Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 20. Dez 2014, 10:40

Liebe Loa,

Danke. Es ist mir wiedermal bewusst geworden, dass kennen und gelesen haben einen Unterschied ist zu dem Punkt das Wissen und gelesene auch im Leben anzuwenden.

Du hast viele wichtige Punkte genannt. Ich habe mich zu stark auf das was ist konzentriert und nicht auf das was dahinter steckt.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Winterbraut » 20. Dez 2014, 11:38

Guten Morgen Ihr Lieben,

danke Loa, das ist so schön und einleuchtend geschrieben...da ich auch manchmal nicht klar durchblicke beim eigenen Kram ist es absolut hilfreich, deine präzisen Texte zu lesen :bussi: toll :hug:

Liebe Lichtblume,

was mir immer geholfen hat und immer noch hilft in solchen Situationen, ist, mich erst wieder meinem Kind zuzuwenden im akuten Zustand, wenn ich wieder in Ausrichtung bin.
Dann hat es uns beiden gut getan, wenn ich ihn einfach so wie er war - zappelnd, schreiend, schmollend, in den Arm genommen habe, oder wenn das nicht ging, mich dazugesetzt habe oder neben ihn gelegt, aber nur wenn das mit einem guten Gefühl ging. Einfach so ohne irgendwas für ihn da sein, so wie er ist, weil es okay ist.
Er hat sich dann meist schnell beruhigt und sich an mich gekuschelt - das tut heute noch gut, obwohl er schon 12 ist.

Wenn es problematisch ist, selbst wieder in Ausrichtung zu kommen hängt das meiner Erfahrung nach oft damit zusammen, dass ich mir nicht klar bin, was das Ganze - also z.b. der Wutanfall - in mir selbst auslöst. Ich bin mir dann meiner Gefühle nicht bewusst. Damit meine ich nicht die Vergangenheit, sondern das ganz aktuelle Gefühl, das aber oft nicht so leicht zu erkennen ist, da Emotionen davorgeschaltet sind, wie ein Schleier.

Ich habe bemerkt, dass meine daraus folgende Re-Aktion, also genervt sein, unangenehme Gefühle, oft Ängste überdecken... Angst vor meinem Kind, auch oft Angst meinem Kind "entgegenzutreten oder zu -stehen", was ja oft inder Gesellschaft propagiert wird (Grenzen setzen), also Glaubenssätze von aussen, oder dass ich etwas falsch gemacht habe, dass es mich vielleicht doch nicht liebt, Angst vor Konsequenzen, das meine Ehe zerbricht etc, ich war also in der Zukunft..das hat mich dann alles davon abgehalten in Ausrichtung zu kommen und ich habe meinem Sohn "die Schuld" gegeben, dass es mir nicht gut geht, dass es anstrengend ist.

Für mich steckte meist sehr viel dahinter, wenn ich solchen Situationen nicht ruhig bleiben konnte, und diese ganzen Emotionen haben im Grunde immer eine Art Wunde verdeckt, nämlich dass ich nicht geliebt sein könnte, mit mir etwas nicht stimmt, ich nicht gut bin.
Und wenn ich das mir klargemacht hatte und dann wusste, alles ist gut und das angenommen hatte, war ich auch wieder ruhig und angebunden.

Alles Liebe und ein schönes Wochenende

Winterbraut :gvibes:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Winterbraut » 20. Dez 2014, 11:41

Ps.:
Was mir noch einfällt:
Vielleicht kannst Du auch von Deiner kleinen Tochter lernen, damit umzugehen... Kinder haben oft einen ganz leichten Umgang mit solchen Ausbrüchen... :kuss:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon ZaWo » 20. Dez 2014, 19:59

Hi Lichtblume,

zur allgemeinen Theorie wurde ja schon viel gesagt. :stimmt: Von mir noch eine Ergänzung. Bitte bedenke, dass du dich vermutlich im Gefühlszustand Ärger/Frust/Schuldzuweisung oder so ähnlich befindest..........und auch das ist ok. Auch das brauchst du, um davon ausgehend weiter klettern zu können. Ich habe gerade mal im Emotionalen Leitsystem gespickt. Ich tippe, dass Zweifel oder Enttäuschung ein nächster sinnvoller emotionaler Schritt sein könnte.
Könnte mir vorstellen, dass du dir diese Gefühle selbst nicht erlaubst und so vielleicht Hochspannung in deine Umgebung schwingst. Es macht wirklich nichts, wenn es mit dem "Liebe nach Außen senden" nicht so klappt, bzw. überhaupt nicht angebracht ist, weil des Selbst erst mal wahrgenommen werden möchte und das fühlt sich vielleicht überhaupt nicht liebevoll, sondern knatschig etc. Und nein, Liebe ist nicht immer die Lösung, sondern Erleichterung. Wir sind hier nicht im esoterischen Feenland.

ich weiß, dass Abe sage, dass wir nur zu unseren Kindern sprechen sollten, wenn wir aligned sind. Mir persönlich gelingt das nicht und ich denke auch, dass Abe da das Ideal nennen. Solln se doch mal runterkommen und vorführen, wie man heilig durch den Kontrast schwebt. :mrgreen: Schimpfen hat mich schon oft befreit und wenn es nur ein gebrülltes "man bin ich gerade genervt" ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Brüller vorher und ein klärendes Gespräch nachher (über die eigenen Gefühle ohne Schuldzuweisung) gut tun kann. Irgendwann ist nämlich der Punkt gekommen, wo du dich erst mal selbst retten musst und die Kinder dann nachher. Unselbstgerettet hättest du eh nichts zu geben. Eine befreite Mutter erleichtert die Kinder ebenso. Da zeigt sich dann plötzlich die Zauberhand.

Uns selbst zu tütteln und zu beruhigen ist the work. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. :P

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 21. Dez 2014, 04:11

Hallo ihr alle Zusammen,

Ihr habt mir viel Futter zum Nachdenken gegeben. :five:

Ich packe das mal in mein Kopf und in mein Herz und höre und fühle mal in mich rein was da kommt.

Wenn ich mich da durchgefühlt (durchgedacht)?habe melde ich mich wieder :lieb:

Liebe Grüsse in die Nacht hinaus
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon lawofattraction » 21. Dez 2014, 08:59

ZaWo hat geschrieben:Könnte mir vorstellen, dass du dir diese Gefühle selbst nicht erlaubst und so vielleicht Hochspannung in deine Umgebung schwingst.


Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich denke, das ist einer der Schlüsselsätze. Das Dilemma bei der ganzen Sache ist meiner Meinung nach ebenfalls, dass uns - gerade im Falle der eigenen Kinder - kein "selbstsüchtiges Denken" zu eigen ist. Und dann soll man als böse Rabenmutter sich von dem tobenden oder weinenden Kind abwenden und sich einfach um sich selbst kümmern?

Dabei ist es genau das, was wieder Ruhe in die ganze Atmosphäre bringt, das "selbstsüchtige Kümmern" um den eigenen Zustand und das Suchen nach Ausrichtung. Egal, ob - je nach Schwingung - durch eigenes Toben oder Fluchen oder Weinen oder Jammern oder auch die Beschäftigung mit Dingen, die wieder auf den eigenen Freudeweg schicken. Obwohl die Idee, ein ausgedehntes Bad zu nehmen, während draussen der Sprössling unglücklich ist, sicher sehr gewöhnungsbedürftig ist. :mrgreen:

Da könntest Du, liebe Lichtblume, dann auch den Vater der Kinder involvieren, statt Dich auch hier wieder nach seinem Befinden zu richten und Rücksicht zu nehmen auf seine Empfindlichkeit und seine Erfahrungen in der Kindheit. Solange er die in der Art pflegt, werden sie auch immer präsent sein. Aber das nur am Rande.

Neulich hörte ich bei Abraham den sehr tiefsinnigen Satz, dass jede andere Spezies besser dazu in der Lage ist, ihr Alignment zu finden, als wir Menschen das können. Wobei die kleinen Menschen, die Kinder, in ihrer noch eher unbeeinflussten Schwingung auch dazu gehören. Sie haben einen Wutanfall und damit ist die Luft bereinigt. Auf herzerweichendes Weinen folgt schnell ein Lächeln, weil die Erleichterung erfolgt ist.

Gewitter reinigen immer die Luft. Zuerst wirbeln sie die Atmosphäre ein wenig durcheinander, dann fluten sie alles mit Wasser, dessen Reinigungswirkung ja sehr bekannt ist, und danach atmen alle erleichtert und befreit auf.

Das kann als Analogie auch Deiner Sichtweise, liebe Lichtblume, dienen. Denn für Dich ist der Wutanfall Deines Sohnes sehr viel schlimmer und beeindruckender als für ihn. Ihn erleichtert er, Dich beschwert er. Manchmal hilft es, Dinge einfach von einer anderen Warte zu betrachten.

Liebe Grüsse und einen schönen vierten Advent
Loa :hug:



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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 21. Dez 2014, 10:37

Danke liebe Loa :hug:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Liebeszauber » 21. Dez 2014, 12:07

Ich finde das so herrlich, wie hier diskutiert wird :P

Obwohl die Idee, ein ausgedehntes Bad zu nehmen, während draussen der Sprössling unglücklich ist, sicher sehr gewöhnungsbedürftig ist.
8-)

oder

Und dann soll man als böse Rabenmutter sich von dem tobenden oder weinenden Kind abwenden und sich einfach um sich selbst kümmern?


Ja, dieser Gedanke hat es in sich...

Und hier greifst du etwas auf, liebe Loa, was mir eine Zeit lang Sorgen bereitete, jedoch sich inzwischen vollkommen verflüchtigt hat. Auf dem Pausenhof.... Die große Familie....
"Frau Liebeszauber, warum kümmern Sie sich nicht um ....und ..., die haben großen Streit ! Frau Liebeszauber, so geht das aber nicht. Tun Sie gefälligst etwas! "
So oder so ähnlich habe ich die Dinge erlebt, und es war nicht gerade leicht, mich abzuwenden, um bei mir zu bleiben und weiter einem freudvollen Aufenthalt an der frischen Luft nachzugehen; das Gerangel war einfach manchmal unübersichtlich :hä: :hä: .
Doch ich blieb ruhig, und setzte meine Runde fort, mit dem Ergebnis, dass alles sich beruhigte, auch die, die mir Vorwürfe machten, irgendwie gingen ihnen die Argumente aus :102: . Heute bekomme ich nur noch äußerst selten solche Meldungen, grundsätzlich amüsiert man sich lieber mir mir in den Pausen, oder singt mir ein Lied vor :pfeif: , was ich liebe.

Habt alle einen schönen 4.Advent,
Liebeszauber
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon shaoli » 22. Dez 2014, 15:20

Hallo , liebe Liebeszauber ,

wenn mich früher ein Bild vom Muttersein ansprach , hab ich meist gedacht , da darf ich aber nicht ich sein . An
Bemühungen , diesem Bild zu entsprechen , erinnert sich keins meiner Kinder ( zwei in der Pubertät , eins
erwachsen , sehr wohl aber an viele Momente ,
in denen ich die contenance verloren habe . Dass ich mal einen Topf mit angebrannten Kartoffeln aus dem Fenster ,
Papa ein halbes Brot nachgeworfen oder eine Tür so fest zugeknallt habe , dass die Lampe runterkam ... , sind
so Sachen , die ich öffentlich schreiben kann . Oder dass ich sie , ohne mit der Wimper zu zucken , im Winter auf
Strümpfen heimgehen ließ .

Gerade habe ich mal wieder festgestellt , dass Menschen , die sich zurücknehmen , nach anderen richten oder etwas
für andere tun , ohne selber Freude dabei zu haben , meist dazu neigen , irgendwann Gegenleistungen einfordern .
Und sei es in Form von Anerkennung , Respekt , Bestätigung oder dem Wunsch , dass der andere sich jetzt mal
unterordnet . Auch Eltern nehmen diese Haltung oft offen ein , wenn die Kinder älter / erwachsen sind . Inwieweit
auch andere es seit früher Kindheit so extrem erlebt haben wie ich , weiß ich nicht . Mir wurde oft gesagt , man
opfere sich für mich auf , sei wegen mir krank und habe kein Geld , da sei es das mindeste , dass ich mache ,
was man mir sagt , " lieb " bin ... . Schon vor Abraham war mir " irgendwie " klar , dass ich so oft das Bedürfnis
hatte , um mich zu schlagen , weil von mir immer und ein Maß an Dankbarkeit , Bewunderung oder Rücksichtnahme
gefordert wurde , dass es mir unmöglich machte , frei zu entscheiden , was für mich gut ist . Es "mußte"
immer auch für Eltern/Großeltern gut sein - wenn nicht , hagelte es Vorwürfe , Herabsetzungen und manchmal
regelrechten Hass . Inzwischen habe ich jeden Kontakt abgebrochen .

Das ist wahrscheinlich extrem und vielleicht habe ich mich deshalb nicht auch noch dauernd für meine Kinder
verbogen . Sie haben mir neulich trotzdem ein Video über Mutterschaft geschickt , mit den Worten : " Für die
unglaublichste , stärkste und liebste Mama der Welt " *schluchz* .

Wenn ich darüber nachdenke , ich kenne einige Mütter , die ich , als die Kinder klein waren , zumindest manchmal ,
ein bißchen bewundert habe , beispielsweise , weil sie lächeln und dem Kind erklären konnten , warum sie nicht
angespuckt , gebissen oder " fette Kuh " genannt werden wollten . Meine Kinder haben sich das gar nicht getraut ,
weil ihnen für weniger der böse Blick oder Konsequenzen drohten . Ich erinner mich an das Erstaunen meiner Tochter , als sie hörte , dass ihrer Freundin , wenn deren Schwester bspw. Schuhe bekam , in dieser Preislage
etwas mitgebracht wurde . Meist Spielzeug . Sie erinnert sich daran , dass ich ihr zugeflüstert habe : " Vergiß es " .
Ich habe meinen Kindern sehr früh erklärt , dass sie nicht einmal quengeln brauchen , weil ich entscheide , wann
ich Wünsche erfülle . Und warum der/die eine manchmal viel und die anderen gar nichts bekommen . Weil er/sie
gewachsen war , eingeschult wurde , ein neues Hobby hatte ... Nichtmal für gute Noten gabs etwas .

Die anderen Mütter fanden mich " hart " , aber meine Kinder waren es nicht , die sich wegen einer Tüte Chips
gemöbelt oder darauf geachtet haben , wer wieviel ißt . Oder unterm Supermarktregal lagen :clown: Ich weiß nicht
genau , warum , aber viele dieser Kinder haben irgendwie bis heute eine Dauerwut auf ihre Mütter :102:

Jetzt bin ich ins plaudern gekommen . Eigentlich wollte ich schreiben , dass du jedes Mal , wenn du dich nicht
verbiegst , dich rettest , wie Zawo oder dich dir selber zuwendest , wie LoA schreibt , dafür sorgst ,
dass euer Schwingungskonto nicht (irgendwann ) mit ( dem Gefühl von ) offenen Rechnungen und Forderungen belastet wird .

Später vielleicht mehr , ich muß los :ros:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Winterbraut » 22. Dez 2014, 17:14

Guten Abend Ihr Lieben,

shaoli hat geschrieben:Das ist wahrscheinlich extrem und vielleicht habe ich mich deshalb nicht auch noch dauernd für meine Kinder
verbogen . Sie haben mir neulich trotzdem ein Video über Mutterschaft geschickt , mit den Worten : " Für die
unglaublichste , stärkste und liebste Mama der Welt " *schluchz* .

Wenn ich darüber nachdenke , ich kenne einige Mütter , die ich , als die Kinder klein waren , zumindest manchmal ,
ein bißchen bewundert habe , beispielsweise , weil sie lächeln und dem Kind erklären konnten , warum sie nicht
angespuckt , gebissen oder " fette Kuh " genannt werden wollten . Meine Kinder haben sich das gar nicht getraut ,
weil ihnen für weniger der böse Blick oder Konsequenzen drohten .



shaoli hat geschrieben:Jetzt bin ich ins plaudern gekommen . Eigentlich wollte ich schreiben , dass du jedes Mal , wenn du dich nicht
verbiegst , dich rettest , wie Zawo oder dich dir selber zuwendest , wie LoA schreibt , dafür sorgst ,
dass euer Schwingungskonto nicht (irgendwann ) mit ( dem Gefühl von ) offenen Rechnungen und Forderungen belastet wird .


Wie ich es genau erklären soll weiss ich gerade nicht, aber mir kommt es ein wenig durcheinander vor, Beispiele mit Projektionen aus der Kind mit Abraham-Lehren zu verwaschen- denn natürlich ist es gut, sich nicht zu verbiegen, zu tun, was Freude bereitet, was mir gut tut. Aber ich kann doch nicht sagen (wenn ich das obere Zitat nehme) dass ich mich automatisch verbiege oder in Erwartungshaltung bin, wenn ich etwas für meine Kinder tue. Wenn ich oben in meinem eigenen Post geschrieben habe, dass ich meinen schreienden Sohn gehalten habe, dann deshalb, weil für mich z.B. dies sich viel viel besser anfühlt und liebender, als wenn ich mich in die Wanne lege und weiss, er schreit. Nicht weil ich denke ich 'muss' mich jetzt selbst vergessen und links liegen lassen.

Meine Ahnung ist eher: Nicht nur Kinder, auch Erwachsene sind ansatzsweise oder ab und an zu bedingungsloser Liebe fähig... mein Sohn findet es schon wenn ich für ihn da bin, ich auch, und genauso schön finde ich wenn er seinen Weg geht.
Wenn ich Abraham lese, sehe ich es als Ermutigung, eben nicht den 'alten Kram' in die Beziehung zu nehmen,mal das zu überdenken, mal hinzufühlen ob es nicht anders auch geht, oder ins Gegenteil zu verfallen weil ich gegen meine eigene damalige Kindheit ankämpfe, da bleibe ich ja ein Lebenlang im Vergleich, sondern die Kinder anzunehmen wie sie sind. Natürlich sind das Idealfälle, aber eine Annäherung ist meiner Ansicht nach durchaus möglich. Natürlich raste ich auch mal aus, dennoch fühlt sich Ruhe für mich besser an. Und so verstehe ich auch die Abraham-Diskussion, den Austausch, Möglichkeiten zu finden, sich gut zu fühlen... dies umzusetzen, da muss sich doch keiner rechtfertigen.
Zumindest so kam das ein wenig bei mir an....

Einen schönen Abend allen
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon katgirl » 22. Dez 2014, 19:04

Ist das nicht egal, ob man Kind, Mutter, Vater, Chef, Angestellter, Partner oder sonst was ist?
Es geht doch immer nur um Kontrast und Erschaffen und wie jeder das mit sich selbst managed, egal ob bewusst oder unbewusst. Wenn die Rollenverteilung anders wäre, würden doch Schwingung und Gefühle die gleichen sein.
lg
:nachdenk:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Winterbraut » 22. Dez 2014, 19:20

....ja so irgdndwie hatte ich das auch gemeint, in die Richtung...
Nur weil es eine Eltern-Kind-Beziehung ist läuft es ja nicht anders. :nachdenk:

Wenn ich also Strenge oder Wut oder Ausrasten schwinge..
Und mir fiel noch ein: Auch extremes Sich-Nicht-Verbiegen kann ein Glaubenssatz sein der aus komischen Verknüpfungen entsteht; dass ich automatisch mich "nicht um mich kümmere" wenn ich mich um das Kind kümmere. Möglicherweise weildie Medien auch zeigen dass man viel verpasst wenn man "nur Mutter" oder "liebevolle Mutter" ist? :hä:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon shaoli » 23. Dez 2014, 04:36

Hi , liebe Winterbraut ,

ich mußte jetzt erst einmal überlegen , ob und was ich schreibe . Ich habe aber einen kleinen " Notfall " ,
über den ich sozusagen wache , und kann mich nicht so recht konzentrieren .
Zum einen schwinge ich nicht Strenge , Wut und
ausrasten . Das liest sich ja , als könne ich mein Geld bei RTL 2 verdienen .
Aber ihr habt schon Recht , Eltern-Kind-Beziehung läuft nicht anders als andere . Und , hast du ein Problem damit , ein Bad zu nehmen , wenn dein Partner einen Wutanfall hat ?
Ich nicht . Kleine Kinder würde ich schlicht nicht unbeaufsichtigt lassen , schon gar
nicht während eines Trotzanfalls . Aber ich würde mir vielleicht Kopfhörer aufsetzen und Musik hören .

Was würdest du tun , hätte dein Partner dich " fette Kuh " genannt und angespuckt ?

Natürlich machts einen gefühlten Unterschied , ob ich einen Erwachsenen oder ein Kind vor mir habe .
Da aber immer die Schwingung die Beziehungsarbeit erledigt , sollte das , was man sagt und tut ,
mit dem übereinstimmen , was man denkt und fühlt . Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen .

Ich bin manchmal streng , manchmal wütend und manchmal "raste" ich sogar aus . Aber noch während das
Brot fliegt , muß ich meist lachen . Ich habe meine Kinder lange im Tuch getragen und sie durften im Elternbett
schlafen , so lange sie wollten - wer das nicht wirklich schön findet , sollte sich nicht dazu gezwungen fühlen ,
egal , wieviele Befürworter es gerade findet . Jede Zeit hat ihre Erziehungstrends , die von der Mehrheit für
richtig erachtet werden . Alles andere ist " falsch " . Das find ich weit schlimmer als das Schulsystem ,
zum einen , weil wir wissen , dass es auch mal als absolut richtig galt , Kinder in dunklen Zimmern schreien
zu lassen . Zum anderen , weil Maßstäbe einschränkendes Konkurrenz - und Vergleichsdenken fördern .

Ich wollte , dass meine Kinder sich aus sich selber heraus entwickeln , und habe ihnen die entsprechende
Freiheit gelassen . Aber auch vorausgesetzt , dass sie mich nicht anspucken - dass sie es sich nicht getraut
hätten , oder für weniger Konsequenzen drohten , hört sich vielleicht so an , als hätte ich viel gestraft ,
das habe ich aber ... nie ? Zumindest so selten , dass mir jetzt nichts einfällt . Ich raste zwar mal aus ,
aber wie schon geschrieben wurde , nach einem reinigendem Gewitter kann man / ich mich dem Thema
in Ruhe nähern , womit Strafen wegfallen , was für mich durchaus ein positiver Nebeneffekt an einem
Ausraster ist . Ohne wäre vielleicht eine Strafe erdacht und verhängt worden , und die schlechte Stimmung
hätte sich auf beiden Seiten weiter zugezogen . Zumindest ich wüßte auch nie , ob eine Strafe " angemessen " ist
und würde mich mit dem Zweifel zusätzlich mies fühlen - nicht hinzugerechnet , was Abraham in den workshops
über Aufmerksamkeit auf unerwünschtem Verhalten und überhaupt über Kinder als machtvolle Schöpfer sagen -

Der " böse Blick " kam beispielsweise konsequent , wenn sie sich anschickten , mit den Fingern an
die Glasscheiben beim Bäcker zu gehen , und wenn 10 Kinder danebenstanden und sie verschmieren
durften .
Die Bäckersfrau hats gefreut , sie mochte die Kinder , die fanden sie nett und etwas später haben sie ohne
Aufregung selber Brötchen geholt . Die Bäckersfrau hat drauf geachtet , dass sie nicht weggedrängelt werden
, ist um die Theke herumgekommen , hat sie freundlich/respektvoll behandelt - positive Schwingung , positive Erfahrung für alle . Ich hätte sie auch schmieren lassen können , manche Eltern finden das vielleicht
positiv und wichtig , uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und Kreativität , ist auch in Ordnung
- wie oben geschrieben , das wichtigste ist , dass Gedanken und Gefühl mit der Handlung , der Reaktion übereinstimmen . Auch wenn wir sagen , wir tun dies und das für unsere Kinder ,
in Wirklichkeit tun wir immer das , womit wir uns besser oder gut fühlen . Fühlt man sich gezwungen ,
häufig etwas zu tun oder zurückzustecken , weil es sich schlecht anfühlt , egoistisch(er) zu sein , überfrachtet man
die Familienschwingung über kurz oder lang doch mit unbereinigtem , persönlichem " Kram " , was nur erdrückend sein kann , aber dazu schreibe ich dann später vielleicht mehr , wenn ichs mit einfachen Worten auf den Punkt
bringen kann .

Ich habe natürlich versucht , meine Erfahrungen oder in dem Fall die Schwingung , die in meinem Elternhaus vorherrschte , mit Abrahams Lehren und dem LoA in einen Zusammenhang zu bringen , und zwar , weil
ich nicht mehr kämpfen , sondern loslassen wollte . Also mußte ich wissen , was ich tue , um diese
Schwingung aufrecht zu halten . Es ist ja alles nicht so unbedingt neu , aber auch dazu dann später noch ein
paar Zeilen .




Liebe Grüße
shaoli
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon lawofattraction » 24. Dez 2014, 09:03




Neuer Workshop! :loveshower:

Zugegeben, keine leichte Kost für Eltern, aber für mein Empfinden eine der besten und klarsten Aussagen, die Abraham zum Elternsein bisher gemacht haben.

Wobei das Gute ist, dass das natürlich wie immer auf jede andere zwischenmenschliche Situation übertragen werden kann. 8-)

Viel Spass!



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 24. Dez 2014, 10:16

Liebe Loa,

DANKE DIR!

da stimme ich dir zu. Das ist wirklich keine leichte Kost. Besonders nicht auf fast leeren Magen :pfeif:

Ich habe mir so viele Gedanken in den letzten Tagen gemacht. So oft habe ich mich an den PC gesetzt und wollte meine Gedanken niederschreiben... Ich lag oft in der Nacht wach. Ich suche so sehr nach Antworten. Will verstehen.
Ich suche so sehr nach Klarheit über mein Mutter - Sein. Aber vor allem will ich das gelesene in meinem Leben anwenden können um neue Wege gehen zu können.

Dazu kommt, dass ich so oft das Gefühl habe, dass meine jüngste Tochter mir soviel zeigt. Ich von ihr lernen kann auf eine ganz besondere Weise.

Gestern als sich die Situation zu spitzte, überhäufte meine kleine Tochter mich mit ihren Küssen. So als wollte sie mir sagen, dass ich mich wieder in Verbindung bringen soll mit meiner Führung und nicht die Konzentration auf meinen Sohn lenken soll.

Nun habe ich ja viele neue Inputs gekommen. Und irgendwie wirbelt es nun wieder alles durcheinander....

Bis auf bald...

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 24. Dez 2014, 13:54

Liebe Loa,

Gibt es zu diesem neuen Workshop ein Clip, den ich hören könnte? Ich höre so gerne Esthers Stimme und hoffe so im Englisch lernen wieder ein Stück weiter zu kommen.

Vielen Dank.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon lawofattraction » 24. Dez 2014, 14:36

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 24. Dez 2014, 15:18

Uh das ging ja schnell... :danke:

vielen Dank! :loveshower:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 31. Dez 2014, 10:20

Hallo Zusammen,

Loa hat in dem Beitrag an Jatina etwas sehr erhellendes und Kraftvolles geschrieben, welches mir nun auch im Umgang mit meinen Kindern und meine Fragen zum Mutter-/ Eltern-Sein grosse Erleichterung bringt. Danke :danke:

(Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich das hier reinkopiere)

lawofattraction hat geschrieben:Immer. Out of Vortex wirft Fragen und Zweifel auf und den dringenden Wunsch, mehr zu erfahren, mehr zu verstehen und das, was im Moment als fehlende Balance erspürt wird, wieder ins Gleichgewicht zu bringen. OOV führt in die Ausdehnung und das oft freudige Erkennen einer Lösung, wenn wieder ein Puzzleteilchen seinen Platz gefunden hat.

Daher ist so gut wie jede Frage eine Bereicherung für den Frager und genau so für die Person, die antwortet. Jedes Sich-Auseinandersetzen mit einer Frage, um die Antwort zu formulieren, setzt einen inneren Prozess in Gang durch die Beschäftigung mit dem Thema.
[/color]


Ich komme nun ein Stück weiter was der Sinn vom Kontrast ist. Das gibt auch Kraft in mitten des Kontrastes.

Liebe Grüsse
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 23. Okt 2015, 10:20

Hallo Zusammen,

wie lange schon wollte ich hier wieder mal weiterschreiben. Sind immer noch so viele offene Fragen da zum "Eltern-Sein" in der Umsetzung der Abraham Lehre. Soviel manchmal, dass mir ganz Sturm ist im Kopf.

Ich brauche heute eure Anregungen um in meinem Leben mit den Kindern weniger Widerstand hervorzurufen.

Es geht um das Thema. Internet. Filme, I Pad etc.

Es ist mir bewusst, dass die Kinder mit diesen neuen Medien aufwachsen, und irgendwo haben Abraham auch etwas darüber geschrieben (weiss jetzt nicht gerade )

Ich merke aber, dass ich dieser Mediennutzung meiner Kinder sehr viel Widerstand entgegenbringen. Einerseits finde ich es ok, dass sie auf dem i Pad ihre Kinderfilme schauen dürfen, aber ich bekomme mühe damit, wenn nach 2-3 Stunden sie immer noch nicht aufhören wollen. Wenn schon am morgen früh darüber gestritten wird, wer welcher Film zuerst schauen darf.

Ich will mich gerne im Bezug auf dieses Thema wohlfühlen. Einen Weg finden den für mich stimmt und der der Entwicklung der Kinder nicht schadet (finde nicht das richtige Wort)

Ich weiss und ich muss mir das immer wieder sagen, dass meine Kinder ihr Leben selber erschaffen. Dass sie das recht haben auf Freiheit. Aber wenn ich sehe, dass sie langsam überdreht werden, dann sage ich Stopp. Ich lasse sie ja auch nicht an der prallen Sonne bis sie ohnmächtig werden...

Ihr merkt... meine Energie ist nicht mal Ansatzmässig in Richtung Vortex was dieses Thema angeht.

Es kommt wiedermal meine Neigung dazu, dass ich so vieles "richtig" machen will... auch wenn mir bewusst ist, dass es ein "richtig" nicht gibt...

Ich will die Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen. Nichts verbieten und doch will ich nicht, dass sie den ganzen Tag am i Pad sitzen. Ich wünsche mir ein anderes Familienleben...

Ich freue mich auf eure Antworten.

Alles Liebe für euch.

Liebe Grüsse
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon katgirl » 23. Okt 2015, 12:28

Hallo Lichtblume,

das Problem sind weder Deine Kinder oder ihre Reaktion, noch das ipad, sondern Deine Glaubenssätze dazu, die Du aus verschiedenen Richtungen angenommen hast.

Versuch mal die Käsetechnik. Mal Dir Kreise aufs Papier und schreib in jeden rein, was Dir zu ipad und Medien einfällt und dann denk über den Punkt nach, der sich am besten anfühlt.
Du kannst auch versuchen Deinen Fokus umzulenken. Was würde Dir in solch einem Augenblick mehr gefallen? Was würde Dir mehr zusagen?
Meinentwegen: Mir würde es jetzt mehr gefallen, wenn sie ein Buch anschauen würden. Ich bevorzuge ja Bücher mehr. Ich mag dennoch auch die Freiheit des Internets in geregeltem Maße. Ich liebe es halt mehr, wenn sie miteinander spielen. ...

LG
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 23. Okt 2015, 12:58

Liebe Katgirl,

danke vielmals für deine Zeilen.

Es ist mir bewusst, dass das an meinen Glaubenssätze liegt, dass ich solch einen Widerstand spüre.

Darum suche ich ja auch nach Erleichterung.


Interessanter Weise macht es mir viel wenige aus, wenn ich meine 6 Jähre Tochter ständig hinter einem Buch sehe. Sie liebt Bücher über alles, seit sie ein Buch überhaupt in den Händen halten kann. Wenn Sie nun aber ihren grossen Bruder ständig am I Pad sieht, setzt sie sich zu ihm.


Das mit dem Käse finde ich eine tolle Idee.

Werde ich in Ruhe umsetzen.

Werde wieder berichten.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon lawofattraction » 23. Okt 2015, 13:49




Liebe Lichtblume,

ich erinnere mich an einen Workshop, in dem eine Mutter ähnlich gelagerte Fragen hatte. Abraham antworten, dass die Kinder als Leading Edge mit ganz anderen Voraussetzungen und anderen Absichten geboren werden - sie nennen es "cable ready" - sozusagen bereit, mit technischen Geräten umzugehen.

Sie hatten genau solche Absichten und fühlen sich durch die äusseren Beschränkungen der Eltern so beschnitten, als wenn Du nun statt mit Deinem Auto mit dem Pferdewagen Deine Einkäufe machen oder reisen müsstest.

Das ist Evolution, und wenn ich betrachte, wie die Kinder Fertigkeiten haben, die wir uns erst aneignen mussten, dann wird klar, dass das irgendwie in dieses evolutionäre Bild hineinpasst. Dabei basierst Du Deine Entscheidungen aber auf einem Modell, dem die Kinder nicht mehr entsprechen, das Dir aber vertraut ist. Und genau deshalb scheint es zu stören.

Irgendwie gibt es ja immer Diskrepanzen zwischen Eltern- und Kindergenerationen. Diejenigen, die länger auf der Welt sind, denken immer, dass sie den Jungen gegenüber Vorteile an Wissen und Erfahrung haben. Dabei betonen Abraham, dass es die Kinder sind, die uns lehren.

Lieben Gruss
Loa - die froh ist, nicht mit solchen Themen zu tun zu haben :pfeif:





*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 23. Okt 2015, 14:51

Liebe Loa,

habe deine Zeilen gelesen. Herzlichen Dank. Melde mich so bald wie möglich.

Bis dann

Liebe Grüsse
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 24. Okt 2015, 02:21

Liebe Loa,

zuerst einen lieben Gruss an dich in die Nacht hinaus. :gvibes:

Ich habe lange darüber nachgedacht was du geschrieben hast unten.

lawofattraction hat geschrieben:

Irgendwie gibt es ja immer Diskrepanzen zwischen Eltern- und Kindergenerationen. Diejenigen, die länger auf der Welt sind, denken immer, dass sie den Jungen gegenüber Vorteile an Wissen und Erfahrung haben. Dabei betonen Abraham, dass es die Kinder sind, die uns lehren.



Ja da kann ich dir bepflichten... Das erlebe ich aber vielmehr im Bezug auf meine Eltern als auf meine eigenen Kinder.
Ich denke nicht, dass ich das "Wissen der Kinder" als Leading Edge unterschätze. Jedenfalls und vor allem durch die Erfahrungen mit Morgensternchen begreife ich wirklich dass das stimmt. Dass die Kinder mit einem riesigen Wissen schon ausgestattet sind und von uns als "Eltern" einfach eine liebevolle Hand brauchen.

Bei Morgensternchen klappt es sehr gut, bei den älteren darf ich üben :pfeif:

Im Blick auf meinen Sohn und seine Reaktionen wenn ich Stopp sage, dann erkenne ich ganz klar, dass er sich "beschnitten" fühlt in seiner Freiheit.... Doch was ist "Freiheit" im Bezug auf das gemeinsame Familienleben?

Oben hat Katgirl etwas von "vernünftigem" Konsum geschrieben. Ja was ist vernünftig? In meinen Augen reicht 1-2 Stunden in denen die Kids ihrer Leidenschaft für`s Filme schauen nachgehen können. Aber da sind sie (besonders mein 9 Jährigen Sohn, anderer Meinung. Auch hier wieder ist er es, jener mich zwingt mit Kontrast meine Glaubenssätze zu bearbeiten....

Auch gibt es Abläufe in denen ich mir wünsche, dass die Kinder ihren Teil dazu beitragen. Das heisst, dass es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, dass sie nach ihrem Alter entsprechend auch kleine Arbeiten im Haushalt übernehmen.
Es gab eine Zeit, da lies ich sie den ganzen Tag wirklich frei spielen, mit dem Resultat, dass ich je länger je mehr einfach gestresst war, wenn ich sah, dass sie alle "Freiheiten" haben und ich ständig am aufräumen, putzen, waschen und kochen bin. (Ja ich weiss, sehr viel Frust in meinen Zeilen :oops: ) Ich weiss, dass ich da sehr viel Schwingungsarbeit noch vor mir habe :pfeif:

Ich merke einfach diesen riesen "Schwingungsunterschied", zwischen den älteren Kids und Morgensternchen. Morgensternchen liebt es, in meiner nähe sich zu beschäftigen. Sie liebt es, mit mir Tätigkeiten im Haushalt zu machen. Sie erledigt Dinge, um dich ich sie nicht mal "bitten" muss. Zum Beispiel wenn ihre Kleider nass werden, zieht sie sich ab und trägt sie zur Waschküche. Sie trägt leere Lebensmittelhüten zum Abfalle, hilft beim Aufräumen....

Meine älteren 2 muss ich ständig bitten mir doch mal kurz zu helfen. Sie fühlen sich dadurch oft gestörrt. Verstehe ich ja auch... aber es gehört doch einfach in einer Familie dazu.... (Glaubenssatz?????)

Ich erinnere mich an einen Workshop in dem Abraham davon geschrieben hat, dass Esther in ihrer Kindheit sehr viele Freiheiten hatte, im Gegenzug zu einer Freundin von ihr. Dieser Teil hat mich sehr beeindruckt. Auch weil sie geschrieben haben, dass wenn ein Kind seine Aufgaben selber wählen kann, sie mit tiefer Verbundenheit ausführt... das sehe ich ja alles bei Morgensternchen! Das spüre ich ja selber auch, wenn ich die "Inspiration" habe gewisse Arbeiten aus zu führen.

Gestern war ich mit Morgensternen Laub zusammenkehren gegangen. Sie fand es toll im Laub zu spielen und wir machten ein spiel daraus durch die Laubhaufen zu springen. (Ich liebte das als Kind)

Die 2 älteren Kids, schauten in dieser Zeit lieber Filme... ich hatte mühe damit.

Da kommt mir nun grad ZaWo in den Sinn. In einem anderen Thema (ging auch um meine Kinder) erwähnt Sie, dass ich etv. ständig "Hochspannung" ausschwinge.... Wie komme ich von dieser "Hochspannung" weg?

Ich sehe, wieviel negative Gedanken und Erwartungshaltungen (Glaubenssätze) ich meinen älteren Kindern entgegenbringe. Ich glaube ich werde mich mit dieser neuen Käsetechnik damit befassen.

Uff, viel geschrieben... ist aber auch so schön ruhig. Kids schlafen und ich kann mich meinen Bedürfnissen widmen :gvibes:

In vielen Bereichen, sehe und spüre ich eine Schwingungsänderung bei mir, doch soviele Bereiche sind "hartnäckig" und ich habe das Gefühl auf der Stelle zu treten. :pfeif:

lawofattraction hat geschrieben:
Loa - die froh ist, nicht mit solchen Themen zu tun zu haben :pfeif:

:kgrhl: :kgrhl: :kgrhl: :kgrhl:

Liebe Grüsse
Lichtblume
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