subtile Armutsängste

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 19:39

backagain hat geschrieben:Du musst es weder verdienen noch wert sein, noch sonstwas dafür erfüllen. Es ist genug da für alle. Und die simple Antwort ist: Warum nicht? :P


Ist die Antwort vielleicht, dass es gar keine Antwort gibt? :P Sind Begründungen nämlich nicht eine Rechtfertigung? Vor wem muss ich mich rechtfertigen? Vor mir selber, weil ich mir sonst nicht glaube? Ist "Warum?" nicht einfach Widerstand geballt in einem einzigen Wort?
Ich dachte immer, die Beantwortung der Warum-Frage führt mich tiefer ins gute Fühlen rein. Was es aber wirklich macht, ist, dass mein Verstand versucht, die Antwort auf Validität zu überprüfen und Gegenantworten findet. "arguing for your limitations"

backagain hat geschrieben:Wenn man aber nunmal nicht so tickt finde ich es sehr sehr hilfreich zu sagen: Ich gebe, was ich kann (an Verständnis, an Wertschätzung, an - ja, auch mal Bemühen - an Ehrlichkeit....und deswegen kann ich jetzt auch mit gutem Gewissen nehmen.


Ich glaube, wenn ich bei mir selbst bin, voll in meiner eigenen Verantwortung für mein Fühlen, gebe ich automatisch. Ein Austausch auf so einer Ebene ist automatisch ein Geben und Erhalten. Für mich fühlt sich Geben und Erhalten besser an als Geben und Nehmen.

Andre hat geschrieben: Glaubst du auch dass du dauerhafte Erleichterung hinsichtlich dieses Themas finden kannst? Was müsste dazu passieren? Ich frag da einfach mal blöd. :hä:


Wir hatten uns zwar überschnitten :P aber dazu passieren "müsste" einfach, dass ich den Fokus aufs besser-gut-Fühlen halte. Kontinuierlich. Und mich begreife als Schöpfer meiner Umstände. Immer wieder. Gerade wenn ich es vergessen habe.

Ach so, bevor ein Missverständnis entsteht. Mit der Warum-Frage meine ich nicht solchen Fragen, wie "Was will ich mit dem Geld anstellen?" oder "Was will ich mit einem Partner erleben?" was durchaus ja dazu beitragen kann, Fühlworte zu finden.

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon backagain » 19. Jan 2015, 19:54

Nachtrag:

Ja genau, Maike, das wollte ich sagen. Mir geht's nicht in erster Linie darum, ein "guter" Mensch zu sein gemäß igrendwelcher Ideal, sondern "bei mir selbst zu sein".
Der Rest kommt dann, oder auch mal nicht.

Und was noch wichtig ist und ein Nebeneffekt des Achtens auf inetgres Handeln: Ich vergebe mir selbst sehr sehr viele "Fehler".
Es gibt kaum noch etwas, wofür ich mich schämen würde oder was mir peinlich wäre. Denn - ich bin so wie ich bin.
Manches versuche ich zu ändern - schon weil es die Umstände verlangen. (Ich bin von Haus aus sehr chaotisch - mein Untergang in der Schule, mit all der Dokumentation, den tausenden Arbeitsblättern....)
Aber: ich mach mich nicht runter. Gar nicht. Im Gegenteil schau ich auf das, was ich an mir gut finde.
Und - wie gesagt - arbeite am Rest - da, wo es sein muss.
(Ich kann mich auch nicht besonders gur konzentrieren und nicht besonders gut fokussiert arbeiten...war immer schon ein "Problem" - heute nenne ich es nicht mehr so, und nehme mir halt die Zeit, die ich brauche.)

So, wieder ein "Ich-Post". Aber ich merke immer wieder, dass viele Menschen sehr streng mit sich selbst sind. Immer wieder abgleichen, ob sie irgendwelche Ansprüche erfüllen.
Und darunter leidet die Wertigkeit.

Das genau meine ich nicht mit "Mühe geben" sondern eben das andere: Mich selbst akzeptieren, authentisch sein, mit mir im Reinen sein, und der Welt offen gegenüber treten.

...

B.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 20:23

Maike, wenn du das Urvertrauen hast (von dem backagain schreibt) und auch leben kannst, daß alles da ist und immer für dich da sein wird; warum stellst du dann eine Frage zu deinen Ängsten?

Natürlich überprüft der Verstand jede Aussage auf Richtigkeit. Das ist es ja wenn plötzlich ein Gs auftaucht oder ein Gedanke zum Vorschein kommt, den man selbst für wahr hält oder eben nicht.

Wenn du von deiner natürlichen Wertigkeit voll überzeugt bist, glaubst du, daß du dann bei 2€ überlegst, ob du dir das gönnen darfst?
Lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 20:44

Hallo Kat,

das sind berechtigte Fragen. NIcht alles, was sich für mich gut anfühlt, ist deshalb auch automatisch integriert. Es fühlt sich gut an, sich als wertig zu fühlen, aber es ist noch nicht in Fleisch und Blut übergangen. Das sind zwei verschiedene Dinge für mich. Und mit der Übung und dem Fokussieren wird es irgendwann etwas Natürliches. :gvibes:

katgirl hat geschrieben:Natürlich überprüft der Verstand jede Aussage auf Richtigkeit. Das ist es ja wenn plötzlich ein Gs auftaucht oder ein Gedanke zum Vorschein kommt, den man selbst für wahr hält oder eben nicht.


Ja, aber ich muss dem ganzen ja kein Feuer geben, indem ich nach Glaubenssätzen bohre, die Widerstand zeigen und anfange mit dem Verstand Pingpong zu spielen. Das wollte ich damit sagen.
Ich fühle mich rein in die Wunschsituation und habe augenblicklich meine Gefühle dazu, die ich meistens auch benennen kann. Aber diese rechtfertigende Warum-Frage gibt nur dem Verstand ordentlich Futter und erzeugt noch mehr Widerstand. So ist es bei mir.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 20:52

Die warum Frage ist lediglich die Frage nach dem Gefühl hinter dem Wunsch. Ich will dieses nicht. Ich will es anders. Wie könnte sich das anders anfühlen? Ich weiß wie es sich anfühlt, was ich nicht will, wie fühlt sich an, was ich will.
Naja diese WarumFrageÜbung stammt nur von Abe/Esther.

Bei den quer schießenden Gedanken geht es darum, einen besser anfühlenden Gedanken zu finden, um eine neue Basis zu haben. Die Sache selbst hat sich keinen Millimeter bewegt, aber das Gefühl ist etwas besser.

Natürlich hast du recht, daß nach Gs buddeln nicht wirklich was bringt, außer noch mehr Gs.
Lg
Zuletzt geändert von katgirl am 19. Jan 2015, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 20:57

Kat, lies nochmal Nr. 26. :) Dort beschreibe ich, wie ICH die Warum-Frage im Speziellen meine. Ich meine nicht das Warum nach dem Gefühl, sondern das Warum mit Antworten wie "weil ich es mir wert bin", "weil auch ich mal Glück verdient habe". Das sind für mich alles keine Antworten, mit denen ich weiterkommen würde und nicht zuletzt auch eine Rechtfertigung. Aber die Sammlung von den Wunschgefühlen ist was ganz anderes. Für mich wäre das aber eine "Wie will ich mich fühlen (durch das Geld, den Partner, das Auto)?"

Ich denke, wir meinen schon das Gleiche. :) Genug der Haarspalterei. Ich bin sehr froh über diesen tollen Austausch hier. Es macht sehr viel Freude. Danke an alle!!

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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 19. Jan 2015, 20:59

Für mich sind das Antworten. Vllt. Reden wir da deshalb aneinander vorbei.lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 21:04

Maike hat geschrieben:
backagain hat geschrieben:Wir hatten uns zwar überschnitten :P aber dazu passieren "müsste" einfach, dass ich den Fokus aufs besser-gut-Fühlen halte. Kontinuierlich. Und mich begreife als Schöpfer meiner Umstände. Immer wieder. Gerade wenn ich es vergessen habe.


Mein erstes Gefühl beim Lesen des Textes war Inspiration gefolgt von Freiheit und Unabhängigkeit aufgrund dieses selbstbestimmten Lebens das entstehen würde. Ich bin davon überzeugt dass das möglich ist!

Meine ersten Überlegungen dazu waren dann schon wieder weniger prickelnd. Sofort sind mir Kontrastsituationen des Alltags in den Sinn gekommen, die verhindern dass man den Fokus halten kann und an sich selbst und eventuell sogar der ganzen Lehre des LoA's zu zweifeln beginnt.

In dem Augenblick als ich so dachte, fiel mir sofort auf, dass es sich hierbei um einen Glaubenssatz handelt, den ich von nun an entkräften kann. Es ist ein altes Denkmuster, aufgrund früherer Gedanken die, gelinde ausgedrückt niemals von Vorteil waren.

Ihr kennt das bestimmt, wenn man zum Beispiel einen tollen Urlaub erlebt hat und dann noch Zeit findet spirituell zu seiner Höhe zu finden. Man fühlt sich großartig und kehrt dann in den Berufsalltag zurück, um festzustellen dass das Hochgefühl nur kurzzeitig anhält, weil man mit dem oftmals harten Alltag konfrontiert wird. Falls das Beispiel für euch nicht passt, denkt einfach an eine ähnliche Situation eures Lebens, die unangenehm ist. (tut es aber bitte nicht zu lange) ;)

Auf jeden Fall ist es unter solchen Umständen fast nicht möglich sich als Schöpfer des eigenen Lebens zu begreifen, wenn man ein Leben führt das vom vorgestellten Ideal stark abweicht. So hat es mich früher jedenfalls immer aus der Bahn geworfen. Alle positiven Gedanken waren nur die Oberschicht einer eigentlich negativen Gefühlswelt.

Mir ist aufgefallen dass es mir in meinem Leben gelungen ist, das Gesetz der Anziehung so weit wirken zu lassen, dass ich diese negativen Dinge des Alltags nicht mehr habe. Früher gab es immer wieder Personen mit denen ich nicht gut ausgekommen bin. Heute sind es fast ausschließlich nur noch nette Leute mit denen ich zusammenkomme. Auch der Rest läuft ziemlich harmonisch ab und ich kann sagen dass ich auf eine Fülle negativer Umstände zurückblicken kann, die ich allesamt geändert habe.

Deswegen müsste es mir heute wesentlich leichter fallen das LoA zu meinen Gunsten dauerhaft für ein selbstbestimmtes Leben einzusetzen. Ich will mir da nichts einreden, ich glaube wirklich daran!

All diese Dinge habe ich allerdings über einen langen Zeitraum aufgebaut und dabei viele Kontrastsituationen erleben müssen, die ich keineswegs wollte. Ich erkenne aber auch den Wert des Erlebten. Vieles hat mich zu einem besseren Menschen gemacht. Macht eine Zeitreise und trefft mein jüngeres Ich im Alter von 20. Ihr könntet mit ihm nicht diesen Dialog führen. Von zwischenmenschlichen Beziehungen habe ich zu dem Zeitpunkt nicht so viel verstanden. Dennoch hat alles dazu gehört. In weiteren 15 Jahren sage ich wahrscheinlich dasselbe über mein gegenwärtiges Ich. ;)

Mir war auch nie bewusst dass ich die negativen Dinge eigentlich in der Hand habe. Und ich habe auch unwissentlich meine Lebensumstände verändert. Es gab einfach Erlebnisse bei denen mir klar war, dass sie sich nicht wiederholen dürfen. So wirkt das LoA immer, egal ob man sich seiner Wirkweise bewusst ist oder nicht.

Doch zurück zu dem was ich eigentlich schreiben wollte: Was macht ein Mensch der sich seiner Rolle und der Verantwortung als Schöpfer bewusst ist und dabei weiterhin mit einem schwierigen Alltag zu kämpfen hat? Meiner Meinung nach könnte es auch jemand schaffen, sofern er das LoA wirklich verinnerlicht hat und die Prozesse des Lebens begreift.

Ein Meister des LoA's könnte wahrscheinlich jede ungewollte Manifestation umkehren. (oder umgehen und eine neue erschaffen)

Auf jeden Fall bin ich voller Überzeugung dass es möglich ist an diesen Punkt zu gelangen. Kontrastsituationen wird es laut Loa ja auch immer geben (das Thema ist im Thread Manifestation ohne Alignment? aufgekommen), deshalb werden diese nicht verschwinden. Sie dienen ja zur Beurteilung des Lebens und bieten uns eine Chance zur Verbesserung. Ich glaube wesentlich ist es, dass man diese Situationen anerkennt und nicht lange darin verweilt. Vielleicht muss es gar keine negative Manifestation geben und es würde ausreichen auf gedanklicher Ebene "auszusortieren".

Ich denke meine Gedanke sind im Sinne der Lehre Abrahams. Ich habe mir auch unabhängig von Abe viele Gedanken gemacht und bin mir nicht immer sicher wie weit diese mit der Abe's LoA konform gehen. Korrigiert mich einfach, falls ich wieder mal falsch liege oder es noch leichtere Methoden gibt sein Leben zu optimieren. :clown:

backagain hat geschrieben:Ja genau, Maike, das wollte ich sagen. Mir geht's nicht in erster Linie darum, ein "guter" Mensch zu sein gemäß igrendwelcher Ideal, sondern "bei mir selbst zu sein".
.


Da bin ich backagains Meinung! Alginment ist unabhängig von der Gesinnung (siehe Loas Tipps im bereits erwähnten Thread). Es ist viel schöner aus freien Stücken ein guter Mensch zu sein. Und dass mal Fehler passieren ist nur normal. Aus meiner Sicht als gewöhnlicher Mensch jedenfalls ist es so. :teuflischgut:

So, viel Text ich weiß. Beim nächsten Mal halte ich mich wieder etwas zurück, versprochen! :ros:
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 21:43

Hallo Andre,

bitte halte dich nicht zurück. Ich lese deine Beiträge sehr gerne.

Andre hat geschrieben:Auf jeden Fall ist es unter solchen Umständen fast nicht möglich sich als Schöpfer des eigenen Lebens zu begreifen, wenn man ein Leben führt das vom vorgestellten Ideal stark abweicht. So hat es mich früher jedenfalls immer aus der Bahn geworfen. Alle positiven Gedanken waren nur die Oberschicht einer eigentlich negativen Gefühlswelt.


Es erfordert Übung und Dranbleiben. Wenn ich Contrast erlebe, schaue ich mir an, was ich durch meine negativen Glaubenssätze schon alles Passendes ins Leben gezogen habe. Zum Jahresende bin ich mal das Jahr durchgegangen und siehe da, es entsprach alles dem, wovon ich überzeugt war. Das klingt nun vielleicht nach Selbstzerfleischung, aber irgendwann musste ich lachen. Also mein derzeitiges Rezept, wenn es hart auf hart kommt, ist, mich an all das Negative zu erinnern, was ich mir schon erfolgreich manifestiert habe. Natürlich nicht um darin zu schwelgen. :lol:
Seitdem habe ich Probleme damit, anderen "Viel Erfolg" zu wünschen. :clown: Wir haben ja immer Erfolg. Und bei manchen mit ihrer Gedankenwelt ist es dann ja schon fast sarkastisch ihnen "Viel Erfolg" mit auf den Weg zu geben.

Andre hat geschrieben:Mir ist aufgefallen dass es mir in meinem Leben gelungen ist, das Gesetz der Anziehung so weit wirken zu lassen, dass ich diese negativen Dinge des Alltags nicht mehr habe.


Du hast es vielleicht anders gemeint, aber mir hilft es, wenn mich jemand anderes auf eventuelle Fußfallen hinweist. Ich würde es so formulieren, dass du schon insoweit in ein bedingungsloses Wohlfühlen gekommen bist, dass das Gesetz der Anziehung dein Erleben entsprechend angepasst hat. Wirken tut es immer. Ob du es kennst oder nicht. Ob du willst oder nicht. Es ist eben die Entscheidung, ob ich by default kreieren will oder bewusst.

Andre hat geschrieben:So wirkt das LoA immer, egal ob man sich seiner Wirkweise bewusst ist oder nicht.


Eben. 8-)

Andre hat geschrieben:Auf jeden Fall bin ich voller Überzeugung dass es möglich ist an diesen Punkt zu gelangen. Kontrastsituationen wird es laut Loa ja auch immer geben (das Thema ist im Thread Manifestation ohne Alignment? aufgekommen), deshalb werden diese nicht verschwinden. Sie dienen ja zur Beurteilung des Lebens und bieten uns eine Chance zur Verbesserung. Ich glaube wesentlich ist es, dass man diese Situationen anerkennt und nicht lange darin verweilt. Vielleicht muss es gar keine negative Manifestation geben und es würde ausreichen auf gedanklicher Ebene "auszusortieren".


Der Grund, warum es immer Contrastsituationen geben wird, ist meines Erachtens der, dass ich mich verändere und Dinge, die mir vor 2 Jahren noch gefallen hätten, mir heute womöglich nicht mehr gefallen würden. Und dass ich Dinge, die ich mir heute wünsche, mir in der Vergangenheit unbekannt oder uninteressant waren. Es verändert sich auch, wie man Dinge beurteilt. Als Backagain ihren Mann kennengelernt hat vor x Jahren, war sie vermutlich Feuer und Flamme für ihn. Das hat sich verändert. Derselbe Mann, der wahrscheinlich auch nicht mehr derselbe wie vor x Jahren ist, löst eben nicht mehr das gleiche Gefühl bei Backagain aus, die sich ja auch verändert hat. Darum ist dieses keeping up with your expansion ja auch so wichtig und dass ich mein Wohlgefühl freimache von äußeren Bedingungen.
Sorry, Backagain, dass ich dich als Beispiel heranziehe. Es schien mir gerade so gut zu passen. :oops:


Schönen Abend
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 19. Jan 2015, 21:53

Hallo nochmal,

durch Zufall stieß ich gerade auf diesen Beitrag. post42995.html?hilit=auswand*#p42995

Hier ein Auszug von Loa.


Der Teilnehmer fragt, wie er das "grosse Geld" bekommen kann und Abraham machen ihm klar, dass es nur seine Denkweise ist, die ihn daran hindert. Gross versus klein errichtet eine Schwingungsbarrikade zwischen dem leicht zu erreichenden "Kleinen" und dem aufgrund seiner angeblichen Grösse kaum zu Erreichenden. Gross = schwerer, seltener, besonders, nur für einige Wenige bestimmt, etc. und daher etwas, was nur wenige erreichen und kaum jemand bekommt.

Es geht darum, die Grösse aus der Gleichung herauszunehmen - genau so, wie es in der Quote vom Knopf und dem Schloss ausgedrückt ist. Es geht darum, die künstlich geschaffene Diskrepanz zwischen dem augenblicklichen Standpunkt und dem Wunsch zu enttarnen und zu erkennen, dass alles auf dem gleichem Weg erhältlich ist, nämlich einer reinen Schwingung, die dem Wunsch entspricht.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon backagain » 19. Jan 2015, 22:13

Bevor ich ins Bett gehe:

Kein Problem, Maike. Du kannst mich gerne heranziehen. Allerdings stimmts nicht ganz :-) - aber das macht ja nichts.
In jedem Fall ist es bestimmt so, dass wir uns immer neue Dinge wünschen.

Wobei es bei mir anders ist: Ich freue mich immer, wenn ich wirklich mal konkrete Wünsche habe, weil mir das zeigt, dass ich wieder lebendiger und lebendiger werde.

Zu erleben, dass ich irgendwas wirklich erstrebenswert finde, das macht mich total glücklich.
Ist irgendwie von hinten aufgesattelt, das Pferd.

Aber nochwas zu den "großen" Wünschen:

Ich denke, es ist etwas anderes, ob man sich "was Großes" wünscht oder ganz konkrete Ideen hat, die um ihrer selbst willen gewollt werden.

Die Idee von "etwas Großem" (Erfolg, Millionen, whatever) beinhaltet immer diese Perspektive, dass es "groß" ist im Vergleich zu dem, wo ich stehe...und somit ganz schön unerreichbar.

Außerdem geht davon, denk ich mal, einfach nicht so viel Energie aus.
Ich vermute, alle die Menschen, die wirklich etwas Besonderes erreicht haben, waren mehr von Inhalten besessen....von Musik, von einer Firmenidee....ja...vielleicht auch von Macht....

Geld und Berühmtheit alleine, ohne an etwas gebunden zu sein, scheinen mir hingegen etwas kraftlos. (Ich kenne auch keinen Musiker, der berühmt werden wollte und dann eben Musiker wurde. Ich kenne aber viele (nicht persönlich, aber ich weiß um sie) die von der Musik besessen waren oder sind...und beiläufig berühmt wurden.)

Ich finde es am Schönsten, von Dingen zu träumen, die wirklich dem eigenen inneren Wesen entspringen und entsprechen...aber das muss jeder selbst wissen.

Auch Überfluss oder ein Jet mag dazu zählen - auch wenns mir unglaublich unverständlich ist. Aber das ist nun wirklich eines jeden individuelle Entscheidung...und "Jet" ist jedenfalls konkret. (Flieg nie über meinen Kopf, bitte, Glücksfinder....ich würde Dich mit sehr miesepetriger Gedankenenergie beschießen :mrgreen: )

Gute Nacht

B. (Ich träume von meinem obstbaumbewachsenen Grundstück am See mit kleinem Häuschen, mit Hühnern...und nettem Mann..und Lehmofen.....und netten Menschen drumherum.....aber nicht jetzt. Jetzt träum ich von ruhigen Klassen und engagierten Schülern, die nur sprechen, wenn sie themenbezogene Beiträge leisten. :kgrhl: )
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 22:42

Maike hat geschrieben:bitte halte dich nicht zurück. Ich lese deine Beiträge sehr gerne.


Danke! Ich gebe das Kompliment gerne zurück! :gvibes:

Maike hat geschrieben:aber irgendwann musste ich lachen. Also mein derzeitiges Rezept, wenn es hart auf hart kommt, ist, mich an all das Negative zu erinnern, was ich mir schon erfolgreich manifestiert habe. Natürlich nicht um darin zu schwelgen. :lol:


Natürlich nicht! :genau:

Maike hat geschrieben:Du hast es vielleicht anders gemeint, aber mir hilft es, wenn mich jemand anderes auf eventuelle Fußfallen hinweist. Ich würde es so formulieren, dass du schon insoweit in ein bedingungsloses Wohlfühlen gekommen bist, dass das Gesetz der Anziehung dein Erleben entsprechend angepasst hat. Wirken tut es immer. Ob du es kennst oder nicht. Ob du willst oder nicht. Es ist eben die Entscheidung, ob ich by default kreieren will oder bewusst.


Ähm, ja, so klingt es definitiv besser. ;) Eine treffende Formulierung! Wenn du erlaubst, engagiere ich dich als Ghostwriter für meine Beiträge. Nur darf Loa es nicht wissen. Wir müssen es vor ihr geheim halten. :pfeif:

Maike hat geschrieben:Der Grund, warum es immer Contrastsituationen geben wird, ist meines Erachtens der, dass ich mich verändere und Dinge, die mir vor 2 Jahren noch gefallen hätten, mir heute womöglich nicht mehr gefallen würden. Und dass ich Dinge, die ich mir heute wünsche, mir in der Vergangenheit unbekannt oder uninteressant waren. Es verändert sich auch, wie man Dinge beurteilt. Als Backagain ihren Mann kennengelernt hat vor x Jahren, war sie vermutlich Feuer und Flamme für ihn. Das hat sich verändert. Derselbe Mann, der wahrscheinlich auch nicht mehr derselbe wie vor x Jahren ist, löst eben nicht mehr das gleiche Gefühl bei Backagain aus, die sich ja auch verändert hat. Darum ist dieses keeping up with your expansion ja auch so wichtig und dass ich mein Wohlgefühl freimache von äußeren Bedingungen.
Sorry, Backagain, dass ich dich als Beispiel heranziehe. Es schien mir gerade so gut zu passen. :oops:

Schönen Abend
Maike


Du drückst es wunderbar in der Abe-Sprache aus, die meinereiner teilweise noch lernen muss! :nachdenk: Ich stimme dir zwar voll und ganz zu, aber das darfst du mir bitte nicht schreiben. ;) Dinge die ich mag, würde ich am liebsten nie verändern.

lawofattraction hat geschrieben:
Es geht darum, die Grösse aus der Gleichung herauszunehmen - genau so, wie es in der Quote vom Knopf und dem Schloss ausgedrückt ist. Es geht darum, die künstlich geschaffene Diskrepanz zwischen dem augenblicklichen Standpunkt und dem Wunsch zu enttarnen und zu erkennen, dass alles auf dem gleichem Weg erhältlich ist, nämlich einer reinen Schwingung, die dem Wunsch entspricht.


Danke für diesen Link! Toll, oder? Da spürt man wirklich die Leichtigkeit, die in den Worten liegt! Ich denke wir haben da wirklich viele Antworten angezogen die zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. :gvibes:
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 19. Jan 2015, 22:51

backagain hat geschrieben:Ich finde es am Schönsten, von Dingen zu träumen, die wirklich dem eigenen inneren Wesen entspringen und entsprechen...aber das muss jeder selbst wissen.


Meine Worte! :stimmt:

Gute Nacht!
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 20. Jan 2015, 01:23

backagain hat geschrieben:Kein Problem, Maike. Du kannst mich gerne heranziehen. Allerdings stimmts nicht ganz :-) - aber das macht ja nichts.
In jedem Fall ist es bestimmt so, dass wir uns immer neue Dinge wünschen.


Ich weiß wirklich nicht, warum mir danach war, dich als Beispiel anzuführen. Ich kenne deine Geschichte ja nur in Ansätzen von hier. :lol: Bei dem Beispiel können wir für Backagain auch gerne Erna oder Tanja einfügen. Die Aussage bleibt ja die Gleiche. Unsere Wünsche wachsen mit uns, wir wachsen mit unseren Wünschen.

backagain hat geschrieben:Die Idee von "etwas Großem" (Erfolg, Millionen, whatever) beinhaltet immer diese Perspektive, dass es "groß" ist im Vergleich zu dem, wo ich stehe...und somit ganz schön unerreichbar.


Groß im Vergleich zu dem, wo ich mich SEHE.

backagain hat geschrieben:Ich finde es am Schönsten, von Dingen zu träumen, die wirklich dem eigenen inneren Wesen entspringen und entsprechen...aber das muss jeder selbst wissen.


Das geht mir nicht anders. Ich träume seit meiner Teenie-Zeit von einer riesigen Altbauwohnung mit schmucken, weißen, geflügelten Holztüren, einem schönen, warmen Dielenboden, einer mediterranen Küche und Küchenblock in der Mitte und einem gemütlichen, großen Sofa. :gvibes:
Inzwischen sind aber noch einige Wohnungen und Wohnsitze hinzugekommen. :lol:

Reich habe ich mich schon als Kind gesehen. Geld ist ein wundervolles Gefühl. Sorgenfreiheit, Freiheit von vielem anderen, Selbstbestimmung, Macht und Zeit für alle schönen Dinge und Menschen. :gvibes: Ich wusste als Kind schon, dass ich mal sehr sehr viel Geld haben werde. Leider ist mir in der Vergangenheit einiges dazwischengekommen. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Ich hab kurz überlegt, ob ich euch das schreiben soll. Ich schrieb meiner ehemaligen Chefin eine Mail, dass ich jederzeit wieder zur Verfügung stehe, sobald wieder eine Stelle frei wird. Ich dachte, Ihre Antwort, die eigentlich nett war, hätte mir Bauchschmerzen verursacht, wie mir aber nach der Unterhaltung mit einer Bekannten darüber auffiel, schämte ich mich dafür, dass ich in erster Linie finanzielles Interesse an der Stelle hatte. :shock: Ich schrieb, was ich glaubte, dass sie hören wollte und fühlte mich beim Absenden auch recht komisch.
Warum schäme ich mich dafür, Geld zu wollen? :P In mir gibt es noch etwas, dass das für einen niederen Beweggrund hält. Dabei könnte ich es auch so sehen, dass ich für all das Gute, was ich einbringe, Geld erhalten möchte.

Andre hat geschrieben: Ich stimme dir zwar voll und ganz zu, aber das darfst du mir bitte nicht schreiben. ;) Dinge die ich mag, würde ich am liebsten nie verändern.


Ich bin nicht frei davon, Dinge, die ich mag, erhalten zu wollen, so wie sie sind. Das ist auch ok so. Bei einigen Dingen verändert sich aber auch deine Einstellung dazu. Vielleicht haben dir früher blaue Wände gut gefallen und jetzt sollen es lieber weiße sein? Veränderung heißt auch nicht Veränderung zum Schlechten. ;-)

Andre hat geschrieben:Danke für diesen Link! Toll, oder? Da spürt man wirklich die Leichtigkeit, die in den Worten liegt! Ich denke wir haben da wirklich viele Antworten angezogen die zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. :gvibes:


Oh ja. :gvibes: Und ich habe sogar eine Stelle als Ghostwriterin angeboten bekommen. 8-) Das ist ein guter Wink auf dem Weg, meine Arbeit als Übersetzerin auszuweiten und noch viel mehr Aufträge an Land zu ziehen. :gvibes:
Ich lass es zu, dass ich diesen Monat noch mindestens 3 größere Aufträge bekomme. Das ist ein guter Anfang. :gvibes:

:danke:

Einen schönen Dienstag,
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon lawofattraction » 20. Jan 2015, 07:47

Der Grund, warum es immer Contrastsituationen geben wird, ist meines Erachtens der, dass ich mich verändere und Dinge, die mir vor 2 Jahren noch gefallen hätten, mir heute womöglich nicht mehr gefallen würden. Und dass ich Dinge, die ich mir heute wünsche, mir in der Vergangenheit unbekannt oder uninteressant waren. Es verändert sich auch, wie man Dinge beurteilt.


Guten Morgen, Ihr Lieben, liebe Maike,

es ist nicht nur das, es geht darüber weit hinaus. Contrast ist Bestandteil der Spielregeln unseres Lebensspiels. Wir sind auf diese Welt gekommen und sehen uns konfrontiert mit einer immensen Menge an Wahlmöglichkeiten und verschiedenen Wegen und stehen ständig vor der Entscheidung, was wir in unsere Wahl hineinnehmen.

Wir durchsieben eine Unmenge an Details, um das zu finden, was uns das grösste Wohlgefühl beschert. Und dann treffen wir eine Entscheidung, was wir nicht wollen und wissen dadurch, was wir wollen. Können wir damit in Ausrichtung kommen, dann erfahren wir die Freude der Manifestation. Eine erreichte Ebene ist aber nur wiederum die Plattform für weiteren Contrast. Wenn zum Beispiel jemand seinen Liebespartner endlich gefunden hat und nun die gemeinsame Wohnung bezogen wird, tut sich neuer Contrast auf durch das nun zu erprobende Zusammenleben und die Aufgabe, diesen anderen Menschen in das eigene Leben auf einer viel umfangreicheren Basis einzubeziehen.

Insofern kann man sagen, dass Evolution nur durch Contrast stattfindet. Dies Verständnis nimmt den Stachel aus diesem komplexen Thema des Contrast, wenn wir dahinter den Sinn für das Grosse Ganze genauso wie für unsere eigene Ausdehnung erkennen können. Es geht also um viel mehr als Themen des Contrast durch individuelle Veränderung dadurch, dass dieses Moment der Unendlichkeit eingebaut ist. Viele Menschen denken, dass sie glücklich sind, wenn sie sich ihr Haus gebaut, das Auto vor der Tür, zweimaligen Urlaub im Jahr und andere Annehmlichkeiten geschaffen haben. Sie sind überzeugt, dass erreichte Ziele sozusagen "Endziele" für ihr Leben sind und stehen dann fragend vor immer neuem Contrast, geboren aus dem vorherigen. Dabei wird es nie anders sein.

Maike hat geschrieben:Ich hab kurz überlegt, ob ich euch das schreiben soll. Ich schrieb meiner ehemaligen Chefin eine Mail, dass ich jederzeit wieder zur Verfügung stehe, sobald wieder eine Stelle frei wird. Ich dachte, Ihre Antwort, die eigentlich nett war, hätte mir Bauchschmerzen verursacht, wie mir aber nach der Unterhaltung mit einer Bekannten darüber auffiel, schämte ich mich dafür, dass ich in erster Linie finanzielles Interesse an der Stelle hatte. :shock: Ich schrieb, was ich glaubte, dass sie hören wollte und fühlte mich beim Absenden auch recht komisch. Warum schäme ich mich dafür, Geld zu wollen? :P In mir gibt es noch etwas, dass das für einen niederen Beweggrund hält. Dabei könnte ich es auch so sehen, dass ich für all das Gute, was ich einbringe, Geld erhalten möchte.


Wenn Geld der Hauptmotor für eine Beschäftigung ist, fehlt ein ganz wichtiges Element: die Freude an dem, was wir tun. Diese Diskrepanz in der Betrachtung macht sich als schlechtes Gefühl dann breit, wenn Geldprobleme der Hauptfaktor sind, etwas in Betracht zu ziehen, was wir regelmässig und mit grösserem Zeitanteil in unserem Leben tun.

Wir sind hier, um Freude zu erfahren. Freude ist unsere Bestimmung. Gehen wir nun gezielt in nur eine Richtung, nämlich die Bezahlung, ohne dabei auch einen Grid für die Freude zu installieren, macht sich das als Gefühl bemerkbar, da wir unser innerem inneren Wissen untreu werden. Es fehlt eine wichtige Komponente, wenn wir so einseitig in den Absichten werden, da unter Umständen eine spätere Unzufriedenheit vorprogrammiert sein kann.

Lieben Gruss
Loa



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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 20. Jan 2015, 11:40

Hallo zusammen, hallo liebe Loa,

danke für deine weiteren Erklärungen.

lawofattraction hat geschrieben:
Wir durchsieben eine Unmenge an Details, um das zu finden, was uns das grösste Wohlgefühl beschert. Und dann treffen wir eine Entscheidung, was wir nicht wollen und wissen dadurch, was wir wollen. Können wir damit in Ausrichtung kommen, dann erfahren wir die Freude der Manifestation. Eine erreichte Ebene ist aber nur wiederum die Plattform für weiteren Contrast. Wenn zum Beispiel jemand seinen Liebespartner endlich gefunden hat und nun die gemeinsame Wohnung bezogen wird, tut sich neuer Contrast auf durch das nun zu erprobende Zusammenleben und die Aufgabe, diesen anderen Menschen in das eigene Leben auf einer viel umfangreicheren Basis einzubeziehen.


Ich hab mir das mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen. Der Maximalpunkt des eigenen Wohlgefühls ist nie erreicht, weil sich dieser durchgehend ausweitet. Je nachdem, wie ich damit umgehe, führt es dazu, zu jenen Menschen zu gehören, von denen man sagt, dass sie nie zufrieden sind oder ich bin gespannt darauf, welche Freuden mich in der Zukunft noch so erwarten. Das scheint mir eine sehr feine "Schnittstelle" zu sein. Wobei es natürlich diverse Abstufungen und Arten gibt, wie man mit dieser Ausdehnung umgeht.
Ich kenne einige, die mit Partner, Haus, Kind glauben nun alles erreicht zu haben und auf diesem Fertigsein glauben sie sich nun ausruhen zu können, weil mehr gibt es ja nicht zu erreichen oder zu wünschen, außer vielleicht jährlichen Urlaub im Süden. Ich meine das gar nicht so böse wertend, wie das nun rüberkommt, aber ich glaube, dass dieser Fehlschluss "wenn das erst passiert ist, dann bin ich so richtig glücklich" eine Falle ist, in die viele treten, die unterschiedliche Konsequenzen von Langeweile bis hin zu Unglücklichsein haben kann.
Vermieden werden kann sie wohl nur, indem man bedingungsloses Glücklichksein fokussiert. Dann hört es auch nicht auf, schöne Überraschungen zu regnen.

lawofattraction hat geschrieben:Wenn Geld der Hauptmotor für eine Beschäftigung ist, fehlt ein ganz wichtiges Element: die Freude an dem, was wir tun. Diese Diskrepanz in der Betrachtung macht sich als schlechtes Gefühl dann breit, wenn Geldprobleme der Hauptfaktor sind, etwas in Betracht zu ziehen, was wir regelmässig und mit grösserem Zeitanteil in unserem Leben tun.


Ich habe schon lange gespürt, dass mich die Stelle nicht mehr so reizt, wie sie es mal getan hat. Und dann bin ich nach langem Hin und Herüberlegen in die Aktion gegangen, weil ich dachte, komm, du brauchst Geld, unternimm mal was, bevor es zu spät ist (ich hatte bei Aufgabe der Stelle in Aussicht gestellt bekommen, sie evtl. wieder besetzen zu können). Ist interessant, sich bei so etwas zu beobachten. Die vorläufige Absage hatte auch nur meine finanziellen Ängste geschüttelt, in Bezug auf Freude hat mich das gar nicht berührt.

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 20. Jan 2015, 14:17

Puuh, ein großer Contrast. Mein Kontostand hat gezeigt, dass die Firma, für die ich freischaffend arbeite, in Zahlungsverzug ist. Zwei weitere Menschen schulden mir Geld und weigern sich, es rauszurücken. Ohne nachvollziehbare Gründe. In einem Fall handelt es sich sogar um Betrug.
Zwei meiner Schüler, die ich nebenher unterrichte, haben für heute abgesagt. :shock:

Ich bin noch relativ ruhig. Wie geht man damit um, wenn der Contrast so mitten im Gesicht hängt?
Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum sich das alles manifestiert hat. Ich stelle ungerne Rechnungen aus, weil ich mich unwohl damit fühle, Geld zu erhalten. In den anderen Fällen spielt Macht eine große Rolle. Bei meinen Schülern hat sich schon die Erwartungshaltung festgesetzt, dass sie sowieso dauernd absagen.

Ich will nicht so lange darauf starren. Was kann ich tun? Erstmal werde ich mich auf ein bessere Gefühl konzentrieren. :gvibes: :gvibes:

Liebe Grüße
Maike
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon katgirl » 20. Jan 2015, 14:33

Momentan kannst du gar nichts machen außer hinsetzen und Tee trinken. Du bist grad aus dem Flieger geplumpst und da hilft nur selbst beruhigen. Tee Kaffe Schoki Spazieren gehen ...

Was du die ganze Zeit schreibst, istdaß du dich schämst geld anzunehen, dich unwohl beim rechnung schreiben fühlst, dir nicht mal 2€ Cola wert bist.
Wertigkeit Würde Vertrauen Zustehen Aufrecht gehen Selbstliebe Egoismus Selbstakzeptanz
Wo steckt das alles bei dir? Wie willst du dich fühlen?

Lg
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon lawofattraction » 20. Jan 2015, 14:39




Liebe Maike,

Riesen-Momentum. Lass es austrudeln und suche nach sich gut anfühlenden Fühlworten und bete Dir die gebetsmühlenartig vor. Ich fühle mich .... wie will ich mich stattdessen fühlen? Reinfühlen, einfach nur fühlen.

Als es mir mal richtig schlecht ging finanziell, habe ich das Tanzen für mich entdeckt. Ich habe schnelle Musik aufgelegt und dann los. Beim schnellen Bewegen sind keine Gedanken möglich. Und am Ende der Session habe ich mich körperlich so ausgepowert gefühlt, dass das körperliche Wohlgefühl das vorherige Magenzwicken beim Lesen der Post oder Betrachten des Kontostandes ziemlich ausradiert hat.

Liebe Grüsse
Loa


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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 20. Jan 2015, 17:12

Danke, Ihr Lieben.

Das ist phänomenal, dass ich aus diesem Momentum heraus geschafft habe, eure Antworten anzuziehen. :genau:

Ich fühle mich sicher ... sicher und frei. Frei von äußeren Umständen. Ich kann frei wählen, wie ich mich fühlen möchte. Ich fühle mich sicher, frei und wertig.

Vor einer Stunde bekam ich zwei Anfragen von potenziellen neuen Schülern. :lol: Die Details daran entsprechen nur nicht ganz meiner Vorstellung. Ich lass das erstmal noch auf mich wirken, in dem Sinne, dass ich meinen Fokus weiter aufs Wohlfühlen, auf sicher, frei und wertig richte. Und auf Freude. Aufträge, die mir Freude machen. Keine halbgaren Lösungen.

:gvibes:
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Andre » 20. Jan 2015, 23:06

Einen schönen, guten Abend! :gvibes: :gvibes:

Auch ich habe mich heute nach längerer "Pause" wieder in einem für mich größeren Contrast befunden und bis vor kurzem noch überlegt wofür ich mich entscheide. Ich habe keine Ahnung wohin ich mit diesem Beitrag soll, also dachte ich mir ich belege ein letztes Mal Maikes Thread, weil wir hier gestern noch praxisnahe diskutiert haben und gewissermaßen eine Parallele zu meinem eigenen Thema besteht:

Zur Erinnerung ein Auszug aus Maikes Beitrag:
Maike hat geschrieben:Puuh, ein großer Contrast. Mein Kontostand hat gezeigt, dass die Firma, für die ich freischaffend arbeite, in Zahlungsverzug ist. Zwei weitere Menschen schulden mir Geld und weigern sich, es rauszurücken. Ohne
Maike


Ja, der Contrast hat mich heimgesucht, nämlich in Form meines Onkels der mich heute zum Essen eingeladen hat. Wir haben uns wirklich super verstanden und ungezwungen unterhalten. Das Treffen hat sich sogar bis in die Abendstunden gezogen.
Das klingt jetzt nicht nach Contrast, aber urteilt bitte nicht vorschnell ihr ungeduldigen :teuflischgut: (chen). Blöder Scherz, ja.
Nun gut, ich habe mich also von meinem Onkel verabschiedet und bis dahin alles war noch in bester Ordnung. Mein Onkel steht aber in Verbindung mit anderen Leuten von früher, die ich nun treffen könnte. Der Kontakt ist vor "geraumer" Zeit (mindestens vor gefühlten 1000 Jahren) abgebrochen und es wäre schwierig für mich da wieder anzuknüpfen. Deshalb war meine Antwort auch dass ich darüber nachdenken müsse. Es sind Leute die ich damals sehr gerne mochte und dennoch hatte ich persönliche Gründe den Kontakt nicht aufrechtzuerhalten.

Fest steht dass ich auf dem Heimweg starke Emotionen verspürt und mich in einer Konfliktsituation gesehen habe. Ein solches Ereignis habe ich ganz klar selbst manifestiert. Es war immer schon mein Wunsch diese Dinge irgendwann zu bereinigen. Nur den Zeitpunkt sah ich eigentlich eher in einer fernen Zukunft (mindestens in gefühlten 1000 Jahren).

Genug der schlechten Witze, denn die Sache ist durchaus ernst zu nehmen. Zunächst etwas überfordert, habe ich gegrübelt wie ich eine Lösung finden kann und gedanklich unterschiedliche Varianten des Wiedersehens und eines möglichen, regelmäßigen Kontaktes durchgespielt.

Das Interessanteste an dieser Erzählung sind weder das Mittagessen (das übrigens sehr gut war) noch mein Onkel (obwohl er über einen Charme verfügt den Damen seines Alters äußerst "interessant" bzw. anziehend finden). Für mich entscheidend ist, dass ich die Sache loslassen konnte, indem ich aufgehört habe über alles nachzudenken und mich irgendwie in Ausrichtung mit dem einfachen Wunsch eine Lösung zu finden, bringen konnte.

Das hört sich jetzt zwar banal an, aber die Wirkung war erstaunlich. Ich habe in dem Moment in dem ich losgelassen habe eine enorme Erleichterung verspürt und konnte mich komplett von dem belastenden Gedanken befreien. Es hat nicht lange gedauert und mir sind bereits erste Ideen gekommen, wie alles gelingen kann.

Um diesen Beitrag noch schnell in Zusammenhang mit dem Titelthema zu bringen, weise ich darauf hin dass der simple Wunsch eine Lösung zu finden, verbunden mit dem Vertrauen an das LoA äußerst zeitsparend und nervenschonend sein kann und vielleicht - wer weiß? - auch Wunder bewirken kann, was unsere Finanzen anbelangt. Ich dachte diese Ideen seien einen Beitrag wert und wollte euch an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Für alte Hasen des LoA's vermutlich Peanuts. 8-)

In diesem Sinne wünsche ich euch jede Menge Geld (= sucht euch den Wert aus) und eine gute Nacht! :uns: :gvibes:
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 21. Jan 2015, 03:00

Hallo Andre, hallo dear all,

nachdem ich es vorgezogen habe, lieber nett auf Kaffeebesuch zu gehen und mir danach immer wieder mal einen kleinen Notizzettel nahm und gebetsmühlenartig meine Fühlwörter runterschrieb, habe ich es gut geschafft, nicht in diesen Momentum-Sog zu geraten.

Ich habe mir eine Murmel vorgestellt, die langsam aufhört zu rollen. Ein Abraham-Clip über Contrast hat mir gerade noch eine Erkenntnis geschenkt. Contrast fühlt sich natürlichweise nicht wie ein Schlag in die Magengrube an. Er tut es erst in dem Augenblick, in dem ich mich selbst dafür verurteile, dass ich den Contrast nicht vermieden habe. Und die Wut über einen selbst ist das, was einen aus dem Vortex schießt. Das Video dazu trägt auch den Titel "A punch in the gut", wer es hören mag.

Ich habe ein sehr viel besseres Gespür für meine persönliche EGS-Klettergeschwindigkeit entwickelt. Immer schön langsam, so wie es sich gemütlich und gut anfühlt. Zwischendrin verspüre ich immer noch den Drang, mich um "die Sache" zu kümmern, indem ich mich sorge usw. Das ist ein Automatismus, wo ich ein seismographisches Gefühl für entwickle. "Wie kannst du nur so ruhig bleiben, obwohl ..."
Der Contrast ist langweilig zu beschauen. Er ist ja eh schon da. Dann kann ich mich ja jetzt auch auf etwas fokussieren, dass mir Erleichterung und Wohlgefühl verschafft.
Ich habe gerade nebenher schnell mal, ohne in diese dazugehörigen Gefühle zu gehen, eine Liste runtergetippt mit den negativen Manifestationen, die mir spontan eingefallen sind. Wie gesagt, nicht um darin zu schwelgen, aber um mir nochmal zu verdeutlichen, ich habe das wirklich alles selber erschaffen, teils mithilfe perfekter Co-Creators, und wer jetzt glaubt, das wäre mühelos vonstatten gegangen, den muss ich enttäuschen. :mrgreen:
Es ist nur durch das LoA viel einfacher gegangen, weil ich meinen Fokus so nicht bewusst umlenken musste. *starr* *glotz* :shock:
Ich würde beim Erschaffen schon gerne auf Autopilot umschalten. 8-) Schön zurücklehnen und den Flieger aus der Couchperspektive genießen.

Ich fühle mich gut mit meiner langsamen Gedankenumstellung. Ich prüfe mithilfe meiner Gefühle, welcher Gedanke mir gut tut, welcher Müll ist, welcher mir noch zu weit weg ist. Ich fühle mich sicher ist ein schöner Gedanke, darin fühle ich mich wohl.

Gute Nacht-Gruß
Maike

p.s. Andre, morgen lese ich mir nochmal in aller Ruhe deinen Beitrag durch.
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon lawofattraction » 21. Jan 2015, 08:22

Maike hat geschrieben:Vor einer Stunde bekam ich zwei Anfragen von potenziellen neuen Schülern. :lol: Die Details daran entsprechen nur nicht ganz meiner Vorstellung. Ich lass das erstmal noch auf mich wirken, in dem Sinne, dass ich meinen Fokus weiter aufs Wohlfühlen, auf sicher, frei und wertig richte. Und auf Freude. Aufträge, die mir Freude machen. Keine halbgaren Lösungen.


Guten Morgen. liebe Maike,

das ist doch höchst erfreulich. :five: By the way - wenn ich in einer finanziell beklemmenden Situation wäre und es kommt eine Arbeit, die nicht ganz nach dem eigenen Geschmack ist, aber die Butter aufs Brot verdient, so würde ich die wahrscheinlich trotzdem akzeptieren. Allerdings ist es dann höchst wichtig, mit dieser Entscheidung in Ausrichtung zu kommen und sie nicht herabzuwürdigen oder zu bereuen.

Was habe ich in Chile nicht alles getan, um mich finanziell über Wasser zu halten :rleye: .... es waren viele berufsfremde Tätigkeiten dabei. Immobilien zeigen, Deutschunterricht, Inneneinrichtung, Kochkurse, kleine Dinnerabende oder Brunches in meinem Haus und dem Garten ausrichten, Tarotkarten legen, Horoskope interpretieren, Klausuraufsicht, Hundepension, Haushüten, Stadt-Rundfahrten und Rundfahrten aufs Land für Touristen und noch einiges mehr haben mich nie voll absteigen lassen. Ach ja, Golf Caddy war ich auch. :mrgreen:

Im eigenen Interesse habe ich mich vorher immer in einen positiven mentalen Zustand in Bezug auf meine Entscheidung gebracht (das war lange vor Abraham) und mir gesagt, dass nichts langfristig sein musste und dass ich jederzeit aussteigen kann. Wenn ich heute daran denke, muss ich lächeln, und abgesehen vom Geld hat es mir auch oft viel Spass gemacht und nette Begegnungen und einen Fundus an Anekdoten und Erinnerungen beschert.

Lieben Gruss
Loa



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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Winterbraut » 21. Jan 2015, 11:53

Hallo Ihr Lieben,

lese interessiert mit und habe ja auch gerade meine beruflichen "Entscheidungen zu treffen" - wobei dies eine OOV- Redewendung ist, wie ich gerade höre im Workshop auf Youtube 'I want to make the right decision'.

lawofattraction hat geschrieben: - wenn ich in einer finanziell beklemmenden Situation wäre und es kommt eine Arbeit, die nicht ganz nach dem eigenen Geschmack ist, aber die Butter aufs Brot verdient, so würde ich die wahrscheinlich trotzdem akzeptieren. Allerdings ist es dann höchst wichtig, mit dieser Entscheidung in Ausrichtung zu kommen und sie nicht herabzuwürdigen oder zu bereuen.


So würde ich das bei einem extremen Engpass wohl auch halten, habe ich in der Vergangenheit auch so gemacht, allein deshalb weil das Geld in der Kasse hoffentlich genug Wohlgefühl beschert, um hier am Wohlgefühl weiterarbeiten zu können.

Der Idealfall, so wie ich das bei den Workshops jetzt herausgehört habe (z.b. 'I want to make the right decision'), ist ja anscheinend, erst in den Vortex zu kommen, um überhaupt entscheiden zu können, und nicht zu sehr in den Details verhaftet zu bleiben sondern eher ins allgemeine Wohlgefühl zu gehen, damit Möglichkeiten sich auftun können.
Ich bin schon einmal so ähnlich verfahren (allerdings auch vor Abraham), habe ganz automatisch mich zu Hause mit Sport abgelenkt (ich bin auf einem Hocker wie auf einem Stepper stundenlang hoch und runtergehüpft und habe CDs gehört), und habe tatsächlich eine Riesen-Manifestation beruflich hinbekommen, allerdings in rasender Geschwindigkeit mit wenig Fokus auf mein Gefühl... aber immerhin, es war eine tolle Zeit, auch wenn es schnell wieder vorbei war :tja:

In Erinnerung dessen habe ich in den letzten Wochen meines Halb-Zeit-Jobs Anfang letzten Jahres das gedanklich genauso gemacht, also rein in den Wertschätzung und das Gefühl, wie ich arbeiten möchte, den Job auf grandiose Art und Weise verloren (es war die beste Lösung und ich wollte ihn nicht mehr) und trachte jetzt auch einfach nach Wohlgefühl - möglichst nicht denken, keine Details, und wie möchte ich mich fühlen und das dann auch tun.

Ich finde so interessant dass wir doch immer wieder in Aktion verfallen möchten - ich ertappte mich gerade nämlich auch dabei wie ich schon wieder in Entscheidungen hänge (nehme ich dieses Angebot an, könnte es das Richtige sein?) - und habe jetzt wieder aktuell gehört:
Wenn diese Frage auftaucht, bin ich schon wieder OOV, denn sonst würde mich nichts halten können, das Angebot anzunehmen.
Ob es daran liegt, dass ich nicht genug Vertrauen habe, dass immer wieder Chancen und Möglichkeiten kommen, dass dies DAS Ding sein könnte, und ich verpasse es? Ich probiere es momentan so zu verstehen, dass diese Dinge mir begegnen, damit ich immer mehr herausfinden kann, was ich wirklich will - es feiner herausfühlen, und auch wenn sie nah dran sind, es besser geht, solange bis man mit der Schwingung aufgeholt hat, und dann zuschlägt.
Denn ich glaube ganz so wie Maike sagte ist es nicht, die Schnittstelle, das man ja immer mehr will... denn ich glaube es ist die Schwingung die hinterherhinkt, nicht die Manifestation, die dem Wunsch nicht mehr entspricht. Jedenfalls habe ich das so verstanden.

Insofern finde ich Deine Aussage so wichtig, Loa, unbedingt das Gefühl vorher hinzubekommen, auch wenn man etwas macht, dass nicht hundertprozentig dem Wunsch entspricht.
Denkst Du denn, dass das in jedem Fall jedem möglich ist? Oder sollte man es dann lieber lassen...
Ich habe nämlich darüber nachgedacht, ob ich das könnte, mir persönlich ist das in der Vergangenheit ziemlich schwer gefallen.
So wie Du im anderen Thread auch sagtest, wenn man nichts findet, was man wertschätzen kann, dann sollte man es lieber lassen....?

Herzlich
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Re: subtile Armutsängste

Beitragvon Maike » 21. Jan 2015, 12:31

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für eure tollen Inspirationen. :danke:

Im englischen Forum berichtete jemand davon, 30.000 Pfund im Jahr mehr verdienen zu wollen. Er bekam eine Stelle angeboten, die ihm 10.000 mehr bringen würde und von den Details nicht ganz seinem Wunsch entsprach Er sah es im ersten Moment nicht als Erfolg an. Erst als er es als Abschnitt des Weges auf dem Ziel zu 30.000 sah, nahm er das Angebot an und bekam wenige Tage später eine seinem Wunsch entsprechendere Stelle für 15.000 mehr angeboten. :kgrhl:

Winterbraut hat geschrieben:Denn ich glaube ganz so wie Maike sagte ist es nicht, die Schnittstelle, das man ja immer mehr will... denn ich glaube es ist die Schwingung die hinterherhinkt, nicht die Manifestation, die dem Wunsch nicht mehr entspricht. Jedenfalls habe ich das so verstanden.


Ich weiß nicht, worauf genau du dich hier beziehst? Auf die weitere, unendliche Ausdehnung des Vortex?
Wenn ich ein Angebot betrachte und die Details gefallen mir nicht alle, bin ich zu specific. Dann gehe ich zurück in allgemeinere Gefühle. Sicherheit. Fortschritt. Freude. Wohlgefühl. Wohlstand. Freiheit. Spaß. Fluss. Fließen. Entwicklumg.
Nach meiner Erfahrung kann man nicht nur beim Grid-Einfüllen, bevor sich überhaupt sinnlich erfassbare Manifestation gezeigt hat, zu specific werden. Eine Manifestation muss nicht zack bumm bäng fertig vor einem stehen. Es gibt Manifestationen auf dem Weg zur "Ziel-Manifestation", die dann dem neutralen oder allgemein positiven Gefühl entsprechen (natürlich auch den negativen), welches ich eingeübt habe. Sofort als ich Loas Tipp gelesen hatte, Fühlworte zu suchen, habe ich immer wieder "Ich bin sicher" gesagt. Nur so zwischendurch, ganz ungezwungen und die Murmel ausrollen lassen.
Eine Stunde später kamen die Anfragen.

Die Angebote entsprechen nicht den specifics, die ich teilweise schon im Kopf habe, die sich aber noch viel zu weit weg für mich anfühlen, um sie zu fokussieren. Für meinen aktuellen Setpoint ist die Arbeit also super.

Man kann also auch Manifestationen zu specific betrachten und nicht nur den Grid zu specific aufbauen wollen. Danke für die Erkenntnis. :gvibes: Eine Falle wäre es wohl, die Details, die einem nicht gefallen, sich schönreden zu wollen. Dann fokussierst du wider dem Unwohlsein die Details und machst Happy-Face-Stickering.

Liebe Grüße
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