Re: Tierschutz und Abraham-Lehre

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Tierschutz und Abraham-Lehre

Beitragvon Yvonne » 5. Apr 2013, 09:36

lawofattraction hat geschrieben:
Das Gefühls-Erleben läuft dann auf Sparflamme oder kann sich auch punktuell auf ein Gebiet konzentrieren, das gar nichts mit dem Erlebten zu tun hat, sondern im Gegenteil weit davon entfernt ist. Ich denke da zum Beispiel an Tierschutz im weitesten Sinne. Man wendet sich in Liebe solchen Objekten zu, von denen man sicher sein kann, dass sie einen nicht enttäuschen werden, da man meint, keine weiteren Enttäuschungen durch Menschen ertragen zu können oder wollen.

Vielleicht hilft dann das Wissen, dass es solche Schutzmechanismen gibt, die aber meist unbewusst ablaufen und durchaus, wenn wir bereit und willens sind sie anzuschauen, langsam abgebaut werden können.

Manchmal sollte man mir den Mund zukleben bzw. die Finger festbinden, ich schicks trotzdem ab. 8-)



Hi LoA,

gewagte These :-) Tierschutz ist nämlich in der Regel genau das Gegenteil von Blümchenwelt.
Außerdem sagen Abraham, dass die Kombination von Menschen und Tieren wundervoll ist und von beiden gewünscht.

Tierfreundliche Grüße,
Yvonne
Hast Du endlich genug? Willst du eine Antwort auf alle deine Fragen? Oder willst du nur Dampf ablassen?
Was interessiert mich das Problem, wenn sich die Lösung toll anfühlt. IT'S EASY!
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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon lawofattraction » 5. Apr 2013, 09:51

Yvonne hat geschrieben:gewagte These :-) Tierschutz ist nämlich in der Regel genau das Gegenteil von Blümchenwelt.
Außerdem sagen Abraham, dass die Kombination von Menschen und Tieren wundervoll ist und von beiden gewünscht.


Hallo Yvonne,

wenn Du schon zitierst, dann bitte auch komplett und mit Ursprung. Ich machte durchaus eine Einschränkung dahingehend, dass ich sagte

... Manchmal, besonders dann, wenn wir Dramatisches oder Traumatisches oder Unangenehmes erlebt haben, betäuben wir uns gefühlsmässig, um Derartiges nicht mehr erleben zu müssen.


Dass Tierschutz keine Blümchenwelt ist, weiss ich aus eigener aktiver Erfahrung. Aber genau diese Erfahrung zeigt mir auch, dass manche Tierschützer ihre eigenen Wunden dadurch zu heilen suchen, dass sie sich anderen Verwundeten zuwenden und um ihrer Willen leiden. Und das entspricht nun nicht dem, was Abraham im Umgang mit Tieren und zum Verständnis der Interaktion zwischen Mensch und Tier empfehlen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Verständisfragen zur Wunscherfüllung

Beitragvon Yvonne » 5. Apr 2013, 10:19

lawofattraction hat geschrieben:Dass Tierschutz keine Blümchenwelt ist, weiss ich aus eigener aktiver Erfahrung. Aber genau diese Erfahrung zeigt mir auch, dass manche Tierschützer ihre eigenen Wunden dadurch zu heilen suchen, dass sie sich anderen Verwundeten zuwenden und um ihrer Willen leiden.
[/color]


Hallo LoA,

da bin ich deiner Meinung. Das gilt aber auch für so manchen Therapeuten (und Co.), die menschliches Leiden zu ihrem Lebensmittelpunkt machen.
Mir ging es auch nur darum zu unterstreichen, dass der Wunsch nach "tierischer" Gesellschaft nicht immer gleich etwas defizitäres haben muss. Ich denke, wir verstehen uns.

Grüße,
Yvonne
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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 5. Apr 2013, 12:56

lawofattraction hat geschrieben:Dass Tierschutz keine Blümchenwelt ist, weiss ich aus eigener aktiver Erfahrung. Aber genau diese Erfahrung zeigt mir auch, dass manche Tierschützer ihre eigenen Wunden dadurch zu heilen suchen, dass sie sich anderen Verwundeten zuwenden und um ihrer Willen leiden. Und das entspricht nun nicht dem, was Abraham im Umgang mit Tieren und zum Verständnis der Interaktion zwischen Mensch und Tier empfehlen.
Lieben Gruss
Loa
[/color]


Hallo Ihr Lieben,
davon kann ich mich wohl freisprechen.
Ich leide nicht.
natürlich geht es mir nahe und ich bin traurig, wenn ich geschundene Tiere bei mir habe.
Es gibt viele schlimme Momente ....wem erzähl ich das, wenn ihr selbst mit Tieren zu tun habt....
Da hat schon vor Jahren ein persektivenwechsel bei mir stattgefunden, nicht zuletzt durch Abrahams erklärungen wie Tiere die Welt und den "Tod" betrachten.

Ich könnte es nicht ertragen...diese Arbeit zu leisten, die ich immer wieder auf mich nehme mit Freude( vllt n blödes Wort in diesem Zusammenhang) und aus tiefster Überzeugung, dass es genau das ist was ich will, wenn ich mitLEIDEN würde....
Eure tierische Birdie
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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 5. Apr 2013, 13:24

Ein Extra Thread für Tiere....
find ich gut.... :ros:
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Re: Tierschutz

Beitragvon Beautiful Mind » 5. Apr 2013, 13:32

Hallo zusammen,

laut Abraham ist es so, dass wir im Zusammenleben mit Tieren besonders leicht unser Inner Beeing spüren, bzw. sehr eng mit der Quelle verbunden sind. Die Nähe zu Tieren ermöglicht es vielen Menschen widerstandslos Liebe empfangen und geben zu können, was ihnen mit Menschen manchmal schwer fällt. Die Liebe von Tieren ist bedingungslos, deshalb empfinden viele Menschen zu Tieren auch viel leichter bedingungslose Liebe, sodass sie auf dem Weg die Verbindung zu ihrem wahren Sein viel besser spüren.

Eine Freundin von mir hat verschiedene Tiere, so tief, wie sie ihre Liebe zu diesen Wesen ausdrücken kann, habe ich sie über ihren Mann noch nie sprechen gehört.

Das ist auch einer von vielen Wegen, die göttliche Quelle in sich zu spüren.

Herzliche Grüße

Beautiful Mind
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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 5. Apr 2013, 15:33

....dazu fällt mir ein: ich beobachte immer wieder in Bus, Bahn oder auf der Straße, dass Menschen beim Anblick eines Tieres (meist sind es natürlich Hunde) plötzlich lächeln....über ein neutrales bis verkniffenes Gesicht zieht plötzlich ein Strahlen....
(das klappt auch beim Anblick kleinerer Kinder)
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Re: Tierschutz

Beitragvon Yvonne » 5. Apr 2013, 16:12

Es gefällt mir, dass das Thema zum eigenen Thread gemacht wurde.

Ich möchte dazu eine Frage stellen, auf die ich bis heute keine befriedigende Antwort gefunden habe.
Warum verlassen Haustiere ihren Körper nicht einfach, wenn sie alt oder totkrank sind, sondern lassen es zur Euthanasie kommen?

Gruß - und Danke für eure Kommentare,
Yvonne
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Re: Tierschutz

Beitragvon lawofattraction » 5. Apr 2013, 16:46




Weil wir sie durch unser Eingreifen und Aktionen wie Medikamente, Spitzen und OPs etc. nicht so sterben lassen, wie es dann der Fall wäre, wenn sie unbeeinflusst das tun könnten, was für sie das Natürlichste ist.

Hier auf Youtube http://www.youtube.com/results?search_q ... jOgHQBX580 gibt es eine grosse Zahl von Workshop-Ausschnitten zum Thema Tiere.



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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 5. Apr 2013, 16:56

Hallo Yvonne,
ich habe dabei so einige Gedanken....

Vllt hat das bei Haustieren auch mit den Einstellungen des Herrchens/Frauchens zu tun.
Tiere sind wohl bereit, sich den Vorstellungen ihrer Menschen anzupassen
(Bitte natürlich gerne korrigieren wenn ich hier falsch liege)

Ich beobachte Tiere z.B. die Altersleiden haben wie Menschen und Tiere, die fit bleiben bis sie sterben.
Fragt man die dazugehörigen Menschen kommt es meist so, dass diese an "das Altern" glauben und an unausweichliche Krankheiten.
Haustiere habe auch immer öfter "Zivilisationserkrankungen" und die betreffende Industrie boomt.

Es ist hier wohl wie sonst auch: es kommt zusammen was zusammen passt.

Ich muss auch öfter ein Tier euthanasieren lassen. Ein Wildtier.
Das würde natürlich auch von alleine sterben,
Aber als Mensch kann ich nicht zusehen, wie es Qualen leidet (nach Kopfverletzungen und ZNS Störungen z.B., das sieht grauenhaft aus, oder wenn das Gehirn schon aus dem Kopf fällt, das Tierchen kriegt es vllt gar nicht bewusst mit). Aber ich greife ein.

Ich glaube Tiere lassen die Euthansie zu.....wegen ihrer Menschen. So können diese sich besser mit dem Gedanken vertraut machen, das Tier zu "verlieren"....es ist "besser"(für viele Menschen) als wenn man morgens in die Küche kommt und den Hund tot im Körbchen findet

LG
Birdie
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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 5. Apr 2013, 16:59

Wunderbar, Loa, das hab ich gesucht....die Workshopausschnitte :ros:
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Re: Tierschutz

Beitragvon Yvonne » 5. Apr 2013, 17:06

Birdie hat geschrieben:
Ich glaube Tiere lassen die Euthansie zu.....wegen ihrer Menschen. So können diese sich besser mit dem Gedanken vertraut machen, das Tier zu "verlieren"....es ist "besser"(für viele Menschen) als wenn man morgens in die Küche kommt und den Hund tot im Körbchen findet



Hallo Birdie,

genau das Gegenteil ist der Fall. Das ist einer der Gründe, warum mich diese Frage so beschäftigt.

Lieben Gruß,
Yvonne
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Re: Tierschutz

Beitragvon zimtstern » 5. Apr 2013, 22:27

Hallo ihr,

ist es nicht so dass es auch zwischen Mensch und Tier eine Entsprechung geben muss?

Abraham sagen ja dass Tiere hauptsächlich zulassen (so habe ich das jedenfalls in erinnerung - muss mir das zu den Tieren noch mal genau anschaun), so erkläre ich mir auch dass sie sich so perfekt als "Objekte" für die Wünsche (aber auch ihre Abgründe) von uns Menschen eignen. (Ähnlich ist es bei kleinen Kindern, denke ich)...

Aber wie ist das wenn man das Gefühl hat einem Tier helfen zu wollen weil man erkennt dass es in Not ist,
ist das dann nicht eine Entsprechung, also das Tier sendet so zu sagen eine "Hilferuf" aus (schwingungsmäßig) und Menschen die dafür sensibel sind, reagieren darauf?
Und es gibt ja auch den umgekehrten Fall, dass Tiere auf wundersamerweise Menschen helfen.

Oder geht das auch mehr vom Menschen aus, - dass er so zu sagen etwas bei den Tieren (zB. Delphine die Menschen im Meer vor Haien schützen, Hunde die "Hilfe holen" etc.) "aktiviert"? Also es muss natürlich sowieso die "Bereitschaft" auf beiden Seiten geben - aber Tiere sind wohl sehr offen dafür eine kooperative Komponente zu etwas zu sein?

Lieben Gruß,
Zimtstern
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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 6. Apr 2013, 07:55

Hallo Zimtstern,
das habe ich auch so verstanden...und weiter oben geschrieben.
Wobei ich mir auch schon vor Augen hielt, dass die Wildtiere, denen ich "helfe", auch auf mich verzichten könnten und würden...
Da es aber mein ausdrücklicher Wunsch ist Wildtieren in Not zu helfen, finden sich etliche Tiere bereit, meinem und sicher auch ihrem Wunsch nachzukommen.

Die Kooperative Komponente MUSS da sein, davon gehe ich aus.
LG
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Re: Tierschutz

Beitragvon lawofattraction » 6. Apr 2013, 08:11




Hallo Zimtstern,

man sollte durchaus unterscheiden zwischen Wildtieren und domestizierten Tieren. Letzere, sagen Abraham, gleichen sich den Menschen durch das enge Zusammenleben an und verlieren dadurch teilweise ihre Instinkte und Verhaltensweisen, die sie hätten, wenn sie nicht vom Menschen in irgend einer Weise beeinflusst leben würden.

Aus Workshop 28: Dein Hund, wie alle Tiere auf Eurem Planeten, ist normalerweise viel mehr im Einklang mit seinem Inner Being als Ihr Menschen das seid. Tiere, die in der Wildnis leben, sind allerdings noch mehr in Einklang als die, die eng mit Menschen zusammenleben, da die domestizierten Tiere, ganz einfach durch das Beobachten ihrer menschlichen Mitschöpfer, oft ihre Energie in der gleichen Art aufspalten wie das Menschen tun. Und da jeder - Mensch und Tier – einen angeborenen Drang nach Freiheit hat, fühlt ein Tier, das eingeschränkt ist, oft mehr Widerstand als eines, das frei herumlaufen kann. Es ist schwer für Menschen das zu verstehen, aber alle Tiere auf Eurem Planeten würden jederzeit die Freiheit der Sicherheit vorziehen.

In einem der letzten Workshops habe ich gehört, dass Tiere wissen um Tod und Wiedergeburt und das ohne Widerstand als Tatsache ihrer ewigen Existenz hinnehmen. Für sie ist das genau so normal wie essen und trinken. Sie legen sich ab, gehen ins Nicht-Physische hinüber und kommen wieder. Das Tamtam kommt von uns Menschen. Zuerst einmal beeinflussen wir unsere Haustiere schwingungsmässig in eine bestimmte Richtung. Sie "vermenschlichen" und imitieren uns in vielen Punkten, bekommen Krankheiten und haben Gebrechen.

Ausserdem soll es in der Tat auch so sein, dass Tiere mit der Absicht kommen, ihrem Menschen zu helfen. Sie können bei der emotionalen Öffnung zur Seite stehen, da die meisten Menschen viel leichter einem Hund oder einer Katze oder einem anderen Tier Sympathie oder Liebe entgegenbringen als anderen Menschen.

Manchmal zeigen Eure lieben Tiere die physischen Symptome als Teil Eures Emotionalen Leitsystems. Es scheint, als würden sie verstehen, dass Ihr selbst negative Emotionen ertragen wollt, aber dann doch nicht willens seid, dass sie Eure Tiere negativ beeinflussen. So erfüllt Euer Haustier oft eine Absicht, die Ihr beide geäussert habt, bevor Ihr in diesen physischen Körper geboren wurdet – nämlich Euch an Eure emotionale Verfassung zu erinnern.

Eine andere Sache, die mir gerade einfällt ist die, dass ein Haustier, das ins Nicht-Physische hinüber gegangen ist, sehr schnell wiederkommen kann in der Gestalt eines anderen. Ich kann heute in meinen Hunden Züge von anderen sehen, Eigenarten, die eigentlich einen "Zufall" ausschliessen. Das macht mich sehr froh - ein weiterer Hinweis, dass das Leben ewig ist und sich nur in anderer Form wieder neu gestaltet.

Liebe Birdie, vielleicht kannst Du ja die eine oder andere Passage hier einstellen, während Du die Videoclips auf Youtube "abarbeitest".

Lieben Gruss
Loa



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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 6. Apr 2013, 09:06

Liebe Loa,

Herausforderung (Birdie kämpft mit der englischen Sprache) nehme ich gerne an und hoffe das Ergebnis ist zufriedenstellend :lieb:

Ich habe hier im Forum vor Jahren (noch unter anderem Namen) von einem Vogel berichtet, der erkrankt war und dann starb.
Der Vogel bedeutete für mich etwas ganz Besonderes und ich fühlte mich immer etwas schuldig seinetwegen, da er als Mischlingsvogel sich nach Freiheit sehnte, aber definitiv nicht draußen hätte leben können.

Ich habe Zwiesprache mit ihm gehalten kurz vor seinem Übergang ins Nichtphysische und ihm "gesagt", Bitte komm zurück, vllt lässt du dich von mir aufziehen und fliegst dann in dein neues freies Leben"
ich rechnete mit einem Grünfinken , da er ein Grünfink/Kanarienmischling war

Im nächsten Frühjahr stolperte ich am Waldrand über ein Buchfinkenküken, das verlassen am Boden hockte.(normalerweise finde ich nie selbst Vögel)
Und erst kurz vor dem Flüggewerden "erkannte" ich wen ich vor mir hatte.
Ich bin echt sicher, das war mein Vogel...
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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 6. Apr 2013, 09:27

Hier schon mal etwas,
(mit freundlicher Genehmigung von Michael Buttgereit, Abraham/Hicks/Vortex/ Facebook)


Abraham's Antwort an eine Frau, die unter dem Verlust ihres geliebten Hundes litt:

Ihr macht alle anderen zu Gefangenen

"Geh dort nicht hin… es könnte Dir etwas schlimmes passieren !!!"

"Triff Dich nicht mit solchen Kindern,
Ich weiß, dass sie lustig sind, aber sie sehen mir nach Ärger aus !!!"

"Geh nicht hier hin… geh nicht dort hin…. !!! "
"Tue dies nicht… tue das nicht…. !!!"

Ihr tut das mit allen, die Euch am Herzen liegen

"Tue das nicht, denn Du bedeutest mir etwas und ich fürchte,
dass Dir etwas passieren wird wenn Du das tust
und dann werde ich mich schlecht fühlen,
weil mein gesamtes Wohlbefinden auf Dir basiert !!!"

Und sie sagen:

"Zur Hölle damit !!!
Ich denke ich werde mich überfahren lassen und Dir zeigen,
Worauf Dein Wohlbefinden wirklich basiert

… Dir zeigen, worauf Dein Wohlbefinden basiert !!!
… Dir zeigen wo Deine Macht liegt !!!

Sei nicht von mir abhängig
Du musst Deine eigene Macht entdecken

Und wenn Du das tust, wirst Du Freude empfinden,
Wie Du noch nie Freude empfunden hast

Du denkst es macht Spaß, einen verspielten, kleinen
Liebevollen Hund zu haben ???

Ich bin nur die Spitze des Eisberges
Der Freude, die Du empfinden kannst !!!

Mach mich nicht zum einzigen Objekt Deiner Freude

Ich bin nur ein Hund…

Ich war nur Dein Ehemann für 30 Jahre… "

Abraham LIVE, Long Beach, 16.02.2013
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Re: Tierschutz

Beitragvon Yvonne » 6. Apr 2013, 15:13

Wenn ihr schon Beiträge von mit löscht, dann löscht meinen Account hier im Forum doch bitte gleich komplett, danke.
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Re: Tierschutz

Beitragvon lawofattraction » 6. Apr 2013, 16:22




Und welche Beiträge von Dir sollen wir angeblich gelöscht haben?? :shock:



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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 7. Apr 2013, 08:26

Dieses schöne Video ist zwar schon an anderer Stelle gepostet von der/dem unvergleichen Outrageous Abundance, aber hier ist das Original mit der kurzen Übersetzung, die ich eingestellt habe,
es geht um eine Frau, die den Tod ihres Hundchens nicht verkraften kann


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Re: Tierschutz

Beitragvon Birdie » 12. Apr 2013, 08:55

Guten Morgen,
als Mensch möchte man immer helfen, sofern man Tiere schätzt.

Ich war eben draußen im Regen durch unser LSG spazieren und (natürlich ich wieder) bemerke an einem Gartenweg ei n Fellbündel.
Gehe näher heran und sehe, dass dort ein Waschbär am Boden auf dem Rücken liegt, Augen zu.
Aber er lebte.
Ich sah kein Blut, und es sah für mich sehr ernst aus.
Erster Gedanke: Du musst dem armen Tier helfen!
Aber wie?
Es drehte den Kopf, als es mich hörte und versuchte mir die Zähne zu zeigen.
"Geh und lass mich alleine?" oder "Bitte hilf mir?"

Ich dachte an Abrahams Aussagen über Tiere, dass sie das STerben nicht als so entsetzliche Katastrophe wahrnehmen, die es um jeden Preis zu verhindern gilt....
Und was hätte ich nun als Hilfe bieten können?
Nach Hause laufen, Decken holen, und etwas Festes um meinen Arm zu wickeln, denn ich bin sicher, der Kleine hätte sich zu wehren versucht und mich zu beißen versucht.
Dann mit dem Tierchen erst zu mir nach Hause.
Ihn irgendwo unterbringen....ins Klo sperren....einzige Option.
Dann mit Bus zu einem Tierarzt fahren.
Stress STress Stress für mich und das Tier.
Und der Tierarzt könnte es dann wahrscheinlich auch nur Euthanasieren.

Ich hätte das alles getan....aber ich zögerte...und ich ließ den Kleinen alleine und ging.
Er entspannte sich, als er merkte, ich gehe wieder.

Es tut mit trotzdem so leid....ein sterbendes Tierchen alleine zu lassen, im Regen....grässlich....

Aber hätte ich mit einer Hilfsaktion dem Tierchen wirklich geholfen?
Oder nur meine Seele beruhigt, dass ich alles getan habe, was mir möglich war?


Birdie,
zweifelnd trotzdem....
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Re: Tierschutz

Beitragvon ZaWo » 12. Apr 2013, 09:04

Liebe Birdie,

vielleicht erholt er sich ja wieder.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Tierschutz

Beitragvon Maria » 12. Apr 2013, 09:29

Liebe Birdie,

das kann man aber auch ganz anders sehen...

Wobei ich natürlich auch keine Ahnung habe was in dem Tier vor sich geht, aber ich habe mich schon immer gewundert wie man der Meinung sein kann, man solle einen Menschen beim Sterben begleiten. War mir schon immer ein Rätsel und noch mehr ein Rätsel warum ein Tier begleiten?

Du hast ja keine bewusste Erinnerung daran wie man das am besten macht und kannst also nichts hilfreiches dazu bei tragen. Das Tier hat die bessere Verbindung (vermute ich) und kann es wahrscheinlich schneller und leichter wenn es sich auf sich konzentriert.

Ich wollte ehrlich gesagt auch lieber alleine sterben, als zusätzlich mit irgend einem Wesen belastet sein, dass voller Mitleid und Kummer auf mich blickt. Da bin ich schon lange auf Abrahams Linie (noch bevor ich sie gekannt habe). Für mich ist der Tod nichts anderes als eine andere (freudvolle) Dimension. Sterben ist für mich nur schrecklich, weil ich fürchte es könnte von Schmerzen, Kummer und Leid begleitet sein, aber das muss ja nicht so sein. Also am besten ist doch unauffällig und alleine schnell rüber wechseln.

Viele Worte, ich hoffe ich konnte die richtigen auswählen. Ich denke es war jedenfalls das Richtige für das Tier und sehr Tapfer von Dir aus Deinem gewohnten Denkmuster aus zu brechen (das ist ja nicht so einfach).

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Tierschutz

Beitragvon lawofattraction » 12. Apr 2013, 10:06

Maria hat geschrieben:Wobei ich natürlich auch keine Ahnung habe was in dem Tier vor sich geht, aber ich habe mich schon immer gewundert wie man der Meinung sein kann, man solle einen Menschen beim Sterben begleiten. War mir schon immer ein Rätsel und noch mehr ein Rätsel warum ein Tier begleiten?


Maria hat geschrieben:Ich wollte ehrlich gesagt auch lieber alleine sterben, als zusätzlich mit irgend einem Wesen belastet sein, dass voller Mitleid und Kummer auf mich blickt. Da bin ich schon lange auf Abrahams Linie (noch bevor ich sie gekannt habe).


Hallo Maria,

ich kann mich nicht erinnern, bei Abraham jemals gehört zu haben, dass Menschen alleine sterben sollten. Richtig ist natürlich, dass Mitleid und Kummer manchen Sterbenden den Vorgang erschweren.

Seit ich Kind war, habe ich die Geschichte geliebt, die meine Mutter vom Tod ihres Vaters erzählte, den ich leider nie kennen gelernt habe. Er hat eines Tages seine Frau und Kinder zu sich gerufen, sich in einer Atmosphäre der Liebe und des Friedens voll bewusst von jedem einzeln und mit einem kleinen persönlichen Gespräch verabschiedet, sein reich erfülltes Leben anerkannt und ist dann friedlich gestorben.

Sicher hat mich das dahingehend beeinflusst, dass für mich selbst die Begleitung meines Vaters bei seinem Übergang eine der reichsten und ergreifensten Erfahrungen war. Er hat sich viele Stunden Zeit gelassen, aber über dieser Zeit lag keine Beschwernis, kein Kummer, sondern eine Akzeptanz des Werdens und Vergehens. Unausgesprochen, aber die Energie von etwas Grossem, was mit den physischen Sinnen nicht erfassbar war, war überaus deutlich.

Die meisten Menschen haben eine grosse Angst vor dem Tod, da kann für mein Empfinden eine liebevolle Begleitung den Übergang sehr erleichtern.

Und genau das habe ich auch mit meinen Hunden getan. Egal, ob sie mit Hilfe oder natürlich gestorben sind. Ich sass bei ihnen, um diese gemeinsame Zeit miteinander in Liebe abzuschliessen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Tierschutz

Beitragvon Salome » 12. Apr 2013, 12:00

Hallo Ihr Lieben,

liebe Birdie, auch wenn ich in diesem Leben wohl nicht verstehen werde, warum ein Mensch das tut, was Du tust, so finde ich Deine Entscheidung, das Tier sich selbst und dem Universum zu überlassen beachtenswert.

In der Vergangenheit habe ich mich mehr als einmal gefragt, ob ich herzlos sei, weil ich zum Thema eben eine andere Einstellung habe. Nein, mit Sicherheit bin ich nicht herzlos, ich habe nur bäuerliche Wurzeln.
In all meinen Ferien war ich bei meiner Oma auf dem Bauernhof, mit allem was dazu gehört. :loveshower:
Natürlich habe ich die Kätzchen geliebt und dem Spitz was ins Fell geheult, der just immer dann auftauchte, wenn ich kam, doch diese beiden hatten nichts im Wohnhaus zu suchen.
Heute wird die Art der Tierhaltung, die mein Onkel praktizierte, artgerecht genannt.

Ja, und natürlich wurde auch zu Hause gestorben und auch aufgebahrt, so dass jeder, der wollte, sich verabschieden konnte.
Als mein Opa starb war ich neun und verstand nicht, warum die Erwachsenen so traurig waren. Mein Opa sah so friedlich und entspannt aus, so als ob er schliefe. Für mich war er ein alter Mann, was er an gelebten Jahren auch war, und ich liebte meinen Opa.
In meiner Erinnerung daran, ist ein Bild von einer Kutsche mit vier schwarzen Pferden, die ihn von der Kirche zum Friedhof bringen. – mein Opa liebte Pferde und hat auch damit gehandelt – nur meine Mutter versuchte mir viel später klar zu machen, das das keine Kutsche war …

So war es für mich nur natürlich, dass auch meine Eltern zu Hause sterben konnten und ich bin ihnen für die Erfahrungen, die ich dabei machen konnte, dankbar. Damit gehörte ja auch für meine Kinder leben und sterben zusammen.
Meine Eltern sind, trotz schwerster Erkrankung, mit einer unglaublichen Würde gegangen.

Meine Eltern haben das Leben losgelassen und ich habe meine Eltern losgelassen und das ist etwas, dass ich mir auch für mich und meine Kinder wünsche, in Liebe losgelassen zu werden.

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