stuckness

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

stuckness

Beitragvon Sonrisa » 12. Aug 2011, 20:51

Hallo,

ich bin gerade dabei dieses Video zu hören. http://www.youtube.com/watch?v=0M0P7aQe ... re=related (Getting past stuckness) Ich weiß seit einiger Zeit nicht mehr, was ich wirklich vom Leben will. Das vorstechende Gefühl dabei ist so etwas wie "nicht im Leben ankommen". Es läuft vieles sehr gut in meinem Leben, keine größeren Probleme oder Beschwerden. Aber alles fühlt sich seit einiger Zeit so Grau in Grau an. Ich traue auch meinen "eigenen Wünschen" nicht mehr über den Weg. Wollte ich gestern noch unbedingt eine Partnerschaft, juckt mich dieser Gedanke heute relativ wenig. Wollte ich gestern verreisen, finde ich das heute einfach nur noch öde. Finde ich den einen Tag Spaghetti mit Tomatensauce toll, würde ich wenig später keinen Cent dafür ausgeben. Interessiere ich mich Dienstag für Tennis, drehe ich mich spätestens Donnerstag kein zweites Mal danach um. Das nur als echte oder fiktive Beispiele. Nachdem sich mir so einiges aus meinem Inneren offenbart hat, ging es bei den meisten, vielleicht sogar bei allen Wünschen einzig darum, was andere darüber denken, bewundert und anerkannt zu werden, vollwertig und erfolgreich zu sein, etwas vorzuweisen haben.
Dazu passt, das ich momentan wenig Lust habe überhaupt eine Menschenseele zu treffen. Kontakte und Austausch ist wegen Familie und Arbeit noch genügend vorhanden, aber freiwillig jemanden sehen, nö. Ich meide fast alle Kontakte, ist für mich auch stimmig. Aber das nur nebenbei.

Ich bin noch beim brainstorming zu diesem Thema.

Gruß
:huhu2:
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon lawofattraction » 13. Aug 2011, 08:36

Pamelina hat geschrieben:Nachdem sich mir so einiges aus meinem Inneren offenbart hat, ging es bei den meisten, vielleicht sogar bei allen Wünschen einzig darum, was andere darüber denken, bewundert und anerkannt zu werden, vollwertig und erfolgreich zu sein, etwas vorzuweisen haben.


Hallo Pamelina,

schön, mal wieder von Dir zu hören. :hug:

Jede Phase, die als abgeschlossen, als veraltet und nicht mehr gültig erkannt wird, hat zuerst mal eine Neu-Orientierungsphase auf den Fersen. Und die sieht genau so aus, wie das was Du beschreibst. Verwirrung, weil das Alte nicht mehr als passend empfunden wird und das Neue noch nicht. Heute begeistert etwas, morgen ist es vollkommen egal. Es ist das Testen und Probieren unter neuen Parametern, die aber ganz einfach noch nicht vollkommen verinnerlicht sind.

In der Psychologie sind alle immer sehr froh, wenn der Ratsuchende an diesen Punkt der Orientierungslosigkeit kommt. Die Verwirrung ist notwendig, um zu sortieren und auszumisten, um bewusst weiter zu gehen mit neuen Konzepten und der Gewissheit, dass die alten konditionierten Verhaltensweisen auch wirklich der Vergangenheit angehören.

Ich habe den Eindruck, Du stehst gerade an der Schwelle zur Authentizität. Bist dabei, Dich zu entdecken und für die Zukunft das zu definieren, was für Dich dienlich ist. Du verlässt die Bühne, auf der Du nach anderer Leute Musik getanzt hast.

Ich wünsche Dir ganz viel Spass bei dem Neufindungs-Prozess, der zwar durchaus verwirrend sein kann - aber das, was Dich danach erwartet, ist ein wunderbares selbstbestimmtes Leben. (From one who has been there. :clown: )

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: stuckness

Beitragvon Sanaei » 13. Aug 2011, 09:02

danke Euch beiden für diesen Thread - ich glaub bei mir gingen grad mal die Kronleuchter an... :tja: :gvibes: :hug: :lieb:
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 14. Aug 2011, 17:46

Hallo Loa,

auch schön mal wieder hier zu sein und Zeit zu haben, um hier zu lesen und zu schreiben. Ich bin froh über deinen Beitrag, denn ich dachte kurzzeitig schon beinahe, dass ich drohe verrückt zu werden. ;-)

Ich habe jetzt versucht mal ein wenig über Neuorientierung / Orientierungslosigkeit auf psychologischer Ebene herauszufinden. Naja, ich bin da nicht fündig geworden. Fragen tue ich mich, ob das eine Art Selbstläufer ist, wo ich selbst nicht viel dazutun brauche, außer vielleicht in Richtung Klarheit zu fokussieren?

An der Schwelle hin zur Authentizität, so fühlt es sich auch an. Dabei habe ich diesmal nicht den Drang, nach außen hin zeigen zu wollen, dass ich weiß, was ich will und ich eine klare Identität habe. Ich möchte es nur für mich selber wissen.

Liebe Grüße
:huhu2:
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon wodny muz » 15. Aug 2011, 02:02

Liebe Pamelina,

ich erlebe seit einiger Zeit ähnliche Dinge, wie du sie beschreibst und habe nach anfänglichem Mich-Wehren verstanden, dass das einzige Mittel das Loslassen ist (danke ZaWo und Loa :hug:).

Das Verständnis dieser "Unordnung vor der Ordnung" hat mir Tobias gebracht, hier mal eine Stelle, die auf dich evtl. nicht ganz zutrifft, es gibt aber noch wesentlich mehr ähnliche dazu in den Shouds.
Ihr geht SO hart mit Euch ins Gericht! Gerade jetzt, in diesem Augenblick wieder unterzieht Ihr Euer Leben zahlreichen Veränderungen – und glaubt, Ihr macht etwas falsch! Ihr sorgt Euch um die Menschen, die von Euren Entscheidungen betroffen oder beeinflusst sein könnten. Liebe Freunde, Ihr könnt sie gar nicht beeinflussen! Ihr könnt es nicht! Einzig und allein auf Euch selbst habt Ihr Einfluss. Ihr glaubt, Ihr verletzt andere, wenn Ihr an diesem Punkt Eures spirituellen Wegen Dinge für Euch selbst tut. Begreift, dass das nicht der Fall ist - im Gegenteil, Ihr seid für sie die besten Lehrer, die sie haben könnten! Ihr sorgt Euch darüber, dass Ihr so viel Zeit für Euch selbst braucht ...
aus: DIVINE HUMAN SERIES SHOUD 5 „Die neue Erde“ 08. Dezember 2002

Pamelina hat geschrieben:Fragen tue ich mich, ob das eine Art Selbstläufer ist, wo ich selbst nicht viel dazutun brauche, außer vielleicht in Richtung Klarheit zu fokussieren?

Aus meiner Sicht ist es das und das Mittel ist Loslassen und den Verstand - je nach Ausgangslage [meiner war Big Boss] :lol:- etwas zurücknehmen. Klarheit zu fokussieren gelang mir erst wieder, nachdem ich mich nicht mehr so überwältigt fühlte von dem "Chaos". Dabei hat mir sehr das interdimensionale Denken (bzw. der Versuch oder Weg dorthin :lol:) geholfen, das Kryon unermüdlich lehrt.

Liebe Grüße,
wodny
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Re: stuckness

Beitragvon lawofattraction » 15. Aug 2011, 06:56




Guten Morgen, liebe Pamelina,

Wodny hat es auf den Punkt gebracht. Mit der einzigen Ausnahme, dass ich einfach nicht denke, dass es der Verstand ist, der da zwischen funkt, sondern es ganz einfach die Entwicklung eines fast unvermeidlichen Weges des immer fortschreitenden Verständnis ist. Zugegeben, das ist dann nicht mehr das intellektuelle Verständnis, sondern etwas, was ich für mich mit "Zellen-Verständnis" beschreibe. Aber auch unser Verstand ist ja kein abgetrennter Nukleus, sondern untrennbar verbundener Teil des Ganzen, das wir "Ich" nennen und also ebenefalls Teil dieser holistischen Ausdehnung. Wer sich gegen die Veränderungen sträubt, verweigert eine immer weitere Öffnung zur Quelle und hat natürlich entsprechende Reaktionen.

Pamelina hat geschrieben:An der Schwelle hin zur Authentizität, so fühlt es sich auch an. Dabei habe ich diesmal nicht den Drang, nach außen hin zeigen zu wollen, dass ich weiß, was ich will und ich eine klare Identität habe. Ich möchte es nur für mich selber wissen.


Ja, genau so ist es - und das ist auch Authentizität. Wo wir vorher andere Autoritäten als wissender als uns selbst gesehen und uns klein gemacht haben, sickert die Erkenntnis ein, dass es niemanden gibt, dem wir irgendwie beweisen müssen, wer und wie wir sind. Das wird durch das Sein ohnehin offenbar.

Danke, liebe Pamelina, dass Du uns hast teilhaben lassen an einem so wichtigem Schritt zu Deinem Selbst. Ich freue mich immer über Deine Beiträge - und Wodny ´s übrigens auch. :lieb:

Lieben Gruss
Loa



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Re: stuckness

Beitragvon katgirl » 15. Aug 2011, 07:43

Hallo und Danke für den Thread.
Bei mir ist es das Gefühl von Langeweile und der Drang mich nach Neuem Umzusehen. Das Alte kenne ich. Die von meinem Bewusstsein vorgegaukelte Sicherheit (der Gewohnheit) löst sich auf, wird nur noch langweilig.
Dann abzuschätzen, wie das Neue für mich sein könnte und es dann anzunehmen oder wieder in die Tonne zu klopfen, und weiter zu suchen.
Ich empfinde es als großartige Erfahrung zu erkennen, dass wenn ich mich mal nur um mich kümmere, alles andere um mich rum weiter existiert.
LG
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Re: stuckness

Beitragvon MyWay » 15. Aug 2011, 08:37

Hallo Pamelina,

was du beschreibst, kenne ich auch gut.

Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass in solchen Zeiten – oder auch in großen Krisen – irgendwie ein „Umbau“ stattfindet. Ich bin auf dem Sprung. Da hilft nur loslassen und geschehen lassen. Inzwischen kann ich mit solchen Phasen auch etwas entspannter umgehen, weil ich weiß, danach kommt etwas Besseres.

Liebe Grüße
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Re: stuckness

Beitragvon Birdie » 15. Aug 2011, 11:35

Hi,
bei mir ist es ähnlich...oder auch nicht!
ich weiß wohin ich will, aber ich traue es mir nicht zu...ich denke noch recht "klein" (kariert?)...auch dieses "Kleine" ist eigentlich groß für mich, weil es ein Schritt in die richtige Richtung ist wo ich mich jetzt aber noch nicht hintraue...vor Abraham(ohne s) hab ich mir gar nichts zugestanden - sondern gedacht wie ein Almosenempfänger.

Ich kann ein die Umgestaltung und Renovierung meiner kleinen Wohnung denken - nach unendlich vielen Jahren des kleindenkens"das kan ich mir gar nicht leisten" - aber eigentlich will ich in einem Haus im Grünen wohnen möglichst an einem See....wo ich meine eigene Vogelstation habe und ein extra "Mauerseglerzimmer" für Rekonvaleszenten und Havarierte einrichten würde.
Träum!
Das haus ist mir jetzt einfach nicht glaubwürdig genug - ich kann da keine starke innere Überzeugung spüren -die Umgestaltung meiner kleinen Wohnbox dagegen ist mir nicht unglaubwürdig.

Diesen Widerstreit hab ich an mehrern Baustellen, wo das alte (kleinkarierte) zuerst gewünschte, meist schon vor Abraham-Wissen gewünschte Zeug auf die eigentlichen größeren mir angemessenen gewünschten Lebensformen trifft und es chrasht dann halt und ich bin dann frustriert.

Ich hab ja öfters gelesen, dass es nicht guttut sich etwas zu wünschen mit diesem schrägen Zweifelgefühl....wenn es an mir zerrt wie an einem Gummiband, dann ist es wohl nicht förderlich.

schräger Vogel
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Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
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Re: stuckness

Beitragvon Glücksstern » 15. Aug 2011, 12:39

Hallo ,

zunächst mal Dir, liebe Pamelina, ein großes :danke: für das Eröffnen dieses Threads.
Auch mir geht es ähnlich, wobei die Phasen von "ich weiß nicht was ich will" zu " genau SO soll es sein" inzwischen auch schon stündlich wechseln.War es vorher ein Tag, an dem ich so fühlte und am nächsten wieder anders, so verkürzen sich die Abstände deutlich und ich habe manchmal das Gefühl, darüber verrückt zu werden...wenn-
es nicht diese klaren, durchaus wohltuenden Momente gäbe, die mir dann wieder das Gefühl geben, dass alles auf dem Weg ist, bzw. ich mit mir selbst in einer Spur laufe.
Zu allen Zeiten gleich ist jedoch dieses Bedürfnis nach Ruhe.Ich mag nicht ans Telefon gehen, mich nicht verabreden und manchmal ist mir zur Zeit sogar meine Familie zuviel...bzw. mag ich es dann nicht, wenn man mir so nahe auf den Pelz rückt.
Auch scheint es mir so zu sein, dass alles Gefühlte sehr an Intensität zunimmt, was natürlich gut ist, wenn es schöne Gefühle und Gedanken sind, was aber auch sehr unschön sein kann...je nach Gefühlswallung, vor allem für mein Umfeld :oops: ...
Und wenn alles zuviel wird, dann , aber auch nur dann, kann ich auch alles loslassen und ergebe mich irgendwie.Das ist aber nicht gleichzusetzen mit Resignation, sondern eher einem fliessen-lassen-können und durchatmen.

Nun ja.....ich übe mich darin, meinen Fokus auf erfreuliche Dinge, auf Klarheiten in meinen Gedanken ( die ja auch dabei sind) zu lenken und zu vertrauen- mir selbst.Denn "eigentlich" weiß ich ja, WAS alles möglich ist.

Dabei fällt mir gerade noch eine wirklich schöne Begebenheit ein, die ich Euch gerne noch erzählen möchte.
Vor kurzem fuhr ich eine längere Strecke Autobahn, (ich muß dabei sagen, dass ich es liebe, so auf der Bahn unterwegs zu sein...mal richtig ausfahren zu können und dabei Musik zu hören) habe während der Fahrt intensiv über Schwingung, insbesondere über meine derzeitig wechselnden Schwingungs-Signale nachgedacht und wollte mir selbst klar machen, was ich da alles aussende/anziehe und wie ich dieses Gefühls-Chaos in den Griff bekomme.
Und plötzlich hab ich einen Kleinbus vor mir , mir der Aufschrift "Vortex-Club"!! Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie dumm ich erst mal geguckt habe, bis das dumme Gesicht einem breiten Grinsen und echt gefühlter Freude wich.

Es KANN so einfach sein...

Euch einen schönen,sonnigen Montag
Die Seele hat das absolute Bedürfnis
nach regelmässigen Ausflügen in die
Bezauberung.

(Thomas Moore)
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Re: stuckness

Beitragvon lawofattraction » 16. Aug 2011, 07:56



Die nachfolgende Frage, wie man zu anderen Nein sagt und darauf folgende Beträge findet Ihr hier im Erfahrungsaustausch.

Bitte vor dem Posten auf den Threadtitel schauen, ob es noch passt. Ich weiss, manchmal ergibt sich aus etwas Gelesenem eine eigene Gedankenkette, die zu einem anderen Thema führt - dann bitte einen neuen Thread mit dem neuen Thema aufmachen. Wir haben genug Platz. :clown:



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Re: stuckness

Beitragvon wodny muz » 17. Aug 2011, 00:26

lawofattraction hat geschrieben:
dass ich einfach nicht denke, dass es der Verstand ist, der da zwischen funkt ... Zugegeben, das ist dann nicht mehr das intellektuelle Verständnis...


Danke, liebe Loa, für deine Worte und deine Ergänzungen genau an den "richtigen" Stellen, die das Verstädnis immer so schön vertiefen. Gerade habe ich etwas von Adamus gelesen, dass das noch mal anders, aber auch sehr treffend ausdrückt

Dieses kleine Gerät, genannt euer Gehirn, war ganz speziell
erschaffen und programmiert für Verwirrung. Es lässt euer Gehirn sich glücklich fühlen. Es lässt es
singen. Gebt ihm ein Puzzle – es wird es ausführen. Warum machen Menschen Kreuzworträtsel?
Warum? Das Gehirn!! Es gibt ihm eine kleine Aufgabe. Warum spielen sie jeden Abend Karten?
Warum tun sie diese Dinge? Das Gehirn liebt Komplexität und das ist o.k., außer du denkst, du seist
dein Gehirn
. Dann wird dein Leben angefüllt sein mit Verwirrung und Komplexität, Rätseln,
Knobelaufgaben, Herausforderungen, bis es dich vollkommen zermürbt hat, dich ausgelaugt hat
und dann taucht ihr hier auf. Und dann erkennt ihr, dass es einfach sein könnte. Es könnte alles sein,
was ihr wählt.
aus: Das Crimson Circle Material Die e2012-Serie Shoud 1: „Dein Bewusstsein leben“ - vorgestellt von Adamus, gechannelt durch Geoffrey Hoppe, übersetzt von Birgit Junker, 6.8.2011


lawofattraction hat geschrieben:sondern es ganz einfach die Entwicklung eines fast unvermeidlichen Weges des immer fortschreitenden Verständnis ist

Ja, genau, unvermeidlich, weil andernfalls upstream.

Lieben Gruß,
wodny
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Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 18. Aug 2011, 16:00

Hallo Ihr Lieben,

ich bin momentan stark eingespannt, daneben weiß ich auch nicht so ganz, was ich schreiben soll. Ich hätte eine Frage an dich, Wodny. Was verstehst du unter Loslassen? Einfach gar nichts tun und dahinschippern lassen, in der Hoffnung alles nimmt irgendwann wieder Form an und meine Wünsche sind glasklar erkennbar? Ich finde diese Situation mitunter unerträglich. Ich weiß nicht, wer ich bin. Mein Leben, so wie es ist, macht mich unglücklich, weil es nicht das ist, welches ich führen will. Aber welches?
Ich funktioniere gerade nur noch wie ein Automat.

Allerliebste Grüße an alle!
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon Salome » 18. Aug 2011, 17:52

Liebe Pamelina,

Pamelina hat geschrieben:Mein Leben, so wie es ist, macht mich unglücklich, weil es nicht das ist, welches ich führen will.


Du machst Dich mit Deinen Gedanken über das was ist unglücklich.
Wenn ich in einer Situation die mir nicht so gut gefällt festhänge, frage ich mich ob ich mit all den miesen Gedanken irgend etwas ändern oder rückgängig machen kann. Diese Frage kann ich nur mit NEIN beantworten und dann komme ich langsam wieder in ein anderes Fahrwasser. Das ist doch die "Kunst", dann nach dem nächst besseren Gedanken Ausschau zu halten und mir ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Immer und immer wieder bis ich ohne negative Gedanken anschauen kann was ist.

Liebe Grüße

Salome
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Re: stuckness

Beitragvon wodny muz » 18. Aug 2011, 19:20

Hi Pamelina,

Pamelina hat geschrieben:Was verstehst du unter Loslassen?


Ich verstehe darunter den Wunsch aufgeben bzw. kapitulieren und erkennen, dass ich nichts mehr tun kann. Es sind ja oft Situationen, in denen ich unbedingt etwas will oder dringend benötige. Meist habe ich versucht, "alles zu geben", früher mehr im Außen durch Handeln und Tun, später dann durch innere Jobs wie Visualisieren, Focus Wheels u.v.m. Die Widerstände wuchsen, ich berührte immer nur noch das andere Ende des Stocks, ohne dass sich etwas änderte. Wenn´s dann soweit war, dass ich aufgegeben habe und mir gesagt habe, ok, dann ist eben alles hin, dann sterbe ich oder sonstwas, dann habe ich (zwangsweise) losgelassen und das LoA hatte wieder eine Chance.

Solange ich gedacht habe, ich kann noch etwas ändern, habe ich mich eingemischt, weil ja unser Fokus noch so oft auf dem Handeln liegt, mit dem wir vermeintlich etwas ändern können. Wenn alle Optionen ausgeschöpft sind, gibt man auf und kann nur noch vertrauen, was dann auch besser klappt, weil es ja eh´ egal ist. Dann schreibt man dem Uni auch nicht mehr die Lösungswege vor und schaut nicht ständig nach den (noch nicht vorhandenen) Ergebnissen.

Irgendwann habe ich mir gesagt, dass ich nicht erst einen Tiefpunkt erleben möchte, der mir keine Wahl mehr lässt, ob ich loslassen will oder nicht, sondern das Loslassen frei wählen kann. Dadurch, dass ich weiß, wie das zwangsweise loslassen ist, konnte ich mir besser vorstellen, wie freiwilliges Loslassen geht. Es ist so ähnlich wie das Deconstructing. Ich sehe mir den worst case an und als diesen nehme ich meistens, dass das Schlimmste ist, dass ich sterben kann. Das ist aber eine eher lustige Angelegenheit für mich, so dass es also keine Bedrohung darstellt, sondern Erleichterung. Damit hat für mich das eigentlich Problem seinen Schrecken etwas verloren. Der nächste Gedanke ist, dass ich über die Funktionsweise des Universums nachdenke, was mir weitere Erleichterung bringt, weil aus dieser Perspektive natürlich jede Problem ziemlich banal ist. Und was banal ist, brauche ich ja nicht unbedingt. Damit ist das Gedankenkarussel meist durchbrochen und ich wechsele das Thema, was oftmals gelingt.

Dann suche ich mir irgendwelche "erbauenden" Gedanken, die die Schwingung weiter erhöhen. Mir helfen dabei die Texte von Kryon oder Tobias gut, weil sie weiter weg sind vom "normalen" Leben und damit auch vom eigentlich Problem oder Wunsch. Aus der Perspektive sehe ich automatisch nur noch Lösungen und keine komplizierten Wege dorthin. Sobald ich auf der Ebene bin, hat der Verstand ohnehin Pause, weil er es nicht versteht, die positiven Gefühle, die beim Lesen aber entstehen, ziehen natürlich weitere positive Gedanken an. Naja, das kennst du ja alles zur Genüge.

Es gibt zwei Sätze, die mir in vielen Situationen einfallen und mir schon ganz oft beim Loslassen (und dem Rest des Lebens) geholfen haben. Sanaei :ros: und ZaWo :ros: bin ich dafür sehr, sehr dankbar und empfinde tiefe Wertschätzung, dass ihr mich daran habt teilhaben lasen. :gvibes:
Sanaei: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht."
ZaWo: "Die gute Nachricht ist: Wenn wir mit unseren Wünschen gehen, dann ergeht es uns super. Die schlechte Nachricht: Wir müssen."

Lieben Gruß,
wodny
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Re: stuckness

Beitragvon Malea » 18. Aug 2011, 19:27

Hallo Pamelina,

in deinem Fall würde ich die Dinge einfach mal sein lassen, wie sie sind, denn schließlich bist du immer irgendwer, auch wenn einem das in manchen Lebensphasen nicht so klar bewusst ist. Eine Rückzugsphase ist doch ok, und es wird schon wieder etwas anderes kommen, auch ohne dass du dich krampfhaft darum bemühst.

Ich hatte in den letztzen Monaten auch so eine Phase, und kann nachvollziehen, dass einen das verrückt machen kann, wenn man plötzlich irgendwie ganz anders denkt, als es immer war, sich mit allem nicht mehr so sicher ist, und alles irgendwie still steht und scheinbar nicht voran geht.
Mittlerweile bin ich wieder sehr aktiv, trotzdem verwirrt über die innerliche Verwandlung. Doch im Grunde passt das alles noch immer mit meiner früheren Haltung zusammen, wenn ich mir das genau anschaue, es wirkt nur von außen so anders. Ich glaube es ist einfach ein langer Prozess, in dem man verschiedene Wege geht, um irgendwann ganz im Reinen mit sich zu sein. Und auch diese Rückzugsphase war im Nachhinein wichtig, um den nächsten Schritt gehen zu können.

Liebe Grüße
Malea
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Re: stuckness

Beitragvon Shiva » 18. Aug 2011, 20:09

Hallo Ihr Lieben,

ich finde diesen Beitrag super - zusammenfassend würde ich für mich sagen: "Willkommen im Club"

Auch ich hatte schon solche Phasen und habe sie noch. Nur habe ich mit der Zeit und Gott sei Dank mit dem Wissen hier, gelernt damit umzugehen.

Um auf des 1. Beitrag zu kommen - wenn ich keine Lust auf was habe, dann ist es halt so. Wir sind von einer Gesellschaft umgeben, wo man "das und das" machen sollte. Z.B. im Urlaub lauter tolle Sachen erleben, oder wenigstens das Haus von unten bis oben putzen und lauter so Sachen. Wenn "man" das nicht macht - regt sich das schlechte Gewissen.

Ich habe 2 Möglichkeiten. Ich leben gegen meine Gefühle und tue Dinge, die mir im Augenblick widerstreben. und 2. ich gebe einfach dem nach, was ich gerade will. Bsp. habe ich im Urlaub viel geschlafen, gelesen usw. Das Unkraut steht hoch - na und? Wenn ich ständig gegen meine Gefühle, gegen das was ich will ankämpfe, ist das nicht gesund. Dann kommt der Rest von allein und das Gefühl etwas zu tun - stellt sich von allein ein, irgendwas läuft einem dann zum gegebenen Zeitpunkt schon über den Weg.

Ich hatte am WE so ein: "ich mach was ich will" Erlebnis. Ich war von meinem zuhause ca. 350 km entfernt zu einem Seminar. Damit eingerechnet war ein Abndessen, Übernachtung und Frühstück.

Das Seminar war richtig gut, ich habe geschrieben und eingsogen wie ich nur konnte. 17 Uhr war Schluss und 19 Uhr sollte es zum Abendessen gehen. Irgendwie hatte ich aber keine Lust dazu. (Bin die ganze Woche sehr zeitig raus und dan dem Tag 4 Uhr, wegen der Fahrt)

Früher hätte ich mich durch das Abendessen gequält, dann noch das "gemütliche" Beisammensein - man will sich ja nicht auschließen... Egal. Das Seminar war super, das was ich wissen wollte wusste ich - und wollte es eingentlich am nächsten Tag gleich weiter geben. Lange Rede, ich habe mich ins Auto gesetzt und bin heim gefahren. Habe auf alle die Sachen verzichtet und Tschüß. Auf der Autobahn, das war sooooo schön. Mit jedem km habe ich gedacht: Yessss :genau: ich habe es richtig gemacht. Genau das wollte ich, egal was die anderen denken.

So hatte ich den Sonntag noch für mich, konnte ausschlafen - mein Wissen weitergeben - Es war eine gute Entscheidung. Genau das was Loa sagte: Autenzität. Ich habe gemacht, was ich für richtig halte, was sich für mich gut anfühlt und nicht das, was die ""herde" macht. (Obwohl das ja sicher auch schön war) Aber im Moment war das für mich das Richtige.

Liebe Grüße shiva
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Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 19. Aug 2011, 13:59

Dankeschön!!!! :bussi: Ihr seid alle miteinander und jeder für sich ganz großes Kino. :lieb:

Ich hoffe, mich am Wochenende mit einer Tasse Tee gemütlich hinsetzen zu können, um alles das, was ihr geschrieben habt, nochmal lesen und wirken lassen zu können.

Bis dahin liebe Grüße!!
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 22. Aug 2011, 15:04

ZaWo: "Die gute Nachricht ist: Wenn wir mit unseren Wünschen gehen, dann ergeht es uns super. Die schlechte Nachricht: Wir müssen."


Himmel, Ar.... und Zwirn! Habt ihr den Groschen gehört? Das hat gerade mit einem Mal einige Frage gleichzeitig beantwortet.

Hallo übrigens!

ich finde es unterdessen eine spannende Reise auf der ich mich gerade befinde. Im Moment steht mir gar nicht der Sinn danach im Außen etwas zu finden, das meinem wahrhaften ICH entspricht. Ich bin mir auch gar nicht mehr so sicher, wie wichtig solche Außen-Identifikationen überhaupt sind. Ich glaube, die Sehnsucht danach war/ist bloß da, weil ich mir eine klare Definition meines Selbst wünsche. Am Ende geht es natürlich darum, dass ich den GAP schließen will und mich tatsächlich einfach nur nach MIR sehne. :oops:

Mir hat es vorige Woche ganz viel Spaß gemacht bewusst nach Herausforderungen zu suchen, die ich sonst immer scheute. Ich habe so etwas wie einen Vortrag gehalten vor vielen fremden Leuten. Früher hätte ich die Flucht ergriffen und zugesehen, dass Ersatz an Ort und Stelle kommt. Ich habe es geschafft und fühlte mich hinterher so viel ausgedehnter!!!!

Man wird sehen wie es sich entwickelt. :gvibes:
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon Kia » 22. Aug 2011, 18:55

Liebe Zawo,

ich hoffe, Du schreibst irgendwann ein Buch mit Deinen Posts, einfach kommentarlos einen nach dem anderen. Wäre bestimmt ein Volltreffer! Als Titel bietet sich an "Heilige Strohsäcke" oder "Tipps und Tricks zum Abheben - leicht gemacht" :clown:

Kia :kgrhl:
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Re: stuckness

Beitragvon ZaWo » 22. Aug 2011, 22:00

Dein Vortex ist mir Befehl. :kgrhl: :uns:
ZaWo
 

Re: stuckness

Beitragvon Kia » 23. Aug 2011, 08:48

:loveshower: :danke:
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Re: stuckness

Beitragvon wild at heart » 25. Aug 2011, 19:49

Ein herzliches Hallo,

mir ist beim lesen dieses Threads grad einiges klar geworden :danke:

Hatte mir direkt Anfang des Jahres einen wunderbaren Kontrast kreiert und die Tage (oder waren es sogar Wochen :pfeif: ) danach ging es mir ähnlich, wie Pamelina es in ihrem Eröffnungspost beschrieben hat.

Bis ich auf - Loslassen zulassen - kam, hat es eine Weile gedauert (so einfach kann es nicht sein, war ganz "alt eingesessenes" bei mir).

Heute ist Kontrast nicht mehr gleich Drama (meistens jedenfalls und wenn dann erheblich verkürztes). Da ist Zutrauen in mich, Gelassenheit und Gewissheit, dass alles gut ist, so wie es ist (ist ja auch selbst gemacht und ich liebe selbstgemachtes aller Art :clown: ).

Das Ganze war für mich ein grosser Schritt hin zu mehr Authentizität und ich geniesse meine Lebensreise heute viel mehr.

wünsche euch allen einen schönen Abend

Anja
Konzentrier dich auf den Donut, nicht auf das Loch.
(David Lynch, Maxim Jan.2002, p.182-183)
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Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 26. Aug 2011, 21:04

Hi Ihr Lieben,

das ist eine wirklich ent-spannende Sache diese Reise. Die letzte Zeit hatte ich in mancher Angelegenheit gekämpft (resistance), in anderen es "sein lassen" und der Widerstand wurde geringer. Das ist auch so eine Sache, die mir klar wurde: Widerstand ist nichts, das man abbauen kann, denn das wäre wieder Fokus und Anstrengung, Widerstand verschwindet, wenn man sein-lässt. Sein-lassen gefällt mir besser als Loslassen, letzteres ist für mich so negativ behaftet durch esoterisches Geschwätz aus alten Tagen.

Ich habe nur wenige Videos gehört, aber dieses hier ist mir zugeflogen.




Bei mir hat auch das Verständnis vom Constrast als bouncing-off-place geklickt. Der Contrast gibt mir eine Vorstellung davon, was ich wirklich will! :gvibes:
Wobei es bei mir nicht unbedingt um konkrete Bilder geht, sondern darum, wie ich mich fühlen will.

Hier passiert gerade sehr viel, es bewegt sich ordentlich was. Hat es schon immer getan, aber wer die Paddel loslässt, fühlt wie leicht und "wow" sich der stream anfühlt.

Ich wünschte, ich könnte bessere Worte dafür finden. :gvibes:


Lieben Abendgruß!
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon wild at heart » 26. Aug 2011, 22:36

Hallo Pamelina,

deine Worte fühlen sich leicht und "wow" an, Paddel losgelassen und ab geht´s downstream, einfach herrlich diese Reise :gvibes:

Lieben Gruss

Anja
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