Trennung, Teil 2

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Trennung, Teil 2

Beitragvon Malea » 19. Nov 2010, 12:18

Ich bins mal wieder...

Bin noch kein bißchen weiter gekommen. Ich weiß, dass ich den Fokus auf andere Dinge richten muss, doch fühle mich derzeit überhaupt nicht imstande dazu.
Ich habe mir Dinge vorgenommen, wie Sport treiben, Leute treffen u.s.w., doch ich schaffe es immer nur irgendwie, den Tag zu überstehen. Fühle mich krank, lebe ja auch völlig ungesund, kann nichts richtiges essen und schlafe schlecht. Manchmal zwinge ich mich zu Kleinigkeiten, doch fühle mich elend dabei. Weiß nicht, wie ich den Anfang kriegen soll, dass sich die Spirale wieder umkehrt ins Positive.
Das Beziehungsthema lässt mir keine Ruhe, obwohl ich weiß, dass es da keine wirkliche Lösung gibt.
Und es ist wieder alles ziemlich offen. Also dass ich mein eigenes Leben auf die Reihe bekommen und Dinge für mich und allein machen muss, ist schon klar.

Der endgültige Abschluss vor einigen Tagen ist fehlgeschlagen. Ich wollte es schon durchziehen, bin hingefahren, um meine Sachen zu holen, doch wir haben uns verpasst, weil eine sms nicht ankam.
Über das sms Problem kamen wir am Telefon wieder ins Gespräch, und waren dann doch wieder dabei, zu schauen, ob es nicht doch in irgendeiner Form weitergehen kann, ob rein freundschaftlich oder doch in anderer Form...
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon LillyB » 19. Nov 2010, 12:26

Och Du :hug: ,

das ist dann eben erstmal so. Ist doch nicht so schlimm. Nimm mal den Druck heraus. Du musst gar nichts. Hast Dich ein bisschen da draußen erschöpft, darum die schlechten Gefühle. Komm mal wieder ins Warme. Es darf doch alles offen sein. Was ist verkehrt daran?

Es ist alles in Ordnung. Hier ein Blümchen :lieb:

ALOHA

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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Malea » 19. Nov 2010, 12:44

Da hast du auch wieder recht. Es war wohl kein Zufall, dass erst eine SMS nicht ankam, und er dann auch noch ausgerechnet an diesem Tag später von der Arbeit nach Hause kam, als gewöhnlich...

Es ist nur sehr kräftezehrend, nicht zu wissen, wo es hingeht.
Erst gings mir ja wesentlich besser mit dem Kontakt, er war so fürchterlich freundlich und verständnisvoll am Telefon,dass ich wieder gar nicht böse sein konnte, was ja eh ein blödes Gefühl ist, und es gibt keinen Grund dafür, doch so kann ich den Abstand momentan nicht wahren.

Doch irgendwann werde ich den Dreh schon kriegen, ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder mehr Normalität in mein Leben einkehrt und ich aktiv sein kann.
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon lawofattraction » 19. Nov 2010, 12:50

Malea hat geschrieben:Es ist nur sehr kräftezehrend, nicht zu wissen, wo es hingeht.


Hallo Malea,

das kann ich mir vorstellen. Du scheinst eine Art Versicherung für die Zukunft zu suchen, die Du niemals und von niemandem bekommen wirst. Du übst damit einen enormen Druck auf Deinen Partner aus, diese Erwartungshaltung kann er doch garnicht erfüllen.

Vielleicht solltest Du einfach mal im Jetzt leben. Dich freuen, an dem, was jetzt ist. Es öffnen sich doch wieder Wege und Möglichkeiten. Du musst die Ergebnisse garnicht kennen. Nur darauf vertrauen, dass sie bereits da sind.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Malea » 19. Nov 2010, 13:06

Ja das stimmt, man weiß nie, wo es hingeht. Doch normalerweise meint man ja zumindest überblicken zu können, wie die nächste Woche aussieht oder die Übernächste, hat zumindest ein sicheres Gefühl.
Klar, im Hinterkopf hat man immer, dass einem morgen auch ein Kieselstein auf den Kopf fallen könnte, doch normalerweise blendet man das aus, sagt sich, das ist völlig unwahrscheinlich und passiert mir nicht.

Ja, es werden sich auch wieder Wege und Möglichkeiten bieten, doch momentan steht gerade alles ziemlich still.
Und aus eigener Kraft kann ich gerade gar nichts in die Hand nehmen, eben weil ich mich so krank und elend fühle, keine Motivation habe. Ich warte irgendwie nur auf den nächsten Schritt und wo sich ein Weg auftut.
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Sanaei » 19. Nov 2010, 13:09

Malea - wenn Du dann aus der Opferrolle wieder herausgestiegen bist - dann werden sich sicher auch wieder Wege zeigen. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass wenn man im Sumpf hockt (obwohl es einem nicht grad wohl ist dort), das man gerne noch ein wenig hocken bleibt - es ist bekannt, nichts Neues, ja sicher ungemütlich, aber eben, wenigstens bekannt... aber wenn Du dich dann aufraffst, Dich wieder vital fühlst und frisch - dann wirst Du viele Wege haben, die sich vor Dir auftun... bis dahin, hab Geduld mit Dir, schätze Dich und alles um Dich herum und tue Dir Gutes...

lieber Gruss
Sanaei
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon shaoli » 19. Nov 2010, 14:58

Hi Malea,

was mir dazu spontan einfällt ( allerdings habe ich deinen ersten Thread noch nicht ganz gelesen :oops: ), das man in deiner Situation meist nur bis an den Punkt denkt, an dem das Gewünschte eintritt, bis an den Punkt, an dem man "erlöst" wird. Und wenn mich die Erfahrung eins gelehrt hat, dann, das genau das rosa Sauce ist. Ich spekuliere jetzt mal `drauflos, dass du deinen Wert daran messen könntest, von deinem Freund geliebt zu werden. Liebt er dich nicht so, wie du meinst, es zu brauchen, damit du dich gut fühlen kannst, dann MUSS etwas nicht stimmen, etwas MUSS verändert werden. Und genau darauf hast du keinen Einfluß.

Vor vielen Jahren war ich in Wrack, als sich mein Partner mal wieder von mir trennte. Es zerriß mich jedes Mal, das ich eben nicht DIE EINE war, sondern austauschbar, das er sich GEGEN mich und damit über kurz oder lang für eine andere entschieden hatte. Als mir diese Botschaft dann schließlich übermittelt wurde, hätte ich völlig zerstört sein müssen, stattdessen mußte ich gegen meinen Willen lachen und dachte: " So ist er eben".
Wir sind heute wieder zusammen, um viele Jahre gereifter und ich würde mir manchmal gern einbilden, das uns etwas ganz Besonderes verbindet und das ich immer etwas Besonderes für ihn war. Aber das eigentlich Besondere ist "nur" das Wissen, jemanden so sehr lieben zu können, ohne das Gefühl zu haben, ihn zu brauchen, um zu überleben. Eigentlich sind wir ein ziemlich gutes Beispiel dafür, das man so lange im Kreis herum läuft, bis man erkennt, das sich die alten Geschichten immer wiederholen, lediglich die Gesichter und die Schauplätze ändern sich, solange man in anderen Menschen etwas sucht, das man nur in sich selber finden kann.

Und die Beziehungen, die dir das Herz am meisten aufreißen, haben ein enormes Potential, wenn es darum geht, die eigenen inneren Lücken zu schließen.

Sei daher lieb zu dir, es wird alles gut.

LG Shaoli
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Malea » 19. Nov 2010, 16:17

Dass das eigentlich Gewünschte nicht eintreten wird, zumindest nicht in absehbarer Zeit, habe ich ja schon längst akzeptiert. Es geht ja in erster Linie darum, wie man dies am besten akzeptieren und damit klar kommen kann, wenns geht eben ohne ein abruptes Ende, ohne ein Ganz oder gar nicht, also in einer Form, mit der ich leben kann. Dass ich vielelicht mal dauerhaft sagen kann, so ist er eben, bisher konnte ich immer nur in guten Phasen darüber stehen und es von der positiven Seite sehen.

Im Moment sehe ich tatsächlich das Positivste darin, dass wir so viel lernen über uns, die ganzen Jahre schon so viel gelernt haben,mir Dinge immer klarer werden.
Gerade ist es besonders mühsam, aber ich glaube, ich stehe tatsächlich kurz davor, wirklich weiter zu kommen für mich, die Konflikte der letzten Jahre waren die Vorstufe und es kommt es nochmal richtig Dicke.

Das mit dem immer wiederholen hatte ich ja schon eine Weile durchschaut, mit allen anderen wichtigen Männern hatte ich ähnliche Konflikte, nur damasl war es dann immer irgendwann ganz vorbei, und ich musste mit einem anderen an gleicher Stelle weiter machen.
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Maria » 19. Nov 2010, 22:08

Liebe Malea,

lass Dich mal drücken :hug:

Ich kenne das nur zu gut. Ich hatte oft Beziehungen mit Männern, die nicht wirklich an einer festen Paar-Bindung mit mir interessiert waren. Einmal war ich 6 Jahre mit einem Mann zusammen, der immer meinte er liebe mich "wie ein Schwester". Wir haben sogar zusammen gelebt. Ich konnte zeitweise verhindern, dass wir „nur“ wie Geschwister gelebt haben.

Mit der Zeit wurde es mir zu dumm. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen und die erotische Liebe ist irgendwann (Gott sei Dank) für mich flöten gegangen, dann konnte ich mich trennen. Es war wie ein Wunder, meine ganze Familie war völlig verblüfft, dass ich mich nach all den heißen Gefühlen für ihn „abgekühlt“ hatte. Er ist 2002 ausgezogen und heute sind wir tatsächlich die besten Freunde und ich liebe ihn wie einen Bruder. Ich kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen. :gvibes:

Ich hatte dann im Nachhinein noch einige Echo´s mit anderen Männern. Ich konnte mich nicht so schnell von der „häßlichen Endleinrolle“ trennen, aber zuletzt bin ich jetzt auf dem Weg zum schönen Schwan, der eines ganz klar gelernt hat:

„Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.“ :genau:

Ich glaube dieser „gesunde Egoismus“ ist der Schlüssel zu meiner Geschichte. Ich sehe mir gerne Katzen an und bewundere dieses innere Selbstverständnis das die meisten von ihnen ausdrücken. Ich weiß, dass will ich auch – ganz natürlich meinen Platz einnehmen. Nicht wie ein Hund hinter dem Herrchen her dackeln – so wie ich Jahrelang den Männern hinterher getrabt bin. :tja:

Ich habe immer geglaubt der einzige Weg in den Vortex (das Wort kannte ich damals natürlich nicht) sei über eine Liebesbeziehung. :hurrrra: :kl: :hurrrra:

Deswegen war das immer die Art von Beziehung mit der Nummer eins. Andere Beziehungen zu Freundinnen oder Verwandten waren sekundär. Das ging soweit, dass ich es nicht einmal für nötig befunden habe mit ganzer Aufmerksamkeit da zu sein, wenn ich mich mit diesen getroffen habe. :oops: Immer war ein Teil meiner Gedanken bei dem potentiellen Partner. Somit hat nichts außer einem attraktiven Mann wirklich Spaß gemacht – klar ich gab den anderen Themen und Menschen ja keine Chance. :roll:

Wie soll man sich lebendig und glücklich fühlen mit sich selbst oder anderen, wenn man es sich „nur“ mit einem attraktiven Mann erlaubt (?)

Heute pflege ich den Kontakt zu meiner Familie und zu meinen Freunden. :uns: Es ist erfüllend und macht mich glücklich, wie so vieles andere. :loveshower: Ich lebe ein tiefes, erfülltes Leben. :loveshower:

Rückblickend war ich in den Phasen meines Lebens in denen ich in einer Partnerschaft lebte oft einsam (weil ich mich selbst verlassen hatte), heute bin ich es in keinem Moment mehr. :bussi:

Deine Geschichte ist anders als meine, aber vielleicht kann ich Dich damit ein wenig aufmuntern. Es gibt einen Weg heraus aus dem Labyrinth. Es gibt viele, die sich da erst Mal verlaufen haben und am Ende viel glücklicher als zuvor geworden sind. :kuss:


Herzliche Grüße

:heartsmiel: Maria
Maria
 

Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Kia » 19. Nov 2010, 23:24

Liebe Malea,

ich dachte immer wieder, was Du als Gefühl mit dem Mann beschreibst ist nicht Liebe, nicht im Abraham’schen Sinne wenigstens. Diese Liebe fühlt sich gut, leicht, anstrengungslos an, egal was der andere macht. Diese Liebe ist ja niemals schmerzhaft.

Wenn es diese Art von Liebe wäre, tätest Du ganz leicht viele Punkte finden zum lieben und fokussieren. Ob Du ihn liebst oder nicht, hat nichts zu tun mit ihm, aber alles mit Dir selbst und worauf Du den Fokus Deiner Aufmerksamkeit richtest.

Irgendwie sagst Du doch immer wieder mit neuen Worten, „mein Glück hängt von ihm ab, davon was er tut oder nicht tut." Das ist bedingte Liebe und die geht immer schief. Und je mehr Du darauf bestehst, dass er sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält, damit du Dich gut fühlen kannst, um so ohnmächtiger fühlst Du Dich, einfach weil Du ja das Verhalten des anderen niemals kontrollieren kannst.

Du kannst nur den anderen lieben, und wenn er ein Match zu Dir ist, dann liebt er Dich auch und fertig.
Das ist die Quintessenz von dem Fred-Workshop.

Und nochmals zu oben mit der Kontrolle, wenn er merkt, dass Du Dein Wohlbefinden von ihm abhängig machst, lädst Du ihn ein, Dich schlecht zu behandeln, denn er spürt natürlich die Wucht Deiner Abhängigkeit und fühlt sich unfrei und wird ganz schön strampeln um Freiheit.

Ich war einmal in einer ähnlichen Situation wie dieser Mann von Dir, also mein damaliger Partner hat richtig angedockt an mich und ich habe soooo gekämpft um meine Freiheit, sieben Jahre lang und – da ich vom Vortex noch nichts wusste – einfach mich in Sicherheit gebracht vor dieser Anhänglichkeit, die ich als Last empfand oder Bürde. Ich will gar nicht mehr das Lebenszentrum eines Menschen sein, das fühlt sich nicht mehr gut an für mich.

Es ist verrückt, das eigene Wohlbefinden in die Hände einer anderen Person zu legen, das machte dieser Mann, und ich konnte ihn nicht respektieren dafür, es ging einfach nicht und Respekt und Liebe hängen für mich sehr stark zusammen. Respekt, Wertschätzung, Liebe, Vertrauen, Freude, in etwa die Reihenfolge bei mir.

Also, tue Dir das nicht an. Nimm Deine Macht zu Dir zurück. Niemand kann dafür sorgen, dass Du unglücklich bist, aber Du selbst kannst sehr wohl für Dein Glück Sorge tragen.
Kümmere Dich drum, wie Du Dich fühlst, und nicht darum, was der andere tut. Das ist doch egal. Wichtig ist, dass es Dir gut geht.
Fokussiere Dinge, Menschen, die Dir gut tun.

Du fühlst nicht dieses Elend wegen ihm, sondern wegen Dir. Du schaust die falschen Sachen, Menschen an, oder Teilaspekte dieses Mannes.
Nimm dieses Schauen weg auf Zeug, was Dir nicht gut tut.
Aus Selbstliebe, Selbst-Wertschätzung, Selbstrespekt, Selbstachtung.
Vertraue auf Dich und Deine innere Kraft.

Bedingungslose Liebe heisst nicht der Fussabtreter für andere zu sein. Bedingungslose Liebe heisst mich ausgezeichnet fokussieren/konzentrieren können, auf das, was ich liebe an jemandem und sei es nur ein einziger Punkt. Und das dehnt sich aus. Wegen dem LoA. Wegen der Schwingungs-Bestätigung.

Und schreibe Dir mal die wichtigsten Punkte auf, die für Dich wichtig sind in einer Liebesbeziehung, wenn der besagte Mann wenigstens eines davon mitbringt, kannst Du das nehmen zum Fokussieren üben und schauen, was geschieht. Üben tust Du das nicht ihm zuliebe, sondern um Dich selbst gut zu fühlen und in den Vortex zu kommen. Bist Du erst mal da drin, siehst Du an Dir und anderen mehr liebeswerte Punkte.

Abraham sagen so in etwa immer wieder das gleiche:

„Your Inner Being, inside your Vortex, is focussed on all the things you want and has attracted all cooperative components, so if you get in there with You, all of the things you want will start flowing to you. From that one person or from another - things will line up for you, and the path will feel natural, easy, and really good to you!“ sinngemäss zitiert.

Ach, ich kann es gar nicht genug hören, so gut!

Nimm’s ruhig, Du bist schon viel besser dran als bei Deinem Thread gleichen Themas mit der Nr. 1 - Entspann Dich und sei lieb mit Dir. Es ist das aller Wichtigste, Dich so gut wie möglich zu fühlen, es ist eigentlich ganz toll die Situation, zum üben in Entspannung und Wohlbefinden und Vortex zu kommen. Es ist so viel besser, denn Du hast viel echte Motivation da raus zu kommen und Inspiration zu erhalten, wie wenn es Dir besser ginge. Ich denke, Du schaffst es :stimmt: :gvibes:

Herzlich
Kia
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Kia » 19. Nov 2010, 23:27

Liebe Maria,

wundervoll geschrieben, vieles kenne ich von mir leider auch und habe das ganz ähnlich auch verbessert. :ros:
:danke:
Kia
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Liebeszauber » 20. Nov 2010, 11:52

Liebe Maria,
danke -wie Kia- für die herrliche Zusammenfassung deiner Entwicklung hinsichtlich Partnerschaft, ich habe sie -teils amüsiert, teils kopfnickend- gelesen.

Liebe Kia,
Und nochmals zu oben mit der Kontrolle, wenn er merkt, dass Du Dein Wohlbefinden von ihm abhängig machst, lädst Du ihn ein, Dich schlecht zu behandeln, denn er spürt natürlich die Wucht Deiner Abhängigkeit und fühlt sich unfrei und wird ganz schön strampeln um Freiheit.

Das erfährt meine ganze Zustimmung ( das andere natürlich auch :kuss: ), du drückst etwas aus, was mir einfach super gut gefällt, wie du es sagst.

Liebe Malea,
ja, ich spüre eine Veränderung seit deinem ersten post, als ob mehr Ruhe aufsteigt.
Ich wünsche sie dir von Herzen.

Liebeszauber-in
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Malea » 20. Nov 2010, 12:23

Hallo Maria,

danke dass du mir deine Geschichte geschrieben hast, es hat mir sehr geholfen.
Und die anderen Nachrichten natürlich auch.

Mühelos ist total schwierig, wenn 2 Menschen einen Knacks haben.

Ich, weil ich tatsächlich immer ein Teil desjenigen werde, den ich gerade auserkoren habe, und mich leer fühle, wenn es droht ganz zu zerbrechen. Das hat nicht mal was mit der Zeit zu tun, die ich mit demjenigen verbringe, in der Vergangenheit hatte ich sogar Beziehungen, in denen man sich nur einmal im Monat gesehen hat, ich das so akzeptiert habe, dennoch völlig abhängig war, obwohl ich ja den ganzen Monat mich um mein eigenes Leben kümmern musste, überhaupt kein Verlass darauf war.

Und er, weil er sich tatsächlich bei jeder Kleinigkeit bedrängt fühlt, wenn ich auch nur in nettem Ton anmerke, dass man sich in letzter Zeit ja ziemlich wenig gesehen hat und wie das kommt, geht er sofort in die Luft, wird teilweise auch beleidigend. Dann bin ich erstmal gekränkt, wenn ich gelassener darüber nachdenke, kann ichs auch wieder lockerer sehen und erkenne, dass er sich aus purer Angst so verhält, abhängig werden zu können.
Und diese Art hatte er auch mit anderen Frauen, seit er nach seiner letzten richtigen Beziehung diesen Beziehungsknacks hat.

Wenn wir uns beruhigt haben, schaffen wir es aber immer wieder, ordentlich über solche Dinge zu sprechen, und jeder kann auch seine Macke erkennen.
Doch diese Störungen bleiben, sind zwar im Laufe der jahre schon besser geworden, aber doch noch da.

Es gibt ja vieles, was positiv an dieser Beziehung ist, und ich möchte das auch lernen, nicht abhängig von jemandem zu sein.
Es ist nur so gemein, weil wir eigentlich das Gesamtpaket haben könnten. Doch er stäubt sich, nimmt sich einfach nicht genug Zeit, die es bräuchte. Damit meine ich nicht, dass ich ihn umkrempeln will, ich akzeptiere seinen Wunsch, nie wieder eine Beziehung im herkömmlichen Sinne zu haben. Denn im Prinzip möchte ich das ja selbst noch nicht mal. Nur wir hatten die verschiedenen Ebenen, den tollsten Sex, und er hat immer gesagt, so etwas hätte er noch mit keinr Frau erlebt, nicht mal mit seiner größten Liebe. Und die freundschaftliche "normale" Ebene, reden, Dinge unternehmen. Doch immer nur nacheinander, das ist so schade. Erst drehte sich alles um Sex, jetzt dreht sich alles um unsere Seelenverwandschaft. Es ist einfach ein Zeitproblem. Wenn ich die Wahl habe, ist mir dann das brüderlich schwesterliche doch lieber, der Austausch.Er hätte auch gern wieder Sex, aber nur so, wie es früher war, doch dafür müsste er sich halt mehr Zeit nehmen, sonst wären ja wieder die normalen Unternehmungen gestrichen...

Und es fühlt sich so schlimm an, dass er das alles einfach so wegwirft, weil er immer seinen Kopf durchsetzen muss, und natürlich aus Angst.

Dann denke ich mir oft, wieso muss er immer wieder so eklig zu mir sein,wenn er keine Angst vor mir hätte, dass da doch mehr sein könnte, müsste er sich auch nicht so fürchterlich wehren.
Und ja, ich bin ja wirklich abhängig, weiß das, wir reden auch darüber, ich kann es halt nicht leugnen und nicht auf die Schnelle ändern. Und natürlich strahle ich das aus, auch wenn ich mich bemühe, ihn mal eine zeitlang ganz in Ruhe lasse.
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon lawofattraction » 20. Nov 2010, 13:00




Hallo Malea,

ich habe mir gerade mal alle Deine Beiträge aufgerufen, bei denen man dann in Art eines "Daumenkinos" die ersten Zeilen lesen kann. Der durchgehende Tenor ist ein "ja, aber ..." "es geht nicht" "ich kann nicht" "doch ...".

Sanaei hat Dich einige Posts weiter oben schon mal darauf hingewiesen, dass es vielleicht an der Zeit wäre, aus der Opferrolle auszusteigen, und ich möchte das nochmals bekräftigen. Sicher ist es für Dich aus dem Opfer-Status kurzfristig erleichternd, immer wieder lange Posts zu schreiben, die auf Dein Thema weiter eingehen. Für die Sache als solche aber nicht dienlich, da sie nur genau das Problem verhärten, was Du loswerden möchtest. Wobei das für mich noch fraglich ist, ob Du wirklich da raus möchtest, da ich so garkeine konkreten konstruktiven Änderungsansätze feststellen kann. Denn auf gute Lösungsvorschläge, die es hier in Vielfalt bereits gibt, gehst Du so gut wie garnicht ein.

Als nächsten Schritt könntest Du vielleicht mal die Workshops durchlesen und, wenn Dir etwas nicht klar ist, dazu gezielt Fragen stellen. Das wird Dich weiterbringen, nicht aber das immer wieder erneute Erörtern der Details und Einzelheiten Deiner traurigen Geschichte. Wie lange willst Du noch in dieser Endlosschleife hängen? Übe Wertschätzung, schau das Schöne in Deinem Leben an - und berichte einmal darüber.

Spring doch endlich mal über den Schatten, der Dich so sehr in dieser schwarzen Wirklichkeit gefangen hält. Denn nur dann kannst Du erkennen, dass auch für Dich die Zukunft voller Sonne und Freude und Frohsinn sein kann. Dazu musst Du es aber tun, und zwar nur Du, das wird Dir niemand abnehmen können.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon shaoli » 20. Nov 2010, 14:36

Liebe Malea,

ich schließe mich hier mal an. Du kannst dir diese Beziehungsarbeit sparen, denn die erledigt die Schwingung. So oder so. Maria hat es wunderbar geschrieben, so ähnlich gings mir früher auch. Wenn ich heute auf das, was auf der Strecke geblieben ist, weil ich so fixiert darauf war, das eine Partnerschaft die Basis für alles weitere in meinem Leben ist, bin ich manchmal ein bißchen traurig darüber, so viele Jahre so weit unter meinem Potential geblieben zu sein.Die Zeit und die Energie, die ich damit verbracht und darauf verwendet habe, mich an meiner Ehe abzuarbeiten, ist unwiderbringlich dahin...und was hätte ich nicht alles tun können, was sowohl mich, ALS AUCH meinem Ex-Mann glücklicher gemacht hätte.
Ich wünschte, ich könnte dir das überwältigende Gefühl beschreiben, das es ist, diesem Potential zu vertrauen. Beruflich tue ich kleine Mini-Schrittchen hin zum Erfolg, noch sehr auf Sicherheit bedacht, noch nicht bereit, NUR meiner Inspiration zu folgen, aber trotzdem ist es grandios, mein eigenes Wachstum auf einem Gebiet zu erleben, das ich nie betreten habe. Neulich habe ich mir ein teures Paar Schuhe gekauft und zwar ohne einen Hauch schlechten Gewissens ( darf ich das, steht mir das zu , wie rechtfertige ich das, sind nicht andere Dinge wichtiger...) , weil mein Kontostand mir gehört und niemandem sonst :loveshower:

Eigentlich kann ich dir nur raten, nach etwas zu suchen, das du unabhängig von einem Mann tun, erreichen oder sein möchtest und dich darauf zu konzentrieren, das macht heil und ganz, wie es ein anderer Mensch niemals können wird.

LG Shaoli
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Marian » 20. Nov 2010, 16:03

Liebe Malea, und Ihr Lieben alle!

Ich mag mich jetzt vielleicht ordentlich in die Nesseln setzen, aber ich habe nicht den Eindruck, liebe Malea, als wärst Du momentan schwingungsmäßig in der Lage, überhaupt irgendwelchen Input, der auf den Teachings basiert, für Dich aufzunehmen. Denn genau darum geht es ja in diesem Forum, wenn mich nicht alles täuscht.

Sowohl in Deinem ersten Thread als auch in diesem, hast Du viele, viele, viiiiiele sehr gute Antworten bekommen, die im Grunde alle dieselbe Kernaussage haben: "Get happy!" Vielleicht gehst Du dann auch in Resonanz zu den vielen guten Hinweisen, die Du hier bekommen hast. Momentan scheint es mir jedoch, als seien diese für Dich nicht hör- bzw. lesbar. Du bist kein "vibrational match".

Ich könnte jetzt auch schreiben, dass Du Dich nicht über Deinen Mann definieren solltest, sondern wieder darauf pochen, dass "Happiness" ein "Inside-Job" ist. Aber ich habe nicht das Gefühl, als würde ich Dich mit der Essenz dieser Aussage erreichen können. Solange Du Dich dermaßen auf das Negative fokussierst anstatt Deine eigene Macht zu beanspruchen und auszuleben, wird sich wohl kaum etwas ändern.

Alles Liebe,

Marian
.: When you change the way you look at things, the things you look at change :.
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Re: Trennung, Teil 2

Beitragvon Malea » 20. Nov 2010, 20:26

Ihr habt recht, das macht so alles keinen Sinn.
Werde mir erstmal einen Wochenplan für die kommende Woche machen, den ich abzuarbeiten habe, um mich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen. Bis ich wieder eine so positive Grundeinstellung habe, dass ich mich wieder an die Abraham Methoden heranwagen kann.
War ja schon mal viel weiter, und hatte mit diesen Methoden Erfolge.
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