Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 16. Jan 2011, 15:19

Ja genau das meinte ich, über unangenehmes sprechen :genau:

Mir ist schon klar, dass wenn ich glücklich bin, das alles kein Thema ist ,und in letzter Zeit fiel es mir auch leicht, wenn es denn mal anders war, für mich meine Übungen zu machen und daraufhin alles wieder positiv zu sehen.

Mein Gedanke war nur, ob es nicht doch in manchen Momenten hilfreich sein könnte, sich auch im Austausch mit anderen Luft zu verschaffen, da es ja nunmal nicht so ist, dass ich schon auf der Stufe bin, in der ich ständig alles wertschätzen kann, da ist teilweise noch so viel Wut in mir.

Aber eigentlich habe ich diesen Gedanken gerade auch wieder verworfen, es spart doch mehr Energie, so wie in der letzten Zeit mit unangenehmen Dingen zu verfahren, als jemandem zu sagen, dass man sich im Moment mit dieser Art schlecht fühlt.
Ich hatte es mir ja auch eher so gedacht, dass ich mein Gefühl einfach nur dem anderen gegenüber wertfrei hinstelle, ohne dabei zu meinen, tue dies oder das oder ändere etwas.
Doch das ist zugegeben auch sehr schwierig, man weiß nie, ob es beim Anderen auch so ankommt, ob es nicht doch wieder den Eindruck erweckt, man wollte etwas von demjenigen erreichen.

Manchmal kommt es mir noch etwas falsch vor, wenn mich jemand fragt, wies mir geht und ich immer sage, alles supi. An den meisten Tagen kann ich das voller Überzeugung sagen, aber eben nicht immer. Und ich tue es dann trotzdem, dann spüre ich einen gewissen Widerstand, den es vielleicht nicht geben müsste, wenn ich doch zugebe, für mich fühlt sich das und das nicht gut an.

Ich werde jetzt erstmal wieder schöne Dinge für mich machen, das ist wohl das einzig Richtige.
Und alles mal ruhen lassen und besser doch nicht über unangenehmes sprechen :lol:
Malea
 
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Sonrisa » 16. Jan 2011, 15:34

Hallo Malea,

wieder mal, es ist alles Übungssache, aber vor allem Fühlsache. Es gab vor einigen Tagen einen Vorfall, da habe ich mich einfach entschlossen mit anderen darüber zu reden, ja, gelästert habe ich auch. :teuflischgut: Für mich war es in dem Augenblick richtig. Es entsprach mir. Ich habe mich bewusst darauf eingelassen und diesmal darauf geachtet, was dieses darüber sprechen mit mir anstellt. Ich war hinterher müde und nicht gut drauf, das kann ich sagen. Im ersten Augenblick verschaffte es Erleichterung, im nächsten schon nicht mehr. Ich möchte da ausprobieren, gucken wie ich worauf reagiere, bewusst beobachten, was geschieht wenn, meine Gefühle wahrnehmen und mich von ihnen leiten zu lassen. Manchmal auch nicht :teuflischgut: aber auch das ist ein Lernen und sich ausdehnen. Ich denke, bei mir war das Drübersprechen auch eine Art Hocklettern auf der EGS. Vielleicht ist das nicht ultimativ, vielleicht brauche ich das Drübersprechen noch eine Weile, bis ich in mir selbst sicherer geworden bin. Aber in jedem Fall ist das Bewusste der Dreh- und Angelpunkt. Wenn du es machst, mache es bewusst.

Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 16. Jan 2011, 15:37

Hallo wodny,
danke für die hilfreichen Anregungen.

Bei mir ist es ja eher umgkehrt, was die Wut betrifft, bzw. eigentlich habe ich schon verschiedene Stufen hinter mir. In meiner Jugend habe ich immer alles mit mir ausgemacht, bis irgendwann gar nichts mehr ging.

Dann hatte ich ene Phase, in der ich gelernt habe, über all den Mist zu sprechen und es hat mir sehr geholfen.
Dann gabs aber auch oft richtigen Kontrollverlust, was natürlich nicht viel bringt.
Daraufhin habe ich wieder daran gearbeitet, die Dinge in vernünftiger Art und Weise rüber zu bringen, also nicht erst rumschreien oder die Wut an mir selbst auslassen, wenn ichs gar nicht mehr ausgehalten habe. Sondern rechtzeitig jemandem sagen, dies und das will ich.

Und seit ich mich mit Abraham beschäftige, werfe ich wieder alte Verhaltensweisen übr Bord, also auch nicht mehr in sachlicher Art und Weise über Probleme sperchen.

Zum Glück sind auch die Selbsbestrafungsaktionen so gut wie verschwunden, also scheint es doch nicht der schlechteste Weg zu sein. Vor allem wenn man bdenkt, wie extrem ich auch noch vor einem Jahr war.
Nur manchmal eben habe ich die Angst, dass ich zu viel anstaue und doch zu viel verdränge und diese alten Muster wieder kommen könnten, ich muss da noch viel dran arbeiten, dass wenn etwas schief läuft, ich nicht ausraste und neuerdings auch nicht mal ein bißchen was von meinen inneren Dramen erzähle. Zumindest nicht den Menschen, wo es schwierig sein könnte, bei meinem Psychologen habe ch jetzt nicht so die Bedenken, dass er das in den falschen Hals kriegen könnte :lol:
Meine Unsicherheit ist wohl einfach, was genau der richtige Weg für mich ist.
Streng genommen dürfte ich ja eigentlich auch nicht mehr zu diesem Psychologen gehen, da man sich schon auch mit negativen Dingen beschäftigt, auch wenn ich versuche, eher den Nutzen darin zu sehen, auf meine Erfolge zu schauen.
Malea
 
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Sonrisa » 16. Jan 2011, 15:50

Du erzählst im Momente viel von deinen inneren Dramen. ;-) Wie fühlt sich das für dich an? Ein bisschen habe ich das Gefühl, du steckst im Hamsterrad fest. Ja, die Frage nach dem Verdrängen habe ich kürzlich hier auch gestellt. Du bekommst Antworten auf all deine Fragen, wenn du es zulässt. Aber du kannst keine Lösungen erhalten, wenn du in der Problemschwingung schwingst. Ich möchte am liebsten auch alles sofort wissen und sichergehen können, dass ich nichts falsch mache und alles Wissen impetto habe. Aber: you can never get it wrong. Versuche einen Gang zurückzuschalten und Whoopis Signatur: Relax!
Sonrisa
 

Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 16. Jan 2011, 16:08

Ach, ich erzähle das schon mit Abstand, weiß, dass ich nicht mehr so bin wie früher, aber eben Teile davon noch manchmal durchkommen. Mit denen muss ich mich ab und zu auseinandersetzen.
Jetzt habe ich aber auch schon wieder viel mehr Klarheit, dank eurer inspirierenden Kommentare :danke:
Mein Gefühl sagt mir jetzt wieder ganz eindeutig, dass ich es in den letzen Wochen schon genau richtig gemacht habe und einfach dran bleiben sollte und mich und die Dinge so nehme, wie sie sind.
Also danke nochmal für eure Hilfe, ich merke schon, wie ich nach und nach wieder beschwingt werde :loveshower:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon LillyB » 16. Jan 2011, 16:11

Wunderbar Malea,

ich merke es auch :gvibes: Wie Abraham sagen und das ist ja so klasse, "wenn die Quelle mich ruft und dann das wieder hineingehen, das ist ein so so so überaus köstliches Feeling" :hug:

ALOHA
Lilly
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Sonrisa » 16. Jan 2011, 16:19

Schön, Malea. :stimmt: Genieß es und lass dich treiben. :lieb: Ich habe mich in vielem in diesem Thread wiedergefunden und Danke, eine wunderbare Co-Creation. :genau: So einfach und so schnell kann das gehen.

:ros: Pamelina
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon laugh » 16. Jan 2011, 22:38

Ich gebe jetzt auch nochmal meinen Senf dazu, obgleich "Anfängerin"...es ist auch wirklich mein Senf, aber ich glaube, er ist ok :clown:

Ich denke, Malea, der Punkt ist diese Angst, es "falsch" zu machen. Und da hat Pamelina, glaub ich. was sehr Schlaues gesagt: Egal, was du machst, mach es bewusst. Das sagt mir jedenfalls mein Gefühl, dass das der richtige Weg ist.

Ich bin neulich auch mit jemanden (meinem Hausverwalter) aneinander gerauscht und zwar in einer Situation, wo ich früher eher "nett" geblieben wäre. Lustigerweise hat das mit mehr Selbstvertrauen zu tun....und ich war hinterher sogar stolz drauf, dass ich ganz klar meine Meinung gesagt habe und ein bisschen innerlich hart geworden bin.
Aber so ganz ganz toll hat es sich dann doch nicht angefühlt, und ich hab im nachhinein nach Gründen für sein Verhalten gesucht und denke, ich habe ihn jetzt verstanden....und kann das ganze auch wieder"weicher" sehen.
Und damit fühl ich mich ok.

Irgendwo beim Durchlesen hab ich gelesen, dass auch Abraham sagen, dass man nicht versuchen soll, ein/e Heilige(r) zu werden - ein Satz, den ich sehr mochte.

Ich denke, so eine Experimentierfreude ist das Beste - einfach mal in allen möglichen Situationen verschiedene Verhaltensweisen ausprobieren. Und sich selbst ganz annehmen - mit allen Ecken und Kanten.

Ich hab im Bad ein Buch stehen, in dem es um Frauen und Spiritualität geht. Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich mit Letzterem gar nichts am Hut und war auch eher irgendwie männlich geprägt - whatever das jetzt bedeutet.
Aber da las ich was von einer Göttin, die grosse Kräfte hat, sehr stark ist aber auch sehr zornig werden kann...
Und dass das auch ein Teil des "Weiblichen " sei..irgendwie so....ein Teil, der auch eine Art von Grösse verleiht, der aber natürlich - unkontrolliert- gefährlich ist. Un-anerkannt ist aber auch dasselbe wie unkontrolliert...

Seitdem denke ich viel liebevoller oder stolzer an den kleinen Drachen in mir, der manchmal rauskommt. (Wobei das - finde ich - total in Grenzen ist...aber wie auch immer..).ich denke, solche Seiten lassen sich am Ehesten dann zügeln, wenn sie integriert und auch anerkannt und sogar geschätzt werden. Dann kann sich auch der Drache ruhig vorm Kamin zusammenringeln und schlafen :P . Und dann verdrängt man nicht sondern geht konstruktiv um mit der Wut oder was auch immer - und bleibt authentisch; Du bleibst, wie Lilly geschrieben hat, Malea.

Edit: Ich korrigiere: So ist es dann eben auch kein ("böser") Drache mehr sondern einfach eine grosse und nützliche und schöne Kraft - vielleicht wie ein Herbststurm, der die Luft reinigt, die Blätter herabweht, die Wolken über den Himmel fliegen lässt (finde ich immer wunderschön...)

So ist mein Gefühl. Und ich habe bei Abraham noch nichts Gegenteiliges gelesen...oder?

Und ich finde auch, dass man so und so über Dinge sprechen kann. Nur, egal, was man macht , es soll sich gut anfühlen und nicht nach: "Ich hab das jetzt gelesen und deswegen tu ich das so." Aber reden, sofern man nicht in einer Opferrolle versinkt....mit Selbstironie und Abstand...sofern man nicht zu verteidigen sucht oder erklärt, dass der momentane Zustand notwendig ist.. und sich nicht zum xten mal wiederholt....ist doch total ok....

lieben Gruss,

laugh
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 17. Jan 2011, 11:05

Ja, dieser Satz mit dem Bewussten von Pamelina ist bei mir auch hängen geblieben.
Und ich denke auch, man sollte auf sein Gefühl hören. Was in der einen Situation gut ist, muss in einer anderen noch lange nicht das Richtige sein.
Ich glaube das ist es auch, was mich manchmal verwirrt, seit ich mir immer bewusster werde, überlege ich mehr, was mache ich jetzt, anstatt es gleich rauszuposaunen oder es nicht zu machen, weil ich mich nicht traue, wie ich es früher beides erlebt habe.
Und man kann eben im Jetzt und in einer bestimmten Situation nur einmal handeln.
Manchmal würde es mich ja schon reizen, wie es wäre, wenn ich mich nun wirklich mal eine gewisse Zeit an Abraham halte. Und dann im Vergleich dazu erleben, wie würde die gleiche Situation sich entwickeln, wenn ich das komplette Gegenteil mache ;-)
Aber leider muss man sich in einer Situation immer für eine Sache entscheiden :lol:

Und ganz recht, wenn wir alle komplett dem Abraham Ideal entsprechen würden, wäre die Welt auch langweilig :lol:
Mir haben schon einige Leute gesagt, sie würden meine wilde und unkontrollierte Seite sehr mögen, auch wenn es manchmal stressig mit mir ist.
Da es im Kontrast steht zu meiner Guten-Laune-Seite. Und die verschiedenen Emotionen so einfach viel intensiver rauskommen, als beispielsweise bei Menschen, die eher immer ausgeglichen ohne große Abschweifungen sind.
Also ehrlich gesagt, so ganz wollte ich diese Seiten dann doch nicht ablegen :gvibes:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon laugh » 17. Jan 2011, 11:59

malea hat geschrieben:Und ganz recht, wenn wir alle komplett dem Abraham Ideal entsprechen würden, wäre die Welt auch langweilig


Meinst Du, es gibt ein Abraham-Ideal? Und wäre die Welt dann wirklich langweilig? Das glaube ich nicht...
So wie ich es verstehe, wäre sie dann um ein ganzes Stück lebendiger...aber eine gute Lebendigkeit, keine vernichtende...
Ich verstehe Abrahm nicht so, dass wir mild lächelnd durch die Welt schweben sollen (und ich behaupte nicht, dass du das tust :-) ). Ich glaube, wenn man das versucht, dann verdrängt man wirklich.
Man kann seine Gefühle nicht komplett von jetzt auf nachher ablegen, nur umlenken, durch andere Gefühle oder auch das Denken kompensieren, eindämmen...aufhellen.... langsam und nach und nach ihre Farbe ändern...

Mir ist dieser Satz hängen geblieben, dass wir nicht versuchen sollen, Heilige zu werden. Man muss die "schlechten" Seiten ja nicht ablegen - nur eben umlenken, oder uminterpretieren....so wie ein Sturm eben vernichtend, aber auch sehr schön sein kann...

u.s.w....

auf jeden fall danke für diesen thread, malea. er ist sicher lehrreich für viele, und wir alle haben immer mal wieder solche baustellen und fragen, glaube ich - ich auf jeden fall auch....und beim antworten lernt man genau so viel wie beim lesen von antworten 8-)
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon ZaWo » 17. Jan 2011, 12:07

Die einzige Ideal-Empfehlung, an die ich mich bei Abraham erinnern kann, ist die folgende:
Macht keine Karriere bestehend aus der Anhäufung von Kontrasterfahrungen. (sinngemäß) :kgrhl:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 17. Jan 2011, 12:32

Wahrscheinlich meinen das Abraham auch gar nicht so, weil sie ja eh wissen, dass die Menschen nicht perfekt sind :lol:
Selbst der zufriedenste und über allem stehende Mensch hat schließlich mal einen schlechten Tag oder denkt mal schlecht über jemanden.
Ich meinte damit nur, dass ich es wohl komisch finden würde, wenn es wirklich so wäre, dass jeder immer locker leicht durchs Leben tänzelt, jede seiner Schwächen für immer behoben hat.
Ok, besser als ständig nörgelnd..Ich glaube ich hatte da ein bißchen die Art Menschen vor Augen, die immer alles super finden und nichts hinterfragen. Klar, so sehen Abraham das Ideal wohl auch nicht.
Erlebe es nur manchmal, wenn ich mit so jemandem rede, dass die Gespräche irgendwie keine Tiefe bekommen, die sagen dann, bei mir ist alles bestens, ich kann einfach alles, Ende des Gespräches, ob das nun tatsächlich stimmt, sei mal dahin gestellt.
Schließlich würde auch dieses Forum nicht existieren, wenn wir nicht alle das Ganze immer mal wieder als Herausforderung sehen würden.
Dann könnten wir uns nur schreiben, alles klappt immer, wie ich es plane, das würde ziemlich schnell langweilig werden. Zumindest würde ich das dann so empfinden und nach einiger Zeit nicht mehr reinschauen, denn dann erwarten einen ja auch keine Überraschungen mehr, man wüsste, man hört immer nur, alles läuft glatt :lol:
Ehrlich gesagt mag ich mich sogar manchmal mit Leuten streiten, na ja das würde man wohl eher als diskutieren bezeichnen, eben eine vernünftige Art der Diskussion, bei der beide durchaus ganz unterschiedliche Standpunkte haben können, das finde ich spannender, als wenn mir immer jemand sagt, ja, ganz deiner Meinung, so sehe ich das auch :gvibes:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon lawofattraction » 17. Jan 2011, 12:41




Langweilig kann es nie werden, da immer Contrast vorhanden sein wird. Selbst wenn wir weitgehend im Vortex verweilen. Das "Ideal", was natuerlich keines ist, aber eine klare Aussage dessen, was wir hier im besten Fall tun:

Die Basis unseres Lebens ist absolute Freiheit, das Ziel ist Freude und als Resultat aus dieser perfekten Kombination ergibt sich die Vorwaertsbewegung oder Wachstum, Ausdehnung.



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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon LillyB » 17. Jan 2011, 13:00

Hallo Malea,

Malea hat geschrieben:Ich meinte damit nur, dass ich es wohl komisch finden würde, wenn es wirklich so wäre, dass jeder immer locker leicht durchs Leben tänzelt, jede seiner Schwächen für immer behoben hat.


nicht nur aus den Zeilen oben lese ich, dass da glaube ich einiges verwechselt wird. Und zwar mit einer Art Gutmenschleben oder der Gleichen? Leben im Vortex und Realität bewußt gestalten ist alles andere als langweilig. Im Vortex bzw. der virtuellen Realität ist es super aufregend und irre spannend. Ich gebe dafür nichts auf. Meine Sinne und Talente werden geschärft, ebenso wie mein Verstand. Ich bekomme Inspirationen. Ideen. Meine Wahrnehmung ist tiefer. Die Emotionen im Vortex sind nicht "alles Friede Freude Eierkuchen". Gelassenheit ist nur eine Variation der vielen Möglichkeiten. Bewußter Wahl.

Das musste ich jetzt doch mal bemerken. :tja:

ALOHA

Lilly :loveshower:

EDIT: Und damit meine ich natürlich, das Leben nach den Abraham - Teachings ausrichten. Das war z.B. das was ich wollte und wozu ich mich jeden Tag neu entscheide. :gvibes:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon lawofattraction » 17. Jan 2011, 13:11




Und ich muss da mal schnell hinterher bemerken :clown: , dass Abraham uns immer und immer wieder versichern "You are perfection in Human Form" - Ihr seid Perfektion in menschlichem Koerper.

Ich wuede mich so freuen, liebe Malea, wenn Du hier nochmal ein wenig mehr in die Tiefe lesen wuerdest. Vieles ist schon vielfach besprochen worden, und es ist immer schoen, wenn die Grundlagen des Verstaendnis zur Diskussion gegeben sind.



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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 17. Jan 2011, 13:27

Ich glaube ihr habt das nicht so richtig verstanden was ich meine. Klar weiß ich, dass Abraham das Extrem, was ich beschrieben habe, nicht meinen, und klar ist auch irgendwie jeder Mensch in seiner Art perfekt. Und ebenso klar, dass die Beschäftigung damit, und das mehr auf Harmonie schauen mich selbst dennoch vorran bringt und Spaß macht.

Ich habe nur manchmal das Gefühl, am Anfang meiner Beschäftigung mit solchen Büchern noch stärker als jetzt, dass vielleicht auch manchmal bewusst in der Friede Freude Eierkuchen-Art übertrieben wird. So nehm ich es zumindest wahr und das finde ich auch gut so, eben weil mir klar ist, dass ich mich immer entwickeln werde, dass ich immer mal streiten werde, so und so immer mal einen schlechten Tag haben werde u.s.w. Da tut es mir durchaus gut, wenn ich nur nach Freude strebe und mir nur das Beste ausmale, eben weil ich nicht drauf achten muss, übertrieben so zu werden, der Ausgleich kommt aufgrund meines Naturells von ganz allein, ich werde immer noch Mensch bleiben und keine Heilige :gvibes:

Ich denke so ist es auch manchmal mit Regeln im Leben, die ziemlich strikt aufgestellt sind, damit sie auch jeder Depp eindeutig kapiert. Für sich selbst erkennt man dann aber auch den Spielraum und muss sich nicht ganz so sklavisch dran halten, weil man sich klar machen kann, dass es diesen Grund hat, wieso die Regel erstmal so strikt klingt.
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Sanaei » 17. Jan 2011, 14:10

hallo Malea,

ich denke, wie Du schreibst, Du wirst jetzt nicht so ganz verstanden... und es ist auch grad enorm schwierig Dir zu antworten.

Abraham geben keine Regeln, schon gar keine strikten - sie geben die Wahl. Die Wahl, die Du möchtest, damit Du dich gut fühlst... ob nun als Heilige oder wie auch immer. Es ist und bleibt die Hauptsache, das Du dich gut fühlst... ob nun streitend, diskutierend oder halt einer Meinung. Und langweilig erscheint es mir auch nicht, weil ich ja JETZT grad so bin und in ein paar Minuten habe ich mich weiter entwickelt und sehe die Sache vielleicht auch anders. Es wird immer Momente geben, wo wir weiter expandieren, Contrast erleben und daraus resultieren neue Wünsche, Ziele und Visionen... aber die Wahl - die haben wir immer... jederzeit.

lieber Gruss,
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 17. Jan 2011, 15:54

Ich habe ja auch nur beschrieben, wie es bei mir anfangs ankam und wie es wohl vielen geht.
Habe Bekannte schon oft sagen hören: "Ich lese solche Bücher nicht, die vermitteln, dass alles ganz leicht ist, dass so ein Buch das ganze Leben schlagartig verändert, das ist doch gelogen, ich schaffe das so nicht."
Da habe ich dann immer gesagt, das musst du doch bildlich sehen, klar kann man sich nicht von heut auf morgen verändern, das ist ein langer Prozess. Würden die in dem Buch auf der ersten Seite schreiben: "Das funktioniert alles, aber du musst dich evtl auch auf Rückschläge gefasst machen, es kann Jahre oder ein Leben lang dauern, bis man seine alten Muster überwunden hat", würde es ja nicht mehr so motivierend klingen.
Und das Motivierende mag ich ja, ich muss nicht extra gleich auf evtl. Schwierigkeiten hingewiesen werden.

Nachdem ich jetzt so viel gelesen habe, weiß ich durchaus auch, dass das nicht alles so platt gemeint ist, wie es klingt, wenn man 3 Seiten eines solchen Buches zum ersten mal liest.

Oder ein Beispiel aus dem Leben, ich nehme mir gern vor, von nun an täglich Sport zu machen. Da habe ich trotzdem in meinem Hinterköpfchen, dass ich wohl irgendwann mal krank sein werde oder die Zeit wirklich mal nicht reicht, so dass es von ganz allein so sein wird, dass ich kein fanatischer Fitness-Junkie werde.
Trotzdem kann es hilfreich sein, sich genau dieses Extrem erstmal vorzunehmen.

Und so meine ich eben, dass ich mittlerweile auch keine Befürchtungen davor haben brauche, dass ich ein ständig mega gut gelauntes Wesen werde,ein Übermensch, weil es sowieso klar ist, dass ich irgendwann auch mal einen nicht sooo guten Tag haben werde. Muss ich mir aber nicht klar machen, ich kann mir ruhig vornehmen, ein Übermensch werden zu wollen, also vom äußersten Extrem ausgehen, da es sich eh einpendeln wird, dass mein altes und mein neues Ich zusammen schmelzen :gvibes:
Und ich verstehe es so, dass Abraham oft von dem Idealzusatnd reden, jedoch wissend, dass kein Mensch das immer genauso durchhalten kann. Ist jedenfalls meine Interpretation, soll ja schließlich anch Abraham auch jeder genauso interpretieren, wie es für einen selbst am Besten passt :lol:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 17. Jan 2011, 16:03

So, jetzt muss ich aber auch noch mal von meinen Erfolgen seit gestern berichten :loveshower:
Will ja hier nicht als Nörgel Tante dastehen :lol:
Wusste jetzt nicht, ob ich es woanders unterbringen sollte, also jetzt hier...

Als ich das gestern gerade hier geschrieben hatte, dass ich mich nun wieder gut fühle und alles gut so ist, wie es ist, meldeten sich schlagartig alle Freunde wieder, die ich am Wochenende und in der letzten Zeit vermisst hatte.
Heute kam sogar noch eine Verabredung mit einer Bekannten dazu, wir hatten immer schon mal geplant uns zu treffen, kam aber bisher nie zustande...

Außerdem hatte ich gestern Nacht schon einen Riesen Appetit auf Lachs, hatt seit Monaten keinen gegessen. Und heute morgen dachte ich wieder an Lachs und habe es gleich auf meinen Einkaufszettel gesetzt.
Dann kam plötzlich mein Vater mit Lachs an, obwohl der auch nicht so oft welchen kauft :lol:

Hach, ich bin sowas von zufrieden :loveshower:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon whoopi2 » 17. Jan 2011, 16:19

Siehst Du? Auf Regen folgt Sonne. Ab und zu muß man einen Berg mit Karacho runter fahren, um genug Schwung zu haben für den nächsten Hügel.

Wenn man erstmal losläßt (es gibt da so einen netten youtube-Schnipsel zum Thema "Just give up", wo Esther die Anekdote mit dem kaputten Bus und den unwilligen Mechanikern erzählt), dann kommt prompt die "Belohnung".

:loveshower:
whoopi2
 

Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon Malea » 17. Jan 2011, 16:25

Ja, an dein "Relax" habe ich auch gedacht :genau:
Und juhu, ich mache doch alles genau richtig :loveshower:
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Re: Trotz vieler Erfolg ungeduldig

Beitragvon whoopi2 » 17. Jan 2011, 18:42

Das ist ja das schöne an den Lehren Abrahams, daß sie frei von jedem erhobenen Zeigefinger sind.
Es gibt nichts, was man falsch machen könnte. Hauptsache, man macht sich bewußt, was da grade abläuft.
Noch niemand ist am Weinen gestorben, oder an Traurigkeit, oder an Mutlosigkeit, oder an Zweifel. Das Leben geht immer weiter und weiter und weiter und weiter. Wie sagt man so schön? Gefahr erkannt, Gefahr erkannt.

Im übertragenen Sinne könnte man auch (und wohl viel besser) sagen: Wunsch erkannt, Wunsch kommt gerannt!

Mir fällt auf, daß bei vielen, die sich mit dem LoA beschäftigen, vorher alles ganz natürlich und von allein funktionierte. Wünsche gingen serienmäßig in Erfüllung, schwierige Situationen lösten sich wie durch Zauberhand auf,...und dann fing man an sich damit zu beschäftigen und damit begann dann bei vielen (so auch bei mir) das große Zweifeln. Es gab so vielel Ausdrücke und Erklärungen, die ich nicht verstand, mein Schädel brummte regelrecht von all dem Input. Und irgendwann ist man dann so wirr im Kopf und in der Seele, daß man gar nicht mehr weiß, wie man es machen soll. Die Frage nach dem Wie und der richtigen Technik wird einfach zu groß und mächtig.

Die beste Technik ist immer die, die man beherrscht. Und wenn der Kopf mal wieder brummt, wenn die Fragen und Zweifel mal wieder ins Kraut schießen, dann ist es Zeit sich auf sich selbst zurückzubesinnen, Urlaub von allem zu nehmen, sich zu entspannen, sich mal wieder nur mit profanen Dingen zu beschäftigen. Das habe ich zumindest für mich erkannt.

Das wichtigste ist immer, sich gut zu fühlen....das sagen Abraham so oft. Aber vor lauter "alles richtig machen wollen" vergessen wir Lernenden diesen immens wichtigen Punkt so manches Mal.

Nochmal: Man kann nichts falsch machen!

Alles ist gut und schönen Abend noch
Whoopi
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