Trennung a la Abraham

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 10. Mär 2014, 22:48

Hallo nochmal

Nachdem ich gestern diesen uralten thread heraufgeholt habe, eröffne ich nun einen neuen.
Denn irgendwie ist das doch eine größere Angelegenheit. Zwei Kinder, 14 Jahre zusammen, nu hat der Mann eine neue Freundin, das Geld reicht nicht wirklich...viel Stoff zum Wünschen.

Dabei ist mein Hauptwunsch, dass es den Kinder dabei so gut wie möglich geht. Und vor Allem deswegen habe ich mich entschlossen, diesen thread zu eröffnen. Um mich selbst daran zu erinnern, fair zu bleiben.

Denn gestern, nachdem ich schrieb, dass alles so easy läuft, packte mich plötzlich und ganz unvermittelt eine Riesenwut. Ausagiert habe ich sie mit "kriegerisch-klassischen" Musikvideos auf facebook - Prokofiev, Schostakovitsch, Chopin....

Und ein paar etwas bösartigen Kommentaren dazu, die für die betreffenden Personen doch fies waren, aber von niemandem verstanden wurden, der nicht mit der Sache zu tun hatte.

Hinterher dachte ich, das war nicht ok. Aber es hat mir ungemein geholfen.

Heute hing ich noch in einem ziemlichen Loch herum...und was mir heute half war festzustellen, dass eine eher neue Freundin, von der ich nur wusste, dass sie Rechtsanwältin ist, auf Familienrecht spezialisiert ist.

Ich wollte nichts mit Anwälten zu tun haben - aber sie hat mir heute angeboten, mich bei einem Glas Wein zu beraten. Und ich habe mich sehr gefreut. Denn ich will auch nicht treudoof aus der Sache rauskommen.

Beides war mir etwas suspekt - das Stimmung anheben durch Wut, sowie der Trost, eine versierte Anwältin beratend zur Seite zu haben. Aber es fühlte sich gleichzeitig sehr stimmig an. Denn mich zurückgenommen habe ich auf eine Art die letzten 14 Jahre. Und gestern wurde mir klar, dass ich baldmöglichst ganz klare Verhältnisse will. Eigenes Konto, eigenes Geld, eigene Wohnung!

Eben habe ich dann noch nach Wohnungen geguckt - wobei die Mietpreise bei uns in die Höhe geschossen sind wie nochwas und ich aber gleichzeitig, schon wegen Freunden und Schule, hier in der Nähe bleiben will. Heute wurde eine Wohnung gegenüber eingestellt. Bezahlbar, Balkon, Einbauküche, 3 Zimmer, keine Provision und DG. Das wäre unglaublich. (Ich wünschte mir schon seit einer Weile DG, aber es gab keinerlei Notwendigkeit umzuziehen.)

Morgen rufe ich an...

Und berichte dann hier...

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 10. Mär 2014, 23:02

...und warum schreibe ich "a la abraham"?

Weil ich heute morgen in einem wirklich tiefen Loch saß. Vor Jahren wäre ich dadrinnen hängen geblieben für mindestens eine Woche. Wenn nicht viel länger.

Jetzt gerade gehts mir wieder richtig gut. Weil ich, abgesehen von den Dingen, die sich von selbst arrangiert und mir hierdurch geholfen haben, mich aufs Positive konzentriert habe. Gut anfühlende Gedanken gesucht habe usw...

Aber das läuft alles schon mehr oder weniger automatisch ab. Es ist so schön zu merken, dass ich kaum mehr etwas dafür bewusst tun muss. Es stellt sich einfach ein - das Wissen, dass alles gut wird oder ist. Die Fähigkeit, aus dem Theater einen Schritt hinaus zu tun. Alles aus einer allgemeinen Perspektive zu betrachten. Usw....

Das Selbstbewusstsein, das sich von alleine wieder aufbaut, wenn es zusammengefallen ist. Wie so ein Stehaufmännchen....

Das macht Spaß!
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 11. Mär 2014, 09:31

So. Anrufen ging nicht. Da es sich aber um die andere Straßenseite handelt, habe ich einfach geklingelt.
Knarrige Stimme, die kurz angebunden meinte: Besichtigungstermin am Do um 17:00. Mehr kann ich Ihnen jetzt nicht sagen.

Was mache ich nun damit?

Mich freuen, dass es solche Angebote überhaupt gibt. Mir immer wieder klar machen: It's done. Es muss nicht diese Wohnung sein. Es kann auch eine andere sein...

Entspannen. Atmen.

Und auf mich auf inneren Frieden ausrichten. Denn dann gehts auch den Kinder am besten, wenn ich nicht nervös sondern ruhig und optimistisch bin.

Und jetzt ans Tagewerk!

Im Übrigens werde ich doch einen Brief schreiben an die Vermieterin und ihr meine Lage erläutern :-)

B
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon Phoenix » 11. Mär 2014, 10:09

Hi Backagain,
ich find das toll, diese Angebote von allen Seiten .... bin sooo gespannt, wann du umziehst :itsmagic:
Schöne Grüße
Phoenix
Leap - and the net will appear!
Benutzeravatar
Phoenix
 
Beiträge: 194
Registriert: 06.2011
Wohnort: Köln
Geschlecht: weiblich

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 11. Mär 2014, 11:56

So. Eben habe ich Kram erledigt und den Brief geschrieben.
Dann Pause gehabt. Beschlossen, den Brief JETZT drüben einzuwerfen.
Beim Hinkommen stand ein Mann auf einem Balkon, den ich bitten konnte, mir aufzumachen. Er meinte - Briefkasten gibts nicht - müssen sie hoch gehen.
Mann macht auf, ich geh hoch, die, die sich um die Wohnungsvermietung kümmert, ist in dem Moment vor der Tür.
Ich: Ich hab grad geklingelt, und jetzt wollte ich Ihnen diesen Brief vorbei bringen. Sie: Naja, es gibt den festen Besichtigungstermin, aber was solls. Kommen Sie rein. Ist es ein Notfall?
Ich hab meine Geschichte erzählt - Fazit: Sie versucht alles, den Wohnungsbesitzer zu überzeugen, dass ich die ideale Mieterin bin. :shock:
Wenn das klappt, habe ich in fünf Minuten meine Wohnung gefunden. Zwei gleichgroße Zimmer für die Kinder, hell, freundlich, schönes Parkett, Loggia...ich glaubs nicht!
Ich kenne Leute, die hier im Bezirk über ein Jahr gesucht haben.
Aber gut - ich habe sie noch nicht...
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 11. Mär 2014, 12:12

Und wieder: Warum a la Abraham?

Sofort kommen Gedanken auf wie: Wie schaffen wir das alles in der nächsten Zeit? Wir müssen doppelt Miete bezahlen, da wir bestimmt für unsere Wohnung nicht so schnell Nachmieter finden? Wie soll ich den Umzug bewerkstelligen? Da ist kein Platz für xyz...Wie sind die Nachbarn...usw. usf...

Und dann: Hey. Alles ist gut. Entspanne Dich. Es gibt immer Wege und Lösungen und alles wird gut und ruhig und möglichst entspannt ablaufen. Ich visualisiere jetzt ein ganz entspanntes Dahinfließen von all den Veränderungen, die anstehen........

Wie schön zum Beispiel, dass ich aus unserer aktuellen Wohnung ohnehin ausziehen wollte und mich hier schon seit einer Weile nicht mehr wohl fühle, da zu dunkel...

Die andere ist lichtdurchflutet...

Alles wird gut.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon Maddalina » 11. Mär 2014, 13:51

Hallo Backagain,

toll, wie Du das gemacht hast - Du hattest den Impuls den Brief zu schreiben, Du hattest den Impuls ihn sofort einzuwerfen - und was daraus wurde ist bekannt, was daraus wird ist mir als Zuschauer fast klar, Du bekommst diese Wohnung.

Ich wünsche Dir jedenfalls von ganzem Herzen, dass Du weiter vom Universum dahin getragen wirst, wo Du Dich so richtig gut fühlen kannst, und wo sich die Kinder mit Dir zusammen so richtig gut fühlen werden.

Alles Liebe,

Madda
Benutzeravatar
Maddalina
 
Beiträge: 31
Registriert: 03.2014
Wohnort: Ruhrgebiet
Geschlecht: weiblich

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 11. Mär 2014, 13:57

Danke!!! :ros:
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 11. Mär 2014, 13:58

Schöne Grüße auch an Dich, Phönix! Wir kennen uns von früher 8-)
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 11. Mär 2014, 14:09

Ich knabbere noch an meinem Wutausbruch von gestern. Den ich dann auch "ausgelebt" habe - aber, naja, in Maßen.

Aber ohne Wutausbruch hätte ich gestern nicht nach Wohnungen gesucht.

Denn der Plan war, dass wir erst nochmal zusammen wohnen bleiben und ganz in Ruhe alles angehen.

Das habe ich plötzlich nicht mehr gesehen...ich dachte ...ich muss raus! Jetzt.

Und Wut ist besser als Depression... :-)

Jetzt versuche ich gerade, innerlich wieder Frieden zu schließen mit allen Beteiligten. Alles ist gut. Ich wünsche meinem Mann Glück. Ich wünsche uns einen harmonischen Umgang miteinander. Ich wünsche, dass er ohne meinen Widerstand seinen Weg gehen kann. Dass es mir gelingt, diese positive Stimmung von gerade jetzt zu erhalten.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 12. Mär 2014, 10:10

Guten Morgen

Ich habe die Wohnung bekommen. Was an sich unglaublich ist. Ich habe (hätte) in fünf Minuten eine Wohnung gefunden, die wirklich wunderschön ist usw. usf.

Aber: Ich habe sie gerade eben abgelehnt. 8-)

Die Frau, die sich um alles kümmert, erzählte mir nämlich, dass ich mir übrigens vom Herrn, der untendrunter wohnt, nichts sagen lassen sollte. Der sei zwar sehr eigen, aber er hätte keinerlei Rechte und ich sollte dann auf meinen bestehen.

Dazu habe ich aber gar keine Lust. Ich will nicht auf Rechten bestehen und mich streiten, sondern Frieden. Gestern Abend haben meine Kinder - wie sie das so gerne tun - mal wieder wild getanzt. Da war mir klar, dass das nicht geht. Außerdem hätte ich in dieser anderen Wohnung meinem eigentlichen Job (Klavierlehrerin) nie nachgehen können, und in ein paar Jahren habe ich das wieder vor, wenn die Kleine alt genug ist.

Egal. Das Ganze hat mir verdeutlicht, was ich wirklich will. Und es kamen dann auf einen Schlag tausend Ideen, wie ich nun die Wohnung, in der ich wohne und wohnen bleibe, so umgestalten kann, dass sie sehr gemütlich wird (wieder das Sofa in die Küche, Tücher und Bilder an manche Wände), wie sie mehr Licht bekommt (Spiegel, Beleuchtung), und wie ich sie finanzieren kann. (Ein Zimmer gelegentlich an Sprachschüler vermieten.)

Außerdem traf ich dann beim Abholen meiner Tochter jemanden, der mir einen großartigen Tipp gab, wie ich bald einen Vormittagsjob finden kann. (Einzelfallhelferin.)

Und noch dazu erfuhr ich, dass ein Jemand, mit dem ich mich immer schon sehr gut verstanden habe, sich auch gerade getrennt hat. Ohne dass da eine andere Person (Freundin) mit zu tun hätte.

Für irgendwelche Schlüsse ist alles viel viel viel zu früh. Aber plötzlich gabs auch in dieser Hinsicht eine Perspektive. Die ich nun einfach ganz still auf sich beruhen lassen. Aber gestern hat sie mich froh gemacht, diese ganz ganz hypothetische Perspektive.

Mein Mann kam gestern wieder von einer Reise zurück und war auch erleichtert, dass ich wieder ganz friedlich bin. Wir hatten ein ruhiges Gespräch - er findet meine Wohnungspläne gut und meine Jobpläne auch. Und macht sich nun selbst ganz rasch an die Wohnungssuche. Denn er will doch schnellstmöglich raus, und das ist gut so. :P

Und jetzt bewerbe ich mich als Einzelfallhelferin für Schulbesuche - da habe ich dann nämlich in den Ferien auch frei und Zeit für meine Kinder und anderen Projekte.

Ich liebe lösungsorientiertes Denken und Handeln. :loveshower:

Einen wunderschönen Tag euch allen!

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon Phoenix » 12. Mär 2014, 11:19

Mensch, ist das eine klasse Story! Was wird dir wohl morgen über den Weg laufen :five:

backagain hat geschrieben:Schöne Grüße auch an Dich, Phönix! Wir kennen uns von früher 8-)


hmm, jaa ?!? Verblüfft guck ..... helf mir mal auf die Sprünge .....

Neugierige Grüße
Phoeniy
Leap - and the net will appear!
Benutzeravatar
Phoenix
 
Beiträge: 194
Registriert: 06.2011
Wohnort: Köln
Geschlecht: weiblich

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 14. Mär 2014, 11:27

Job: Nachdem ich mit weiteren Leuten geredet habe, ist klar, was ich machen werde.
Ich werde versuchen, Lehrerin zu werden. Ich habe zwei Fächer studiert, Unterrichtserfahrung, und wir haben hier ab kommendem Schuljahr einen Riesenlehrermangel.

Im Februar wurde ein neues Gesetz erlassen, das den Weg erleichtert für Quereinsteiger. Im Februar... :mrgreen: :gvibes:

Außerdem habe ich gestern Handynummern getauscht mit der ganz ganz hypothetischen Perspektive. Und abends um zehn noch eine sms bekommen, dass er sich auf das Treffen freut. :shock: Nu isse gar nicht mehr so hypothetisch.

Abraham - stoooooooooooooooooop. Das kann alles gar nicht sein. :grllll:

Die Leute, denen ich erzähle, dass mein Mann die Trennung will und eine neue Freundin hat, wollen mich immer bedauern und sind total erstaunt, wenn ich ihnen sage, dass das der aufregendste, lebendigste und spannendste Frühling ist, seit ich - mh - 19 war.

Meiner Tochter hat jemand das Lied "Mit 17 hat man noch Träume" vorgespielt, um ihr zu verdeutlichen, dass Träume schön sind. Aber eben nur, wenn man jung ist.

Aber hey - ich habe ihr gesagt, was für ein Quatsch. Mit 41 hat man auch Träume, und es macht Spaaaaaaß.

(Ach so - und der SMS-Schreiber ist 7 Jahre jünger. Egal was draus wird - ich fühle mich total geehrt. :gvibes: )

So - Bewerbung abschicken fürs Lehramt und bald ne Stelle kriegen hier an der Schule um die Ecke. Die brauchen nämlich unbedingt jemanden für Musik und Lebenskunde, mit Spanisch und Englisch als möglichen Vertretungsfächern - auch wenn sie's gerade noch nicht wissen :mrgreen:
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 14. Mär 2014, 11:38

Und was auch total schön ist...

Immer wenn ich den Dingen Namen gebe (Trennung hier, irgendwann eine neue Beziehung usw.), dann meldet sich sofort eine Stimme und sagt: Stop mal. Das sind doch nur Etiketten. Aber nicht die Wahrheit.

Tatsache ist, dass ich mich meinem noch-Mann gerade viel näher fühle als die ganzen letzten Jahre. Weil jeder den anderen endlich sein lässt. Beziehung ist überall dort, wo man keinen Widerstand aufbaut. Dann fließt das hin und her, was eben da ist.

Und deswegen ist es auch mit meinem Mann so, dass wir seit der Trennung endlich wieder eine Beziehung haben.

Und es ist dieses unglaubliche Gefühl von Freiheit, das mich gerade so froh macht. Und zwar nicht Freiheit von der alten Beziehung. Sondern Freiheit vom Kontrollieren-Wollen und von Widerstand. Er lässt mich laufen und ich lasse überhaupt alles einfach nur laufen. Und finde alles nur toll und wertschätze, was das Zeug hält.

Dass mein Mann mir ermöglicht hat, noch ein zweites Fach zu studieren, zum Beispiel. Dass wir auch in unserer großen Wohnung erstmal bleiben können. Dass ich so tolle Kinder von ihm habe. Usw..

(Die Kinder waren übrigen unglaublich erleichtert, nachdem ich ihnen die Wohnungsgeschichte erzählt habe. Sie hatten gar keine Lust umzuziehen und wollen unbedingt weiterhin das Zimmer teilen. Uff! Glück gehabt.)

Und dann gehts gar nicht mehr um Trennung, sondern nur um Loslassen. So beflügelnd.... :gvibes:
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 14. Mär 2014, 14:01

Also - der hypothetische bleibt wohl doch hypothetisch.

Er hat mich eben mit sms zugeschüttet, aus denen hervor ging, dass er - mh - noch nicht so viel am Hut hat mit Loslassen, Entspannen, Glücklich sein. (Ich habe ihm das Buch "fuck it" empfohlen - mein Lieblings-Spiritueller-Ratgeber :mrgreen: ).

Er sieht in mir wohl einen kleinen Rettungsanker und hoffte auf eine Verbündete in seiner Not. Und konnt's nicht glauben, dass bei mir da gar keine Not ist.

Macht aber nix. Er ist total nett, und wir trinken ein Bier zusammen, und wenn ich dann genug über das Jetzt und Hier und das Alignment gesprochen habe, wird er vermutlich vollkommen überzeugt sein, dass ich spinne, und nicht weiter hoffen. 8-)

Oder sich auch auf den Weg machen...that's his business.

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 15. Mär 2014, 00:33

Wobei - wie leicht man doch in die Erwartungsfallen fällt.
Da habe ich mir vorgenommen, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen und habe doch schon wieder ganz konkrete Vorstellungen davon, wie irgendetwas zu sein und nicht zu sein hat.
Das lasse ich jetzt mal schön bleiben - wer weiß, was dann passiert.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 15. Mär 2014, 22:12

Oh wie schön.

Jetzt sehe ich ganz klar, was ich nicht will: Erwartungen und Kontrolle.
In keine Richtung!

Das Gegenteil ist Offenheit und Zulassen.

Also sitze ich gerade da und fokussiere auf Offenheit und Zulassen. Sein lassen. Freiheit.

Das fühlt sich wunderbar an.

Und jetzt weiß ich übrigen auch, warum ich diesen thread "das habe ich gut hingekriegt" nicht mehr mag.

Der war immer noch aus einer Schwingung von "da habe ich Erwartungen gut erfüllt" geschrieben. Egal, Erwartungen von mir an mich, oder von anderen an mich, oder...von anderen an Andere...So hatte ich den wohl damals ins Leben gerufen.

Ich würde mir beinahe wünschen, dass dieser thread geschlossen wir :gvibes:

Aber das ist auch schon wieder ne Erwartung... :mrgreen:

Offenheit, Freiheit, Zulassen, Sein-Lassen....das ist, was ich will! :gvibes:

So schön!
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon ranna » 16. Mär 2014, 07:52

Dieser Thread war einfach Dein eigener Weg zur Erkenntnis, der gehört doch auch dazu.

Ich habe Dich sehr gerne und interessiert gelesen und auch einiges für mich daraus picken können :genau:

Alles Liebe

Ranna
ranna
 
Beiträge: 175
Registriert: 10.2009
Wohnort: CH
Geschlecht: weiblich

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 16. Mär 2014, 08:00

huhu Ranna

Danke :clown: :-)

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte den thread "Das habe ich wunderbar hinbekommen" - im Off-Topic. Den habe ich ehedem ins Leben gerufen. Und wenn ich heute daran denke, merke ich, dass da diese Schwingung vorhanden war von "Ich habe Erwartungen ordentlich erfüllt.

Was völlig ok ist. Damals war das so. Der war ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstliebe. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass ich das hinter mir gelassen habe.
Natürlich haben da aber auch viele andere Leute geschrieben - zuletzt Liebeszauber ihren wunderschönen Bericht.


Ich war gestern schon ein bisschen müde. :-)

Dieser hier, der geht noch weiter. Schließlich habe ich mich nach 14 Jahren Beziehung vor zwei Wochen getrennt. Da kann man vermuten, dass noch mehr Erkenntnisse eintrudeln :gvibes:

Lieben Gruß und einen wunderschönen Sonntag,

Sabine
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 16. Mär 2014, 08:05

Auch nicht ganz richtig.

Das mit den Erwartungen habe ich noch nicht hinter mir gelassen.
Im Gegenteil - da steht Schwingungsbereinigung an.

Denn damit habe ich gleich wieder Dinge in mein Leben gezogen, die ich erstmal gar nicht verstanden habe.

Jetzt mach ich da gerade Schwingungsgroßputz :gvibes:

Macht Spaß! :loveshower:
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 18. Mär 2014, 10:33

Es ist so schön. Ich habe mir dieses Video aus dem Schwingungsbereinigungsthread angeguckt.

Das trifft es so sehr....




Ich versuche jetzt sowohl gegenüber meinem noch-Mann als auch gegenüber dem anderen, genau das zu praktizieren, worum es in diesem Video geht.

Und: Mit dem anderen habe ich gestern einen wunderschönen Vormittag verbracht, bei dem er sich als unglaublich positiver, lebendiger Mensch herausstellte. Er hatte eine komplett andere Ausstrahlung als noch vor einer Woche. Ich habe mich so gefreut. (Gewundert habe ich mich aber nicht :kgrhl: )

Und mache einfach weiter so.

Ich muss keine Grenzen setzen oder Ansprüche durchboxen. Ich muss mich nicht gegen Erwartungen wehren. Ich muss auch niemanden belehren. Sondern einfach nur mein Alignment suchen und Klarheit.

Der andere fing plötzlich von selbst an davon zu sprechen, wie schön es war, als er sich früher wenig Gedanken um die Dinge machte und ihm aber alles immer zufiel. Jetzt sei er in so ein Leistungs - und Stressding gerutscht, hätte angefangen, alles kontrollieren zu wollen usw. Doch davon hätte er jetzt die Nase voll. Er habe sich sich selbst ganz entfremdet, und sich aber gerade wiedergefunden. Das sei sehr befreiend. Und er würde jetzt gerne wieder so weitermachen wie früher und Kontrolle wieder abgeben. :loveshower:

Ich hatte so gut wie nichts davon gesagt.... :kgrhl:

...............................................

Mein Mann möchte baldmöglichst ausziehen, und da wir eine kleine möblierte 1-Zimmer-Wohnung besitzen, wollte er da hinein. Zunächst fand ich das aus Prinzip blöd. Aber es wäre die einfachste Lösung. Die Downstream-Lösung. Irgendwann braucht er ohnehin wieder etwas Größeres. Und da sind alle Möbel schon drin .

Allerdings gibt es eine Mieterin. Die wollten wir nun nicht rausekeln.
Doch als ich die Sache ansprach und sie einfach fragte, wie das für sie wäre, meinte sie: prima. Sie muss wahrscheinlich ohnehin wegziehen - es wäre nur nett, wenn wir warten könnten, bis sie etwas Neues gefunden hat. Natürlich können wir das!
Zuletzt geändert von backagain am 18. Mär 2014, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 18. Mär 2014, 10:49

Nächste Woche Dienstag sprechen wir bei einer Eheberaterin über das Finanzielle. Aber eigentlich ist alles schon klar.
Und ich möchte mich um keinen Cent streiten. :gvibes:

Määäääääk!

Und ich fokussiere absolute Leichtigkeit beim Finden einer Lösung, mit der beide ganz glücklich sind.

Wenn ich irgendwann mehr Geld brauche, kommt es sowieso von irgendwoher....
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon Phoenix » 18. Mär 2014, 13:27

:hug:
Riding the wave ......
so schön mitzuerleben :danke:
Leap - and the net will appear!
Benutzeravatar
Phoenix
 
Beiträge: 194
Registriert: 06.2011
Wohnort: Köln
Geschlecht: weiblich

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 19. Mär 2014, 09:57

Vor ein paar Tagen sprachen mein Mann und ich übers Geld. Wir haben jeder eine Lebensversicherung abgeschlossen, aber in meiner ist mehr drin. Nun wollte ich die kündigen und er meinte, er hätte da aber auch Anrecht auf einen Anteil, denn schließlich hätte er ja alles eingezahlt. Und dass bei ihm weniger ist, war ein Fehler beim Abschluss usw.
Egal, die Details sind unwichtig. Innerlich ging ich auf 180 und dachte - wie doof ist das denn? Das ist mein Geld und Schluss. Wir vertagten aber die Diskussion darüber. (Don't push against it!)

Gestern dachte ich - ach, was solls. Ist doch echt egal....legen wir den ganze Wert zusammen und machen halbe halbe.
Und als ichs ihm vorhin sagte, meinte er: So ein Quatsch. Er würde sich entschuldigen. Das sei ja wirklich mein Geld und er hätte schließlich auch ne Rentenversicherung usw...
(So ist es ja auch...aber dass er da ohne Streit drauf gekommen ist, hat mich gefreut.) :gvibes:
Zuletzt geändert von backagain am 19. Mär 2014, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Trennung a la Abraham

Beitragvon backagain » 19. Mär 2014, 09:59

....viel ist es sowieso nicht....schließlich fehlen noch 25 jahre laufzeit...

und jetzt plane ich sowieso um und kündige nicht. nach einem erfreulichen gespräch mit den leuten von der versicherung.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast

web tracker