So tun als ob

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

So tun als ob

Beitragvon jazzmaus » 25. Okt 2013, 13:19

Hallo liebe Foris

ich bin noch nicht lange im Forum und begrüsse euch. Ich heisse Julia und habe eine Frage zum so tun als ob im Bereich Job.

Also ich bin momentan freiberuflich als Sportlehrerin tätig und arbeite für vier verschiedene Unternehmen. Ich bin momentan auf der Suche nach einem Teilzeitjob in Festanstellung damit ich nebenher weiterhin freiberuflich tätig sein kann, und habe mich bei einer Stelle schon beworben. Ich visualisiere auch täglich wie ich mich auf den Weg zur Arbeit mache von der mir gewünschten Uhrzeit und wie ich dort dann eintreffe mit vielen tollen Kollegen einem supertollen Chef und so weiter.

Meine erste Frage ist: Wenn ich mich jetzt woanders bewerbe mach ich mir dann die erste Stelle zunichte weil ich nicht daran Glaube dort angenommen zu werden oder soll ich mich an mehreren Stellen bewerben um zu sehen was das Universum mir bringt? Ich hab mich daher nur bei der einen Stelle beworben weil ich da schon gerne seit zwei Jahren arbeiten würde und jetzt auf einmal alles passt.
Ich habe unendlich Unterstützung bekommen von meinen Freunden, meine Chefin hat meine Bewerbung korrigiert und mein Freund der dort auch arbeitet hat meine Bewerbung abgebe weil er die zuständige Sachbearbeiterin dort sehr gut kennt. Und obendrauf habe ich eine Mitarbeiterin dort kennen gelernt die auch Abraham Anhängerin ist. Da hab ich echt live erlebt wie das mit den Synchronizitäten funktioniert. Und daher denk ich auch das ich die Stelle in der Tasche hab, warum noch woanders bewerben.

Meine zweite Frage ist wenn ich bei einer von meinen vier Stellen kündige weil ich mich dort nicht mehr wohl fühle und dauernd aus dem Vortex fliege signalisiere ich dem Universum dann das ich mir sicher bin eine Teilzeitstelle zu finden, und das ist dann ja ein so tun als ob oder?

Ich hoffe Ihr könnt meine Gedanken nachvollziehen oder verstehe ich das falsch mit dem so tun als ob. Wenn ja dann korrigiert mich bitte.

Ich danke euch schon im vorraus für eure Antworten :P

Ganz liebe Grüsse von der

Jazzmaus :lol:
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Re: So tun als ob

Beitragvon lawofattraction » 26. Okt 2013, 11:15




Hallo Jazzmaus,

es kommt immer auf das Gefühl an, das Du hast. Wenn Du einen Plan B zurechtlegst und Dir das ein angenehmes Gefühl der Sicherheit und Freude gibt und Du damit auch gedanklich in Übereinstimmung bist, ist das sicherlich ein Weg.

Kommt Dir aber der Gedanke, dass Du durch einen Plan B oder andere Bewerbungen bestehende Chancen zunichte machen würdest und Deine augenblickliche Beschäftigung dadurch gefährden würdest, würde ich an Deiner Stelle darauf verzichten bzw. solche Gedanken verändern.

jazzmaus hat geschrieben:Meine zweite Frage ist wenn ich bei einer von meinen vier Stellen kündige weil ich mich dort nicht mehr wohl fühle und dauernd aus dem Vortex fliege signalisiere ich dem Universum dann das ich mir sicher bin eine Teilzeitstelle zu finden, und das ist dann ja ein so tun als ob oder?


Alles im Universum ist Schwingung. Eine bestehende negative Situation und der Fokus darauf wird Dir nicht automatisch etwas neues Positives bringen. Das kommt nur dann, wenn Deine Schwingung in Bezug auf das Neue ohne Widerstandsgedanken ist, nicht weil Du Dich irgendwo unwohl fühlst. Wäre das so, würden nur glückliche erfüllte Menschen diese Erde bevölkern. :clown:

Du solltest Dir auch darüber im Klaren sein, dass Du eine Negativ-Schwingung nicht automatisch bei dem alten Job zurücklässt und annehmen, dass alles, was kommt, positiv sein wird. Denn Deine Schwingung, solange Du sie nicht bereinigst, wirst Du immer mitnehmen. Gerade, weil das LoA auf Schwingung reagiert, lässt es sich auch nicht hintergehen.

Ich würde damit anfangen, den jetzigen Job zu wertschätzen und auch einmal darüber nachdenken, dass das, was uns begegnet, alles von uns selbst durch unsere Gedanken und Gefühle = Schwingung = selbst gemacht ist. Daher sagen Abraham auch, dass unsere Gedanken das Drehbuch unseres Lebens schreiben. Wo und wie trägst Du also dazu bei?

Lieben Gruss - und herzlich willkommen bei uns.
Loa



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Re: So tun als ob

Beitragvon jazzmaus » 26. Okt 2013, 17:08

Hallo liebe Loa,

Und vielen Dank für deine Antwort mit der du den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Ich frage mich jedes mal wenn ich dort hinfahre wie und wo ich das erschaffen habe, weil als ich mit dem Kurs angefangen habe alles gut war. Dann kamen drei Teilnehmer hinzu und auf einmal war die Atmosphäre von diesem Kurs dahin und ich hab mich immer wieder gefragt was will mir das Spiegeln. Ich komme nicht drauf.

Zum Verständniss kurz ich leite Aqua- Fitness Kurse und ich hatte die Situation schon einmal das mich drei Teilnehmerinnen bei meiner Chefin angeschwärzt habe, damals hab ich noch geheult und war tief bestürzt. Jetzt ein halbes Jahr später und durch etliche arbeit an mir selbst mit Abraham nehme ich das ganze viel lockerer. Ich glaube das ich dort wieder viel lieber hinfahre wenn diese Teilnehmer wieder weg sind oder ich in meinem inneren gesagt bekomme womit ich solche Situationen erschaffe. Hach ich komm grad aber auch nicht drauf. :rleye:

Ich werde deinen Rat mit dem Wertschätzen beherzigen liebe Loa ich wende auch täglich die EGS an und stehe bei diesem Thema bei
Langeweile, weil ich gerne Freude in meine Kurse bringe und auch wirklich gerne arbeiten gehe.

Bei der anderen Geschichte hab ich mich jetzt mal eingefühlt und bin zu dem Entschluss gekommen es bei dieser einen Bewerbung zu belassen da ich ein sehr sicheres Gefühl hab.

Vielen lieben Dank liebeLoa für den herzlichen Empfang und für deine mich zum nachdenken anregende Antwort. Ich lese hier sehr viele Beiträge mit und muss dir eine riesen Kompliment machen. Du hast so eine wundervolle Gabe bekommen die Dinge so präzise und schön zu beschreiben. Man merkt richtig das es bei dir von Herzen kommt. Und du bist dabei noch eine ehrliche und authentische Person. Das schätze ich an dir und bedanke mich mit einer :ros:
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Re: So tun als ob

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2013, 08:29




Liebe Jazzmaus,

danke für Deine Rückmeldung und die lieben anerkennenden Worte. Sie sind eine schöne Bestätigung, dass das Forum hilfreich ist und das, was ich so gerne tue, auf fruchtbaren Boden fällt.

jazzmaus hat geschrieben:Dann kamen drei Teilnehmer hinzu und auf einmal war die Atmosphäre von diesem Kurs dahin und ich hab mich immer wieder gefragt was will mir das Spiegeln. Ich komme nicht drauf.


Zum "famosen Spiegelgesetz" ist hier schon sehr viel geschrieben worden. Denn es ist beileibe nicht so, dass es uns immer 1:1 etwas spiegelt - also im Sinne von "jemand redet schlecht über mich, weil ich auch jemand bin, der das gerne tut". Es hilft, solche Ereignisse von den Situationen getrennt zu betrachten als Anzeiger einer aktiven Schwingung, ausgelöst durch Gedanken und Gefühle.

Jedes Ding im Universum hat zwei Seiten, Erwünschtes und Unerwünschtes. Daher sind auch Opfer und Täter einer gleichen Schwingung, obwohl sie eine sie verbindende Situation von zwei vollkommen konträren Standpunkten erleben. Die zuverlässigste Aussage gibt uns weniger das rationale Verstehen-Wollen von Situationen, sondern vielmehr das Nachspüren, welche Emotionen etwas in uns ausgelöst hat. Was zum Beispiel fühlst Du, wenn andere Menschen schlecht über Dich sprechen? Ist es das Gefühl des Ausgeschlossen-Seins, ist es Wut darüber, hilflos zu sein, dass andere jegliche Beliebigkeit über uns sagen können? Ist es die Heimlichkeit, weil Du sie ablehnst und lieber offen sagst, was Du denkst? Hältst Du selbst gerne mit Deiner Meinung hinter dem Berg und lädst daher durch Deine Schwingung Menschen ein, die genau das Gegenteil tun? Fühlst Du Dich nicht anerkannt?

Es gibt viele mögliche Schwingungs-Hintergründe, die hier etwas "spiegeln". Nicht genau das gleiche, sondern eher wie in einem Spiegelkabinett viele verschiedene Facetten, je nachdem, in welchen Spiegel man schaut. Hier sind die ausgelösten Gefühle der beste Anzeiger, um zu verstehen, warum etwas geschieht und eine Änderung vorzunehmen. Wenn Du unsere Suchfunktion bemühst, wirst Du auch viele Beiträge zum Thema finden.

Helfen mag Dir auch der Workshop 169. Wer dominiert die Schwingung?, der klar darüber spricht, dass es oft die Eindringlichkeit, das Momentum, der Schwingung ist, die bestimmt, wer eine Situation dominiert. Und natürlich der WS
167. Was andere über Euch denken geht Euch nichts an.


Weiterhin viel Spass beim Austausch und lieben Gruss
Loa



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Re: So tun als ob

Beitragvon Liebeszauber » 27. Okt 2013, 12:24

Liebe Loa, ihr lieben alle,

das mit dem workshop 167 war großartig

Dies ist eine wirklich wichtige Information. Ihr könnt aber kontrollieren, auf welchem Disk Ihr Euch befindet. Wenn also jemand zu Euch sagt "Ich liebe Dich", dann antwortet "das ist mir egal". Und wenn jemand sagt "ich hasse Dich", dann antwortet "das ist mir egal".

Natürlich wollen wir Euch nicht einreden, Euch nicht gegenseitig zu lieben und wir wollen Euch auch nicht ausreden, es zueinander zu sagen. Aber wir möchten versuchen Euch beizubringen, so unabhängig zu sein und so selbst-ermächtigt, dass die Liebe, die Ihr seid, Euer Sein so tief bestimmt, dass Ihr sie ausstrahlt und sie Euch durchdringt, wo immer Ihr hin geht und dass es niemanden gibt, dem Ihr Eure Aufmerksamkeit schenkt, der keine Liebe fühlt, weil Ihr das Lieben so ausdrücklich einstudiert habt.



vielen, vielen Dank dafür.

In den letzten Tagen beschäftigte ich mich mit meiner Unabhängigkeit.
Früher (ich meine damit einige frühere Leben) war ich viel unter Menschen unterwegs,
ich bewegte mich oft in Gruppen. Dies hatte mich eingeschränkt, ich lebte kaum mein
wahres Ich, und ging sozusagen in der Menge unter. Langsam wird mir klar, dass mein
-vorübergehender - Rückzug jetzt aus freundschaftlichen Verbindungen seinen Grund darin hat,
dass ich auf meine Weise ganz zu Mir finden kann. Ich wünsche mir auch (wieder) Freundinnen...
den Kontakt zu liebenden.... glücklich lebenden Menschen, und ich weiss, dass es bald so sein wird.
Diese Bewegung nach innen, diese schwingungsmässige Ausrichtung mit meinem inneren Wesen,
-der Quelle - erfüllt mich von Tag zu Tag immer mehr. Langsam schließt sich für mich ein Kreis
und ich bin so froh, dieses Forum zu kennen, da mir hier die Inspiration zufliesst wie an kaum
einem anderen Ort.

Lz
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: So tun als ob

Beitragvon jazzmaus » 27. Okt 2013, 20:52

Hallo liebe Loa,

Ich habe mir heute mittag die Zeit genommen und deinen Ratschlag beherzigt und mir einige sehr interessante Threads zum Thema Spiegelgesetz gefunden und verstehe jetzt etwas besser. Ebenso haben mir die Workshops ein klareres Bild vermittelt hab die beiden schon mal gelesen aber in dem Moment kommt man manchmal nicht auf das einfachste. Danke nochmal.

Als ich deine Antwort gelesen habe fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das Thema Ausgeschlossen werden und das Thema Annerkennung sind wirklich Dinge die ich zu bereinigen habe. Ich wurde in der Schule, Ausbildung etc wirklich immer ausgeschlossen und Annerkennung suche ich heute noch bei meinen Eltern. Du hast da bei mir einen Stein ins Rollen gebracht wo ich im Leben nicht drauf gekommen wäre. Danke danke danke. Jetzt hab ich etwas woran ich arbeiten kann. Darf ich dich noch um einen kleinen Rat fragen wie ich am besten damit anfangen könnte? Reicht es hier mit der EGS zu atbeiten? Oder erst mal go general gehen?

Darf ich kurz noch was fragen? Sorry bin grad so enthusiastisch, du erklärst das halt alles so super. Ich würde gerne mit meinem Partner zusammen ziehen. Er sagt zwar ja aber es kommt nichts von ihm. Will mir das sagen das ich vielleicht noch nicht soweit bin? Verschieb es ruhig wenn es nicht reinpasst.

Ich dachte wirklich immer das es beim Spiegeln um 1:1 Handlungen geht. So nach dem Motto ich bin unpünktlich also ist er sie es auch. Wow hab heute wieder echt viel lernen dürfen das mich ein ganzes Stück weiterbringt.

Danke euch allen dafür eure Erfahrungen und Anregungen sind super.

Und liebe Loa deine Antwort ist so ein mega Fortschritt für mich ich :kniefall: mich vor dir.
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Re: So tun als ob

Beitragvon jazzmaus » 27. Okt 2013, 21:07

Liebe Liebeszauberin,

ich habe das gleiche gemacht wie du. War vorher auch nie alleine und immer mit Menschen zusammen. Ich habe mich genau wie du zurück gezogen und die Erfahrung gemacht das ich jetzt mit viele Freunden die ich auch vorher scho hatte wieder ausgehe und bemerkt das auch sie an sich gearbeitet haben. Und da wir jetzt wieder ein Match zusammen sind treffen wir uns wieder. Und diejenigen die gegangen sind wurden durch neue bessere ersetzt. Daher bin ich mir auch ganz sicher das du wieder neue Freunde finden wirst. Bei mir ging das wie von selbst.

Der einzige Unterschied ist das ich früher nicht allein sein konnte. Sich aus der Unabhängigkeit heraus mit dem besten Gefühl mit Freunden zu treffen und sich aber auch wieder auf die Zeit mit sich allein zu freuen ist für mich ein Geschenk des Himmels da ich gelernt hab das Freude immer ein Bestandteil unseres Lebens sein kann, ob allein oder zu zweit. Und es wird jeden Tag besser und besser.

Wünsche dir das beste.

Alles Liebe Julia
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Re: So tun als ob

Beitragvon lawofattraction » 28. Okt 2013, 08:20

jazzmaus hat geschrieben:Jetzt hab ich etwas woran ich arbeiten kann. Darf ich dich noch um einen kleinen Rat fragen wie ich am besten damit anfangen könnte? Reicht es hier mit der EGS zu atbeiten? Oder erst mal go general gehen?


Hallo Jazzmaus,

zuerst einmal möchte ich Dir sagen: "take it easy - nimms leicht". Mache keine grosse Aktion daraus, nenne es auch nicht mehr "daran arbeiten", denn es sind einfach nur logische Prozesse des Lernens im Laufe unseres Lebens, die uns zuerst der Contrast vor die Füsse wirft und die wir dann auf - hoffentlich - dem Weg des geringsten Widerstandes auflösen können. Und zweifelsohne bist Du ja bereits in der Lösungsschwingung, anderenfalls wäre das, was ich gesagt habe, nicht bei Dir auf fruchtbaren Boden gefallen.

Der wichtigste Schritt ist für mein Empfinden immer das Erkennen, und der ist bereits getan. Du solltest berücksichtigen, dass aus solchen Situationen heraus dann, wenn sie akut auftreten, eine nähere Betrachtung nicht sehr förderlich ist. Weil einfach schon viel zu viel Schwung, zu viel Momentum, drin ist. Und dann wäre es durchaus angebracht, mithilfe der EGS erleichternde Gedanken zu finden.

Die Generalisierungen sind ein guter Weg, sie können durch die Argumentationen festgefahrene Gedankenmuster "aufweichen". So könntest Du Dir sagen, dass diese Hilflosigkeit des Gefühls von Ausgeschlossenheit durchaus bei einem kleinen Mädchen angebracht war, Du heute aber schon viel mehr Lebenserfahrung hast. Du hast viele Erfolge im Leben verzeichnet und bist mit vielen konträren Situationen zurecht gekommen. Halte Dir diese Erfolge einmal vor Augen.

Oder mach Dir klar, dass die Suche nach Anerkennung vom Aussen auch immer begrenzt ist auf die Fähigkeit der anderen Menschen, das mitzuteilen. Eltern sind dazu oft gar nicht in der Lage, wenn sie das selbst nicht erfahren haben und daher nie wussten, wie man seinen Kindern Anerkennung schenkt. Bei der Betrachtung, was eine solche Anerkennung denn eigentlich ist, wird schnell klar, dass es eine Bestätigung des eigenen Wertes ist - in dem Fall aber bezogen auf Leistung und das Erreichen von Zielen und von Können, auf Fleiss und Wohlverhalten nach den Vorstellungen anderer Menschen. Das wird mit Liebe verwechselt, die bedingungslos gegeben werden sollte, die aber vielmehr an Erfüllung von Normen, Verhalten und das Erreichen von Vorgaben gebunden wird.

Dabei kommen wir durch unsere Conditio Humana mit einem Geburtsrecht von Wertigkeit in diese Welt, die unabhängig von Leistung und Tun die Grundlage unserer Existenz ist und niemals durch irgend etwas, was wir tun oder unterlassen mögen, eingeschränkt werden kann. Das Wissen darum wurde uns leider zugunsten von aussen messbaren Leistungen abtrainiert, so dass wir erst langsam wieder anfangen, dieses Wissen in uns zu aktivieren und voller Vertrauen zu glauben.

Das könnte zum Beispiel - und vollkommen ohne eine Schuld bei jemandem zu suchen, da es keine Schuld gibt - die Grundlage einer generellen Betrachtung sein. Im Kontext unserer Gesellschaft und dessen, was auch unsere Eltern beigebracht bekommen haben, wird das wie jede Betrachtung aus einer Metaposition einmal verständlicher und verliert zum anderen die schmerzliche Verknüpfung mit der eigenen Kindheit, in der wir aufgrund mangelnden Verständnis jedem Erwachsenen das geglaubt haben, was er uns glaubhaft machen konnte.

Das Verständnis wird dann zu einer Fühl-Angelegenheit. Zur Rückeroberung des Gefühls der Verbundenheit mit unserem Inner Being, mit der Quelle und dem Vertrauen und den Glauben in diese Liebe und Anerkennung für uns Menschen, die niemals abhängig ist von Verhalten oder Leistung, sondern zu jedem Menschen uneingeschränkt und ständig fliesst.

Dann wird sich vielleicht auch die Frage als überflüssig erweisen, wie Du die Situation mit Deinem Partner lösen kann. Wenn Du eng mit Deinen Gefühlen verbunden bist, wirst Du wissen, wann wie zu handeln ist - aus der Inspiration heraus. Vor allem mache Dir klar, dass es wichtig ist, was und warum Du etwas willst und dass Deine Wünsche sich erfüllen, ganz egal, was ein anderer davon halten mag. Wenn Deine Absicht klar ist und Du keinen Widerspruch lebst wird das LoA Mittel und Wege finden, Dir alles Gewünschte zu bringen. Andere Menschen mit ihren vielleicht anders gelagerten Absichten können wir dabei zum Glück vollkommen aussen vor lassen.

Lieben Gruss und Euch allen eine schöne Woche
Loa



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Re: So tun als ob

Beitragvon jazzmaus » 28. Okt 2013, 21:27

Hallo liebe Loa,

ich fange gleich mal damit an was ich heute den ganzen Tag mit einem wundervollen Gefühl getan habe. Ich Wertschätze dich und deine hilfreichen Beiträge und deine Zeit die du dir dafür nimmst, und am allerwichtigsten Wertschätze ich das du dieses Forum erschaffen hast. Wundervoll. Es tut so gut von jemandem Verstanden zu werden und diese Liebe die aus deinen Beiträgen hervorgeht, kommt sowas von bei mir an ich hatte gerade ein richtiges Glücksgefühl beim Lesen. Dankeschön dafür mit einer :ros:

Ja du hast recht ich befinde mich ja bereits auf dem Lösungsweg und daher hab ich mich heute mit meinem IB geeinigt das wir uns heute gut fühlen :kgrhl:

Gestern Abend hab ich mir eine Abraham DVD angeschaut um mir noch mal etwas mehr Klarheit zu verschaffen. Und ja ich habe deine Antwort zwar erst heute Abend gelesen aber heute morgen kam im Radio Take it easy, nimms leicht und jetzt lese ich es bei dir. Schöööön wie es sich fügt. Auf jeden Fall ist ja mein Thema die Anerkennung und da hab ich mir gesagt, Julia erkenne dich doch einfach selber an.

Da ich nicht sofort in diese Schwingung kam habe ich mir erleichternde Gedanken gesucht. Ich habe angefangen mit. Alles ist gut wie es ist, es fühlt sich schön an das Leben zu genießen und dieses Gefühl der Leichtigkeit in sich zu tragen es fühlt sich einfach ahhhhhhhh an und wenn ich mit dem Strom fließe dann fühlt es sich mmmmmhhhhhhh an. Veränderungen sind wichtig da ich mich immer weiter ausdehne und mir sich am Ende das positive aus diesen Veränderungen zeigt. Ich bin bisher immer wieder aufgestanden und es folgte immer etwas besseres. Oh mann was wird da noch kommen. Noch besser als es jetzt schon ist. Da freu ich mich jetzt schon drauf..... usw. Danach bin ich quasi wie von selbst in die Liebe zu mir gefloßen und habe das was mich als Mensch ausmacht aufgeschrieben uns schwupp war mein Wohlgefühl und meine Schwingung auf höchstem Niveau.

Hab mich dann damit beschäftigt meine Gefühle den Tag über zu beobachten und da ich auch noch am üben mit der bedingungslosen Liebe gegenüber anderen Menschen habe ich spontan meine Mama angerufen und ihr meine Hilfe beim streichen angeboten. Und ich bin hingefahren ohne Erwartung. Ich komme da an mit meiner super Laune und boooooiiiiiiiing alle waren am Streiten und wütend. Mein Papa mit meiner Mama und meine Schwester mitendrin. Ich schnell aus dem Raum gegangen und mich wieder drauf konzentriert auf mein Wohlgefühl zu achten und mich von nichts und niemandem rausschmeissen zu lassen. Ok hab mein Papa geschnappt und bin mit ihm Wandfarbe kaufen gegangen und dabei hat er nebenbei noch ein super günstiges Angebot bekommen, die Farbe war um einiges günstiger und ich hab es sogar geschafft ihn auf ein höheres Wohlgefühl zu bekommen. Also ich kann es nur jedem empfehlen auf seine Gefühle zu achten ist extrem wichtig.

Als ich dann Mittags bei meinem Eltern auf dem Sofa saß, sagte meine Mama auf einmal das sie soviel Annerkennung wie sie von mit bekommen würde von ihren Eltern nicht bekommen hat. Sie war das zweite von drei Kindern und wurde immer Ausgeschlossen. da musste ich grinsen weil das war ja genau mein Thema und trifft genau deine Aussage das Eltern oft selbst nicht in der Lage sind Annerkennung zu geben weil sie es selbst nicht erfahren haben. Weiss nicht wie man zitiert. Als ich nach Hause gefahren bin hat ich ein richtig gutes Gefühl weil ich meinen Eltern aus Liebe geholfen habe und nicht aus dem Gefühl der Anerkennung heraus. Es war mir egal. Wie Abraham ja schon im Workshop 167 sagen: Wenn jemand sagt ich liebe dich dann Antwortet, es ist mir egal und wenn jemand sagt ich hasse dich antwortet auch das ist mir egal und genau so hat es sich für mich angefühlt. Ich hab geholfen und kein Danke bekommen aber es war mir egal. Und da ich jetzt meine Mama besser verstehen kann da sie ja auch nie Anerkennung bekommen hat konnte ich noch mehr Liebe für sie fühlen.

Das mit meinem Partner ist wirklich ein Abhängigkeitsthema. Aber das früher viel viel schlimmer und er hat schon selbst gesagt es kommt ihm vor wie wenn ich ein ganz anderer Mensch geworden wär. Er hat mir die Liebe gelehrt und ist das beste was ich vom Universum bekommen habe. Das sollte ich schätzen und mich daran erfreuen immer diese blöden sich einschleichenden Zweifel. Ich genieße das jetzt und der Rest wird durch Leichtigkeit zu mir Fließen. Ich werde mir das mit der Kreativ Wekstatt noch mal anschauen das war ja das mit dem Wünschen und warum man das will.

Uiiiiii ist das jetzt lang geworden. Ich hoffe es bringt auch für andere etwas denn das ist für euch alle :uns:

Danke dir nochmal Loa für deine Antwort und natürlich auch von mir eine schöne Woche an euch.

Herzliche Grüsse Jazzmaus
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Re: So tun als ob

Beitragvon lawofattraction » 29. Okt 2013, 08:44




Liebe Jazzmaus,

es hat mir grossen Spass gemacht, Deinen Beitrag zu lesen. :five: Du hast die Generalisierungen richtig gut umgesetzt, und der Bericht über das Familiengeschehen ist ausgesprochen ermutigend auch für andere Foris, die sich mit ähnlichen Konstellationen konfrontiert sehen. Da haben meine Anregungen bereits weit offene Türen der Bereitschaft zur Umsetzung gefunden.

Ich liebe Posts mit positiver Ausrichtung im Forum, denn wie Abraham sagen, sind wir als "Uplifter" hier, nicht zuletzt, um durch unser Beispiel andere Menschen zu ermutigen.

Lieben Gruss
Loa


P.S. Das Zitieren ist hier erklärt.



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Re: So tun als ob

Beitragvon jazzmaus » 30. Okt 2013, 10:28

Liebe Loa

Danke für deine Rückmeldung.

Ja mir geht es auch oft so das ich hier im Forum lese und durch die Beiträge Mut und neue Hoffnung bekomme. Wenn ich durch meinen Beitrag das auch mache freut mich das um so mehr.

Danke auch nochmal für die Erklärungen. Ich verstehe dadurch die Abraham Lehren jetzt noch besser. Das hat mir echt was gebracht.
Vor allem hab ich mich mit den Generalisierungen mehr auseinandergesetzt und das jetzt echt Verstanden.

Und Posts mit positiver Ausrichtung find ich so gut wie du. Da lässt es sich viel lieber :loveshower:

Ich wünsche euch einen vortexischen, schönen und erfolgreichen Tag

Liebe Grüsse

Jazzmaus
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