Sucht, Selbstakzeptanz

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Sucht, Selbstakzeptanz

Beitragvon Malea » 27. Apr 2014, 10:38

Hey backagain,
du kannst wirklich toll schreiben und die Dinge wie für mich gemacht auf den Punkt bringen, danke :danke:

Ich kann das erste Mal seit gefühlter Ewigkeit wieder ein bißchen das fühlen, was ich die ganzen Jahre schon wusste und bin wirklich motiviert, meine Bücher wieder anzupacken und mir die Dinge anzueignen, die schon mal zu meinem Leben gehörten.

Vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig, was sind schon ein paar Jahre zum ganzen Leben und dem großen Ganzen.
Werde versuchen, wieder mehr auf den Moment zu schauen. Und da bisher immer alles gut ging, wirds ja auch irgndeinen Sinn haben, auch das scheinbar Negative bringt mich weiter.
Ein guter Psychologe sagte mir mal, er würde nicht versuchen wollen, mich von irgendetwas abbringen zu wollen oder mir etwas einreden oder ein schlechtes Gewissen machen zu wollen, denn er würde sehen, ich brauche diese Dinge für den Moment, für mein Überleben, im Idealfall würde ich mit der Zeit andere Mechanismen lernen, und so lange müsste ich eben so weiter machen, es hätte einen Sinn, würde man mir das von heut auf morgen nehmen, wäre es ganz katastrophal.

Und wahrscheinlich habe ich mich doch verbessert die ganze Zeit, wenn ich mir so überlege, dass die äußeren Faktoren im Vergleich zu früher tatsächlich herausfordernder sind. Und in einem Bereich klappt es eindeutig besser als früher, nämlich bei der Arbeit, das ist nochmal etwas anderes als das Private, da wundere ich mich oft über mich selbst, wie sehr ich übr den Dingen stehen kann, das war in der Vergangenheit nämlich auch nicht der Fall. Und ich neigte eher zum Hinschmeißen und flüchten, heute gehe ich bewußt gut gelaunt hin, wenns mir besonders mies geht, weil ich weiß, dass es mir dann besonders gut tut, das ist etwas, was sich so in mein Unerbewußtsein gebrannt hat, dass es mir sogar manchmal schwer fällt, nicht zu arbeiten, wenn ich wirklich richtig krank bin.
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Re: Sucht, Selbstakzeptanz

Beitragvon backagain » 27. Apr 2014, 22:10

Hallo ihr alle, hallo liebe Phoenix, Labelle und Malea... :clown:
Danke zurück :danke:
Fürs positive Feedback :clown:
Mir selbst haben meine Worte auch geholfen...und ich kann sie heute auch gut gebrauchen.
Denn heute bin ich selbst etwas down - normal, denn viel Neues steht an, und der große Umbruch vollzieht sich gerade eben.
Jetzt gerade fühle ich weder Alignment noch Freiheit - sondern nur eine große Müdigkeit.
Aber ich weiß - ich bin überhaupt nicht alleine, und es wird schon sehr bald wieder bergauf gehen.

Und ja - in solchen Momenten hilft es ungemein, sich die Dinge anzuschauen, die sich in den letzten Jahren objektiv und nachprüfbar verbessert haben.

Arbeit ist ein ganz ganz wesentlicher Punkt, finde ich. Denn da klarzukommen bedeutet auch einfach, zuverlässig für sich selbst sorgen zu können. Das ist ein wunderbarer Liebesbeweis an sich selbst. 8-)

Bei mir sind es vor allem Freundschaften und die Nähe zu anderen, wo sich so Vieles getan hat...
Vor etwa zehn Jahren habe ich dazu mal ein inneres Bild gesucht und bemerkt, dass meine "Assoziation" war, in einem Bus zu sitzen, in dem es ziemlich dunkel war, und - ich saß da komplett alleine. Gruselig.

Und hier im Forum habe ich noch vor ein paar Jahren mal geschrieben, dass ich Probleme mit Freundschaften habe.
Davon ist nichts mehr übrig. Ich habe mittlerweile etliche tolle Freunde, die ich mag, und von denen ich weiß und fühlen kann, dass sie mich mögen. Und wenn ich nach innen schaue, sitze ich jetzt in diesem Bus voller Menschen, und wir verstehen uns prima und haben Spaß. Das ist soooo schön!

Aber - es hat einige Jahre gedauert...und ich bin jetzt knapp über vierzig. Also - mit Mitte dreißig sah es da noch recht mau aus....und dann kam die Wandlung.
Jetzt stehen weitere Wandlungen an - ich freue mich drauf, bin manchmal euphorisch - und heute total erledigt. :clown:

Und was tut man da? Am besten schlafen gehen. Und sich drauf freuen, dass das Uni sich liebevoll um einen kümmern wird. Da habe ich mittlerweile vollstes Vertrauen. Sogar heute kümmert es sich, weil es mir schon seit einer Stunde flüstert - Kind, heute reißt Du nichts mehr - geh einfach ins Bett und entspanne Dich. Lass alles los. Alles ist gut.

Und jetzt höre ich drauf! :clown:

Gute Nacht....
:uns:
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Sucht, Selbstakzeptanz

Beitragvon backagain » 27. Apr 2014, 22:14

Was ich sagen wollte, Malea - Du hast Dich nicht "wahrscheinlich" verbessert, sondern ganz ganz sicher schon einen großen Schritt in Richtung zu Dir selbst unternommen.
Und Labelle ebenso.
Und ich auch :clown:
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Re: Sucht, Selbstakzeptanz

Beitragvon Dunkelelfe » 1. Mai 2014, 00:23

Ich sage auch mal Danke! für eure wundervollen Beiträge. :ros: Bauen mich auch gerade etwas auf. Stabilität wünsche ich mir auch sehr, merke ich. Die innerliche Achterbahnfahrt spiegelt sich sehr deutlich im Außen wider. Dabei will ich in diesem Moment einfach nur Ruhe, Frieden und im Einklang mit meinem Selbst sein. Das zu begreifen, fühlt sich gerade sehr gut an...

Und wahrscheinlich habe ich mich doch verbessert die ganze Zeit, wenn ich mir so überlege, dass die äußeren Faktoren im Vergleich zu früher tatsächlich herausfordernder sind. Und in einem Bereich klappt es eindeutig besser als früher, nämlich bei der Arbeit, das ist nochmal etwas anderes als das Private, da wundere ich mich oft über mich selbst, wie sehr ich übr den Dingen stehen kann, das war in der Vergangenheit nämlich auch nicht der Fall. Und ich neigte eher zum Hinschmeißen und flüchten, heute gehe ich bewußt gut gelaunt hin, wenns mir besonders mies geht, weil ich weiß, dass es mir dann besonders gut tut, das ist etwas, was sich so in mein Unerbewußtsein gebrannt hat, dass es mir sogar manchmal schwer fällt, nicht zu arbeiten, wenn ich wirklich richtig krank bin.


Na, da darfst du dich jetzt aber von mir ganz gewaltig beneidet fühlen, im positiven Sinne! ;-)
Und ich finde es klasse, dass du deine Fortschritte bemerkst und auch annehmen kannst!
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