Umgang mit unterdrückter Wut

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon butea » 3. Aug 2010, 06:52

Ja, das habe ich auch schon gehört, daß man sich auf Wut nicht konzentrieren soll bzw. daß man sie "verstärkt", indem man sie auslebt. Hmmm. Also ich stimme damit nicht ganz überein.
Für mich war es heilsam und wichtig, die Wut rauslassen zu dürfen. Erstmalig wirklich bewußt rauslassen zu dürfen.
Das sollte sich halt nicht über eine halbe Ewigkeit hinziehen. Also es ist jetzt sicher nicht sehr positiv, wenn ich mich in den Wutzustand begebe und 1 Jahr drinbleibe.

Ich glaube, Abraham behaupten nicht, daß man keine negativen Gefühle haben darf - wenn sie da sind, sind sie da und dann kann man sie auch nicht wegreden. Dann ist es besser, sie wahrzunehmen, durchzuleben, loszulassen und sich die Leiter hochzubewegen in lichtere Gefilde. Das andere wäre für mich "Schönreden" oder wie hieß das bei Abraham gleich noch mal? "Einen Smilie draufkleben"? :lol:

Edit Nachtrag. Das hier habe ich im www gefunden
http://spiritlibrary.com/abraham-hicks/ ... vibrations
So, your emotions are very important; your emotions are your Guidance; your emotions are your constant indicator; and as you make them your friend, and as you do not stick a “Happy Face” over them, but instead, you let them be the indicator that they are, and then you do something about improving your state of emotion—which means raising your vibration, which means lowering your resistance to your Source Energy vibration—now, you are a Deliberate Creator.

Auf gut Deutsch:
Eure Gefühle sind also sehr wichtig; eure Gefühle sind eure Führung; eure Gefühle sind euer ständiger Anzeiger. Und wenn ihr sie zu euren Freunden macht, wenn ihr nicht einfach einen Smilie draufklebt, sondern sie stattdessen der Anzeiger sein laßt, der sie sind, und wenn ihr dann etwas dazu tut, daß euer Gefühlszustand sich verbessert (was bedeutet, daß ihr eure Schwingung erhöht, was bedeutet, daß ihr euren Widerstand gegen die Schwingung eurer Quell-Energie verringert) - dann seid ihr bewußte Schöpfer.

Hier ist auch noch ein Beitrag von ZaWo, der mir irgendwie passend erscheint:
post3352.html?hilit=happy%20face#p3352
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 3. Aug 2010, 08:28

Abraham sagen eindeutig, dass der Weg von Trauer zum Vortex u.a. über Wut geht.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 3. Aug 2010, 09:11

Lieber Thriver,

im Moment akzeptiere und respektiere ich, dass Du diese Wahl getroffen hast, bestimmte Methoden, die hier vorgeschlagen wurden zu testen für Dich.
Es ist wichtig, Deine eigenen Erfahrungen zu machen.

Wenn der Prozess durch ist, lies nochmals den Workshop 61. Hier ein Zitat:

"Wir bitten Euch lediglich, die schwingungsmässige Natur Eures Seins zu akzeptieren und die Art und Weise, wie Ihr Euch fühlt, das einzig Wichtige für Euch sein zu lassen. Wir bitten Euch, Wert darauf zu legen, wie Ihr Euch fühlt, da das der einzige Weg ist, auf dem ihr Eure Nähe zum Vortex erfahrt. Wir bitten Euch aufzuhören, von allen anderen zu verlangen, dass sie sich anders verhalten, um Eure Gefühle zu verändern. Wir bitten Euch zu akzeptieren, dass Ihr in vollkommener Kontrolle Eurer Gefühle seid, da Ihr die Fähigkeit habt, Euren Fokus zu lenken und wir bitten Euch aufzuhören, auf Euch selbst und andere einzuschlagen." (Meine Hervorhebung)

Für mich heisst das (und Du kannst für Dich selbst prüfen), also für mich heisst das, die höchste Schwingung einzuüben und so lange zu üben, bis die anderen Gefühle gar nicht mehr auftauchen. Ich habe das Vertrauen, dass das dann irgendwann so ist und lasse das WANN los.

"Kommt in den Vortex, wo wir sind, wo alle kooperativen Komponente all dessen, was Ihr wünscht, bereits ist, und dann werden wir alle glücklich auf ewig weiterleben, egal, ob Ihr auf immer glücklich seid in diesem Moment oder nicht. Für alle Zeiten glücklich ist die Ordnung dieses Universums. Es ist unser Versprechen an Euch – Wohlergehen gibt es im Überfluss. Wir empfinden grosse Liebe für Euch. Und wie immer verbleiben wir glückselig auf alle Ewigkeit im Vortex." (Meine Hervorhebung)

Also sagen Abraham, dass der SEINSZUSTAND im Vortex alles Unerwünsche automatisch sein lässt, egal ob wir jetzt schon glücklich sind oder nicht, irgendwann sind wir dann nur noch glücklich, weil wir in der Ordnung des Universums verweilen, und die Ordnung des Universums ist: Wohlergehen im Überfluss.

Ich denke jeder von uns hier kann diese Variante jetzt wählen. Wenn Abraham sagen, wir haben genug prozessiert, dann ist das für mich so. Und den Zeitpunkt ab wann das für mich gilt, kann ich wählen. Frei wählen jetzt.
Es ist jedoch kein Fehler noch ein bisschen weiter zu prozessieren, wenn DAS für Dich dran ist. Es gibt keine Fehler.

Herzlich
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 3. Aug 2010, 11:00

Ja - der Workshop 61 hat es schon echt in sich.

Momentan ist die zielgerichtete und "bridging"-mäßige Auseinandersetzung mit dem Thema für mich weit mehr downstream.

Danach: schau mer mal :gvibes:
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 3. Aug 2010, 13:11

Wunderbar :hug: :gvibes:
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 14. Aug 2010, 10:30

Hi Ihr Lieben,

gestern hab ich auf youtube "ABRAHAM HICKS This Isn't Working For Me" angehört und ich bin begeistert!

Erstens weil ich die Infos darin jetzt nicht mehr brauche - aber sehr gut gebrauchen kann. Ich bin ja mittlerweile selbst darauf gekommen. :gvibes:

Und zweitens weil ich das schon die ganze Zeit intuitiv wusste, dass es so oder so ähnlich funktioniert und mein Bauchgefühl rechtbehalten hat.

Das war genau die Antwort nach der ich gesucht hatte und sie kam jetzt als ich schwingungsmäßig schon da war.


An dieser Stelle auch ganz herzlichen Dank an Dich, liebe(r?) Kai-Ra-San!


Lieben Gruß
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 14. Aug 2010, 12:42

Danke, Lieber Thriver,

für dieses Feed-back. Es ist immer sehr interessant und lehrreich zu hören, wie es weiterging. Und ich schätze es sehr, dass Du uns hier erzählt hast, wie es sich entwickelt hat. Und bin natürlich hoch erfreut über Deinen Erfolg, Dich wieder ein wenig besser zu verstehen.

Ich liebe diesen kleinen Film auch, den Du erwähnst. Und ich hatte schon viele ähnliche Erlebnisse mit den You-Tube-Filmen. Und es ist haar genau so wie Du sagst, wenn meine Resonanz zu dem Thema da ist und meine Schwingung übereinstimmt mit der von Abraham angebotenen, dann laufe ich an die für mich in dem Moment "richtigen" You-Tube-Filme. Und bei der Fülle von Material, die Kai-Ra-San uns hier schenkt, ist bestimmt für jeden von uns, etwas dabei. :danke: Kai-Ra-San.

Herzlich
Kia
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 15. Aug 2010, 08:51

Hi liebe Kia,

was ein bischen Schade ist, ist dass das der Herr auf dem hotseat nicht sofort wütend werden konnte. Mich hätte sooo interessiert, wie Abraham das dann weitergeleitet hätten. Vielleicht finde ich ja da auch noch was...

Momentan denke ich, dass es darum geht, die Wut dann zu wertschätzen und zu fühlen, und nicht sofort loswerden zu wollen.

Wie gesagt: mein Weg in die Wut ist über Traurigkeit - nicht über Alkohol (wie bei dem Herrn). Denn ich bin dann ein "happy drunk". :kgrhl:


Lieben Gruß
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon butea » 15. Aug 2010, 09:14

Lieber Thriver,
ich freue mich, daß Du das gepostet hast. Ich freue mich über das Video, ich habe echt in mich reingegrinst und genickt. Ich freue mich, daß ich offenbar richtig lag mit meinen Vermutungen.
Und weißt Du was? Ich liebe es, manchmal richtig stinksauer sein zu können. Wut ist so ein energiegeladener Zustand und fühlt sich wirklich viel viel besser an als Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht.
Bei mir geht es von der Wut immer weiter in Gefilde des "bähh"-Überdrusses (auf der EGS als Langeweile bezeichnet), wo ich keinen Bock mehr auf die alte Leier habe. Danach beruhige ich mich dann gradweise. Hin zu "Hoffnung" finde ich, wenn ich an meine eigenen Fähigkeiten und meine eigene Macht denke, daß ich es immer wieder schaffen kann, mich gut draufzubringen und gut zu fühlen, egal was "da draußen" los ist. Das ist dann für mich ein Zustand der Zufriedenheit, wo ich auch stolz auf mich selbst bin. Und dann ruhe ich wieder in meiner Mitte. :gvibes:
Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, daß es mir leicht fällt, über die Wut aufwärts zu klettern. Ich schätze das sehr.
butea
 

Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 15. Aug 2010, 10:14

Stimmt, liebe Butea, habe das auch so erlebt in Zeiten, als Wut für mich Thema war.
Das seltsame ist, seit die "schlimmen" Gefühle bei mir nicht mehr tabu sind, d.h. seit sie sein dürfen, tauchen sie gar nicht mehr oft auf. Es sind willkommene Energien, die sein dürfen, als Indikator, wo es jetzt durch geht, energetisch, sie dürfen sein und müssen nicht in den Keller (Unbewusste) abwandern, und weil sie sein dürfen und ich mich nicht gegen sie wehre, lösen sie sich auf, also wandeln sich in das sich besser anfühlende.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 16. Aug 2010, 16:10

Hi liebe Butea, liebe Kia und liebe Mitleser,

ich habe jetzt meinen ersten halben Wut-Tag hinter mir. Ein Tag, an dem ich bewusst meine ganze Wut und ähnliche Dinge auf meine speziellen Themen losgelassen habe. Ich habe dabei den Wut-Level gehalten und nach Möglichkeit immer weiter gesteigert - solange noch das Gefühl von relief da war. Als es dann unangenehm (naja sooo schön wars jetzt vorher auch nicht...) wurde, habe ich die Wut dann rausgelassen.

Ich bin jetzt momentan sehr erschöpft und fühle Frustration - so wie es ja auch sein soll. :lol:

Und ich frage mich: Wie lange bzw. oft soll ich das jetzt machen? Einerseits will ich, wenn ich schon dabei bin, möglichst alle unterdrückte Wut auflösen, andererseits möchte ich natürlich keine Wut-Manifestationen erleben.


Abraham sagen im workshop in Atlanta, GA on Friday, April 23rd, 2004 folgendes:

“Nothing is more important than that I feel good, but I’m not going to follow my bliss today. I can’t even see my bliss; I can’t even smell my bliss; I can’t even remember the last time I felt bliss. I’m not sure if I’ve ever felt bliss. I’ve never known anybody that felt bliss. I hate the idea of bliss! (fun) I hate everybody that’s ever been in bliss. I’m perfectly happy here in my rage.” And we say, good for you. Just make another statement that says, “I’ll only be here for a day or two because I know that there’s something that feels even better than this.”


Meine Frage nun: Sind die ein oder zwei Tage wörtlich gemeint oder stehen sie für eine gewisse kurze Zeitspanne? Natürlich werde ich diesbezüglich auf meine Gefühle achten, hätte aber gerne einen Anhaltspunkt.

Für Anregungen bin ich wie immer sehr dankbar.


Lieben Gruß
Thriver
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 16. Aug 2010, 19:03

Lieber Thriver,

meine Erfahrung mit Energien, die laufen, ist die, dass sie erst dann nicht mehr laufen, wenn die gespeicherte Energie aufgebraucht ist. Wichtig ist, sie ohne neu einzusteigen, sprich mit zu fühlen, nur noch durchlaufen zu lassen. Nicht reagieren, wenn sie durch ein neues Thema, wieder aufkommen. Weil wenn Du immer wieder einsteigst, gibt es die endlose Geschichte. Es ist einfach nur Energie, die durchläuft, ohne Etiquett.
Und für den Moment scheint es durch zu sein, oder?

Lieben Gruss

Kia
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 16. Aug 2010, 20:01

Hallo Thriver,

da gibts kein wie lange oder wie oft. Dir Deine Gefühle bewußt zu sein oder zu werden. Z.B. bist Du in der Lage einen sich besser anfühlenden Gedanken zu finden? Welcher wäre das? Außerdem ist es ohne ein Beispiel nicht einfach abstrakt darüber zu schreiben.

ALOHA
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 16. Aug 2010, 20:44

Und - Nachtrag - wenn Du das wählst, kannst Du auch jedesmal, wenn "der Energiezustand" auftaucht gleich die EGS hoch; Du kannst Dir sagen, o.k. kenne ich, ich lass mich da hoch tragen, in 68 Sekunden gehe ich von tiefster Verzweiflung hoch zu Hoffnung. Ich habe das auch schon so erlebt, einen Moment Weinkrämpfe mit Zornesfunken sprühen um mich, bis hin zu Lachanfällen, wenn mir IN DEM MOMENT plötzlich bewusst wurde, wer ich bin und dass es mir nicht gut geht, weil ich mich gerade von meiner kostbaren Quelle abgetrennt habe, die natürlich niemals zu mir herniedersteigt in diese Schwingung. Die Verbindung ist dann einfach weg. Ich kann mich aufschwingen zur Quelle, sie steigt nicht hernieder. Das war eine ganz wichtige Erkenntnis für mich.

Es ist hier überhaupt nicht als Wertung gemeint. Deine Mittel Deinen Zustand zu beeinflussen sind einfach Fokus und Schwingung. Und Du kannst und darfst das immer wieder neu ausprobieren und für Dich nutzen. Wichtig ist nur wie Du Dich innerlich fühlst.

Bei mir war der ganze Zauber irgendwann durch als mir klar wurde, ich bin es wert glücklich zu sein.
Und dieser innere Antrieb, mich etwas leidvoll durchstehen zu lassen, war weg.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon lawofattraction » 17. Aug 2010, 06:28

Thriver hat geschrieben:Ich habe dabei den Wut-Level gehalten und nach Möglichkeit immer weiter gesteigert - solange noch das Gefühl von relief da war. Als es dann unangenehm (naja sooo schön wars jetzt vorher auch nicht...) wurde, habe ich die Wut dann rausgelassen.


Hallo Thriver,

das kann zu einem gefährlichen Spiel werden, da die Konzentration immer auf dem Unerwünschten ist und mehr davon bringt - auch wenn es den Zweck des "Loswerdens" hat. Wut als natürlicher explosionsartiger Relief - vollkommen in Ordnung, aber künstlich produziert bzw. verlängert ..... Das als Ziel ist ebenfalls ein Gegenandrücken, ergo Verstärker. Ich würde nie mehr auch nur eine Sekunde länger in einem unangenehmen Gefühl bleiben, nachdem ich es identifiziert habe. Wenn Du die Aufmerksamkeit abziehst, der Wut keine Macht mehr über Dich gibst, sie als ein Gedankenkonstrukt erkennst, das Du jederzeit ändern kannst, wird sie verschwinden.


Und ich frage mich: Wie lange bzw. oft soll ich das jetzt machen? Einerseits will ich, wenn ich schon dabei bin, möglichst alle unterdrückte Wut auflösen, andererseits möchte ich natürlich keine Wut-Manifestationen erleben.


ZaWo hat es irgendwo wunderbar geschrieben, der nächste Schritt ist Blame. Bleib nicht in der Wut stecken, sonst hängst Du in einem Hamsterrad. Gib den anderen "die Schuld" und geh dann weiter rauf die EGS.

Hast Du es denn jemals von der Idee aus betrachtet, dass nicht die Wut eine Kontrolle über Dich hat sondern Du über das, was Du denkst, über die Wut und ihren Ursprung denkst? Wut ist ein Ausdruck von Machtlosigkeit. Wer hat Dich wann und wie "entmächtigt"? Die Macht kannst Du Dir wieder zurückholen. Nämlich dann, wenn Du verstanden hast, dass Du Dein Denken jederzeit ändern kannst.

Ein ganz wichtiger Punkt scheint mir noch folgender zu sein: Du hast Dir also jetzt erlaubt, die Wut zu fühlen - erlaubst Du Dir auch, sie loszulassen?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon butea » 17. Aug 2010, 07:32

Lieber Thriver,
mal kurz Wut spüren, wenn sie nötig ist, ist okay, aber nicht länger als nötig drin verweilen. Ich habe noch bisweilen eine Wut, aber sie geht immer schneller weg. Die Momente werden immer kürzer und seltener. Aber wenn ich die Wut brauche, finde ich sie gut und wertvoll. Sie ist eine "Brücke" zu besseren Gefühlen, kein Ort, wo man lange verweilen möchte.
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Thriver » 17. Aug 2010, 07:42

Hi Ihr Lieben,

heute morgen bin ich mit deutlich mehr Energie aufgewacht. Ich denke, der gestrige Tag war für mich äußerst wertvoll. Gestern Abend war ich schon wieder in den guten Gefühlen und hatte die Wut vollkommen losgelassen.

Es hatten sich auch bereits kleinere Nervigkeiten wie "ewiges Stehen in der Warteschlange" oder "Zahnseide reisst ab und bleibt im Zahnzwischenraum klemmen" manifestiert.

Momentan verspüre ich nicht die geringste Lust, wieder in die Wut abzutauchen. Wenn das nächste mal wieder etwas getriggert wird, werde ich - wie Kia es so schön beschrieben hat - das Ganze einfach durchlaufen lassen und mich dann weiter hochhangeln.


Das künstliche Verstärken der Wut soll die absolute Ausnahme bleiben - und ich denke als Äuquivalent zu Jahren und Jahrzehnten von unterdrückter Wut, ist so ein gut halber Tag heftigster Wut ganz in Ordnung. Oder wie Abraham sagen: "Mach nur keine Karriere daraus!"


Liebe Kia, liebe Loa und liebe LillyB - Euch vielen Dank für Eure Beiträge! Diese haben dazu beigetragen, dass ich jetzt weiss, dass es gut ist, so wie es gelaufen ist. Und ich keine Sekunde länger als nötig in den Niederungen der Gefühlsskala verbringen werde.


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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon Kia » 17. Aug 2010, 09:00

Thriver hat geschrieben:dass ich jetzt weiss, dass es gut ist, so wie es gelaufen ist. Und ich keine Sekunde länger als nötig in den Niederungen der Gefühlsskala verbringen werde.


Und toll, was Du dann mit der Energie statt dessen auch noch machen kannst :stimmt: :loveshower:
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Re: Umgang mit unterdrückter Wut

Beitragvon LillyB » 17. Aug 2010, 19:49

Thriver,

jetzt bist Du downstream. Super hast Du das gemacht! :bussi:

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