Überspringen ?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Überspringen ?

Beitragvon shaoli » 13. Feb 2012, 15:03

Hallo,

ich hoffe, ich kann mich hier ganz unwaschweibmäßig, wieder anschließen, denn ich habe mich gefragt, warum es mir so schwer fällt, negative Gedanken und Gefühle zu ignorieren, obwohl mir bewußt ist, dass die ihren Ursprung in der
Vergangenheit haben und sie nur so lange kraftvoll sind, wie ich ihnen Energie zufliessen lasse.

Zwei Punkte habe ich nie endgültig für mich geklärt:
Ich hatte gestern spontan die Idee, in einer Art Diagramm die wichtigsten Punkte in meinem Leben einzutragen und dazu zu notieren, wo ich mich zum jeweiligen Zeitpunkt auf der EGS befunden habe. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich , wenn es mal wieder so weit war, dass ich mich von ganz unten emporhangeln mußte, "Hass, Rache und Wut"
"übersprungen" habe, weil ich sie vermeiden wollte und bin direkt bei längeren Phasen der Entmutigung "gelandet", um "Schuldzuweisung" wiederum, vor allem in den letzten Jahren zu vermeiden und mich lange, lange bei "Zweifel und Sorgen" aufzuhalten.

Nun wird es ja so sein, dass das Gefühl bestimmte Gefühle nicht haben zu dürfen, Teil meiner Schwingung ist.
Die Frage, die ich mir stelle, seit ich das LoA und die Lehren Abrahams kenne, ist: ich weiß , dass ich solche Gefühle nicht haben MUSS, sondern mich hier und jetzt dafür entscheiden kann, mich besser zu fühlen - also warum nicht so gut wie möglich und diese Punkte überspringen ( das wäre die erste Frage) ? Ich finde genug Erklärungen dafür, warum ich speziell diese Gefühle nicht haben muß. Hass, Rache, Wut und Schuldzuweisung brauchen ein Gegenüber. Zweifel und Sorge haben nur etwas mit mir und meinen Glaubenssätzen zu tun.

Außerdem habe ich festgestellt, dass es immer wieder ums "wegnehmen" ging, mir wurde von einem anderen etwas "genommen" - und doch habe ich nie zugelassen, denjenigen zu hassen oder auch nur richtig wütend zu sein - nein, ich habe versucht, Erklärungen und Entschuldigungen für ihn zu finden.
Auch das wird Teil meiner Schwingung sein... und so ziehe ich unermüdlich Menschen an, die die schwingungsmäßige Entsprechung sind. Soweit richtig ?

Ich bin ja gerade mal wieder dabei, auf der EGS nach oben zu hangeln und sicher nicht zufällig an dem Punkt, an dem ich angesetzt habe, mich von Unsicherheit/Unwürdigkeit Richtung Sorgen/Zweifel zu federn ( Eifersucht kann ich nicht so richtig definieren ) , nur habe ich plötzlich heftigen Widerstand empfunden: ICH WILL DA NICHT HIN. Da war ich schon so oft !

Was mich zu meiner zweiten Frage bringt: momentan fühlt es sich besser an, ausgiebig wütend zu sein und mir zu schwören, dass mir nie, nie wieder jemand etwas wegnehmen können wird, als mich an diesen Ort des Zweifels und der Sorge zu begeben - aber schaufele ich da nicht schon wieder wie blöd am Schlagloch, anstatt die schöne Umgebung zu genießen oder mir vorzustellen, wie leicht und sicher ich von nun an reisen kann ?
Ich schreie zwar nicht überwiegend NEIN, sondern JA. JA, ich werde ab sofort für mich selber sorgen. JA, ich werde mich wieder gut fühlen ! JA, ich werde unabhängig sein.

Allerdings auch: " WAS ? !!! Das paßt dir nicht ? Pech gehabt ! " oder : " WIE - etwas freundlicher bitte ? Etwas mehr hiervon oder davon meinerseits ? Vergiß es ! " und vor allem : " So, Dir gehts nicht gut - mir doch egal ! " :oops:

So kenne ich mich gar nicht und ich mache mir ein bißchen Sorgen über dieses Gefühl, dass da ab und zu aufblitzt, nämlich, dass ich rücksichtslos über andere hinwegzutrampel - werde ich nicht genau das wieder meiner Schwingung einverleiben ? Aber auch in ruhigeren Momenten denke ich mir: Nein, ich lasse mir nicht mehr alles bieten, ich werde jetzt NICHT dafür sorgen, dass z.B dieser unmögliche Kunde sich besser fühlt. Wenn der nicht mehr wiederkommt, es gibt genug andere, die nicht kommen, um ihre Launen an mir auszulassen, sondern nett und freundlich und zufrieden sind !

Abraham sagen in einem teaching, dass, wenn wir es schaffen, die Dinge zu ignorieren, die in unserem Leben nicht so gut laufen und uns stattdessen auf das konzentrieren, was wir lieben und schätzen, konzentrieren, dann fließt, weil alles Schwingung ist, immer mehr Gutes herein.

Davon bin ich ja nun weit entfernt, im Gegenteil, ich nehme in den allerschrillsten Tönen wahr, was mir nicht gefällt.
Ich habe doch ein bißchen Bedenken, mich auf dem Weg nach oben gefühlsmäßig wieder zu verirren...

Lieben Gruß
Shaoli
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Re: Überspringen ?

Beitragvon Beautiful Mind » 13. Feb 2012, 15:55

shaoli hat geschrieben:Abraham sagen in einem teaching, dass, wenn wir es schaffen, die Dinge zu ignorieren, die in unserem Leben nicht so gut laufen und uns stattdessen auf das konzentrieren, was wir lieben und schätzen, konzentrieren, dann fließt, weil alles Schwingung ist, immer mehr Gutes herein.

Davon bin ich ja nun weit entfernt, im Gegenteil, ich nehme in den allerschrillsten Tönen wahr, was mir nicht gefällt.
Ich habe doch ein bißchen Bedenken, mich auf dem Weg nach oben gefühlsmäßig wieder zu verirren...


Hallo Shaoli,

ich denke, es ist nicht unbedingt entscheidend OB wir etwas anschauen, sondern WIE wir etwas anschauen. Du kannst doch sehr wohl betrachten, dass dir eine Situation nicht gefällt, um dann zu entscheiden wie du sie anders haben willst.

Ich suche gerade nach einem Beispiel, mir fällt so recht keins eins. Nun, mal angenommen, du verletzt dir ein Bein und das tut weh. Tust du dann so, als ob nichts passiert ist und das Bein schon heil ist und konzentrierst dich dann auf den schönen Sonnenschein? Nein, du stellst fest, dass das Bein so nicht ok ist, schwingst dich auf die Energie der Lösung ein und überlegst, was du als nächstes tun kannst, damit es dir besser geht- also, du gehst zum Arzt.

Ich meine, der Contrast ist nicht böse, sondern nur unsere Gedanken darüber, bzw. unsere Ablehnung/Wertung des Contrasts. Eine unerwünschte Situation ist ok, sie bringt uns dazu, festzustellen, was wir stattdessen wollen.

Du darfst ruhig feststellen, dass dir das Benehmen eines Kunden nicht gefällt. (Der Kunde ist König, solange er sich königlich verhält. :clown: ) Die Lösung wäre dann z.B. dir deinen Laden mit supernetten Kunden vorzustellen, die dein Angebot wertschätzen und reichlich davon einkaufen. It's done, danach reicht es, dich auf gute Gefühle zu konzentrieren und dafür zu sorgen, dass es DIR gut geht.

Contrast und Abrahams Lehren werden häufig in sofern missverstanden, dass viele meinen, sie müssten alles gut finden, was ihnen widerfährt. Nein, darum geht es doch nicht. Contrast bringt uns weiter, wenn wir ihn richtig verstehen.

Ich weiß nicht, ob ich dir weiter helfen konnte, dass mit dem Überspringen in der EGS habe ich nicht richtig verstanden.

Lieben Gruß,

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Re: Überspringen ?

Beitragvon shaoli » 13. Feb 2012, 20:14

Hallo Beautiful Mind,

du hast recht, der contrast ist nicht böse - ich treffe nur immer wieder die Entscheidung, auf den Zug, der ihn bringt, aufzuspringen.

Ich sehe gerade, dass ich vorhin einen Absatz wohl wieder gelöscht habe, in dem ich sowohl mich selber, als auch LoAs Antwort zitiert habe, in dem sie folgendes schreibt: " Wut bringt Dich vielleicht auf Augenhöhe, Du steigst runter in die Gefilde der vortexfernen Emotionen, um der Person dort zu begegnen. Aber wütend bist Du nicht auf die andere Person, sondern auf Dich selbst, da Du nicht in der Lage bist, die Ausdehnung, zu der Dir diese Person verholfen hat, anzunehmen. Du siehst das alles nicht so, wie Dein Inner Being, und das macht Dich wütend. Wut ist Dein Anzeiger, dass Du auch nicht annähernd in der Nähe dessen bist, was Du wünschst. "

Das nachdenken darüber war der Anlaß, der mich darauf brachte, meine Manifestationen auf ein Strickmuster hin zu überprüfen. Das mit dem Überspringen war so gemeint: ich habe mich mal wieder in eine bescheidene Situation gebracht, fühle mich ohnmächtig. Von der Ohnmacht gehts immer in eine kurze Phase der Entmutigung und von da aus in eine lange des Sorgens und des Zweifelns an mir selber. Ich habe mich gefragt, warum ich die Stufen dazwischen stets ausgelassen habe, früher ohne, in den letzten Jahren mit oder durch die Absicht, "die anderen" draußen zu lassen und bei mir zu kucken- selbst wütend bin ich , im Vergleich, sehr selten. Ich weiß, dass ich immer gewillt war, die Verantwortung zu übernehmen. Heute Nachmittag habe ich mir mal die obere Hälfte der EGS angeschaut und mich gefragt, wie es sich anfühlt, für das, was mir hervorragend gelungen ist, die Verantwortung zu übernehmen - ganz anders. Für die unerwünschten Vorgänge übernehme ich die Verantwortung mit dem klebrigen Gefühl des Versagthabens, des an mir arbeiten müssens und der Traurigkeit über meine eigene Person - deshalb lande ich zügig bei "Zweifel und Sorge ". Ich habe mich einfach gefragt, ob ich nicht jede Menge unterdrückten Hass und unterdrückte Wut in mir und damit in meiner Schwingung habe, die zu so manchem längerfristigen "Aufenthalt" bei " Zweifel und Sorge" geführt haben - oder mich immer wieder dahin zurückschmeißen.
Aber selbst, wenn ich mir versuchsweise die Erlaubnis gebe, so zu fühlen - ich öde mich, auch jetzt, ziemlich schnell an, da will ich auch nicht sein, also ist eher die Frage, was ich tun kann, um mich von Zweifel und Sorge wegzubewegen, dauerhaft. Sicher nicht, indem ich mich rückwärts begebe und Hass, Wut oder Rachegefühle pflege.

Ich denke , diese Zweifel und Sorgen entspringen heute den inneren Zweifeln und noch mehr Sorgen darüber, ob ich WIRKLICH ein göttliches Wesen bin, ein Teil der Quelle und immer angeschlossen sein kann, ob ich WIRKLICH so etwas wunderbares besitze wie ein Inner Being, dass es etwas gibt, dass mich, so kindlich oder idiotisch es auch klingt, immer liebt, mich niemals verurteilen, sich nicht abwenden und mich verlassen wird.

Das LoA als Gesetz zu akzeptieren, das ist mir nicht schwergefallen.Die Existenz einer geistigen Welt zu akzeptieren und das der Tod ein Übergang ist, auch nicht, im Gegenteil, ich war so erleichtert, denn als Kind wußte ich beides "irgendwie", nur wurde es als Hirngespinst und ich als verdreht abgetan... aber ich bin wohl verstört genug, um meine Ängste selbst noch irgendwie auf die geistige Welt zu übertragen.

Dennoch wünsche ich einen schönen Abend.
Liebe Grüße
Shaoli
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Re: Überspringen ?

Beitragvon Beautiful Mind » 13. Feb 2012, 21:27

Shaoli, wenn es mir nicht gut geht, gucke ich nicht danach ob ich auf einer Skala ein Gefühl übersprungen habe. Dazu bin ich als Handwerkerin viel zu praktisch veranlagt. Ich möchte dann einfach nur, dass ich mich möglichst bald wieder wohl fühle und dafür bietet Abraham so herrlich einfach anzuwendendes Werkzeug an.

Die Erkenntnis, dass wir alle Teil der Quelle sind und ein mieses Gefühl anzeigt, dass wir derzeit nicht mit ihr in Verbindung sind, bzw. die Situation nicht mit Ihren Augen sehen, ist eines davon.

shaoli hat geschrieben:Ich denke , diese Zweifel und Sorgen entspringen heute den inneren Zweifeln und noch mehr Sorgen darüber, ob ich WIRKLICH ein göttliches Wesen bin,

Ja, bist du! :gvibes: Und ist es nicht unendlich befreiend, durch Abraham zu lernen, dass Gott nichts ist, das außerhalb von uns existiert? Wir SIND die Schöpfer und die Schöpfung zugleich.

LG, Beautiful Mind
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Re: Überspringen ?

Beitragvon shaoli » 13. Feb 2012, 23:16

Hallo Beautiful Mind,

gerade habe ich ein paar Verabredungen und Termine abgesagt und ein paar kleine Verpflichtungen delegiert, um ausgiebig in die Natur gehen zu können, denn dort empfinde ich die größte Verbundenheit zu allem, was ist. Seit meinem Umzug in die Stadt fehlt mir das. Ein Sonnenuntergang vom freien Feld aus betrachtet hat mich immer mit großen, schönen Gefühlen erfüllt :gvibes:
Vielleicht ist es sogar sinnvoll, darüber nachzudenken, ob ich wieder aufs Land ziehe.
Ich bedauere ein wenig, dass ich den Thread eröffnet habe, ohne vorher innezuhalten, aber da ich ja so wütend war... immerhin bin ich jetzt gerade bei mir und nicht bei den anderen und fühle mich deutlich besser als heute Mittag. Und vielleicht ist es auch ganz gut, wenn ich beim nächsten Mal auf das, was ich heute geschrieben habe, zurückgreifen kann.

Ich danke Dir sehr fürs zulesen und wünsche eine Gute Nacht.
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Re: Überspringen ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Feb 2012, 07:35

shaoli hat geschrieben:Ich denke , diese Zweifel und Sorgen entspringen heute den inneren Zweifeln und noch mehr Sorgen darüber, ob ich WIRKLICH ein göttliches Wesen bin, ein Teil der Quelle und immer angeschlossen sein kann, ob ich WIRKLICH so etwas wunderbares besitze wie ein Inner Being, dass es etwas gibt, dass mich, so kindlich oder idiotisch es auch klingt, immer liebt, mich niemals verurteilen, sich nicht abwenden und mich verlassen wird.



Moin liebe Shaoli,

nein, das gibt es nicht, Du besitzt kein Inner Being, das Dich liebt und niemals verurteilt und sich nicht abwendet und Dich nicht verlässt ..... Geschockt?

In der Tat ist das eine der grossen Hürden und schlägt immer wieder die Tür zum Glauben an unsere Wertigkeit zu, nämlich das Inner Being abzutrennen und als etwas von uns Getrenntes anzusehen. Es gibt kein IB "da draussen", das IB bist Du, ist Dein kleiner Finger, Deine Augenbraue - und Dein kleiner Finger und Deine Augenbraue sind Dein Inner Being. Wie kann Dich etwas verlassen, was Du bist? Wie Dich verurteilen, sich abwenden und nicht lieben?

Gerade für Menschen, die als Kind auf Zuwendung oft verzichten mussten, weil die Erwachsenen nicht in der Lage waren, sie zu geben oder wenn Liebe und uneingeschränkte Anerkennung etwas war, auf das sich das Kind nicht verlassen konnte (und das ist mehr oder weniger bei uns allen der Fall), ist es verhängnisvoll, das Inner Being als etwas Getrenntes zu betrachten. Woher sollte dann die innere Sicherheit kommen und das Vertrauen, dass dieses IB immer, immer, immer, immer liebt und Dich geradewegs anbetet? Eine Trennung, die ja gar nicht existiert, schürt immer wieder die alten Zweifel an der Verlässlichkeit der "da draussen".

Hier zeigt sich eine der Hürden der Metaphern Abrahams, da wir eine Trennung vornehmen - ich und mein IB - und dadurch sofort in alte Muster eines Höherstehenden und uns, den kleinen Niederen, gehen. Aber es gibt keine Trennung. Das IB ist in Dir, Du bist das IB, und Du bist im IB, BIST das IB. Das gilt es zu verstehen, fühlend zu begreifen. Das ich und das ICH sind nicht voneinander getrennt, sie sind eins. Ausserhalb gibt es nichts.

Und wenn Du jetzt den Bogen schlägt zu dem Vorher Gesagten, dann verstehst Du vielleicht, dass Du Dich anbeten, lieben, verehren und schätzen sollst. Denn Du BIST Dein IB. Wenn Du Dich stattdessen verurteilst und bestrafst, dann ist diese Diskrepanz zu stark zu fühlen, dieser Trennungschmerz, dieser Sog, dem sich anzuvertrauen und hin zu geben es aber nicht möglich ist. IB gibt keine Belohnungspunkte für Wohlverhalten. Anders als bei allen menschlichen Beziehungen, werden wir geliebt, no matter what.

lawofattraction hat geschrieben:Du siehst das alles nicht so, wie Dein Inner Being, und das macht Dich wütend. Wut ist Dein Anzeiger, dass Du auch nicht annähernd in der Nähe dessen bist, was Du wünschst.


Ich zitiere mich selbst, denn da liegt das Geheimnis. Wenn wir uns einigen, dass wir und unser IB nicht voneinander getrennt sind, dann wird klar, wie diese unterschiedliche Sichtweise von Situationen, von anderen Menschen - und vor allem von Dir selbst - Split Energy bringt. Gezerre ohne Ende. Innerliche Zweiteilung. Das IB kann, will, tut, öffnet, lässt zu und Shaoli weigert sich. Und das macht Dich so wütend und traurig und verzweifelt, dass Du letztendlich sogar zweifelst, dass Du über Deinen Körper hinaus mehr bist, nämlich göttlich in Menschengestalt.

Es gibt nichts zu verdienen oder zu erlangen oder zu lernen - das Einzige, was zu tun ist, ist die Verbindung nicht durch Zweifel an der Verbindung zu kappen. Das Inner Being ist nichts Heiliges, was angebetet werden muss, nichts Höherstehendes, kein Lehrer, und die Verbindung aufrecht zu erhalten ist kein Ziel, kein Weg, nichts zu Erlernendes.

Das zu glauben ist Deine Herausforderung, die Dich wieder zur eigenen uneingeschränkten Wertschätzung, Liebe und Achtung bringt. (Wieder deshalb, weil Du damit als Dir gehörig geboren wurdest.) Und zwar egal, ob Du gut gelaunt bist oder schlecht, wütend oder versöhnlich, lieb oder hassend. Denn selbst wenn der IB-Teil Deiner Selbst nicht hinschaut, wenn Du in den niederen Emotionen bist, es hört deswegen nicht auf Dich inniglich zu lieben. Es ist nicht durch Verdienst bei Dir, sondern weil Du es bist und niemals eine Trennung erfolgen kann. Und kommen wir zurück auf das Vorhergesagte, so bringt das nur den einen Schluss:

Liebe Dich selbst inniglich, egal, was Du tust, sagst, machst, denkst. Ohne Verurteilung, ohne Schuld. Contrast, unsere Verursachung von Contrast durch unsere momentane Schwingung, sind nur Phasen, aber Dein Fokus, Deine innere Einstellung sind ausschlaggebend, ob Du für Dich durch den Contrast Strafe und Schuldzuweisung oder Selbsterniedrigung lebst oder den uneingeschränkten Versuch startest, Dich so zu lieben, wie DU das bereits tust. Trotz Contrast und inmitten des Contrast. Und das kannst Du sofort machen, in dieser Minute, es braucht nicht die geringste Voraussetzung oder Vorbereitung, kein Studieren und Lernen, keine Listen und Übungen. Genau jetzt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Überspringen ?

Beitragvon shaoli » 14. Feb 2012, 09:19

Guten Morgen, LoA,

nu muß ich weinen :oops:

Stimmt aber, ich trenne. Ich habe es so verstanden, als wäre mein IB die Erweiterung meiner selber , keine Verschmelzung mit oder durch mich selber. Meine allerfrühesten Kindheitserinnerungen habe ich an ein Gefühl der Desorientierung - im Kindergartenalter war ich davon überzeugt, eigentlich woanders sein zu müssen, im Grundschulalter konnte ich weder Religion, noch Geschichte annehmen, weil ich mich dauernd fragte : " Woher wollen Sie denn wissen, dass das mit dem Urknall, den Dinosaueriern oder eben Jesus SO war. Das kann man nicht WISSEN ".
Und am Ende der Grundschulzeit wollte ich wissen, was nach dem Tod ist und bekam zur Antwort: " Nichts " und ein paar eklige Details darüber zu hören, was mit dem Körper passiert, dabei meinte ich das gar nicht. Ich wollte wissen, was mit den Gedanken und den Gefühlen eines Menschen passiert, mit seiner geistigen Energie, wohin sie geht eben, hatte aber nicht die Worte, um mich klar auszudrücken. Aber jedenfalls sehe ich mich da noch sitzen und denken, dass ich weiß, dass die Erwachsenen mich nicht verstanden hatten und das da etwas ist oder bleibt. Als der Mensch, der damals im Sterben lag, dann wirklich ging, habe ich Erleichterung verspürt. Ich habe mich GEFREUT und bin zu einem anderen Mädchen gelaufen, dessen Vater kurz vorher verstorben war und habe gerufen : " Er ist jetzt auch tot ". Das kam allerdings nicht so gut an, also habe ich so getan, als würde ich trauern. Später habe ich mich dann dafür geschämt, dass ich nicht wirklich getrauert habe.

Mit allem, was sich nun an gelebtem Leben auf diese Kindheitsgefühle legt, tue ich mich wirklich schwer, weil es mir so vorkommt, als sei das Vertrauen darunter begraben. Deshalb buddele und buddele ich auch, in der Hoffnung, es wiederzufinden, dieses Gefühl, dass ja gar nicht spektakulär war, es war einfach DA.

Später vielleicht mehr, aber auf jeden Fall ein herzliches :danke: .

Shaoli
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Re: Überspringen ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Feb 2012, 09:57

shaoli hat geschrieben:Mit allem, was sich nun an gelebtem Leben auf diese Kindheitsgefühle legt, tue ich mich wirklich schwer, weil es mir so vorkommt, als sei das Vertrauen darunter begraben.


Liebe Shaoli,

das Buddeln tun die meisten Menschen, weil sie der Meinung sind, dort etwas verändern zu können, was das heutige Erleben freudvoller macht. Wir schauen immer wieder zurück in der Hoffnung, dass sich dann das Erlebte doch noch transformieren kann. Allowing ist auch das Zulassen, dass alle Beteiligten und auch wir selbst so waren, wie sie waren und dass das vollkommen in Ordnung ist. Allowing ist auch, nicht unsere Macht zu übertünchen mit dem irrigen Gedanken, dass wir dort erst etwas verändern müssen, bevor wir hier aktiv unseren uns zustehenden Platz einnehmen.

Ein solches Denken missachtet die Schöpferkraft, die wir haben. Die kann ich in jedem Moment ausüben, nicht erst dann, wenn ich ein sauberes Vergangenheitszeugnis habe. Das, so verstehe ich Abraham, gilt es zu verinnerlichen, das sagen sie auch mit dem "all is well". Lass es ruhen.

shaoli hat geschrieben: Deshalb buddele und buddele ich auch, in der Hoffnung, es wiederzufinden, dieses Gefühl, dass ja gar nicht spektakulär war, es war einfach DA.


Was, wenn Du erkennst, dass Du es nicht dort, in der Vergangenheit, suchen musst, sondern dass das Gesuchte immer da WAR und auch heute da IST? Dass Du es nur nicht erkennst, weil Du dort suchst? Es ist präsent, um erkannt und in Anspruch genommen zu werden. Warum würden wir nach etwas Verlorenem auf einem in der Vergangenheit gegangenen Weg suchen, wenn das, was wir verloren glaubten, doch vor uns auf dem silbernen Tablett liegt und nur darauf wartet, erkannt zu werden?

shaoli hat geschrieben:Stimmt aber, ich trenne. Ich habe es so verstanden, als wäre mein IB die Erweiterung meiner selber , keine Verschmelzung mit oder durch mich selber.


Meinem Verständnis nach ist es so: Vor der Geburt waren wir das Grosse nicht-physische ICH. Der Körper als "Entsandter" auf dieser Erde repräsentiert das "Vehikel" dieses ICH, durch Contrast Erfahrungen zu machen. Eine Trennung findet zu keinem Moment statt, lediglich die imaginäre Trennung von "ich im Körper hier" und "mein umfassender grosser Teil dort". Dabei ist der nicht-physische Teil - Inner Being - bei all unserem Erleben präsent, eben weil nicht getrennt. Er wartet nicht irgendwo "dort", auf dass wir von unserer physischen Entdeckungstour wieder zurückkehren. Eine solche Trennung ist Illusion, und die Verbindung mit diesem "Teil" braucht nichts anderes als die jetzige Intention.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Überspringen ?

Beitragvon Beautiful Mind » 14. Feb 2012, 11:33

Wow, loa, du kannst dich so wunderbar ausdrücken und die LoA-Teachings so begnadet gut rüberbringen. Ich bewundere das sehr. Meine Hochachtung für deine Begabung, das ist eine Bereicherung für mich und für so viele hier.

Das musste ich jetzt endlich mal los werden. :gvibes:

Einen schönen Tag! :ros:

Beautiful Mind

P.S.: Wann kommt denn endlich mal ein Buch aus deiner Feder auf den Markt? Oder gibt es schon etwas von dir und ich weiß es noch gar nicht?
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Re: Überspringen ?

Beitragvon Kia » 14. Feb 2012, 11:48

Liebe Loa, ihr Lieben,

was Du sagst, macht für mich absolut Sinn, seit ich diesen Workshop-Teil hier immer und immer wieder gelesen habe:


“It is even better when you talk about the non-physical energy, you’ve set into motion through the context of your own physical experience… In other words…You were non-physical and then you came forth apart of that into this (human) consciousness and you have expanded the non-physical part of you through the questions and life that you’ve been living and so that non-physical part of you stands as an advanced evolved being as a result of that which you have just been doing in this life time and your attention to that vortex of creation is the most satisfying conversation that you could ever have. Any conversation you want to have about non-physical that doesn’t include your physical participation is sort of un-interesting…your flawed premise is that the non-physical is more evolved than you. And that is the first thing that happens, when you try to separate yourself that you assume, that that is advanced and you are catching up, when the opposite is true.
You were the advanced being, part of it came through into this physical experience, you explored – the larger part of you expanded – in other words: don’t separate you from that and then our answer will please you…
There is just no point in us continuing to help you perpetuate the illusion, that there is a God or some creator separate from you. It’s not true.” Abraham

„Es ist sogar besser, wenn Du sagst, die nicht-physische Energie, die Du in Bewegung gesetzt hast durch den Kontext Deiner eigenen physischen Erfahrung... Mit anderen Worten – Du warst nicht-physisch und dann bist du daraus hervorgegangen in dieses (menschliche) Bewusstsein und du hast den nicht-physischen Teil von dir ausgedehnt durch die Fragen und das Leben, das du hier gelebt hast; und so steht dieser nicht-physische Teil von dir als fortgeschrittenes, weiterentwickeltes Wesen als Resultat von dem, was du jetzt in dieser Lebenszeit getan hast und deine Aufmerksamkeit zu geben in diesen Vortex der Schöpfung, das ist die am meisten zufrieden stellende Konversation, die du je haben könntest. Jede Konversation, die du haben willst über das nicht-physische, das nicht deine physische Teilnahme darin einschließt, ist irgendwie uninteressant... Deine falsche Prämisse ist, dass das nicht-physische mehr, also stärker entwickelt ist als Du. Und das, (diese falsche Prämisse) ist das erste, was geschieht, wenn du versuchst dich zu trennen (vom nicht-physischen Teil von Dir), dass du annimmst, dass das dort weiter entwickelt ist und du aufholst, wenn doch das Gegenteil wahr ist.

Du warst dieses fortgeschrittene Wesen, Teil davon kam daraus hervor in diese physische Erfahrung, du hast hier sondiert und ausgeforscht – der größere Teil von dir hat sich ausgedehnt – mit anderen Worten: trenne nicht dich von dem ausgedehnten Teil und unsere Antwort wird Dich erfreuen...
Es macht einfach keinen Sinn für uns damit fortzufahren, dir dabei zu helfen, diese Illusion aufrechtzuerhalten, dass es getrennt von dir einen Gott oder Schöpfer gibt. Es ist einfach nicht wahr.



Für mich das Herausfordernde ist, immer wieder anzuerkennen: in dem Moment in dem ich sage: ich werde dieses God-Being, bin ich es nicht mehr - und werde es auch nie werden, weil das LoA das dann gar nicht zulässt. Unterschiedliche Schwingungsfrequenzen.

Ich "richtige", meiner AnSicht nach Sichtweise, ist innerlich zu fühlen: ich bin jetzt in diesem Moment hier und zwar egal, was ist, egal welche Umstände da sind, ich bin diese "melted beingness" die oben so präzise beschrieben ist.

Und die Herausforderung ist: wenn dann mal wieder "die Hühner wider den Zaun laufen" bin ich es dann trotzdem immer noch? Oder muss ich warten und warten und warten und mich ducken und sorgen?

Ich würde sagen, ja ich bin "es", melted beingness, immer noch, egal wie viele Hühner wieder den Zaun laufen. Und zwar deshalb, weil immer wieder irgendwelche Hühner wider den Zaun laufen werden. Jetzt und ewig so weiter. Das hört sowieso nie auf. You never get it done.

Also ist es besser dieses Sein, das ich bin, zu fokussieren, das ich immer bin, statt die momentan durchlaufenden gestrauchelten Hühner. Sie stehen ja wieder auf und ändern die Richtung, in die sie laufen :kgrhl:

Für mich ist das immer noch unbegreiflich in Worten zu sagen, dass das wirklich möglich ist, dass ich die Quellen-Energie bin, die Hühner bin, der Zaun bin, die Richtung bin, in die sie laufen, die Richtungsänderung bin und das alles in einem. Doch es ist alles in Einem. Und es braucht Fokus. Ich habe im Moment das Gefühl, wenn ich einfach die Energie des Moments wahrnehme und ständig für Erleichterung sorge, mich möglichst gut zu fühlen, reicht das völlig.

Jetzt fokussiere ich wieder "Koffer packen".

Liebe Loa,

ich danke Dir für den schönen Text - den nehme ich gerne noch mit - Deine Worte sind natürlich immer viel einfacher als die von Abraham - und das schätze ich.


Lieben Gruss

Kia
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Re: Überspringen ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Feb 2012, 13:05




Liebe Beautiful Mind,

ich danke Dir für Deine lieben Worte (eigentlich hatte ich "meine" geschrieben, es hätte auch stehenbleiben können :clown: , wenn wir bedenken, dass wir in dem anderen sogar etwas evozieren, das durch Worte ausgedrückt wird.)

Es freut mich immer, wenn unsere Forumsarbeit anerkannt wird. Selbst wenn sie im Grunde für uns Selbstzweck ist, ist eine solche Bestätigung trotzdem sehr erfreulich. Sie bestätigt das gute Gefühl, das ich habe, dass das Forum einen Beitrag leistet, etwas zu verbreiten, was für mich selbst eine grosse Wichtigkeit hat.

Vor vielen Jahren hat mir mal ein weiser "sehender" Mann gesagt, dass meine Stärke im Wort liegt und ich die Fähigkeit habe, Dinge für andere Menschen in einer Art auszudrücken, dass sie etwas vorher für sie nicht Verständliches verstehen können und dass ich das eines Tages umfassend tun würde. Im Forum hier kann ich das gut in die Tat umsetzen und es freut mich immer, wenn das wieder mal gelungen ist.

Nein, ein Buch habe ich noch nicht geschrieben, und ich glaube, das werde ich auch nicht tun. Wenngleich mein Leben auch schillernd und ereignisreich war und auch noch ist, so fände ich es extrem langweilig, all das Vergangene wieder zu aktivieren. Ich bin innerlich ausgesprochen schnelllebig, und meine schriftlichen Hinterlassenschaften sind meine gesammelten Forumsbeiträge. :teuflischgut:

Lass es Dir weiter hier bei uns gut gehen, ich freue mich, dass Du on Board bist.

Liebe Grüsse
Loa :hug: :lieb:



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Re: Überspringen ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Feb 2012, 13:21




Liebe Kia,

ja, Du gehst ja morgen in Deinen wohlverdienten Urlaub, wie ich gelesen habe. Ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit voller Freude und schöner Begegnungen. :gvibes:

Kia hat geschrieben:Für mich das Herausfordernde ist, immer wieder anzuerkennen: in dem Moment in dem ich sage: ich werde dieses God-Being, bin ich es nicht mehr - und werde es auch nie werden, weil das LoA das dann gar nicht zulässt. Unterschiedliche Schwingungsfrequenzen.


Fühl da doch noch einmal nach. Egal, was Du sagst und denkst, Du wirst nie verlieren, das God-Being zu SEIN. Du kannst es nie nicht sein. Es ist doch der umfassende Teil, untrennbar verbunden, unserer ganzen Existenz. Kann es sein, dass hier wieder der Gedanke dahinter steckt, dass diese Verbindung erarbeitet werden muss? Dabei besteht die Verbindung, nichts und niemand kann sie abschneiden, nur wir selbst mal ab-pinchen. Das Inner Being ist nicht etwas oder jemand ausserhalb unserer Selbst, das wir erreichen müssen. Wir SIND es.

Das LoA hat mit unserer Verbindung zum IB für mein Empfinden nichts zu tun. Unsere Göttlichkeit ist unserer Existenz genauso unterliegend wie das LoA als universelles Gesetz unserem Erden-Erleben. Das einzige, was das LoA Dir bringen kann, sind schlechte Gefühle aufgrund Deiner Gedanken, die Dich annehmen lassen, Du seist getrennt und nicht der gottgleiche Schöpfer. Aber kein Gedanke der Welt wird eine Trennung von unserem Inner Being bewirken können, so dass wir uns danach wieder mühsam die Verbindung erarbeiten müssen. Zuerst und immer sind wir Quellenenergie, deren "Teil" beschliesst, auf der Erde unter der Regie des LoA Erfahrungen zu machen.

Für mich ist diese Verbindung von Leichtigkeit getragen, von Freude, von einer garantierten Liebe und Anerkennung meiner menschlichen Kondition, die keine Einschränkung kennt. Egal, was ich sage, denke, tue .... das ich ist mit dem ICH bedingungslos verbunden.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Überspringen ?

Beitragvon Kia » 14. Feb 2012, 14:47

Du bist genial, ich nehm den Text hier auch noch mit :bussi:

sooooooo erleichternd :ros:

Kia
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Re: Überspringen ?

Beitragvon shaoli » 14. Feb 2012, 19:59

Liebe LoA,

bisher habe ich das IB eher "seelenmäßig" verstanden, zwar nicht außerhalb von mir, aber erhöht und daher nicht erfahrbar, ohne einen gewissen Grad der "Erleuchtung" in Richtung der Akzeptanz meiner eigenen Göttlichkeit, sicher, weil ich bestimmte Begriffe mit einer bestimmten Bedeutung verbinde und nicht darüber nachdenke, dass ich sie ihnen gebe. Mit "Gott" oder "göttlich" verbinde ich die reinste Form der Liebe, der Weisheit, der Schönheit... und mich so zu sehen, mich zu lieben und anzubeten, wenn ich morgens feststelle, dass ein bad-hair-day anbricht und mir dann das Handy ins Klo fällt... und selbst die tollsten oder auch die schlimmsten Dinge in meinem Leben kommen mir winzig und unwichtig vor, wenn ich über den Begriff "Göttlichkeit" nachdenke und dann schiebt sich automatisch das Gefühl dazwischen, dass ein göttliches Wesen mehr zustande bringen sollte als banalen Alltag.

Aber ich habe verstanden, was Du meinst und werde es sicher nicht wieder vergessen, weil es mich auf eine Art beruhigt hat, die schwer auszudrücken ist.

Liebe Kia,

ich wünsche Dir einen schönen Urlaub !

Viele Grüße
Shaoli
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Re: Überspringen ?

Beitragvon loveandstardust » 14. Feb 2012, 20:37

lawofattraction hat geschrieben:Zuerst und immer sind wir Quellenenergie, deren "Teil" beschliesst, auf der Erde unter der Regie des LoA Erfahrungen zu machen.

Für mich ist diese Verbindung von Leichtigkeit getragen, von Freude, von einer garantierten Liebe und Anerkennung meiner menschlichen Kondition, die keine Einschränkung kennt. Egal, was ich sage, denke, tue .... das ich ist mit dem ICH bedingungslos verbunden.



liebe loa

diese signale haben mich sogar im weissen loch erreicht ... haben die nebel der scheinbaren unvereinbarkeit durchdrungen ...

wie schön ...

wie du schon mal sagtest ... wir sind garnicht wirklich wirklich so weit voneinander entfernt .. und getrennt sowiesonicht ...

in liebe dankbarkeit und stiller freude

sei gesegnet

christa
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Re: Überspringen ?

Beitragvon lawofattraction » 15. Feb 2012, 08:19




Liebe Shaoli, dear All,

diese Ehr-Furcht vor "Gott", die kann ich gut nachvollziehen. Schliesslich wurde sie uns individuell und kollektiv eingebleut und ist erst dann transformierbar, wenn man eine adäquaten "Ersatzerklärung" dafür bekommt und irgendwann über das eigene Gefühl merkt, dass da etwas geshiftet hat.

Mir ging es kaum anders, bis ich vor Jahren eines Morgens Kryon las und irgendetwas mich so anrührte, dass ich auf Zellebene, auf einer ganz tiefen Ebene, verstand. Tränen der Überwältigung und Erleichterung ob des Erkennens waren in den nächsten Wochen ständige Begleiter, als mir klar wurde, wie sehr ich den falschen Verkündern geglaubt hatte und wie schön das war, dass ich endlich verstehen konnte.

Als ich Abraham fand, war das ein weiterer Schritt in das endgültige Verstehen. Wenn ich zum Beispiel die Rampage von ihnen an uns Menschen höre oder lese, fühle ich diese tiefe Wertschätzung für uns und die Verbundenheit, die keine Rangfolge hat, sondern einfach nur das Fliessen von reiner Liebe von Sein zu Sein ist. Wie kann Liebe ein Hierarchie-Gefälle haben, wie kann ein Liebender mehr oder mächtiger sein als der andere?

Wenn also Gott bedingungslose Liebe ist, und das setzen nicht nur wir, sondern auch die etablierten Religionen voraus, dann wird Alles-Was-Ist auch keine Anforderungen - Bedingungen - an uns stellen, dass wir anders, besser, gütiger, liebender, gläubiger oder helfender oder freundlicher sind. Bedingungslose Liebe akzeptiert das, was ist, so wie es ist, egal, wie es ist.

Aus unserer Konditionierung, Liebe "verdienen" zu müssen heraus, ist das Verinnerlichen eines solchen Konzeptes ein Riesenschritt. Aber man kann daraus einen Weg der kleinen Schritte machen, wenn dieser Gedanke, dass wir Gott SIND, zu gross ist und auch immer wieder die andere Seite, die Unwürdigkeit, aktiviert. Mir hat eine Annäherung, auch an das Unerklärbare, auf Intellektbasis immer geholfen. Irgendwo musste ich ja anfangen. Und dann hat es seine Kreise gezogen und eines Tages war es für mich "viceral" (leider haben wir da kein adäquates Wort) erfahrbar.

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Überspringen ?

Beitragvon shaoli » 15. Feb 2012, 09:13

Liebe LoA,

während meiner Panikattackenzeit habe ich immer ein Buch von Abraham dabei gehabt, für die Zeiten dazwischen, die anfangs sehr unangenehm waren. Damals habe ich ein Buch von Ramtha geschenkt bekommen, dessen Lehre sich gar nicht so sehr von der Abrahams unterscheidet, außer im "Tonfall". Und dieses eher harsche ( obwohl auch in diesen Büchern betont wird, wie sehr wir geliebt werden ) , sich immer wiederholende : " Du bist Gott. Du bist Gott. Du bist GOTT " hat so viel Wut darüber in mir ausgelöst, dass ich es nur in einer Ecke meines Bewußtseins verstehen und fühlen kann, egal, in welchen Worten man es mir erklärt.
Heute sehe ich als "Krankheitsursache" ganz klar den absoluten Verlust der Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle. Dass ich, im Gegensatz zu vielen anderen Betroffenen, die es mit Psychopharmaka und Therapie versuchen, keinen Rückfall hatte, liegt aber sicher auch daran, dass ich weiß, es gibt diese Ecke in meinem Bewußtsein, aus der das entsprechende Wissen zu mir fließt. Ich weiß es wirklich. Vor drei Jahren wäre ich in völlige Panik verfallen, hätte ich Abraham sagen hören: " Kein Gedanke geht jemals verloren, aber es steht euch frei, andere Gedanken zu wählen " - denn sooft, wie ich an den Tod gedacht habe, begleitet von den stärksten Gefühlen, zu denen ich überhaupt fähig zu sein scheine, hätte es mich in nackte Angst davor versetzt, dass diese Gedanken noch existieren, dass ich sie nicht löschen kann. Und weil sie so stark ware, wäre es mir unmöglich vorgekommen, Gedanken zu finden, die sie "neutralisieren".

Ich habe in meinem Leben keine wirklich bedrohliche Situation erschaffen, keinen Unfall, keine Krankheit - denn daran, also über das "wie" ich sterbe, habe ich nie nachgedacht, nur über dass "das" - und wenn man bedenkt, dass ich sogar mit dem Auto gefahren bin, während einer Panikattacke...das zeigt mir, dass es wirklich meine Gedanken sind, in Harmonie mit meinen Gefühlen, die meine Realität erschaffen.

Ein gewisses Gefühl dafür, dass mein IB nicht erhöht, nicht außerhalb von mir ist, sondern in jeder Zelle meines Körpers, ist in dieser Ecke, aber ich habe es nie so klar erkennen können, wie beim lesen deiner Antworten.

Lieben Gruß
Shaoli

PS: Ich würde ein Buch von Dir jedenfalls kaufen :ros:
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Re: Überspringen ?

Beitragvon loveandstardust » 11. Jul 2013, 12:01

an euch

ich sehe JETZT dass ich mich von euch verabschiedet habe ... und 2 tage später ... am 16. februar 2012 ... meinen schlaganfall hatte ...

es gibt keine zufälle

you never get it done

alles liebe

christa
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