Umgang mit unterdrückter Wut

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 1. Aug 2010, 14:01

Hallo Ihr Lieben,

meine Ärtzin hat bei mir vor kurzer Zeit mittels Kinesiologie sowas wie einen "Energiestau in der Leber" - verusacht durch unerdrückte Wut festgestellt. Und mein Gefühl sagt mir, dass da was dran ist. Allerdings ist es mir bis jetzt noch nicht gelungen, einen Zugang dazu, geschweige denn einen Weg zum Auflösen dieser Wut zu finden.

Hat jemand in diesem Bereich Erfahrung oder eine Idee?


Ich freue mich auf Eure Beiträge. :danke:


Lieben Gruß
Thriver
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon butea » 1. Aug 2010, 16:07

Auch die alte Traditionelle Chinesische Medizin sieht Verbindungen zwischen Wut und der Leber. Und es gibt ja das Sprichwort: "Dem ist wohl was über die Leber gelaufen."
Soviel nur dazu, ich glaube schon, daß da was dran ist.
Was Du jetzt für eine unterdrückte Wut im Bauch hast, weiß ich natürlich nicht. Ich wünsche Dir Erfolg und gutes Gelingen beim Herausfinden und Auflösen!
butea
 

Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon lawofattraction » 1. Aug 2010, 17:06

Thriver hat geschrieben:Hat jemand in diesem Bereich Erfahrung oder eine Idee?


Hallo Thriver,

mit Wut? Oh ja, habe ich Erfahrung. Ich hatte früher oft Wut - auf mich, auf andere und manchmal die ganze Welt. :mrgreen:

Du sagst, Dein Gefühl sagt Dir, da ist was dran. Meist weiss man aber, ob man wirklich Wut hat oder nicht. Und kennt auch die Personen oder Themen ziemlich gut. Auch unterdrückte Wut, die ja emotional ebenso wie körperlich erfahren wird. Ich hoffe, Du lässt Dir da aufgrund eines Tests nichts einreden.

Was aber genau möchtest Du gerne wissen - bevor ich hier anfange zu spekulieren.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 1. Aug 2010, 17:59

Hi Loa,

im Vergleich zu den letzten Jahren geht es mir momentan wirklich gut und ich fühle nur äußerst selten Wut. Und auf der Skala sehe ich mich aktuell bei Hoffnung und aufwärts. Nun ging es mir im Zeitraum von vor 4 bis vor 1 Jahren richtig miserabel und ich denke, dass sich (vor allem) in dieser Zeit sehr viel Wut aufgestaut hat, die ich damals nicht ausdrücken konnte.

Ich habe einfach das Gefühl, dass da noch ein (wütender) Bereich in meiner Schwingung existiert, der auf seine Bereinigung wartet. Das Thema würde ich als "Ungerechtigkeits-Gefühl" umschreiben - so "warum hab ichs so verd... schwer im Gegensatz zu Anderen, die moralisch nicht so gut sind wie ich" (ich sehe das heute natürlich anders, der verletzte Teil in mir siehts eben so.)

Nun meine spezifizierte Frage: Wie kann ich das auflösen?


Lieben Gruß
Thriver


P.S.: Also eingeredet wurde mir das nun wirklich nicht, ich hoffte irgendwie nur, dass es schon aufgelöst ist - aber es ist gefühlsmäßig definitiv noch was da.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon abrakadabra » 1. Aug 2010, 18:11

Hallo Thriver,

einen Loa-konformen Tipp habe ich nicht, aber ich helfe mir - auch ganz aktuell wegen ewig lang aufgestauter und verdrängter Angst - mit EFT und EMDR. Bei Interesse kannst Du mir ja eine PN schreiben, denn das Forum ist wohl nicht der richtige Platz ist, um diese Methoden zu erklären.

Lieben Gruß
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 1. Aug 2010, 19:53

Thriver hat geschrieben: Das Thema würde ich als "Ungerechtigkeits-Gefühl" umschreiben - so "warum hab ichs so verd... schwer im Gegensatz zu Anderen, die moralisch nicht so gut sind wie ich" (ich sehe das heute natürlich anders, der verletzte Teil in mir siehts eben so.)


Hallo Thriver,

für mich hängt da eher einmal die Moral "schief" sowie sich mit anderen zu vergleichen. Dieses Ablassen von Vergleichen ist sehr heilsam. Es tut weh, weil Deine Quelle sich und Dich niemals vergleichen würde, denn so wie Du bist, haargenau als individueller Ausdruck Deiner höchsten Kraft kann sie auch nur Dein höchstes Potential sehen.

Und natürlich schaust Du auf vergangene Gedanken und Gefühlsauslöser. Es ist also ein völlig vorüber gehender Ausdruck der Vergangenheit. Da Du es nicht bist, kannst Du es immer mit Wertschätzung (in diesem Beispiel Deinem perfekt arbeitenden Körper) in Deinem Körpergefühl im Jetzt aufheben.

Das wäre mein Ansatz :hug: und ALOHA
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 1. Aug 2010, 20:00

Hi LillyB,

genau diesen Ansatz habe ich bis jetzt verfolgt:

Mich auf das Gewünschte fokussiert und so Sachen wie "ich bin moralisch höherstehend" bzw. Vergleiche so gut wie möglich vermieden.

Ich weiss auch, dass Vergleiche nichts bringen, nur scheint der verletzte Teil von mir von diesen meinen Veränderungen noch völlig unbeeindruckt zu sein. :lol:


Lieben Gruß
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 1. Aug 2010, 20:07

Hallo Thriver :lol:

das macht ja nichts. Beobachte Dich einfach mal auf diesen Teil Deines Ausdrucks. Und dann stell Dir mal vor, wie es sich ohne ihn leben würde. Wenn Du Dich nämlich so unsagbar gut als Schöpfer Deiner Realität fühlen würdest, dass ein Vergleich immer zu wenig wäre um an Deine eigene großartige Schöpferkraft heran zu reichen.

Dann wirst Du sehen, dass sie einmalig ist. Möchtest Du wirklich mit irgendjemanden tauschen? EDIT: Das Thema "Vergleichen" ist wirklich interessant.

ALOHA
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon butea » 1. Aug 2010, 20:11

Hallo Thriver,
mir fällt dazu gerade spontan ein: warum solltest Du den verletzten Teil "bekämpfen" müssen bzw. die Wut unbedingt loswerden? Sie ist ein Teil (noch) von Dir -- aufgrund alter Erfahrungen. Alte Erfahrungen kann man nicht von heute auf morgen einfach wegreden. Man kann sich bewußt machen, daß heute HEUTE ist und man unter dem alten Schmu jetzt nicht mehr leiden muß. Was Dir Leute angetan haben, als Du ein Kind warst (oder Jugendlicher, oder ....), das ist JETZT nicht mehr da. Jetzt ist Heute und Heute ist unschuldig, neu, frisch. Ein Neuanfang.
Man kann sagen: Ich nehme dieses Gefühl der Wut an, es hat seine Berechtigung, es war mal zu was nütze. Hat mir zu was gedient (auch wenn ich vielleicht nicht versteh wozu). Aber ich brauche es jetzt nicht mehr. Ich möchte es loslassen. Ich brauche keine Wut mehr. In mir drin ist Gelassenheit und Frieden. :gvibes:
So würd ich das vielleicht anfassen. Mit "Wegleugnen" habe ich böse Erfahrungen. Ich mag lieber bewußt machen, umarmen und weggeben. Innerer Frieden bedeutet für mich, mich mit den Stimmen der Vergangenheit auszusöhnen.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 1. Aug 2010, 20:14

Genau, das Weg-haben-wollen steht im Weg. :five: EDIT und meine Erfahrung war und ist immer: Wenns raus ist - ist die halbe Kraft runtergefahren.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 1. Aug 2010, 20:44

Hi,

das einzige, was ich will, ist meine Energie, die hier gebunden ist und mir immer wieder ein Bein stellt und meinen verfügbaren Energielevel absenkt, wieder zur Verfügung zu haben. Natürlich nehme ich meine Erfahrungen als solche an, ich will nur nicht, dass sie mich davon abhalten, der zu sein, der ich wirklich bin!


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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 1. Aug 2010, 20:55

Lieber Thriver,

mir ist klar, dass Du jetzt anders mit den Gefühlsenergien umgehen kannst. Das vergangene kann im Körper abgelagert sein in Form von allerlei Energiestaus, auch als Steine, die leicht auszuscheiden sind, z.B. via
Leberreinigung nach Andreas Moritz. Mit ganz natürlichen Zutaten wie Apfelsaft, Olivenöl u.s.w.
Gerne schicke ich Dir ein pdf, falls Dich das interessiert.
Pdf per PN hier habe ich nicht schicken können. Irgendwie ging das nicht mit der Kopie. Es gibt auch einen Film auf You Tube zu Leberreinigung. Schau doch mal, sonst melde Dich nochmals.

Herzlich
Kia

Damit es nicht die endlose Geschichte wird, gilt sicher das von meinen Vor-Schreiberinnen Gesagte.
Manchmal ist es einfach so, dass es gut tut, etwas konkretes zu tun zu haben als Reinigung. Und Schwingung bereinigen, damit keine endlose Geschichte daraus wird.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 1. Aug 2010, 21:28

@Lilly

ich will damit sagen, dass ich die Energie (die Wut) ja gar nicht weghaben, sondern wieder voll zur Verfügung haben will. Momentan bewege ich mich noch auf einem sehr niedrigen Energielevel. Und das ist auch mein Indikator dafür, dass es sich für mich lohnt, mich nochmal um die Sache zu kümmern. Die Frage ist nur "Wie ?"
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon lawofattraction » 2. Aug 2010, 07:25




Hallo Thriver,

ich habe gestern keine Antwort für Dich gefunden, aber so langsam sehe ich etwas, was Dir beim Betrachten möglicherweise helfen kann.

Ich vermute, Deine Idee, dass die Energie gebunden sei und Du sie zurückbekommen möchtest, ist ein Resultat der Lektüre des Scheinfeldbuches. Ich hatte an anderer Stelle in einer Diskussion hier dazu gefragt, wo die Energie nach der Idee des Autors denn sei bzw. wer sie denn dort, wo immer sie sein mag, gefangen hält. Aber keine Antwort bekommen.

Da ich das Ganze nicht verstehe, wende ich mich dem zu, was ich verstehe und für mich klar ist. Wut ist auf der ESG an einer sehr niedrigen Stelle. Warum Du sie wieder zurück haben möchtest, ist für mich unverständlich aber ich muss das auch nicht verstehen. Ich würde so vorgehen, dass ich mich auf der ESG langsam hocharbeite, um wieder in den Flow zu kommen, der bei Dir gestockt ist. Solange Du Dich nicht schrittweise hochhangeln kannst, wirst Du keine besseren Gefühle bekommen und solange wirst Du auch nicht in den Vortex kommen.

Vielleicht ist es ja der Glaubenssatz, dass da irgendwo Energie "gebunden" ist, der Dich nicht vorwärtsgehen lässt. Du bist doch der Schöpfer Deiner Realität. Wenn Du die Energie dort gebunden hast, kannst Du sie auch wieder befreien.

Durch Deine Gedanken erschaffst Du das, was Du gerne erleben möchtest. Sind es Gedanken, dass da eine imaginäre Klammerinstanz Deine Energie festhält oder Gedanken, dass Du nach guten Gefühlen Ausschau halten möchtest und so langsam in einen Schwingungsbereich kommst, der Dich wieder Fröhlichkeit und Wohlsein leben lässt?

Du bist, was Du denkst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 2. Aug 2010, 08:03

Hi Loa,

ob die Energie als Wut tatsächlich irgendwo gebunden ist oder nicht ist letztlich für mich nicht entscheidend. Und ich will auch nicht die Wut sondern die korrespondierende Energie zurück.
Das ist für mich nur ein Erklärungsmodell (um zu beschreiben wie sich das anfühlt) und Modelle hinken schon mal.


Das Entscheidende für mich ist:
Ich habe sehr wenig Energie für mich zur Verfügung (bin müde, schnell erschöpft).
Ich fühle, dass da noch unterdrückte Wut von früher ist.
Ich weiss momentan noch nicht wie ich damit umgehen soll, da mein "momentaner Normalzustand" auf der EGS sehr viel höher liegt (Hoffnung und höher). Daher weiss ich auch nicht wie ich mich hier Schrittweise hochhangeln kann, was ich ja sonst auf "breiter Ebene" auch gemacht habe. Mit anderen Worten: mir fehlt noch der Zugang zu dieser unterdrückten Wut.


Ich hoffe, mein Thema ist jetzt noch etwas klarer geworden.


Lieben Gruß
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon lawofattraction » 2. Aug 2010, 08:06




Hallo Thriver,

wenn Du meinst, dass da unterdrückte Wut ist - worauf oder auf wen bist Du denn aus welchem Grund wütend?


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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 2. Aug 2010, 08:43

Hi Loa,

mir ist jetzt was klar geworden:


Im Alltag fühle ich zwar selten, aber doch immer wieder eine starke Traurigkeit und Verbitterung zu diesem Thema und diese Emotionen liegen auf der EGS ja niedirger als Wut.

Es kommt also nicht darauf an, Zugang zur Wut, sondern Zugang zur Trauer zu finden und dann in die Wut als relief zu gehen.

Ja - jetzt fühlt es sich stimmig an.


Liebe Loa ich sag Dir hier schon mal meinen herzlichsten Dank!


Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon lawofattraction » 2. Aug 2010, 09:21




Freut mich, lieber Thriver, dass ich Dir einen Gedanken-Anstoss geben konnte. :P

Reines LoA. :gvibes:



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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 2. Aug 2010, 19:04

Meinen Ansatzpunkt habe ich jetzt also gefunden. :gvibes:

Hat jemand einen Tipp für mich, wie ich die Wut konkret ausdrücken kann?
Von Louise Hay kenne ich "im Auto/ins Kissen schreien" und "aufs Kissen hauen".

Ich probiere gern was neues aus. :lol:


Lieben Gruß
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon butea » 2. Aug 2010, 19:08

Hi Thriver,

ich hoffe, daß das jetzt hier nicht zu OT ist. Denn abraham-mäßíg weiß ich dazu keine Antwort. Ich schöpfe mal aus meiner eigenen Erfahrung.

Ich habe im Rahmen meiner Therapie "Wut ausdrücken" auch gemacht. ;-))
Also ich habe diese Wut - auf meine Erzeuger - auf verschiedene Art auszudrücken gelernt. Zunächst einmal kamen Briefe an meine Eltern (die ich nie abschickte) - in denen ich ihnen alles an den Kopf werfen durfte, was mir einfiel.
Manchmal brauchte ich auch das auf-das-Kissen-Schlagen. Ich habe das einige Male in Anspruch genommen und in diesen Momenten hat es mir sehr gut getan. Die Wut löste sich in Tränen auf und dann folgte Erleichterung.

Happy Holz :mrgreen:
(das ist nicht zynisch gemeint - es kann ja sogar richtig Spaß machen, Dampf abzulassen ;-)))))
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 2. Aug 2010, 19:42

Ich laufe in der Wohnung herum und schimpfe laut (wenn ich allein bin). Ich spreche genau aus, was ich sagen will, warum und wieso. Ohne Rücksicht auf Verluste. Oder in mein Spiegelbild. Also vor dem Spiegel funktioniert auch gut. Ist allerdings schon ne Weile her.

ALOHA
Lilly

Das Aussprechen, schreiben etc. ist auf alle Fälle gesund.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 2. Aug 2010, 20:38

Und abrahamisch schicke ich dann Wunschraketen los :danke: Für mich waren alle wichtig.

ALOHA
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Smiley » 2. Aug 2010, 21:51

Hi alle.

Ich werd hier einfach mal alles auf den Kopf stülpen, nehmt es mir nicht übel ich mein es nur G :teuflischgut: T.

Zunächst mal gibt es einen sehr einfachen Weg, festzustellen, ob du wütend bist:
"Bist du wütend?" - Nein, eigentlich gehts mir ganz gut.
Also keine Wut.
Das find ich als erstes mal sehr wichtig zu sagen: Deine Gefühle im jetzt und deine Gefühle zu den Themen, die in deiner Schwingung aktiv sind SIND DEINE GEFÜHLE. Es gibt keine "unterdrückte" Wut, es gibt höchstens Themen, zu denen du Wut fühlst, aber behauptest es wäre nicht so. Also gibt es einen einfachen Weg zu sehen wo du wirklich stehst: versetz dich mit vollem Mitgefühl in die Situationen um die es geht und beobachte wie du dich fühlst.
Wut herauszulassen ist keine gute Idee, weil Wut ein sehr schlechtes Gefühl ist, und sie auszudrücken bedeutet sich auf sie zu konzentrieren, bedeutet sie in deine Schwingung einzuschließen, bedeutet sie zu vermehren. Es ist zugegebenermaßen besser, als sie zu verdammen, weil das eher zu einem Hilflosigkeitsgefühl führt, als zu irgendetwas anderem, aber das beste ist, sie einfach zu spüren und dann den Blick entlang der emotionalen Skala zu wenden, ein Fokus Wheel ist dazu angebracht. Aber du behauptest (und ich kann nur davon ausgehen, dass du recht hats), dass du nicht wütend bist, also warum führen wir diese Diskussion?

Das Thema würde ich als "Ungerechtigkeits-Gefühl" umschreiben - so "warum hab ichs so verd... schwer im Gegensatz zu Anderen, die moralisch nicht so gut sind wie ich" (ich sehe das heute natürlich anders, der verletzte Teil in mir siehts eben so.)

Ich will das mal umformulieren: "Ich fühle mich ungerecht behandelt und das gibt mir ein Gefühl von Machtlosigkeit, Wut und starker Frustration, aber ich weiß, dass ich mich nicht so fühlen sollte, also versuche ich, das von mir wegzustoßen, aber irgendwie klappt es nicht..."
Ich hab da so eine Idee, wo deine ätherische Wut sitzt. Hört sich für mich weder nach einer Situation in der weiten Vergangenheit an, noch nach irgendwas schwer greifbarem.
Und dann ist natürlich klar, wenn du dich ungerecht behandelt fühlst, dann ist der innere Kampf gegen die Windmühlen nicht weit, und wie fühlt sich so ein Kampf an: Vielleicht "ermüdend", "kraftraubend", also vielleicht so, wie du dich fühlst, wenn du sagst, dass du wenig Energie hast!

Also was jetzt: Es gibt keine Situation in der Vergangenheit, die einen Einfluss auf dein Jetzt hat. Das einzige was einen Einfluss auf dein Jetzt haben könnte sind die Gedanken, die du JETZT zu dieser Vergangenen Situation aufrechterhältst. Es ist für mich durch die Art wie du schreibst sehr offensichtlich, dass die Probleme, von denen du sprichst durchaus sehr aktiv sind in deiner Schwingung und die gute Nachricht ist, dass sie dadurch ein leichtes Ziel für ein schönes Fokus Wheel sind. Seh den Dingen ins Auge und gesteh dir ein, dass du eben manchmal auch Dinge glaubst, von denen du rational von dir Erwartest, dass sie weit hinter dir liegen, dann kannst du schlafende Hunde liegen lassen und dich deiner täglichen Realität widmen.

Smiles.


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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon abrakadabra » 3. Aug 2010, 00:02

Hallo Thriver,

ich wollte Dir schon längst hier antworten, aber die Vorbereitung der Ferien-Rückkehr meiner Kinder und dann ein langes Telefonat mit einer lieben Freundin haben mich zunächst abgehalten. Nun hat Dir Smiley schon geschrieben - und er bläst im Grunde in das selbe Horn, in das ich auch tuten wollte...

Zuallererst möchte ich Dir sagen, dass ICH einer Ärztin, die zwar eine Diagnose stellt, dann aber keinen Behandlungsplan hat, nicht vertrauen würde. Ich meine, was soll das bezwecken, Dir von Deiner angeblich unterdrückten Wut zu erzählen, dann aber nicht zu sagen, wie Du diese los werden sollst? Das war Punkt 1.

Punkt 2 ist, dass - wenn ich es richtig erinnere - Abraham davon abraten, uns ärztliche Diagnosen "zu holen". Du hast jetzt den Floh im Ohr, dass Deine geringe Energie mit der Leberstauung aufgrund der unterdrückten Wut im Zusammenhang steht. Wenn Du das glaubst, bist Du gezwungen, den jetzt eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. WEIL Du es glaubst. Dein Gefühl, dass da was dran ist, mag darauf hinweisen, dass Du dazu neigst, Wut zu unterdrücken. Das Einzige, um das zu verhindern, wäre, in Zukunft darauf zu achten, wenn Wut in Dir aufsteigt - und sie dann nicht weg zu machen sondern sie zu fühlen.

Punkt 3 wäre dann die Frage, auf wen oder worauf jemand, der weiß, dass er der Erschaffer seiner Realität ist, eigentlich wütend sein will. Ich bin in meinem Thread "Wo ist mein Geld" gerade mit einem ähnlichen Thema zugange, nämlich der Angst... es geht in die selbe Richtung, denn beide Themen basieren darauf, dass irgendeine außerhalb von uns stehende Instanz für das, was wir erleben, zuständig wäre. Ein Irrtum, wie ich erkannt habe.

Punkt 4: Wozu sollte es gut sein, Wut auszudrücken, wenn man weiß, dass es nichts und niemanden gibt, auf den oder das man wütend sein kann? Ich gebe Smiley unumwunden Recht. Wenn Du Dich mit Deiner Wut beschäftigst, sie ausagierst und ausdrückst, wirst Du nur noch wütender werden. Ich meine, irgendwie ist dieses ganze Thema nicht Loa-konform. Ist Wut ein angehmes Gefühl? Nein. Sagen Abraham, wir sollen unangenehme Gefühle ausleben? Nein. Sie sagen, wir sollen nach dem nächsten, sich besser anfühlenden Gedanken suchen, auf der Emotionalen Leitskala raufklettern und nicht, dass wir an einem unangenehmen Gefühl kleben bleiben sollen.

Punkt 5: Du hast EFT. Damit kannst Du wahrlich unangenehme Gefühle "weg" machen. Wende es an, damit Du diese Wut los wirst. Es geht schneller, als sie auszudrücken und auszuleben (zumindest, wenn es sich um alte Wut handelt). Ich weiß, dass "alte Kisten" nicht unbedingt mit guten Gedanken auszubügeln sind - aber Du hast das Werkzeug (EFT) dafür. Wenn Du in die (alte) Wut reingehst, kann es Dir passieren, dass Du darin stecken bleibst. Wozu?

Uff. Ich glaube, mein Beitrag kommt nicht sonderlich empathisch rüber... ist er aber. Ich bin nur momentan ein bisschen unter Druck, weil ich einerseits dringend ins Bett muss, Dir aber andererseits noch unbedingt antworten wollte. Deshalb ist der Ton meines Beitrages vielleicht ein bisschen sehr sachlich... Ich meine, wenn Du im JETZT Wut verspürst, dann registriere sie und suche nach einem Gefühl, das sich besser anfühlt. Wenn Dich eine alte Wut anspringt, dann zeige ihr die rote Karte. Hey, die Vergangenheit ist passé. Lass' Dir von Ärzten nicht einen Floh ins Ohr setzen, der Dich schlechter fühlen macht!

Alles Liebe
abrakadabra
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 3. Aug 2010, 06:21

Hi,

ich danke Euch allen für Eure Beiträge!

@butea und Lilly
Ich probier das auf jeden Fall aus.


@Smiley und abrakadabra

Ich bin mittlerweile der Meinung,
Thriver hat geschrieben:Im Alltag fühle ich zwar selten, aber doch immer wieder eine starke Traurigkeit und Verbitterung zu diesem Thema und diese Emotionen liegen auf der EGS ja niedirger als Wut.

dass es in erster Linie um Trauer/Verbitterung geht (und die ist wenn auch selten, sehr deutlich fühlbar - also auch in der Gegenwart). Es geht bei mir also nicht direkt um Wut, sondern darum, Wut nicht länger zu unterdrücken und so aus der Trauer zu kommen.

Zu meiner Ärztin möchte ich noch sagen, dass wir uns entschieden haben, zuerst an einem anderen Thema zu arbeiten.


Lieben Gruß
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