Tägliches Abrah.-zitat 30.1.: Berührt mich das Wort "Gott" ?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Tägliches Abrah.-zitat 30.1.: Berührt mich das Wort "Gott" ?

Beitragvon Viereichen » 30. Jan 2014, 11:37

Hallo liebe Leser/innen,
ich kann dem ersten Teil des heutigen Zitats uneingeschränkt zustimmen. Ob ich es "Gott" nenne oder anders, es ist der Ausdruck eines Unbeschreiblichen, einer unermeßlichen Fülle. Mehr ist es nicht; aber auch nicht weniger.

Doch dann dieser festgelegte Rahmen zum Ende des Zitates, wahrscheinlich auf eine bestimmte Grundhaltung oder den Voreinstellungen eines bestimmtes Auditoriums gemünzt. Anders kann ich mir diese Engführung nicht erklären: "Und berührt das Wort Gott nicht alle möglichen Konzepte, die überhaupt nichts zu tun haben mit Eurer Verbindung mit dem, was die Ewige Energie der Liebe, also Eure Quelle, ist?"

Wahrscheinlich ist hier eine von dem Wort "Gott" abgeleitete Religion gemeint, so kommt es bei mir jedenfalls an.

Doch das hinter der jeweiligen Gottesvorstellung fußende Glaubenskonzept, sei es Judentum, Christentum, Islam oder eine andere Richtung, z.Bsp. fernöstliche Spiritualität, ist natürlich eine Aussichtsplattform auf all die Fülle, welche sich auf der bunten Vielfalt von metaphysischen Ausdrucksformen in unserer Welt ergibt. Oder in Abrahamsprache: ein roundtable mit meinem inner-being. Und ich finde, nicht die jeweilige Religion, sondern die alleinige Tatsache der Fülle von buntesten, kreativsten, ausdruckstarksten und dynamischsten Mustern auf diesem Tablett der Religionen ist etwas ganz Besonderes, Schätzenswertes.

Somit bleibt: Natürlich haben diese Konzepte etwas damit zu tun, wie der Mensch Kontakt aufnimmt, Kontakt mit dem "who you really are". Die Quelle käme nie auf die Idee zu spalten, auszugrenzen. Ich kann mich da nur wiederholen, wie in anderen Beiträgen beschrieben. Ich setze noch eins drauf: Ich finde es fast schon elitär zu meinen, ein jeweiliges religiöses Konzept hätte nichts mit der Verbindung zu tun, die wir ewige Energie der Liebe, also unsere Quelle, nennen. Ich empfinde diesen letzten Satz des heutigen Zitates als anmaßend, wer kann so tief blicken um zu beurteilen ob etwas Licht beinhaltet?

So bleibe ich liebe auf dem Boden. Nicht der Boden der Tatsachen, sondern der Wertschätzung in meinem persönlichen Lebenskontext. Ich nenne das geerdete Spiritualität - und damit geht es mir gut. Möglicherweise ernte ich jetzt mal wieder ein paar grüne Smilies. Doch das darf alles sein, ich bin nicht von den warmen Duschgefühlen einer Forumsdusche abhängig. (Das mag jetzt überheblich klingen, ist aber so.) Ich rege gerne zum Nachdenken an; gewohntes Terretorium zu hinterfragen. Wenn mir das gelingt, hat sich der Beitrag für mich gelohnt. Das ist alles.

Herzliche Grüße
Viereichen.
Viereichen
 

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