Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 16. Sep 2014, 10:05

In den letzten Tagen bin ich ebenfalls mit dem Weg über die Gefühle am experimentieren.

Im Zusammenhang mit meinen Kids spiele ich oft mit dem Wort "Schönheit"

Diese Schönheit die aus diesem Abschnitt von Viereichen stark herauszusprlen ist begleitet mich nun schon einige Wochen.
Vielen Dank Viereichen für deine Worte! Irgendwie habe ich das Gefühl, dass deine Worte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Besonders den letzen Satz von dir... dass wenn du jetzt kleine Kinder hättest, ihnen ständig beim Spielen zusehen würdest, hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Viereichen hat geschrieben:Ein riesiger Schatz, beidseitig voneinander zu lernen. Abraham betonen immer wieder, dass gerade kleine Kinder stark in der Verbundenheit verweilen. Sie strahlen eine melted beingness aus, wie sie häufig auch bei Tieren zu erleben ist. Wenn ich jetzt kleine Kinder hätte, ich würde ihnen wahrscheinlich ständig beim Spielen und Schlafen zu sehen; dabei wahrscheinlich die Zeit vergessen.


Wie leicht verläuft man sich als Mami im Alltag. Manchmal komme ich mir vor wie ein Dirigent jener sein Stück dirigiert. Oft bin ich in Gedanken woanders wenn ich mit den Kids zusammen bin... Am planen und am dirigieren, welche Arbeiten wann noch gemacht werden sollten. Dieses Multitasking wie man ja so schön sagt, zerstört oft die Magie des Augenblickes. Grad deswegen haben mich deine Zeilen Viereichen, so wach gerüttelt!

Meine Kinder leben ständig im "Jetzt" Man spürt wie alles fliesst bei ihnen . Aufgeregt von einem Augenblick zum nächsten. Bereit in jedem Augenblick das Maximum zu erleben und zu spüren. Sie haben eine unglaubliche Präsents und Klarheit.

Als Mami sehne ich mich danach ebenfalls wieder so zu sein. Einfach im "jetzt" zu leben.

Ich nimm mir nun sehr viel Zeit mehr im "Jetzt" zu leben. Den Zauber des Lebens mit den Kids zu teilen. Ihnen beim spielen zu zu schauen. Mir Zeit nehmen sie beim schlafen zu beobachten etc.

Wenn Gedanken kommen, x und Y muss ich noch machen versuche ich ins Vertrauen zu gehen, dass diese Arbeiten zum perfekten Zeitpunkt erledigt werden können, oder dass diese Arbeiten schon erledigt sind. Und tatsächlich.... wenn ich`s wirklich zu lasse... dann kommt die Magie ins Leben... Ich geniesse die Zeit mit den Kids und oft unerwartet habe ich Zeit mich auch noch um die anderen Arbeiten zu kümmern.. oder unerwartet helfen mir die Kids beim Aufräumen, was aber dann natürlich für Sie dann ein weiteres Spiel ist. :clown:

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 25. Sep 2014, 03:25

Und wieder ein toller neuer Workshop der mein Mami - Herz zum hüpfen bringt!!!!

Toll und vielen Dank liebe Loa :loveshower: :lieb:

Du hast voll den Nagel auf den Kopf getroffen. Wie sehr kann ich die Mutter des Jungen verstehen.

Grad gestern bekamen wir die neuen Infos der Auflagen für den "Häuslichen Unterricht" für unseren Sohn.

In einem halben Jahr hat er die ersten Vergleichsprüfungen mit den Schülern die "normal" zur Schule gehen und ich habe ein wenig Bammel davor.

Auch ich spüre bei meinem Sohn einen extremen Drang nach dieser Freiheit. Freiheit selber zu entscheiden was er lernen will. Klar durch unser "unschooling" unterstützen wir als Eltern das ja auch ganz bewusst, da ich der Meinung bin (meistens jedenfalls :lol: ) dass ein Kind genau weiss, wann die Zeit reif ist für den nächsten Lernschritt und wir als Eltern /Begleiter einfach da sind um zu unterstützen wenn sie uns um Hilfe beten.

Ich sehe ihn immer mehr als Lehrer. Ein Lehrer der mir so vieles vermitteln will.

Seit Monaten ist seine Lieblingsbeschäftigung sich den ganzen Tag auszumalen welche Wünsche er sich als nächstes erfüllen will :gvibes: Er wälzt den grossen Teil des Tages Spielzeugmagazine und malt sich aus, was er gerne haben will...

Zuerst merkte ich gar nicht was das eigentlich soll... hat ja mir unserem klassischen "glauben" am Lernen nicht viel zu tun :rleye: Tja dann wurde mir bewusst, dass das ja genau das ist was Abraham uns immer wieder auffordern zu tun. Sich mehr mit unseren Wünschen auseinander zu setzen und mein Sohn macht gar nicht anderes :kgrhl:

Sein Lernziel ist " Wie manifestiere ich das was ich mir wünsche?" :genau:

Und so ganz nebenbei hat er jetzt vor ein paar Wochen angefangen die Preise der Wunschartikel aufzuschreiben. Also er sucht die gewünschten Artikel im Internet. Zuerst habe ich ihm die Internetseiten eingegeben. Aber das habe ich dann bald nicht mehr gemacht :clown: Wenn er diese Tätigkeit machen will, soll er selbständig die Internetseiten im Google eingeben. (ich weiss... ganz böses Mami bin ich :teuflischgut: ) Zuerst kam starker Wiederstand bei ihm, da er sich unsicher fühlte bei den Buchstaben. Da ich aber immer bereit war ihm bei der Suche nach den Buchstaben zu unterstützen hat er gemerkt welche Freiheit es für ihn selber bedeutet wenn er selbständig die Buchstaben eingeben kann. Nun kann er die Buchstaben schon ganz gut.

Später mehr....

Liebe Grüsse
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 25. Sep 2014, 08:00

Gestern Abend erlebte ich eine tolle Situation in der ich wiedermal erleben konnte welche Magie hinter der Anwendung der Lehre Abrahams steht.

Üblicherweise schläft Morgensternchen am Abend während des Stillens ein. Die letzen Tage aber war sie zu stark aufgedreht und eigentlich total müde, aber sie fand die Ruhe nicht und weinte sich nur noch in den Schlaf.
Auch wenn ich wusste wie wichtig es nun gewesen wäre gelassen zu bleiben, war ich innerlich genervt. Also ein Stück entfernt von der "Bedingungslosen Liebe". Doch plötzlich hörte ich in mir die Stimme von Salomon von den Sara Hörbüchern.

So in etwa: "Der Strom der Wohlbefindes ist immer da und fliesst dir in jedem Moment zu. Du entscheidest alleine darüber, ob du diesen Strom zulässt oder ob du dich von ihm abschneidest."

Dieser Satz reichte und es wurde mir bewusst, dass ich mich mit diesen Gedanken ja vom Strom abschneide.

Ich liess also zuerst mal die Gedanken fallen und konzentrierte mich nur auf dieses negative Gefühl. Ich verdrängte es nicht mehr. Nahm es an, akzeptierte seine Anwesenheit und ich erlebte wieder einmal, dass so durch die Schärfe aus der Situation verschwand. Ich konnte die Situation annehmen. Dann nach einer Weile war ich bereit für Gedanken die sich gut anfühlten. Mit jeder Minute mehr, in der ich mich entspannen konnte, merkte ich auch, wie sich Morgensternchen entspannte. Schlussendlich schlief sie dann sehr bald ein.

DANKE ABRAHAM!
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 26. Sep 2014, 17:10

Hallo Zusammen,

ich denke immer noch viel daran, was backagain mich gefragt hat.

backagain hat geschrieben:Lichtblume - bei Dir ist wohl mit dem dritten Kind Vieles nochmal anders geworden, oder?


Es wurde mir grad jetzt bei Morgensternchen nochmals mehr bewusst, wie unterschiedlich Geschwister sein können.
Es ist eine Kunst und oft eine grosse Herausforderung, auf das Kind passende Lösungen zu finden. Auch unsere Zeitweise Vorstellungen oder Erwartungen auf das Kind bezogen anzupassen. Jedes meiner drei Kinder durchlaufen die Entwicklungsschritte anders. Manche früher, mache später. Im Grunde ist es ja ganz klar, dass das auch gar nicht anders sein kann. Und doch vergisst man das im Alltag oder auch in der Gesellschaft. Ich denke dass der neuste Workshop über das Bildungssystem das auch auf den Punkt gebracht hat. Man versucht die Kinder "gleich" zu machen. "Gleiches" von allen zu erwarten und zu versuchen dass alle gleiches lernen sollen... Doch wer bestimmt den "richtigen" Lernstoff und den "richtigen Zeitpunkt? Ein Vater, deren 3 Kinder ebenfalls zu Hause lernen bemerkte mal zu mir, dass die Schule nur ca. 1% des gesamten Wissens vermitteln kann (keine Ahnung ob diese Zahl stimmt). Wer also bestimmt was die "wichtigsten" Lerninhalte sein sollen? Die Schulbehörde? Die Landesregierung? Die Wirtschaft?

Um es auf den Punkt zu bringen. Ich habe mal geschrieben, dass Morgensternchen schon sehr früh Lernfortschritte machte die man nirgends in Lehrbüchern finden würde. Mit ca. 10 Wochen stand Morgensternchen auf ihre Füsse. Sie gilt sich beim Papa fest und streckte ihre Beine durch. Sie wollte aufstehen und das mit 10 Wochen. Nur wenige Tage später wollte sie laufen. Sie machte Schrittbewegungen. Sie wollte Vorwärts kommen! Nach 2-3 Wochen verlor sie dann dieses starken Drang aufstehen und laufen zu wollen. Darauf wollte sie vom Rücken in die Baulage wechseln. Das war von da an ihr Ziel. Seit sie nun 5 Monate alt ist, sitzt sie. Seit sie knapp 6 Monate alt ist duscht sie auf ihrem Po umher. Seit sie knapp 7 Monate alt ist, probiert Sie es mit Treppen klettern. Und seit 2 Tagen hat sie nun entdeckt, dass wenn sie auf das Holzpuppenhaus klettert, die Chance besteht auf die Polstergruppe im Wohnzimmer zu kommen. Aber ihre Beine sind noch zu kurz um über die Lehne zu kommen. Sie hat so einen Riesen Willen! Sie hat einen Wunsch, und sie will es. Und sie übt solange bis sie es kann.

Ich habe das alles nun so genau aufgeschrieben, weil ich einfach total fasziniert bin. Fasziniert bin zu sehen wie ein Baby sich entwickelt, wenn man es als eigenständiges Wesen behandelt, jenes weiss was es kann und was es will. Denn sie weiss und spürt genau, dass sie das machen darf was sie will. Dass wir sie ernst nehmen. Und dass wir ihr Vertrauen dass sie es kann. Oder besser gesagt, dass wir sie in ihrem Tempo wachsen lassen. In einem perfekten Plan, jener nur sie weiss. Es bringt mich richtig zu staunen. Auch weil ich merke, dass sie schon so vieles versteht.

Vor ca. 2 Monate war sie auf dem Sitzplatz am spielen. Sie sass auf dem Boden und versperrte so zu sagen ihrem älteren Bruder den Weg. Er kam und wollte mit dem Velo durchfahren, hatte aber keinen Platz mehr. Er bat mich, dass ich Morgensternchen auf die Arme nimm, so dass er durchfahren konnte. zuerst wollte ich Sie auf die Arme nehmen und Platz machen. Dann aber bat ich meinen Sohn ob er einverstanden wäre, Morgensternen selber zu bitten ihm Platz zu machen und ihr zu erklären dass er so mit dem Velo dann durchkommt. Er war einverstanden und er bat Morgensternchen ihm Platz zu machen. Darauf unterbrach Morgensternchen ihr Spiel und rutschte auf ihrem Po zur Seite und stand beim Spieltraktor auf, damit ihr Bruder genug Platz hatte. :gvibes: Sie hat also verstanden! Sie war 8 Monate alt und verstand was ihr Bruder wollte. :gvibes:

Auch habe ich sie nie, seit sie über den Boden rutschen kann, zum Esstisch geholt wenn es Essen gab. Ganz selbstverständlich rufe ich sie wenn es Essen gibt. Sie kommt dann durch das Wohnzimmer gerutscht bis zu mir, so dass ich sie zu mir auf den Schoss nehmen kann. Das klappt auch wenn Sie auf dem Sitzplatz sitzt. Da wir ausserhalb eines Dorfes wohnen, kann ich die Gartentür oder auch die Haustür bei warmen Wetter offen lassen. Wenn sie nach draussen gehen will, hat sie jederzeit die Möglichkeit dazu. Ich ging also auf den Sitzplatz und sagte ihr, dass das Essen fertig ist. Ich ging dann wieder in Wohnzimmer und als ich wieder zu ihr ging, sass sie schon im Wohnzimmer.

Mach später weiter... Morgensternchen ist aufgewacht.

Bis bald

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Sonnenwärme » 27. Sep 2014, 09:20

Guten Morgen Lichtblume,

ich finde deine Beschreibungen der Entwicklungen deiner kleinen Tochter sehr berührend! :gvibes:

Wie genial, wenn das Wissen um ihre Eigenständigkeit und um die Abrahamlehren von Anfang an gelebt wird!

Wie spannend und wunderschön! :danke:

Ein schönes Wochenende allen

LG
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 27. Sep 2014, 11:21

Liebe Sonnenwärme,

Danke dir für deine warmen Worte :lieb: da spürt man deine Sonnenwärme grad richtig heraus :gvibes:

Ich genieße es auch richtig darüber zu schreiben, denn es macht Spaß die Erlebnisse mitteilen zu können und beim Schreiben erkenne ich doch dann wieder neue Zusammenhänge die mir bei miterleben solcher Situationen nicht immer grad bewusst werden.

Alles Liebe für dich und genieße die Sonne.

Bei uns scheint die Sonne heute richtig warm. Tolles Wetter um im Garten zu sein!

Liebe Grüße
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 1. Dez 2014, 09:42

Hallo Zusammen,

das heutige Zitat von Loa, möchte ich gerne hier hinein kopieren, weil es soviel aussagt.

Wenn wir unser Kind oder irgend jemand anderen dabei beobachten würden, dass sie etwas Unangebrachtes tun, so würden wir das nicht noch durch unsere Worte verstärken. Wir würden feststellen, was das ist, was wir nicht mögen, und daraus würde ein Wunschpfeil abgeschossen, was wir stattdessen wollen. Und dann würden wir visualisieren, visualisieren, visualisieren - bis wir mit dieser Vorstellung im Frieden sind.

Wenn Ihr jemanden und seine Taten zum Gegenstand Eurer Vorstellung macht und Zeit damit verbringt, so wird sich Eure Beziehung verbessern, Eure Erfahrung wird besser, und sie erzielen einen Nutzen aus dieser Erfahrung. Wenn Ihr sie aber überrascht und sie anseht und Euch darüber Sorgen macht und etwas unternehmt, um es zu verhindern, dann habt Ihr es nicht nur vergrössert, sondern habt eine Verpflichtung geschaffen, die Euch beide gefangen hält, bis sie meist so gross genug wird, dass Ihr beide Euch trennt - und dann zieht Ihr andere an, die diese Rolle übernehmen.



Das was hier beschreiben ist, erlebe ich momentan in Form von Kontrast. Wenn ich den Weg herausgefunden habe, werde ich gerne darüber berichten.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 17. Dez 2014, 09:37

Hallo Zusammen,

wieder so ein wunderbares Zitat heute, welches gut zum Eltern-Sein passt.

Vertraut darauf, dass sie ihr Leben auf die Art und Weise in den Griff bekommen, wie sie es tun. Und lehrt einfach nur durch die Macht Eures Beispiels.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 08:22

Hallo Zusammen,

ich brauche eure Gedanken.

Seit mein Sohn 2 Jahre alt ist, lebt er seine Gefühle in extremer Weise aus. Wutanfälle bis zum geht nicht mehr. Immer dann wenn etwas nicht so geht wie er es sich wünscht.

Langsam weiss ich nicht mehr weiter. In der ganzen Zeit seit ich Abraham kenne, versuche ich danach zu handeln.

Aus welchem Grund leben Kinder ihr Ungleichgewicht so aus?

Was kann ich tun? (Ich weiss ja dass ich mein Leben gestalte)

Aber welche Rolle spiele ich bei diesen Wutausbrüchen?

(Ist es die Wut, die Ich als Kind nicht ausleben durfte? Meine Mutter mit erzählt, dass sich mich während eines Wutanfalls unter die Kalte Dusche gestellt hat oder einfach ins Gitterbett gesteckt hat, weil sie nicht mehr wusste was tun. Da habe ich mich dann in der Schlaf geweint alleine)

Dazu kommt, dass mein Mann in seiner Kindheit jeden Tag erlebt hat, dass Gewalt, Hass und Wut ausgelebt wurde.
Er reagiert also sehr empfindlich was das Schreien und die Wutausbrüche angehen, weil es ihn an seine Kindheit erinnert. Und er sagt so oft, dass es sich etwas anderes wünscht... (Ich weiss ja was das bedeutet.

Und ich stehe irgendwie dazwischen. Weiss, dass Liebe die Antwort ist... aber diese ständige Wutausbrüche gehen so an die Substanz. Manchmal fühle ich die Liebe nicht mehr zu meinem Sohn :cry: Sondern nur noch Schmerz und Trauer..

Sorry... ich sehne mich so nach etwas anderem.... :cry: :cry: :cry:

Danke euch.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 08:30

Nachtrag...

auf der anderen Seite, geht es so liebevoll um mit seiner kleinen Schwester und er sucht auch stark die nähe zu mir. Jeden Abend muss ich bei ihm bleiben bis er schläft. Vorhin geht es nicht ins Bett.

Ich fühle es so stark dass eben die Liebe die Antwort ist. Aber wie kann ich die Liebe behalten, wenn er schreit bis zum geht nicht mehr.... Dieses Schreien sind wie Schläge. Es schmerzt so stark...
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Julia » 19. Dez 2014, 09:23

Liebe Lichtblume,

das lese ich mir gerne als Mutter immer wieder durch und erinnere mich: :nachdenk: :loveshower:

40. Das grösste Geschenk, das Ihr einem Kind machen könnt

Eure Kinder wurden rein und eifrig geboren in dem Bewusstsein, dass alles gut ist, und sie versuchen, diejenigen, die vor ihnen auf diese Welt gekommen sind, an etwas Vergessenes zu erinnern. Deshalb wird es auch immer einen Generationskonflikt geben. Diese klugen jungen Menschen kommen und fühlen sich unbesiegbar, und ihre Eltern - die sich nicht so unbesiegbar fühlen - verbringen einen Grossteil ihres Lebens damit, ihnen beizubringen, sich immer weniger unbesiegbar zu fühlen. Da fragen wir uns doch, wie verkehrt das wohl sein kann. Ihr möchtet, dass Eure Kinder sich ermächtigt fühlen - selbst-ermächtigt.

Das ist das grösste Geschenk, das Eltern ihren Kinden geben können! Die erfolgreichsten Eltern sind jene, die ihre Kinder in diese Welt bringen und dann aus dem Weg treten. Die immer liebevoll bereit sind, jede Frage zu beantworten, aber nicht mit diesem allwissenden "nun, ich habe gelebt und ich habe sehr viel Erfahrung angesammelt, und dies und das ist passiert, und das ist genauso, wie das Leben ist, und je schneller Du verstehst wie es ist, um so besser findest Du Dich darin zurecht ...". Und Eure Kinder antworten "so ist das für Dich, aber das ist nicht so für mich". Dann antwortet Ihr "Nun, Du hast aber nicht so viel Erfahrung wie ich". Und Dein Kind antwortet Dir "Aber Mutter, Du hast nur Deine eigene enge verzerrte Sichtweise. Und Deine Sichtweise hat mit mir garnichts zu tun."

Ihr möchtet, dass Euer Kind eine wunderbare Erfahrung hat; damit das aber so sein kann, sollt Ihr Euch erinnern, dass es mit der Quellenenergie verbunden sein muss. Was immer Ihr also tun könnt, um diese Verbindung zu stärken, wird ihm helfen. Und was immer Ihr tut, was sie schwächt, hilft ihm nicht.

Wenn wir ein Kind hätten - und das gilt eigentlich für jeden Menschen - und Ihr erwischt ihn bei etwas Unangebrachtem, so würden wir das nicht mit Worten verstärken. Wir würden es zur Kennntis nehmen, und uns bewusst werden, was es ist, das wir unerwünscht finden und daraus würde eine Wunschrakete dessen entstehen, was wir sehr wohl wünschen. Und dann würden wir visualisieren, visualisieren, visualisieren - so lange, bis wir Frieden mit unserer Vorstellung finden. Wenn Ihr jemanden und das, was sie getan haben, als Gegenstand einer Vision nehmt und damit Zeit verbringt, so wird sich Eure Beziehung verbessern, und wenn Eure Beziehung sich verbessert hat, werden sie daraus Nutzen ziehen können.


Lieben Gruß
Julia

PS: Den letzten Absatz beherzige ich besonders. :gvibes:
"Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen" - Albert Einstein
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 10:12

Liebe Julia,

Danke dir für deine Zeilen und den Workshop.

Den Workshop kenne ich.

Ich kenne ja auch den anderen, vom Wobbel freien Eltern sein....

Aber irgendwie hapert es bei der Umsetzung im Bezug auf diese Wutanfälle.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon katgirl » 19. Dez 2014, 10:29

Hallo Lichtblume,
stopp mal Deine Ursachensuche.
Für Deinen Sohn ist die Wut Erleichterung und nichts weiter. Warum und Weshalb wirst Du nie wirklich erfahren und jede Suche nach Gründen schiebt nur noch mehr Energie in das Thema.
Versuche die größt mögliche Verallgemeinerung zu finden, die Du irgendwie greifen kannst.

Zum Beispiel; Für ihn ist es Erleichterung. Auf diese Art und Weise kann er seine Energie wieder fließen lassen. Das ist ein natürlicher Zustand.
Es ist in Ordnung. Er ist in Ordnung. Das Kind ist in Ordnung. Seine Anbindung zur Quelle ist so groß, eng und innig, dass er das in jedem Augenblick zeigen kann. Er folgt seinem Leitsystem auf natürlich Art und Weise. Er fühlt noch dieses Ur-Wissen. Er hat es nicht verlernt und wurde auch nicht verbogen. ... Fühl den Stolz auf ihn und auf Dich.

oder: Ich mag Ruhe. Ich mag Ausgeglichenheit. Ich mag Gelassenheit. Ich mag Anbindung. Ich mag ....

oder: Erzähle eine neue Geschichte über Deinen Sohn. ... Ich mag seine Kreativität. Ich mag seinen Eifer. Er hat so eine schnelle komplexe Auffassungsgabe. ...

Schaffe in ruhigen ausgeglichenen Augenblicken diese Klarheit. Fang an mit den Worten und Gedanken zu spielen, immer mit der Aufmerksamkeit auf was-sich-besser-anfühlt. Genauso wie er. Er lebt Dir das Beispiel vor.
Versuche die Akutsituationen so gut es geht einfach sein zu lassen. Sie gehen vorüber. Loas zuletzt übersetzter WS "Es ist einfacher als Du denkst" ist da sehr hilfreich.
lg
:hug:
Zuletzt geändert von katgirl am 19. Dez 2014, 10:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Julia » 19. Dez 2014, 10:31

Genau - Fokus auf Wutanfälle :pfeif: .... Wenn ich dich lese spüre ich die Erwartungshaltung. Loa hat irgendwo dieses alles "ist in Ordnung" gepostet. Es ist in Ordnung dass dein Sohn Wutanfälle hat. Je mehr man sie beachtet und mit anderen darüber spricht werden sie auch mehr. Es ist einfach nur eine Phase. Wie in der Pubertät. Türenknallen und freche Antworten geben. Mein Sohn ist heute 17. Mit 14 - die erste Tür knallte und ich war am Boden zerstört. Wenn er frech wurde habe ich ihm gesagt "ich habe dich auch lieb". Ich habe es wirklich komplett ignoriert bei meinem Sohn. Nicht darüber geredet und der Sache keine Beachtung geschenkt. War am Anfang nicht leicht - aber die Wirkung war klasse :mrgreen:. Pubertät in einem Monat beendet :mrgreen:

Verhalte dich einfach so als wenn er keine Wutanfälle hätte. Sag dir jedes Mal - es ist eine Phase und es ist in Ordnung.

Drück dich! :hug:

Lg
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 10:45

Danke euch zwei. Das mit ignorieren, habe ich schon so oft versucht.... Aber es macht die Situation nur noch schlimmer. Er wird dann nur noch wütender.

Ja ihr habt recht. Es ist in Ordnung. Diese Situation ist in Ordnung. Mein Sohn ist in Ordnung. Mein Mann ist in Ordnung, ich bin in Ordnung. Es ist alles vorübergehend. Nichts bleibt gleich.

Ich schätze mal das ich mich eben auch dafür Strafe, wenn ich mal laut werde (ich habe ja auch meine Gefühle) Wenn ich nicht mehr kann und aus dem Zimmer gehe oder ihn aus dem Zimmer schicke.
Überall liest man, dass es für Kinder nicht gut ist wenn Eltern laut werden... Dass es dem Kind schadet. Und Schaden will ich ihm ja nicht.... Aber ich kann meine Gefühle ja auch nicht immer hinunterschlucken und lächeln....und das zu jeder Tag und Nachtzeit.

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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 11:14

Es ist alles in Ordnung. Das gute daran ist ja, dass man von Kind zu kind wächst und gelassener wird.

Apropo Gelassenheit und Anbindung an die Quelle.

Meine 13 monatige Tochter hat sich ein Filzstift geschnappt und bemalt momentan unsere Schlafzimmerwände. :kgrhl:

Ich habe dann eine lappen genommen und wollte es wieder abwischen. Meine Tochter nimmt den Lappen mir aus den Händen und versucht es selber wieder sauber zu machen :loveshower:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 11:24

Das habe ich bis jetzt noch nie erlebt, dass es solchen Spass machen kann eine Wand wieder sauber zu machen. Meine Tochter lachte und gluckste als sie probierte mir zu helfen. Es war eine solche Freude ihre Freude zu spüren.

Ich wollte einfach noch schnell diesen Moment mit euch teilen! :loveshower:

Danke euch!

Liebe Grüsse
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon katgirl » 19. Dez 2014, 11:30

Lichtblume hat geschrieben: Aber ich kann meine Gefühle ja auch nicht immer hinunterschlucken und lächeln....und das zu jeder Tag und Nachtzeit

Nein. Das kannst Du nicht und das sollst Du auch gar nicht. Deswegen ist es ja so wichtig sich dann besser zu fühlen, wen Du Zugang dazu hast.
Mach' Dir immer wieder klar, dass jeder seinen eigenen Kosmos hat. Du kannst Dich nur um Deine Gefühle und Deine Gedanken kümmern. Das muss Dir klar und wichtig sein.
Dein Sohn hat seine eigene Schwingung. Du kannst Dich nicht schlecht fühlen, damit er sich besser fühlt.
Wenn Du in einer Akutsituation versuchst die Familienharmonie wieder herzustellen, damit alle schlafen können oder sonst was; dann versuchst Du die Gefühle Deines Sohnes zu managen, das Fühlen Deines Mannes zu managen und Deiner Tochter. Das funktioniert nicht.
Also jeder hat seinen eigenen Kosmos und seine eigene Schwingung und jeder wusste das, als er sich etschieden hat, physisch zu werden. Und das ist alles Co-Creation.

Und hier ist der Punkt. Beginne mit dem Erschaffen und dem Üben des bewussten Erschaffens wenn Du entspannt und ruhig bist, wenn Du Dich gut fühlst (beim Spazieren gehen, beim Autofahren, beim Kaffeetrinken)
Immer und immer wieder üben und neu ausprobieren.
Vielleicht kannst Du auch ein Tagebuch anlegen, was Deine Kinder alles tolles den Tag über gemacht haben.

lg
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 11:56

Danke :x
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon katgirl » 19. Dez 2014, 12:24

Lichtblume hat geschrieben:Danke :x


ähhhh, Dein Smiley verstehe ich grad nicht so ganz. :102: (vllt. auch einfach Deine Emotion zu dem Thema *keineAhnunghab*)

:hug: lg
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 12:54

Oh sorry......

ich habe auf diese Smileys :bussi: gedrückt.

Danke :lieb:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 12:55

Kann den Beitrag nicht mehr ändern... Nochmal sorry :oops:

Deine Gedanken helfen mir sehr weiter! :gvibes:
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon katgirl » 19. Dez 2014, 13:03

:kgrhl: :kgrhl: LoA in action. Ein Smiley sagt mehr als tausend Worte.
Liebe Lichtblume, versuch erst mal zur Ruhe zu kommen und so allgemein wie möglich. Mistige Phase. Blöder Zeitpunkt. Doofe Schwingung. ... Geht vorüber. Geht vorüber. Geht vorüber. Nichts ist dauerhaft. Alles nur Jetzt........................... Ich mag Ruhe. Ich mag Harmonie. Ich mag Gelassenheit. Ich mag Stille. Ich mag Geborgenheit. Ich mag ....
Wenn Du mehr Stabilität fühlst, könntest Du zu anderen Übungen übergehen. Immer das, was Spaß macht und Erleichtung ist. *...Ich möchte, dass ... ausgeglichener ist. Ich habe mitbekommen, dass ... ein wenig mehr ausgeglichen ist. Er ist nicht so ausgeglichen, wie ich es mir wünsche; aber ... ist ausgeglichen. Doch ich denke schon so, dass das so ist. Er ist öfters am Tag ausgeglichen. Er ist normal. Es ist normal für ein Kind, dass es seiner Führung folgt. Ich sollt mir ein Beispiel an ihm nehmen. Ich sollte noch mehr auf meine Führung achten. Ach ich mag das, wenn es sich ein wenig leichter anfühlt. ein wenig. ein wenig. ein wenig. Es geht immer nur um ein wenig. Besser Leichter Wohlfühlender. ..."

Kannst Du ein Wohlfühl- und Schöne-Erlebnisse-Tagebuch mit ihm zusammen machen? (Die Idee kam mir von einer Geldübung.)
lg :hug:
Zuletzt geändert von katgirl am 19. Dez 2014, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon Lichtblume » 19. Dez 2014, 13:10

Also aus Versehen sehe ich das nicht. Ich schreibe mit dem i Pad und das Symbol :x ist ja grad unterhalb von diesem :bussi: . Und mein Herz meinte auch jenes Symbol :bussi: als ich dir geschrieben habe.

Versuche allgemein zu werden. Danke.

Liebe Grüsse
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Re: Umsetzung der Lehre Abrahams im Eltern-Sein

Beitragvon lawofattraction » 20. Dez 2014, 09:44




Hallo Lichtblume,

Du kennst den Workshop 141?

Dann wundern mich, ehrlich gesagt, einige Deiner Fragen. Der enthält so viel Wichtiges und ist meiner Meinung nach ein Schlüssel.

Mir fällt bei Deinen Posts folgendes auf: Du sprichst nur von den unangenehmen Gefühlen, die das Verhalten Deines Sohnes in Dir und Deinem Mann hervorrufen. Du nennst sein Verhalten unausgeglichen und erzählst, was das in Dir verursacht. Re-Aktion. Er tut das und ich fühle mich schlecht.

Lichtblume hat geschrieben:Aber welche Rolle spiele ich bei diesen Wutausbrüchen?


Die Rolle, dass Du Dich einmal durch sein Verhalten aus Deinem Alignment katapultieren lässt und dann auch noch Deinen Mann mit in die Rechnung hereinnimmst. Nicht das ist wichtig, was Ihr beide als Kinder erlebt habt, sondern was Ihr heute als Schwingung aussendet und was von Eurem Kind energetisch erfahren wird. Vergiss die alten Geschichten, sie haben heute ausgedient. Jeder Fokus darauf erhält die ihnen innewohnende Energie auch am leben.

Lichtblume hat geschrieben:Das mit ignorieren, habe ich schon so oft versucht.... Aber es macht die Situation nur noch schlimmer. Er wird dann nur noch wütender.


Natürlich. Dein Fokus ist dabei voll auf dem, was Du nicht willst. Denn sicherlich ignorierst Du nicht und wendest Dich dann anderen angenehmen Dingen zu. Vielmehr sagst Du Dir wahrscheinlich: Ich werde jetzt nicht reagieren und hoffe, dass das eine Wirkung hat und er kein Theater mehr macht.

Lichtblume hat geschrieben:Aus welchem Grund leben Kinder ihr Ungleichgewicht so aus?


Weil es für sie in dem Moment die beste Möglichkeit ist, ihr Unwohlsein auszudrücken. Andere Kinder mögen sich in sich zurückziehen und die Kommunikation abblocken, er hat für sich diesen Weg gefunden. Vordergründig ist das natürlich absolut nervtötend, aber mache Dir doch einmal klar, dass es für ihn der Weg ist, seine Hilflosigkeit in dieser ihn umgebenden Welt auszudrücken und so seine Machtlosigkeit zu kompensieren.

Kein Kind steht innerhalb eines Familienverbandes als Problem-Verursacher da. Es ist immer das Zusammenspiel mit allen anderen. Trotzdem schreibst Du nun hier so, als müsse irgend etwas geschehen, damit er "in Ordnung gebracht wird", damit Ihr wieder Ruhe erfahrt. Der Fokus liegt eindeutig auf ihm als Ruhestörer und Euch als die, die dadurch ein Leid erfahren.

Wie soll er denn etwas anderes lernen, wenn er es doch von Euch so vorgelebt bekommt? Du versuchst hilflos, sein Verhalten zu kontrollieren, über das Du keine Kontrolle hast. Die einzige Kontrolle, die Du hast, ist die über Dich und Deine Gefühle. Da ist der Ansatz.

"Wenn Du also anfängst und willst die Umstände reparieren, damit Du Dich besser fühlst, so passiert lediglich, dass das LoA Dir noch mehr Umstände bringt, die Du reparieren kannst. Und sehr schnell geht es nicht mehr um Deine Beziehung zur Quelle - denn um nichts anderes solltest Du Dich kümmern - sondern Du setzt Dich auseinander mit der Beziehung mit denen und denen, und dann kümmerst Du Dich um die Beziehung zwischen Deinem Mann und jedem der Kinder und der zwischen Dir und Deinem Mann in Bezug auf die Kinder. Es wird dann so viele bewegliche Teile geben, dass Du Deinen eigenen Weg verlierst.

Wenn Du es aber verstanden hast, dass das Einzige, was Du tun musst und das Einzige, was Du kontrollieren kannst, der Fokus auf Deine Schwingung ist, von der aus Du diese Situationen betrachtest, wenn Du also die Zeit nimmst, in Synchronisation mit der Quelle zu kommen, dann werden Dich ihre Zankereien auch nicht wobbeln lassen. Du musst aber vorher dazu bereit sein. Ihr Zank lässt die Quelle nicht wobbeln."


Lieben Gruss
Loa




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