subtile Armutsängste

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: subtile Armutsängste

Beitragvon backagain » 21. Jan 2015, 13:11

Mal kurz eine Geschichte zwischendurch, die tendenziell passt.

Ich zog irgendwann in eine andere Stadt mit der "Gewissheit", dort eine Wohnung zu haben, und ein paar Ersparnissen.
Ich kam an, wohnte zunächst bei Oma, das mit der Wohnung klappte nicht, ich war ohne konkreten Job....und etwas verzweifelt.

Dann hörte ich um ein paar Ecken rum von einer "Stelle" als Aupair. Ich war allerdings schon 27, wollte mein Privatleben, Freunde (auch der männlichen Art) mit nach Hause bringen können usw...

Zunächst sträubte sich alles in mir.

Dann rief ich an. Ergebnis: Ich arbeitete dort 10 Stunden die Woche in einem Musikerhaushalt,über den ich auch an viele Klavierschüler kam, und bewohnte aber alleine! das "Stadtstudio"....eine tolle, möblierte kleine Wohnung an einem hellen Platz, mit wunderbarem Flügel. (Da prbten die nur gelegentlich - dann musste ich aufräumen. Das wra ok. :-) )

Schallgeschützt.

Alles, was ich brauchte, war im Paket mit drin - und ich zahlte nur die Nebenkosten.

Die Familienkonstellation war ein bisschen ähnlich wie in meiner Familie, und ich konnte live Probleme bearbeiten und lösen und Frieden schließen. Familienaufstellung on the run, nebenbei.

Als alles geklärt war, ging ich "weiter".

War ne tolle Erfahrung.

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 21. Jan 2015, 13:14

Hallo Maike,

das hatte ich glaube ich völlig falsch verstanden, so ist das wohl wenn man OOV liest so wie ich vorhin, danke dass Du es nochmal erklärt hast :danke: Das sagt wohl einiges über meinen heutigen Zustand aus :roll:
(Es kam bei mir so rüber als wäre es okay etwas zu nehmen was einem nicht entspricht, da man ohnehin nie wirkliche Zufriedenheit erreicht).

Das mit den Zwischen-Manifestationen sehe ich ja genauso, das war ja mein "OOV-Dilemma", nehme ich so eine Zwischenmanifestation (an die ich in meinem Beispiel drei Jahre gebunden wäre), oder warte ich auf das, was mir wirklich gefällt. Nehme ich am Buffet den Rosenkohl, der mir geht so schmeckt (den Hunger stillt er auch), oder warte ich auf den tollen nächsten Gang, den ich vielleicht schon aus der Küche riechen kann und auf den bombastischen Nachtisch...

Dein Job-Beispiel mit dem Typen aus dem Forum hat mich jedenfalls nochmal nachdenklich gemacht.

Herzlich
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 21. Jan 2015, 14:12

Hallo Winterbraut,

eine solche Entscheiung oov zu treffen, würde dann genau dem aktuellen Setpoint entsprechen. Die Chance, dass sich Unzufriedenheit einstellt, wäre groß. Darum wenn die specifics noch nicht stimmen, gehe ins Allgemeine und fokussiere Fühlwörter. Das ist aus meiner Sicht auch Alignment mit einem aktuellen Angebot. Du brauchst dich dabei nicht auf das Angebot zu konzentrieren und kannst dieses Thema beruhigt links liegen lassen. Fühlwörter einüben und wenn du dann magst, kannst du nochmal auf das Angebot schauen, wie es sich dann für dich anfühlt.


Hallo Backagain,

geile Story. :gvibes: Danke.

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 21. Jan 2015, 14:40

Hallo liebe Maike,

Genau das mache ich - seit langer Zeit.
Und es fühlt sich eben nicht richtig toll an, auch nicht in Zeiten in denen ich mir sicher bin im Vortex zu sein.

Ins Detail gehe ich im Grunde nie - icb habe im Berufsleben so wahnsinnig viele unterschiedliche Dinge gemacht..dass ich mir gar nicht vorstellen kann was es sein könnte, wie es anfühlt und das Drumherum ( Dinge wie Team oder allein, Büro oder zu Hause...) allerdings sehr gut.
Und wenn mir dann Spannendes über den Weg läuft neige ich dazu mich ein wenig zu verbeissen :nachdenk:
...und werde dann unsicher, weil ich erst denke : ahh, toll, Feuer und Flaame, und bei näherem Beschnüffeln, also mehr Informationen: Och, irgendwie ist es das noch nicht...

So ist das in etwa - weisst du wie ich das meine?
:pfeif:

Herzlich
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 21. Jan 2015, 15:29

Liebe Winterbraut,

Winterbraut hat geschrieben:Und wenn mir dann Spannendes über den Weg läuft neige ich dazu mich ein wenig zu verbeissen :nachdenk:
...und werde dann unsicher, weil ich erst denke : ahh, toll, Feuer und Flaame, und bei näherem Beschnüffeln, also mehr Informationen: Och, irgendwie ist es das noch nicht...


Ich glaube, die Crux an der Sache ist die, sich Manifestationen in diesen Momenten wieder zur Bedingung glücklich zu sein, zu machen. Als ich gestern die Anfragen bekam, hab ich mich kurz gefreut und es gedanklich wieder in den Ordner zurückgelegt und weiter aufs Wohlfühlen fokussiert. Hätte ich mich nur wegen des Anblicks dieser Manifestation gefreut, danach geprökelt und gestochert in den Details, wäre ich wohl schnell wieder aus dem Flieger geflogen. Wenn eine oder DIE sinnlich erfassbare Manifestation da ist, erfordert es weiterhin Bewusstsein. Es passiert allzu schnell, dass man dann denkt, jepp, da isses ja, dann kann ich jetzt ja fröhlich Manifestationen glotzen bis zu dem Punkt, an dem mir unerwünschte Details auffallen oder, wenn es sich beispielsweise um einen manifestierten Partner handelt, wird mein Wohlgefühl sehr schnell abhängig sein von dessen Verhalten.

Ich hoffe, es schaut noch jemand vorbei, der versierter und erfahrener ist im bewussten Erschaffen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 21. Jan 2015, 15:40

Hallo Maike,

Hmm ich weiss was Du meinst und wie Du es meinst; nun ist aber so ein manifestierter Job oder die Möglichkeit ihn zu machen, kein Standbild...etwas das ich betrachte oder nicht. Diese Selbständigkeit d ich anvisiert hatte - hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem habe ich angefangen f verschiedene Leute zu arbeiten, die genau dies auch machen. Zum einen weil eine obere Stelle erwartet dass icb mich einarbeite, zum anderen will ich ja selbst wissen wie es geht.
Da konnte ich vorher phantasieren, aber die Realität ist etwas ernüchternd, und ich fühle mich in dem Umfeld nicht so richtig wohl, obwohl eigentlich, würde ich eine positiv - Liste anlegen, 99% dafür sprechen würden!

Das kann ich aber nicht ausblenden - oder ich arbeite dort nicht.

Icb hatte mir das jetzt so erklärt. Dass ich mit meinem Wunsch eben noch richtig in Ausrichtung bin. Mein Fühlen noch nicht stimmt? Oder ich verfeinern muss? Das bedeutet - so hab ich es verstanden, dass ich erst mal nicht agiere, sondern weiter Wohlfühlen übe und den Job als tolles Treibholz betrachte- denn es war schon eine tolle Sache.

Herzlich
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 21. Jan 2015, 17:18

....es ist wohl grad e das Ding mit den Bäumen und dem Wald...lese grad nochmal Grid-auffüllen von Lichtblume :stimmt:
Sehr erhellend!!!

Herzlich
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 21. Jan 2015, 20:22

Ist das nicht ein schönes Gefühl, wenn der Weg sich entfaltet vor dem eigenen Auge und immer mehr Antworten hinzukommen? :gvibes: Danke für deinen Hinweis auf den Thread.

Schönen Abend
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 21. Jan 2015, 20:28

Hallo Andre,

vielen Dank, dass du uns an deiner Erfahrung teilhaben lässt.
Das Interessanteste an dieser Erzählung sind weder das Mittagessen (das übrigens sehr gut war) noch mein Onkel (obwohl er über einen Charme verfügt den Damen seines Alters äußerst "interessant" bzw. anziehend finden). Für mich entscheidend ist, dass ich die Sache loslassen konnte, indem ich aufgehört habe über alles nachzudenken und mich irgendwie in Ausrichtung mit dem einfachen Wunsch eine Lösung zu finden, bringen konnte.


Das Quintessenz daraus ist für mich die, dass alles viel einfacher ist als wir glauben. Und man darf Freude daran haben.

In diesem Sinne einen schönen Abend
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 21. Jan 2015, 20:38

Hallo Maike!

Maike hat geschrieben:Das Quintessenz daraus ist für mich die, dass alles viel einfacher ist als wir glauben. Und man darf Freude daran haben.

In diesem Sinne einen schönen Abend
Maike


Auf jeden Fall!

Auch dir einen schönen Abend, Maike!
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 21. Jan 2015, 21:15

Hallo Maike,

Ja das ist allerdings wunderbar! Zumal ich da noch so ein paar Ideen im
Hinterkopf hatte, die sich gut anfühlten...aber vergessen hatte :pfeif:
War gerade essen mit einer Freundin und sie hatte Ideen in genau eine ähnliche Richtung - mal sehen ob uns das später sogar zusammenführt :kgrhl:
Sehr witzig wars jedenfalls, ein so viel besseres Gefühl als Verwirrung :five:

Danke für Deine Unterstützung :ros: Wünsche Dir und Euch einen schönen Abend
Herzlich
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon lawofattraction » 22. Jan 2015, 09:41




Sehr inspirierend, Euer Austausch hier, liebe Maike und liebe Winterbraut!


:danke:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 22. Jan 2015, 15:48

Danke, liebe Loa. Es freut mich sehr, wenn auch andere etwas aus dem Austausch mitnehmen können.

Die erste große Summe ist gestern auf meinem Konto gelandet. So ganz ohne Mahnung und Stress. 8-) Ich genieße es, dass ich mich einfach besser und wohlfühlen kann ohne Anstrengung und ohne auf bestimmte Bedingungen zu warten.

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 22. Jan 2015, 19:46

Super Maike, ich freu mich total :ros:

Geniess es :gvibes:

Herzlich
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