laufend abgewechselt. Im nach hinein betrachtet scheint es, als ob „Gott, Universum“ die Güte hatte, mit uns zu üben, wie es geht. Leider war das alles unbewusst – ich kann nicht für die anderen sprechen – bei mir ist der ganze Prozess nur sehr langsam ins Bewusstsein gesickert.

Es ist sehr erleichternd zu lesen, dass wir alle alles haben können, ohne einander auch nur das geringste wegzunehmen. Im Gegenteil inspirieren wir uns laufend zu guten neuen „Errungenschaften“ oder Erlangungen. Wobei wir gar nicht „ringen“ (kämpfen) müssen. Nur vertrauen. Und glauben, dass wir es nehmen dürfen, weil wir es wert sind.

Alles fliesst mir leicht zu und ich nehme es mit Freude und Dankbarkeit.
Sich selbst dazu zu "überreden", innere Erkenntnisse auch wirklich zu glauben, zu vertrauen, dass das für mich richtig ist, das ist nicht immer so einfach. Und ich habe festgestellt bei mir, der schnellste Weg, mich dazu "zu überreden ist danach zu handeln, als ob es so sei. Das gibt neue Prägungen (von diesen neuen Handlungen). :stimmt: :uns: Wir haben es alle sowieso bereits. Ich weiss es, wir haben es bereits geschaffen. What is, is just a bouncing off place, for so much more. Das, was jetzt ist, haben wir ja in der Vergangenheit erschaffen. Und jetzt üben wir Neues, was sich dann danach zeigt. Aber wir sehen es noch nicht jetzt. Aber fühlen können wir es bereits.

:gvibes: :gvibes: :gvibes:
Und wenn wir the art of allowing anwenden :teuflischgut:


Herzlichen Gruss
Kia

Danke für diesen ausgezeichneten Input, hat wieder so viel in mein Bewusstsein gebracht :loveshower:
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2010, 10:40



Hallo Ihr Lieben,

ich habe eben einen ganz langen Gedankenwurm mit Vermutungen und Überlegungen der Hintergründe wieder gelöscht, nachdem ich kurz Kias letzten Post angelesen habe. Dafür einen ganz besonderen Dank. :lieb:

Wieder bin ich in die Falle getappt, etwas erklären zu wollen, das keiner Erklärung bedarf. Ich hatte nämlich kurzfristig ausser Acht gelassen, dass - egal woher das beschriebene Verhalten auch kommen mag - das Jetzt der Dreh- und Angelpunkt unserer Macht ist. Wenn also wirklich das "Familiengewissen" rufen sollte - ich kann JETZT beschliessen, dass es in meinem Leben keinen Einfluss mehr hat. So wie auch alles andere meinen Gedanken und Gefühlen ge-horcht.

Manchmal sind die Lehren Abraham´s so kurz und knapp, dass sie komplizierten Gedankengängen nicht gerecht zu werden scheinen. Blendung des Intellekts. Und was mache ich jetzt mit all der freien Zeit, die ich auf solche Gedanken nicht mehr verschwenden muss? Oh ja, ich weiss - ich gestalte meine Zukunft, und wenn es mir gefällt mit goldenen Waschbecken. :clown:

Ich danke Euch allen für den Input, ich liebe dieses kollektive Sammeln von Ideen über alles. :lieb:

Liebste Grüsse
Loa


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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon ZaWo » 16. Feb 2010, 13:11

Super Loa :five: ,

ich habe mich bisher nicht geäußert, da ich schier nicht wusste auf was du hinaus willst. Aber dafür sind wir ja mehrere Co-Creators. Einer weiß immer das passende. :uns:

Meine Überlegungen zu diesem Thema gingen mehr in diese Richtung:
Unser Vorstellungsvermögen ist unsere Grenze. :102: Und alles, was da außerhalb liegt ist eher angsteinflößend oder wirkt sicherheitsbedrohend. An der Ecke mache ich auch rum und ich musste direkt grinsen als ich freddire las:

freddire hat geschrieben:wenn du reich werden willst, begib dich dorthin, wo die reichen sind. studier sie, wie sie leben.


Ich überlege mir tatsächlich seit ein paar Wochen, wo sich reiche Leute aufhalten und auch wo sich z.B. Männer aufhalten, die mir gefallen könnten....um mich dann in die dort herrschende Schwingung fallen zu lassen. :kgrhl:

Ich denke, es nutzt nichts, nur zu wissen, wo es hapert (Glaubenssätze=Verstand), sondern ich brauche Verfahren und Ideen, wie ich meine Vorstellungsgrenzen emotional aufweichen kann. Was ich derzeit sicher weiss, ist, dass sich mein Escrow nicht innerhalb meiner bestehenden Vorstellungswelt befindet. Das merke ich daran, dass ich keine konkreten Wünsche formulieren kann, weil mir alles so langweilig und wie 1000mal erlebt erscheint.

Wie also genau weiche ich meine Vorstellungswelt auf, ohne selbst zu wissen, was es außerhalb gibt und ich außerhalb haben will?
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Einstein » 16. Feb 2010, 13:21

lawofattraction hat geschrieben:Wenn also wirklich das "Familiengewissen" rufen sollte - ich kann JETZT beschliessen, dass es in meinem Leben keinen Einfluss mehr hat. So wie auch alles andere meinen Gedanken und Gefühlen ge-horcht.

passt :stimmt: :danke:
ZaWo hat geschrieben:Wie also genau weiche ich meine Vorstellungswelt auf, ohne selbst zu wissen, was es außerhalb gibt und ich außerhalb haben will?

Seth sagt, so tun als ob :lieb:
Alles ist, nun überlegt mal :teuflischgut:
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon ZaWo » 16. Feb 2010, 13:23

Einstein hat geschrieben:Seth sagt, so tun als ob :lieb:


So tun als WAS ob? :hä:
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon auja » 16. Feb 2010, 13:25

Einstein meint sicher mit "so tun als ob..." dass Du dir so vorstellst, dich so verhältst, als wärest du schon reich, gesund, harmonisch etc... (was du dir eben wünschst).
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon ZaWo » 16. Feb 2010, 13:29

auja hat geschrieben:Einstein meint sicher mit "so tun als ob..." dass Du dir so vorstellst, dich so verhältst, als wärest du schon reich, gesund, harmonisch etc... (was du dir eben wünschst).


:lol: Ja, schon klar. Danke.

Ich will aber was außerhalb meiner Vorstellungswelt, Und wenn es außerhalb meiner Vorstellungswelt ist, dann kann ich mir ja auch nicht vorstellen, wie es wäre wenn und dann so tun als ob.......

Darum ging es doch bei der Grundfrage auch, Oder?
ZaWo
 

Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2010, 13:41



Ja, darum ging es. Und da sehe ich aber nicht die Hürde. Wir sprachen an anderer Stelle darüber. Was ich nicht kenne kann ich auch nicht vermissen. Es muss also im Bereich des Vorstellbaren liegen. Was ich nicht kenne hat auch keine Anziehungskraft.

Aber man kann das doch mal von hinten aufrollen. Beispiele von Ausdehnung in jeglicher Beziehung finde ich für mich genug - inklusive selbst gelebter und dann bewusst aufgegebener. :clown:

Und wenn Du innerhalb Deiner Vorstellung nichts mehr findest, was Ausdehnung erfahren soll, lebst Du vielleicht in jeder Beziehung das volle Potenzial. 8-) Wunschlos.



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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon ZaWo » 16. Feb 2010, 13:59

Das volle Potential lebe ich sicherlich nicht......möglicherweise aber derzeit. Vermutlich wird mir nichts anderes übrig bleiben, als wiedermal die Abstraktionsebenen hochzuklettern und mir vorzustellen, wie es sich anfühlt eine Vision zu haben.

Der Rückwärtssprung in die Zukunft läuft bei mir derzeit ebenfalls lehrbuchmäßig. Es melden sich die erstaunlichsten Leute. Zuletzt mein ehemaliger Ausbilder aus dem Hotel. Das sind aber dann die Dinge, die mich merken lassen, dass ich mit der Person damals nur soviel noch zutun habe, als dass ich immer sehr visionär war und es auch perfekt immer in die erwünschten Richtungen fluppte. Ansonsten fühlt sich die Vergangeheit ausgelutscht an. Aber du hast Recht, ich gehe nochmal zurück und gucke, welche Erlebnisse ich zurückgestellt habe. Vielleicht ergeben sich da Ideen. Ein paar fallen mir auch spontan ein. :bussi:

Wunschlos kann ich nicht sein, sonst wäre ich tot.
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kia » 16. Feb 2010, 17:25

Finde ihr habt alle ganz recht, ohne Dramen-Neuauflage und ohne Glaubensätze-Auflösungs-Strategien haben wir Menschen endlich Zeit zu leben, auch Zeit Visionen zu haben und Zeit zu fühlen: was möchte ich ausdehnen, welche Potentiale möchte ich leben. An dem Punkt stehe ich auch.
Und
Liebe Zawo, ich finde es toll, wenn Du Dir diese Visions-Reise schenkst. Ich finde Kreativität leben bringt immer viel Neues herein, ich meine damit malen, schreiben, kochen, reisen.... alles, was die Schleusen öffnet nach den geistigen Bereichen, da hat es so viel, was dann herein spazieren kann...

Und danke für das wunderbare Gespräch, mir sind wieder ganz viele Ideen gekommen. Ich hoffe ich habe die Disziplin, diese umzusetzen.
:kuss:
Kia
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kia » 16. Feb 2010, 18:44

Liebe Loa,
immer wenn ich glaube etwas zu verstehen, aber nicht in Worte fassen kann
schreibe ich Gedichte, in Englisch, da ich das so empfinde, dass dann der
Verstand kurz ausgeschaltet wird. Ich denke nur in Deutsch, fühlen tue ich
Englisch. Ich habe "wunschlos" nicht als tot gefühlt eher so:



choiceless awareness -
what is this?

before is addiction
before addiction is attachment
before attachment is preference
before preference is intention
before intention is the seed of intention
and the most primordial level is
choiceless awareness

we allow the ecstatic impulse
of the universe -
to go with the flow
of the total universe
and let the total universe
flow through us
and we make choices in the moment
that are only spontaneously correct
we do this, because it is wonderful
to be in that stillness of
choiceless awareness

release addiction
release attachment
release preference
release intention
just be
be in the silence –
feel reconnected
with source
feel
release feeling
release release
be, just be.

Und das ist dann für diesen Moment wunschlos.
Wie wunschlos glücklich, aber das trifft es nicht so genau.
Vielleicht hast Du das so oder so ähnlich gemeint.

Ich liebe diese Schwingungs-Fühl-Gespräche.
Doch wenn ich was sage, ist es schon wieder verändert.
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2010, 20:33




Hallo liebe Kia,

ich finde es wunderschön, wenn jemand seine Gefühle und Gedanken in Gedichten ausdrücken kann - sicher auch deswegen, weil ich mir das wohl vor "Antritt" nicht in den Escrow gelegt habe. :evil:

Dieses wunschlos - ich denke, ZaWo und ich haben uns verstanden. Sie hat mich erinnert, dass wir keine Ausdehnung leben, wenn wir wunschlos sind. Ich weiss auch, dass sie nicht wunschlos ist, aber dass sie wie wir alle Wunschlosigkeit empfindet - nämlich dann, wenn wir im Vortex sind. Da das immer häufiger der Fall ist, habe ich auch den Eindruck, die dazwischen liegenden Out-of-Vortex-States werden immer kürzer. :gvibes:

Schön, dass wir uns auf dieser spannenden Reise in all unser Vielfalt begleiten können.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kia » 16. Feb 2010, 21:27

Danke für die Erklärung, liebe Loa, wenn man Menschen länger kennt, ist mit einem Wort schon alles gesagt,
und das freut mich für Euch riesig...
:ros:
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Hamfor » 4. Jun 2014, 15:57

Interessante Gedanken hier im Faden...


lawofattraction hat geschrieben:
... dass wir keine Ausdehnung leben, wenn wir wunschlos sind. Ich weiss auch, dass sie nicht wunschlos ist, aber dass sie wie wir alle Wunschlosigkeit empfindet - nämlich dann, wenn wir im Vortex sind. Da das immer häufiger der Fall ist, habe ich auch den Eindruck, die dazwischen liegenden Out-of-Vortex-States werden immer kürzer. :gvibes:




Ja, klingt ganz danach, wie ich die letzten Jahre so erlebte und ist absolut einleuchtend für mich, denn ich fühlte mich immer ziemlich fluffig und fließend, aber dennoch blieb eben besagte Ausdehnung auf der Strecke. Das sehe ich aber erst die letzten Wochen so, denn ich wollte ja gar keine Ausdehnung in dem Sinne. Ich wollte Wohlfühlen ohne Manifestation bzw. ich wollte unabhängig von Manifestation mich frei fühlen.

Ich denke auch, dass deswegen immer wieder mein Finanzthema reingeflogen kommt, weil es rein von der Brisanz für meine Art das Naheliegendste ist, das mich aufrüttelt und an dem ich mich reibe, mich aus der weißen Leinwand lockt. Kürzlich sagte ich noch so: Weißte, ich glaub, ich habe diese Null-Vorstellungswelt irgendwie erleben wollen, um jetzt viel krasser noch Kontrast wahrnehmen zu können, und vielleicht noch mehr sichtbar zu machen für mich, wie Loa funktioniert. Das geht am besten, wenn man eine Zeitlang eben nur zuschaut, ohne dauernd in blindem Aktionismus zu landen.

Was will ich eigentlich sagen nun? :pfeif:

Unbewusste Einschränkung. Interessant, dass ich aus einer Familie komme, wo es nie finanziellen Mangel gab, eher im Gegenteil. Haha. Mein Widerspruch liegt wohl darin... dass sobald ich vortexfliege, da ist immer alles einfach so vorhanden, auch die finanziellen Mittel, und doch funkt da immer auch die leise Vorstellung mit rein, dass man aber mit etwas mehr Kohle ja auch etwas mehr machen könnte. Ich denke, zu diesem Gefühl werde ich mich nun mal verstärkt etwas hangeln, etwas mehr Spielraum haben, das wär's doch.
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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon lawofattraction » 5. Jun 2014, 07:21




Schönen Thread, den Du da ausgegraben hast, lieber Hamfor. In den Tiefen des Forums sind ein paar Schätze verborgen - manchmal lese ich auch einfach nur so herum und freue mich an den Gedanken. Das am Rande.

Hamfor hat geschrieben:Ich wollte Wohlfühlen ohne Manifestation bzw. ich wollte unabhängig von Manifestation mich frei fühlen.


Dazu eine Idee. Wenngleich vordergründig das Ziel oder die Intention "Wohlfühlen ohne Manifestation" ein bzw. das verfolgenswerte Ziel zu sein scheint, so ist auch dieser Gedanke schon wieder kontaminiert. Denn auch hier wird eine Bedingung gestellt, wo doch nur Bedingungslosigkeit ans Ziel der Wünsche führt.

Ich hatte das im anderen Thread schon geschrieben: Wohlfühlen um des Wohlfühlens Willen. Ganz einfach, weil es das schönste Gefühl ist, in tiefem Einklang mit allem zu sein. Wenn ich das nachspüre, so ist jede angeknüpfte Bedingung eine Einschränkung des Wohlgefühls, wie ein kleiner Stachel, der zwar nicht ungeheuer schmerzt, sich aber immer wieder unangenehm bemerkbar macht.

Hamfor hat geschrieben:Unbewusste Einschränkung. Interessant, dass ich aus einer Familie komme, wo es nie finanziellen Mangel gab, eher im Gegenteil.


Ich phantasiere einfach mal so ins Blaue. Eine andere Facette des Themas wäre die, dass man sich - aus welchen Gründen auch immer - von dem abgrenzen möchte, was in der Ursprungsfamilie vorhanden war. Anders machen, beweisen, dass es auch anders geht, sich selbst beweisen, dass der "goldene Löffel" weggeworfen werden kann und man trotzdem gut lebt. Also die Herausforderung, es aus eigenem Antrieb zu schaffen ohne den Anfang im "feathered nest" zu machen. Das kann eine Split Energy verursachen.

Eine andere Facette, die ich mir vorstellen kann, ist die Produktion von Drama mit Adrenalinschüben, wenn finanzieller Wohlstand keine Herausforderung bedeutet.

Ich kenne übrigens dieses Gefühl der eintretenden Gleichgültigkeit, wenn viel vorhanden bzw. ein Ziel erreicht ist, gerade auf dem Gebiet der Finanzen. Das Erreichte verliert an Wichtigkeit und der Gedanke kommt auf "ich könnte auch ohne das gut leben". Allerdings ist meiner Meinung nach genau das, was zu erneutem Contrast nach erfülltem Wunsch führt, getreu dem unendlichen Gesang "you never get it done". Das neue Sprungbrett ins Mehr. Wobei auch hier wieder nachgespürt werden kann, ob ein solches immer erneutes Mehr nicht den Rahmen der eigenen Glaubenssätze sprengt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kavaja Varna » 5. Jun 2014, 07:58

Liebe LoA, liebe Mitforis

Ich habe den Einstiegspost gelesen und den Rest etwas überflogen. Und lasst mich verkünden, ich habe wohl den Rahmen sprengen können.

Mein Vater ist Dreher, meine Mama hatte keinen Beruf erlernt und ging als Quereinsteigerin in den Verkauf. Mit Mitte 40 wurde sie uninteressant für den Beruf und putzt nun für den Vermieter die Treppenhäuser in den beiden Mehrfamilienhaushälften.
Sie wohnen also in einer Wohnung, haben ein Auto, eine Tochter (Einzelkind) und Mama hat keinen Führerschein. Beide rauchen wie irre.

Unsere Situation

Ich habe einen Beruf gelernt, einen Führerschein, zwei Kinder, zwei Autos, wir sind Nichtraucher und wohnen zur Miete in einem großen Haus, mit einem für uns angenehm großen Garten, ländlich bei einem Vermieter der schon etwas Väterliches an sich hat (außerdem Landwirt), in einer wunderschönen ruhigen Gegend.
Mein Mann muss nicht in die Fabrik und sich zu schwer körperlich betätigen.

Dazu kommt, daß Haus ist in etwa so, wie ich es mir vor etlichen Jahren gewünscht habe. Ein Fachwerkhaus (das Fachwerk ist nur nicht mehr zu sehen) mit einer Terrassentür in der Küche zum Garten und Kräuter ganz leicht erreichbar, großes Wohnzimmer, so abgelegen, daß wir nicht immer irgendwelche Leute in den Garten gucken haben, nah an der Stadt genug um alles zu bekommen, was wir gerade benötigen.

Ja, ich glaube ich habe den Rahmen sprengen können. Und ich möchte ihn weiter sprengen. Und zwar in dem ich meine Freizeit, die ich jetzt habe, wertschätze und dankbar bin, daß ich sie habe. Daheim bleiben und den Ort genießen und das machen, was ich wie für richtig halte.

Wir schaffen das alle :uns:

PS: Zur Wohnung meiner Eltern: Wenn ich dort zu Besuch bin, fühle ich mich fürchterlich eingeengt.
Kavaja Varna
 

Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon lawofattraction » 5. Jun 2014, 12:08




Hallo Kavaja,

danke für Deine Erfahrung als weiteren Gedankenanstoss zum Thema.

Sicher ist Deine Situation anders, "ausgedehnter" als die Deiner Eltern. Es scheint aber grundsätzlich so zu sein, dass Nachfolgegenerationen "eine Stufe höher klettern" als die Eltern. Schon alleine die kollektive Evolution sorgt dafür, dass alles in Generationssprüngen in jeder Hinsicht "mehr" ist als vorher - angefangen bei Konsumgütern bis hin zum Reisen oder Bildung. Vor 50 Jahren hatte lange nicht jede Familie ein Auto, heute ist ein Auto für jede erwachsene Person eines Haushaltes fast Normalität. Reisen in ferne Länder werden immer mehr die Norm und alleine durch das Internet ist die Möglichkeit von Wissenszuwachs enorm gestiegen.

Mit Rahmen sprengen meinte ich daher etwas anderes, und zwar das, was nicht mehr in einem gewohnten Vorstellungsradius liegt, der ja weder eine Überraschung noch eine Herausforderung darstellt. Kannst Du Dir aber vorstellen, fünf Autos in der Garage jedes Deiner vier Luxus-Häuser in verschiedenen Ländern der Erde zu haben?

Viele Menschen mögen jetzt sagen, dass sie das gar nicht wollten. Dass sie zufrieden sind mit dem Erreichten und sich damit glücklich schätzen und nicht nach mehr streben. Gerade da aber setzt die Frage an: Warum ist das so? Warum leben wir das Mehr in kleinen Schritten, aber nicht in Sprüngen mit Siebenmeilenstiefeln?

Im einen oder anderen Post wird darauf ja auch eingegangen: Was ich mir nicht vorstellen kann kann ich mir auch nicht wünschen. Wir bewegen uns also mehr oder weniger innerhalb eines Rahmens dessen, was ist, weil das Unbekannte nicht Teil unserer Imaginations-Welt ist. Zawo sagt es:

ZaWo hat geschrieben:Unser Vorstellungsvermögen ist unsere Grenze. :102: Und alles, was da außerhalb liegt ist eher angsteinflößend oder wirkt sicherheitsbedrohend.


Da das Ganze aber auf einer recht unbewussten Ebene abläuft, denke ich, dass mit grösserer Bewusstheit auch hier der Horizont in komfortablen Schritten erweitert werden kann.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Unbewusste Einschränkung?

Beitragvon Kavaja Varna » 6. Jun 2014, 08:49

Liebe LoA

Ich kann mir aus den bisher genannten Gründen eben nicht vorstellen 4 Häuser in 4 verschiedenen Ländern zu haben und dazu noch einen überdimensionalen Fuhrpark. Was soll ich mit 3 weiteren Häusern? Wenn ich in ein anderes Land will, dann buche ich mir einen großzügigen Urlaub dorthin.

Meine weiteren Ziele sind Hausfrau bleiben, genug Zeit für mich und meine Familie haben. Dazu wäre ein Schwimmteich noch ganz optimal und der Ausbau des Dachbodens für weitere Zimmer.
Qualitativ hochwertige Kleidung und so weiter und so weiter. Mein erwünschter finanzieller Überfluss soll meinen bisherigen Zustand erhalten und verbessern zugleich. Nur Luxusautos oder Häuser stehen nicht auf meiner Agenda, weil ich nicht weiß, was ich damit machen soll.

Angst vor dem Unvorstellbaren? Ich habe immer Angst, daß das Unvorstellbare fernbleibt. Wobei ich ab und an leichte finanzielle Erfolge erzielen konnte und ich mich vorher wirklich schwingungsmässig oben befand. Doch danach kommt der Gedanke, daß es eben nicht die Fülle war, die ich eigentlich anstrebe. Wäre ich das Universum, würde ich sagen, ich wäre undankbar :kgrhl: .
Und damit beschränke ich mich auf das, was ich hier erschaffen habe.

Ich strebe noch größeres an, allerdings aus anderen Gründen. Freizeit, Freiheit, Urlaub so weit weg oder nah wie man will etc.
Die eine Stufe höher reicht mir nämlich eben nicht :teuflischgut: .

Nur wie kommt man also da raus?

Kav
Kavaja Varna
 

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