subtile Armutsängste

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 16. Jan 2015, 10:51

Hallo Forum,

im Betreff steht bereits das Thema und ich möchte es kurz halten, um das Thema nicht unnötig zu befeuern. :gvibes:
Mein großer Wunsch ist es, meine subtile Armutswünsche ein für allemal aus meiner Schwingung zu putzen. Selbst in Zeiten, in denen ich verhältnißmäßig viel verdiene (verhältnismäßig in bezug auf meine Schwingung), schwingt die Angst vor Armut immer mit. Entweder hau ich alles Geld raus, bevor es weg ist und ich die Gelegenheit nicht mehr dazu habe, oder selbst eine Cola für 2 Euro fühlt sich an wie eine riesen Investition.
Diese Angst entbehrt jeder erfahrungsbasierten Grundlage, außer der, dass sie in meiner Familie sehr verbreitet ist und ich schon früh damit gefüttert wurde.

So, nun möchte ich einen Ansatzpunkt für mich finden. Ich bin ein begeisterter Fan des Lotterie-Threads (Danke dafür!), finde ständig etwas zum Wertschätzen und mache es auch sehr gerne, ich bin schon richtig gut im mich-besser-fühlen geworden und dieses Thema will ich mit Leichtigkeit und Freiheit von Druck angehen. Es darf also Spaß machen. :gvibes:

Ich freue mich auf Inspirationen.

Viele Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 18. Jan 2015, 11:24

Liebe Maike,

ich kann dir nur meine persönlichen Eindrücke über den Umgang mit Geld mitteilen. Vor einigen Jahren habe ich
in einer winzigen Wohnung mit wenig Komfort gewohnt. Meine finanzielle Situation war alles andere als rosig, da
ich zu dem Zeitpunkt auch arbeitslos war.

Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt gedanklich in einer Abwärtsspirale befunden und hatte des Öfteren Existenzängste. Damals habe ich viele Selbsthilfebücher gelesen und versucht das Gesetz der Anziehung erfolgreich anzuwenden. Ich habe es versucht und wollte es erzwingen, was natürlich nicht funktioniert hat.

Im Gegenteil kamen noch mehr Rechnungen, die ich nur mit Ach und Krach bezahlen konnte. Irgendwann war es
mir auch zu blöd, ständig meine Finanzen kontrollieren zu müssen. Mit Freunden habe ich damals wenig unternommen, da es mir finanziell einfach nicht möglich war. Es war mir kurzfristig peinlich, aber was sollte ich machen.

Natürlich werden dann auch andere auf deine Situation aufmerksam und weisen dich auf Missstände deines Lebens hin. Es waren die gut gemeinten, aber alles andere als hilfreichen Ratschläge von Leuten, die es nicht besser wussten.

Irgendwann hatte ich dann meine Lebenssituation akzeptiert und mir selbst den Druck genommen. Dadurch wurde vieles besser. Mir war es auch zu blöd, ständig jeden Cent umdrehen zu müssen, weshalb ich mir auch mal Dinge geleistet habe, die ich mir eigentlich nicht leisten durfte. Dann kamen plötzlich wieder Rechnungen und ich hab es bereut.

Ich hatte eine extreme Wut und habe mich als Opfer vieler Dinge gesehen. Jeder ist dann schuld, aber in Wahrheit gab es natürlich keinen Schuldigen.

Nachdem ich begonnen hatte die Situation zu akzeptieren und gedanklich alle möglichen, negativen Varianten durchgespielt hatte, fühlte ich so etwas wie Erleichterung. Von da an ging es aufwärts. Ich bekam eine neue Ausbildung, war bei Kollegen und Kolleginnen wieder angesehen (als Mensch und Mitarbeiter des Unternehmens) und ich hatte aufgrund meiner Entscheidung auf Teilzeit zu arbeiten immer noch genug Freizeit, um mich nicht unter Druck gesetzt zu fühlen.

Wichtig war aber trotzdem, dass ich eine neue Einstellung zum Thema Geld gefunden hatte. So leistete ich mir weiterhin ein paar Sachen, war aber auch bereit nebenbei zu sparen. Heute habe ich keine Existenzangst mehr, auch wenn ich mit meinem Anziehungspunkt hinsichtlich Geld noch nicht zufrieden bin.

Ähnlich wie beim Lotto-Thread würde ich die Grenze auch gerne erweitern und zu einer größeren Summe Geld kommen, damit ich mir wirklich alles leisten kann, das ich mir wünsche. Ich muss nicht superreich sein, aber die nächste Stufe wäre ein ordentlicher Haufen Geld für mich, um mal wieder Urlaube und andere Dinge genießen zu dürfen.

Mein Leben ist reich an vielen guten Dingen, aber bei ein paar Themen habe ich noch Widerstände zu beseitigen.

Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen in irgendeiner Form oder es ist etwas enthalten, das dir einen Denkanstoß gibt. Möglicherweise nutzt es dir auch den Thread Reichtum weiterzuverfolgen, in dem ja wertvolle Anregungen enthalten sind. Sich selbst Fragen zu stellen, woher diese Ängste kommen wäre etwas was ich persönlich machen würde.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute dabei, den richtigen Anziehungspunkt für Geld zu finden! :gvibes:

glg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon ich bin die » 18. Jan 2015, 20:22

Liebe Maike,

ich bin erst seit Heute in diesem Forum und Du hast eines meiner Probleme angesprochen.

Ich glaube, mir ging es wie Dir. ich habe das Armutsbewusstsein mit der Muttermilch aufgesogen. Und ich kann Dir auch jetzt, mit meinen 60 Jahren, nicht den goldenen Schlüssel der Lösung präsentieren. Ich habe in meinem Leben viel Geld verdient, aber es gab dann auch da immer jemand (meistens männlich), der es prima brauchen konnte. nein ich bin darüber nicht (mehr) bitter, denn es gehören zwei dazu, der, der es nimmt und der oder die, die es sich nehmen lässt. Da heisst es, sich selber zu verzeihen.
Bei genauer Analyse, wieso ich mich nie adäquat gewehrt habe, ist es mir irgendwann aufgefallen, dass Geld haben oder nicht haben, etwas mit meinem Selbstwert zu tun hat. Fühle ich mich mit mir besser, habe ich auch mehr Geld. Also lasse ich zur Zeit das Thema Geld aussen vor und arbeite mit der LOA Methode an der Liebe zu mir selbst, um endlich dauerhaft in der Selbstliebe zu sein, um mich des Wohlstands auch WERT zu fühlen.
Um auf Dein Beispiel mit der Cola zu kommen: Für mich es liegt daran, wieviel mir eine Sache wert ist, wenn ich dafür Geld ausgebe. deshalb habe auch ich unterschiedliche Wertungen beim Kauf von Dingen. Ich lerne diese Unterscheidungen gerade sehr bewusst, in dem ich ständig hinterfrage und mit dem Leitsystem arbeite. Und siehe da, dass meiste ist zwar hübsch, brauch ich aber nicht, und dass nicht, weil ich es mir nicht leisten kann, sondern ohne bedauern: ICH BRAUCHE ES NICHT.

Ob es jetzt eine Inspiration war, weiss ich nicht. Ich wünsche Dir viel Erfolg und wenn Du ihn hast, sag mir bescheid.

Liebe Grüsse
Christa

:ros:
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 18. Jan 2015, 21:13

Lieber Andre, liebe ich bin die,

danke für eure Antwort, die mich mir sicherlich noch einige Male mehr durchlesen werde.

Ich hatte eine extreme Wut und habe mich als Opfer vieler Dinge gesehen. Jeder ist dann schuld, aber in Wahrheit gab es natürlich keinen Schuldigen.


Das wird der Casus knaxus sein. Sich als Opfer zu sehen bedeutet, dass man glaubt, die Umstände lägen außerhalb der eigenen Kontrolle. Und ich hoffe, dass ich Abraham hier richtig verstehe. Falls nicht, freue ich mich, wenn mein Wissen erweitert wird.
Ich kann die Umstände nicht durch schrauben an ihnen und kämpfen gegen sie beseitigen oder verändern. Der Schlüssel ist meine Schwingung, die durch gedankliche Neuausrichtung auch andere Umstände anzieht.
Ich bange gerade nicht um meine Existenz. Es umgeben mich viele Dinge, die mich wissen lassen, dass meine Schwingung schon ganz ok ist insgesamt, auseinanderdifferenziert auf einzelne Bereiche sieht es jeweils ganz anders aus.

Ich kenne bei mir einige Glaubenssätze, die sehr gut zusammenpassen mit den Umständen. Auch die Kontrolle über das Geld zu verlieren, wenn ich zu viel habe oder wenn ich etwas ausgebe, ist so eine Sache. Andererseits genieße ich es, sagen zu können, das brauche ich gerade nicht und bin froh, dass ich nicht noch mehr unnütze Sachen kaufe. So gesehen ist das Sparen für mich auch eine positive Variante der Kontrolle. Ich meine in dem Sinne, dass ich sagen kann, ich brauche das jetzt nicht, ich bin auch so zufrieden.

Ähnlich wie beim Lotto-Thread würde ich die Grenze auch gerne erweitern und zu einer größeren Summe Geld kommen, damit ich mir wirklich alles leisten kann, das ich mir wünsche. Ich muss nicht superreich sein, aber die nächste Stufe wäre ein ordentlicher Haufen Geld für mich, um mal wieder Urlaube und andere Dinge genießen zu dürfen.


Nicht superreich zu sein könnte auch eine unnötige Begrenzung darstellen. Was meinst du? Ich hege den Wunsch, unendlich viel Geld zur Verfügung zu haben. :gvibes: Wie Christa auch anspricht, spielt das Selbstwertgefühl eine tragende Rolle dabei. Hier habe ich den Durchbruch mit meinem bisherigen LoA-Wissen noch nicht gehabt.

Sich selbst Fragen zu stellen, woher diese Ängste kommen wäre etwas was ich persönlich machen würde.


Das ist auch eine Sache, die mich sehr interessiert. Ist Ursachenforschung nicht etwas, das immer mehr desselben bringt? Wenn man will, findet man unzählige Erklärung für seine Ängste oder kontraproduktiven Verhaltensweisen.
Meine Eltern hatten selber noch sehr die Folgen des Krieges zu spüren bekommen. Zusätzlich war Geld in der Erziehung immer etwas, um Liebe zeigen zu können (oder ersetzen) und es auch entsprechend als Erpressungsmittel zu benutzen. "Wenn du nicht ..., dann ..."
Das manifestiert natürlich eine Opferhaltung.

Interessant. Ich werde mal weitere Schritte zur Schwingungsbereinigung manifestieren. :gvibes:

Einen schönen Abend
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 18. Jan 2015, 22:24

Hi Maike!

[quote="Maike"
Das wird der Casus knaxus sein. Sich als Opfer zu sehen bedeutet, dass man glaubt, die Umstände lägen außerhalb der eigenen Kontrolle. Maike[/quote]

Das habe ich zum Glück auch erkannt und deshalb mein Denken verändert, was funktioniert hat.

[quote="Maike"Nicht superreich zu sein könnte auch eine unnötige Begrenzung darstellen. Was meinst du? Ich hege den Wunsch, unendlich viel Geld zur Verfügung zu haben. :gvibes: Wie Christa auch anspricht, spielt das Selbstwertgefühl eine tragende Rolle dabei. Hier habe ich den Durchbruch mit meinem bisherigen LoA-Wissen noch nicht gehabt. Maike[/quote]

Ich ebenfalls nicht! Du hast vollkommen recht, was die Begrenzung anbelangt, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nichts manifestieren kann, woran ich nicht glaube. Wenn ich früher Reichtum visualisiert habe, dann hat es nie funktioniert. Irgendwie gab es da immer Zweifel bei mir. Außerdem dachte ich mir wie etwas funktionieren soll, wenn ich selbst nichts dafür tue.
Heute erkenne ich den Wert der Vorstellungskraft und spüre oft schon vorher, wenn ich ein Ziel gedanklich "freischalte". Ich habe dann so eine Vorahnung und tatsächlich dauert es nicht lange bis sich das Gewünschte zeigt. Aber es geht eben nicht bei allen Dingen. Ich benötige einen Bezug zu etwas und ich muss selbst etwas dafür tun können.

Ich glaube ich sollte es noch besser verdeutlichen, damit es wirklich verständlich ist:

Ich bin gut im Visualisieren meiner Ziele und mache das auch sehr präzise.

Ich habe eine klare Vorstellung von dem was ich mir wünsche und spüre es fast immer wenn in meinem Denken Widerstand vorhanden ist.

Diese kann ich beseitigen, indem ich ihnen durch Nachdenken auf den Grund gehe. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, ist es aber auf jeden Fall wert. Dabei ist es wichtig, dass ich die Absicht verfolge eine Lösung zu finden, ansonsten passiert es nämlich, dass ich das Problem wirklich nur verstärke und nichts erreiche.

Loslassen ist natürlich auch noch ein entscheidender Punkt. Ich kann nicht immer eine Antwort erzwingen und muss mich manchmal auch zurücklehnen und abwarten bis diese auftaucht. Es dauert aber nie all zu lange.

Auf diese Weise gestalte ich mir meistens den Alltag nach Wunsch und habe mittlerweile ein recht angenehmes Leben. Warum habe ich dann noch keine größere Summe an Geld in mein Leben gezogen?

Das ist eine berechtigte Frage und ich glaube es liegt einfach daran, dass es mir einerseits noch schwer fällt daran zu glauben. Hier kann ich den Widerstand auch nicht identifizieren. Es hilft mir nicht wenn ich mich um eine Lösung bemühe, denn es passiert gedanklich rein gar nichts.
Meine Vermutung ist es, dass die Angelegenheit vielleicht mit anderen Wünschen in Verbindung steht und so blockiert wird. So genau lässt es sich aber nicht sagen.

Es gibt aber keinen Widerstand was meine jetzige finanzielle Situation anbelangt. Ich habe das deutliche Gefühl von Sicherheit und dass ich nicht mehr in die Armut zurückfallen werde. Das ist eindeutig bei mir, schließlich habe das alles erlebt und beschlossen dass ich diesen Kontrast nicht mehr benötige.

Wunderbar ist, dass ich den gegenwärtigen Lebensstandard absolut schätze. Meine Wohnung ist toll und ich lebe in einer Gegend in der ich mich wohlfühle. Ich bin von zu Hause aus schnell im Grünen und kann Radtouren machen oder auch wandern gehen und bin aber auch schnell in der Stadt da ich in einem Randbezirk lebe.

Ich erkenne dass ich mich dieser Sache schrittweise angenähert habe. Von einer schlimmen Lebenssituation zu einem normalen Leben - daran konnte ich glauben. Und von der jetzigen Position aus, kann ich daran glauben die Summe auf meinem Sparbuch zu vergrößern. Einen kleinen Lottogewinn hatte ich ja schon, deshalb denke ich dass die Richtung auf jeden Fall stimmt.

Ich bin nun vorsichtiger und möchte mir diesen positiven Anziehungspunkt nicht zerstören, indem ich den Sprung von kleineren Beträgen auf totalen Reichtum umstelle. Genaugenommen würde es auch reichen zunächst einmal eine bestimmte Summe anzuziehen und wenn ich diese erhalten habe den Prozess zu wiederholen.

Ich glaube wenn man den Prozess ins Rollen gebracht hat, ist der Glaube daran, auch größere Beträge zu erhalten so stark, dass es keine Zweifel mehr gibt.

[quote="Maike"Das ist auch eine Sache, die mich sehr interessiert. Ist Ursachenforschung nicht etwas, das immer mehr desselben bringt? Wenn man will, findet man unzählige Erklärung für seine Ängste oder kontraproduktiven Verhaltensweisen.Maike[/quote]

Nicht wenn man die Absicht hat eine Lösung zu finden. Dann manifestiert man die Lösung, nicht das Gedankenkarussell! :gvibes:

[quote="Maike"Interessant. Ich werde mal weitere Schritte zur Schwingungsbereinigung manifestieren. :gvibes: Maike[/quote]

Ich wünsche dir dabei Erfolg und wünsche auch dir noch einen schönen Abend!

glg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon lawofattraction » 19. Jan 2015, 07:59

Andre hat geschrieben:Ich habe eine klare Vorstellung von dem was ich mir wünsche und spüre es fast immer wenn in meinem Denken Widerstand vorhanden ist.

Diese kann ich beseitigen, indem ich ihnen durch Nachdenken auf den Grund gehe. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, ist es aber auf jeden Fall wert. Dabei ist es wichtig, dass ich die Absicht verfolge eine Lösung zu finden, ansonsten passiert es nämlich, dass ich das Problem wirklich nur verstärke und nichts erreiche.


Hallo Andre, dear All,

Lösungen findet man aus dem Vortex, was Du beschreibst, ist aber der Versuch, eine Lösung aus der Problemsituation heraus zu finden. Ist Widerstand im Denken, sollte der zumindest dann, wenn Du nach einer Lösung suchst, nicht präsent sein. Ist das aber der Fall, braucht man keine Lösung mehr zu suchen. 8-)

Abraham sagen, dass Ursachenforschung bodenlos ist, es kommt immer mehr hinzu, was es zu klären gibt. Das ist genau so, wie Maike das erklärt. Willst Du absolut einer Sache auf den Grund gehen und Glaubenssätze identifizieren, dann kann das kaum jemals zeitnah zum Widerstand im Denken geschehen.

Warum gehst Du nicht über die Fühlschiene? Wie meinst Du Dich dann zu fühlen, wenn Du die Lösung gefunden hast? Finde Wohlfühlworte, die das erstrebte Lösungs-Gefühl repräsentieren und spiele damit rum, bis Du dieses Gefühl fest in Dir installiert hast, so dass schon beim Abrufen des Wortes auftaucht. Dieser Weg ist unvergleichlich angenehmer als Ursachenforschung.

Aus dem WS 197: "Daher möchten wir die wichtigste Manifestation betonen, die Du je erfahren wirst, die Emotion. Emotion ist das Gefühl von etwas, was nicht greifbar ist im Sinne, wie das mit einem Auto oder einem Stuhl der Fall ist. Und trotzdem ist sie der Ursprung all dessen, was Ihr wünscht. Dieses Gefühl hervorzubringen."

Lieben Gruss
Loa


P.S. Wenn Du jemanden zitierst, achte darauf, dass die eckigen Klammern - [quote="Maike" - intakt bleiben = [quote="Maike"]


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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 09:55

lawofattraction hat geschrieben:
Lösungen findet man aus dem Vortex, was Du beschreibst, ist aber der Versuch, eine Lösung aus der Problemsituation heraus zu finden. Ist Widerstand im Denken, sollte der zumindest dann, wenn Du nach einer Lösung suchst, nicht präsent sein. Ist das aber der Fall, braucht man keine Lösung mehr zu suchen. 8-)

Abraham sagen, dass Ursachenforschung bodenlos ist, es kommt immer mehr hinzu, was es zu klären gibt. Das ist genau so, wie Maike das erklärt. Willst Du absolut einer Sache auf den Grund gehen und Glaubenssätze identifizieren, dann kann das kaum jemals zeitnah zum Widerstand im Denken geschehen.


Hi Loa, Maike & alle anderen!

Danke für die Erklärung, aber ehrlich gesagt blicke ich da nicht ganz durch. Eine anderes Mitglied des Forums hat mich mich auch schon sehr nett darauf hingewiesen, dass da etwas nicht ganz passt. :danke:

Eigentlich suche ich zuerst gar nicht aus der Problemsituation heraus eine Lösung, sondern es ergibt sich so, sobald Widerstand auftaucht. Nehmen wir mein "Problemthema" Reichtum als Beispiel: Ich male mir die wunderbarsten Dinge aus und kann mir vorstellen wie es ist reich zu sein.

Ich fühle mich großartig dabei, aber dann taucht ein Widerstand auf. Nun beschäftigte ich mich damit den Widerstand zu erkennen und beabsichtige dabei eine Lösung zu finden. Das ist nicht so kopflastig wie es vielleicht klingen mag, es sind auch Gefühle im Spiel. ;)

Ich komme aber bei diesem Thema nicht über den Widerstand hinaus. Wenn ich mich dann gut fühle und glaube dass kein Widerstand da ist, dann passiert schlussendlich gar nichts. Das Geld lässt auf sich warten und Zweifel schleichen sich erneut ein. Wie Kat in ihrem Thread geschrieben hat, habe ich die Angelegenheit wahrscheinlich mit rosa Farbe/Sauce überstrichen. Ich glaube 100%ig an das LoA, aber ich kann die Zweifel beim Thema Reichtum nicht aus der Welt schaffen. Gerne würde ich das, aber bisher konnte ich die Grenze nicht überschreiten.

Bei anderen Themen klappt es wunderbar, solange ich irgendwie daran glauben kann. Ich kann es euch leider auch nicht besser erklären.

Noch einen schönen Tag,
Andre

PS: Ja, sorry, bei den Klammern hat sich leider ein Fehler eingeschlichen, den ich leider zu spät bemerkt habe.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon lawofattraction » 19. Jan 2015, 10:10

Andre hat geschrieben:Eigentlich suche ich zuerst gar nicht aus der Problemsituation heraus eine Lösung, sondern es ergibt sich so, sobald Widerstand auftaucht.


Widerstand ist Problemsituation. Widerstand bedeutet, dass Du zu einem Thema etwas denkst, was Deinem Wunsch entgegenläuft. "Ich möchte reich sein" - aber "Reichtum steht mir nicht zu" "Reiche sind skrupellos" "Reichtum muss erarbeitet werden" - oder tausend andere Gedanken, die den Wunsch durchkreuzen.

In dem Moment, wo solche Gedanken auftauchen, wurde eine Schwingungs-Diskrepanz offensichtlich. Aus dieser Situation heraus daran rummachen bedeutet "reparieren". Und reparieren wird keinen Erfolg haben, weil dabei der Fokus auf dem Widerstand, auf der Problem-Ursache liegt. Das Problem sind die Glaubenssätze bzw. alles, was man denkt, was Zweifel beinhaltet.



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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 12:26

lawofattraction hat geschrieben:
Widerstand ist Problemsituation. Widerstand bedeutet, dass Du zu einem Thema etwas denkst, was Deinem Wunsch entgegenläuft. "Ich möchte reich sein" - aber "Reichtum steht mir nicht zu" "Reiche sind skrupellos" "Reichtum muss erarbeitet werden" - oder tausend andere Gedanken, die den Wunsch durchkreuzen.

In dem Moment, wo solche Gedanken auftauchen, wurde eine Schwingungs-Diskrepanz offensichtlich. Aus dieser Situation heraus daran rummachen bedeutet "reparieren". Und reparieren wird keinen Erfolg haben, weil dabei der Fokus auf dem Widerstand, auf der Problem-Ursache liegt. Das Problem sind die Glaubenssätze bzw. alles, was man denkt, was Zweifel beinhaltet.


Nun da ich die Zeilen mehrmals gelesen und mich darauf eingestimmt habe, bekomme ich zwar ein Gefühl dafür wie du das meinst, aber wirklich verstehen kann ich es leider noch nicht.

Wenn ich mir Reichtum vorstelle und dabei Schwingungs-Diskrepanzen feststelle, was mache ich dann? Ich habe es kurz ausprobiert und dabei ein paar solcher Glaubenssätze ausfindig gemacht. Zum Beispiel:

"Ich möchte reich sein, aber ich glaube nicht daran dass ich die gewünschte Summe erhalte, weil ich sowieso nie Glück hatte". Dieser Glaubenssatz ist der stärkste von allen. Ich habe das Gefühl dass es anderen leichter fällt gewünschte Dinge zu erhalten. Ich muss deutlich mehr Aufwand betreiben um in einer Angelegenheit Erfolg zu haben.

"Ich möchte reich sein, aber es hat bisher nicht funktioniert weil ich das LoA vielleicht falsch anwende". Bei genauerer Überlegung fällt mir auf dass mir das Loslassen schwer fällt. Ich beschäftige mich sehr intensiv mit einer Sache, wenn sie mir besonders wichtig ist und ich ärgere mich dann, wenn es nicht klappt. Dabei glaube ich ständig etwas tun zu müssen, um die Sache anzukurbeln.

Die anderen Glaubenssätze sind nicht von Bedeutung, weshalb ich sie selbst entkräften konnte und gar nicht erst erwähne.

Ich fühle aber bereits Erleichterung, nur weil ich diese Glaubenssätze entdeckt habe. Hier beschäftige ich mich ja auch mit "negativen" Dingen, aber es fühlt sich für mich nicht mehr schlecht an, nachdem ich sie entdeckt habe.

Maike, sorry, dass ich deinen Thread jetzt mit eigenen Fragen belege! Ich bin bald wieder weg. :pfeif: Nur diese Fragen musste ich einfach noch stellen.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 12:52

Indem Du sie ehrlich wahrnimmst, nimmst du schon Druck raus.
Mit dem Wunsch dich besser oder anders oder ok fühlen zu wollen, änderst du die Richtung.
Und dann versuchst du halt Gedanken zu denken, die sich besser anfühlen. 'Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.'

Mit Loslassen ist immer gemeint, den Widerstand loszulassen. Dein Wunsch ist erfüllt und eingelagert, den kannst du nicht wegschicken.
Andre, Du bist doch wirklich auf dem richtigen Weg. Und die Erleichterung, die Du gefühlt hast beim Erkennen wo es hakt, ist die Erfahrung, die Abe lehren.

Und Angst ist immer nur das Anschauen dessen, was ich nicht will. Mehr ist Angst nicht.
Lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maddalina » 19. Jan 2015, 13:31

Hallo Zusammen,

ich bin ja auch noch ganz am Anfang, aber was bei mir gerade gut hilft ist zuzulassen.

Da ich schon ne Weile selbständig war, und dann im vorigen Jahr komplett neu angefangen hatte, ging es erst mal seeeehr langsam voran. Das lag einerseits daran, dass ich mich selbst nicht für gut genug für viele Aufträge hielt und daher innerlich auch blockiert hatte, andererseits daran, dass ich es noch nie geschafft habe mehr Geld zu haben, als ich brauche. Zum Verständnis, ich bin freie Trauerredenerin und mache freie Trauungen.

Ich habe jetzt angefangen zuzulassen. Das sah gestern so aus: Wieder einmal überkam mich so leicht die Existenzangst, dann habe ich die neuste Abraham Aufnahme gehört, immer wenn ich Abraham höre geht es mir besser und IMMER ist es mir, als hörte ich bestimmte Dinge zum ersten mal... however, meine Schwingung wurde höher und ich dachte wieder einmal: Ich lasse jetzt zu, ich lasse zu, dass die beiden ausstehenden Zusagen von Brautpaaren mit denen ich mich am Donnerstag zum Kennenlernen getroffen hatte reinkommen, vielleicht noch ne neue Anfrage, das wäre schön. Das lasse ich jetzt zu, dass das in mein Leben kommt, ungeachtet aller Widrigkeiten, ich lasse das jetzt zu. Das hilft mir ungemein, der Knoten in der Brust ist sofort weg, ich komme selbst aus dem Hamsterrad der Gedanken raus - weil Aktion ist hier ja absolut nicht möglich, ABER ich kann zulassen, das befreit ungemein...

Eine Stunde später kam die erste Zusage, 2 weitere Stunden später die zweite Zusage, kurz bevor ich ins Bett ging eine weitere Anfrage...

Ja und seit ein paar Wochen sage ich mir auch immer, dass mein Vortex voll ist mit dem ganzen Krempel: Haus hier, Haus auf Gran Canaria, Erfolg etc. etc.... das ist da alles schon drin, ich brauche mir jetzt keine Gedanken mehr zu machen, nur noch zulassen, und darauf zu achten, was sich alles vor mir entfaltet... schwups ist meine Schwingung höher und höher...

Vielleicht hilft Euch das?

Liebste Grüße,

Madda
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 14:51

Hallo an alle,

boah, danke für diesen reichhaltigen Austausch.

Andre, es stört mich gar nicht, dass du deine Themen hier diskutierst. Ich bekomme so auch viele Antworten für mich. Danke.

lawofattraction hat geschrieben:Abraham sagen, dass Ursachenforschung bodenlos ist, es kommt immer mehr hinzu, was es zu klären gibt. Das ist genau so, wie Maike das erklärt. Willst Du absolut einer Sache auf den Grund gehen und Glaubenssätze identifizieren, dann kann das kaum jemals zeitnah zum Widerstand im Denken geschehen.


Das kann ich aus eigener Erfahrung total bestätigen. Meine ganzen Versuche, meine Themen mit Ursachenforschung zu lösen, führten dazu, dass ich immer mehr Kaputtes fand, dass es zu reparieren galt. Es nahm kein Ende, dafür nahm der Frust immer weiter zu. Und nicht nur der, auch alle anderen Gefühle, die mit sowas einhergehen.

lawofattraction hat geschrieben:Warum gehst Du nicht über die Fühlschiene? Wie meinst Du Dich dann zu fühlen, wenn Du die Lösung gefunden hast? Finde Wohlfühlworte, die das erstrebte Lösungs-Gefühl repräsentieren und spiele damit rum, bis Du dieses Gefühl fest in Dir installiert hast, so dass schon beim Abrufen des Wortes auftaucht. Dieser Weg ist unvergleichlich angenehmer als Ursachenforschung.


Wow, das hat es echt in sich. Es ist ja wirklich nur das Gefühl, das wir ersehnen. Dann hat man den Fokus geradeaus. Und man weiß genau, was man fokussiert. Ursachenforschung ist wie die Büchse der Pandora. Es ist nicht einmal ermächtigend, sie zu öffnen. Im Gegenteil wird man überrollt und findet sich dann vor lauter loa-entsprechender Vermehrung gar nicht mehr zurecht.

katgirl hat geschrieben:Mit Loslassen ist immer gemeint, den Widerstand loszulassen. Dein Wunsch ist erfüllt und eingelagert, den kannst du nicht wegschicken.
Andre, Du bist doch wirklich auf dem richtigen Weg. Und die Erleichterung, die Du gefühlt hast beim Erkennen wo es hakt, ist die Erfahrung, die Abe lehren.


Ja, und Widerstand loslassen heißt doch einfach seinen Fokus auf die gewünschten Gefühle zu halten. Manchmal hängts anfangs so sehr fest, dass "sich-besser-Fühlen" schon eine erstklassige Verbesserung ist. Seit ich die EGS kenne, weiß ich auch scheinbar miese Gefühle zu schätzen. Wow, ich bin nicht mehr ohnmächtig, ich bin jetzt wütend. :mrgreen: Und dann bin ich nicht mehr wütend, sondern mitten im Zweifel. 8-) Das zeigt, dass man nicht keine Fortschritte macht, sondern macht genau das Gegenteil deutlich. Man krabbelt hoch und kann sogar scheinbar schlechtere Gefühle als Fortschritt wertschätzen lernen.
Andre hat geschrieben:Wenn ich mir Reichtum vorstelle und dabei Schwingungs-Diskrepanzen feststelle, was mache ich dann? Ich habe es kurz ausprobiert und dabei ein paar solcher Glaubenssätze ausfindig gemacht. Zum Beispiel:


Maddalina hat geschrieben:Ich habe jetzt angefangen zuzulassen. Das sah gestern so aus: Wieder einmal überkam mich so leicht die Existenzangst, dann habe ich die neuste Abraham Aufnahme gehört, immer wenn ich Abraham höre geht es mir besser und IMMER ist es mir, als hörte ich bestimmte Dinge zum ersten mal... however, meine Schwingung wurde höher und ich dachte wieder einmal: Ich lasse jetzt zu, ich lasse zu, dass die beiden ausstehenden Zusagen von Brautpaaren mit denen ich mich am Donnerstag zum Kennenlernen getroffen hatte reinkommen, vielleicht noch ne neue Anfrage, das wäre schön. Das lasse ich jetzt zu, dass das in mein Leben kommt, ungeachtet aller Widrigkeiten, ich lasse das jetzt zu. Das hilft mir ungemein, der Knoten in der Brust ist sofort weg, ich komme selbst aus dem Hamsterrad der Gedanken raus - weil Aktion ist hier ja absolut nicht möglich, ABER ich kann zulassen, das befreit ungemein...



Danke dir für deine sehr inspirierende Geschichte. Ich höre mir auch gerne Clips an, wenn ich merke, dass ich rutsche. Zulassen ist so viel schöner, leichter, einfacher und freudiger als Ursachenforschung.

Andre hat geschrieben:Wenn ich mir Reichtum vorstelle und dabei Schwingungs-Diskrepanzen feststelle, was mache ich dann? Ich habe es kurz ausprobiert und dabei ein paar solcher Glaubenssätze ausfindig gemacht. Zum Beispiel:


Ich habe mich kürzlich spontan dazu entschlossen, eine große Summe an Millionen zu manifestieren. Ich gehe damit auch voll ok. Jetzt habe ich das mal ausprobiert, was du gemacht hast.

Ich möchte diese Millionen, aber Geld ist für mich Macht (gegen mich - das Geld hat mich in der Hand, nicht ich es) und ich fühle mich ohnmächtig. Und ist für mich Freiheit (von sehr konkreten Dingen), und ich fühle mich sehr unfrei.


Andre, es freut mich sehr, dass mein Thread dazu beigetragen hat, dass du vorangekommen bist. :gvibes:

Allen einen wunderbaren Tag,
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 15:35

Hallo Maike, Kat & Co!

Danke für eure Hilfe! In jedem eurer Texte war mindestens eine Information enthalten, die mir weitergeholfen hat!

Loa hat mir die Theorie erklärt, Katgirl hat mich extrem motiviert (vor allem in den Mails), Maddalina hat aufgezeigt wie man das LoA mit Leichtigkeit in der Praxis anwendet und Maike hat den entscheidenden Abschluss gemacht in dem sie auf einzelne meiner Textpassagen eingegangen ist. ("Ja, und Widerstand loslassen heißt doch einfach seinen Fokus auf die gewünschten Gefühle zu halten.")

Noch bevor ich alle eure Beitrage gelesen hatte und den Inhalt verstandesgemäß erfassen konnte (bin eigentlich immer noch dabei es zu verarbeiten), habe ich eine unglaubliche Erleichterung gefühlt. Mein Verstand wollte zu dem Zeitpunkt weitere Infos, aber irgendwie habe ich gefühlt, dass eigentlich schon alles gelöst ist.

Für mich eine wirklich neue Erfahrung! Es könnte sein dass sich dieser Weg wirklich geöffnet hat. Mein Verstand kommt dem Fühlen im Moment nicht hinterher. Katgirl hat gemeint ich solle in dem Zustand mal visualisieren. Es stimmt, es ist noch stärker. :gvibes:

Ich habe heute noch ein bisschen was an Arbeit zu erledigen, aber nebenbei erkenne ich bereits sehr deutlich, wie vor meinem geistigen Auge Bilder meiner Wünsche auftauchen - mit Leichtigkeit, sehr angenehm und ohne Aufwand meinerseits, verbunden mit vielen Glücksgefühlen. Unglaublich!

Bedeutet es jetzt, dass dieser Bereich gelöst (widerstandsfrei) ist? Was kommt als Nächstes? Ich hoffe Haus, Pool, Urlaub usw. :gvibes:

Maike hat geschrieben:Andre, es freut mich sehr, dass mein Thread dazu beigetragen hat, dass du vorangekommen bist. :gvibes:
Maike


Das ist wunderbar! Ich danke dir Maike! Du hast geschrieben dass es auch dir geholfen hat.

Wie siehst du nun das eigentliche Thema, wegen dem du ursprünglich den Thread eröffnet hast? (Subtile Armutsängste) Konntest du eine Lösung finden oder noch nicht?
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 15:51

@ Maike, also möchtest du dich ein wenig mehr frei und ein wenig mehr mächtig fühlen.
Wie könnte sich das anfühlen. Sicher. Mächtig. Frei. Ich habe die Kontrolle? Hm. Ich kann meine Schwingung kontrollieren. Wenn sich meine Schwingung ändert, ändert sich alles um mich rum. Ich versuche mal mich ein wenig mächtiger zufühlen. Mein Wunsch ist eingelagert, also auch das passende Gefühl. Loß IB hilf mal, mächtiger fühlen, Ib mach mal Vorschläge, ...

Andre, ich denke du verstehst jetzt, was ich die ganze Zeit gemeint habe.
Warum? Ich möchte diese Summe erhalten, weil mir auch mal was zusteht, weil ich auch mal Glück haben möchte, weil ich es satt habe immer für mein Glück selbst schuften zu müssen. Anerkennung, wertvoll, wertig, würdig, leicht, frei, fließend, vergnügt, Gewißheit,...

Lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon backagain » 19. Jan 2015, 16:58

....uiiiii....das "mal" ist aber schon wieder eine mächtige einschränkung....wenn ihr nicht aufpasst, dann bleibts womöglich bei "mal".... :pfeif: ....und wer hält den pool dann sauber??? (procrastination nennt man das...ich muss aaaaaaaaarbeiten....)
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 17:06

backagain hat geschrieben:....uiiiii....das "mal" ist aber schon wieder eine mächtige einschränkung....wenn ihr nicht aufpasst, dann bleibts womöglich bei "mal".... :pfeif: ....und wer hält den pool dann sauber??? (procrastination nennt man das...ich muss aaaaaaaaarbeiten....)


Ja, das wäre schon was, wenn das Glück nur für eine Manifestation reicht. :cry:

Aber ist die Formulierung wirklich entscheidend, wenn man dabei eine richtig gute Schwingung hat? :gvibes:

Ich selbst achte aber schon darauf. 8-)
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 17:15

backagain hat geschrieben:....uiiiii....das "mal" ist aber schon wieder eine mächtige einschränkung....wenn ihr nicht aufpasst, dann bleibts womöglich bei "mal".... :pfeif: ....und wer hält den pool dann sauber??? (procrastination nennt man das...ich muss aaaaaaaaarbeiten....)


Haarspaltmodus ein - Das Adverb mal kann auch einen unbestimmten Zeitpunkt ausdrücken. Ich nutzte es gerne als Synonym für jetzt. - Haarspaltmodus aus

Einzig entscheidend ist nur, daß man sich besser bzw. wohl fühlt, ganz idividuell. Lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 17:29

Hallo Andre, hallo Kat,

Andre hat geschrieben:Wie siehst du nun das eigentliche Thema, wegen dem du ursprünglich den Thread eröffnet hast? (Subtile Armutsängste) Konntest du eine Lösung finden oder noch nicht?


Wenn man als Lösung erachtet, dass ich mich erleichtert fühle, ja, dann habe ich eine Lösung gefunden. :P Das-was-ist ist Ausdruck meiner vergangenen Gefühlslage. Gleichzeitig habe ich im englischen Forum einen aktuellen Thread gefunden, der sich mit einem anderen Thema befasst, das in das Geld-Thema mit reinspielt. Da war ich wirklich überrascht und ich bin nur aus Langeweile auf diese Seite gegangen.
Ich glaube, Lösungen sind viel einfacher als ich es selber immer geglaubt habe. Ich muss erst das auflösen, und dies. Was ist, wenn das nicht ausreicht? Was ist, wenn ich was übersehe? Auch diese Gedanken bringen "Beweise" dafür, dass es noch nicht ausgereicht hat oder ich etwas übersehen habe.
Es ist ungewohnt, dass etwas leicht und einfach geht.


katgirl hat geschrieben:Warum? Ich möchte diese Summe erhalten, weil mir auch mal was zusteht, weil ich auch mal Glück haben möchte, weil ich es satt habe immer für mein Glück selbst schuften zu müssen. Anerkennung, wertvoll, wertig, würdig, leicht, frei, fließend, vergnügt, Gewißheit,...


Sicher ist das ein ganz subjektives Empfinden, aber bei den Sätzen hab ich einen Knoten im Bauch. Es sind Gründe, die aus einem Gefühl auf dem unteren bis mittleren Level der EGS angeführt werden. Auch diese Erkenntnis bringt mich weiter. Ich möchte diese Millionen, weil es sich gut anfühlt, frei, reich, aufregend, beschwingt, leicht.

katgirl hat geschrieben:@ Maike, also möchtest du dich ein wenig mehr frei und ein wenig mehr mächtig fühlen.
Wie könnte sich das anfühlen. Sicher. Mächtig. Frei. Ich habe die Kontrolle? Hm. Ich kann meine Schwingung kontrollieren. Wenn sich meine Schwingung ändert, ändert sich alles um mich rum. Ich versuche mal mich ein wenig mächtiger zufühlen. Mein Wunsch ist eingelagert, also auch das passende Gefühl. Loß IB hilf mal, mächtiger fühlen, Ib mach mal Vorschläge, ...



Ein wenig mehr.
:gvibes: Ein wenig mehr frei. Ein wenig mehr mächtig. Danke für deine Ideen.


Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 17:57

Wenn man als Lösung erachtet, dass ich mich erleichtert fühle, ja, dann habe ich eine Lösung gefunden.




Das ist doch der Sinn des ganzen; immer nur ein wenig besser fühlen. :gvibes: lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 18:07

Also dann sage ich doch mal ganz direkt, dass ich die Lösung habe. ( :huhu2: Andre) Ich finde es auch gar nicht sooo schwierig, nicht aufs was-ist zu glotzen, es macht nämlich gar keinen Spaß. Ich möchte, dass es mir gut geht. Ein unschön gemaltes Bild gucke ich mir schließlich auch nicht den ganzen Tag an und frage mich, wie etwas so hässlich sein kann. :P
Außer die vielen schönen Dinge, die mich umgeben. Das macht Freude. Und trotzdem möchte ich sie nicht zu den Bedingungen machen, dass es mir gut geht. Dieser sich-besser-Fühlen Fokus hat schon so manches "Wunder" hervorgebracht.

Einen schweren Klotz am Bein spüre ich noch: Ich? Warum denn ich? Das passiert doch nur anderen? Warum sollten mir so gute Dinge passieren?

Und jetzt finde ich es delikat auf die Warum-Frage zu antworten. Wenn jetzt nämlich sowas wie "weil ich es verdient habe, weil ich es wert bin, weil ich ein liebevoller Mensch bin" kommt, dann steigert sich der Widerstand. Ich würde gerne mal wissen, habt ihr so ganz eingängige, nicht-zweischneidige Anworten auf solch eine Warum-Frage?

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 18:13

Maike hat geschrieben:Wenn man als Lösung erachtet, dass ich mich erleichtert fühle, ja, dann habe ich eine Lösung gefunden. :P Das-was-ist ist Ausdruck meiner vergangenen Gefühlslage. Gleichzeitig habe ich im englischen Forum einen aktuellen Thread gefunden, der sich mit einem anderen Thema befasst, das in das Geld-Thema mit reinspielt. Da war ich wirklich überrascht und ich bin nur aus Langeweile auf diese Seite gegangen.


Die englischsprachige Seite habe ich mir noch gar nicht genauer angesehen. Klingt aber auf jeden Fall interessant!

Maike hat geschrieben:Es ist ungewohnt, dass etwas leicht und einfach geht.


Das ist für mich auch eindeutig die wichtigste Erkenntnis/Erfahrung des Tages! Nicht allein dass Dinge leicht gehen, denn dieses Gefühl hatte ich in anderen Bereichen auch schon, aber dass sich meine Gedanken hinsichtlich Geld und Reichtum frei anfühlen.

Es ist schön dass du Erleichterung gefunden hast, Maike! :gvibes: Glaubst du auch dass du dauerhafte Erleichterung hinsichtlich dieses Themas finden kannst? Was müsste dazu passieren? Ich frag da einfach mal blöd. :hä:
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 18:20

Dann tastest du dich da auch wieder vorsichtig vor. Immer wenn du ein unbequemes Gefühl bemerkst.
Ich möchte mich wertig fühlen. Ich habe mitbekommen, daß ich mich ein weig mehr wertig fühle. Ich fühle mich nicht so wertig, wie ich mich gerne fühlen möchte, aber ich fühle mich wertig. Fühlen kann nur ich mich, also kann mir das auch niemand verbieten. Und ein bißchen mehr ist ja schon mal ein Erfolg wo ich drauf stolz sein kann. Ich merke langsam, daß ich das schaffen kann. Eigentlich ist es mühelos und einfach. Es fühlt sich gut an. Ich mag es mich wertig zu fühlen. Wertig wertvoll anerkannt (ja ich erkenne meine Gefühle und Gedanken an) ich bin schon stolz auf mich. ...{Und ich könnte so 3 weitere Seiten schreiben}
lg
Zuletzt geändert von katgirl am 19. Jan 2015, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 18:24

Lustig dass sich unsere Beiträge überschnitten haben, Maike! :P

Der Vergleich mit dem Bild ist übrigens gut gewählt. Es zeigt wie blöd es eigentlich ist, wenn man sich solche Fragen zu einem hässlichen Bild stellt. Es soll aber Leute geben die das machen und vielleicht stundenlang darüber diskutieren. ;)

Den "Sich-besser-fühlen"-Fokus den du beschreibst kann ich gut nachvollziehen. Eine stimmige Beschreibung!

Maike hat geschrieben:Also dann sage ich doch mal ganz direkt, dass ich die Lösung habe. ( :huhu2: Andre) Ich finde es auch gar nicht sooo schwierig, nicht aufs was-ist zu glotzen, es macht nämlich gar keinen Spaß. Ich

Einen schweren Klotz am Bein spüre ich noch: Ich? Warum denn ich? Das passiert doch nur anderen? Warum sollten mir so gute Dinge passieren?

Und jetzt finde ich es delikat auf die Warum-Frage zu antworten. Wenn jetzt nämlich sowas wie "weil ich es verdient habe, weil ich es wert bin, weil ich ein liebevoller Mensch bin" kommt, dann steigert sich der Widerstand. Ich würde gerne mal wissen, habt ihr so ganz eingängige, nicht-zweischneidige Anworten auf solch eine Warum-Frage?


Da wäre ich auch gespannt was andere dazu zu sagen haben.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon backagain » 19. Jan 2015, 18:33

Hallo Maike

Maike hat geschrieben:Und jetzt finde ich es delikat auf die Warum-Frage zu antworten. Wenn jetzt nämlich sowas wie "weil ich es verdient habe, weil ich es wert bin, weil ich ein liebevoller Mensch bin" kommt, dann steigert sich der Widerstand. Ich würde gerne mal wissen, habt ihr so ganz eingängige, nicht-zweischneidige Anworten auf solch eine Warum-Frage?


Du musst es weder verdienen noch wert sein, noch sonstwas dafür erfüllen. Es ist genug da für alle. Und die simple Antwort ist: Warum nicht? :P

Allerdings merke ich immer wieder, dass ich mir selbst am ehesten glauben kann, wenn ich doch etwas "dafür" gebe oder wenn ich mir selbst aufrichtig ins Gesicht gucken kann.

Das ist aber alles andere als ein Gesetz - wie schon erwähnt gibt es viele Menschen, die gemeinhin als unmoralisch bezeichnet werden, und die Geld ohne Ende haben und verdienen.

Wenn man aber nunmal nicht so tickt finde ich es sehr sehr hilfreich zu sagen: Ich gebe, was ich kann (an Verständnis, an Wertschätzung, an - ja, auch mal Bemühen - an Ehrlichkeit....und deswegen kann ich jetzt auch mit gutem Gewissen nehmen.

Nochmal: Das ist absolut kein Gesetz. Es ist überhaupt keine Vorraussetzung. Es erleichtert mir persönlich aber ungemein das Vertrauen, dass immer genug für mich da sein wird. Und manchmal mehr, als ich scheinbar erwarte.


(Übrigens: Ich gebe mir keine Mühe, weil ich etwas dafür bekommen will. Ich gebe mir Mühe, weil ich ruhig und zufrieden sein will ; weil ich eben so sein will. Weil ich so bin. Aber manchmal kommt dann was, und zwar mehr, als erwartet. Und: Ich habe mittlerweile das absolute Vertrauen, dass alles kommen wird, was ich will, wenn ichs mal brauche oder danach rufe. Soll heißen, es mir wünsche. :clown: Als hätte ich eine gute Fee an meiner Seite, die sich um mich kümmert, wenn es nötig ist, und die mir dann meine Wünsche erfüllt. :gvibes: )
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 18:38

Ich muß mir eingestehen, daß ich mich nicht wertvoll fühle und daß ich es bin, der blockiert und das Wohlbefinden zurück hält. Nun bin ich außen vor und ich kann niemand anderen dafür verantwortlich machen. Ich hab's versaut, sonst niemand. Damit erkenne ich das hier und jetzt an. Ich schließe Frieden mit dem was ist. Damit gewinne ich meine Macht zurück und es fühlt sich leichter an. Mit dieser Macht kann ich was verändern. Die Energie beginnt zu fließen.

Ich habe monatelang darauf rumgekaut, wie dieses warum gemeint ist bis es klick machte. Das wird bei jedem ganz individuell sein. Ob in einem Wort oder Satz ist egal. Im Endeffekt möchte ich ein Gefühl haben. Ich denke, daß das Ding was ich mir wünsche, sich so anfühlen könnte.
Ich muß mich nur entscheiden, ob ich mich besser fühlen will und ein bißchen Achtsamkeit investiere oder ob ich dem saloppen Denken weiter bequem folge. Lg
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